OHNE KRIMI GEHT DIE JADA NICHT INS BETT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!
18.09.2008 09:39
SO IHR LIEBEN LESEWÜTIGEN FORUM-SÜCHTIGEN
AUCH IHR DÜRFT HIER KRIMIS REINSETZTEN
1. KRIMI "JADAS BESTE FREUNDIN UND VERTRAUTE"
Das liebe Jadalein ist alleine Zuhause und ist am Verzweifeln, seit Wochen schon ist ihr Mann sehr komisch, immer auf dem Sprung und sehr abewesend. Es passieren auch immer komische Vorfälle. Eines Morgens gibt Jada sich eine Ruck und versucht ihre Forum-Freundin Lisii anzurufen.Aber die leitung in Österreich ist mal wieder besetzt. Irgendwie komisch, das passiert in letzter zeit häufig. Jada versucht ihren "Göttergatten" an die strippe zu bekommen, auch besetzt. Jada fast sich alle Mut zusammen und schickt Lisii E-mail. Dort schüttet sie ihr Herz aus. 2 Tage später kommt endlcih ne Rückantwort. Lisii schreibt, Jada solle sich nicht soviele Gedanken machen, aber wenn Jada das gerne möchte würde Lisii sich auf den weg machen und ins schöne Deutschland , nach NRW in den Ruhrpott. Jada freute sich total. Jada fing wie ein doffe an zu putzen, weil sie wolte es für ihre Lisii besonders schön haben. Ihren Mann schickte sie am kommenden Samstag arbeiten um Zeit für sich und Lisii zuhaben. Aber komischer weise sagte Lisii ab, aus irgendwelchen unerklärlichen Gründen.
Jada wurde immer misstrauischer, Lisii hatte Gehimnisse auf eiunmal und "der allerliebste Göttergatte" auch. Keiner hatte mehr Zeit für Jada. Lisii war auch morgens nicht mehr im Chat. Komisch, Komisch.
Irgendwann bekam Jada denn heissersehnten Anruf.
"Hallo, Jada hier Lisii, wie währs wenn ich morgen vorbei kommen würde?" Jada war baff und stammelt nur: " Aber gerne, wann kommst du wegen essen kochen?????"""" Jada hatte in der Zwischenzeit etwas unschönes rausgefunden, sie wahr machtig PÖHSE und hat geschnüffelt in Schatzi´s E-Mails und im Handy. Am nächsten Tag stand pünktlich um 1 Lisii samt Marcel bei Jada vor der Tür.
Die beiden Tratschtanten unterhielten sich über alles, Marcel lag auf der Krabbeldecke und spielte. Irgendwann holte Jada den Kaffee und ein paar Waffeln. Lisii meinte auf einmal: " kann ich noch ein wenig Milch haben????" Jada ging in die Küche und holte brav die Milch und rief heimlich die Polizei an. In einem unbedachten Moment, dachte zumindenst Lisii, machte sie ein paar tropfen Rattengift in Jadas´Kakao rein. Aber Jada ist ja nicht doof und hatte schon längst gemerkt das Lisii der grund war warum "JADA`S GÖTTERGATTE" ständig nach Österrech musste zur Montage. Es schellte und Jada bat Lisii die Tür zu öffnen. " SIND SIE FRAU LISII AUS ÖSTERREICH; SIE WERDEN FESTGENOMMEN WEGEN VERSUCHTEN MORDES"
Es kam nämlich nach und nach herrasu das "JADA`S GÖTTERGATTE" und "PRINZESSIN LISII " was mit einander hatten und sie gemeinsam wollten das JADA aus ihren Leben verschwand.
Liebe Lisii, wenn du das liest, bitte sei mir nicht böse!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Das ich deinen Namen missbraucht habe.
