Mütter- und Schwangerenforum

Kind ständig aus dem Kindergarten nehmen?

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01.03.2015 21:14
Kommt sowas nicht irgendwie immer auch aufs Kind und die Eltern an? Ich weiß, dass mein voll eingewöhntes und bereits in die gruppe integriertes Kind nach 2 Wochen Weihnachtsferien die ersten 3 tage ernsthafte Probleme hat, mich gehen zu lassen (und da ist er eher im Mittelfeld mit... so einige kinder haben die komplette erste Woche ihre Schwierigkeiten beim verabschieden)... wenn mich das selbst nicht stresst, spricht doch nichts gegen etwas Stückwerk hier und da... komme ich damit nicht klar, vermeide ich große pausen...
manche kinder tun sich gut mit stetem wechsel, andere kommen mit zu viel hü und hott gar nicht klar...
dann kommts noch auf die Situation an... würde ein konsequentes hingehen eher der Kontinuität schaden (der große war just recht lange krank und hätte so für 1 tag in die Kita gemusst, ehe wieder Wochenende ist... ist doch schwachfug, wenns nicht sein muss... stattdessen durfte er zur nonna, zu seiner Freude) oder sie begünstigen?
dann noch: ist die Eingewöhnung abgeschlossen oder nicht? wie lange schon? lief sie gut oder schlecht?
blablubbliblab....

will sagen: ich kann nicht abstimmen, da zu viele variablen existieren...
Kibazwerg
5493 Beiträge
01.03.2015 21:17
Zitat von silbermarie:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von Kibazwerg:

Es gibt zwar keine Kigapflicht ,aber leider immer noch zuviele Familien,die einen Kigaplatz dringend brauchen und nicht bekommen
Ich finde es auch wichtig,dass Kinder einen Rhythmus im Alltag haben-kann Kiga oder Familie sein,nur dieses unbeständige finde ich schwierig Finde es schade für das Kind...


Das ist ein typisch deutsches Problem, glaube ich. Hier muss alles nach starren Regeln und Normen passieren. Wehe man weicht ab. Bestes Beispiel (war hier auch mal Thema), wenn man Kinder eben NICHT Punkt 19.00 Uhr ins Bett schickt. Sondern einfach am Abend noch mitnimmt, zum Einkaufen, zur Feier, sonstwohin (solange es ok mit Kindern ist, Disko sicher nicht) Und wenn die Kinder, gerade im Sommer eben erst um 22.00 oder 23.00 Uhr ins Bett gehen, gerade wenn sie eben noch NICHT morgens unbedingt rausmüssen. Da wird man hier in Deutschland schief angeschaut... in anderen Ländern ist das Ganz und Gebe... finde ich viel schöner... die Mäuse gehören ja zur Familie und es ist schön, wenn sie immer dabei sind.
Naja, anderes Thema.


Das sag ich auch immer - eine absolut deutsche Macke, dass alles nach geregelten Terminen und Zeiten ablaufen muss. Furchtbar!

Gebe ich Euch grundsätzlich recht ,aber ich denke auch ,dass manche Kinder diese Struktur brauchen und im Kiga wird ja nicht nur gespielt-als Logo- motopädin erlebe ich oft Kinder ,die in einem Kiga sehr gut aufgehoben wären-aber anderes Thema. Ich meine mit unbeständig dieses hin und her und denke, dass das für das Kind schwierig sein könnte und dadurch kognitiv und sprachlich möglicherweise Schwierigkeiten hat und es ist ja leider so,dass Kinder,die vor Schuleintritt nicht regelmäßig im Kiga waren in der Schule häufiger Startschwierigkeiten haben,weil sie es nicht kennen-und das sag nicht ich,sondern dazu gibt es ja auch Beobachtungen
01.03.2015 21:22
Zitat von Kibazwerg:

Zitat von silbermarie:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von Kibazwerg:

Es gibt zwar keine Kigapflicht ,aber leider immer noch zuviele Familien,die einen Kigaplatz dringend brauchen und nicht bekommen
Ich finde es auch wichtig,dass Kinder einen Rhythmus im Alltag haben-kann Kiga oder Familie sein,nur dieses unbeständige finde ich schwierig Finde es schade für das Kind...


