Mütter- und Schwangerenforum

Seid ihr euch mit eurem Partner immer einig in der Kindererziehung?

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Tine91
2550 Beiträge
09.07.2019 06:28
Hallo zusammen

mich würde mal interessieren, ob ihr euch mit eurem Partner immer einig seid was Fragen der Erziehung bzw. andere Entscheidungen die Kinder betreffend angeht?

Bei uns herrscht bei den grundsätzlichen Entscheidungen zum Glück Einigkeit, aber es gibt ein paar Kleinigkeiten, die mich zur Weißglut treiben, weil mein Mann da einfach sein Ding durchzieht, obwohl ich es ganz anders sehe
Dies betrifft aktuell im Wesentlichen zwei Dinge:
Schnuller und Nachtflasche.
Unser Kind bekommt den Schnuller zum Einschlafen und Nachts. Tagsüber braucht er ihn eigentlich überhaupt nicht. Klar, wenn er einen rumliegen sieht, zeigt er darauf bzw. steckt ihn sich selber in den Mund. Aber er fordert ihn nicht von allein ein und wenn man ihn wegnimmt, wenn er mal einen gefunden hat, weint er nicht o. ä. und er nimmt auch keinen Daumen als Ersatz. Sobald mein Mann aber nach Hause kommt, seh ich das Kind bei nächster Gelegenheit mit Schnuller im Mund Er gibt ihn oft „vorsorglich“, damit unser Sohn gar nicht erst auf die Idee kommt, quengelig zu werden. Und das regt mich irgendwie tierisch auf. Nicht falsch verstehen: Ich möchte den Schnuller nicht auf Krampf weglassen und wenn er ihn eindeutig bräuchte, hätte ich kein Problem, ihn zu geben.
Zweites Thema: Nachtflasche. Bei uns gibt es noch eine Flasche zum Einschlafen und Nachts nach Bedarf, was ich auch überhaupt nicht schlimm finde. Bevor ich Nachts jedoch die Flasche gebe, gehe ich immer erstmal in sein Zimmer, mache die Spieluhr an und schaue, ob er sich durch Streicheln von allein wieder beruhigen lässt. Das merkt man eigentlich binnen Sekunden, ob er sofort wieder einschläft oder weiter stehen bleibt und weint. Wir hatten jetzt bestimmt 3 oder 4 Nächte, in denen er gar keine Flasche brauchte, weil er entweder sogar durchschlief ( ) oder sich ganz schnell mit Streicheln wieder in den Schlaf bringen ließ. Aber letzte Nacht ging mein Mann gar nicht erst in sein Zimmer vorher, sondern holte direkt die Flasche mit den Worten „Um die Zeit schläft er eh nicht ohne Flasche wieder ein.“ Kann man es wenigstens nicht kurz versuchen? Ich habe wie gesagt kein Problem mit den Nachtflaschen, wirklich! Unser Kind darf selbst entscheiden, wie lange es sie braucht. Aber natürlich trinkt er sie, wenn er sie einfach „vorsorglich“ in den Mund gesteckt bekommt... Ich hatte die letzten Tage das Gefühl, dass er keine Flasche erwartet hat und deswegen viel besser geschlafen hat. Und jetzt kommt mein Mann und gibt sie wieder einfach, obwohl es vielleicht gar nicht nötig gewesen wäre
FrauKugelrund
299 Beiträge
09.07.2019 07:02
Ehrlich? Sicher sind wir uns nicht immer einig. Aber: wir sind auch nicht eine Person und Kinder dürfen auch lernen und sehen, dass Mama anders denkt und handelt als Papa. Solange die Grundsatzdinge einheitlich geregelt sind, ist es doch okay.

Was denkst du, wie viel Bock dein Partner hat, sich einzubringen, wenn du das, was er macht, so kritisierst. Er ist nicht du und sucht eben seinen eigenen Weg, sein Kind glücklich zu machen. Wenn du ihm da dauernd vorschreibt, dass er handeln soll, wie DU es für richtig hältst (gibt es eigentlich ein absolutes"richtig"?!), wird er sich auf Dauer zurückziehen.

