Mütter- und Schwangerenforum

Warum Eltern das Leben ihrer Kinder absichtlich aufs Spiel setzen...

Gehe zu Seite:
06.10.2015 08:31
Zitat von Lucis_Mama0909:

Ich find du hast mit dem Rauchen jetzt schon ein sehr extremes Beispiel gewählt. Zu dem ich mich garnicht weiter äußern mag. Ich kann mich da ganz dolle reinsteigern. Ich selbst hab auch geraucht, mit dem positiven Test erstmal aufgehört.
Aber was mir so im Alltag immer wieder auffällt. Kinder sind im Auto nicht richtig gesichert, Helme beim Fahrrad fahren sitzen nicht richtig bzw. werden garnicht getragen. Kinder werden viel zu früh, meist muss ich leider sagen, aus Bequemlichkeit, viel zu früh allein los gelassen. Ich hab grad rund um die Schule schon oft Situationen erlebt, wo die Knirpse völlig unbefarf mit den Roller, Räder oder auch zu Fuß, Quatsch machen oder in Gedanken zwischen parkenden Autos auf die Straße sind, bei Kreuzungen nur auf eine Seite geachtet haben usw. Und da musste ich aber auch dcköm andere Autofahrter extrem besonnen reagieren ( ich fahr da eh nur Schrittgeschwindigkeit)
Oder Schwimmbad auch so ein Thema. Ich versteh nicht, dass ich Nichtschwimmerkinder allein im
Wasser rum turnen lasse.
Nicht falsch verstehen, ich bin keine Glucken Mama und ich Weiß sehr wohl, dass ich meinem Räuber auch Flügel geben muss. Alles aber zu seiner Zeit. Ich weiß ich muss ihm auch vertrauen, aber doch nicht um jeden Preis. Wir können Kinder nicht Vorallem beschützen, es kann leider immer was passieren, aber warum soviel riskieren. Es gibt Dinge, da gibt es keine zweite Chance. Da ist es keine Erfahrung, da ist es ein furchtbar schlimmes Schicksal, dass so einfach hätte verhindert werden können


Was rauchen betrifft..werde ich mich dazu auch nicht äußern, jeder weiß wie schädlich es ist" Gott sei dank bin ich keine Raucherin und War es noch nie" was du alles hier aufgezählt hast, muss ich dir recht geben. Ich sehe leider so oft kleine Kinder die Alleine draußen am Rum laufen sind 4-5 Jahre ..ab und zu sehe ich sogar 3 jährige die zwar nur da sind wo sie wohnen,es aber trotzdem sehr verantwortungsvoll ist sie einfach alleine ohne Aufsicht zu lassen . Erst vor kurzem wurde bei uns ein 6 jähriger überfahren.
Wirklich schrecklich und ich werde lange meinen Sohn "alleine" nicht raus lassen auch wenn ich vielleicht von einigen Müttern dafür schief angesehen werde. Mir vollkommen wurscht.
06.10.2015 08:32
Zitat von не-ваш-дело:

Zitat von Lucis_Mama0909:

Ich find du hast mit dem Rauchen jetzt schon ein sehr extremes Beispiel gewählt. Zu dem ich mich garnicht weiter äußern mag. Ich kann mich da ganz dolle reinsteigern. Ich selbst hab auch geraucht, mit dem positiven Test erstmal aufgehört.
Aber was mir so im Alltag immer wieder auffällt. Kinder sind im Auto nicht richtig gesichert, Helme beim Fahrrad fahren sitzen nicht richtig bzw. werden garnicht getragen. Kinder werden viel zu früh, meist muss ich leider sagen, aus Bequemlichkeit, viel zu früh allein los gelassen. Ich hab grad rund um die Schule schon oft Situationen erlebt, wo die Knirpse völlig unbefarf mit den Roller, Räder oder auch zu Fuß, Quatsch machen oder in Gedanken zwischen parkenden Autos auf die Straße sind, bei Kreuzungen nur auf eine Seite geachtet haben usw. Und da musste ich aber auch dcköm andere Autofahrter extrem besonnen reagieren ( ich fahr da eh nur Schrittgeschwindigkeit)
Oder Schwimmbad auch so ein Thema. Ich versteh nicht, dass ich Nichtschwimmerkinder allein im
Wasser rum turnen lasse.
Nicht falsch verstehen, ich bin keine Glucken Mama und ich Weiß sehr wohl, dass ich meinem Räuber auch Flügel geben muss. Alles aber zu seiner Zeit. Ich weiß ich muss ihm auch vertrauen, aber doch nicht um jeden Preis. Wir können Kinder nicht Vorallem beschützen, es kann leider immer was passieren, aber warum soviel riskieren. Es gibt Dinge, da gibt es keine zweite Chance. Da ist es keine Erfahrung, da ist es ein furchtbar schlimmes Schicksal, dass so einfach hätte verhindert werden können