AUCH IHR DÜRFT HIER KRIMIS REINSETZTEN
1. KRIMI "JADAS BESTE FREUNDIN UND VERTRAUTE"
Das liebe Jadalein ist alleine Zuhause und ist am Verzweifeln, seit Wochen schon ist ihr Mann sehr komisch, immer auf dem Sprung und sehr abewesend. Es passieren auch immer komische Vorfälle. Eines Morgens gibt Jada sich eine Ruck und versucht ihre Forum-Freundin Lisii anzurufen.Aber die leitung in Österreich ist mal wieder besetzt. Irgendwie komisch, das passiert in letzter zeit häufig. Jada versucht ihren "Göttergatten" an die strippe zu bekommen, auch besetzt. Jada fast sich alle Mut zusammen und schickt Lisii E-mail. Dort schüttet sie ihr Herz aus. 2 Tage später kommt endlcih ne Rückantwort. Lisii schreibt, Jada solle sich nicht soviele Gedanken machen, aber wenn Jada das gerne möchte würde Lisii sich auf den weg machen und ins schöne Deutschland , nach NRW in den Ruhrpott. Jada freute sich total. Jada fing wie ein doffe an zu putzen, weil sie wolte es für ihre Lisii besonders schön haben. Ihren Mann schickte sie am kommenden Samstag arbeiten um Zeit für sich und Lisii zuhaben. Aber komischer weise sagte Lisii ab, aus irgendwelchen unerklärlichen Gründen.
Jada wurde immer misstrauischer, Lisii hatte Gehimnisse auf eiunmal und "der allerliebste Göttergatte" auch. Keiner hatte mehr Zeit für Jada. Lisii war auch morgens nicht mehr im Chat. Komisch, Komisch.
Irgendwann bekam Jada denn heissersehnten Anruf.
"Hallo, Jada hier Lisii, wie währs wenn ich morgen vorbei kommen würde?" Jada war baff und stammelt nur: " Aber gerne, wann kommst du wegen essen kochen?????"""" Jada hatte in der Zwischenzeit etwas unschönes rausgefunden, sie wahr machtig PÖHSE und hat geschnüffelt in Schatzi´s E-Mails und im Handy. Am nächsten Tag stand pünktlich um 1 Lisii samt Marcel bei Jada vor der Tür.
Die beiden Tratschtanten unterhielten sich über alles, Marcel lag auf der Krabbeldecke und spielte. Irgendwann holte Jada den Kaffee und ein paar Waffeln. Lisii meinte auf einmal: " kann ich noch ein wenig Milch haben????" Jada ging in die Küche und holte brav die Milch und rief heimlich die Polizei an. In einem unbedachten Moment, dachte zumindenst Lisii, machte sie ein paar tropfen Rattengift in Jadas´Kakao rein. Aber Jada ist ja nicht doof und hatte schon längst gemerkt das Lisii der grund war warum "JADA`S GÖTTERGATTE" ständig nach Österrech musste zur Montage. Es schellte und Jada bat Lisii die Tür zu öffnen. " SIND SIE FRAU LISII AUS ÖSTERREICH; SIE WERDEN FESTGENOMMEN WEGEN VERSUCHTEN MORDES"
Es kam nämlich nach und nach herrasu das "JADA`S GÖTTERGATTE" und "PRINZESSIN LISII " was mit einander hatten und sie gemeinsam wollten das JADA aus ihren Leben verschwand.
Liebe Lisii, wenn du das liest, bitte sei mir nicht böse!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Das ich deinen Namen missbraucht habe.
18.09.2008 09:44
Frau Lisii war aber dumm. Rattengift
Sie hätte Arsen nehmen müssen. Das ist geschmacksneutral und danach nicht mehr nachweisbar.
Und wo is Herr Göttergatte?? Hat er sich nun in die Schweiz abgesetzt?
18.09.2008 09:50
Zitat von Janaisabel:
Frau Lisii war aber dumm. Rattengift
Sie hätte Arsen nehmen müssen. Das ist geschmacksneutral und danach nicht mehr nachweisbar.
