Torschlußpanik - erst "lächerlich" - plötzlich berechtigt
10.10.2016 12:51
2. Ich hatte untenrum stoppeln und haare (es rasiert sich so schlecht, wenn ein medizinball im weg hängt
) und ich wurde nicht rasiert. Auch nicht vor dem dammschnitt. Pda hatte ich nicht, aber einen schmerzmitteltropf der mir mal eine Stunde sowas wie ne pause verschaffte.
Mit der richtigen atemtechnik (stichwort: tönen!) Fand ich die schmerzen zwar krass aber auszuhalten.
Einen einlauf hatte ich nicht, ich hab denen zwischendurch beim pressen aufs bett ge... naja. War mir in dem moment allerdings völlig egal und es wurde kommentarlos weg gemacht. Einen katheter hatte ich 2x weil der kopf schon so tief saß und ich deswegen nicht mehr pinkeln konnte, das tat aber nicht weh.
) und ich wurde nicht rasiert. Auch nicht vor dem dammschnitt. Pda hatte ich nicht, aber einen schmerzmitteltropf der mir mal eine Stunde sowas wie ne pause verschaffte. Mit der richtigen atemtechnik (stichwort: tönen!) Fand ich die schmerzen zwar krass aber auszuhalten.
Einen einlauf hatte ich nicht, ich hab denen zwischendurch beim pressen aufs bett ge... naja. War mir in dem moment allerdings völlig egal und es wurde kommentarlos weg gemacht. Einen katheter hatte ich 2x weil der kopf schon so tief saß und ich deswegen nicht mehr pinkeln konnte, das tat aber nicht weh.
10.10.2016 12:57
Oh, jetzt hab ich 2. Und 3. Durcheinander gewurschtelt
Noch vergessen: ich würde jegliche mittel, die die wehen beschleunigen sollen (wehentropf) ablehnen, denn das bringt die natürliche hormonzusammensetzzng unter der geburt durcheinander. Und genau diese Zusammensetzung macht den wehenschmerz erträglich.
Noch vergessen: ich würde jegliche mittel, die die wehen beschleunigen sollen (wehentropf) ablehnen, denn das bringt die natürliche hormonzusammensetzzng unter der geburt durcheinander. Und genau diese Zusammensetzung macht den wehenschmerz erträglich.
10.10.2016 13:27
Stillen: Leider hat es hier 2 mal nicht geklappt, wegen dem Zufüttern auf der Neo. Im Moment stille ich nur noch 2 mal täglich und danach gibt es auch noch pre. Lass dich nicht verunsichern, das wichtigste ist schnelles Anlegen nach der Geburt und dein Baby muss nicht 4 Stunden satt sein, sondern darf so oft es will an die Brust.
Was ich dir auch noch sagen will: Ich habe hier 2 Frühchen, NR. 1 (35+3) ist nun 21 Monate und topfit, eine kleine Hexe und immer in Action. Sie war 2 Wochen auf der Neo, was schrecklich für mich war aber die Zeit vergeht und danach kuschelt man einfach noch intensiver. Nr. 2 (36+3) ist jetzt 3.5 Wochen alt, war nur 1 Tag auf der Neo und ist im Moment echt ein Anfängerbaby, immer zufrieden und weint eigentlich so gut wie nie.
Ich will dir damit Mut machen, auch wenn dein Baby jetzt bald kommen würde, es wäre ein Frühchen aber kein Extremfrühchen, die Zeit wird anstrengend aber du wächst mit deinen Aufgaben und ich bin mir sicher ihr packt das.
Was ich dir auch noch sagen will: Ich habe hier 2 Frühchen, NR. 1 (35+3) ist nun 21 Monate und topfit, eine kleine Hexe und immer in Action. Sie war 2 Wochen auf der Neo, was schrecklich für mich war aber die Zeit vergeht und danach kuschelt man einfach noch intensiver. Nr. 2 (36+3) ist jetzt 3.5 Wochen alt, war nur 1 Tag auf der Neo und ist im Moment echt ein Anfängerbaby, immer zufrieden und weint eigentlich so gut wie nie.
Ich will dir damit Mut machen, auch wenn dein Baby jetzt bald kommen würde, es wäre ein Frühchen aber kein Extremfrühchen, die Zeit wird anstrengend aber du wächst mit deinen Aufgaben und ich bin mir sicher ihr packt das.
10.10.2016 18:35
Zitat von Morly:
Zitat von Trinchen17:
Zitat von Sascha89:
...
...
