Mütter- und Schwangerenforum

Hund aus dem Tierschutz- empfehlenswert für Anfänger?

Gehe zu Seite:
Mama4.0
187 Beiträge
16.10.2021 12:52
Zitat von schoko_keks1234:

Zitat von Mama4.0:

Zitat von Mama4.0:

Huhuuu
Also...
Wir haben unseren Sonnenschein aus dem Tierschutz und sind dafür sogar 400km gefahren.

Eigentlich interessierte und sein Bruder.

Vor Ort merkten wir bzw eigentlich die Tierschützerin dass er absolut nicht geeignet ist für uns! Sie legte und ans Herz den Bruder zu nehmen.

Wir haben auf ihre Worte vertraut! Und würden unseren Liebling niemals mehr hergeben.

Der Vorteil ist: die haben deine gewisse Grunderziehung genossen. Wir konnten auf seine Defizite somit wunderbar eingehen und haben heute .. ein Jahr später... den besten Hund der Welt


Hierzu muss gesagt sein:
Er war schon fast 1 Jahr alt und somit ein paar Monate bereits dort.


Ja, aus dem Grund möchte ich auch lieber keinen Welpen, sondern einen etwas älteren Hund. Weil ich eben denke, da kann schon eher gesagt werden, was passt und was nicht


Ich kann positiv dafür sprechen.
16.10.2021 12:55
Ich persönlich würde mit (kleinen)Kindern weder einen Hund aus dem Tierheim noch aus dem Tierschutz holen. Das wäre mir einfach zu heiß.
Wir haben letztes Jahr einen Welpen geholt.
shelyra
69254 Beiträge
16.10.2021 13:23
Wenn Tierschutz dann einen Hund der hier auf einer Pflegestelle lebt (und mehr als 2-3 Wochen, denn da reicht die Zeit nicht um das Tier realistisch einzuschätzen).
Auslandstierschutz und am besten Direktimport würde ich mit Kindern nie machen!

Aber hast du mit 3 Kindern sowie der Tagespflege überhaupt Zeit zum erziehen eines Hundes?
Denn auch wenn er älter ist so braucht er, gerade am Anfang, Erziehung. Erst recht wenn soviele Kinder involviert sind. Da muss die Erziehung sitzen!
schoko_keks1234
3590 Beiträge
16.10.2021 13:49
Zitat von shelyra:

Wenn Tierschutz dann einen Hund der hier auf einer Pflegestelle lebt (und mehr als 2-3 Wochen, denn da reicht die Zeit nicht um das Tier realistisch einzuschätzen).
Auslandstierschutz und am besten Direktimport würde ich mit Kindern nie machen!

Aber hast du mit 3 Kindern sowie der Tagespflege überhaupt Zeit zum erziehen eines Hundes?
Denn auch wenn er älter ist so braucht er, gerade am Anfang, Erziehung. Erst recht wenn soviele Kinder involviert sind. Da muss die Erziehung sitzen!

Ich habe sogar 4 Kinder.
Die Frage ist durchaus berechtigt.
Meinst du, wir müssten dann auch in die Hundeschule? Ich bin ja wirklich sehr Hundeunerfahren und habe es mir eher so vorgestellt, dass die Erziehung im Alltag eben so nebenbei läuft. Also positives Verhalten belohnen und natürlich liebevolle Konsequenz.
Oder liege ich da völlig falsch mit meiner Einschätzung?
shelyra
69254 Beiträge
16.10.2021 14:03
Zitat von schoko_keks1234:

Zitat von shelyra:

Wenn Tierschutz dann einen Hund der hier auf einer Pflegestelle lebt (und mehr als 2-3 Wochen, denn da reicht die Zeit nicht um das Tier realistisch einzuschätzen).
Auslandstierschutz und am besten Direktimport würde ich mit Kindern nie machen!

