Frau möchte ein Kind, kommt aber mit ihrem Leben nicht zurecht
20.01.2026 14:58
Ich frage hier wegen meiner Freundin. Soll ich etwas zu ihr sagen oder nicht?
Die Freundin ist psychisch ziemlich labil. Man kann auch sagen, sie ist psychisch krank, aber das sieht sie nicht so.
Sie hat noch nie im Leben normal gearbeitet, also 35-40 Stunden pro Woche. Das schafft sie nicht. Es sei zu anstrengend. Zwischendurch arbeitet sie mal einen paar wenige Stunden als Aushilfe. Aber zur Zeit wieder mal überhaupt nichts.
Sie lebt von Sozialleistungen.
Ihr Tag sieht so aus, dass sie fast die gesamte Zeit vor dem Fernseher verbringt. Unterbrochen vom Handy. Sie hat dort (aus meiner Sicht) eine Scheinwelt von Freunden in Foren, Facebook etc. Ab und zu geht sie einkaufen, macht ihren Haushalt, kocht etc.
Sie hat nun vor einiger Zeit einen Freund gefunden.
Ich weiß, dass sie sich schon sehr lange ein Kind wünscht. Jetzt hat sie mir mitgeteilt, dass sie nicht verhütet. Laut ihrer Aussage ist der Freund damit einverstanden und hat nichts dagegen, Vater zu werden.
Meine Freundin möchte das Kind dann alleine großziehen, denn der Freund habe kein Interesse daran, mit ihr irgendwann zusammen zu ziehen.
Sie stellt sich vor, dass sie dann nicht arbeiten gehen wird und weiterhin von Sozialleistungen lebt. Sie will sich dann als alleinerziehende Mutter ganz alleine um das Kind kümmern. Das sei ja kein Problem. Aber ganz normal zu arbeiten findet sie zu anstrengend.
Bisher habe ich dazu geschwiegen. Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Mir tut das zukünftige Kind leid. Ich vermute, dass sich meine Freundin gar nicht vorstellen kann, wie es mit Kind ist. Und dazu noch alleinerziehend.
Aber darf man sich da überhaupt einmischen? Ich bin verheiratet, habe mehrere Kinder und gehe arbeiten. Außerdem habe ich kein psychischen Probleme. Ich bin also in einer ganz anderen Situation. Darf ich da mitreden?
Die Freundin ist psychisch ziemlich labil. Man kann auch sagen, sie ist psychisch krank, aber das sieht sie nicht so.
Sie hat noch nie im Leben normal gearbeitet, also 35-40 Stunden pro Woche. Das schafft sie nicht. Es sei zu anstrengend. Zwischendurch arbeitet sie mal einen paar wenige Stunden als Aushilfe. Aber zur Zeit wieder mal überhaupt nichts.
Sie lebt von Sozialleistungen.
Ihr Tag sieht so aus, dass sie fast die gesamte Zeit vor dem Fernseher verbringt. Unterbrochen vom Handy. Sie hat dort (aus meiner Sicht) eine Scheinwelt von Freunden in Foren, Facebook etc. Ab und zu geht sie einkaufen, macht ihren Haushalt, kocht etc.
Sie hat nun vor einiger Zeit einen Freund gefunden.
Ich weiß, dass sie sich schon sehr lange ein Kind wünscht. Jetzt hat sie mir mitgeteilt, dass sie nicht verhütet. Laut ihrer Aussage ist der Freund damit einverstanden und hat nichts dagegen, Vater zu werden.
Meine Freundin möchte das Kind dann alleine großziehen, denn der Freund habe kein Interesse daran, mit ihr irgendwann zusammen zu ziehen.
Sie stellt sich vor, dass sie dann nicht arbeiten gehen wird und weiterhin von Sozialleistungen lebt. Sie will sich dann als alleinerziehende Mutter ganz alleine um das Kind kümmern. Das sei ja kein Problem. Aber ganz normal zu arbeiten findet sie zu anstrengend.
Bisher habe ich dazu geschwiegen. Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Mir tut das zukünftige Kind leid. Ich vermute, dass sich meine Freundin gar nicht vorstellen kann, wie es mit Kind ist. Und dazu noch alleinerziehend.