1. Die größe der brust und das (nicht) vorhanden sein von vormilch ist KEIN anzeichen, ob man stillen kann oder nicht. Grundsätzlich kann das jede Frau die auch schwanger werden kann. Wäre ja in Ländern ohne unseren Standard sonst fatal...
Das kollostrum ist in den ersten 2-4 tagen nur ganz wenig bis die milch einschießt und davon wird dein baby definitiv dennoch satt! Der magen eines babys hat in den ersten Tagen das volumen einer murmel, da passt anfangs kaum was rein.
Bei uns hat das zufüttern auf der neo zu so massiven problemen geführt, das ich nach 8 wochen das stillen aufgeben musste. Also lass dich bitte nicht verunsichern und verhindere das sinnlose zufüttern wenn du stillen willst.
Danke dir für deine ausführlichen und ehrlichen Antworten! Vor allem bei den mir etwas unangenehmen Fragen. Das selbst-rasier-Problem hab ich auch und genau vor dem Häufchen hab ich auch Sorge, aber dachte mir dann, dass es mir in der Situation wahrscheinlich eh schei*egal ist und die sowas sicher nicht selten erleben.
Dh. bzgl. dem Stillen, dass sofern der Kleine auf eine Überwachungsstation muss, ich das Zufüttern "verbieten" sollte? Aber kann man denn immer stillen? Ein Kind aus 34+6, genauso wie 40+1? Meist haben die kleineren Babys doch noch nciht genug Saugkraft und deswegen wäre die Flasche schon praktischer, oder? Und wenn ich dann nicht nebendran bin (und das bin ich ja nicht, wenn er auf ner Überwachungsstation ist), könnte ich ja gar nicht kontrollieren, ob die die Flasche geben oder was die machen?
10.10.2016 19:39
Zitat von Trinchen17:
Zitat von Morly:
Zitat von Trinchen17:
Zitat von Sascha89:
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1. Die größe der brust und das (nicht) vorhanden sein von vormilch ist KEIN anzeichen, ob man stillen kann oder nicht. Grundsätzlich kann das jede Frau die auch schwanger werden kann. Wäre ja in Ländern ohne unseren Standard sonst fatal...
Das kollostrum ist in den ersten 2-4 tagen nur ganz wenig bis die milch einschießt und davon wird dein baby definitiv dennoch satt! Der magen eines babys hat in den ersten Tagen das volumen einer murmel, da passt anfangs kaum was rein.
Bei uns hat das zufüttern auf der neo zu so massiven problemen geführt, das ich nach 8 wochen das stillen aufgeben musste. Also lass dich bitte nicht verunsichern und verhindere das sinnlose zufüttern wenn du stillen willst.
Danke dir für deine ausführlichen und ehrlichen Antworten! Vor allem bei den mir etwas unangenehmen Fragen. Das selbst-rasier-Problem hab ich auch und genau vor dem Häufchen hab ich auch Sorge, aber dachte mir dann, dass es mir in der Situation wahrscheinlich eh schei*egal ist und die sowas sicher nicht selten erleben.
Dh. bzgl. dem Stillen, dass sofern der Kleine auf eine Überwachungsstation muss, ich das Zufüttern "verbieten" sollte? Aber kann man denn immer stillen? Ein Kind aus 34+6, genauso wie 40+1? Meist haben die kleineren Babys doch noch nciht genug Saugkraft und deswegen wäre die Flasche schon praktischer, oder? Und wenn ich dann nicht nebendran bin (und das bin ich ja nicht, wenn er auf ner Überwachungsstation ist), könnte ich ja gar nicht kontrollieren, ob die die Flasche geben oder was die machen?
Falls dein kleiner auf die neo verlegt werden müsste, könntest du das zufüttern wohl kaum verhindern. Geht ja nicht anders, wenn du nicht Tag und Nacht da sitzen willst/kannst. Deswegen wurde meine Fluse ja auch zugefüttert.
Ich höre aber auch immer wieder, dass die Schwestern zum zufüttern drängen obwohl alles normal gelaufen ist und Mutter und baby zusammen in einem zimmer liegen. Da würde ich mich dann echt weigern. Eines solltest du dir vor augen halten: es ist euer kind, ihr seid die eltern, ihr trefft die Entscheidungen! Ihr habt auch das recht, eingriffe zu versteigern, wenn ihr etwas nicht wollt.