Aber hast du mit 3 Kindern sowie der Tagespflege überhaupt Zeit zum erziehen eines Hundes?
Denn auch wenn er älter ist so braucht er, gerade am Anfang, Erziehung. Erst recht wenn soviele Kinder involviert sind. Da muss die Erziehung sitzen!

Ich habe sogar 4 Kinder.
Die Frage ist durchaus berechtigt.
Meinst du, wir müssten dann auch in die Hundeschule? Ich bin ja wirklich sehr Hundeunerfahren und habe es mir eher so vorgestellt, dass die Erziehung im Alltag eben so nebenbei läuft. Also positives Verhalten belohnen und natürlich liebevolle Konsequenz.
Oder liege ich da völlig falsch mit meiner Einschätzung?

Es kann auch ohne Trainer funktionieren. Erziehung läuft größtenteils im Alltag. Aber es ist wichtig den Hund lesen zu können (bellt er zb aus Unsicherheit, Angst oder aus Aggression). Im richtigen Moment zu belohnen.

Gerade als absoluter Anfänger würde ich, besonders beim ts Hund, zur Hundeschule raten. Viel zu schnell schleichen sich Fehler ein, viel zu schnell schätzt man Situationen falsch ein, reagiert falsch. Gerade auch in Bezug auf die Tagespflege Kinder würde ich mit einem Profi zusammen arbeiten.

Aber egal ob mit Trainer oder ohne - man muss dem Hund Zeit geben.
Zb an der Leine laufen klappt oft nicht von Anfang an. Das muss man üben. Hat man aber 3,4,5... Kinder dabei die voran kommen wollen und Aufmerksamkeit fordern dann bleibt die Leinenführung auf der Strecke. Das kann unter Umständen Probleme machen. Und man muss dies dann ohne Kinder und Ablenkung üben.
Hat man dafür wirklich Freiraum? Und Zeit?
16.10.2021 14:03
Zitat von schoko_keks1234:

Zitat von shelyra:

Wenn Tierschutz dann einen Hund der hier auf einer Pflegestelle lebt (und mehr als 2-3 Wochen, denn da reicht die Zeit nicht um das Tier realistisch einzuschätzen).
Auslandstierschutz und am besten Direktimport würde ich mit Kindern nie machen!

Aber hast du mit 3 Kindern sowie der Tagespflege überhaupt Zeit zum erziehen eines Hundes?
Denn auch wenn er älter ist so braucht er, gerade am Anfang, Erziehung. Erst recht wenn soviele Kinder involviert sind. Da muss die Erziehung sitzen!

Ich habe sogar 4 Kinder.
Die Frage ist durchaus berechtigt.
Meinst du, wir müssten dann auch in die Hundeschule? Ich bin ja wirklich sehr Hundeunerfahren und habe es mir eher so vorgestellt, dass die Erziehung im Alltag eben so nebenbei läuft. Also positives Verhalten belohnen und natürlich liebevolle Konsequenz.
Oder liege ich da völlig falsch mit meiner Einschätzung?


Ich würde schon wenigstens am Anfang in die Hundeschule.

Unser Chaot konnte so gut wie gar nichts als er zu uns kam, wir haben dann einen Kurs in der Hundeschule belegt, da wurde auch viel erklärt.

Ich habe viel dadurch gelernt und der Chaot kann wenigstens einige wenige Kommandos.

Für uns reicht es.
schoko_keks1234
3590 Beiträge
16.10.2021 15:11
Zitat von shelyra:

Zitat von schoko_keks1234:

Zitat von shelyra:

Wenn Tierschutz dann einen Hund der hier auf einer Pflegestelle lebt (und mehr als 2-3 Wochen, denn da reicht die Zeit nicht um das Tier realistisch einzuschätzen).
Auslandstierschutz und am besten Direktimport würde ich mit Kindern nie machen!