Was rauchen betrifft..werde ich mich dazu auch nicht äußern, jeder weiß wie schädlich es ist" Gott sei dank bin ich keine Raucherin und War es noch nie" was du alles hier aufgezählt hast, muss ich dir recht geben. Ich sehe leider so oft kleine Kinder die Alleine draußen am Rum laufen sind 4-5 Jahre ..ab und zu sehe ich sogar 3 jährige die zwar nur da sind wo sie wohnen,es aber trotzdem sehr verantwortungslos ist sie einfach alleine ohne Aufsicht zu lassen . Erst vor kurzem wurde bei uns ein 6 jähriger überfahren.
Wirklich schrecklich und ich werde lange meinen Sohn "alleine" nicht raus lassen auch wenn ich vielleicht von einigen Müttern dafür schief angesehen werde. Mir vollkommen wurscht.
04mami07
5799 Beiträge
06.10.2015 08:38
Zitat von не-ваш-дело:

Was rauchen betrifft..werde ich mich dazu auch nicht äußern, jeder weiß wie schädlich es ist" Gott sei dank bin ich keine Raucherin und War es noch nie" was du alles hier aufgezählt hast, muss ich dir recht geben. Ich sehe leider so oft kleine Kinder die Alleine draußen am Rum laufen sind 4-5 Jahre ..ab und zu sehe ich sogar 3 jährige die zwar nur da sind wo sie wohnen,es aber trotzdem sehr verantwortungsvoll ist sie einfach alleine ohne Aufsicht zu lassen . Erst vor kurzem wurde bei uns ein 6 jähriger überfahren.
Wirklich schrecklich und ich werde lange meinen Sohn "alleine" nicht raus lassen auch wenn ich vielleicht von einigen Müttern dafür schief angesehen werde. Mir vollkommen wurscht.

Das ist genau das was ich meine. Man muss sich heutzutage regelrecht gegen die "Erziehung " anderer Eltern Stämmen weil man auf sein Kind aufpassen möchte.
06.10.2015 08:40
Zitat von 04mami07:

Zitat von не-ваш-дело:

Was rauchen betrifft..werde ich mich dazu auch nicht äußern, jeder weiß wie schädlich es ist" Gott sei dank bin ich keine Raucherin und War es noch nie" was du alles hier aufgezählt hast, muss ich dir recht geben. Ich sehe leider so oft kleine Kinder die Alleine draußen am Rum laufen sind 4-5 Jahre ..ab und zu sehe ich sogar 3 jährige die zwar nur da sind wo sie wohnen,es aber trotzdem sehr verantwortungsvoll ist sie einfach alleine ohne Aufsicht zu lassen . Erst vor kurzem wurde bei uns ein 6 jähriger überfahren.
Wirklich schrecklich und ich werde lange meinen Sohn "alleine" nicht raus lassen auch wenn ich vielleicht von einigen Müttern dafür schief angesehen werde. Mir vollkommen wurscht.

Das ist genau das was ich meine. Man muss sich heutzutage regelrecht gegen die "Erziehung " anderer Eltern Stämmen weil man auf sein Kind aufpassen möchte.


Genau so ist es aus!!
06.10.2015 09:37
Zitat von Anja_FFM:

Was weißt Du über die Frau, die sich gegen ihr Kind entschieden hat, über ihre Geschichte und ihre Beweggründe? Findest Du eine Verurteilung nicht anmaßend und vermessen.