Auf meinem zimmer im kh lag ein Mädel, deren Tochter 7 Wochen zu früh war. Das kind lag auch auf der neo wie meins und sie konnte nach ein paar tagen anlegen und dann auch stillen. Sie trank zwar nicht die größten Mengen, aber immerhin. Wie das dann bei dir aussehen würde weiß ich natürlich nicht
und ja, das mit den häufchen kommt sehr oft vor und ist deswegen nichts peinliches oder so
10.10.2016 20:22
Thema stillen:
Wenn Dein Kind zu früh kommt und zu schwach zum selber trinken ist, wird höchstwahrscheinlich zugefüttert werden und das muss ja auch so. Ich war nach dem KS so platt, die Hummel hatte ruckzuck 200g Gewicht verloren (wog dann 2.100g) und hat nichts aus mir rausbekommen, dass ich der Flaschenfütterung zustimmen musste bzw ich wurde gar nicht gefragt. Ich denke in der Situation hat man keine Wahl. Ich hab mir aber geschworen, dass ich zumindest nichts unversucht lasse.
Um an das Kollostrum zu kommen und den Milcheinschuss anzuregen, fing ich kurz nach dem KS an mit pumpen. Alle 3-4 Stunden. Auch nachts. Jeder Tropfen war wichtig. Zuerst kam...nichts. Dann wieder...nichts. Ich hatte übrigens während der gesamten Schwangerschaft nie auch nur ein winziges Anzeichen auf Milch. Beim dritten Mal bildete sich ein winziger Tropfen auf meiner Brustwarze! Ich hab mich gefreut wie irre und versucht ihn mit einer Spritze aufzusaugen - ein hoffnungsloses Unterfangen
Ab dem vierten Mal kamen so laaaangsam die ersten dunkelgelben dickflüssigen Tropfen, die ich alle in die Neo schicken ließ mit der Rohrpost
Es war ein Kampf und ich war oft kurz davor es hinzuschmeißen! Nachts klingelte der Wecker zum Pumpen. Das muss man dann wirklich wollen. Ich wollte. Ich glaub ab Tag 4 konnte ich die Hummel alleine mit meiner Milch versorgen, auch wenn sie mit der Flasche gefüttert wurde. Was war ich stolz! Ich hab auch immer wieder versucht sie anzulegen, aber da schrie sie nur wie am Spieß. Klassische Saugverwirrung. Der Flaschensauger war einfach deutlich bequemer. Ich hab mir dann vorgenommen, es zuhause in Ruhe zu versuchen. Die Milch war ja da. Die Hummel musste nur noch lernen wie sie dran kam. Nach 24 Stunden daheim stillten wir, aber nur weil Little mir geraten hat, das Bonding nachzuholen. Das blieb mir nach dem KS leider verwehrt und ich war zu schwach um es einzufordern. Könnte heulen im Nachhinein. Also zog ich die Hummel bis auf die Windel aus und legte mich mit nacktem Oberkörper mit ihr ins Bett. Keine 10min später fing die Milch ohne weiteres Zutun aus mir herauszulaufen. Ab da konnte die Hummel problemlos trinken.
Was Morly meint, ist auf "grundloses" Zufüttern unbedingt zu verzichten! Kinderärzte und Schwestern sind immer recht schnell damit das zu empfehlen. Dass die Kinder zu Beginn Gewicht verlieren ist normal. Und wie Morly schon sagt, wenn sonst alles ok ist, reichen die paar Tropfen Kollostrum in den ersten Tagen! Das Kollostrum wird schon während der Schwangerschaft gebildet und ist sehr wichtig.
Hier meine ultimativen Tipps wenn Du stillen möchtest:
- schonmal googeln ob es eine Stillberaterin in Deiner Nähe gibt (AFS, La Leche Liga)
- auf Bonding bestehen!!! Nacktes Baby auf nackte Brust, schonmal saugen lassen. Wenn das nicht möglich ist wg was auch immer, Bonding nachholen! Sooft wie möglich nackig kuscheln. Das wirkt Wunder!
- anlegen anlegen anlegen. Grad am Anfang, die ersten Wochen. Ein Neugeborenes trinkt keineswegs im gemütlichen 3Stunden Rhythmus. Wann immer es wach wird: anlegen. Schläft es zu Beginn ewig lange, notfalls wecken. Die Milchmenge muss sich erstmal einspielen! Beschäftige Dich mit Clusterfeeding. Hatten wir hier etwa 6 Wochen lang - interessant dass das etwa die Zeit des Wochenbettes ist. Ich habe ganze Nachmittage und Abende mit stillen verbracht. Ich empfehle hier durchzuhalten und nach Möglichkeit das Clustern nicht mit künstlichen Saugern abzufangen. Das Clustern hat seinen Zweck. Schnuller können ein Problem sein, müssen aber nicht. Die Hummel akzeptierte nie einen Schnuller, bis heute nicht, und ich biete auch keine an. Ich hab sie clustern lassen, auch wenn es mich wahnsinnig eingeschränkt hat. Ich hab mir in der Zeit ALLE Staffeln McLeods Töchter reingezogen
- Im Wochenbett nicht zuviel vornehmen. Besonders die ersten 1-2 Wochen Besuch stark regulieren! Hausarbeit Deinen Mann machen lassen. Das Baby und Du, ihr gehört kuschelnd und stillend aufs Sofa
Viele unterschätzen das!