Aber hast du mit 3 Kindern sowie der Tagespflege überhaupt Zeit zum erziehen eines Hundes?
Denn auch wenn er älter ist so braucht er, gerade am Anfang, Erziehung. Erst recht wenn soviele Kinder involviert sind. Da muss die Erziehung sitzen!

Ich habe sogar 4 Kinder.
Die Frage ist durchaus berechtigt.
Meinst du, wir müssten dann auch in die Hundeschule? Ich bin ja wirklich sehr Hundeunerfahren und habe es mir eher so vorgestellt, dass die Erziehung im Alltag eben so nebenbei läuft. Also positives Verhalten belohnen und natürlich liebevolle Konsequenz.
Oder liege ich da völlig falsch mit meiner Einschätzung?

Es kann auch ohne Trainer funktionieren. Erziehung läuft größtenteils im Alltag. Aber es ist wichtig den Hund lesen zu können (bellt er zb aus Unsicherheit, Angst oder aus Aggression). Im richtigen Moment zu belohnen.

Gerade als absoluter Anfänger würde ich, besonders beim ts Hund, zur Hundeschule raten. Viel zu schnell schleichen sich Fehler ein, viel zu schnell schätzt man Situationen falsch ein, reagiert falsch. Gerade auch in Bezug auf die Tagespflege Kinder würde ich mit einem Profi zusammen arbeiten.

Aber egal ob mit Trainer oder ohne - man muss dem Hund Zeit geben.
Zb an der Leine laufen klappt oft nicht von Anfang an. Das muss man üben. Hat man aber 3,4,5... Kinder dabei die voran kommen wollen und Aufmerksamkeit fordern dann bleibt die Leinenführung auf der Strecke. Das kann unter Umständen Probleme machen. Und man muss dies dann ohne Kinder und Ablenkung üben.
Hat man dafür wirklich Freiraum? Und Zeit?


Das ist auf jeden Fall ein guter Denkanstoß. Danke
Alice27
123 Beiträge
16.10.2021 15:45
Wir haben seit ein paar Wochen einen Welpen von einem Züchter. Ich habe auch lange überlegt wegen einem Hund aus dem Tierschutz, mich aber dann dagegen entschieden. Erstens ist es für uns beide der erste Hund und zweitens war es mir dann mit den beiden Jüngeren (wir haben auch 4 Kinder) dann auch zu riskant.

Wir sind mit unserem Welpen in einer Hundeschule und würde das auch jedem Ersthundebesitzer empfehlen. Wieso, wurde eh auch schon geschrieben. Primär lerne ich in der Hundeschule.

Ich muss ja auch ehrlich sagen, ich habe es gerade am Anfang nicht so empfunden als ob der Hund nebenher läuft. Langsam wird es aber immer besser.
Am Anfang macht ein Welpe einfach viel Arbeit.
Gwen85
18465 Beiträge
16.10.2021 21:47
Hallo,