![]()
Und wo is Herr Göttergatte?? Hat er sich nun in die Schweiz abgesetzt?![]()
ne geminsam hinter schwedischen Gardinen, die haben ausnahmsweise ne doppelzelle bekommen
der Göttergatte sitz wegen Betrug und Lisii wegen versuchten mord
18.09.2008 10:08
loooool jada das ja ne hammer geschichte
hhhmmmmmmmm
dabei bist du es doch die mir jeden morgen drogencafe serviert?
mannnn nun hab i vor lauter lachen meinen kleinen aufgeweckt
hhhmmmmmmmm
dabei bist du es doch die mir jeden morgen drogencafe serviert? mannnn nun hab i vor lauter lachen meinen kleinen aufgeweckt
18.09.2008 10:53
Verdeckte Ermittlungen
Der Mann betrat die Schalterhalle, die Maske bereits vor dem Gesicht, und hob ohne ein Wort eine gewaltige Maschinenpistole. Der Feuerstoß erfüllte großen Raum mit ohrenbetäubendem Getöse. Das Panzerglas der Kassenkabine überzog sich mit einem dichten Muster von Spinnweben, um dann zu einem Haufen Scherben zusammenzusacken.
Der Kassierer, der sich hinter dem zentimeterdicken Glas bislang völlig sicher gefühlt hatte, starrte plötzlich schutzlos in die noch rauchende Mündung der automatischen Waffe. Wie von selber ergriff er die Tüte, die der Unbekannte ihm hinhielt, und begann sie mit gebündelten Scheinen vollzustopfen.
Noch bevor sich Angestellte und Kunden von dem Schock wieder erholt hatten, war der Räuber bereits verschwunden.
* * * * *
Selten hatte sich Carmela Budow so unwohl gefühlt wie in diesem schmierigen Lokal. Und der finstere kleine Typ, mit dem sie gerade sprach, war nicht geeignet, ihr Unbehagen zu mindern. Aber es ging nicht anders, sagte sie sich immer wieder, sie mußte hier durch.
"Nee, Süße, tut mir leid, ich habe keine Ahnung, wo man eine Maschinenpistole kaufen kann!", sagte ihr Gegenüber und blickte sie mit unangenehm stechenden Augen an.
"Vielleicht... vielleicht wird das hier Ihr Gedächtnis etwas stärken", murmelte Carmela und schob das Reklameheftchen eines Taxiunternehmens über den Tisch.
Der andere hob die erste Seite, entdeckte den zusammengefalteten 500 Euro-Schein und schnippte das Ganze sofort zurück: "Sag' mal, du liest wohl zu viele Krimis, was? Ich kenne keinen Waffenhändler. Und wenn ich einen kennen würde, dann würd' ich's dir nicht sagen, klar? Weil ich nämlich keine Lust habe, als Zielscheibe zu enden!"
Die Männer an den umliegenden Tischen lachten schallend, während ihr Gegenüber sich erhob und nach einem letzten, verächtlichen Blick in einem Hinterraum verschwand.
Carmela schluckte. Wieder eine Pleite. Sie war halt keine Detektivin. Und trotzdem konnte, nein, durfte sie nicht aufgeben.
Plötzlich saß wieder wer an ihrem Tisch. Carmela sah auf. Ein junger Mann, im Prinzip gutaussehend, aber mit langen fettigen Haaren und einem ungepflegten Bart. Sie hatte ihn vorhin schon in einer Ecke der Kneipe bemerkt. Er schien hier ziemlich gut bekannt zu sein. In seinen Augen lag ein eigenartiges Glimmen.
"Wenn ich Sie wäre, würde ich jetzt langsam abhauen", erklärte der Unbekannte, ohne gefragt worden zu sein. "Sie erregen allmählich Aufsehen, und die Leute hier schätzen es nicht, wenn man sich in ihre Angelegenheiten mischt!"
"Hören Sie, ich habe wirklich ein dringendes Anliegen. Ich..."
"Hören Sie bloß mit diesem Quatsch auf!", sagte der andere laut. Dann flüsterte er rasch: "Kommen Sie in einer Stunde in den 'Goldenen Kometen' an der Eichenstraße!". Anschließend wieder, laut: "Lass' uns jetzt endlich in Ruhe, sonst bekommst du Ärger, verstanden?"
* * * * *
"Was wollen Sie denn mit einer Maschinenpistole?", fragte der Unbekannte später im 'Goldenen Kometen'.
