Mütter- und Schwangerenforum

alkoholismus

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Anonym 145561
6 Beiträge
25.02.2013 12:06
Nochmals dande für die Antworten und für das verständtnis,das ich anonym schreibe.
Ich denke,das ich meine alltägliche Aufgaben nicht vernachlässige.Das soll keine Rechtfärtigung sein,aber es macht mir persönlich Hoffnung,dass ich noch nicht allzu weit in der Sucht drinstecke.
Hat es irgend jemand von euch schon alleine geschafft von der Alkoholsucht alleine wegzukommen?Ich denke schon das ich stark bin und noch dazu mehr als eine Optimistin!
25.02.2013 12:11
Zitat von Anonym 145561:

Nochmals dande für die Antworten und für das verständtnis,das ich anonym schreibe.
Ich denke,das ich meine alltägliche Aufgaben nicht vernachlässige.Das soll keine Rechtfärtigung sein,aber es macht mir persönlich Hoffnung,dass ich noch nicht allzu weit in der Sucht drinstecke.
Hat es irgend jemand von euch schon alleine geschafft von der Alkoholsucht alleine wegzukommen?Ich denke schon das ich stark bin und noch dazu mehr als eine Optimistin!

Schämst Du Dich deshalb? Hilfe anzunehmen hat nichts mit schwach oder eben stark zu tun ... sondern einfach die Sachen zu betrachten wie sie ist ... Du hast eine Krankheit und mit einer Krankheit, und so einer schweren, geht man zum Arzt ... Die Sucht ist nicht nur dadurch gekennzeichnet, ob der Rest noch funktioniert. Das ist ein Kriterium ... Von den Erfahrungen, die ich gesehen habe, kann man durchaus sehr tief in der Sucht drin stecken und eben parallel noch seinen Aufgaben nachkommen ... Eben dabei hilft dann die Sucht ein stückweit auch ... aber das ist nur von begrenzter Zeit. Und warum willst Du es soweit kommen lassen, wo nichts mehr geht und Dir dann Hilfe suchen ...

Was ist Dein Problem dabei eine Therapie zu machen?
Gwen85
18464 Beiträge
25.02.2013 12:14
1-2 Flaschen Wein ist schon derbe am Tag.
Wenn du einkaufen gehst, dann kauf doch statt Wein lieber Flaschen von Fruchtsaft. Lauf gar nicht in die Abteilung vom Alkohol, so kommst du auch nicht in Versuchung.
Allerding würde ich schon an deiner Stelle eine Therapie in Anspruch nehmen, da werden dir Wege und Mittel gezeigt um von der Sucht weg zu kommen.. Es ist nichts verwerfliches daran Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Anonym 145561
6 Beiträge
25.02.2013 12:15
Ich weiß es selber nicht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Loosie80
3019 Beiträge
25.02.2013 12:19
Hey,
ich kenne das Problem bei meiner Ma... Tagsüber funktionsfähig und abends dann Wein getrunken...

Wir habe als Familie einiges durchgemacht und sie hat es bis heute nicht geschafft von dem Zeug wegzukommen. Leider nimmt Sie auch keine Hilfe an.
Wenn du hören möchtest wie man sich als Angehörige fühlt, dann schreib mich an... Bitte nimm Hilfe an.

25.02.2013 12:24
Zitat von Anonym 145561:

Ich weiß es selber nicht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Versuch die ersten Schritte zu gehen. Vielleicht findest Du im Internet ein hilfreiches Forum mit Betroffenen. Vielleicht findest Du da durch die entsprechenden geschichten oder den Austausch, den Mut und die Kraft weiterzugehen.

Du hast einen wichtigen Schritt getan, aber so Suchterkrankungen sind tückisch und manchmal sieht man ganz klar, aber dann kommt die Sucht durch und man fängt an es wieder klein zu reden bis man wieder an dem Punkt ist, wo man denkt "ich habe doch gar kein Problem" ...

