Mütter- und Schwangerenforum

Mein chaotischer, perfekt unperfekter Weiberhaushalt

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09.01.2017 18:58
Zitat:
Zitat von serap1981:

Erstmal grunsätzlich:
mitschreiben darf hier jeder, auch gern Kritik oder Fragen äußern. Ich versuche dann alles zu beantworten
Kritik sehe ich eher als Übung für später, in meinem persönlichen Umfeld werden sicher dann die gleichen Dinge angesprochen werden.
Und vielleicht gibt es ja noch Punkte, die ich nicht bedacht habe....

@mareya
schön, jemand 'gleichgesinnten' zu 'treffen'!
Euer Spender klingt gut, der Vorteil ist ja, wenn man sich besser kennt, kann man besser einschätzen, was für eine Person das ist.
Wann wollt ihr denn loslegen? Und wie wollt ihr inseminieren? Spritze und Becher, ist, denke ich klar. Aber nutzt ihr noch andere 'Hilfsmittel', wie Menstasse oder Diaphragma?
Das schreckt mich auch am privaten Spender ab, man hat einfach keine rechtssicherheit. Der Spender könnte jederzeit die Vaterschaft einklagen und hätte dann alle Rechte am Kind. Grundsätzlich sehe ich es ja ähnlich, dass ein Kind ein Recht auf seinen Vater hat, aber mit manchen Männern möchte ich nie den Rest meines Lebens durch ein Kind verbunden sein. Narzissten, Psychopathen, .... da gibt es vieles, was nicht gesund ist. Weder für das Kind, noch für mich...

@maggie
das ist auch der Punkt, der mich vom Treffen mit dem Co-Vater so ein wenig abhält. Wie gut kennt man einen Menschen, dass man den Rest seines Lebens mit ihm planen und verbringen kann? Geht das überhaupt? Wie ist es für ein Kind, wenn es immer wieder Streitigkeiten oder Konflikte zwischen den Eltern mitbekommt? Kann man sich wirklich im Vorfeld so gut kennenlernen, dass man weiß, worauf man sich einlässt?
So klingt der Mann bisher ganz positiv und 'brauchbar'. Ich werde ihn auch treffen und dann weiter sehen. Aber so richtig überzeugt bin ich nicht....


Im prinzip gebe ich dir recht und auch ich bin der Meinung und habe immer so gehandelt,dass man ein Kind nur bekommen sollte wenn man auch alleine klar kommt,man weis ja nie was die Zukunft bringt.
Was ich als problematisch empfinde,ist dass du von vornherein,weil DU unbedingt ein Kind willst,diesem verwehrst jemals seine Wurzeln zu finden.Unter umständen wird dieses Kind komplett anders sein als du,und dann kommen fragen,warum woher wieso,und es ist hier nicht Vater der kein interesse hat,was schwer wäre-aber es hat ja noch die Mutter,sondern du hast das so entschieden!Du allein!Und hast deinem Kind damit ein grosses Stück weg genommen.Dafür könnte es dich hassen.Dessen solltest Du dir bewusst sein.Alles gute.
09.01.2017 18:59
Meine Eltern haben sich scheiden lassen, als ich 2 Jahre alt war. Sie hatte das alleinige Sorgerecht und wir haben unseren Erzeuger alle 2 Wochen am Wochenende gesehen. Mit 13 ist der Kontakt dann komplett abgebrochen, weil er sich einfach nicht für uns interessiert hat. An den Wochenenden haben wir den Haushalt geschmissen und er war in der Kneipe und hat Bier getrunken und Fussball geguckt (so übrigens auch bei allen Geburten). Meine Mutter hat auch irgendwann mal gemeint, dass ich eigentlich nur gezeugt wurde, um die Ehe zu retten. Aber sie hat mich, genauso wie meine Geschwister, von Anfang an geliebt und tut es noch heute. Ich hatte nie das Gefühl, weniger gewollt gewesen zu sein wie meine Geschwister.

Ein Vater hat mir nie gefehlt. Meine Mom hat immer alles für uns gemacht und wir hatten ein tolle Kindheit. Ich hab auch kein Schaden davon getragen, weil mein Vater mich nicht wollte. Ich habe nie eine Bindung zu ihm aufgebaut, also konnte auch nichts zerbrechen.

