Mütter- und Schwangerenforum

Vor konfliktberatung zum Arzt?

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Mimiminime
1315 Beiträge
10.10.2020 19:55
Zitat von Anonym 1 (205410):

Zitat von Mimiminime:

Zitat von Anonym 1 (205410):

Es bietet nicht jeder Frauenarzt an.
Tatsächlich sind es nur noch knapp über 1000 Ärzte und Kliniken deutschlandweit. Ich weiß, dass mein Frauenarzt es nicht "anbietet". Und Arzt sowie die Arzthelferinnen auch ziemlich negativ dagegen eingestellt sind. "leider" kann man auch nicht herausfinden, welcher Arzt so etwas durchführt. Daher wollte ich erst den Schein holen und dann zum Arzt (theoretisch bekommt man von den Beratungsstellen Adressen genannt). Bevor das durchgeführt wird, wird dann ja sowieso geschaut, ob es intakt ist und wie weit man ist. (ich kann mit ziemlicher Genauigkeit sagen, dass ich zum Glück den Weg einer medikamentösen Abtreibung gehen "kann")
Danke für eure Antworten.
Werde mich dem ganzen aber halt wohl mit der vollen Breitseite stellen müssen.
Ich dachte nie, selbst in diese Situation zu kommen.

Interessanterweise dürfen die Ärzte natürlich nicht sagen, dass sie sowas durchführen, aber auf Seiten von Abtreibungsgegnern findet man fast vollständige Listen, wo so etwas möglich ist.


Und deine Situation ist derart ausweglos, dass du diesen Weg gehen musst?
Hast du dir das wirklich sehr sehr gut überlegt?
Absolut sicher, dass es nicht doch ginge?
Ich möchte dich nicht verurteilen. Du wirst Gründe haben. Es ist trotzdem emotional für manche sicher schwierig zu lesen, dass eine Person dass was man sich sehnlich wünscht nicht haben will/ kann, aus welchen Gründen auch immer. So wird es dann ggf. Auch allen beteiligten wie zum Beispiel der Arzthelferin gehen, das ist eben die andere Seite.


Ich habe meine Gründe und bin, wenn ich das so sagen darf mit meiner Entscheidung im reinen. Im Idealfall wäre es halt gar nicht erst so weit gekommen.

Ich habe den Titel eigentlich auch extra so gewählt, dass direkt offensichtlich ist, um was es geht. Eben damit Frauen, die dadurch getriggert werden evtl gar nicht erst rein lesen.

Mir tut es wirklich für jede Frau leid, die schon ewig hibbelt oder Fehlgeburten durchmachen musste. Aber keiner dieser Frauen hilft es, dieses Kind zu behalten.
Ich kann dir nur versichern, dass es kein "ich leg es mal drauf an" Fall ist.


Wenn es für dich klar und gut durchdacht ist, ist doch alles soweit okay.
Ich wünsche dir alles Gute.
Maria123
937 Beiträge
10.10.2020 20:24
Zitat von Hummelbrummel:

Zitat von Chrysopelea:

Zitat von Hummelbrummel:

Ich denke es macht Sinn. Ein Test kann auch mal falsch sein. Nach dem Arzt weist du wie weit du bist und du musst ja zum abtreiben auch wieder hin.


Ich dachte immer zum Abtreiben müsste man in eine Klinik. Bietet das echt jeder FA an? Hab da zum Glück keine Erfahrungen mit.

Liebe TS, alles Gute. Ich würde auch zum Arzt gehen und klären wie weit du bist und ob die Schwangerschaft überhaupt intakt ist.


Das kommt drauf an.

Wenn es eine sehr frühe Schwangerschaft ist, muss man nur Tabletten nehmen und dann in paar Stunden beim Arzt warten. Zu Hause blutet dann alles ab. Kontrolle nach einiger Zeit.

Eine Absaugung bei der der Embryo zerstückelt wird muss natürlich in der Klinik gemacht werden.


