Warum Eltern das Leben ihrer Kinder absichtlich aufs Spiel setzen...
06.10.2015 17:20
Zitat von -Brünni88:
das frage ich mich bei sowas auch immer... ich würde meine tochter ja jetzt auch nicht in die mültonne werfen sollte sie morgen die treppe runterfallen und behindert sein (sorry das ich das so krass ausdrücke aber so verbildlicht man es am besten)
es gibt mit sicherheit situaionen in denen ich mich evtl auch zu ner abtreinung entscheiden würde aber ein kind mit down syndrom oder nem fehlenden körperteil z.b. würde ich bekommen. aber so lange ich nicht vor der entscheidung stehe kann ich mich da echt schwer reinversetzen.
Irgendwann im Leben steht man so oder so vor der Frage stelle ich die Maschinen aus? Leidet der Mensch? Will er sterben? so etwas habe ich oft miterlebt wenn "andere" das entscheiden müssen weil man es selbst nicht mehr kann. Daher denke ich da etwas anders drüber weil das Leben ist zu kurz um über manche Sachen so konkret nachzudenken. Wenn ein Mensch leidet wirst du das als Mutter spüren wenn du "liebst" spürst du das so oder so was die richtige Entscheidung ist und mit was du letzendlich selber leben kannst mit welcher Entscheidung. ( Mal jetzt im krassen geschrieben). Wenn es eben um Leben und Tod geht. Weil da hast du keine Zeit drüber nachzudenken sondern da musst du instinktiv handeln was dieser Mensch gewollt hätte. Da denkt der Mensch sicher auch nicht nur an sich sondern was das beste für denjenige ist.
06.10.2015 17:20
Zitat von -Brünni88:
Zitat von Shayana:
Zitat von не-ваш-дело:
Bei einer normalen Behinderung, würde ich ein Kind auch nicht abtreiben! I aber wenn ein Arzt mir sagen würde " ihr kind wird zu 80-90% Behinderung tragen" ja da würde ich mich für eine Abtreibung entscheiden. Und nein ich finde nicht, das ein Kind so vernünftiges leben haben kann (auch wenn er es nicht anders kennt) die Kinder leiden . Aber wie ich schon sagte ..dies ist meine Meinung!
Und sehe es doch mal mit mehreren Augen, was wäre wenn dein Kind urplötzlich ein Unfall hat und es ist zu 90% behindert würdest du dich dann auch gegen dein Kind entscheiden?( Weil es viel mehr Fälle gibt in dem Kinder nicht behindert geboren sondern erst im Leben entstehen an Krankheiten/ Behinderungen). In den einen Fall ist es in deinen Bauch Leib und Seele und in diesem Fall ist es am Leben und atmet.Ist beides eigentlich sehr identisch nur das es eine andere Zeit ist wo dieser Mensch in dein Leben kommt. Sorry das ich so direkt frage aber das ist eine wichtige Frage finde ich die du dir stellen solltest wenn du Kinder hast oder bekommen möchtest![]()
das frage ich mich bei sowas auch immer... ich würde meine tochter ja jetzt auch nicht in die mültonne werfen sollte sie morgen die treppe runterfallen und behindert sein (sorry das ich das so krass ausdrücke aber so verbildlicht man es am besten)
es gibt mit sicherheit situaionen in denen ich mich evtl auch zu ner abtreinung entscheiden würde aber ein kind mit down syndrom oder nem fehlenden körperteil z.b. würde ich bekommen. aber so lange ich nicht vor der entscheidung stehe kann ich mich da echt schwer reinversetzen.
Nein würde ich nicht, das wäre etwas anderes. Man hat das Kind schon....und liebt es und jeder Mensch kann durch Unfall behindert werden leider! Würde also nie im leben mein Kind nach einem Unfall weniger Lieben oder gar abgeben!!!
06.10.2015 17:22
Zitat von Shayana:
Zitat von -Brünni88:
das frage ich mich bei sowas auch immer... ich würde meine tochter ja jetzt auch nicht in die mültonne werfen sollte sie morgen die treppe runterfallen und behindert sein (sorry das ich das so krass ausdrücke aber so verbildlicht man es am besten)
es gibt mit sicherheit situaionen in denen ich mich evtl auch zu ner abtreinung entscheiden würde aber ein kind mit down syndrom oder nem fehlenden körperteil z.b. würde ich bekommen. aber so lange ich nicht vor der entscheidung stehe kann ich mich da echt schwer reinversetzen.