Das ist ein typisch deutsches Problem, glaube ich. Hier muss alles nach starren Regeln und Normen passieren. Wehe man weicht ab. Bestes Beispiel (war hier auch mal Thema), wenn man Kinder eben NICHT Punkt 19.00 Uhr ins Bett schickt. Sondern einfach am Abend noch mitnimmt, zum Einkaufen, zur Feier, sonstwohin (solange es ok mit Kindern ist, Disko sicher nicht) Und wenn die Kinder, gerade im Sommer eben erst um 22.00 oder 23.00 Uhr ins Bett gehen, gerade wenn sie eben noch NICHT morgens unbedingt rausmüssen. Da wird man hier in Deutschland schief angeschaut... in anderen Ländern ist das Ganz und Gebe... finde ich viel schöner... die Mäuse gehören ja zur Familie und es ist schön, wenn sie immer dabei sind.
Naja, anderes Thema.


Das sag ich auch immer - eine absolut deutsche Macke, dass alles nach geregelten Terminen und Zeiten ablaufen muss. Furchtbar!

Gebe ich Euch grundsätzlich recht ,aber ich denke auch ,dass manche Kinder diese Struktur brauchen und im Kiga wird ja nicht nur gespielt-als Logo- motopädin erlebe ich oft Kinder ,die in einem Kiga sehr gut aufgehoben wären-aber anderes Thema. Ich meine mit unbeständig dieses hin und her und denke, dass das für das Kind schwierig sein könnte und dadurch kognitiv und sprachlich möglicherweise Schwierigkeiten hat und es ist ja leider so,dass Kinder,die vor Schuleintritt nicht regelmäßig im Kiga waren in der Schule häufiger Startschwierigkeiten haben,weil sie es nicht kennen-und das sag nicht ich,sondern dazu gibt es ja auch Beobachtungen


Für mich ist die Sprache eher ein Aspekt neben vielen anderen, einen Kindergartenbesuch meines Sohnes zu vermeiden.
01.03.2015 21:28
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von Annaa:

Moment mal... ich dachte es geht darum, dass das Kind einen VOLLZEIT-Kindergartenplatz hat und nicht geht? Oder hab ich das nun missverstanden?

Hier wird nun oft davon gesprochen, dass Kinder ebenfalls nur für wenige Stunden bzw. gar nicht in der Kita angemeldet sind.. das sind ja zwei unterschiedliche Sachlagen..


Stand nirgends... zumindest nicht im Eingangspost. So, wie ich das verstanden habe, beginnt sie gerade in den Kita zu gehen und ist somit in der Eingewöhnung. Nach 2 Tagen Eingewöhnung wurde das Kind krank. Also, was soll man da machen? Das Kind krank hinbringen? Sicher nicht.
Und nun wäre es eine Woche und sie ist auch gesund, aber nach dieser Woche steht eben fest, dass die Maus in den Urlaub geht. Ich finde es nur logisch zu sagen, dass man dann sagt, ok, sie bleibt die Woche dazwischen dann doch noch zu Hause, denn ansonsten wird die Eingewöhnung ja das 2. Mal abgebrochen. Ist ja auch nicht im Sinne des Erfinders und alles andere als gut für das Mäuschen. Also in MEINEN Augen eine vernünftige und dem Kind wohlgesonnene Entscheidung seitens der Mutter.