Es gibt auch Praxen mit ambulanten op Tagen. Da war ich nachdem kein Herzschlag zu sehen war
Elsilein
12392 Beiträge
10.10.2020 20:26
Zitat von Anonym 1 (205410):

Zitat von Hummelbrummel:

Zitat von sterndesnordes:

Ich möchte mal generell was dazu sagen . Als ich noch jünger war und noch keine Lebenserfahrung hatte , da hab ich Abtreibung immer verurteilt . Aber dann hatte ich die erste Freundin und uns ist das Kondom gerissen und da müssten wir die Pille danach organisieren . Seit dem begreife ich die Ängste und Sorgen werdender Eltern , die ungewollt schwanger geworden sind . Also ich bin auch gläubig aber ich finde es wichtig , dass man anerkannt das es Situationen gibt , in denen man das wirklich in Erwägung zieht . Ich verstehe auch das viele Frauen mit Kinderwunsch und mit Kindern emotional sehr beteiligt sind , aber ich verstehe auch Frauen die abtreiben ...


Wenn ein explizites Hoppala ist, holt man sich die Pille danach. Genauso wie du sagst.

Hat sie aber nicht. Also war es nicht EIN hoppala.

Dem zu 100% vorbeugen wird sie auch nicht.

Bleibt also nur zu hoffen, das sie nicht noch mehr „ungünstige“ Kinder „weg machen“ lässt.


Eigentlich ist jedes Wort zu viel.
Ich hatte einmal Sex im letzten Zyklus, mit kondom zu dem 9! Tage vor einem rechnerische Eisprung (regelmäßiger Zyklus) . Das kondom war zum allerersten mal in meinem Leben komisch verrutscht nachdem wir fertig waren. Im anbetracht der Tatsache dass ich vermeintlich so weit weg von meinem Eisprung war, habe ich es nicht in Betracht gezogen mir die Pille danach zu holen. Ja das war sicher viel zu blauäugig.
Aber dass du mir hier jetzt vorwirfst, das wäre eine Masche, oder ich würde es immer wieder so riskieren. Ist unter aller sau und entspricht nicht im entferntesten der Wahrheit.

Du musst dich in keiner Weise rechtfertigen.

Ich bin auch kein Freund von Abtreibungen und reagiere da zuweilen unangemessen emotional bei dem Thema.
ABER es ist nun mal das Recht einer jeden Frau. Und das ist einfach auch gut so. Und da hat auch keiner reinzureden - egal wie man das persönlich nun findet.
10.10.2020 20:34
Zitat von cogito_ergo_sum:

Zitat von Mimiminime:

Zitat von cogito_ergo_sum:

Zitat von bambina_1990:

Ich dachte auch immer das man zuerst zum Arzt muss bevor man zur Beratungsstelle kann

Unser Krankenhaus bietet sowas auch an , als ich wegen Elss im kkh lag haben die eine bei mir rein gelegt die antreiben wollte weil es halt einfach gerade mal nicht so passt man hat den Schwestern angemerkt das sie sehr abgeneigt gegen die Frau waren (vorallen als sie fragte wann sie denn nun endlich dran kommt damit sie auch ja abends heim kann und weil sie Hunger hat )

Das finde ich extrem schlimm - sie kennen schließlich die Hintergründe gar nicht und es steht ihnen in keiner Weise zu, diese Frauen schlecht zu behandeln!

Liebe TS, ich würde bei der Beratungsstelle anrufen und fragen! Alles Gute!


Ganz ehrlich. Als ich mein Kind verloren habe und diesen Eingriff über mich ergehen lassen musste hätte ich am liebsten das Mädel im Nachbarzimmer windelweich gekloppt! Macht man natürlich nicht, aber da hängen emotionen dran! Und weiß man ob die Krankenschwester im Krankenhaus nicht auch soetwas erlebt hat? Da ist es schwer Neutral zu bleiben denn wir sind alles Menschen. Mit Ecken, Kanten, Fehlern und Meinungen.
Was aber nicht heißt, dass man jeglichen Respekt verlieren darf.
Es hat alles zwei Seiten und mit ein bisschen Abstand denke ich schon, dass die wenigsten diese Entscheidung leichtsinnig treffen!
Und dir die es tun, lassen sich auch nicht von anderen belehren.

