Mütter- und Schwangerenforum

Mein chaotischer, perfekt unperfekter Weiberhaushalt

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17.11.2021 07:04
Ja, das ist echt belastend, wie sich das entwickelt - dazu kommen die dunklen Tage und die Ungewissheit, was uns diesen Winter noch erwartet. Mir macht gerade echt zu schaffen, dass hier keine Intensivbetten mehr sind weit und breit - und wir haben alte Eltern usw. Der Vater einer Kundin hier ist letzte Woche gestorben nach Herzinfarkt, weil er nicht versorgt werden konnte. Scheiße. Anders kann man das nicht nennen, und das macht mir echt Sorgen. Ich versuche, nicht dauernd drüber nachzudenken, und hoffe, dass in der Zeit keiner von meinen Lieben intensive Behandlung braucht... Aber ich muss auch aktiv gegensteuern, um nicht in ein Loch zu fallen gerade. Mangelnde Sonne tut bei mir auch immer ihr Übriges, ich bin solarbetrieben .

Vieles der aktuellen Spaltung erledigt sich aber, wenn sich die Pandemie erledigt. Menschen sind kurz denkende Wesen. Langfristig wird die Spaltung schlicht vergessen werden.
17.11.2021 07:06
Freude machen ist eine gute Idee. Nutzt ja Sender und Empfänger gleichermaßen. Ich finde, Weihnachtspostkarten an alte Leute schreiben, da gibts auch Aktionen, ist auch ne schöne Sache z.B. .
17.11.2021 07:43
Zitat von Mathelenlu:

Ja, das ist echt belastend, wie sich das entwickelt - dazu kommen die dunklen Tage und die Ungewissheit, was uns diesen Winter noch erwartet. Mir macht gerade echt zu schaffen, dass hier keine Intensivbetten mehr sind weit und breit - und wir haben alte Eltern usw. Der Vater einer Kundin hier ist letzte Woche gestorben nach Herzinfarkt, weil er nicht versorgt werden konnte. Scheiße. Anders kann man das nicht nennen, und das macht mir echt Sorgen. Ich versuche, nicht dauernd drüber nachzudenken, und hoffe, dass in der Zeit keiner von meinen Lieben intensive Behandlung braucht... Aber ich muss auch aktiv gegensteuern, um nicht in ein Loch zu fallen gerade. Mangelnde Sonne tut bei mir auch immer ihr Übriges, ich bin solarbetrieben .

Vieles der aktuellen Spaltung erledigt sich aber, wenn sich die Pandemie erledigt. Menschen sind kurz denkende Wesen. Langfristig wird die Spaltung schlicht vergessen werden.
oh ja ich auch
serap1981
2746 Beiträge
17.11.2021 19:44
Das stimmt, ich mache mir auch Sorgen um meine Angehörigen. Bis ein RTW hier ist, dauert es ca 20min, bis man dann im Krankenhaus ist, 40min. Man hat also eine gute Stunde zwischen dem Notruf und der Ankunft im Krankenhaus (nicht eingerechnet, dass man ja nicht per Beamen in den RTW kommt).
Und auch wenn ich an die Gürkchen denke, sehe ich, was alles schief läuft.
Mein Gynäkologe schickte mich bei 30+0 in eine Klinik mit Level 1 Frühchenstation, die war voll und es dauerte 12h bis von der Diagnose meines Gynäkologen, Klärung welches Krankenhaus ein freies Bett hat und Aufnahmediagnostik abgeschlossen war. Die einzige Klinik, die mich nahm, war eine Level 2 Klinik, Level 1 war nicht möglich.
Am Tag der Geburt, bei 32+5, war es einfach nur Glück für uns, dass ich schon im Krankenhaus war. 18:00 bis 18:30 war ich am CTG, keine Wehen, nichts deutete auf eine Geburt hin. 18:55 ist mir die Fruchtblase geplatzt und 19:17 war Moppi auf der Welt. Sie musste kurz reanimiert und beatmet werden.
Wäre ich zu Hause gewesen, hätte ich 18:55 den Notruf gewählt und bis mindestens 19:15 gewartet, dass ein Krankenwagen kommt. Mit etwas Pech wäre der eine in der Nähe unterwegs gewesen und es hätte bis locker 19:30 gedauert, bis überhaupt ein RTW bei mir eingetroffen wäre.
Und von einem Notarzt, am besten mit entsprechender Ausbildung, träume ich da noch nicht einmal. Ich mag mir gar nicht ausmalen, was es für uns bedeutet hätte...