Ich liebe es zB wie mein Mann die Kinder ins Bett bringt. Unheimlich liebevoll. Dafür steckt er den Jungs, wenn er sie vom Kiga abholt, meist Kekse zu, dass sie ihm während der Autofahrt nicht in den Rücken brüllen (müde, hungrig - man kennt das). Find ich nicht gut. Aber sie wissen auch, wenn Mama kommt, gibt's das eben nicht.
Hier fällt auch immer mal wieder der Satz " Gut, dass du Papa gefragt hast, denn ich hätte anders reagiert." Und ich finde es unheimlich wichtig, dass Kinder da differenzieren können und man den Partner nicht ständig kritisiert, weil er durch andere Einflüsse in seiner Kindheit manche Dinge einfach anders handhabt. Darüber reden - ja! Aber ihm vorzuschreiben, dass er so zu handeln hat, wie ich das will? Nur wenn es um Rahmenbedingungen, wie gewaltfrei, Artikulation und andere gewichtige Dinge geht, die starken Einfluss auf das Leben des Kindes nehmen (können).
FrauKugelrund
299 Beiträge
09.07.2019 07:06
Was noch fehlt: dein Partner ist ein erwachsener Mensch. Gestehe ihm auch zu, so handeln zu dürfen, statt ihn bevormunden zu wollen.
Tine91
2550 Beiträge
09.07.2019 07:09
Ich lasse aus diesem Grund ja gerade hier Luft ab , weil ich sehr oft ihm gegenüber eben nichts sage, um ihn nicht ständig zu kritisieren. Es ist ja auch völlig in Ordnung, dass jeder seine eigenen Methoden dem Kind gegenüber hat. Klar ist das alles jetzt auch kein riesen Drama und ich bin glücklich, dass er sich kümmert und auch Nachts mal aufsteht etc. Ich verstehe nur nicht, warum man das Kind absichtlich an den Schnuller gewöhnen muss, obwohl er selbst es gar nicht einfordert oder in dem Moment daran denkt. Klar, wenn der Schnuller dann da ist, wird er natürlich angenommen.
CherryL
117 Beiträge
09.07.2019 07:13
Nach mittlerweile 15 Jahren Kindererziehung, nein. Wir sind uns nicht immer einig und das ist gut so.
So grundlegende Dinge wie "bleib von den Steckdosen weg" früher Oder "nein du wirst sicherlich nicht minderjährig für ein Jahr ins Ausland gehen" heute, da sind wir uns einig
Aber ich war vor zwei Jahren mit ihr und ihren Freunden das erste mal auf Wacken.
Der Herr des Hauses fand es nicht gut, mir war es egal, ich bin trotzdem mit den Kröten gefahren und hab aufgepasst das alle nüchtern bleiben und im ganzen wieder zu Hause ankommen.
Jetzt fahren wir am Wochenende ins Phantasialand weil sie Geburtstag hatte, ich fand es doch etwas zu teuer, mein Mann hat es dann erlaubt und zahlt für die ganze Bande.
Im Nachhinein betrachtet war es ganz gut das er sich durchgesetzt hat.
Christen
14269 Beiträge
09.07.2019 07:15
Zitat von FrauKugelrund:

Ehrlich? Sicher sind wir uns nicht immer einig. Aber: wir sind auch nicht eine Person und Kinder dürfen auch lernen und sehen, dass Mama anders denkt und handelt als Papa. Solange die Grundsatzdinge einheitlich geregelt sind, ist es doch okay.

Was denkst du, wie viel Bock dein Partner hat, sich einzubringen, wenn du das, was er macht, so kritisierst. Er ist nicht du und sucht eben seinen eigenen Weg, sein Kind glücklich zu machen. Wenn du ihm da dauernd vorschreibt, dass er handeln soll, wie DU es für richtig hältst (gibt es eigentlich ein absolutes"richtig"?!), wird er sich auf Dauer zurückziehen.