@romy: Ich denke nicht, dass es so fatal ist, wie du es schilderst. Das Kind wird wissen, dass seine Mutter es unbedingt wollte. Es wird bedingungslos geliebt und das ist soviel mehr wert, als unbedingt 2 Elternteile zu haben. Wer weiß, vielleicht findet serap einen Partner, der für das Kind die Vaterrolle einnehmen wird?
Jarla
7527 Beiträge
09.01.2017 19:03
Erstmal muss ich sagen, dass ich deine Einstellung gut finde.
Ich bin da sehr offen und sehe wie du mit sehr viel Liebe/ Hingabe hibbelst.
Für mich gibt es eben keine ideale Welt. Natürlich ist es toll , wenn man Vater und Mutter hat , aber ich kenne fast nur alleinerziehende Mütter bzw. Patchworkfamilien.
Ich habe nie das Gefühl, dass den Kindern essentiell etwas fehlt. Eher in den Patchwork Familien gibt's oft Streit.
Eine Freundin von mir kennt ihren Vater nicht. Sie hat auch mit 26 nicht das verlangen nach ihm zu suchen. Für sie ist es ein fremder Mensch. Der Vater meines Cousins starb als mein Cousin 3 Wochen alt war. Mein Cousin hatte nie die Möglichkeit ihn kennen zu lernen. Das leben ist eben nicht immer planbar. Man weiß eben nie was passiert.

Das einzigste worüber ich mir Gedanken machen würde wäre: Was ist wenn dir etwas passiert? Kennst du jemanden der dein Kind annehmen würde ? Bzw. Auch vom Alter her noch in der Lage wäre ?

09.01.2017 19:03
Ach sie such keinen anonymen Spender?!Ich hab das so gelesen.Hätte,kann,wäre...es ist etwas über das man nachdenken sollte,immer alles schön zu reden und rosarot zu malen bringt keinem etwas.Und solche Beispiele misglückter Familien bringen auch nichts,denn sowas plant man nicht,dass passiert einfach.Hier wird es ja von vornherein so geplant.Aber gut wenn die sache nicht Anonym ist,dann ist es was anderes.
Zwerginator
7890 Beiträge
09.01.2017 19:03
Zitat von juwo:

Meine Eltern haben sich scheiden lassen, als ich 2 Jahre alt war. Sie hatte das alleinige Sorgerecht und wir haben unseren Erzeuger alle 2 Wochen am Wochenende gesehen. Mit 13 ist der Kontakt dann komplett abgebrochen, weil er sich einfach nicht für uns interessiert hat. An den Wochenenden haben wir den Haushalt geschmissen und er war in der Kneipe und hat Bier getrunken und Fussball geguckt (so übrigens auch bei allen Geburten). Meine Mutter hat auch irgendwann mal gemeint, dass ich eigentlich nur gezeugt wurde, um die Ehe zu retten. Aber sie hat mich, genauso wie meine Geschwister, von Anfang an geliebt und tut es noch heute. Ich hatte nie das Gefühl, weniger gewollt gewesen zu sein wie meine Geschwister.

Ein Vater hat mir nie gefehlt. Meine Mom hat immer alles für uns gemacht und wir hatten ein tolle Kindheit. Ich hab auch kein Schaden davon getragen, weil mein Vater mich nicht wollte. Ich habe nie eine Bindung zu ihm aufgebaut, also konnte auch nichts zerbrechen.

@romy: Ich denke nicht, dass es so fatal ist, wie du es schilderst. Das Kind wird wissen, dass seine Mutter es unbedingt wollte. Es wird bedingungslos geliebt und das ist soviel mehr wert, als unbedingt 2 Elternteile zu haben. Wer weiß, vielleicht findet serap einen Partner, der für das Kind die Vaterrolle einnehmen wird?

Das hast du schön gesagt!
Ausserdem gibt es ja auch noch eine große Schwester. Also ganz so einsam und Bindungslos wird das Kind nicht aufwachsen.
datschi
667 Beiträge
09.01.2017 19:31
Hallo Serap!