Der rest ist mir ehrlich zu pathetisch, hoch sitzend geschrieben. Es klingt als würdest Du alles durchschauen und wissen, was bei jedem Sache ist. Was meinst Du damit bezwecken. Glaubst Du , dass Du damit jemanden aufweckst oder ist es einfach Deine Analyse der Situation.

Vielleicht verstehe ich es auch nur nicht, weil ich keine Kinder habe, aber der Ton, der in dem ThreD mitschwingt, gefällt mir nicht.

So Marie ... Und was wolltest Du schreiben?


Warum willst du das wissen?
06.10.2015 09:40
Ich muss ja sagen, dass mit mittlerweile Kinder fremder Eltern total egal sind. Nicht, dass sie mir nicht leid tun aber ich kann für Welt nicht retten. (Gewalt und Missbrauch sind jetzt mal aufgenommen)
FrauvonKat
89 Beiträge
06.10.2015 10:05
Also erst mal muss ich dir sagen: Dein Text ist zwar sehr lange aber auch so super geschrieben. Respekt!

Ich habe mich auch schon oft gefragt was in den Köpfen der Eltern (ja auch Väter wenn sie in Gegenwart ihrer Kinder rauchen) vorgeht. Aber da geht nix vor! Die denken gar nicht so weit oder es ist ihnen schlichtweg einfach egal!

Ich kenne leider auch Personen die während der Schwangerschaft Alkohol und Nikotin zu sich genommen haben. Darauf angesprochen rollen sie nur mit den Augen. Ganz nach dem Motto: Kann dir doch egal sein, ist mein Kind!
Aber es ist mir nicht egal! Ich denke dann immer an das arme kleine Würmchen welches sich nicht wehren kann. Welches sich auf seine Mama verlassen muss. Verlassen darauf, dass sie alles in ihrer Macht stehende unternimmt um ihm nur Gutes zu tun.

Wenn ich auf FB Bilder sehe wie Eltern in ihrer Wohnung sitzen, dort rauchen und direkt daneben ist ein Laufstall zu sehen. Da krieg ich die Kriese. Warum gehen die Eltern nicht zum Rauchen raus? Was zur Hölle ist so schwer daran???

Auch verstehe ich nicht warum manche Eltern ihre Kinder im Auto nicht anschnallen. In den Kindersitz setzten reicht denen scheinbar aus um ein ruhiges Gewissen zu haben. Da haben sie ein gesundes Kind zur Welt gebracht und setzten es dann solchen Gefahren aus! Aber wenn es dann erst mal mit dem Kopf durch die Scheibe fliegt ist das Gejammer hinterher groß!

Unverständlich!
Laraliii
2421 Beiträge
06.10.2015 10:38
Zitat von diamant:

Zitat von Laraliii:

Zitat von diamant:

Ich habe deinen Text nicht bis zu ende gelesen (werde ich gleich tun) Nur vorher möchte ich noch was schreiben zu dem Thema: Rauchen in der Schwangerschaft

Ich hab in der Schwangerschaft mit meinem ersten Sohn geraucht. Ich weiß wie dumm ich damals war und ich habe Glück das er jetzt gesund ist.
Das schlechte Gewissen war mein ständiger Begleiter, da ich genau wußte wie schädlich es für mein Ungeborenes ist. Vor der Schwangerschaft war ich starke Raucherin und habe es geschafft auf 4 Zigaretten pro Tag zu reduzieren. Jetzt werden viele sagen, wenn man reduzieren kann dann kann man auch aufhören. Ich habe es oft versucht aber nicht geschafft.
Dann am 29.07.2005 hatte ich einen gesunden Jungen im Arm. Vollkommen perfekt. Er war so toll und dann wurde mir erst klar, was ich für ein Idiot war. Was ich getan habe. Seit diesem Moment bin ich Nichtraucher, ich habe nie wieder eine Zigarette geraucht. Darauf bin ich stolz.

