Haus verkaufen - an wen?
24.07.2023 13:06
Zitat von nilou:
Zitat von Choco:
Ich find es ja wirklich Irrsinnig, dass hier anscheinend auch alle drei Geschwister die absurde gleiche Ansicht haben.
Wenn es sich keiner allein leisten kann, sollen sie es halt zu 3. kaufen und sich dann selbst einigen. Scheint ja eine herzige Bande zu sein. Somit bleibe es dann auch in der Familie.
Irgendwie müssen sie der Witwe ja ein schlechtes Gewissen machen. Andere "Argumente" gibt es ja schlicht und ergreifend nicht.
Finde das ganz schlimm gerade für die Witwe und Kinder. Da stirbt der Mann plötzlich, du hast Existenzängte und Trauer und dann hast du die gehässige, gieriege Bande am Hals mit so was.![]()
Kann man nur hoffen, das die Witwe sich nicht doch noch unter Druck setzen läßt.
Echt schlimm für die hinterlassene Familie. Beim Erbe wird’s echt eklig manchmal. Da ist das Grab kaum zu und schon wird sich gestritten.
24.07.2023 13:17
Zitat von Choco:Wobei die drei Geschwister ja in diesem Fall nichts geerbt haben. Alles ging an die Witwe und evtl. noch an die Kinder des tödlich verunglückten Bruders A.
Zitat von nilou:
Zitat von Choco:
Ich find es ja wirklich Irrsinnig, dass hier anscheinend auch alle drei Geschwister die absurde gleiche Ansicht haben.
Wenn es sich keiner allein leisten kann, sollen sie es halt zu 3. kaufen und sich dann selbst einigen. Scheint ja eine herzige Bande zu sein. Somit bleibe es dann auch in der Familie.
Irgendwie müssen sie der Witwe ja ein schlechtes Gewissen machen. Andere "Argumente" gibt es ja schlicht und ergreifend nicht.
Finde das ganz schlimm gerade für die Witwe und Kinder. Da stirbt der Mann plötzlich, du hast Existenzängte und Trauer und dann hast du die gehässige, gieriege Bande am Hals mit so was.![]()
Kann man nur hoffen, das die Witwe sich nicht doch noch unter Druck setzen läßt.
Echt schlimm für die hinterlassene Familie. Beim Erbe wird’s echt eklig manchmal. Da ist das Grab kaum zu und schon wird sich gestritten.![]()
Danke für eure Antworten.
Dann liege ich wohl doch nicht so falsch. Ich werde versuchen, noch einmal mit meiner Freundin zu sprechen.
Ich glaube, sie ist einfach zutiefst verletzt, dass sie weder vor 25 Jahren noch heute die Chance hat, ihr Elternhaus zu bekommen.
Ich werde ihr vorschlagen, dass sich alle drei Geschwister zusammen tun und das Haus zum jetzigen Schätzwert zusammen kaufen. Obwohl ich auch da viele Probleme in der Zukunft sehe ... man muss sich immer einigen.
Aber es ist die einzige Möglichkeit, dass das Elternhaus in der Familie bleibt.
24.07.2023 13:24
Zitat von Anonym 1 (210392):
.
Ich glaube, sie ist einfach zutiefst verletzt, dass sie weder vor 25 Jahren noch heute die Chance hat, ihr Elternhaus zu bekommen.
Naja, so ganz stimmt das aber nicht. Sie hatte sogar zweimal die Chance das Haus zu erwerben.
Damals mag es ungünstig gewesen sein weil sie noch so jung war. Aber seitdem hatte sie 25 Jahre Zeit Geld anzusparen. Das es nicht reicht ist ihr persönliches Problem - aber nicht dass der Witwe!
24.07.2023 13:33
Ich würde mich da gar nicht so reinhängen.
Deine Meinung dazu kennt sie nun, aber der Rest ist die Sache der Familie.
Deine Meinung dazu kennt sie nun, aber der Rest ist die Sache der Familie.
24.07.2023 13:46
Ich gebe euch allen recht, kann aber tatsächlich ein bisschen verstehen, dass man es unfair findet, wenn nun jemand „angeheiratetes“ das Elternhaus verkauft und einen „Gewinn“ einfährt. Mit 19 war es unter Umständen echt einfach nicht möglich, das Haus zu kaufen. Mein Vater hat damals das Haus meiner Grosseltern verscherbelt (anders kann ich es nicht sagen), als ich 20 und noch im Studium war. Ich bin heute noch traurig darüber. Keiner hier kennt das Verhältnis zur Witwe. Daher verstehe ich manche abwertenden Kommentare echt nicht.