Ich verstehe dich auch! Nie im Leben hätte ich meinen Kinderwunsch begraben, nur weil der passende Mann dazu fehlt. Natürlich kommen stressige Zeiten auf dich zu, aber das trifft auf jede werdende Mama zu. Du hast vielleicht weniger Unterstützung, aber dafür musst du dich auch weniger streiten

Zum Thema, was man dem Kind zumuten kann: ich finde, da zählt am Ende nur eins: kann man sich tatsächlich vorstellen, dass das Kind eines Tages sagt, dass es lieber nicht geboren worden wäre als ohne Vater aufzuwachsen? Denn das sind ja die einzigen Alternativen. Kann ich mir nicht vorstellen!
09.01.2017 19:35
Ich denke das wichtigste ist dass du später mit dem Kind offen und ehrlich über das Thema sprichst und es ihm nicht verschweigst. Man weiß ja auch nie was noch kommt, vielleicht lernst du ja noch einen ganz netten Mann kennen der irgendwann später gerne die nicht vorhandene Vaterrolle übernehmen möchte
Mareya
399 Beiträge
09.01.2017 20:05
Zitat von serap1981:

Erstmal grunsätzlich:
mitschreiben darf hier jeder, auch gern Kritik oder Fragen äußern. Ich versuche dann alles zu beantworten
Kritik sehe ich eher als Übung für später, in meinem persönlichen Umfeld werden sicher dann die gleichen Dinge angesprochen werden.
Und vielleicht gibt es ja noch Punkte, die ich nicht bedacht habe....

@mareya
schön, jemand 'gleichgesinnten' zu 'treffen'!
Euer Spender klingt gut, der Vorteil ist ja, wenn man sich besser kennt, kann man besser einschätzen, was für eine Person das ist.
Wann wollt ihr denn loslegen? Und wie wollt ihr inseminieren? Spritze und Becher, ist, denke ich klar. Aber nutzt ihr noch andere 'Hilfsmittel', wie Menstasse oder Diaphragma?
Das schreckt mich auch am privaten Spender ab, man hat einfach keine rechtssicherheit. Der Spender könnte jederzeit die Vaterschaft einklagen und hätte dann alle Rechte am Kind. Grundsätzlich sehe ich es ja ähnlich, dass ein Kind ein Recht auf seinen Vater hat, aber mit manchen Männern möchte ich nie den Rest meines Lebens durch ein Kind verbunden sein. Narzissten, Psychopathen, .... da gibt es vieles, was nicht gesund ist. Weder für das Kind, noch für mich...

@maggie
das ist auch der Punkt, der mich vom Treffen mit dem Co-Vater so ein wenig abhält. Wie gut kennt man einen Menschen, dass man den Rest seines Lebens mit ihm planen und verbringen kann? Geht das überhaupt? Wie ist es für ein Kind, wenn es immer wieder Streitigkeiten oder Konflikte zwischen den Eltern mitbekommt? Kann man sich wirklich im Vorfeld so gut kennenlernen, dass man weiß, worauf man sich einlässt?
So klingt der Mann bisher ganz positiv und 'brauchbar'. Ich werde ihn auch treffen und dann weiter sehen. Aber so richtig überzeugt bin ich nicht....


Wir haben Montag einen Termin beim FA. Ich hab mir einen neuen gesucht, mit der bisherigen war ich nicht richtig glücklich. Ausserdem waren deren Wartezeit wirklich nicht akzeptabel. Bei mir ist PCO diagnostiziert, daher brauche ich Clomifen und Co. Ich gehe mal davon aus dass ich am Montag daher erst mal Blut lassen muss, und dann kucken wir weiter.

Wenn ich mir es aussuchen kann möchten wir aktiv ab Februar/März loslegen. Ich glaube das ist auch realistisch.