Und alles andere ist ja nur eine Aufzählung. Eine Kita, die 6 volle Wochen im Sommer Urlaub macht und damit dicht ist, kann ja nur so eine "DieKinderwerdeneinwenigbeschäftigt-Kita" sein. Denn jemand der berufstätig ist auf die Kitabetreuung angewiesen, kann eine solche Kita, die in allen Ferien Urlaub macht, gar nicht gebrauchen und damit ist auch der Einwurf "Die nimmt einer Familie, die darauf angewiesen ist, den Platz weg." zunichte. Völliger Blödsinn. Das sind so Kindergärten, die man eher im Westen findet... hier im Osten gibt es solche gar nicht oder eher extrem selten. Das sind keine Kitas für Eltern die beide VZ arbeiten müssen.

Ansonsten bin ich ziemlich sicher, dass Frau Anonym einfach mal gewaltig neidisch unterwegs ist, gepaart mit ein wenig Eifersucht vielleicht? Keine Ahnung... das ist eher so ein schwieriges Thema. Die Ex des Partners... der es vll. besser geht, als man selbst... man weiß es nicht. Ich mag es jedenfalls nicht, wenn man sich derart äußert, über eine Sache, die einen 1. nichts angeht und die man 2. nicht genau weiß.


Zu dem Fettgedruckten: Stimmt, hab ich gar nicht drüber nachgedacht ^^
Das ist dann natürlich wirklich Quatsch.
01.03.2015 21:33
Zitat von Annaa:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von Annaa:

Moment mal... ich dachte es geht darum, dass das Kind einen VOLLZEIT-Kindergartenplatz hat und nicht geht? Oder hab ich das nun missverstanden?

Hier wird nun oft davon gesprochen, dass Kinder ebenfalls nur für wenige Stunden bzw. gar nicht in der Kita angemeldet sind.. das sind ja zwei unterschiedliche Sachlagen..


Stand nirgends... zumindest nicht im Eingangspost. So, wie ich das verstanden habe, beginnt sie gerade in den Kita zu gehen und ist somit in der Eingewöhnung. Nach 2 Tagen Eingewöhnung wurde das Kind krank. Also, was soll man da machen? Das Kind krank hinbringen? Sicher nicht.
Und nun wäre es eine Woche und sie ist auch gesund, aber nach dieser Woche steht eben fest, dass die Maus in den Urlaub geht. Ich finde es nur logisch zu sagen, dass man dann sagt, ok, sie bleibt die Woche dazwischen dann doch noch zu Hause, denn ansonsten wird die Eingewöhnung ja das 2. Mal abgebrochen. Ist ja auch nicht im Sinne des Erfinders und alles andere als gut für das Mäuschen. Also in MEINEN Augen eine vernünftige und dem Kind wohlgesonnene Entscheidung seitens der Mutter.

Und alles andere ist ja nur eine Aufzählung. Eine Kita, die 6 volle Wochen im Sommer Urlaub macht und damit dicht ist, kann ja nur so eine "DieKinderwerdeneinwenigbeschäftigt-Kita" sein. Denn jemand der berufstätig ist auf die Kitabetreuung angewiesen, kann eine solche Kita, die in allen Ferien Urlaub macht, gar nicht gebrauchen und damit ist auch der Einwurf "Die nimmt einer Familie, die darauf angewiesen ist, den Platz weg." zunichte. Völliger Blödsinn. Das sind so Kindergärten, die man eher im Westen findet... hier im Osten gibt es solche gar nicht oder eher extrem selten. Das sind keine Kitas für Eltern die beide VZ arbeiten müssen.

Ansonsten bin ich ziemlich sicher, dass Frau Anonym einfach mal gewaltig neidisch unterwegs ist, gepaart mit ein wenig Eifersucht vielleicht? Keine Ahnung... das ist eher so ein schwieriges Thema. Die Ex des Partners... der es vll. besser geht, als man selbst... man weiß es nicht. Ich mag es jedenfalls nicht, wenn man sich derart äußert, über eine Sache, die einen 1. nichts angeht und die man 2. nicht genau weiß.


Zu dem Fettgedruckten: Stimmt, hab ich gar nicht drüber nachgedacht ^^
Das ist dann natürlich wirklich Quatsch.