24.07.2023 13:47
Zitat von shelyra:
Zitat von Anonym 1 (210392):
.
Ich glaube, sie ist einfach zutiefst verletzt, dass sie weder vor 25 Jahren noch heute die Chance hat, ihr Elternhaus zu bekommen.
Naja, so ganz stimmt das aber nicht. Sie hatte sogar zweimal die Chance das Haus zu erwerben.
Damals mag es ungünstig gewesen sein weil sie noch so jung war. Aber seitdem hatte sie 25 Jahre Zeit Geld anzusparen. Das es nicht reicht ist ihr persönliches Problem - aber nicht dass der Witwe!
Genau. Es liegt doch an den Geschwistern selber das sie es nicht finanzieren können. Damit hat doch die Witwe nichts zu tun. Die hat aktuell finanzielle Probleme. Ist ja nicht so als wenn sie sich bereichern will um dann auf den Malediven in Saus und Braus zu leben. Sie braucht das Geld für sich und die Kinder. Schon allein die Kosten der Beerdigung und co. Bin ja mal sicher, da beteiligen sich die Geschwister null dran...
Wenn sie es unbedingt wollen sollen sie Kredit und co aufnahmen und fertig.
24.07.2023 13:50
Zitat von mama22manu:
Ich gebe euch allen recht, kann aber tatsächlich ein bisschen verstehen, dass man es unfair findet, wenn nun jemand „angeheiratetes“ das Elternhaus verkauft und einen „Gewinn“ einfährt. Mit 19 war es unter Umständen echt einfach nicht möglich, das Haus zu kaufen. Mein Vater hat damals das Haus meiner Grosseltern verscherbelt (anders kann ich es nicht sagen), als ich 20 und noch im Studium war. Ich bin heute noch traurig darüber. Keiner hier kennt das Verhältnis zur Witwe. Daher verstehe ich manche abwertenden Kommentare echt nicht.
Es ist nicht mehr das Haus der Geschwister. Sie haben es damals "verkauft" an den Bruder und seine Frau.
Was ist daran unfair, wenn sie ihr EIGENTUM zum heutigen Wert verkauft? Wie schäbig sind die Geschwister, dass sie versuchen aus dem Tod ihres Bruders Gewinn zu machen und die Witwe noch veräppeln wollen? Egal wie das Verhältnis ist. Das sind ganz miese Charaktere, sorry.
Ein Haus zum Wert von vor 25 Jahren kaufen zu wollen. Die glauben wohl auch noch an den Osterhasen.
24.07.2023 14:33
Zitat von Alaska:So ist es, unfair ist es die Witwe besch**** zu wollen und ihr in der ohnehin schon schweren Situation auch noch ein schlechtes Gewissen einreden zu wollen.
Zitat von mama22manu:
Ich gebe euch allen recht, kann aber tatsächlich ein bisschen verstehen, dass man es unfair findet, wenn nun jemand „angeheiratetes“ das Elternhaus verkauft und einen „Gewinn“ einfährt. Mit 19 war es unter Umständen echt einfach nicht möglich, das Haus zu kaufen. Mein Vater hat damals das Haus meiner Grosseltern verscherbelt (anders kann ich es nicht sagen), als ich 20 und noch im Studium war. Ich bin heute noch traurig darüber. Keiner hier kennt das Verhältnis zur Witwe. Daher verstehe ich manche abwertenden Kommentare echt nicht.
Es ist nicht mehr das Haus der Geschwister. Sie haben es damals "verkauft" an den Bruder und seine Frau.
Was ist daran unfair, wenn sie ihr EIGENTUM zum heutigen Wert verkauft? Wie schäbig sind die Geschwister, dass sie versuchen aus dem Tod ihres Bruders Gewinn zu machen und die Witwe noch veräppeln wollen? Egal wie das Verhältnis ist. Das sind ganz miese Charaktere, sorry.
Ein Haus zum Wert von vor 25 Jahren kaufen zu wollen. Die glauben wohl auch noch an den Osterhasen.
Die Geschwister haben damals ihren Anteil vom Erbe/Elternhaus (in Form von Auszahlung) erhalten, somit haben sie jetzt gar kein Anrecht mehr, außer sie kaufen es offiziell, dann aber natürlich zu dem Preis von heute.
24.07.2023 14:40
Zitat von Anonym 1 (210392):Also ich würde mich da überhaupt nicht einmischen und gute Tipps geben, wenn dir an der Freundschaft etwas liegt. Sonst bist du sie noch los, wenn dann Probleme auftauchen oder das Ganze nicht so läuft, wie sich die Geschwister das vorstellen.