Wenn Du Fragen hast, schreib! Wir können hier auch bisschen helfen und dann gibts noch Little bei den Stillmamas
Wenn Dein Kind zu früh kommt und zu schwach zum selber trinken ist, wird höchstwahrscheinlich zugefüttert werden und das muss ja auch so. Ich war nach dem KS so platt, die Hummel hatte ruckzuck 200g Gewicht verloren (wog dann 2.100g) und hat nichts aus mir rausbekommen, dass ich der Flaschenfütterung zustimmen musste bzw ich wurde gar nicht gefragt. Ich denke in der Situation hat man keine Wahl. Ich hab mir aber geschworen, dass ich zumindest nichts unversucht lasse.
Um an das Kollostrum zu kommen und den Milcheinschuss anzuregen, fing ich kurz nach dem KS an mit pumpen. Alle 3-4 Stunden. Auch nachts. Jeder Tropfen war wichtig. Zuerst kam...nichts. Dann wieder...nichts. Ich hatte übrigens während der gesamten Schwangerschaft nie auch nur ein winziges Anzeichen auf Milch. Beim dritten Mal bildete sich ein winziger Tropfen auf meiner Brustwarze! Ich hab mich gefreut wie irre und versucht ihn mit einer Spritze aufzusaugen - ein hoffnungsloses Unterfangen
Ab dem vierten Mal kamen so laaaangsam die ersten dunkelgelben dickflüssigen Tropfen, die ich alle in die Neo schicken ließ mit der Rohrpost
Es war ein Kampf und ich war oft kurz davor es hinzuschmeißen! Nachts klingelte der Wecker zum Pumpen. Das muss man dann wirklich wollen. Ich wollte. Ich glaub ab Tag 4 konnte ich die Hummel alleine mit meiner Milch versorgen, auch wenn sie mit der Flasche gefüttert wurde. Was war ich stolz! Ich hab auch immer wieder versucht sie anzulegen, aber da schrie sie nur wie am Spieß. Klassische Saugverwirrung. Der Flaschensauger war einfach deutlich bequemer. Ich hab mir dann vorgenommen, es zuhause in Ruhe zu versuchen. Die Milch war ja da. Die Hummel musste nur noch lernen wie sie dran kam. Nach 24 Stunden daheim stillten wir, aber nur weil Little mir geraten hat, das Bonding nachzuholen. Das blieb mir nach dem KS leider verwehrt und ich war zu schwach um es einzufordern. Könnte heulen im Nachhinein. Also zog ich die Hummel bis auf die Windel aus und legte mich mit nacktem Oberkörper mit ihr ins Bett. Keine 10min später fing die Milch ohne weiteres Zutun aus mir herauszulaufen. Ab da konnte die Hummel problemlos trinken. Was Morly meint, ist auf "grundloses" Zufüttern unbedingt zu verzichten! Kinderärzte und Schwestern sind immer recht schnell damit das zu empfehlen. Dass die Kinder zu Beginn Gewicht verlieren ist normal. Und wie Morly schon sagt, wenn sonst alles ok ist, reichen die paar Tropfen Kollostrum in den ersten Tagen! Das Kollostrum wird schon während der Schwangerschaft gebildet und ist sehr wichtig.
Hier meine ultimativen Tipps wenn Du stillen möchtest:
- schonmal googeln ob es eine Stillberaterin in Deiner Nähe gibt (AFS, La Leche Liga)
- auf Bonding bestehen!!! Nacktes Baby auf nackte Brust, schonmal saugen lassen. Wenn das nicht möglich ist wg was auch immer, Bonding nachholen! Sooft wie möglich nackig kuscheln. Das wirkt Wunder!