Such Dir so viele hilfreiche Hände wie möglich, die Dir helfen durch die schweren Zeiten, durch den Entzug ... und dann auch in den Momenten, wo es schwer ist, weil das alte noch präsent sind ... die liebevoll Dich unterstützen, ohne großen Zeigefinger
suschen2011
5105 Beiträge
25.02.2013 12:25
Schau mal hier:

http://www.anonyme-alkoholiker.de/index.php

Da bekommst du Hilfe und da schaffst du es auf alle Fälle.
Anonym 145561
6 Beiträge
25.02.2013 12:26
Meine größten Vorwürfe mach ich mir meinen Jung´`s wegen.
Sie sind 13,5 Jahre und 10.Jahre alt.Sie sind super lieb und ich bin auch rund um die Uhr für sie da.Sie sind wirklich die beste Kinder die man sich vorstellen kann.
25.02.2013 12:31
Zitat von Anonym 145561:

Meine größten Vorwürfe mach ich mir meinen Jung´`s wegen.
Sie sind 13,5 Jahre und 10.Jahre alt.Sie sind super lieb und ich bin auch rund um die Uhr für sie da.Sie sind wirklich die beste Kinder die man sich vorstellen kann.


Mach Dich nicht fertig ... Du hast eine Krankheit und die muß behandelt werden ... Du kannst da wieder rauskommen, aber versuch nicht auf Krampf es unbedingt allein zu schaffen ... gerade eben weil ja Deine Familie noch mit dran hängt
Loosie80
3019 Beiträge
25.02.2013 12:33
Zitat von Anonym 145561:

Meine größten Vorwürfe mach ich mir meinen Jung´`s wegen.
Sie sind 13,5 Jahre und 10.Jahre alt.Sie sind super lieb und ich bin auch rund um die Uhr für sie da.Sie sind wirklich die beste Kinder die man sich vorstellen kann.

Die realisieren es noch gar nicht so richtig... für mich war es damals "normal" das meine Mutter 1 Liter Wein abends trankt.... aufgefallen ist mir das bei einer Jugendreise als über Alkohol gesprochen wurde und einer meinte er mache sich große sorgen da seine Mutter zwei Gläser Wein trinken würde. Da ist dann der Groschen gefallen, dass da was nicht stimmt. Schlimmer sind die folgen Schäden. Meine Mutter ist mitte 50 und vorgealtert. Kann sich nicht mehr richtig bewegen und vernachlässigt sich... Mit ihr drüber sprechen kann man nicht.
DieOhneNamen
29756 Beiträge
25.02.2013 12:34
Zitat von Loosie80:

Zitat von Anonym 145561:

Meine größten Vorwürfe mach ich mir meinen Jung´`s wegen.
Sie sind 13,5 Jahre und 10.Jahre alt.Sie sind super lieb und ich bin auch rund um die Uhr für sie da.Sie sind wirklich die beste Kinder die man sich vorstellen kann.

Die realisieren es noch gar nicht so richtig... für mich war es damals "normal" das meine Mutter 1 Liter Wein abends trankt.... aufgefallen ist mir das bei einer Jugendreise als über Alkohol gesprochen wurde und einer meinte er mache sich große sorgen da seine Mutter zwei Gläser Wein trinken würde. Da ist dann der Groschen gefallen, dass da was nicht stimmt. Schlimmer sind die folgen Schäden. Meine Mutter ist mitte 50 und vorgealtert. Kann sich nicht mehr richtig bewegen und vernachlässigt sich... Mit ihr drüber sprechen kann man nicht.