"Nichts. Ich will auch gar keine haben. Aber mein... also jemand, den ich sehr gern habe, ist Leidtragender eines Banküberfalles. Bei diesem Überfall wurde eine Maschinenpistole verwendet mit einem außergewöhnlich großen Kaliber. Einem Kaliber, mit dem man Panzerglas zerstören kann. Das ist ziemlich ungewöhnlich, habe ich mir sagen lassen. Deswegen dachte ich..."
"Und ich denke, Sie sollten die Finger davon lassen!". Der Mann sah sie nachdenklich an. Langsam, fast unmerklich kam sein Gesicht dem ihren näher. Carmela bemerkte zu ihrem eigenen Erstaunen, daß sie das nicht im mindesten störte.
"Das geht nicht", erwiderte sie schließlich. "Ich kann es Ihnen nicht erklären, aber es geht nicht."
Der andere runzelte die Stirn. "Na gut, es ist bestimmt sehr unvernünftig, aber vielleicht könnte ich Ihnen helfen."
Sein Gesicht kam noch näher, und jetzt wich Carmela doch zurück. Aber nur ein wenig: "Dann tun Sie es bitte!".
* * * * *
Sie trafen sich drei Tage später erneut im 'Goldenen Kometen'.
"Es gibt nur eine einzige Möglichkeit in der Stadt, an eine solche Waffe zu kommen", erklärte der Unbekannte. "Übrigens, ich heiße Thorsten."
"Carmela", sagte Carmela, ohne ihm seinen Namen zu glauben. "Was für eine Möglichkeit?".
"Ein schräger Typ in der Nähe des Hafens. Es sind russische Modelle, mit denen sich auch panzerbrechende Munition verschießen läßt."
Carmela fühlte plötzlich eine Hand an ihrer Wange. Sie ließ es geschehen, und keineswegs nur aus Berechnung. 'Oh wei!', dachte sie bei sich, 'ich bin dabei, mich in einen Gangster zu verlieben.'
"Kann man feststellen, an wen er in letzter Zeit so ein Ding verkauft hat?", fragte sie halblaut.
"Nein! Kein Waffenhändler verrät seine Kunden. Abgesehen davon, daß die ihre Namen nicht unbedingt zu nennen pflegen!"
Carmela legte in ihre Augen diesen Ausdruck eines kleinen, hilflosen Mädchens, der als letzte Möglichkeit eigentlich immer funktionierte, und kam damit auch dieses Mal zu Ziel:
"Na gut. Es ist zwar zwecklos, aber ich will's versuchen!"
"Wir haben Glück", erklärte der angebliche Thorsten bei ihrem nächsten Zusammentreffen. "Dem Mann, der die MP erworben hat, ist sie vor ein paar Tagen bei einem Übungsschießen irgendwo im Wald um die Ohren geflogen. Er erschien bei dem Händler um die Mittagszeit, was diese Art von Kunden sonst nicht tut, und fing einen ziemlich heftigen Streit mit ihm an. Die Verkäuferin, die für den Händler das Pfandhaus betreibt - dies ist der offizielle Teil seines Geschäftes - konnte sich jedenfalls ganz gut an ihn erinnern. Ich habe ein bißchen mit ihr geflirtet, und so habe ich jetzt eine ziemlich genaue Beschreibung des Mannes."
Bei dem letzten Satz war ein Schatten über Carmelas Gesicht gehuscht, und Thorsten beeilte sich weiterzureden:
"Der Typ ist untersetzt, hat dunkle Haare mit Halbglatze, einen ziemlich struppigen Schnurrbart und gegenwärtig auch ein paar Brandwunden im Gesicht. Wenn wir mit dieser Beschreibung zur Polizei gehen, dürfte die ihn ziemlich bald haben. Ich muß dich allerdings bitten, damit noch eine Woche zu warten."
"Aber warum? Je eher dieser Mensch hinter Gittern ist..."
"Tut mir leid, es geht nicht anders. Du bringst mich sonst in große Gefahr!"
* * * * *
Mit Mühe geduldete sich Carmela die versprochene Woche, dann ging sie zum Polizeipräsidium. In der Nacht zuvor war ein mit Hilfe von verdeckten Ermittlern überführter Rauschgiftring zerschlagen worden, und in dem großen Gebäude schwirrte es förmlich vor Aufregung.