Ob es vom rauchen in der Ss kam oder vererblich war. Mein Sohn wäre mit 3 Monaten fast am plötzlichen Kindstot gestorben. Wir hatten 1 Jahr einen Monitor. Er hatte Pseudokrupp und bekam mit 2 Jahren Fieberkrämpfe (an einem wäre er fast gestorben)

Dann lese ich jetzt mal weiter


ich finde es aber trotzdem super, dass du wenigstens reduziert hast....manche tun nicht einmal das....
Und SUPER, dass du seither nicht mehr geraucht hast


Ich dachte du würdest mich in der Luft zerreißen.

Ich bin seit über 10 Jahren Mutter mit Leib und Seele. Für mein Kinder würde ich sterben. Ich liebe alle 4 auch wenn ich die letzten 2 nicht kennen lernen durfte. Ein gesundes Kind ist das größte Geschenk überhaupt!


nö wieso sollte ich dich in der Luft zerreißen?
Ich ziehe meinen Hut vor jeder Raucherin, die es schafft von so einer Menge Zigaretten auf Null umzusteigen.
Und mit Reduzieren ist dem Baby auch schon total viel geholfen, denn wer weiß, was geschehen wäre, wenn du normal geraucht hättest? Das kann dir ja keiner vorraussagen. Jede Zigarette weniger ist goldwert!
Indira
13683 Beiträge
06.10.2015 10:51
An darf auch nicht vergessen, dass es viele Menschen gibt, die es einfach vom Intellekt her nicht blicken.

Man darf sich da nicht als Maßstab nehmen.

Ich hab eine Zeit lang in der Jugendhilfe gearbeitet.

Seitdem weiß ich, dass man nichts voraussetzen kann

Und viele sich auch nicht verändern wollen oder es schlicht nicht können...
Laraliii
2421 Beiträge
06.10.2015 10:53
Zitat von Anja_FFM:

Was weißt Du über die Frau, die sich gegen ihr Kind entschieden hat, über ihre Geschichte und ihre Beweggründe? Findest Du eine Verurteilung nicht anmaßend und vermessen.

Der rest ist mir ehrlich zu pathetisch, hoch sitzend geschrieben. Es klingt als würdest Du alles durchschauen und wissen, was bei jedem Sache ist. Was meinst Du damit bezwecken. Glaubst Du , dass Du damit jemanden aufweckst oder ist es einfach Deine Analyse der Situation.

Vielleicht verstehe ich es auch nur nicht, weil ich keine Kinder habe, aber der Ton, der in dem ThreD mitschwingt, gefällt mir nicht.

So Marie ... Und was wolltest Du schreiben?


Naja ich hab nie geschrieben, dass ich weiß was Sache ist.
Wenn sich diese Mutter gegen IHR KIND entscheidet, weil es das Downsyndrom hatte, dann, ja, ich verurteile diese Mutter schon ein bisschen. Klar kann es nicht jeder und nicht jeder ist stark genug ein Baby mit Behinderung groß zu ziehen, doch heißt das denn automatisch, dass man es abgeben muss? Sie hatte doch ihren Mann (von dem sie sich scheiden ließ, weil ER es behalten hat) und hätte auch sonstige Hilfe in Anspruch nehmen können. (Zumal sind Kinder mit Downsyndrom nicht zwangsläufig derart belastend. Es kommt immer auf den Grad der Behinderung an ect)
Nach der Geburt meiner Kleinen hieß es, sie habe vermutlich das Downsydrom. Alles an ihr hat darauf hingedeutet und erst ein Bluttest konnte uns bestätigen, dass sie gesund ist.
Ob es ein Schock für mich war? Ja. Meine Welt ist zusammengebrochen.
Hätte ich mein Kind, das 10 Monte in mir herangewachsen war und auf das ich mehr gefreut habe als auf alles andere, deshalb weniger geliebt? NEIN!
Sie wäre trotzdem mein Baby gewesen und ich hätte sie genauso geliebt wie ich sie jetzt liebe!