Heute ist Weltfrühchentag. Ich bin wahnsinnig dankbar, dass es für uns so gut ausgegangen ist. Trotzdem wühlt dieser Tag sehr viel auf. Zu vieles ist noch unverarbeitet und zu vieles belastet mich noch.
Und gleichzeitig versuche ich einen Augenarzttermin für die beiden zu bekommen. Sie sind Frühchen und mussten beatmet werden. Das kann zu einer Schädigung der Augen führen und muss regelmäßig kontrolliert werden. Alle Augenärzte im Umkreis von 200km habe ich abtelefoniert, der frühestmögliche Termin ist aktuell im März 2024.
17.11.2021 19:52
Ja, im Gesundheitssystem läuft sehr viel schief und auch schon recht lang. Corona hält da grad das Brennglas drauf, es offenbart Missstände und spitzt die nun noch gewaltig zu.
LittleTiger
1254 Beiträge
17.11.2021 20:20
März 2024 ? Ich hoffe du hast dich vertippt...
Ruf doch mal bei deiner Krankenkasse an, die können oft frühere Termine vermitteln. Viel Erfolg!

Mir war irgendwie nicht klar, dass es Orte in Deutschland gibt, die so abgelegen sind. Hast du vor, dort zu bleiben?
Mützenmädele
2514 Beiträge
17.11.2021 20:43
Zitat von LittleTiger:

März 2024 ? Ich hoffe du hast dich vertippt...
Ruf doch mal bei deiner Krankenkasse an, die können oft frühere Termine vermitteln. Viel Erfolg!

Mir war irgendwie nicht klar, dass es Orte in Deutschland gibt, die so abgelegen sind. Hast du vor, dort zu bleiben?

Also bei uns ist zwar in 10 Minuten ein Krankenhaus aber die haben keine Kinderklinik. Wenn du mit Wehen vor 36+0, Schwangerschaftsdiabetes, Risikoschwangerschaft oder ähnlichem, einläufst schicken die dich wieder weg. Die nächste Level 1 ist 35 km weg (wobei ich da von der Kompetenz nicht so überzeugt bin, da die mir was Wendung und Steißgeburt anging nur Mist erzählt haben) und die nächste dann 70km, ein Level 2er ist noch 40km entfernt. Also auch nicht so wahnsinnig nah. Da muss nur was auf der Autobahn sein dann hat man verloren. Da muss man immer froh sein wenn man es nicht braucht....
serap1981
2746 Beiträge
17.11.2021 20:52
So abgelegen wohne ich gar nicht, es ist mitten in Deutschland. 20min Fahrt zur nächsten Kreisstadt, aber in einem anderen Bundesland, zur eigenen Kreisstadt sind es 50min. Die nächste Großstadt ist 30min Fahrt entfernt, aber auch in einem anderen Bundesland. Und genau das macht die notärztliche Versorgung so schwierig. Es steht ein Krankenwagen 10km entfernt, aber im falschen Bundesland und deswegen wird nicht dieser angefordert, sondern der 25km entfernt im eigenen Bundesland. Hier im Dorf heißt es inzwischen ganz trocken und makaber: "Wenn du ein Notfall bist, schleppe dich die 400m bis über die Grenze, das erhöht deine Wahrscheinlichkeit zu überleben".

Das Problem ist, dass mein Bundesland massiv an der Gesundheitsversorgung gespart hat. Da wurde die Rettungswache 8km entfernt geschlossen und dafür ein einzelner RTW auf einen Feldweg in der Mitte des unerschlossenen Gebietes geparkt. Der deckt einen Radius von 25km ab.
Die Krankenhäuser wurden geschlossen und zu Kompetenzzentren umgebaut, der Nachteil ist dabei, dass die Wege immer weiter werden. Das nächstgelegene Krankenhaus hat beispielsweise keine Kinderstation oder keine innere Abteilung.
Und selbst der kinderärztliche Notdienst im eigenen Bundesland ist inzwischen 45min entfernt. Ins Nachbarbundesland sind es ganze 25min.