Suchend ging Carmela über einen der langen Flure, als ihr plötzlich jemand von hinten die Augen zuhielt. Sie schrie erschrocken auf, machte sich frei und fuhr herum. Thorsten! "Was um alles in der Welt tust du hier?"
"Gleich!", lachte Thorsten. "Erst bist du mir eine Erklärung schuldig. Du hast mir ganz zu Anfang mal gesagt, du bist für jemanden tätig, den du sehr lieb hast. Wer ist das?"
Carmela sah die ungeheure Spannung in seinen Augen und mußte trotz allem lächeln: "Mein Bruder. Er ist der Kassierer der beraubten Bank. Er hat bei dem Überfall einen... na ja, einen Knacks abbekommen. Fühlt sich ständig und überall bedroht. Ich weiß genau, daß er erst wieder ruhig schlafen kann, wenn dieses Schwein hinter Schloß und Riegel sitzt."
Thorsten atmete auf. "Na, da kann ich dich - und ihn - beruhigen. Der Typ ist schon gestern nachmittag verhaftet worden. Ich habe seine Beschreibung damals gleich an die Kollegen vom Raub weitergegeben!"
"Kollegen?"
"Ja. Ich bin Kriminalbeamter. Ich habe fast zwei Jahre im Rauschgiftmilieu gelebt und verdeckt ermittelt. Seit gestern nacht ist dieser Job erledigt. Nun kann ich mich wieder offen zu meiner wahren Identität bekennen!"
Carmela jauchzte auf und flog in seine Arme.
Der Mann betrat die Schalterhalle, die Maske bereits vor dem Gesicht, und hob ohne ein Wort eine gewaltige Maschinenpistole. Der Feuerstoß erfüllte großen Raum mit ohrenbetäubendem Getöse. Das Panzerglas der Kassenkabine überzog sich mit einem dichten Muster von Spinnweben, um dann zu einem Haufen Scherben zusammenzusacken.
Der Kassierer, der sich hinter dem zentimeterdicken Glas bislang völlig sicher gefühlt hatte, starrte plötzlich schutzlos in die noch rauchende Mündung der automatischen Waffe. Wie von selber ergriff er die Tüte, die der Unbekannte ihm hinhielt, und begann sie mit gebündelten Scheinen vollzustopfen.
Noch bevor sich Angestellte und Kunden von dem Schock wieder erholt hatten, war der Räuber bereits verschwunden.
* * * * *
Selten hatte sich Carmela Budow so unwohl gefühlt wie in diesem schmierigen Lokal. Und der finstere kleine Typ, mit dem sie gerade sprach, war nicht geeignet, ihr Unbehagen zu mindern. Aber es ging nicht anders, sagte sie sich immer wieder, sie mußte hier durch.
"Nee, Süße, tut mir leid, ich habe keine Ahnung, wo man eine Maschinenpistole kaufen kann!", sagte ihr Gegenüber und blickte sie mit unangenehm stechenden Augen an.
"Vielleicht... vielleicht wird das hier Ihr Gedächtnis etwas stärken", murmelte Carmela und schob das Reklameheftchen eines Taxiunternehmens über den Tisch.
Der andere hob die erste Seite, entdeckte den zusammengefalteten 500 Euro-Schein und schnippte das Ganze sofort zurück: "Sag' mal, du liest wohl zu viele Krimis, was? Ich kenne keinen Waffenhändler. Und wenn ich einen kennen würde, dann würd' ich's dir nicht sagen, klar? Weil ich nämlich keine Lust habe, als Zielscheibe zu enden!"
Die Männer an den umliegenden Tischen lachten schallend, während ihr Gegenüber sich erhob und nach einem letzten, verächtlichen Blick in einem Hinterraum verschwand.
Carmela schluckte. Wieder eine Pleite. Sie war halt keine Detektivin. Und trotzdem konnte, nein, durfte sie nicht aufgeben.
Plötzlich saß wieder wer an ihrem Tisch. Carmela sah auf. Ein junger Mann, im Prinzip gutaussehend, aber mit langen fettigen Haaren und einem ungepflegten Bart. Sie hatte ihn vorhin schon in einer Ecke der Kneipe bemerkt. Er schien hier ziemlich gut bekannt zu sein. In seinen Augen lag ein eigenartiges Glimmen.