Puh, da hast du ja schon ordentlich Trubel und möchtest noch mehr?
Ich habe zwei Hunde: Eine alte Dame (Pointermix aus Spanien)mit fast 14, sie ist aus dem Tierschutz und seit 10 Jahren bei uns, also war vor den Kindern da. Sie ist eine ganz liebe und treue Seele, für jeden von uns würde sie durchs Feuer gehen, hat eine Engelsgeduld und selbst wenn hier Party ist, schläft sie absolut tiefenentspannt.
Die andere Hündin ist vom Züchter, eine Rottweilerdame von 9 Monaten, sie kam mit 16 Wochen zu uns. Die Welpenzeit ist nicht ohne und aktuell ist sie mitten in der Pubertät, Unterordnung steht hier also auf der Tagesordnung. Sie ist auch eine ganz liebe Seele und nun ja, wenn die Kinder Party machen, feiert sie mit. Sie ist für jeden Quatsch zu haben und nicht nur verspielt sondern auch super schmusig. Ich habe mir den Rotti fürn Sport geholt, die alte Dame schafft nicht mehr so viel und braucht ein abgespeckteres Programm.
Mein Fazit ist allerdings, ich würde mir nie wieder einen Welpen holen, das ist wirklich harte Arbeit. Und ich bin für Hunde aus dem Tierschutz. Schau bei Tierheimen die Mitglieder im deutschen Tierschutzbund sind, denn dort sind oft tolle Familienhunde.
Und überlege es dir gut, ein Hund ist sehr viel Arbeit, Verantwortung und braucht ganz viel Zeit.
Probiere es doch vorher mit Besuchen beim Tierheim oder Pflegestellen, sieh dir an, wie deine Kinder auf Hunde reagieren und wie sie damit umgehen. Denn du musst künftig immer ein Auge drauf haben, sowohl zum Schutze der Kinder, als auch zum Schutz des Hundes. Und sollte eure Traumfellnase gefunden sein und bei euch einziehen, gib dem Hund Zeit zum ankommen und nehmt euch danach die Zeit eine gute Hundeschule besuchen, es lohnt sich, vor allem auch weil ihr Anfänger seid. Ich bin seit 10 Jahren Hundehalter und trotzdem mit meinem Powerpaket von Anfang an in der Hundeschule.
Arbeit hatte ich mit der alten Lady auch früher, weil sie auch vieles nicht kannte und Hunde aus dem Auslandstierschutz haben auch gewisse Trigger, die sich erst in entsprechenden Situationen heraus kristallisieren. Wünsche ich euch gutes Gelingen.
schoko_keks1234
3590 Beiträge
16.10.2021 22:12
Zitat von Gwen85:

Hallo,

Puh, da hast du ja schon ordentlich Trubel und möchtest noch mehr?
Ich habe zwei Hunde: Eine alte Dame (Pointermix aus Spanien)mit fast 14, sie ist aus dem Tierschutz und seit 10 Jahren bei uns, also war vor den Kindern da. Sie ist eine ganz liebe und treue Seele, für jeden von uns würde sie durchs Feuer gehen, hat eine Engelsgeduld und selbst wenn hier Party ist, schläft sie absolut tiefenentspannt.
Die andere Hündin ist vom Züchter, eine Rottweilerdame von 9 Monaten, sie kam mit 16 Wochen zu uns. Die Welpenzeit ist nicht ohne und aktuell ist sie mitten in der Pubertät, Unterordnung steht hier also auf der Tagesordnung. Sie ist auch eine ganz liebe Seele und nun ja, wenn die Kinder Party machen, feiert sie mit. Sie ist für jeden Quatsch zu haben und nicht nur verspielt sondern auch super schmusig. Ich habe mir den Rotti fürn Sport geholt, die alte Dame schafft nicht mehr so viel und braucht ein abgespeckteres Programm.
Mein Fazit ist allerdings, ich würde mir nie wieder einen Welpen holen, das ist wirklich harte Arbeit. Und ich bin für Hunde aus dem Tierschutz. Schau bei Tierheimen die Mitglieder im deutschen Tierschutzbund sind, denn dort sind oft tolle Familienhunde.
Und überlege es dir gut, ein Hund ist sehr viel Arbeit, Verantwortung und braucht ganz viel Zeit.
Probiere es doch vorher mit Besuchen beim Tierheim oder Pflegestellen, sieh dir an, wie deine Kinder auf Hunde reagieren und wie sie damit umgehen. Denn du musst künftig immer ein Auge drauf haben, sowohl zum Schutze der Kinder, als auch zum Schutz des Hundes. Und sollte eure Traumfellnase gefunden sein und bei euch einziehen, gib dem Hund Zeit zum ankommen und nehmt euch danach die Zeit eine gute Hundeschule besuchen, es lohnt sich, vor allem auch weil ihr Anfänger seid. Ich bin seit 10 Jahren Hundehalter und trotzdem mit meinem Powerpaket von Anfang an in der Hundeschule.
Arbeit hatte ich mit der alten Lady auch früher, weil sie auch vieles nicht kannte und Hunde aus dem Auslandstierschutz haben auch gewisse Trigger, die sich erst in entsprechenden Situationen heraus kristallisieren. Wünsche ich euch gutes Gelingen.