Und nein, 2024 ist kein Schreibfehler, aber Fachärzte, besonders mit der Spezialisierung auf kleine Kinder, sind extrem selten. Das gilt für ganz Deutschland.
17.11.2021 20:53
März 2024??????
serap1981
2746 Beiträge
17.11.2021 21:04
Zitat von Mützenmädele:

Zitat von LittleTiger:

März 2024 ? Ich hoffe du hast dich vertippt...
Ruf doch mal bei deiner Krankenkasse an, die können oft frühere Termine vermitteln. Viel Erfolg!

Mir war irgendwie nicht klar, dass es Orte in Deutschland gibt, die so abgelegen sind. Hast du vor, dort zu bleiben?

Also bei uns ist zwar in 10 Minuten ein Krankenhaus aber die haben keine Kinderklinik. Wenn du mit Wehen vor 36+0, Schwangerschaftsdiabetes, Risikoschwangerschaft oder ähnlichem, einläufst schicken die dich wieder weg. Die nächste Level 1 ist 35 km weg (wobei ich da von der Kompetenz nicht so überzeugt bin, da die mir was Wendung und Steißgeburt anging nur Mist erzählt haben) und die nächste dann 70km, ein Level 2er ist noch 40km entfernt. Also auch nicht so wahnsinnig nah. Da muss nur was auf der Autobahn sein dann hat man verloren. Da muss man immer froh sein wenn man es nicht braucht....


Genau so ist es hier auch, in 20min ist man in einem Krankenhaus mit Entbindungsstation, aber ohne Kinderklinik. Man wird also weiter geschickt, wenn man auch nur einen Risikofaktor hat. In der Level 1 Klinik, 35min entfernt, war ich, die haben mich nicht genommen, da sie voll waren. Und dann wird es schon dünn. Die nächsten Level 1-Kliniken sind dann drei im Umkreis, alle um die 120-150km entfernt. Level 2 gibt es eine weitere, 45min Fahrt entfernt und genau dort war ich, auch wenn es eng war, eigentlich nehmen die erst ab 32+0 und mindestens 1500gr. Mini hatte bei der Geburt in 32+5 1475gr. Es stand nach der Entbindung kurz im Raum, dass wir verlegt werden.
Und dazu kommt eben, dass man mit dem RTW nicht in ein anderes Bundesland gebracht wird, sondern im eigenen bleibt, da fährt man eben 45min bis 1,5h für eine Entbindung.
wolkenschaf
12073 Beiträge
17.11.2021 21:24
Zitat von serap1981:

Das stimmt, ich mache mir auch Sorgen um meine Angehörigen. Bis ein RTW hier ist, dauert es ca 20min, bis man dann im Krankenhaus ist, 40min. Man hat also eine gute Stunde zwischen dem Notruf und der Ankunft im Krankenhaus (nicht eingerechnet, dass man ja nicht per Beamen in den RTW kommt).
Und auch wenn ich an die Gürkchen denke, sehe ich, was alles schief läuft.
Mein Gynäkologe schickte mich bei 30+0 in eine Klinik mit Level 1 Frühchenstation, die war voll und es dauerte 12h bis von der Diagnose meines Gynäkologen, Klärung welches Krankenhaus ein freies Bett hat und Aufnahmediagnostik abgeschlossen war. Die einzige Klinik, die mich nahm, war eine Level 2 Klinik, Level 1 war nicht möglich.
Am Tag der Geburt, bei 32+5, war es einfach nur Glück für uns, dass ich schon im Krankenhaus war. 18:00 bis 18:30 war ich am CTG, keine Wehen, nichts deutete auf eine Geburt hin. 18:55 ist mir die Fruchtblase geplatzt und 19:17 war Moppi auf der Welt. Sie musste kurz reanimiert und beatmet werden.
Wäre ich zu Hause gewesen, hätte ich 18:55 den Notruf gewählt und bis mindestens 19:15 gewartet, dass ein Krankenwagen kommt. Mit etwas Pech wäre der eine in der Nähe unterwegs gewesen und es hätte bis locker 19:30 gedauert, bis überhaupt ein RTW bei mir eingetroffen wäre.
Und von einem Notarzt, am besten mit entsprechender Ausbildung, träume ich da noch nicht einmal. Ich mag mir gar nicht ausmalen, was es für uns bedeutet hätte...