Mir ist das auch erst beim zweiten Mal Lesen aufgefallen...
Studimum
24038 Beiträge
01.03.2015 21:40
Ehrlich gesagt ist mir an unserem Kindergarten nichts positives oder förderndes aufgefallen.
Im Gegenteil, er kann nun mehr Schlimme Wörter, diskutiert mehr, isst schlechter etc.

Ich denke mal es kommz auf das Kind an und auf den Kindergarten.
Mein Sohn ist eher ein stiller Vertreter der lieber alleine spielt und seine Ruhe hat, sowas gibt es in unserem Kindergarten nicht, er mag keine Kinder die Laut sind oder stürmisch sind, sowas kann man alles gar nicht vereinbaren.
Momentan hab ich eher ein schlechtes Gewissen wenn ich ihn hin schicke, wie zB andersrum.

Und wenn man die Zeit und Möglichkeiten hat was zu unternehmen, würde ich das dem Kindergarten immer vorziehen, der Ernst des Lebens beginnt früh genug, da brauchg kein Kind tausend verpflichtungen.
01.03.2015 21:43
Zitat von Kibazwerg:

Zitat von silbermarie:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von Kibazwerg:

Es gibt zwar keine Kigapflicht ,aber leider immer noch zuviele Familien,die einen Kigaplatz dringend brauchen und nicht bekommen
Ich finde es auch wichtig,dass Kinder einen Rhythmus im Alltag haben-kann Kiga oder Familie sein,nur dieses unbeständige finde ich schwierig Finde es schade für das Kind...


Das ist ein typisch deutsches Problem, glaube ich. Hier muss alles nach starren Regeln und Normen passieren. Wehe man weicht ab. Bestes Beispiel (war hier auch mal Thema), wenn man Kinder eben NICHT Punkt 19.00 Uhr ins Bett schickt. Sondern einfach am Abend noch mitnimmt, zum Einkaufen, zur Feier, sonstwohin (solange es ok mit Kindern ist, Disko sicher nicht) Und wenn die Kinder, gerade im Sommer eben erst um 22.00 oder 23.00 Uhr ins Bett gehen, gerade wenn sie eben noch NICHT morgens unbedingt rausmüssen. Da wird man hier in Deutschland schief angeschaut... in anderen Ländern ist das Ganz und Gebe... finde ich viel schöner... die Mäuse gehören ja zur Familie und es ist schön, wenn sie immer dabei sind.
Naja, anderes Thema.


Das sag ich auch immer - eine absolut deutsche Macke, dass alles nach geregelten Terminen und Zeiten ablaufen muss. Furchtbar!

Gebe ich Euch grundsätzlich recht ,aber ich denke auch ,dass manche Kinder diese Struktur brauchen und im Kiga wird ja nicht nur gespielt-als Logo- motopädin erlebe ich oft Kinder ,die in einem Kiga sehr gut aufgehoben wären-aber anderes Thema. Ich meine mit unbeständig dieses hin und her und denke, dass das für das Kind schwierig sein könnte und dadurch kognitiv und sprachlich möglicherweise Schwierigkeiten hat und es ist ja leider so,dass Kinder,die vor Schuleintritt nicht regelmäßig im Kiga waren in der Schule häufiger Startschwierigkeiten haben,weil sie es nicht kennen-und das sag nicht ich,sondern dazu gibt es ja auch Beobachtungen