Zur Methode: es kommt nur die Bechermethode in Frage. Ich hätte es eh nicht auf dem natürlichen Wege gewollt, zudem ist unser Spender homosexuell. Für die Insemination haben wir Einwegspekulum, Urinbecher, Absaugkatheder, Einwegspritzen und Menstasse. Du siehst... ich bin "bewaffnet"

Seramonchen
37809 Beiträge
09.01.2017 20:08
Zitat von rommy-34:

Zitat:
Zitat von Seramonchen:

Also ich war auch alleinerziehend, bis meine Tochter fünf Jahre alt war und sie hat nie gefragt, warum andere einen Papa haben und sie nicht. Sie ist halt so groß geworden und hat das für sich so angenommen. Ich finde es schon ein wenig strange, der TS zu sagen, sie soll das lieber sein lassen. So viele Kinder wachsen nur mit einem Elternteil auf und ihnen fehlt es an nichts. Klar, kann auch anders gehen. Aber mal ehrlich, in einer Beziehung, wo am Anfang vielleicht noch beide sind, muss es auch nicht immer gut gehen. Kann auch gut sein, dass der Vater winkend davon zieht und nie mehr gesehen war.

Liebe TS, ich verfolge gespannt mit und drücke dir die Daumen. Wobei ich für die Kosten vom Sperma schon längst in die Kiwu gegangen wäre und hier hätte befruchten lassen Wäre da zu ungeduldig.


Es gibt solche und solche Kinder,meiner grossen habe ich immer genügt,da hat mama gereicht,bei der kleinen aber nicht.Sie ist beinahe dran zerbrochen.Wir haben auch nie darüber geredet und ich dachte,sie sagt nichts also ist es ok.Nun mit 9 brach sie ihr schweigen.Sagte sie wollte nie fragen.Du kannst mir dann also in der Pupertät deiner Tochter nochmal schreiben,ob es ihr wirklich egal war!Ausserdem,warum soll man ihr immer gut zu reden?!Kinder haben ein recht auf ihren Vater und sie nimmt ihrem Kind das ganz bewusst von anfang an.Das empfinde ich als falsch.Und das darf ich auch sagen.Ausserdem geht es hier nicht darum,mit dem Vatwr zusammen zu leben,sondern darum,das dass Kind später selbst entscheiden kann,ob es wissen möchte wer der Vater ist!


Warum gehst du mich so an. Ich habe doch auch nur meine Meinung gesagt, von mir aus schreib du doch deine. Meine große wird 13 dieses Jahr, sie ist in der Pubertät und auch jetzt kann ich dir sagen, dass es sie nicht interessiert.
LIttleOne13
26290 Beiträge
09.01.2017 20:54
Ich frage mich immer, was die ernsthafte Alternative wäre? Jetzt panisch den erstbesten heiraten, damit sie einen Mann hat? Kinderlos bleiben, weil sie keinen hat?
09.01.2017 21:05
Zitat:
Zitat:
Zitat von Seramonchen:

Zitat von rommy-34:

Zitat:
Zitat von Seramonchen:

Also ich war auch alleinerziehend, bis meine Tochter fünf Jahre alt war und sie hat nie gefragt, warum andere einen Papa haben und sie nicht. Sie ist halt so groß geworden und hat das für sich so angenommen. Ich finde es schon ein wenig strange, der TS zu sagen, sie soll das lieber sein lassen. So viele Kinder wachsen nur mit einem Elternteil auf und ihnen fehlt es an nichts. Klar, kann auch anders gehen. Aber mal ehrlich, in einer Beziehung, wo am Anfang vielleicht noch beide sind, muss es auch nicht immer gut gehen. Kann auch gut sein, dass der Vater winkend davon zieht und nie mehr gesehen war.

Liebe TS, ich verfolge gespannt mit und drücke dir die Daumen. Wobei ich für die Kosten vom Sperma schon längst in die Kiwu gegangen wäre und hier hätte befruchten lassen Wäre da zu ungeduldig.


Es gibt solche und solche Kinder,meiner grossen habe ich immer genügt,da hat mama gereicht,bei der kleinen aber nicht.Sie ist beinahe dran zerbrochen.Wir haben auch nie darüber geredet und ich dachte,sie sagt nichts also ist es ok.Nun mit 9 brach sie ihr schweigen.Sagte sie wollte nie fragen.Du kannst mir dann also in der Pupertät deiner Tochter nochmal schreiben,ob es ihr wirklich egal war!Ausserdem,warum soll man ihr immer gut zu reden?!Kinder haben ein recht auf ihren Vater und sie nimmt ihrem Kind das ganz bewusst von anfang an.Das empfinde ich als falsch.Und das darf ich auch sagen.Ausserdem geht es hier nicht darum,mit dem Vatwr zusammen zu leben,sondern darum,das dass Kind später selbst entscheiden kann,ob es wissen möchte wer der Vater ist!