Irgendwann im Leben steht man so oder so vor der Frage stelle ich die Maschinen aus? Leidet der Mensch? Will er sterben? so etwas habe ich oft miterlebt wenn "andere" das entscheiden müssen weil man es selbst nicht mehr kann. Daher denke ich da etwas anders drüber weil das Leben ist zu kurz um über manche Sachen so konkret nachzudenken. Wenn ein Mensch leidet wirst du das als Mutter spüren wenn du "liebst" spürst du das so oder so was die richtige Entscheidung ist und mit was du letzendlich selber leben kannst mit welcher Entscheidung. ( Mal jetzt im krassen geschrieben). Wenn es eben um Leben und Tod geht. Weil da hast du keine Zeit drüber nachzudenken sondern da musst du instinktiv handeln was dieser Mensch gewollt hätte. Da denkt der Mensch sicher auch nicht nur an sich sondern was das beste für denjenige ist.![]()
ja das denke ich auch. aber wenn ich z.b. weiß das mein kind nicht leidet. ich kenne mehrere kinder/erwachsene mit downsyndrom und ich glaube nicht das die leiden. sind sehr fröhliche, nette menschen
06.10.2015 17:22
Naja, es macht mich fuer kurze Zeit traurig, wenn ich Situationen sehe, wie die TS sie beschrieben hat.
Aber wenn ich etwas, das mich aergert, nicht beseitigen kann, dann darf ich mich damit einfach nicht weiter beschaeftigen und denke nur: Ich mache das nicht und trage alleine die Verantwortung fuer mich und mein Baby.
Wuerde ich darueber zu viel nachdenken, waere ich wahrscheinlich den ganzen Tag mies drauf, weil ich nichts dagegen tun kann wenn jemand in der Ss und mit Kind raucht, trinkt oder sein Kind im Auto nicht anschnallt.
Aber wenn ich etwas, das mich aergert, nicht beseitigen kann, dann darf ich mich damit einfach nicht weiter beschaeftigen und denke nur: Ich mache das nicht und trage alleine die Verantwortung fuer mich und mein Baby.
Wuerde ich darueber zu viel nachdenken, waere ich wahrscheinlich den ganzen Tag mies drauf, weil ich nichts dagegen tun kann wenn jemand in der Ss und mit Kind raucht, trinkt oder sein Kind im Auto nicht anschnallt.
06.10.2015 17:27
Es ist nichts anderes. Es ist nur eine andere Zeit. Es ist ja in deinen Bauch und mit dir verbunden. Das denkt der Mensch eben aber da hast du die Fäden in der Hand ob du es leben lässt oder nicht. So gesehen direkt ohne jegliche Erfahrung mit dem Kind gemacht zu haben. Aber Liebe entsteht nicht nur aus Erfahrungen und wenn es im Leben geboren ist. Liebe beginnt eigentlich schon Vorgeburtlich
. Auch wenn der Mensch so etwas gerne verdrängt.
. Auch wenn der Mensch so etwas gerne verdrängt.
06.10.2015 17:32
Zitat von Shayana:
Zitat von -Brünni88:
das frage ich mich bei sowas auch immer... ich würde meine tochter ja jetzt auch nicht in die mültonne werfen sollte sie morgen die treppe runterfallen und behindert sein (sorry das ich das so krass ausdrücke aber so verbildlicht man es am besten)
es gibt mit sicherheit situaionen in denen ich mich evtl auch zu ner abtreinung entscheiden würde aber ein kind mit down syndrom oder nem fehlenden körperteil z.b. würde ich bekommen. aber so lange ich nicht vor der entscheidung stehe kann ich mich da echt schwer reinversetzen.
Irgendwann im Leben steht man so oder so vor der Frage stelle ich die Maschinen aus? Leidet der Mensch? Will er sterben? so etwas habe ich oft miterlebt wenn "andere" das entscheiden müssen weil man es selbst nicht mehr kann. Daher denke ich da etwas anders drüber weil das Leben ist zu kurz um über manche Sachen so konkret nachzudenken. Wenn ein Mensch leidet wirst du das als Mutter spüren wenn du "liebst" spürst du das so oder so was die richtige Entscheidung ist und mit was du letzendlich selber leben kannst mit welcher Entscheidung. ( Mal jetzt im krassen geschrieben). Wenn es eben um Leben und Tod geht. Weil da hast du keine Zeit drüber nachzudenken sondern da musst du instinktiv handeln was dieser Mensch gewollt hätte. Da denkt der Mensch sicher auch nicht nur an sich sondern was das beste für denjenige ist.![]()
Das wage ich zu bezweifeln. Viele Menschen haben Angst vor Verlust und ein Problem mit loslassen. Und da wird die Entscheidung bei vielen von der Angst davor beeinflusst.