Aber darf man sich da überhaupt einmischen? Ich bin verheiratet, habe mehrere Kinder und gehe arbeiten. Außerdem habe ich kein psychischen Probleme. Ich bin also in einer ganz anderen Situation. Darf ich da mitreden?
Dieses Thema wurde anonym erstellt, weil:
Schutz der Freundin, Angst vor Shitstorm weil ich mich vielleicht einmischen will
20.01.2026 15:04
Nachtrag:
Schon jetzt hält der Freund meine Freundin "auf Abstand". Sie darf nur ab und zu zu ihm in seine Wohnung zu Besuch kommen. Ungefähr alle 1-2 Wochen. Sie fiebert auf diese Tage hin, wenn sie wieder einmal kommen darf.
Also auf mich wirkt das irgendwie nicht wie die große Liebe von seiner Seite. Angeblich muss er so viel arbeiten und braucht danach Ruhe.
Schon jetzt hält der Freund meine Freundin "auf Abstand". Sie darf nur ab und zu zu ihm in seine Wohnung zu Besuch kommen. Ungefähr alle 1-2 Wochen. Sie fiebert auf diese Tage hin, wenn sie wieder einmal kommen darf.
Also auf mich wirkt das irgendwie nicht wie die große Liebe von seiner Seite. Angeblich muss er so viel arbeiten und braucht danach Ruhe.
20.01.2026 15:06
Worin äußern sich Ihre psychischen Probleme? Ist da eine Diagnose?
Allein von dem, was du erzählst, kann man ihr nicht von Kindern abraten. Wobei das auch stark vom Alter abhängig ist. Manchmal kommt man als Frau an einem Punkt, wo man weiss, dass der Körper nur noch ein paar Jahre für ein Kind bereit ist. Da wäre mir auch egal, ob ich alleinerziehend bleibe oder nicht.
Allein von dem, was du erzählst, kann man ihr nicht von Kindern abraten. Wobei das auch stark vom Alter abhängig ist. Manchmal kommt man als Frau an einem Punkt, wo man weiss, dass der Körper nur noch ein paar Jahre für ein Kind bereit ist. Da wäre mir auch egal, ob ich alleinerziehend bleibe oder nicht.
20.01.2026 15:25
Ja, es gab mal vor längerer Zeit eine Diagnose von einem Psychiater, als sie wegen ihrer Probleme in einer Klinik war. Aber sie selbst sieht das anders.
Meine Freundin ist jetzt in einem Alter, wo sie zwar nicht mehr ganz jung ist, aber wahrscheinlich schon noch einige fruchtbare Jahre vor sich hat, in denen ein Kind möglich wäre.
Meine Freundin ist jetzt in einem Alter, wo sie zwar nicht mehr ganz jung ist, aber wahrscheinlich schon noch einige fruchtbare Jahre vor sich hat, in denen ein Kind möglich wäre.
20.01.2026 15:31
Ich persönlich würde ihr durchaus meine Meinung mitteilen, aber ändern, wirst du das nicht können. Ich denke, deine Freundin wird dennoch auf ihren Standpunkt beharren.
Und es kann halt immer auch was passieren. Mein Bruder hat inzwischen zwei Kinder, ist psychisch krank, sie Mutter ebenfalls, beide arbeiten nicht und sehen ihren Tag als stressig an, wenn sie einen Termin beim Amt haben. Das war nicht immer so. Als deinerseits Tochter geboren wurde, stand mein Bruder mit beiden Beinen im Leben, hat gearbeitet, alles solide... mir tun die Kinder auch Leid, aber ich kann es nicht ändern.
Und es kann halt immer auch was passieren. Mein Bruder hat inzwischen zwei Kinder, ist psychisch krank, sie Mutter ebenfalls, beide arbeiten nicht und sehen ihren Tag als stressig an, wenn sie einen Termin beim Amt haben. Das war nicht immer so. Als deinerseits Tochter geboren wurde, stand mein Bruder mit beiden Beinen im Leben, hat gearbeitet, alles solide... mir tun die Kinder auch Leid, aber ich kann es nicht ändern.