Zitat von Choco:Wobei die drei Geschwister ja in diesem Fall nichts geerbt haben. Alles ging an die Witwe und evtl. noch an die Kinder des tödlich verunglückten Bruders A.
Zitat von nilou:
Zitat von Choco:
Ich find es ja wirklich Irrsinnig, dass hier anscheinend auch alle drei Geschwister die absurde gleiche Ansicht haben.
Wenn es sich keiner allein leisten kann, sollen sie es halt zu 3. kaufen und sich dann selbst einigen. Scheint ja eine herzige Bande zu sein. Somit bleibe es dann auch in der Familie.
Irgendwie müssen sie der Witwe ja ein schlechtes Gewissen machen. Andere "Argumente" gibt es ja schlicht und ergreifend nicht.
Finde das ganz schlimm gerade für die Witwe und Kinder. Da stirbt der Mann plötzlich, du hast Existenzängte und Trauer und dann hast du die gehässige, gieriege Bande am Hals mit so was.![]()
Kann man nur hoffen, das die Witwe sich nicht doch noch unter Druck setzen läßt.
Echt schlimm für die hinterlassene Familie. Beim Erbe wird’s echt eklig manchmal. Da ist das Grab kaum zu und schon wird sich gestritten.![]()
Danke für eure Antworten.![]()
Dann liege ich wohl doch nicht so falsch. Ich werde versuchen, noch einmal mit meiner Freundin zu sprechen.
Ich glaube, sie ist einfach zutiefst verletzt, dass sie weder vor 25 Jahren noch heute die Chance hat, ihr Elternhaus zu bekommen.
Ich werde ihr vorschlagen, dass sich alle drei Geschwister zusammen tun und das Haus zum jetzigen Schätzwert zusammen kaufen. Obwohl ich auch da viele Probleme in der Zukunft sehe ... man muss sich immer einigen.![]()
Aber es ist die einzige Möglichkeit, dass das Elternhaus in der Familie bleibt.![]()
24.07.2023 14:46
Zitat von mama22manu:Und wenn die Witwe damit einen Millionengewinn machen würde, steht ihr das zu und ist ihr gutes Recht. Das Haus gehört ihr allein und niemand anderem und sie muss es schon im Hinblick auf die Kinder "gut" verkaufen, also ich wäre als Kind auch angepisst, wenn Mama nur aus Mitleid das Haus unter Wert verkauft und sich dann noch von der Verwandtschaft hinterrücks ausrichten lassen muss.
Ich gebe euch allen recht, kann aber tatsächlich ein bisschen verstehen, dass man es unfair findet, wenn nun jemand „angeheiratetes“ das Elternhaus verkauft und einen „Gewinn“ einfährt. Mit 19 war es unter Umständen echt einfach nicht möglich, das Haus zu kaufen. Mein Vater hat damals das Haus meiner Grosseltern verscherbelt (anders kann ich es nicht sagen), als ich 20 und noch im Studium war. Ich bin heute noch traurig darüber. Keiner hier kennt das Verhältnis zur Witwe. Daher verstehe ich manche abwertenden Kommentare echt nicht.
24.07.2023 14:58
V.a. im umgekehrten Fall: Haus und Grundstück wären heute weniger wert, da würden die auch nicht sagen wir zahlen das gleiche wie vor 25 Jahren.
Das ist wie mir Aktien und co. das Risiko liegt beim Eigentümer. Ihm dann aber daraus dann schlechte Absichten zu unterstellen wenn er es zum aktuellen Wert verkauft ist das letzte.
Wenn sie ein Angebot hat kann sie es auch zu einem höheren Preis verkaufen. Angebot und Nachfrage.
Das ist wie mir Aktien und co. das Risiko liegt beim Eigentümer. Ihm dann aber daraus dann schlechte Absichten zu unterstellen wenn er es zum aktuellen Wert verkauft ist das letzte.
Wenn sie ein Angebot hat kann sie es auch zu einem höheren Preis verkaufen. Angebot und Nachfrage.