06.10.2015 17:35
Zitat von Anja_FFM:
Das wage ich zu bezweifeln. Viele Menschen haben Angst vor Verlust und ein Problem mit loslassen. Und da wird die Entscheidung bei vielen von der Angst davor beeinflusst.
Angst ist der "Gegenspieler" von Liebe. Ist aber nichts ungewöhnliches damit vorsichtig umzugehen. Manchmal ist Angst auch wichtig und begründet. Zu Oft aber unbegründet.
06.10.2015 17:43
Zitat von Laraliii:
Zitat von Anja_FFM:
Was weißt Du über die Frau, die sich gegen ihr Kind entschieden hat, über ihre Geschichte und ihre Beweggründe? Findest Du eine Verurteilung nicht anmaßend und vermessen.
Der rest ist mir ehrlich zu pathetisch, hoch sitzend geschrieben. Es klingt als würdest Du alles durchschauen und wissen, was bei jedem Sache ist. Was meinst Du damit bezwecken. Glaubst Du , dass Du damit jemanden aufweckst oder ist es einfach Deine Analyse der Situation.
Vielleicht verstehe ich es auch nur nicht, weil ich keine Kinder habe, aber der Ton, der in dem ThreD mitschwingt, gefällt mir nicht.
So Marie ... Und was wolltest Du schreiben?
Naja ich hab nie geschrieben, dass ich weiß was Sache ist.
Wenn sich diese Mutter gegen IHR KIND entscheidet, weil es das Downsyndrom hatte, dann, ja, ich verurteile diese Mutter schon ein bisschen. Klar kann es nicht jeder und nicht jeder ist stark genug ein Baby mit Behinderung groß zu ziehen, doch heißt das denn automatisch, dass man es abgeben muss? Sie hatte doch ihren Mann (von dem sie sich scheiden ließ, weil ER es behalten hat) und hätte auch sonstige Hilfe in Anspruch nehmen können. (Zumal sind Kinder mit Downsyndrom nicht zwangsläufig derart belastend. Es kommt immer auf den Grad der Behinderung an ect)
Nach der Geburt meiner Kleinen hieß es, sie habe vermutlich das Downsydrom. Alles an ihr hat darauf hingedeutet und erst ein Bluttest konnte uns bestätigen, dass sie gesund ist.
Ob es ein Schock für mich war? Ja. Meine Welt ist zusammengebrochen.
Hätte ich mein Kind, das 10 Monte in mir herangewachsen war und auf das ich mehr gefreut habe als auf alles andere, deshalb weniger geliebt? NEIN!
Sie wäre trotzdem mein Baby gewesen und ich hätte sie genauso geliebt wie ich sie jetzt liebe!
Aufwecken will ich niemanden, denn ich habe gelernt, dass es die Leute sowieso nicht sonderlich interessiert, wenn man ihnen zu erklären versucht, warum das, was sie tun, ihrem Baby schadet.
Im Gegenteil: man wird sogar "dumm angemacht"
Ich habe lediglich meinem Ärger und meinem Unverständnis etwas Luft machen wollen![]()
Und ja, ich verurteile Menschen, die mit Baby im Bauch und / oder in unmittelbarer Anwesenheit des Kindes rauchen. Das gebe ich auch gerne zu.
Aber trotzdem finde ich es anmaßend eine Frau, von der Du also diese Bruchstücke weißt, zu verurteilen. Sie hat so entschieden. Sie ht für sich wohl damit die richtige Entscheidung getroffen, und das kind muss nicht mit einer Mutter aufwachsen, die sich das nicht zutraut. Manchmal ist auch soas der richtige Schritt. Wäre es besser gewesen, dazubleiben, das kind nicht annehmen zu können, nicht liebevoll sein zu können? Hätte darunter nicht das Kind und auch die Frau mehr gelitten?
Ich mag da immer wieder sehr folgende Liedzeile: try walking in my shoes, you'd stumble in my footsteps ...