"Wenn ich Sie wäre, würde ich jetzt langsam abhauen", erklärte der Unbekannte, ohne gefragt worden zu sein. "Sie erregen allmählich Aufsehen, und die Leute hier schätzen es nicht, wenn man sich in ihre Angelegenheiten mischt!"
"Hören Sie, ich habe wirklich ein dringendes Anliegen. Ich..."
"Hören Sie bloß mit diesem Quatsch auf!", sagte der andere laut. Dann flüsterte er rasch: "Kommen Sie in einer Stunde in den 'Goldenen Kometen' an der Eichenstraße!". Anschließend wieder, laut: "Lass' uns jetzt endlich in Ruhe, sonst bekommst du Ärger, verstanden?"
* * * * *
"Was wollen Sie denn mit einer Maschinenpistole?", fragte der Unbekannte später im 'Goldenen Kometen'.
"Nichts. Ich will auch gar keine haben. Aber mein... also jemand, den ich sehr gern habe, ist Leidtragender eines Banküberfalles. Bei diesem Überfall wurde eine Maschinenpistole verwendet mit einem außergewöhnlich großen Kaliber. Einem Kaliber, mit dem man Panzerglas zerstören kann. Das ist ziemlich ungewöhnlich, habe ich mir sagen lassen. Deswegen dachte ich..."
"Und ich denke, Sie sollten die Finger davon lassen!". Der Mann sah sie nachdenklich an. Langsam, fast unmerklich kam sein Gesicht dem ihren näher. Carmela bemerkte zu ihrem eigenen Erstaunen, daß sie das nicht im mindesten störte.
"Das geht nicht", erwiderte sie schließlich. "Ich kann es Ihnen nicht erklären, aber es geht nicht."
Der andere runzelte die Stirn. "Na gut, es ist bestimmt sehr unvernünftig, aber vielleicht könnte ich Ihnen helfen."
Sein Gesicht kam noch näher, und jetzt wich Carmela doch zurück. Aber nur ein wenig: "Dann tun Sie es bitte!".
* * * * *
Sie trafen sich drei Tage später erneut im 'Goldenen Kometen'.
"Es gibt nur eine einzige Möglichkeit in der Stadt, an eine solche Waffe zu kommen", erklärte der Unbekannte. "Übrigens, ich heiße Thorsten."
"Carmela", sagte Carmela, ohne ihm seinen Namen zu glauben. "Was für eine Möglichkeit?".
"Ein schräger Typ in der Nähe des Hafens. Es sind russische Modelle, mit denen sich auch panzerbrechende Munition verschießen läßt."
Carmela fühlte plötzlich eine Hand an ihrer Wange. Sie ließ es geschehen, und keineswegs nur aus Berechnung. 'Oh wei!', dachte sie bei sich, 'ich bin dabei, mich in einen Gangster zu verlieben.'
"Kann man feststellen, an wen er in letzter Zeit so ein Ding verkauft hat?", fragte sie halblaut.
"Nein! Kein Waffenhändler verrät seine Kunden. Abgesehen davon, daß die ihre Namen nicht unbedingt zu nennen pflegen!"
Carmela legte in ihre Augen diesen Ausdruck eines kleinen, hilflosen Mädchens, der als letzte Möglichkeit eigentlich immer funktionierte, und kam damit auch dieses Mal zu Ziel:
"Na gut. Es ist zwar zwecklos, aber ich will's versuchen!"
"Wir haben Glück", erklärte der angebliche Thorsten bei ihrem nächsten Zusammentreffen. "Dem Mann, der die MP erworben hat, ist sie vor ein paar Tagen bei einem Übungsschießen irgendwo im Wald um die Ohren geflogen. Er erschien bei dem Händler um die Mittagszeit, was diese Art von Kunden sonst nicht tut, und fing einen ziemlich heftigen Streit mit ihm an. Die Verkäuferin, die für den Händler das Pfandhaus betreibt - dies ist der offizielle Teil seines Geschäftes - konnte sich jedenfalls ganz gut an ihn erinnern. Ich habe ein bißchen mit ihr geflirtet, und so habe ich jetzt eine ziemlich genaue Beschreibung des Mannes."