Aufwecken will ich niemanden, denn ich habe gelernt, dass es die Leute sowieso nicht sonderlich interessiert, wenn man ihnen zu erklären versucht, warum das, was sie tun, ihrem Baby schadet.
Im Gegenteil: man wird sogar "dumm angemacht"

Ich habe lediglich meinem Ärger und meinem Unverständnis etwas Luft machen wollen
Und ja, ich verurteile Menschen, die mit Baby im Bauch und / oder in unmittelbarer Anwesenheit des Kindes rauchen. Das gebe ich auch gerne zu.
06.10.2015 11:34
Zitat von Laraliii:

Zitat von Anja_FFM:

Was weißt Du über die Frau, die sich gegen ihr Kind entschieden hat, über ihre Geschichte und ihre Beweggründe? Findest Du eine Verurteilung nicht anmaßend und vermessen.

Der rest ist mir ehrlich zu pathetisch, hoch sitzend geschrieben. Es klingt als würdest Du alles durchschauen und wissen, was bei jedem Sache ist. Was meinst Du damit bezwecken. Glaubst Du , dass Du damit jemanden aufweckst oder ist es einfach Deine Analyse der Situation.

Vielleicht verstehe ich es auch nur nicht, weil ich keine Kinder habe, aber der Ton, der in dem ThreD mitschwingt, gefällt mir nicht.

So Marie ... Und was wolltest Du schreiben?


Naja ich hab nie geschrieben, dass ich weiß was Sache ist.
Wenn sich diese Mutter gegen IHR KIND entscheidet, weil es das Downsyndrom hatte, dann, ja, ich verurteile diese Mutter schon ein bisschen. Klar kann es nicht jeder und nicht jeder ist stark genug ein Baby mit Behinderung groß zu ziehen, doch heißt das denn automatisch, dass man es abgeben muss? Sie hatte doch ihren Mann (von dem sie sich scheiden ließ, weil ER es behalten hat) und hätte auch sonstige Hilfe in Anspruch nehmen können. (Zumal sind Kinder mit Downsyndrom nicht zwangsläufig derart belastend. Es kommt immer auf den Grad der Behinderung an ect)
Nach der Geburt meiner Kleinen hieß es, sie habe vermutlich das Downsydrom. Alles an ihr hat darauf hingedeutet und erst ein Bluttest konnte uns bestätigen, dass sie gesund ist.
Ob es ein Schock für mich war? Ja. Meine Welt ist zusammengebrochen.
Hätte ich mein Kind, das 10 Monte in mir herangewachsen war und auf das ich mehr gefreut habe als auf alles andere, deshalb weniger geliebt? NEIN!
Sie wäre trotzdem mein Baby gewesen und ich hätte sie genauso geliebt wie ich sie jetzt liebe!

Aufwecken will ich niemanden, denn ich habe gelernt, dass es die Leute sowieso nicht sonderlich interessiert, wenn man ihnen zu erklären versucht, warum das, was sie tun, ihrem Baby schadet.
Im Gegenteil: man wird sogar "dumm angemacht"

Ich habe lediglich meinem Ärger und meinem Unverständnis etwas Luft machen wollen
Und ja, ich verurteile Menschen, die mit Baby im Bauch und / oder in unmittelbarer Anwesenheit des Kindes rauchen. Das gebe ich auch gerne zu.


90% der Frauen entscheiden sich wenn sie in der Schwangerschaft wissen ihr Kind kommt behindert auf die Welt gegen das Kind und eben zur Abtreibung. Möchte darüber nicht urteilen aber ein Beispiel. Eine Freundin von mir hat sich für das Kind mit der Behinderung entschieden. Zwar kein Down Syndrom aber im 6ten Monat ist es dann von selbst abgegangen weil es schwer behindert war und das Herz aufgehört hat zu schlagen.
Es ist auch von der Gesellschaft so vorgesehen das solche Menschen immer weniger werden wegen Integration in den Arbeitsmarkt ec...grausam aber leider die Wahrheit. Weil eben diese Menschen immer auf jemanden angewiesen sind und viel Geld kosten...ja sehr grausam und ich kann es nicht nachvollziehen...wie zu Kriegszeiten

Lana_Fey
6790 Beiträge
06.10.2015 12:09
Liebe TS, ich fand deinen Beitrag einfach gut.
Man kann nicht immer mit allen gleicher Meinung sein, aber ich bin eine, die deine zu 100% teilt. Vom ersten Absatz bis zum Letzten.