06.10.2015 17:45
Zitat von Shayana:
Zitat von Anja_FFM:
Das wage ich zu bezweifeln. Viele Menschen haben Angst vor Verlust und ein Problem mit loslassen. Und da wird die Entscheidung bei vielen von der Angst davor beeinflusst.
Angst ist der "Gegenspieler" von Liebe. Ist aber nichts ungewöhnliches damit vorsichtig umzugehen. Manchmal ist Angst auch wichtig und begründet. Zu Oft aber unbegründet.
Naja ... Nicht immer zu Liebe .., trotzdem würde eben aus Angst vor den eigenen Gefühlen viele eine Entscheidung treffen, die doch dann mehr in ihrem Sinn ist als in dem des Betroffenen. Das mag auch unbewußt stattfinden. nicht jeder ist da in der Lage entsprechend selbstreflektiert ranzugehen. Und hoffnung kann manchmal ein sehr fieser Berater sein. man klammert sich an Minichancen und hofft das Unmögliche....
06.10.2015 20:33
Zitat von Lana_Fey:
Zitat von не-ваш-дело:
Zitat von Laraliii:
Zitat von Anja_FFM:
Was weißt Du über die Frau, die sich gegen ihr Kind entschieden hat, über ihre Geschichte und ihre Beweggründe? Findest Du eine Verurteilung nicht anmaßend und vermessen.
Der rest ist mir ehrlich zu pathetisch, hoch sitzend geschrieben. Es klingt als würdest Du alles durchschauen und wissen, was bei jedem Sache ist. Was meinst Du damit bezwecken. Glaubst Du , dass Du damit jemanden aufweckst oder ist es einfach Deine Analyse der Situation.
Vielleicht verstehe ich es auch nur nicht, weil ich keine Kinder habe, aber der Ton, der in dem ThreD mitschwingt, gefällt mir nicht.
So Marie ... Und was wolltest Du schreiben?
Naja ich hab nie geschrieben, dass ich weiß was Sache ist.
Wenn sich diese Mutter gegen IHR KIND entscheidet, weil es das Downsyndrom hatte, dann, ja, ich verurteile diese Mutter schon ein bisschen. Klar kann es nicht jeder und nicht jeder ist stark genug ein Baby mit Behinderung groß zu ziehen, doch heißt das denn automatisch, dass man es abgeben muss? Sie hatte doch ihren Mann (von dem sie sich scheiden ließ, weil ER es behalten hat) und hätte auch sonstige Hilfe in Anspruch nehmen können. (Zumal sind Kinder mit Downsyndrom nicht zwangsläufig derart belastend. Es kommt immer auf den Grad der Behinderung an ect)
Nach der Geburt meiner Kleinen hieß es, sie habe vermutlich das Downsydrom. Alles an ihr hat darauf hingedeutet und erst ein Bluttest konnte uns bestätigen, dass sie gesund ist.
Ob es ein Schock für mich war? Ja. Meine Welt ist zusammengebrochen.
Hätte ich mein Kind, das 10 Monte in mir herangewachsen war und auf das ich mehr gefreut habe als auf alles andere, deshalb weniger geliebt? NEIN!
Sie wäre trotzdem mein Baby gewesen und ich hätte sie genauso geliebt wie ich sie jetzt liebe!
Aufwecken will ich niemanden, denn ich habe gelernt, dass es die Leute sowieso nicht sonderlich interessiert, wenn man ihnen zu erklären versucht, warum das, was sie tun, ihrem Baby schadet.
Im Gegenteil: man wird sogar "dumm angemacht"
Ich habe lediglich meinem Ärger und meinem Unverständnis etwas Luft machen wollen![]()
Und ja, ich verurteile Menschen, die mit Baby im Bauch und / oder in unmittelbarer Anwesenheit des Kindes rauchen. Das gebe ich auch gerne zu.
Ich würde ehrlich gesagt NIEMALS ein pehindertes Kind zur Welt bringen, sobald ich erfahren würde das mein Kind zum größten Teil Behinderung haben wird..würde ich mich sofort gegen das Kind Entscheid. Warum? - weil ich es nicht ertragen könnte mein Kind so zu sehen, das mein Kind niemals vernünftiges leben haben wird, wohl nie eine Familie haben wird... . all das wäre zu unerträglich. Vorallem was denken sich die Mütter dabei so ein Kind auf die Welt zu bringen? Denken Sie in erster Linie an das Kind? ...Nein,nein an das Kind denken die dabei kein Stück "nur an ihr eigenes gewissen" nicht damit leben zu können "wenn sie es abtreiben" Aber gut das sieht auch jeder anders, aber dies ist meine Meinung.