Nein, ich habe da Null Verständnis! Dann muss sie den Beruf aufgeben oder die Abteilung wechseln, wenn sie nicht mehr den professionellen Abstand hat!


Wenn es um leben oder Tod geht, hat eben nicht jeder " einen emotionalen Abstand".
Ich fände es sogar sehr erschreckend, wenn das jede Krankenschwester einfach so wegstecken könnte.
Chrysopelea
11483 Beiträge
10.10.2020 20:44
Zitat von mia85:

Zitat von cogito_ergo_sum:

Zitat von Mimiminime:

Zitat von cogito_ergo_sum:

...


Ganz ehrlich. Als ich mein Kind verloren habe und diesen Eingriff über mich ergehen lassen musste hätte ich am liebsten das Mädel im Nachbarzimmer windelweich gekloppt! Macht man natürlich nicht, aber da hängen emotionen dran! Und weiß man ob die Krankenschwester im Krankenhaus nicht auch soetwas erlebt hat? Da ist es schwer Neutral zu bleiben denn wir sind alles Menschen. Mit Ecken, Kanten, Fehlern und Meinungen.
Was aber nicht heißt, dass man jeglichen Respekt verlieren darf.
Es hat alles zwei Seiten und mit ein bisschen Abstand denke ich schon, dass die wenigsten diese Entscheidung leichtsinnig treffen!
Und dir die es tun, lassen sich auch nicht von anderen belehren.

Nein, ich habe da Null Verständnis! Dann muss sie den Beruf aufgeben oder die Abteilung wechseln, wenn sie nicht mehr den professionellen Abstand hat!


Wenn es um leben oder Tod geht, hat eben nicht jeder " einen emotionalen Abstand".
Ich fände es sogar sehr erschreckend, wenn das jede Krankenschwester einfach so wegstecken könnte.


Ich bin da ganz bei Cogito, dann darf ich nicht auf einer Station arbeiten, die Abtreibungen anbietet. Gibt ja zum Glück genug andere Stellen für Krankenschwestern.
Eine Abtreibung ist eine enorme psychische Belastung für die Frau, die sie machen lässt. Wenn da noch die Schwester, der Arzt oder von mir aus die Putzfrau nachtritt, kann das sogar erheblichen Schaden anrichten. Im besten Fall verletzt es einfach nur zutiefst. Und eine Krankenschwester sollte den Patienten helfen und nicht dafür sorgen, dass sie sich schlecht fühlen
10.10.2020 20:48
Zitat von Chrysopelea:

Zitat von mia85:

Zitat von cogito_ergo_sum:

Zitat von Mimiminime:

...

Nein, ich habe da Null Verständnis! Dann muss sie den Beruf aufgeben oder die Abteilung wechseln, wenn sie nicht mehr den professionellen Abstand hat!


Wenn es um leben oder Tod geht, hat eben nicht jeder " einen emotionalen Abstand".
Ich fände es sogar sehr erschreckend, wenn das jede Krankenschwester einfach so wegstecken könnte.