Ich liebe es zB wie mein Mann die Kinder ins Bett bringt. Unheimlich liebevoll. Dafür steckt er den Jungs, wenn er sie vom Kiga abholt, meist Kekse zu, dass sie ihm während der Autofahrt nicht in den Rücken brüllen (müde, hungrig - man kennt das). Find ich nicht gut. Aber sie wissen auch, wenn Mama kommt, gibt's das eben nicht.
Hier fällt auch immer mal wieder der Satz " Gut, dass du Papa gefragt hast, denn ich hätte anders reagiert." Und ich finde es unheimlich wichtig, dass Kinder da differenzieren können und man den Partner nicht ständig kritisiert, weil er durch andere Einflüsse in seiner Kindheit manche Dinge einfach anders handhabt. Darüber reden - ja! Aber ihm vorzuschreiben, dass er so zu handeln hat, wie ich das will? Nur wenn es um Rahmenbedingungen, wie gewaltfrei, Artikulation und andere gewichtige Dinge geht, die starken Einfluss auf das Leben des Kindes nehmen (können).
da gebe ich dir grundsätzlich Recht, ist hier auch so. Und wir fallen uns da gegenseitig auch nicht in den Rücken. ABER, ich kann den Frust schon verstehen, weil es echt so unnötig ist, was der Mann der TS macht. Und da geht es schon um grundlegende Dinge. Ich würde ihn wohl mal in einer ruhigen Minute fragen, ob er gerne noch ein Schulkind mit Schnuller möchte oder ob er noch in 5Jahren nachts Flaschen reindrücken will. Wenn das gar nicht fruchtet, würde ich die Schnuller wohl auch vor ihm verstecken und nachts lieber selbst hingehen
cooky
11184 Beiträge
09.07.2019 07:20
Zitat von Christen:

Zitat von FrauKugelrund:

Ehrlich? Sicher sind wir uns nicht immer einig. Aber: wir sind auch nicht eine Person und Kinder dürfen auch lernen und sehen, dass Mama anders denkt und handelt als Papa. Solange die Grundsatzdinge einheitlich geregelt sind, ist es doch okay.

Was denkst du, wie viel Bock dein Partner hat, sich einzubringen, wenn du das, was er macht, so kritisierst. Er ist nicht du und sucht eben seinen eigenen Weg, sein Kind glücklich zu machen. Wenn du ihm da dauernd vorschreibt, dass er handeln soll, wie DU es für richtig hältst (gibt es eigentlich ein absolutes"richtig"?!), wird er sich auf Dauer zurückziehen.

Ich liebe es zB wie mein Mann die Kinder ins Bett bringt. Unheimlich liebevoll. Dafür steckt er den Jungs, wenn er sie vom Kiga abholt, meist Kekse zu, dass sie ihm während der Autofahrt nicht in den Rücken brüllen (müde, hungrig - man kennt das). Find ich nicht gut. Aber sie wissen auch, wenn Mama kommt, gibt's das eben nicht.
Hier fällt auch immer mal wieder der Satz " Gut, dass du Papa gefragt hast, denn ich hätte anders reagiert." Und ich finde es unheimlich wichtig, dass Kinder da differenzieren können und man den Partner nicht ständig kritisiert, weil er durch andere Einflüsse in seiner Kindheit manche Dinge einfach anders handhabt. Darüber reden - ja! Aber ihm vorzuschreiben, dass er so zu handeln hat, wie ich das will? Nur wenn es um Rahmenbedingungen, wie gewaltfrei, Artikulation und andere gewichtige Dinge geht, die starken Einfluss auf das Leben des Kindes nehmen (können).
da gebe ich dir grundsätzlich Recht, ist hier auch so. Und wir fallen uns da gegenseitig auch nicht in den Rücken. ABER, ich kann den Frust schon verstehen, weil es echt so unnötig ist, was der Mann der TS macht. Und da geht es schon um grundlegende Dinge. Ich würde ihn wohl mal in einer ruhigen Minute fragen, ob er gerne noch ein Schulkind mit Schnuller möchte oder ob er noch in 5Jahren nachts Flaschen reindrücken will. Wenn das gar nicht fruchtet, würde ich die Schnuller wohl auch vor ihm verstecken und nachts lieber selbst hingehen