Jein. Also sicher gibt es Kinder aus sozialschwachen Familien, da bin ich echt dankbar, dass die 10 Stunden tgl. und am besten das ganze Jahr hingehen, ohne Ausnahme, weil die Kita da die bessere Option ist. Zu Hause sitzen sie eh nur in der verqualmten Bude vor dem TV. (ich bin Familienhelfer und immer sehr daran interessiert, dass die Kinder meiner Familien möglichst alle und alle sehr lange in die Kita gehen)
Und wenn im Kita eine Logo-motopädin gebraucht wird, dann trifft das ja wahrscheinlich auf die i-Kinder zu. Und bei Integrativkindern halte ich es schon für sehr sinnvoll, dass sie regelmäßig gehen, wobei ich mich eben auch da nicht an die Ferien halten würde. Aber da kann ich es noch nachvollziehen, denn sie haben nunmal tgl. ihre Therapien.
Aber bei einem normal entwickelten Kind, aus normalen Familienverhältnissen ist es wohl ziemlich egal, wenn es 6-8 Mal in den Urlaub fährt.
Sprachentwicklung ist bei uns gerade in der Vorschule und der 1. Klasse kontraproduktiv gewesen. Besser wäre er da weiterhin zu Hause aufgehoben gewesen. Also auch das sehe ich nicht als zwingend notwendig an. In einer Familie, in der sich gekümmert wird, wird sich das Kind vollkommen normal entwickeln. Viellleicht kognitiv noch besser, als in dr Kita, weil dort die 1:1 Betreuung, die zu Hause stattfindet, ja nicht stattfinden kann.
Wenn man von einer Kita ohne integrativfunktion ausgeht, dann finde ICH persönlcih (und ich habe ja auch in Kita udn Krippe gearbeitet), dass man sich mit dem neuen Programm "Bildung elementar" keinen Gefallen tut. Gar keinen. Es werden zwar Angebote gemacht, aber wenn ein Kind nicht will, dann will es eben nicht. Und lt. Bildung elementar muss es auch nicht.
01.03.2015 21:44
Zitat von RosaGlitzerPlüschWelt:

Ehrlich gesagt ist mir an unserem Kindergarten nichts positives oder förderndes aufgefallen.
Im Gegenteil, er kann nun mehr Schlimme Wörter, diskutiert mehr, isst schlechter etc.

Ich denke mal es kommz auf das Kind an und auf den Kindergarten.
Mein Sohn ist eher ein stiller Vertreter der lieber alleine spielt und seine Ruhe hat, sowas gibt es in unserem Kindergarten nicht, er mag keine Kinder die Laut sind oder stürmisch sind, sowas kann man alles gar nicht vereinbaren.
Momentan hab ich eher ein schlechtes Gewissen wenn ich ihn hin schicke, wie zB andersrum.

Und wenn man die Zeit und Möglichkeiten hat was zu unternehmen, würde ich das dem Kindergarten immer vorziehen, der Ernst des Lebens beginnt früh genug, da brauchg kein Kind tausend verpflichtungen.


Sehe ich auch so. Der Kindergartenbesuch wird total überbewertet. Für mich ist das nur eine Notlösung, wenn man arbeiten muss und das Kind nicht anders betreut kriegt, oder wenn man ein wirklich extrem kontaktfreudiges Kind hat, das man zu Hause nicht ausreichend beschäftigt kriegt.
Aber für Kinder, für die die Zwangsvergesellschaftung mit anderen, vorzugsweise lauten und lebhaften Kindern nichts als puren Stress bedeutet, sollte der Kindergarten wirklich erst die Ultima Ratio sein, wenn sich gar nichts anderes einrichten lässt.
01.03.2015 21:48
Ich würde Wert auf eine abgeschlossene Eingewöhnung legen. Ansonsten wäre es mir einfach zu teuer mein Kind nur ab und zu in die Kita zu bringen, zahlen mehrere hundert Euro.
Ich war das letzte halbe Jahr vor dem Schulbesuch gar nicht in der Kita. Meine Mama hatte mich abgemeldet. Hat mir nicht geschadet. Allerdings hatte ich vorher auch keine Probleme mit Sprache usw..würde das jetzt aber auch nicht allein auf die Vorbildung meiner Kita zurückführen.