Ich bin da ganz bei Cogito, dann darf ich nicht auf einer Station arbeiten, die Abtreibungen anbietet. Gibt ja zum Glück genug andere Stellen für Krankenschwestern.
Eine Abtreibung ist eine enorme psychische Belastung für die Frau, die sie machen lässt. Wenn da noch die Schwester, der Arzt oder von mir aus die Putzfrau nachtritt, kann das sogar erheblichen Schaden anrichten. Im besten Fall verletzt es einfach nur zutiefst. Und eine Krankenschwester sollte den Patienten helfen und nicht dafür sorgen, dass sie sich schlecht fühlen


Bin ich bei dir, es sollte genug andere Stellen geben. Es g ab aber auch schon Arbeitsgerichtsurteile, dass die Schwester sich nicht weigern darf an einer Abtireibung mitzuwirken, wenn sie von der Leitung da eineteilt wird.
Da bliebe dann nur noch kündigen und manch einer ist halt auf seinen Job angewiesen.
Wie dem auch sei, es arbeitet nicht immer jeder gerne oder " freiwillig" dort, wo er arbeitet.
Chrysopelea
11483 Beiträge
10.10.2020 21:09
Zitat von mia85:

Zitat von Chrysopelea:

Zitat von mia85:

Zitat von cogito_ergo_sum:

...


Wenn es um leben oder Tod geht, hat eben nicht jeder " einen emotionalen Abstand".
Ich fände es sogar sehr erschreckend, wenn das jede Krankenschwester einfach so wegstecken könnte.


Ich bin da ganz bei Cogito, dann darf ich nicht auf einer Station arbeiten, die Abtreibungen anbietet. Gibt ja zum Glück genug andere Stellen für Krankenschwestern.
Eine Abtreibung ist eine enorme psychische Belastung für die Frau, die sie machen lässt. Wenn da noch die Schwester, der Arzt oder von mir aus die Putzfrau nachtritt, kann das sogar erheblichen Schaden anrichten. Im besten Fall verletzt es einfach nur zutiefst. Und eine Krankenschwester sollte den Patienten helfen und nicht dafür sorgen, dass sie sich schlecht fühlen


Bin ich bei dir, es sollte genug andere Stellen geben. Es g ab aber auch schon Arbeitsgerichtsurteile, dass die Schwester sich nicht weigern darf an einer Abtireibung mitzuwirken, wenn sie von der Leitung da eineteilt wird.
Da bliebe dann nur noch kündigen und manch einer ist halt auf seinen Job angewiesen.
Wie dem auch sei, es arbeitet nicht immer jeder gerne oder " freiwillig" dort, wo er arbeitet.


Das mag sein und ist ein gutes Beispiel für ein extrem schlechtes Management... eine Kündigung wäre dann absolut ratsam. Es ist ja meist nicht der einzige Arbeitgeber Kilometerweit
Anonym 2 (205410)
1 Beiträge
11.10.2020 04:13
Zitat von Hummelbrummel:

Zitat von sterndesnordes:

Ich möchte mal generell was dazu sagen . Als ich noch jünger war und noch keine Lebenserfahrung hatte , da hab ich Abtreibung immer verurteilt . Aber dann hatte ich die erste Freundin und uns ist das Kondom gerissen und da müssten wir die Pille danach organisieren . Seit dem begreife ich die Ängste und Sorgen werdender Eltern , die ungewollt schwanger geworden sind . Also ich bin auch gläubig aber ich finde es wichtig , dass man anerkannt das es Situationen gibt , in denen man das wirklich in Erwägung zieht . Ich verstehe auch das viele Frauen mit Kinderwunsch und mit Kindern emotional sehr beteiligt sind , aber ich verstehe auch Frauen die abtreiben ...


Wenn ein explizites Hoppala ist, holt man sich die Pille danach. Genauso wie du sagst.

Hat sie aber nicht. Also war es nicht EIN hoppala.

Dem zu 100% vorbeugen wird sie auch nicht.

Bleibt also nur zu hoffen, das sie nicht noch mehr „ungünstige“ Kinder „weg machen“ lässt.