Danke für deine ausführlichen Erfahrungen.
Ich werde auf jeden Fall nichts überstürzen und mir das auch zeitmäßig und Planungsmäßig nochmal gründlich durch den Kopf gehen lassen. Und dann natürlich auch in Ruhe suchen, damit wir wirklich einen passenden Fellfreund finden.

Die Action stört mich null ich bin jemand, der immer was zu tun braucht. Aber zweiteilen kann ich mich natürlich auch nicht...

Es ist aber auch wirklich fies. Die letzten Jahre, als ich in Elternzeit war, wäre zwar die Zeit da gewesen, dafür aber nicht genug Geld und jetzt ist es genau umgekehrt

Gwen85
18465 Beiträge
17.10.2021 10:44
Zeit ist wichtig. Ein Hund kann nicht neben her laufen, der braucht konsequente Erziehung von Anfang an.
Da ihr Hundeanfänger seid, vielleicht erst einmal damit anfangen ehrenamtlich im Tierheim als Gassigänger tätig zu werden. Da ist geschultes Personal vor Ort, das euch zum einen etwas über den Hund und auch im Umgang damit sagen kann.
Bist du unsicher, kommt jemand mit dazu. Denn Hunde nutzen jede Unsicherheit und Schwäche aus, dessen muss man sich immer bewusst sein. Hunde sind Egoisten, die einen für ein Schnitzel an die nächste Organ-Mafia verkaufen würden. Man darf niemals vergessen, dass es Jagd-Raubtiere sind, egal wie klein oder groß und niedlich. Sich ihr Vertrauen, ihre Freundschaft, Zuneigung und Liebe zu verdienen ist harte Arbeit. Den Hund mit Liebe zu überhäufen ist auch nicht der richtige Weg, dann denken sie du kannst nicht mal auf dich selbst achten und meinen den Job übernehmen zu müssen, was je nach Hund auch gefährlich werden kann. Wenn du den Weg und die Regeln klar vorgibst, folgt dir auch dein Hund, denn dann weiß er du passt auf ihn auf und beschützt ihn und dann will er dein Freund sein.
Titania
5970 Beiträge
17.10.2021 12:22
Wir haben seit kurzem einen kleinen Welpen aus dem Tierschutz. Und ich muss sagen, das ist momentan ein Fulltime-Job. Die Kleine ist noch nicht stubenrein, so dass man wirklich ständig mit ihr raus muss. ich denke, dass es grundsätzlich so bei Welpen ist und jetzt weniger damit zusammenhängt, dass sie aus dem Tierschutz ist.

Wenn ihr einen größeren Hund nehmen möchtet, der schon erzogen ist, wird er bestimmt auch Eigenarten haben, die ihr abtrainieren müsst. Ich muss sagen, ich würde bei 4 Kindern und dann auch noch Tageskindern nicht noch einen Hund aufnehmen wollen. Denn auch dieser braucht Aufmerksamkeit und sollte nicht zu kurz kommen. Kinder können irgendwann Mal das Interesse verlieren, und dann bleibt die ganze Arbeit ja doch an einem selber hängen. Außerdem werden Hunde auch um die 15 Jahre alt, also es ist schon eine recht große Verantwortung. Daher finde ich, sollte der Schritt einen Hund aufzunehmen, wirklich gut überlegt sein.
19Sabrina87
5365 Beiträge
17.10.2021 12:34
Meine Eltern haben sich letztes Jahr einen Hund aus dem Tierschutzverein geholt.
Wir kannten die Pflegefamilie allerdings über meine Schwester, sodass wir natürlich ein anderes Vertrauensverhältnis und somit auch vertrauen in die Aussagen hatten.
Es war am Anfang sehr schwierig mit unseren Kids und dem Hund. Es war stressig für uns und für den Hund.
Mittlerweile akzeptiert sie die Kids als ihr Rudel. Positiv: sie ist vorsichtig vor allem mit der Kleinsten (2), negativ: werden die Kids von einer Person angesprochen, die nicht zu uns gehört, knurrt sie und zeigt Zähne. Also ein bisschen übermäßig beschützend.