Nur weil er jetzt dem Kind die Flasche gibt anzudrohen, dass es in fünf Jahren auch noch so sein wird?
Finde ich ziemlich unsinnig als Weg das zu klären, ehrlich gesagt.
Christen
14269 Beiträge
09.07.2019 07:21
Zitat von cooky:

Zitat von Christen:

Zitat von FrauKugelrund:

Ehrlich? Sicher sind wir uns nicht immer einig. Aber: wir sind auch nicht eine Person und Kinder dürfen auch lernen und sehen, dass Mama anders denkt und handelt als Papa. Solange die Grundsatzdinge einheitlich geregelt sind, ist es doch okay.

Was denkst du, wie viel Bock dein Partner hat, sich einzubringen, wenn du das, was er macht, so kritisierst. Er ist nicht du und sucht eben seinen eigenen Weg, sein Kind glücklich zu machen. Wenn du ihm da dauernd vorschreibt, dass er handeln soll, wie DU es für richtig hältst (gibt es eigentlich ein absolutes"richtig"?!), wird er sich auf Dauer zurückziehen.

Ich liebe es zB wie mein Mann die Kinder ins Bett bringt. Unheimlich liebevoll. Dafür steckt er den Jungs, wenn er sie vom Kiga abholt, meist Kekse zu, dass sie ihm während der Autofahrt nicht in den Rücken brüllen (müde, hungrig - man kennt das). Find ich nicht gut. Aber sie wissen auch, wenn Mama kommt, gibt's das eben nicht.
Hier fällt auch immer mal wieder der Satz " Gut, dass du Papa gefragt hast, denn ich hätte anders reagiert." Und ich finde es unheimlich wichtig, dass Kinder da differenzieren können und man den Partner nicht ständig kritisiert, weil er durch andere Einflüsse in seiner Kindheit manche Dinge einfach anders handhabt. Darüber reden - ja! Aber ihm vorzuschreiben, dass er so zu handeln hat, wie ich das will? Nur wenn es um Rahmenbedingungen, wie gewaltfrei, Artikulation und andere gewichtige Dinge geht, die starken Einfluss auf das Leben des Kindes nehmen (können).
da gebe ich dir grundsätzlich Recht, ist hier auch so. Und wir fallen uns da gegenseitig auch nicht in den Rücken. ABER, ich kann den Frust schon verstehen, weil es echt so unnötig ist, was der Mann der TS macht. Und da geht es schon um grundlegende Dinge. Ich würde ihn wohl mal in einer ruhigen Minute fragen, ob er gerne noch ein Schulkind mit Schnuller möchte oder ob er noch in 5Jahren nachts Flaschen reindrücken will. Wenn das gar nicht fruchtet, würde ich die Schnuller wohl auch vor ihm verstecken und nachts lieber selbst hingehen


Nur weil er jetzt dem Kind die Flasche gibt anzudrohen, dass es in fünf Jahren auch noch so sein wird?
Finde ich ziemlich unsinnig als Weg das zu klären, ehrlich gesagt.
och, das kann man sich schon gut angewöhnen. So unsinnig ist das nicht..
cooky
11184 Beiträge
09.07.2019 07:31
Zitat von Christen:

Zitat von cooky:

Zitat von Christen:

Zitat von FrauKugelrund:

Ehrlich? Sicher sind wir uns nicht immer einig. Aber: wir sind auch nicht eine Person und Kinder dürfen auch lernen und sehen, dass Mama anders denkt und handelt als Papa. Solange die Grundsatzdinge einheitlich geregelt sind, ist es doch okay.