Heute ist Weltfrühchentag. Ich bin wahnsinnig dankbar, dass es für uns so gut ausgegangen ist. Trotzdem wühlt dieser Tag sehr viel auf. Zu vieles ist noch unverarbeitet und zu vieles belastet mich noch.
Und gleichzeitig versuche ich einen Augenarzttermin für die beiden zu bekommen. Sie sind Frühchen und mussten beatmet werden. Das kann zu einer Schädigung der Augen führen und muss regelmäßig kontrolliert werden. Alle Augenärzte im Umkreis von 200km habe ich abtelefoniert, der frühestmögliche Termin ist aktuell im März 2024.


Ich weiß nicht, wie weit Berlin von euch entfernt ist, aber wenn das von der Strecke her noch möglich wäre, dann ruf mal in der Kinderaugenambulanz der Charité (Virchow Klinikum) an. Da ist mein Sohn seit seiner Geburt in regelmäßigen Abständen in Behandlung und da bekommt man meist innerhalb von ein paar Wochen einen Termin. Und kompetent sind die auch noch.
serap1981
2746 Beiträge
17.11.2021 21:29
Zitat von wolkenschaf:

Ich weiß nicht, wie weit Berlin von euch entfernt ist, aber wenn das von der Strecke her noch möglich wäre, dann ruf mal in der Kinderaugenambulanz der Charité (Virchow Klinikum) an. Da ist mein Sohn seit seiner Geburt in regelmäßigen Abständen in Behandlung und da bekommt man meist innerhalb von ein paar Wochen einen Termin. Und kompetent sind die auch noch.


Danke für den Tipp, bis Berlin sind es zwar gut 3h, da sie dort aber entstanden sind, hätte das was. Da rufe ich mal an.
Mützenmädele
2514 Beiträge
17.11.2021 22:32
Zitat von serap1981:

Zitat von Mützenmädele:

Zitat von LittleTiger:

März 2024 ? Ich hoffe du hast dich vertippt...
Ruf doch mal bei deiner Krankenkasse an, die können oft frühere Termine vermitteln. Viel Erfolg!

Mir war irgendwie nicht klar, dass es Orte in Deutschland gibt, die so abgelegen sind. Hast du vor, dort zu bleiben?

Also bei uns ist zwar in 10 Minuten ein Krankenhaus aber die haben keine Kinderklinik. Wenn du mit Wehen vor 36+0, Schwangerschaftsdiabetes, Risikoschwangerschaft oder ähnlichem, einläufst schicken die dich wieder weg. Die nächste Level 1 ist 35 km weg (wobei ich da von der Kompetenz nicht so überzeugt bin, da die mir was Wendung und Steißgeburt anging nur Mist erzählt haben) und die nächste dann 70km, ein Level 2er ist noch 40km entfernt. Also auch nicht so wahnsinnig nah. Da muss nur was auf der Autobahn sein dann hat man verloren. Da muss man immer froh sein wenn man es nicht braucht....


Genau so ist es hier auch, in 20min ist man in einem Krankenhaus mit Entbindungsstation, aber ohne Kinderklinik. Man wird also weiter geschickt, wenn man auch nur einen Risikofaktor hat. In der Level 1 Klinik, 35min entfernt, war ich, die haben mich nicht genommen, da sie voll waren. Und dann wird es schon dünn. Die nächsten Level 1-Kliniken sind dann drei im Umkreis, alle um die 120-150km entfernt. Level 2 gibt es eine weitere, 45min Fahrt entfernt und genau dort war ich, auch wenn es eng war, eigentlich nehmen die erst ab 32+0 und mindestens 1500gr. Mini hatte bei der Geburt in 32+5 1475gr. Es stand nach der Entbindung kurz im Raum, dass wir verlegt werden.
Und dazu kommt eben, dass man mit dem RTW nicht in ein anderes Bundesland gebracht wird, sondern im eigenen bleibt, da fährt man eben 45min bis 1,5h für eine Entbindung.