Wohl auch ein Stück weit für dich.
Ein behindertes Kind, welches beeinträchtigt auf die Welt kommt, kennt nichts anderes. Es weiß nicht was normal wäre, was für uns bzw für dich normal ist!
Es lernt mit seiner Behinderung, es wächst mit seiner Behinderung, es lebt mit seiner Behinderung. Ihm wird nichts weggenommen, sondern nur eine Chance auf ein Leben geschenkt.
Es gibt Einrichtungen für solche Menschen. Gruppen für beeinträchtigte Kinder, Firmen in denen Behinderte eine Ausbildung abschließen und arbeiten können.
Nur weil wir, als "gesunde" Menschen das nicht als Normalität ansehen, heißt das noch lange nicht, dass ein behinderter Mensch daran keine Freude hätte.
Die Medizin ist noch lange nicht so weit entwickelt um mit 100%iger Sicherheit sagen zu können, wie sich eine Behinderung im Leben entwickelt. Du bekommst während der Schwangerschaft eine Diganose auf den Tisch bzw vor den Kopf geknallt und die Ärzte erzählen dir etwas von irgendwelchen Prozentzahlen, von Chancen die mal klein oder mal größer ausfallen. Sie prophezeien dir Dinge, von denen sie nur einen Bruchteil wissen. Jeder Mensch ist anders, jeder entwickelt sich anders, auch Ärzte sind keine Hellseher.
Natürlich gibt es Missbildungen, die ein Ungeborenes mit Sicherheit auserhalb des Mutterleibs nicht überleben würde. Das steht aber auf einem anderen Blatt Papier. Die Kraft so ein Baby auf die Welt zu bringen haben wohl wenige, wobei es viele Fälle gibt, in denen so etwas erst spät erkannt wird. Warum auch immer![]()
Wahrscheinlich weil, wie schon gesagt, Ärzte auch nur Vermutungen anstellen können.
Hier erst mal was zum Lesen für dich
http://www.welt.de/gesundheit/article3901173/Europ as-erster-Lehrer-mit-Downsyndrom.html
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/geisti g-behinderte-eltern-schwierige-frage-um-das-sorger echt-a-996890.html
http://www.bild.de/news/ausland/wunder/aerzte-riet en-zur-abtreibung-jaxon-du-bist-ein-wunder-4273663 8.bild.html
und dann noch: Was ist wenn dein gesundes Kind plötzlich krank würde?, würdest du es weggeben?!.
Tut mir leid aber mir stoßen solche Pauschalaussagen immer sauer auf denn 1. Ist Behinderung nicht gleich Behinderung 2. haben selbst Schwerbehinderte oft ein sehr schönes Leben und 3. Ist meine Mama leicht geistig behindert. Ja richtig gelesen. Sie hatte als Kleinkind eine schwere Hirnhautentzündung und kann froh sein dass sie noch lebt. Sicher war es für mich als Kind nicht immer leicht mit ihr, ich wurde gehänselt weil meine Mama "komisch" war und oft war sie mir peinlich und ich war gemein zu ihr.
Heute tut mir das alles sehr sehr leid und wisst ihr was ?, ich bin stolz auf meine Mama denn auch wenn sie als Mama nicht so konnte wie sie vielleicht wollte hat sie ihr Leben toll gemeistert.
Sie ist ein lieber, ganz toller Mensch der sein Leben vollkommen im Griff hat.
Auch ohne fremde Hilfe nie Schulden hatte obwohl sie 3-stellige Zahlen nicht im Kopf rechnen kann .
Sie findet Kraft im Glauben und ist Jemand der viele Freunde hat.
Aber vor allem ist sie meine Mama die immer für mich da ist trotz oder vielleicht auch gerade wegen ihrer Behinderung
. Ausserde
06.10.2015 21:08
Mein Kind ist Schwerst Merfach Behindert und keiner wusste dieses alle Untersuchungen waren in Ordnung .
Wir lieben unsere Kinder beide gleich egal ob gesund oder nicht ,das Leben hat sich geändert es ist mal so Sorgenvoll das es viele Tränen und Kraft Kostet .