Was denkst du, wie viel Bock dein Partner hat, sich einzubringen, wenn du das, was er macht, so kritisierst. Er ist nicht du und sucht eben seinen eigenen Weg, sein Kind glücklich zu machen. Wenn du ihm da dauernd vorschreibt, dass er handeln soll, wie DU es für richtig hältst (gibt es eigentlich ein absolutes"richtig"?!), wird er sich auf Dauer zurückziehen.

Ich liebe es zB wie mein Mann die Kinder ins Bett bringt. Unheimlich liebevoll. Dafür steckt er den Jungs, wenn er sie vom Kiga abholt, meist Kekse zu, dass sie ihm während der Autofahrt nicht in den Rücken brüllen (müde, hungrig - man kennt das). Find ich nicht gut. Aber sie wissen auch, wenn Mama kommt, gibt's das eben nicht.
Hier fällt auch immer mal wieder der Satz " Gut, dass du Papa gefragt hast, denn ich hätte anders reagiert." Und ich finde es unheimlich wichtig, dass Kinder da differenzieren können und man den Partner nicht ständig kritisiert, weil er durch andere Einflüsse in seiner Kindheit manche Dinge einfach anders handhabt. Darüber reden - ja! Aber ihm vorzuschreiben, dass er so zu handeln hat, wie ich das will? Nur wenn es um Rahmenbedingungen, wie gewaltfrei, Artikulation und andere gewichtige Dinge geht, die starken Einfluss auf das Leben des Kindes nehmen (können).
da gebe ich dir grundsätzlich Recht, ist hier auch so. Und wir fallen uns da gegenseitig auch nicht in den Rücken. ABER, ich kann den Frust schon verstehen, weil es echt so unnötig ist, was der Mann der TS macht. Und da geht es schon um grundlegende Dinge. Ich würde ihn wohl mal in einer ruhigen Minute fragen, ob er gerne noch ein Schulkind mit Schnuller möchte oder ob er noch in 5Jahren nachts Flaschen reindrücken will. Wenn das gar nicht fruchtet, würde ich die Schnuller wohl auch vor ihm verstecken und nachts lieber selbst hingehen


Nur weil er jetzt dem Kind die Flasche gibt anzudrohen, dass es in fünf Jahren auch noch so sein wird?
Finde ich ziemlich unsinnig als Weg das zu klären, ehrlich gesagt.
och, das kann man sich schon gut angewöhnen. So unsinnig ist das nicht..


"Es wäre vielleicht nicht nötig gewesen".
Ob's nötig ist oder nicht, das weiß man also gar nicht.
Und der Papa gibt doch nicht jeden Abend eine Tüte Bonbons mit ins Bett. Wenn er übernimmt, dann löst er es eben mit der Flasche. Bei der Mama scheint das Kind mit der Mamalösung ja leben zu können. Da gibt's also gar nicht jeden Abend Druckbetankung, sondern Mal.
Da finde ich es schon unsinnig direkt zu sagen, man hat dann später ein Flaschen Schulkind.
Man kann drüber reden, wenn man da einen gemeinsamen Weg finden will. Aber nicht so, finde ich
MiramitLionel
5282 Beiträge
09.07.2019 07:33
Wor sind uns nicht immer einig und der Meinung, ein Kind darf gern sehen, dass Mama das even anders sieht als Papa und umgekehrt. In wesentlichen Dingen ziehen wir aber an einem Strang.
Tine91
2550 Beiträge
09.07.2019 07:40
Mir geht es gar nicht darum, dass ich befürchte, dass das Kind in 5 Jahren noch Flasche und Schnuller nimmt. Viele Sachen legen Kinder ja ganz allein von selber ab, wenn sie es nicht mehr brauchen. Wir hatten es im Umfeld jetzt ganz oft, dass die Flaschen dann irgendwann von selber abgelehnt wurden Trotzdem finde ich, dass man es ja nicht geben muss, wenn es das Kind nicht verlangt. Flasche und Schnuller sind ja auch nicht gerade förderlich für die Zähne
MiramitLionel
5282 Beiträge
09.07.2019 07:43
Zitat von Tine91:

