Frau möchte ein Kind, kommt aber mit ihrem Leben nicht zurecht
21.01.2026 14:19
Zitat von FoxMami:
Ich finde es auch etwas schwierig jemanden den Kinderwunsch abzusprechen, wenn man selber Familie hat. Ist etwas in der Art „Ich bin gut genug dafür, du aber nicht.“
Ein sehr interessantes Argument, über das ich erst mal nachdenken musste. Danke.
Aber würde das dann nicht grundsätzlich heißen, dass man niemanden von etwas abraten darf, dass man selbst gemacht hat / selbst besitzt ?
Beispiele:
Nur weil ich einen Hund besitze, darf ich Frau XY die wöchentlich 60 Std. arbeitet und in einer Wohnung in der Innenstadt wohnt, nicht von einem Hund abraten?
Nur weil ich beispielsweise in der Pflege arbeite, darf ich niemand abraten, diesen Beruf zu ergreifen?
Nur weil ich selbst einen Mann habe, darf ich eine Freundin nicht davor warnen, sich mit einem sehr seltsamen Mann einzulassen?
21.01.2026 14:37
Danke euch allen. Ich muss noch ein bisschen über eure Antworten nachdenken. Ich will ja etwas sinnvolles sagen.
Meine Freundin arbeitet ja gar nicht. Also auch kein Hilfsjob für 3 Stunden in der Woche oder ähnliches.
Ich habe jetzt mal überlegt, ob ich ihr nicht empfehle, endlich mal wieder wenigstens einen kleinen Job anzunehmen und die Arbeitszeit nach und nach zu steigern. Das Ziel muss ja nicht Vollzeit sein. Aber vielleicht nach der Eingewöhnung doch wenigstens mal 2-3 Tage zu je 6-8 Stunden in der Woche oder so ähnlich.
Wenn sie dann (wieder) sagt, dass ihr das viel zu anstrengend ist, dann könnte ich wohl argumentieren, dass meine "Arbeitszeit" mit meinen Kindern schon deutlich mehr war.
Ich selbst empfand es deutlich stressiger mit einem Neugeborenen als im Job. Bei jedem Kind. Dieses jederzeit verfügbar sein müssen, niemals Pause zu haben, nachts jede Stunde aufstehen müssen etc. Davon könnte ich erzählen.
Ich denke, das müsste doch eigentlich ein logisch nachvollziehbares Argument sein.
Und wenn sie das ablehnt und sich die Zeit als Alleinerziehende mit einem Säugling ganz einfach vorstellt, dann kann ich auch nichts machen. Dann ist es eben so.
Meine Freundin arbeitet ja gar nicht. Also auch kein Hilfsjob für 3 Stunden in der Woche oder ähnliches.
Ich habe jetzt mal überlegt, ob ich ihr nicht empfehle, endlich mal wieder wenigstens einen kleinen Job anzunehmen und die Arbeitszeit nach und nach zu steigern. Das Ziel muss ja nicht Vollzeit sein. Aber vielleicht nach der Eingewöhnung doch wenigstens mal 2-3 Tage zu je 6-8 Stunden in der Woche oder so ähnlich.
Wenn sie dann (wieder) sagt, dass ihr das viel zu anstrengend ist, dann könnte ich wohl argumentieren, dass meine "Arbeitszeit" mit meinen Kindern schon deutlich mehr war.
Ich selbst empfand es deutlich stressiger mit einem Neugeborenen als im Job. Bei jedem Kind. Dieses jederzeit verfügbar sein müssen, niemals Pause zu haben, nachts jede Stunde aufstehen müssen etc. Davon könnte ich erzählen.
Ich denke, das müsste doch eigentlich ein logisch nachvollziehbares Argument sein.
Und wenn sie das ablehnt und sich die Zeit als Alleinerziehende mit einem Säugling ganz einfach vorstellt, dann kann ich auch nichts machen. Dann ist es eben so.
21.01.2026 14:56
Zitat von Anonym 1 (212246):
Danke euch allen. Ich muss noch ein bisschen über eure Antworten nachdenken. Ich will ja etwas sinnvolles sagen.
Meine Freundin arbeitet ja gar nicht. Also auch kein Hilfsjob für 3 Stunden in der Woche oder ähnliches.
Ich habe jetzt mal überlegt, ob ich ihr nicht empfehle, endlich mal wieder wenigstens einen kleinen Job anzunehmen und die Arbeitszeit nach und nach zu steigern. Das Ziel muss ja nicht Vollzeit sein. Aber vielleicht nach der Eingewöhnung doch wenigstens mal 2-3 Tage zu je 6-8 Stunden in der Woche oder so ähnlich.
Wenn sie dann (wieder) sagt, dass ihr das viel zu anstrengend ist, dann könnte ich wohl argumentieren, dass meine "Arbeitszeit" mit meinen Kindern schon deutlich mehr war.
Ich selbst empfand es deutlich stressiger mit einem Neugeborenen als im Job. Bei jedem Kind. Dieses jederzeit verfügbar sein müssen, niemals Pause zu haben, nachts jede Stunde aufstehen müssen etc. Davon könnte ich erzählen.
Ich denke, das müsste doch eigentlich ein logisch nachvollziehbares Argument sein.
Und wenn sie das ablehnt und sich die Zeit als Alleinerziehende mit einem Säugling ganz einfach vorstellt, dann kann ich auch nichts machen. Dann ist es eben so.
So würde ich das auch machen, bzw bleibt ja nichts anderes übrig.
Und sollte Sie dann Schwierigkeiten mit Baby haben, kannst du ja Unterstützenund/oder Hilfe organisieren.
Klar ist es nicht optimal und einfach, Ohne Job ein Kind groß zu ziehen.
Das würde ich aber nicht als das größte Problem sehen
21.01.2026 15:36
Ich sehe es nicht als abraten an, wenn man, am besten gar nicht auf ihre Situation bzw. Handlungsweisen bezogen, schildert, wie ein Alltag mit Säugling und Kleinkind so ist- nämlich eben 24/7 gefordert sein, absolut fremdbestimmt. Und das kannst du als mehrfache Mutter durchaus beurteilen.
So jemandem den Kinderwunsch ausreden wird sicher kaum möglich sein, aber dann kann hinterher wenisgtens nicht der Vorwurf kommen "Warum hast du das nicht gesagt"
So jemandem den Kinderwunsch ausreden wird sicher kaum möglich sein, aber dann kann hinterher wenisgtens nicht der Vorwurf kommen "Warum hast du das nicht gesagt"
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