Aber genau so schön ist es auch noch bunter noch intensiver .
Und mein Kind hat Spaß am Leben sie ist Lustig ,fröhlich,Anstregend ,Zickig wie ein Mädchen sein muss .
Und wen man darüber nachdenkt Kinder in die Welt zusetzten sollte auch der Gedanke da sein das nicht immer alles 100% perfekt sein müss egal was es für Untersuchungen es gibt .
Aber es ist mein Kind mein Fleisch und Blut für das ich alles tuen werde .
Auch sie hat ein Recht auf Leben ,Liebe und Respekt .
Wir lieben unsere Kinder beide gleich egal ob gesund oder nicht ,das Leben hat sich geändert es ist mal so Sorgenvoll das es viele Tränen und Kraft Kostet .
Aber genau so schön ist es auch noch bunter noch intensiver .
Und mein Kind hat Spaß am Leben sie ist Lustig ,fröhlich,Anstregend ,Zickig wie ein Mädchen sein muss .
Und wen man darüber nachdenkt Kinder in die Welt zusetzten sollte auch der Gedanke da sein das nicht immer alles 100% perfekt sein müss egal was es für Untersuchungen es gibt .
Aber es ist mein Kind mein Fleisch und Blut für das ich alles tuen werde .
Auch sie hat ein Recht auf Leben ,Liebe und Respekt .
07.10.2015 11:31
Achja? Ein behindertes Kind kennt es nicht anders und weiß nicht, dass es anders ist?
Das mag bei vielen so sein, aber es trifft absolut nicht auf alle zu. Ich kenne Kinder, die sich sehr wohl bewusst sind, dass sie anders sind. Und JA, sie leiden darunter!
Wie kannst du es dir herausnehmen, Leute zu verurteilen, weil sie eine solche Entscheidung treffen?
Und dann nehmen wir doch mal dein Beispiel Down-Syndrom.
Man sieht im Alltag nur die leichten Fälle!
Informier dich bitte mal und schau dir eine schwere Form vom Down Syndrom an.
Diese Menschen sind teilweise den ganzen Tag an ein Bett, oder einen Rollstuhl geschnallt, sogar der Kopf! Denn sie würden jedes Körperteil, das sie haben, ohne Rücksicht auf Verluste überall dagegen hauen und sich selbst den Kopf einschlagen, wenn man das nicht machen würde.
Und jetzt sag mir nochmal, dass so ein Leben lebenswert ist.
Ich würde ein behindertes Kind auch abtreiben; denn ich habe bereits Kinder und die würden zu sehr darunter leiden.
Ich würde NIEMALS die Unbeschwertheit meiner Kinder opfern. Ich habe mit behinderten Kindern gearbeitet und ja; sie geben einem auch viel Freude und ich sage nicht, dass ihr Leben weniger wert ist.
Aber ich sehe auch die Geschwister, die oft viel zu früh selbstständig werden müssen, weil die Eltern zu wenig Zeit haben
Das mag bei vielen so sein, aber es trifft absolut nicht auf alle zu. Ich kenne Kinder, die sich sehr wohl bewusst sind, dass sie anders sind. Und JA, sie leiden darunter!
Wie kannst du es dir herausnehmen, Leute zu verurteilen, weil sie eine solche Entscheidung treffen?
Und dann nehmen wir doch mal dein Beispiel Down-Syndrom.
Man sieht im Alltag nur die leichten Fälle!
Informier dich bitte mal und schau dir eine schwere Form vom Down Syndrom an.
Diese Menschen sind teilweise den ganzen Tag an ein Bett, oder einen Rollstuhl geschnallt, sogar der Kopf! Denn sie würden jedes Körperteil, das sie haben, ohne Rücksicht auf Verluste überall dagegen hauen und sich selbst den Kopf einschlagen, wenn man das nicht machen würde.
Und jetzt sag mir nochmal, dass so ein Leben lebenswert ist.
Ich würde ein behindertes Kind auch abtreiben; denn ich habe bereits Kinder und die würden zu sehr darunter leiden.
Ich würde NIEMALS die Unbeschwertheit meiner Kinder opfern. Ich habe mit behinderten Kindern gearbeitet und ja; sie geben einem auch viel Freude und ich sage nicht, dass ihr Leben weniger wert ist.
Aber ich sehe auch die Geschwister, die oft viel zu früh selbstständig werden müssen, weil die Eltern zu wenig Zeit haben
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