Ich würde mir viel mehr Gedanken über den Kommentar deines Partners machen, dass er dich für asozial hält, weil du noch in der Lehre bist. Damit hat er dich persönlich abgewertet (völlig unnötig), du meintest ja mit asozial die Tatsache, anderen den Kitaplatz wegzunehmen.
01.03.2015 21:51
Zitat von silbermarie:

Zitat von RosaGlitzerPlüschWelt:

Ehrlich gesagt ist mir an unserem Kindergarten nichts positives oder förderndes aufgefallen.
Im Gegenteil, er kann nun mehr Schlimme Wörter, diskutiert mehr, isst schlechter etc.

Ich denke mal es kommz auf das Kind an und auf den Kindergarten.
Mein Sohn ist eher ein stiller Vertreter der lieber alleine spielt und seine Ruhe hat, sowas gibt es in unserem Kindergarten nicht, er mag keine Kinder die Laut sind oder stürmisch sind, sowas kann man alles gar nicht vereinbaren.
Momentan hab ich eher ein schlechtes Gewissen wenn ich ihn hin schicke, wie zB andersrum.

Und wenn man die Zeit und Möglichkeiten hat was zu unternehmen, würde ich das dem Kindergarten immer vorziehen, der Ernst des Lebens beginnt früh genug, da brauchg kein Kind tausend verpflichtungen.


Sehe ich auch so. Der Kindergartenbesuch wird total überbewertet. Für mich ist das nur eine Notlösung, wenn man arbeiten muss und das Kind nicht anders betreut kriegt, oder wenn man ein wirklich extrem kontaktfreudiges Kind hat, das man zu Hause nicht ausreichend beschäftigt kriegt.
Aber für Kinder, für die die Zwangsvergesellschaftung mit anderen, vorzugsweise lauten und lebhaften Kindern nichts als puren Stress bedeutet, sollte der Kindergarten wirklich erst die Ultima Ratio sein, wenn sich gar nichts anderes einrichten lässt.


Naja, ganz so sehe ich es auch nicht. Also nicht so extrem. Kita ist schon auch schön. Mein Sohn ist eher selten gegangen und auch nicht besonders gern. Zumind. klein noch nicht. Das letzte Jahr vor der Schule war er, wenn wir nicht gerade im Urlaub mit ihm waren. (wir haben das letzte Jahr nämlich auch ausgenutzt ) Und auch wenn er von Anfang an nicht gern ging (was sich bis zum Schluss nicht geändert hat, auch dann nicht, als wir ihn wirklich kontinuierlich brachten.. eben damit er es nicht so schwer hat) hatte er doch viele schöne Tage, von denen er noch heute, mit 15 Jahren erzählt. Und wenn er heute seine Tante Sch. trifft, freut er sich noch immer und umarmt sie.
-M-Y-A-
23595 Beiträge
01.03.2015 21:53
ich habe nur den eingangspost gelesen.
ich finde es grade am anfang wichtig,das ein kind regelmässig zur kita/kiga geht,um sich anständig einzugewöhnen...
danach allerdings,steht es den eltern mMn frei,wann sie mit dem kind in den urlaub fahren ,oder es zur oma schicken...
meine grosse wollte öfters nicht in den kiga... zu müde,keine lust,etc...dann habe ich sie auch nicht gezwungen.
01.03.2015 22:05
Zitat von silbermarie:

Zitat von RosaGlitzerPlüschWelt:

Ehrlich gesagt ist mir an unserem Kindergarten nichts positives oder förderndes aufgefallen.
Im Gegenteil, er kann nun mehr Schlimme Wörter, diskutiert mehr, isst schlechter etc.

Ich denke mal es kommz auf das Kind an und auf den Kindergarten.
Mein Sohn ist eher ein stiller Vertreter der lieber alleine spielt und seine Ruhe hat, sowas gibt es in unserem Kindergarten nicht, er mag keine Kinder die Laut sind oder stürmisch sind, sowas kann man alles gar nicht vereinbaren.
Momentan hab ich eher ein schlechtes Gewissen wenn ich ihn hin schicke, wie zB andersrum.