Es gibt nur einen Unterschied. Ich rauche.
Ja, ich rauche auch vor meinen Kindern (wobei ich es vor meinem ersten Kind lange vertuscht habe, doch irgendwann klappte das nicht mehr).
Ich habe vor und nach jedem Kind geraucht. Jeweils pünktlich zum postiven SS-Test habe ich aufgehört. Genauso auch mein Mann. Von jetzt auf gleich.
Nach der Stillzeit (die leider nie lange dauerte) fingen wir beide wieder damit an. Wir rauchen aus Leidenschaft, eher weniger aus der Sucht heraus, wobei die natürlich besteht.
Es wird weder im Haus, noch im Auto geraucht. Auch nicht auf Spielplätzen oder in unmittelbarer Nähe von Kindern. Und schon gar nicht würden wir uns mit den Kindern in einen Raucherbereich setzen.
Wenn ich sowas sehe vergehts mir und ich fordere die Rechnung. Kann sowas einfach nicht ertragen.

Ich habe auch schon oft genug Schwangere gesehen, die genüsslich rauchten und mit der anderen freien Hand ihre Kugel streichelten.
Und auch wenn es wohl nicht machbar ist, wäre ich für ein Gesetz, dass Schwangeren Rauchen und Alkoholkonsum verbietet.
Damit ich sowas zumidnest in der Öffentlichkeit nicht mehr mit ansehen muss. Hier geht es um den Schutz eines Ungeborenen, welches sind nicht zur Wehr setzen kann. Warum ist es erlaubt, Ungeborenen so einer Gefahr auszusetzen?
Tut mir leid für meine Wortwahl, aber da schei* ich doch drauf, ob dadurch eine erwachsene Frau ihrer Entscheidungsfreiheit beraubt wird!
Was ist mit dem Kind? Da noch nicht geboren wohl auch nichts wert. Das ist die traurige Wahrheit.
06.10.2015 12:47
Zitat von Laraliii:

Zitat von Anja_FFM:

Was weißt Du über die Frau, die sich gegen ihr Kind entschieden hat, über ihre Geschichte und ihre Beweggründe? Findest Du eine Verurteilung nicht anmaßend und vermessen.

Der rest ist mir ehrlich zu pathetisch, hoch sitzend geschrieben. Es klingt als würdest Du alles durchschauen und wissen, was bei jedem Sache ist. Was meinst Du damit bezwecken. Glaubst Du , dass Du damit jemanden aufweckst oder ist es einfach Deine Analyse der Situation.

Vielleicht verstehe ich es auch nur nicht, weil ich keine Kinder habe, aber der Ton, der in dem ThreD mitschwingt, gefällt mir nicht.

So Marie ... Und was wolltest Du schreiben?


Naja ich hab nie geschrieben, dass ich weiß was Sache ist.
Wenn sich diese Mutter gegen IHR KIND entscheidet, weil es das Downsyndrom hatte, dann, ja, ich verurteile diese Mutter schon ein bisschen. Klar kann es nicht jeder und nicht jeder ist stark genug ein Baby mit Behinderung groß zu ziehen, doch heißt das denn automatisch, dass man es abgeben muss? Sie hatte doch ihren Mann (von dem sie sich scheiden ließ, weil ER es behalten hat) und hätte auch sonstige Hilfe in Anspruch nehmen können. (Zumal sind Kinder mit Downsyndrom nicht zwangsläufig derart belastend. Es kommt immer auf den Grad der Behinderung an ect)
Nach der Geburt meiner Kleinen hieß es, sie habe vermutlich das Downsydrom. Alles an ihr hat darauf hingedeutet und erst ein Bluttest konnte uns bestätigen, dass sie gesund ist.
Ob es ein Schock für mich war? Ja. Meine Welt ist zusammengebrochen.
Hätte ich mein Kind, das 10 Monte in mir herangewachsen war und auf das ich mehr gefreut habe als auf alles andere, deshalb weniger geliebt? NEIN!
Sie wäre trotzdem mein Baby gewesen und ich hätte sie genauso geliebt wie ich sie jetzt liebe!