20.01.2026 16:35
Nur weil du persönlich mit so einer Lebensweise nicht zurecht kommst, musst du ihre nicht in Frage stellen oder schlecht reden. Es ihr Leben! Und zu den angeblichen psychischen Problemen mag ich mir kein Urteil bilden.
Du als Freundin solltest sie unterstützen, mit ihr sprechen und nicht hinterrücks in einem Forum darüber diskutieren.
Du als Freundin solltest sie unterstützen, mit ihr sprechen und nicht hinterrücks in einem Forum darüber diskutieren.
20.01.2026 16:42
Zitat von Sommerglanz:Ich will sie gerne unterstützen. Ich will in hilfreicher Form mit ihr darüber sprechen.
Nur weil du persönlich mit so einer Lebensweise nicht zurecht kommst, musst du ihre nicht in Frage stellen oder schlecht reden. Es ihr Leben! Und zu den angeblichen psychischen Problemen mag ich mir kein Urteil bilden.
Du als Freundin solltest sie unterstützen, mit ihr sprechen und nicht hinterrücks in einem Forum darüber diskutieren.
Aber ich weiß nicht, wie das sein könnte.
Daher hier die Frage in diesem Thread...
20.01.2026 16:48
Kommt auf die Diagnose an.Die besteht ja und wirkt sich sicher auch auf das Muttersein,das Kind usw.aus.
Ich würde meine Bedenken äußern.
Auch das der erkorene Vater sich nicht kümmern möchte.Dem Kind könnte viel genommen werden,schon bevor es da ist.Die Verantwortung trägt sich schwer.
Ich würde meine Bedenken äußern.
Auch das der erkorene Vater sich nicht kümmern möchte.Dem Kind könnte viel genommen werden,schon bevor es da ist.Die Verantwortung trägt sich schwer.
20.01.2026 17:11
Zitat von MiramitLionel:Ja, ich denke inzwischen auch, dass ich das nicht ändern kann. Aber vielleicht steht es mir auch gar nicht zu. Ich habe einfach meine Bedenken, dass meine Freundin überhaupt nicht einschätzen kann, was auf sie zukommt und dass dann am Schluss das Kind darunter leiden muss. Nicht nur wegen der psychische Probleme und sehr geringen Belastbarkeit der Mutter leiden muss, sondern auch wegen der gesamten Situation mit dem Vater, kein Einkommen etc.
Ich persönlich würde ihr durchaus meine Meinung mitteilen, aber ändern, wirst du das nicht können. Ich denke, deine Freundin wird dennoch auf ihren Standpunkt beharren.
Und es kann halt immer auch was passieren. Mein Bruder hat inzwischen zwei Kinder, ist psychisch krank, sie Mutter ebenfalls, beide arbeiten nicht und sehen ihren Tag als stressig an, wenn sie einen Termin beim Amt haben. Das war nicht immer so. Als deinerseits Tochter geboren wurde, stand mein Bruder mit beiden Beinen im Leben, hat gearbeitet, alles solide... mir tun die Kinder auch Leid, aber ich kann es nicht ändern.
Bei deinem Bruder ist es in sofern anders, als er ja beim Kinderwunsch mit beiden Beinen im Leben stand. Für mich ist es ein großer Unterschied, ob die ganzen Probleme schon vor der Schwangerschaft da waren oder ob sie erst danach aufgetreten sind.
20.01.2026 18:25
ich arbeite, auch Vollzeit. Seit jeher kämpfen ich damit und bin überfordert. Alle paar Jahre bin ich lange ausgefallen, mit Krankengeld etc. Ich habe zwei Kinder und gebe zu, die Jahre in Elternzeit ohne Arbeit waren die psychisch angenehmsten in meinem Leben. Da ich aber nicht von Sozialleistungen leben will und kann, quäle ich mich täglich zur Arbeit.
Wenn ich könnte und nicht schon fast Mitte 40 wäre, würde ich wohl noch ein drittes Kind bekommen wollen.
Wenn ich könnte und nicht schon fast Mitte 40 wäre, würde ich wohl noch ein drittes Kind bekommen wollen.