Warum gehst du mich so an. Ich habe doch auch nur meine Meinung gesagt, von mir aus schreib du doch deine. Meine große wird 13 dieses Jahr, sie ist in der Pubertät und auch jetzt kann ich dir sagen, dass es sie nicht interessiert.


Ich wollte dich nicht angehen.Würde deine Tochter aber irgendwann interesse haben,so könnte sie nachforschen,das ist der unterschied.Aber es wurde ja gesagt das sie gar keine Anonyme spende bekommt,damit hat sich das ja erledigt
09.01.2017 21:08
Zitat:
Zitat von LIttleOne13:

Ich frage mich immer, was die ernsthafte Alternative wäre? Jetzt panisch den erstbesten heiraten, damit sie einen Mann hat? Kinderlos bleiben, weil sie keinen hat?


Ok nochmal,es geht nicht darum eine intakte Familie zu haben,ich war selbst 7 Jahre alleinerziehend,sondern darum mit einer Anonymen Samenspende dem Kind von vornherein die möglichkeit zu nehmen,den anderen Elternteil kennen zu lernen.Da sie ja aber nicht Anonym gespendetes nimm,ich hab es falsch gelesen,hat sich das erledigt.
serap1981
2746 Beiträge
09.01.2017 21:55
Schön, dass sich das Missverständnis geklärt hat.
Auch wenn es deutlich teurer ist, für mich kommt kein anonymer Spender in Frage.
Mal zum Vergleich:
Überwiesen habe ich gerade 785€ für den nächsten Versuch.
Würde ich einen anonymen Spender mit den gleichen Kriterien wählen, würde ich nur 461,25€ bezahlen.
Aber diese Mehrkosten ist es mir wert, da ich, ähnlich wie rommy, denke, dass ein Kind das Recht auf seine Wurzeln hat. Auch wenn es keinen präsenten leiblichen Vater geben wird, hat das Kind trotzdem die Möglichkeit mit 18 den Namen zu erfahren und ich werde dann alles ermöglichen, damit die beiden sich kennenlernen können, wenn das Kind es wünscht.
Das wird sicher nicht einfach oder günstig werden, aber das gehört, für mich, in letzter Konsequenz dazu.

Den Rest werde ich morgen beantworten, habe heute Nacht nur 3h geschlafen und muss nun erstmal ins Bett...
-M-Y-A-
23615 Beiträge
10.01.2017 10:00
Ich bin ja ohne Vater aufgewachsen (und letztendlich sowieso bei den grosseltern) und für mich wäre es einfacher gewesen, meine Mutter hätte sagen können : "ich hab dich so sehr herbeigewünscht, dass ich dich ohne einen Papa bekommen habe"
So war es nur ein : " dein papa will sich nicht kümmern"

serap1981
2746 Beiträge
10.01.2017 11:02
@Norimena
danke für das Angebot, kommt leider ein paar Tage zu spät. Habe am Wochenende genau das Caya bestellt. Aber vielleicht mag es jemand anders haben?

@Jarla
für mein Herzmädel habe ich eine Vorsorgevollmacht. Da stehen meine Eltern, beide noch keine 60, sowie meine Schwester drin. Mein Herzmädel darf dann entscheiden, zu wem sie ziehen möchte, wenn mir etwas passiert. Und diese Vorsorgevollmacht wird für weitere Kinder einfach nur ergänzt. Eine Kopie haben auch meine Eltern, damit sie sofort damit winken können.
Ich denke, das Jugendamt, was ja trotzdem involviert wird, wird entsprechend handeln dann.