Aufwecken will ich niemanden, denn ich habe gelernt, dass es die Leute sowieso nicht sonderlich interessiert, wenn man ihnen zu erklären versucht, warum das, was sie tun, ihrem Baby schadet.
Im Gegenteil: man wird sogar "dumm angemacht"

Ich habe lediglich meinem Ärger und meinem Unverständnis etwas Luft machen wollen
Und ja, ich verurteile Menschen, die mit Baby im Bauch und / oder in unmittelbarer Anwesenheit des Kindes rauchen. Das gebe ich auch gerne zu.


Ich würde ehrlich gesagt NIEMALS ein pehindertes Kind zur Welt bringen, sobald ich erfahren würde das mein Kind zum größten Teil Behinderung haben wird..würde ich mich sofort gegen das Kind Entscheid. Warum? - weil ich es nicht ertragen könnte mein Kind so zu sehen, das mein Kind niemals vernünftiges leben haben wird, wohl nie eine Familie haben wird....all das wäre zu unerträglich. Vorallem was denken sich die Mütter dabei so ein Kind auf die Welt zu bringen? Denken Sie in erster Linie an das Kind? ...Nein,nein an das Kind denken die dabei kein Stück "nur an ihr eigenes gewissen" nicht damit leben zu können "wenn sie es abtreiben" Aber gut das sieht auch jeder anders, aber dies ist meine Meinung.
Lana_Fey
6790 Beiträge
06.10.2015 13:07
Zitat von не-ваш-дело:

Zitat von Laraliii:

Zitat von Anja_FFM:

Was weißt Du über die Frau, die sich gegen ihr Kind entschieden hat, über ihre Geschichte und ihre Beweggründe? Findest Du eine Verurteilung nicht anmaßend und vermessen.

Der rest ist mir ehrlich zu pathetisch, hoch sitzend geschrieben. Es klingt als würdest Du alles durchschauen und wissen, was bei jedem Sache ist. Was meinst Du damit bezwecken. Glaubst Du , dass Du damit jemanden aufweckst oder ist es einfach Deine Analyse der Situation.

Vielleicht verstehe ich es auch nur nicht, weil ich keine Kinder habe, aber der Ton, der in dem ThreD mitschwingt, gefällt mir nicht.

So Marie ... Und was wolltest Du schreiben?


Naja ich hab nie geschrieben, dass ich weiß was Sache ist.
Wenn sich diese Mutter gegen IHR KIND entscheidet, weil es das Downsyndrom hatte, dann, ja, ich verurteile diese Mutter schon ein bisschen. Klar kann es nicht jeder und nicht jeder ist stark genug ein Baby mit Behinderung groß zu ziehen, doch heißt das denn automatisch, dass man es abgeben muss? Sie hatte doch ihren Mann (von dem sie sich scheiden ließ, weil ER es behalten hat) und hätte auch sonstige Hilfe in Anspruch nehmen können. (Zumal sind Kinder mit Downsyndrom nicht zwangsläufig derart belastend. Es kommt immer auf den Grad der Behinderung an ect)
Nach der Geburt meiner Kleinen hieß es, sie habe vermutlich das Downsydrom. Alles an ihr hat darauf hingedeutet und erst ein Bluttest konnte uns bestätigen, dass sie gesund ist.
Ob es ein Schock für mich war? Ja. Meine Welt ist zusammengebrochen.
Hätte ich mein Kind, das 10 Monte in mir herangewachsen war und auf das ich mehr gefreut habe als auf alles andere, deshalb weniger geliebt? NEIN!
Sie wäre trotzdem mein Baby gewesen und ich hätte sie genauso geliebt wie ich sie jetzt liebe!