20.01.2026 18:43
Zitat von Anonym 3 (212246):
ich arbeite, auch Vollzeit. Seit jeher kämpfen ich damit und bin überfordert. Alle paar Jahre bin ich lange ausgefallen, mit Krankengeld etc. Ich habe zwei Kinder und gebe zu, die Jahre in Elternzeit ohne Arbeit waren die psychisch angenehmsten in meinem Leben. Da ich aber nicht von Sozialleistungen leben will und kann, quäle ich mich täglich zur Arbeit.
Wenn ich könnte und nicht schon fast Mitte 40 wäre, würde ich wohl noch ein drittes Kind bekommen wollen.
So empfinde ich es ehrlich gesagt auch.
20.01.2026 19:11
Zitat von Anonym 3 (212246):
ich arbeite, auch Vollzeit. Seit jeher kämpfen ich damit und bin überfordert. Alle paar Jahre bin ich lange ausgefallen, mit Krankengeld etc. Ich habe zwei Kinder und gebe zu, die Jahre in Elternzeit ohne Arbeit waren die psychisch angenehmsten in meinem Leben. Da ich aber nicht von Sozialleistungen leben will und kann, quäle ich mich täglich zur Arbeit.
Wenn ich könnte und nicht schon fast Mitte 40 wäre, würde ich wohl noch ein drittes Kind bekommen wollen.
Vielleicht liegt es dann auch am Job? Kinder unter anderem bekommen, um daheim zu sein, weil man sonst psychisch belastet ist, ist ja auch schade. Oder mal eine Kur machen? Ich kann mir das gar nicht so vorstellen. Ich liebe meinen Job tatsächlich und gehe gern hin, daher frage ich.
20.01.2026 19:16
Finde ich schwierig zu beurteilen, denn es kann ja prinzipiell in zwei Richtungen gehen. Der worst case ist, dass sie es wirklich total unterschätzt und dann komplett überfordert ist, das Kind leidet und ggf. das Jugendamt irgendwann eingreifen muss.
Der beste Fall wäre, dass das Kind ein Anlass für sie sein wird, ihr Leben in den Griff zu bekommen, weil sie dadurch einen Sinn und Antrieb hat, etwas zu ändern. Und dann gibt’s natürlich noch ganz viele Abstufungen dazwischen.
Ich würde mit ihr wahrscheinlich am ehesten meine praktischen Erfahrungen als Mutter teilen. Sie auf die Dinge aufmerksam machen, die sie wahrscheinlich gar nicht auf dem Schirm hat oder die sie jetzt total romantisiert. Wenn du es ihr zutraust, sie vielleicht mal als Babysitter einspannen, damit sie mitbekommt, dass Kinder sich anstrengend sein können etc. Vielleicht überdenkt sie ihren Plan dann nochmal. Zumindest wäre sie damit wenigstens etwas mehr vorbereitet.
Der beste Fall wäre, dass das Kind ein Anlass für sie sein wird, ihr Leben in den Griff zu bekommen, weil sie dadurch einen Sinn und Antrieb hat, etwas zu ändern. Und dann gibt’s natürlich noch ganz viele Abstufungen dazwischen.
Ich würde mit ihr wahrscheinlich am ehesten meine praktischen Erfahrungen als Mutter teilen. Sie auf die Dinge aufmerksam machen, die sie wahrscheinlich gar nicht auf dem Schirm hat oder die sie jetzt total romantisiert. Wenn du es ihr zutraust, sie vielleicht mal als Babysitter einspannen, damit sie mitbekommt, dass Kinder sich anstrengend sein können etc. Vielleicht überdenkt sie ihren Plan dann nochmal. Zumindest wäre sie damit wenigstens etwas mehr vorbereitet.