Bei dem letzten Satz war ein Schatten über Carmelas Gesicht gehuscht, und Thorsten beeilte sich weiterzureden:
"Der Typ ist untersetzt, hat dunkle Haare mit Halbglatze, einen ziemlich struppigen Schnurrbart und gegenwärtig auch ein paar Brandwunden im Gesicht. Wenn wir mit dieser Beschreibung zur Polizei gehen, dürfte die ihn ziemlich bald haben. Ich muß dich allerdings bitten, damit noch eine Woche zu warten."
"Aber warum? Je eher dieser Mensch hinter Gittern ist..."
"Tut mir leid, es geht nicht anders. Du bringst mich sonst in große Gefahr!"
* * * * *
Mit Mühe geduldete sich Carmela die versprochene Woche, dann ging sie zum Polizeipräsidium. In der Nacht zuvor war ein mit Hilfe von verdeckten Ermittlern überführter Rauschgiftring zerschlagen worden, und in dem großen Gebäude schwirrte es förmlich vor Aufregung.
Suchend ging Carmela über einen der langen Flure, als ihr plötzlich jemand von hinten die Augen zuhielt. Sie schrie erschrocken auf, machte sich frei und fuhr herum. Thorsten! "Was um alles in der Welt tust du hier?"
"Gleich!", lachte Thorsten. "Erst bist du mir eine Erklärung schuldig. Du hast mir ganz zu Anfang mal gesagt, du bist für jemanden tätig, den du sehr lieb hast. Wer ist das?"
Carmela sah die ungeheure Spannung in seinen Augen und mußte trotz allem lächeln: "Mein Bruder. Er ist der Kassierer der beraubten Bank. Er hat bei dem Überfall einen... na ja, einen Knacks abbekommen. Fühlt sich ständig und überall bedroht. Ich weiß genau, daß er erst wieder ruhig schlafen kann, wenn dieses Schwein hinter Schloß und Riegel sitzt."
Thorsten atmete auf. "Na, da kann ich dich - und ihn - beruhigen. Der Typ ist schon gestern nachmittag verhaftet worden. Ich habe seine Beschreibung damals gleich an die Kollegen vom Raub weitergegeben!"
"Kollegen?"
"Ja. Ich bin Kriminalbeamter. Ich habe fast zwei Jahre im Rauschgiftmilieu gelebt und verdeckt ermittelt. Seit gestern nacht ist dieser Job erledigt. Nun kann ich mich wieder offen zu meiner wahren Identität bekennen!"
Carmela jauchzte auf und flog in seine Arme.
18.09.2008 11:36
Sag mal Jada hast du die geschrieben??
Die geschichte ist echt gut!! Mit liebe spannung und alles was dazu gehört!!!!
Die geschichte ist echt gut!! Mit liebe spannung und alles was dazu gehört!!!!
18.09.2008 11:37
Zitat von Babyfan:
Sag mal Jada hast du die geschrieben??
Die geschichte ist echt gut!! Mit liebe spannung und alles was dazu gehört!!!!
ich sagte ihr ja schon sie hat den falschen beruf
18.09.2008 11:38
Zitat von Babyfan:
Sag mal Jada hast du die geschrieben??
Die geschichte ist echt gut!! Mit liebe spannung und alles was dazu gehört!!!!
ich gebe zu die habe ich geklaut
18.09.2008 12:45
Zitat von Janaisabel:
Frau Lisii war aber dumm. Rattengift
Sie hätte Arsen nehmen müssen. Das ist geschmacksneutral und danach nicht mehr nachweisbar.
![]()
Und wo is Herr Göttergatte?? Hat er sich nun in die Schweiz abgesetzt?![]()
18.09.2008 12:49
hier mal ein kleiner gruß aus dem gefängnis hab ich ned ne tolle aussicht?
18.09.2008 19:23
Zitat von lisii:
hier mal ein kleiner gruß aus dem gefängnis hab ich ned ne tolle aussicht?
habt ihr ein glück
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