Dazu möchte ich dann doch Mal was sagen. Ich finde Abtreibungen auch nicht gut, überhaupt nicht. Aber auch ich habe vor fast 12 Jahren darüber nachgedacht. Und zwar weil mir genau das EINMALIGE hoppla passiert ist. Hier kamen sogar die unmöglichsten Dinge zusammen, die mir keiner glaubt der es nicht selbst mit erlebt hat. Ich war damals 8 Wochen mit meinem jetzigen Mann zusammen, von Kinderplanung weit entfernt.
Ich hatte die Pille in der ersten Woche EINMAL vergessen, davor keinen Sex gehabt (Fernbeziehung), gut nicht schlimm, also zusätzlich verhüten. Haben wir auch getan, aber das Kondom ist gerissen. Scheiße, Pille danach besorgen. Gesagt getan, aber was soll ich sagen, trotz Pille, Kondom und Pille danach war ich schwanger.
Der Schock war unendlich groß und unser Gedanke war zuerst abtreiben. Ich hatte schon alle Papiere zusammen, aber ich konnte nicht. Dieses Kind wollte scheinbar unbedingt zu uns, hat auf alle Grenzen geschissen,
Die Schwangerschaft gibt genauso weiter wie sie anfing. Wir hatten nur Probleme und es war lange nicht klar ob alles gut geht. In der 9. Woche starke Blutungen, die Ärztin sagte sie geht davon aus das die Schwangerschaft nicht intakt bleibt, in der 28. Woche entwickelte sich ein HELLP Syndrom, aber sie wollte immernoch zu uns und wir haben gekämpft. In der 31. Woche kam sie zur Welt.
Nächste Woche wird mein größtes Glück 11 Jahre alt und ich bin so froh, dass sie alle Grenzen überwunden hat und zu uns gekommen ist.
Ich habe die Geschichte nicht erzählt um die TS umzustimmen, ich kann heute verstehen warum man den weg geht. Ich habe es erzählt weil ich es nicht okay finde Menschen zu verurteilen und zu sagen wenn es nur ein EINMALIGES hoppla war hätte man was tun können. Ich habe genau das getan und war trotzdem schwanger.
11.10.2020 09:24
Zitat von Hummelbrummel:

Zitat von Anonym 1 (205410):

Zitat von Mimiminime:

Zitat von Anonym 1 (205410):

Es bietet nicht jeder Frauenarzt an.
Tatsächlich sind es nur noch knapp über 1000 Ärzte und Kliniken deutschlandweit. Ich weiß, dass mein Frauenarzt es nicht "anbietet". Und Arzt sowie die Arzthelferinnen auch ziemlich negativ dagegen eingestellt sind. "leider" kann man auch nicht herausfinden, welcher Arzt so etwas durchführt. Daher wollte ich erst den Schein holen und dann zum Arzt (theoretisch bekommt man von den Beratungsstellen Adressen genannt). Bevor das durchgeführt wird, wird dann ja sowieso geschaut, ob es intakt ist und wie weit man ist. (ich kann mit ziemlicher Genauigkeit sagen, dass ich zum Glück den Weg einer medikamentösen Abtreibung gehen "kann")
Danke für eure Antworten.
Werde mich dem ganzen aber halt wohl mit der vollen Breitseite stellen müssen.
Ich dachte nie, selbst in diese Situation zu kommen.

Interessanterweise dürfen die Ärzte natürlich nicht sagen, dass sie sowas durchführen, aber auf Seiten von Abtreibungsgegnern findet man fast vollständige Listen, wo so etwas möglich ist.


Und deine Situation ist derart ausweglos, dass du diesen Weg gehen musst?
Hast du dir das wirklich sehr sehr gut überlegt?
Absolut sicher, dass es nicht doch ginge?
Ich möchte dich nicht verurteilen. Du wirst Gründe haben. Es ist trotzdem emotional für manche sicher schwierig zu lesen, dass eine Person dass was man sich sehnlich wünscht nicht haben will/ kann, aus welchen Gründen auch immer. So wird es dann ggf. Auch allen beteiligten wie zum Beispiel der Arzthelferin gehen, das ist eben die andere Seite.


Ich habe meine Gründe und bin, wenn ich das so sagen darf mit meiner Entscheidung im reinen. Im Idealfall wäre es halt gar nicht erst so weit gekommen.