20.01.2026 19:21
Zitat von MiramitLionel:Es liegt leider nicht am Job. Ich habe 2001 mit meiner Ausbildung angefangen und 2004 ging der Mist das erste Mal los. Ich habe mehrere Jobs und Arbeitgeber gehabt und bei allen ging es mir ca. 6 Monate gut und dann kam der Einbruch. Außer bei einem Arbeitgeber, da habe ich es 3 Jahre ausgehalten bis es anfing und mich dann noch 2 Jahre bis zum großen Zusammenbruch hingequält. Eine Kur habe ich nie gemacht, dafür mehrere Klinikaufenthalte, sowohl vor den Kindern stationär als auch mit den Kindern in der Tagesklinik. Ich habe, bis auf eine Arbeit, alle sehr gerne gemacht, auch meinen jetzigen Job. Jedoch tauchen ganz oft Bauchweh vorher auf oder Panikattacken. Es ist die Angst davor, Fehler zu machen. Bzw. nicht die Fehler an sich, aber die Angst, Anschiss für die Fehler zu bekommen, versagt zu haben. Wie gesagt, etliche Klinikaufenthalte und auch Therapien hinter mir und nichts davon hat mir geholfen.
Zitat von Anonym 3 (212246):
ich arbeite, auch Vollzeit. Seit jeher kämpfen ich damit und bin überfordert. Alle paar Jahre bin ich lange ausgefallen, mit Krankengeld etc. Ich habe zwei Kinder und gebe zu, die Jahre in Elternzeit ohne Arbeit waren die psychisch angenehmsten in meinem Leben. Da ich aber nicht von Sozialleistungen leben will und kann, quäle ich mich täglich zur Arbeit.
Wenn ich könnte und nicht schon fast Mitte 40 wäre, würde ich wohl noch ein drittes Kind bekommen wollen.
Vielleicht liegt es dann auch am Job? Kinder unter anderem bekommen, um daheim zu sein, weil man sonst psychisch belastet ist, ist ja auch schade. Oder mal eine Kur machen? Ich kann mir das gar nicht so vorstellen. Ich liebe meinen Job tatsächlich und gehe gern hin, daher frage ich.
Deswegen waren die 6 Jahre in Elternzeit die pure Erleichterung. Kein Druck von außen. Und vielleicht geht es der Freundin der TS auch so.
20.01.2026 19:27
Zitat von Anonym 3 (212246):
ich arbeite, auch Vollzeit. Seit jeher kämpfen ich damit und bin überfordert. Alle paar Jahre bin ich lange ausgefallen, mit Krankengeld etc. Ich habe zwei Kinder und gebe zu, die Jahre in Elternzeit ohne Arbeit waren die psychisch angenehmsten in meinem Leben. Da ich aber nicht von Sozialleistungen leben will und kann, quäle ich mich täglich zur Arbeit.
Wenn ich könnte und nicht schon fast Mitte 40 wäre, würde ich wohl noch ein drittes Kind bekommen wollen.
Ich bewundere dich total. Ich finde es schon sehr anstrengend, wenn man Vollzeit arbeitet und dazu noch zwei Kinder erziehen und betreuen muss. Und mit psychischen Einschränkungen um so mehr. Chapeau.
Allerdings ist es bei meiner Freundin anders. Sie hat ja jetzt noch kein Kind und schafft es trotzdem nicht, auch nur ein paar wenige Stunden pro Woche zu arbeiten. Sie sagt, das sei ihr zu anstrengend. Ob sie aufgrund ihrer psychischen Einschränkungen tatsächlich nicht arbeiten kann oder vielleicht auch irgendwie nicht will, kann ich nicht beurteilen. Aber im Prinzip spielt das ja auch keine Rolle.
Sie denkt, dass sie es schafft, sich ganz alleine um ein Kind zu kümmern. Ohne einen Vater, der sie unterstützt. Tag und Nacht aufstehen, keine Minute zum Ausruhen, womöglich ein Schreikind etc. etc. Ihr kennt das ja alle aus eigener Erfahrung. Aber auch später sind die Zeiten nicht unbedingt einfach.
Das alles wuppt sie dann ganz alleine. Aber jetzt schafft sie es nicht einmal, ein paar wenige Stunden pro Woche zu arbeiten. Das waren jetzt einfach mal meine Bedenken. Aber ich habe ihr das bisher noch nicht gesagt. Ich weiß nicht, ob ich mich da einmischen darf und sollte.
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