Aufwecken will ich niemanden, denn ich habe gelernt, dass es die Leute sowieso nicht sonderlich interessiert, wenn man ihnen zu erklären versucht, warum das, was sie tun, ihrem Baby schadet.
Im Gegenteil: man wird sogar "dumm angemacht"

Ich habe lediglich meinem Ärger und meinem Unverständnis etwas Luft machen wollen
Und ja, ich verurteile Menschen, die mit Baby im Bauch und / oder in unmittelbarer Anwesenheit des Kindes rauchen. Das gebe ich auch gerne zu.


Ich würde ehrlich gesagt NIEMALS ein pehindertes Kind zur Welt bringen, sobald ich erfahren würde das mein Kind zum größten Teil Behinderung haben wird..würde ich mich sofort gegen das Kind Entscheid. Warum? - weil ich es nicht ertragen könnte mein Kind so zu sehen, das mein Kind niemals vernünftiges leben haben wird, wohl nie eine Familie haben wird.... all das wäre zu unerträglich. Vorallem was denken sich die Mütter dabei so ein Kind auf die Welt zu bringen? Denken Sie in erster Linie an das Kind? ...Nein,nein an das Kind denken die dabei kein Stück "nur an ihr eigenes gewissen" nicht damit leben zu können "wenn sie es abtreiben" Aber gut das sieht auch jeder anders, aber dies ist meine Meinung.


Wohl auch ein Stück weit für dich.
Ein behindertes Kind, welches beeinträchtigt auf die Welt kommt, kennt nichts anderes. Es weiß nicht was normal wäre, was für uns bzw für dich normal ist!
Es lernt mit seiner Behinderung, es wächst mit seiner Behinderung, es lebt mit seiner Behinderung. Ihm wird nichts weggenommen, sondern nur eine Chance auf ein Leben geschenkt.
Es gibt Einrichtungen für solche Menschen. Gruppen für beeinträchtigte Kinder, Firmen in denen Behinderte eine Ausbildung abschließen und arbeiten können.
Nur weil wir, als "gesunde" Menschen das nicht als Normalität ansehen, heißt das noch lange nicht, dass ein behinderter Mensch daran keine Freude hätte.
Die Medizin ist noch lange nicht so weit entwickelt um mit 100%iger Sicherheit sagen zu können, wie sich eine Behinderung im Leben entwickelt. Du bekommst während der Schwangerschaft eine Diganose auf den Tisch bzw vor den Kopf geknallt und die Ärzte erzählen dir etwas von irgendwelchen Prozentzahlen, von Chancen die mal klein oder mal größer ausfallen. Sie prophezeien dir Dinge, von denen sie nur einen Bruchteil wissen. Jeder Mensch ist anders, jeder entwickelt sich anders, auch Ärzte sind keine Hellseher.

Natürlich gibt es Missbildungen, die ein Ungeborenes mit Sicherheit auserhalb des Mutterleibs nicht überleben würde. Das steht aber auf einem anderen Blatt Papier. Die Kraft so ein Baby auf die Welt zu bringen haben wohl wenige, wobei es viele Fälle gibt, in denen so etwas erst spät erkannt wird. Warum auch immer
Wahrscheinlich weil, wie schon gesagt, Ärzte auch nur Vermutungen anstellen können.
06.10.2015 13:12
Zitat von не-ваш-дело:

Ich würde ehrlich gesagt NIEMALS ein pehindertes Kind zur Welt bringen, sobald ich erfahren würde das mein Kind zum größten Teil Behinderung haben wird..würde ich mich sofort gegen das Kind Entscheid. Warum? - weil ich es nicht ertragen könnte mein Kind so zu sehen, das mein Kind niemals vernünftiges leben haben wird, wohl nie eine Familie haben wird....all das wäre zu unerträglich. Vorallem was denken sich die Mütter dabei so ein Kind auf die Welt zu bringen? Denken Sie in erster Linie an das Kind? ...Nein,nein an das Kind denken die dabei kein Stück "nur an ihr eigenes gewissen" nicht damit leben zu können "wenn sie es abtreiben" Aber gut das sieht auch jeder anders, aber dies ist meine Meinung.


Ohje was für ein weiser Beitrag
Gehe zu Seite:
  • Dieses Thema wurde 5 mal gemerkt