Ich habe den Titel eigentlich auch extra so gewählt, dass direkt offensichtlich ist, um was es geht. Eben damit Frauen, die dadurch getriggert werden evtl gar nicht erst rein lesen.

Mir tut es wirklich für jede Frau leid, die schon ewig hibbelt oder Fehlgeburten durchmachen musste. Aber keiner dieser Frauen hilft es, dieses Kind zu behalten.
Ich kann dir nur versichern, dass es kein "ich leg es mal drauf an" Fall ist.


Darf ich noch anmerken, ob es nicht gleich besser wäre sich sterilisieren zu lassen? Ohne Gebärmutter kannst du weder schwanger werden noch Krebs kriegen. 2 Vorteile.

Ich nehme stark an, dass du überhaupt kein Kind mehr willst, deswegen mein Vorschlag.
selbst wenn man absolut kein Kind mehr will. Hat du Mal mitbekommen, was sie krasse Nebenwirkungen es nach einer Steri teilweise gibt? Allein dieses Forum ist voll davon. Das ist keine Lappalie, die man man eben so macht
11.10.2020 09:59
Zitat von Hummelbrummel:

Zitat von Anonym 1 (205410):

Zitat von Hummelbrummel:

Zitat von Anonym 1 (205410):

...


Darf ich noch anmerken, ob es nicht gleich besser wäre sich sterilisieren zu lassen? Ohne Gebärmutter kannst du weder schwanger werden noch Krebs kriegen. 2 Vorteile.

Ich nehme stark an, dass du überhaupt kein Kind mehr willst, deswegen mein Vorschlag.


Nein, das kommt nicht infrage. Dazu ist mir zu wenig bedenkzeit, bei zu weitreichenden Konsequenzen. (ja, ich weiß, dass das jetzt für die meisten absolut ironisch klingt)

zumal ich sehr sicher keinen operativen Abbruch vornehmen werde.


Das sind so die Dinge, die ich nicht verstehe... ein Baby abtreiben aber nicht zu 100% verhüten wollen, weil man irgendwann vielleicht doch noch eins will
Ich bin damit raus..

Besser ist das! Mal davon abgesehen, dass bei einer Sterilisation mitnichten die Gebärmutter entfernt wird, ist dieser Beitrag einfach nur unangemessen!
Sandy030384
539 Beiträge
11.10.2020 11:23
Ich bin auch nicht der Typ für Abtreibung aber auch ich habe am Anfang dieser Schwangerschaft darüber nachgedacht, nachdem der Streß mit dem Papa des Kindes los ging. Und auch jetzt sitz ich manchmal da und denke drüber nach ob es nicht besser gewesen wäre, da es ja nur Probleme gibt, aber wiederum wenn Tarzan tritt und boxt zaubert es mir ein Lächeln ins Gesicht und ich weiß ich mache alles richtig auch wenn es nicht einfach ist.

Liebe TS ich wünsche dir alles erdenklich Gute und egal wie du dich entscheidest, nur du allein weißt was für dich richtig ist. Lass dich nicht unterkriegen. Alles alles gut
MaJa19
75 Beiträge
11.10.2020 11:59
Hallo,

ich habe mir noch nicht alles durchgelesen. Also falls es schon geschrieben wurde, dann ignorier es einfach.

Also du kannst vorerst auch ohne Arztbesuch zu einer Schwangerschaftskonfliktberatung gehen.
Denn in der Klinik wird sowieso noch ein Ultraschall und eine Untersuchung gemacht.

Allerdings denke ich auch, dass ein Gyn die SS tatsächlich erstmal vor der Beratung feststellen sollte, damit du keinen unnötigen Stress auf dich nehmen musst.

Ansonsten alles Gute. Das wird schon!
Anonym 1 (205410)
16 Beiträge
11.10.2020 12:38
Zitat von MaJa19:

Hallo,

ich habe mir noch nicht alles durchgelesen. Also falls es schon geschrieben wurde, dann ignorier es einfach.