würd ich so nich sagen, es gibt durchaus kids die in dem alter genau checken was abgeht!
Ella-Bella
2909 Beiträge
25.02.2013 12:50
Liebe TS,
den 1. Schritt hast du ja schon geschafft. Wenn du dir selbst eingestehst ein Problem zu haben, kannst du auch mit der Lösung beginnen.
Alleine solltest du aber auf keinen Fall einen Entzug machen! Das ist gefährlich!!! Du könntest dir dabei wirklich ernsthaft schaden. Um einen Entzug zu machen ist es nicht immer notwendig stationär in eine Klinik zu gehen. Melde dich doch vorerst bei einer Beratungsstelle wie Caritas etc. Telefonnummern dazu findest du im Internet. Bei einem unverbindlichen Beratungsgespräch kann man dir alle möglichen und notwendigen Wege aufzeigen.
Ich wünsche dir von Herzen alles Gute und dass du es schaffst
25.02.2013 12:53
Es gibt so viele Möglichkeiten: Einzeltehrapie, Selbsthilfegruppen, Entzugsklinik (würde ich den Kindern und dem Umfeld ggfs als Kur erklären).
Schäme dich nicht! Süchte sind Krankheiten! Deine Gehirnchemie ist durcheinander geraten, dein Belohnungszentrum funktioniert nicht mehr. Lass dir helfen, bevor dein Magen, deine Speiseröhre, deine Blutgefäße, dein Herz oder deine Leber komplett den Geist aufgeben!
25.02.2013 13:16
Andererseits kann ich mir schon vorstellen, dass man nicht gerne zu einer Beratungsstelle oder Therapie geht. Das Umfeld oder die nahen Verwandten würden es ja mitbekommen....
Jetzt werde ich bestimmt gleich gesteinigt, aber ich würde auch erstmal versuchen alleine da raus zu kommen...Vielleicht suchst du dir einfach ein tolles Hobby, dass dich ablenkt, oder mach Sport. Ich denk mir auch Abends oft, wie gerne würde ich jetzt raus gehen, die Kinder Kinder sein lassen, scheiß Haushalt, scheiß Kochen und einfach ne Kippe rauchen - aber dann zieh ich mir meine Laufschuhe an und renn einfach davon

Schau her: du hast 2 Kinder auf die Welt gebracht, hast sie großgezogen, meisterst deinen Haushalt, managet das Familienleben! Du bist ne starke Frau, du meisterst das "Problem" bestimmt!!!!
Alles Gute für dich!
25.02.2013 13:25
Zitat von RaupeNimmersatt:

Andererseits kann ich mir schon vorstellen, dass man nicht gerne zu einer Beratungsstelle oder Therapie geht. Das Umfeld oder die nahen Verwandten würden es ja mitbekommen....
Jetzt werde ich bestimmt gleich gesteinigt, aber ich würde auch erstmal versuchen alleine da raus zu kommen...Vielleicht suchst du dir einfach ein tolles Hobby, dass dich ablenkt, oder mach Sport. Ich denk mir auch Abends oft, wie gerne würde ich jetzt raus gehen, die Kinder Kinder sein lassen, scheiß Haushalt, scheiß Kochen und einfach ne Kippe rauchen - aber dann zieh ich mir meine Laufschuhe an und renn einfach davon

Schau her: du hast 2 Kinder auf die Welt gebracht, hast sie großgezogen, meisterst deinen Haushalt, managet das Familienleben! Du bist ne starke Frau, du meisterst das "Problem" bestimmt!!!!
Alles Gute für dich!

Steinigen sicherlich nicht ... aber ich denke immer: Mensch, wenn man sich das Bein bricht oder nen Badenscheibenvorfall hat oder ein Magengeschwür, einen entzündeten Blinddarm ...da geht man zum Arzt, aber bei der Psyche hat es immer noch dieses "ach, ich fummel alleine rum" ... ist gar nicht böse gemeint ... und es ist halt nicht zu unterschätzen, daß man dabei schöne Entzugsentscheidungen haben kann und wenn da keiner da ist, der da hilft und vielleicht medikamentös eingreift oder oder oder ... das kann echt ins Auge gehen

Es hat doch auch was mit Verantwortung übernehme, wenn ich sage: ich bin krank, ich geh zum Arzt und lass das ordentlich behandeln. Und für andere Leute ist man halt einfach nur krank ... man ist ja niemanden Rechenschaft schuldig
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