Und wenn man die Zeit und Möglichkeiten hat was zu unternehmen, würde ich das dem Kindergarten immer vorziehen, der Ernst des Lebens beginnt früh genug, da brauchg kein Kind tausend verpflichtungen.


Sehe ich auch so. Der Kindergartenbesuch wird total überbewertet. Für mich ist das nur eine Notlösung, wenn man arbeiten muss und das Kind nicht anders betreut kriegt, oder wenn man ein wirklich extrem kontaktfreudiges Kind hat, das man zu Hause nicht ausreichend beschäftigt kriegt.
Aber für Kinder, für die die Zwangsvergesellschaftung mit anderen, vorzugsweise lauten und lebhaften Kindern nichts als puren Stress bedeutet, sollte der Kindergarten wirklich erst die Ultima Ratio sein, wenn sich gar nichts anderes einrichten lässt.
Jain...
Was passiert, wenn man diese Kinder tatsächlich bis zur Einschulung daheim behält?
Richtig! Dann sind diese Kinder plötzlich aus heiterem himmel mit einem ganzen Haufen eben diese lebhaften Kinder konfrontiert... 5 Tage die Woche... und das ohne Eingewöhnungszeit, ohne die Möglichkeit auch mal ne Pause einzuräumen...

Und wenn man noch das "glück" hat, wie hier auf dem Land, dass der Großteil der Klassenkameraden im Kindergarten schon zusammen war.. dann muss dieses zurückhaltende Kind sich auch noch in eine bestehende Gruppe integrieren

Ich bin auch ein fan von Kind in der Familie halten... ABER ich sehe auch den nutzen eines Kindergartens... und ich musste bei meinem Kind bemerken... JA er macht mehr, was ich nicht möchte (zb spielen, dass er rumschießt )... aber er hat auch in anderen bereichen enorm angezogen, die vorher eher langweilig waren... komplett schlecht sind kindergärten nicht... auch nicht für ruhige, ordentliche kinder, die tendenziell eher mit den vielen kindern überfordert ist... und wenn es nur ist, damit sie sich daran gewöhnen können, bevor sie damit klarkommen müssen...
01.03.2015 22:07
Zitat von Viala:

Zitat von silbermarie:

Zitat von RosaGlitzerPlüschWelt:

Ehrlich gesagt ist mir an unserem Kindergarten nichts positives oder förderndes aufgefallen.
Im Gegenteil, er kann nun mehr Schlimme Wörter, diskutiert mehr, isst schlechter etc.

Ich denke mal es kommz auf das Kind an und auf den Kindergarten.
Mein Sohn ist eher ein stiller Vertreter der lieber alleine spielt und seine Ruhe hat, sowas gibt es in unserem Kindergarten nicht, er mag keine Kinder die Laut sind oder stürmisch sind, sowas kann man alles gar nicht vereinbaren.
Momentan hab ich eher ein schlechtes Gewissen wenn ich ihn hin schicke, wie zB andersrum.

Und wenn man die Zeit und Möglichkeiten hat was zu unternehmen, würde ich das dem Kindergarten immer vorziehen, der Ernst des Lebens beginnt früh genug, da brauchg kein Kind tausend verpflichtungen.


Sehe ich auch so. Der Kindergartenbesuch wird total überbewertet. Für mich ist das nur eine Notlösung, wenn man arbeiten muss und das Kind nicht anders betreut kriegt, oder wenn man ein wirklich extrem kontaktfreudiges Kind hat, das man zu Hause nicht ausreichend beschäftigt kriegt.
Aber für Kinder, für die die Zwangsvergesellschaftung mit anderen, vorzugsweise lauten und lebhaften Kindern nichts als puren Stress bedeutet, sollte der Kindergarten wirklich erst die Ultima Ratio sein, wenn sich gar nichts anderes einrichten lässt.
Jain...
Was passiert, wenn man diese Kinder tatsächlich bis zur Einschulung daheim behält?
Richtig! Dann sind diese Kinder plötzlich aus heiterem himmel mit einem ganzen Haufen eben diese lebhaften Kinder konfrontiert... 5 Tage die Woche... und das ohne Eingewöhnungszeit, ohne die Möglichkeit auch mal ne Pause einzuräumen...