Sie ist zwar mittlerweile gerne auch mit den Kids zusammen, ich würde sie jedoch niemals alleine in einem Raum lassen. Es ist immer ein Erwachsener dabei. Und das gilt einfach bei jedem Hund. Man kann dem Tier nur vor den Kopf gucken. Und: "Das hat sie ja noch nie gemacht!" Bringt nichts mehr, wenn dann doch was passiert ist .
Gerade mit der Kindertagespflege würde ich mir das dreimal überlegen. Egal ob vom Züchter oder aus dem Tierschutz.
schoko_keks1234
3590 Beiträge
17.10.2021 16:54
Wir haben heute das Angebot bekommen, über die Weihnachtsferien die 1 Jährige Maltesermix Dame von einer Freundin zu pflegen
In dieser Zeit habe ich meine Kita zu und es sind nur meine Kids zu Hause. Ich finde das super, dann können wir mal in den Alltag mit Hund reinschnuppern und ich kann mir besser ein Bild davon machen, was so anfällt. Das hilft bestimmt bei der Abwägung.
Nuya
10723 Beiträge
17.10.2021 17:32
Völlig unabhängig von tierschutz oder woanders her, ist das wieder ein weiterer grund, warum ich mein kind wohl nicht zu einer tagesmutter geben würde, wenn da solche gewaltigen veränderungen in der betreuungssituation von heute auf morgen auf die betreuten kinder zukommen.

Ich hab angst vor hunden, mein kind hat angst vor hunden. Für ihn wäre das der absolut pure stress, den ganzen tag mit einem hund betreut zu werden und würde absolut nicht funktionieren weder für ihn, noch für den kompletten rest der gruppe oder die betreuungsperson, die dann ein komplett panisches kind da hätte (ok, abgesehen davon, dass ich ihn da nicht gelassen, sondern an dem tag sofort wieder mit genommen hätte). An dem punkt, völlig unabhängig davon, wie alt der hund ist und woher er kommt, hätte ich dann auf die suche nach einem neuen betreuungsplatz für mein kind gehen können.
wäre für mich ein absolutes no-go in einer kinderbetreuungssituation, dem einfach ausgesetzt zu werden.

Da guckt man auf weiss der geier was für pädagogische konzepte und was nicht noch, öko essen, ..., ... aber von heute auf morgen den kindern in der betreuung für die gesamte betreuungszeit einen hund vor die nase zu setzen, bei dem dann die gesamte erziehungsarbeit durch die eine person, die dann eigene kinder, die tageskinder UND dann noch einen hund hätte, "nebenbei" laufen soll?
Wovon auch vorher den eltern bei der suche eines betreuungsplatzes für das eigene kind nichts bekannt ist, sondern was dann in dem laufenden betreuungsvertrag einfach mal so passiert?

Hilfe, ne, wäre absolut nix für uns und wir hätten dann mal von heute auf morgen ohne betreuung dagestanden.

Ich überleg gerade, was passiert, wenn jetzt eine sonstwo arbeitende person von heute auf morgen beschliessen würde, dass sie in ihrer arbeitszeit nun einen neuen hund erziehen möchte und mit dem dann stündlich raus rennen, spielen, was nicht noch würde.
Das ist ja was, was dann doch privatvergnügen ist. Das mach ich doch sonst auch nirgendwo in meiner arbeitszeit, oder seh ich das falsch?
Gehe zu Seite:
  • Dieses Thema wurde 5 mal gemerkt