Mir geht es gar nicht darum, dass ich befürchte, dass das Kind in 5 Jahren noch Flasche und Schnuller nimmt. Viele Sachen legen Kinder ja ganz allein von selber ab, wenn sie es nicht mehr brauchen. Wir hatten es im Umfeld jetzt ganz oft, dass die Flaschen dann irgendwann von selber abgelehnt wurden Trotzdem finde ich, dass man es ja nicht geben muss, wenn es das Kind nicht verlangt. Flasche und Schnuller sind ja auch nicht gerade förderlich für die Zähne


Aber da kann man doch dann in Ruhe mit dem Partner reden und Argumente für das für und wider austauschen. Das versteht er doch dann sicher
Tine91
2550 Beiträge
09.07.2019 08:19
Zitat von MiramitLionel:

Zitat von Tine91:

Mir geht es gar nicht darum, dass ich befürchte, dass das Kind in 5 Jahren noch Flasche und Schnuller nimmt. Viele Sachen legen Kinder ja ganz allein von selber ab, wenn sie es nicht mehr brauchen. Wir hatten es im Umfeld jetzt ganz oft, dass die Flaschen dann irgendwann von selber abgelehnt wurden Trotzdem finde ich, dass man es ja nicht geben muss, wenn es das Kind nicht verlangt. Flasche und Schnuller sind ja auch nicht gerade förderlich für die Zähne


Aber da kann man doch dann in Ruhe mit dem Partner reden und Argumente für das für und wider austauschen. Das versteht er doch dann sicher


Er ist da sehr stur, was das angeht. Das ist glaube ich wirklich der Punkt, dass er eben (verständlicherweise) auch Dinge auf seine eigene Art und Weise mit dem Kind lösen will und ich nicht ständig reinfunken soll. Ich sage auch wirklich selten etwas, da es ja wirklich keine „schlimmen“ Sachen sind. Trotzdem wollte ich meine Gedanken mal hier loswerden und mich austauschen
nilou
5704 Beiträge
09.07.2019 08:26
Ich denke das mit dem Schnuller wird sich recht zügig von allein lösen wenn er anfängt zu reden. Reden mit Schnuller im Mund ist ja nicht das gelbe vom Ei und man versteht das genuschel dann kaum.

Wegen der Nachtflasche: wenn er es so macht dann ist er eben für die Nacht dann auch ganz zuständig. Ich denke das wird sich auch von allein geben mit der Zeit.

Ich würde den Fokus deiner Gedanken auf das lenken was du toll an ihm als Vater findest. Das lenkt auch von diesen Kleinigkeiten ab, die wenn sie einen beschäftigen schon ziemlich nerven können.
Jarla
2406 Beiträge
09.07.2019 08:41
Zitat von Tine91:

Ich lasse aus diesem Grund ja gerade hier Luft ab , weil ich sehr oft ihm gegenüber eben nichts sage, um ihn nicht ständig zu kritisieren. Es ist ja auch völlig in Ordnung, dass jeder seine eigenen Methoden dem Kind gegenüber hat. Klar ist das alles jetzt auch kein riesen Drama und ich bin glücklich, dass er sich kümmert und auch Nachts mal aufsteht etc. Ich verstehe nur nicht, warum man das Kind absichtlich an den Schnuller gewöhnen muss, obwohl er selbst es gar nicht einfordert oder in dem Moment daran denkt. Klar, wenn der Schnuller dann da ist, wird er natürlich angenommen.

Bei uns ist es ähnlich wie bei dir Schnuller ist fast immer im Mund, wenn mein Mann mit ihm unterwegs ist. Das nervt mich auch ziemlich. Beim Hände waschen auch. Er macht ihm die Hände immer mit einem Waschlappen sauber statt ans Waschbecken zu gehen. Ist ihm scheinbar zu aufwändig. Ebenso der Magic Cup. Er trinkt wunderbar mit dem normalen Becher. Ich verlange aber, dass er nicht damit rum rennt sondern sitzt. Mein Mann gibt ihm immer den Magic Cup
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