Also du kannst vorerst auch ohne Arztbesuch zu einer Schwangerschaftskonfliktberatung gehen.
Denn in der Klinik wird sowieso noch ein Ultraschall und eine Untersuchung gemacht.

Allerdings denke ich auch, dass ein Gyn die SS tatsächlich erstmal vor der Beratung feststellen sollte, damit du keinen unnötigen Stress auf dich nehmen musst.

Ansonsten alles Gute. Das wird schon!

Danke, klingt als wüsstest du es gesichert.
Ich rufe morgen gleichzeitig bei gyn und Beratungsstelle an, mal sehen welcher Termin eher Eintritt.
greenAngel
14 Beiträge
12.10.2020 09:48
Ja, das ist gut, wie du es jetzt machst. Die Termine ergeben sich. Und was jeweils fehlt, wird dann schon gesagt.
Du hast dich ja selbst sehr informiert, weil du gleich in deinem zweiten posting schon sehr viele Dinge schreibst, die erst noch unklar waren.

Ob die medikamentöse Abtreibung wirklich die einfachere ist, ist die Frage. Nimm dir auch dafür Zeit, das zu klären.

Es tut mir sehr leid, dass du in diese Situation gekommen bist. Es hat dich völlig "kalt erwischt". Das ist einfach ein Schock erstmal. Wann hast du getestet? War eine grobe Wochenangabe zu sehen? So ganz kann man sich ja nicht drauf verlassen, aber in etwa daran orientieren.
Nun hattest du schon mal das Wochenende, um dich ein bisschen zu fassen und die nächsten Schritte zu planen.

Du hast schon Kinder oder ein Kind, so wie ich dich verstehe.
Weiß der Kindsvater von der Schwangerschaft?
Oder ist deine Situation so, dass du lieber alles alleine durchstehen willst?

Der Gedanke: "was wäre, wenn ich es bekomme", darf auch sein.
V.a. wenn es dir sehr schwerfällt.
Du bist schließlich auch nicht alleine verantwortlich und zuständig.
Für heute viel Kraft und dass du einen Schritt weiterkommst!
Liebe Grüße - greenAngel
Anonym 1 (205410)
16 Beiträge
12.10.2020 10:38
Ich möchte hier niemanden provozieren, aber vieleicht hilft es in Zukunft anderen Frauen. Wer nicht über das weitere vorgehen lesen möchte oder kann, soll bitte jetzt hier aussteigen.

Ich habe nun für morgen einen Termin bei pro Familia bekommen. (wenn möglich ohne Kind, da sie ja die Emotionen mit kriegen, selbst wenn sie die Worte nicht verstehen. das wird schwierig. Aber eine Freundin kann sich evtl frei nehmen)

Die gyn, welche medikamentöse Abtreibungen vornimmt laut meiner Recherche habe ich auch erreicht. Ich soll mich nach der konfliktberatung melden.

.
.

Greenangel, mir ist aufgefallen dass du nur auf solche Themen antwortest, in denen die Schwangerschaft ungeplant /unerwünscht kam. Ich weiß nicht ob es sinnvoll ist, dir zu antworten.
Der digi war leider ungültig, ich müsste nun Aber etwa Ende 5. Anfang 6. Woche sein. Passt auch zur Intensität des normalen Tests.
Der kV weiß Bescheid, ich habe die Entscheidung zunächst für mich getroffen und dann mit ihm gesprochen und er sieht es in allem so wie ich.
Letztendlich steht er zu mir, egal wie ich mich entscheide.
Ich bin froh, dass nun alles langsam seine Bahnen geht. Auch wenn ich jetzt noch das nächste Wochenende abwarten muss, weil die Beratung ja erst morgen ist. Ein bisschen habe ich gehofft heute noch einen Termin zu bekommen und Freitag schon zum gyn zu können.
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