Und wenn man noch das "glück" hat, wie hier auf dem Land, dass der Großteil der Klassenkameraden im Kindergarten schon zusammen war.. dann muss dieses zurückhaltende Kind sich auch noch in eine bestehende Gruppe integrieren

Ich bin auch ein fan von Kind in der Familie halten... ABER ich sehe auch den nutzen eines Kindergartens... und ich musste bei meinem Kind bemerken... JA er macht mehr, was ich nicht möchte (zb spielen, dass er rumschießt )... aber er hat auch in anderen bereichen enorm angezogen, die vorher eher langweilig waren... komplett schlecht sind kindergärten nicht... auch nicht für ruhige, ordentliche kinder, die tendenziell eher mit den vielen kindern überfordert ist... und wenn es nur ist, damit sie sich daran gewöhnen können, bevor sie damit klarkommen müssen...


Ich finde Schulpflicht eh doof, aber: in der Schule müssen auch die lebhaften Kinder für die Zeit des Unterrichts ein paar Gänge runterschalten und können nurmehr in den Pausen krakeelen.

Erfreut bin ich über unser Schulsystem leider immer weniger, es wird immer mehr zusammengewürfelt was meiner Meinung nach viel strikter getrennt gehört.
Serafinchen
4541 Beiträge
01.03.2015 22:11
Zitat von Pandora80:

Zitat von Seesternchen_2.0:

Zitat von Anonym 179085:

Dieser Kindergarten hier hat die kompletten normalen Ferienzeiten! sprich ist im sommer 6 Wochen am Stück zu etc.



willst du mir weiß machen, dass der Kindergarten 12 Wochen im Jahr zu hat!? Geil, da möchte ich Erzieherin sein! 12 Wochen bezahlter Urlaub! Ein Traum!

doch das gibt es!!! ich kenne einen kindergarten der hat in den ferien komplett zu, die arbeiten die zeiten vorher raus.

naja und ich lasse meinen sohn auch zu hause wenn mir danach ist.
urlaub machen wir nicht in den ferien sondern außerhalb.
ich seh das nicht so eng.

Raus arbeiten? Das ist doch gar nicht möglich.... Ich arbeite auf 40h in einer Krippe, also jeden Tag bis auf Wochenende und Feiertage 8h ich hab 26 Urlaubstage 23davon zind "zwangsurlaub" wie sollte ich da noch etwas rausarbeiten, wenn wir fast 100 Urlaubstage hätten? Wir haben 4 Ferienwochen zu, 2 Wochen Weihnachten und 2 Wochen im Sommer. Die Schulferien sind allerdings insgesamt 12 Wochen.....
01.03.2015 22:15
Schulpflicht bin ich auch kein fan von... glaub mir mal aber solange es sie gibt, finde ich den Kindergarten eben auch wichtig, um sich an diese kinder zu gewöhnen...
denn, keine Ahnung, ob sich da viel in den letzten jahren getan hat... aber bei uns war nicht immer ein Lehrer rund um die Uhr da... direkt vor dem unterricht, in den pausen... beim warten auf den bus, im Schulbus... chaotisch, laut... Schauplatz für Mobbing zb...
naja egal... ich wollte damit nur andeuten, dass selbst für ruhige und sensible kinder der kindergarten einen nutzen haben kann...
zumal ja auch nicht jede Einrichtung gleich ist Nano geht zb 4 Stunden... und seine Erzieherinnen machen einen guten Job... auch und gerade bei kleinen sensibelchen, die eben etwas mehr Zuwendung brauchen...
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