24.07.2023 15:32
Vordergründig geb ich euch ja recht, aber oft steckt einfach mehr dahinter als nur Gier oder Boshaftigkeit. Ich kann mir schon Konstellationen vorstellen, in denen ich den Frust der Freundin verstehen könnte. Wenn man sich schon vom Bruder über den Tisch gezogen fühlte und jetzt das Haus, an dem man hängt, an Fremde geht, so dass man keinen Zugang mehr hat. Wie gesagt, ich werde wehmütig, wenn ich an das Haus und den Garten meiner Großeltern denke. Es gab Zeiten, da hab ich sogar von dem Haus geträumt, immer und immer wieder. Dass mein Vater es damals verkauft hat, war sein gutes Recht, aber es fühlt sich trotzdem blöd an.Das muss die Witwe nicht interessieren, aber vielleicht eine Freundin.
24.07.2023 15:41
Zitat von mama22manu:
Vordergründig geb ich euch ja recht, aber oft steckt einfach mehr dahinter als nur Gier oder Boshaftigkeit. Ich kann mir schon Konstellationen vorstellen, in denen ich den Frust der Freundin verstehen könnte. Wenn man sich schon vom Bruder über den Tisch gezogen fühlte und jetzt das Haus, an dem man hängt, an Fremde geht, so dass man keinen Zugang mehr hat. Wie gesagt, ich werde wehmütig, wenn ich an das Haus und den Garten meiner Großeltern denke. Es gab Zeiten, da hab ich sogar von dem Haus geträumt, immer und immer wieder. Dass mein Vater es damals verkauft hat, war sein gutes Recht, aber es fühlt sich trotzdem blöd an.Das muss die Witwe nicht interessieren, aber vielleicht eine Freundin.
Wehmütig am Haus zu hängen ist das eine, die Witwe mit ihrer berechtigten Forderung "frech" zu nennen ist aber was ganz anderes.
24.07.2023 15:50
Zitat von Zwerginator:
Zitat von mama22manu:
Vordergründig geb ich euch ja recht, aber oft steckt einfach mehr dahinter als nur Gier oder Boshaftigkeit. Ich kann mir schon Konstellationen vorstellen, in denen ich den Frust der Freundin verstehen könnte. Wenn man sich schon vom Bruder über den Tisch gezogen fühlte und jetzt das Haus, an dem man hängt, an Fremde geht, so dass man keinen Zugang mehr hat. Wie gesagt, ich werde wehmütig, wenn ich an das Haus und den Garten meiner Großeltern denke. Es gab Zeiten, da hab ich sogar von dem Haus geträumt, immer und immer wieder. Dass mein Vater es damals verkauft hat, war sein gutes Recht, aber es fühlt sich trotzdem blöd an.Das muss die Witwe nicht interessieren, aber vielleicht eine Freundin.
Wehmütig am Haus zu hängen ist das eine, die Witwe mit ihrer berechtigten Forderung "frech" zu nennen ist aber was ganz anderes.
Abhängig vom jeweiligen Ort finde ich sogar das nachvollziehbar. Man schaue sich mal in einigen Regionen um, da sind die Preissteigerungen einfach nur irre.
24.07.2023 16:05
Zitat von mama22manu:
Vordergründig geb ich euch ja recht, aber oft steckt einfach mehr dahinter als nur Gier oder Boshaftigkeit. Ich kann mir schon Konstellationen vorstellen, in denen ich den Frust der Freundin verstehen könnte. Wenn man sich schon vom Bruder über den Tisch gezogen fühlte und jetzt das Haus, an dem man hängt, an Fremde geht, so dass man keinen Zugang mehr hat. Wie gesagt, ich werde wehmütig, wenn ich an das Haus und den Garten meiner Großeltern denke. Es gab Zeiten, da hab ich sogar von dem Haus geträumt, immer und immer wieder. Dass mein Vater es damals verkauft hat, war sein gutes Recht, aber es fühlt sich trotzdem blöd an.Das muss die Witwe nicht interessieren, aber vielleicht eine Freundin.
Stimmt der Verlust des Elternhauses ist natürlich dramatischer als der Verlust von Ehemann und Vater und den damit verbundenen finanziellen Sorgen.
Kann nicht verstehen wie man da als Geschwister des Verstorbenen norgens noch in den Spiegel schauen kann ohne vor Scharm im Boden zu versinken, weil man der eigenen Familie in dieser Situation nicht jeden Cent gönnt und ein Blödsinns-Argument wie "Das Haus muss in der Familie bleiben" über die Absicherung von Schwägerin und Nichten/Neffen stellt.
Dafür könnte ICH kein Verständnis haben und würde meiner Freundin ihren Egoismus auch ganz klar vor Augen führen. Auch auf die Gefahr hin, dass es die Freundschaft zerstört.
Ich verstehe aber, wenn man der Freundschaft Willen neutral bleibt. Aber Zustimmung und Verständnis könnte ich nicht heucheln.
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