Genau! Ich wollte ja eigentlich eine Steißgeburt und da hatte ich entweder in die 35km oder 70km oder 100km entfernte Klinik müssen. hab mich dann bei 2 von 3 vorgestellt. Klinik 1 sagte alles kein Problem, auch Versuch der Wendung kein Thema und war dann als es ernst wurde einfach nicht erreichbar (und es hieß gleich wenn voll dann voll dann müsse ich weiter suchen) und Klinik zwei hat mir gesagt, dass sie bei den Maßen bei mir keine Steißgeburt machen weil viel zu gefährlich wegen stecken bleiben. Dafür hat dort dann die Wendung geklappt. Wobei ich da nicht in der gleichen war wie die Level 1 Klinik ist aber im selben Ort da hätte man mich innerstädtisch verlegen müssen aber war ja dann schon bei 37+2 bei dem Termin.
Als er dann so gelb auf die Welt kam und nicht klar war, ob wir wegen der doppelten AntiD in die Kinderklinik verlegt werden müssen, wäre es auch die Level 2er gewesen. Sowas braucht man einfach nicht
18.11.2021 06:55
Wir haben letztes Jahr sehr dringend einen RTW gebraucht hier. Gefühlt brauchte er Jahrhunderte... Reell waren es wohl knappe 15 min.
Er kam dennoch 3 min nach Atemstillstand an...
Aber per Fahrrad war vorher ein Sani da, eine Minute nach Atemstillstand ca.
Der Arzt kam nach ca. 20 min dazu, bis dahin war aber bereits stabilisiert.
18.11.2021 18:18
Zitat von serap1981:

So abgelegen wohne ich gar nicht, es ist mitten in Deutschland. 20min Fahrt zur nächsten Kreisstadt, aber in einem anderen Bundesland, zur eigenen Kreisstadt sind es 50min. Die nächste Großstadt ist 30min Fahrt entfernt, aber auch in einem anderen Bundesland. Und genau das macht die notärztliche Versorgung so schwierig. Es steht ein Krankenwagen 10km entfernt, aber im falschen Bundesland und deswegen wird nicht dieser angefordert, sondern der 25km entfernt im eigenen Bundesland. Hier im Dorf heißt es inzwischen ganz trocken und makaber: "Wenn du ein Notfall bist, schleppe dich die 400m bis über die Grenze, das erhöht deine Wahrscheinlichkeit zu überleben".

Das Problem ist, dass mein Bundesland massiv an der Gesundheitsversorgung gespart hat. Da wurde die Rettungswache 8km entfernt geschlossen und dafür ein einzelner RTW auf einen Feldweg in der Mitte des unerschlossenen Gebietes geparkt. Der deckt einen Radius von 25km ab.
Die Krankenhäuser wurden geschlossen und zu Kompetenzzentren umgebaut, der Nachteil ist dabei, dass die Wege immer weiter werden. Das nächstgelegene Krankenhaus hat beispielsweise keine Kinderstation oder keine innere Abteilung.
Und selbst der kinderärztliche Notdienst im eigenen Bundesland ist inzwischen 45min entfernt. Ins Nachbarbundesland sind es ganze 25min.

Und nein, 2024 ist kein Schreibfehler, aber Fachärzte, besonders mit der Spezialisierung auf kleine Kinder, sind extrem selten. Das gilt für ganz Deutschland.


Vielleicht ein Ausflug irgendwohin?

Hier in Südhessen bei dem Augenarzt der hier auf kleine Kinder spezialisiert ist, mit sehschule und allem drum und dran bekommst du wenn du flexibel bist einen Termin nach 3-4 Monaten.

Vielleicht kommst du hier her
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