@Zwerginator
Es gibt nicht nur die große Schwester, sondern noch einen ganzen Haufen Kernfamilie mehr. Ich habe 5 Gesachwister, 4 Nichten/Neffen. Die Nichten/Neffen werden in den nächsten Jahren sicher auch noch mehr werden. Eine Familienfeier im engsten Kreis sind hier locker 30 Personen
Dazu leben wir in einem kleinen Dorf, keine 400 Einwohner. Das ist etwas ganz anderes als in der Stadt. Wir sind gut in die Dorfgemeinschaft eingebunden. Es gibt Vereine und Veranstaltungen. Auch einiges, mit einem deutlichen Männerüberschuss. Mein Herzmädel hat sich da männliche Personen gesucht als sie kleiner war um sich daran zu orientieren. Der Kindergarten hat übrigens einen ganz tollen männlichen Erzieher.

@LittleOne
das finde ich auch wichtig. Ich kann mir nicht vorstellen das Kind diesbezüglich zu belügen. Ich werde sicher auch mein Umfeld nicht belügen und etwas vom ONS murmeln, wenn jemand fragt. Ich will dieses Kind, unbedingt. Es wird geplant und gewünscht sein. Und genau das wird jeder erfahren, der danach fragt. Klar gibt es erstmal sicher Gerede, aber damit kann ich leben. Gab es auch beim Herzmädel, das legt sich wieder. Irgendwann kommt der nächste Dorfskandal und es ist vergessen.

@Mareya
Ich wünsche dir einen erfolgreichen Termin am Montag. Das ist nicht mehr lange hin
PCO klingt aber auch nicht gerade prickelnd. Aber auch damit kann man schwanger werden. Setzt nur etwas Geduld beim Spender voraus. Aber das wird sicher.
Bewaffnet klingt gut, sieht hier aber nicht anders aus Geliefert wird ja mit Spritze, dazu Diaphragma, Ritex-Kinderwunschgel und so weiter...
Mein Nachtschrank gleicht langsam einer medizinischen Praxis

@Seramonchen
das ist auch meine Beobachtung. Beim Herzmädel gab es Ende November die letzte Verhandlung zur Vaterschaftsfeststellung. Er ist es (welch Wunder). Im Sommer war ich mit ihr zum genetischen Gutachten. Sie wurde Weihnachten 13. Ist also voll in der Pubertät und hat es alles mitbekommen. Ich hatte anfangs etwas bedenken, dass es sie treffen könnte, gerade wegen Pubertät/Selbstfindung etc. Aber es interessiert und beschäftigt sie nicht. Sie will ihn nicht einmal kennenlernen. Kann sich ändern, sicherlich. Aber aktuell besteht bei ihr keinerlei Wunsch oder Sehnsucht.

@LittleOne13
Das war auch meine überlegung. Den erstbesten willigen nehmen, nur damit ich ein Kind bekomme? Das ertrage ich nicht. Fällt mir ja bei meinem Schwager schon schwer nett und freundlich zu bleiben, auch wenn ich ihn nicht mag. Den sehe ich aber nur alle paar Monate. Und so einen Typen dann täglich in meinem Bett? Neeee....
Sonst gibt es ja nur die Möglichkeit irgendjemanden in der Kneipe aufzureißen und mich von dem schwängern zu lassen. Ist einfach, keine Frage. Aber auch nicht mein Ding. Wer weiß, was ich mir dann einfange. Und nett oder fair ist das ja auch nicht...

@CrazyMya
Das ist in meiner Familie auch so. Meine Mutter war verheiratet, kurz nach dem dritten Kind die Scheidung. Er hat sich letztendlich tot gesoffen, ohne, dass wir je Kontakt hatten. Er hat sich nie für uns interessiert. Das war für mich zwischenzeitlich ein Thema. Wie kann man gewollt und bewußt Kinder in die Welt setzen, danach aber kein Interesse haben und lieber saufen? Die Person ansich hat mich aber nie weiter interessiert. Für meine Geschwister war es ähnlich.
Als dann mit 12 mein Stiefvater mit seinen drei Kindern dazu kam, war es kein Thema mehr.
Meine Familie ist, wie sie ist. Patchwork, schwierig, toll und bunt. Da wird niemand komisch schauen, wenn ein weiteres Kind dazu kommt, egal auf welchem Weg.
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