- anlegen anlegen anlegen. Grad am Anfang, die ersten Wochen. Ein Neugeborenes trinkt keineswegs im gemütlichen 3Stunden Rhythmus. Wann immer es wach wird: anlegen. Schläft es zu Beginn ewig lange, notfalls wecken. Die Milchmenge muss sich erstmal einspielen! Beschäftige Dich mit Clusterfeeding. Hatten wir hier etwa 6 Wochen lang - interessant dass das etwa die Zeit des Wochenbettes ist. Ich habe ganze Nachmittage und Abende mit stillen verbracht. Ich empfehle hier durchzuhalten und nach Möglichkeit das Clustern nicht mit künstlichen Saugern abzufangen. Das Clustern hat seinen Zweck. Schnuller können ein Problem sein, müssen aber nicht. Die Hummel akzeptierte nie einen Schnuller, bis heute nicht, und ich biete auch keine an. Ich hab sie clustern lassen, auch wenn es mich wahnsinnig eingeschränkt hat. Ich hab mir in der Zeit ALLE Staffeln McLeods Töchter reingezogen
- Im Wochenbett nicht zuviel vornehmen. Besonders die ersten 1-2 Wochen Besuch stark regulieren! Hausarbeit Deinen Mann machen lassen. Das Baby und Du, ihr gehört kuschelnd und stillend aufs Sofa
Viele unterschätzen das! Wenn Du Fragen hast, schreib! Wir können hier auch bisschen helfen und dann gibts noch Little bei den Stillmamas
10.10.2016 20:33
Stillhütchen:
Ja ich musste sie verwenden. Und zwar aufgrund der schon beschriebenen Saugverwirrung. Ohne ist sie immer wieder abgerutscht und bekam die Brust nicht zu fassen.
Bei mir waren sie ein Segen. Ohne würden wir heute nicht stillen. (Wir sund sie aber seit der 13./14. Lebenswoche los
)
Ich weiß aber auch, dass in manchen KHs Stillhütchen regulär gleich mit angeboten werden. Ablehnen und auf alle Fälle ohne versuchen
Ja ich musste sie verwenden. Und zwar aufgrund der schon beschriebenen Saugverwirrung. Ohne ist sie immer wieder abgerutscht und bekam die Brust nicht zu fassen.
Bei mir waren sie ein Segen. Ohne würden wir heute nicht stillen. (Wir sund sie aber seit der 13./14. Lebenswoche los
) Ich weiß aber auch, dass in manchen KHs Stillhütchen regulär gleich mit angeboten werden. Ablehnen und auf alle Fälle ohne versuchen
10.10.2016 23:47
Zitat von Pakuna:
Thema stillen:
Wenn Dein Kind zu früh kommt und zu schwach zum selber trinken ist, wird höchstwahrscheinlich zugefüttert werden und das muss ja auch so. Ich war nach dem KS so platt, die Hummel hatte ruckzuck 200g Gewicht verloren (wog dann 2.100g) und hat nichts aus mir rausbekommen, dass ich der Flaschenfütterung zustimmen musste bzw ich wurde gar nicht gefragt. Ich denke in der Situation hat man keine Wahl. Ich hab mir aber geschworen, dass ich zumindest nichts unversucht lasse.
Um an das Kollostrum zu kommen und den Milcheinschuss anzuregen, fing ich kurz nach dem KS an mit pumpen. Alle 3-4 Stunden. Auch nachts. Jeder Tropfen war wichtig. Zuerst kam...nichts. Dann wieder...nichts. Ich hatte übrigens während der gesamten Schwangerschaft nie auch nur ein winziges Anzeichen auf Milch. Beim dritten Mal bildete sich ein winziger Tropfen auf meiner Brustwarze! Ich hab mich gefreut wie irre und versucht ihn mit einer Spritze aufzusaugen - ein hoffnungsloses UnterfangenAb dem vierten Mal kamen so laaaangsam die ersten dunkelgelben dickflüssigen Tropfen, die ich alle in die Neo schicken ließ mit der Rohrpost
Es war ein Kampf und ich war oft kurz davor es hinzuschmeißen! Nachts klingelte der Wecker zum Pumpen. Das muss man dann wirklich wollen. Ich wollte. Ich glaub ab Tag 4 konnte ich die Hummel alleine mit meiner Milch versorgen, auch wenn sie mit der Flasche gefüttert wurde. Was war ich stolz! Ich hab auch immer wieder versucht sie anzulegen, aber da schrie sie nur wie am Spieß. Klassische Saugverwirrung. Der Flaschensauger war einfach deutlich bequemer. Ich hab mir dann vorgenommen, es zuhause in Ruhe zu versuchen. Die Milch war ja da. Die Hummel musste nur noch lernen wie sie dran kam. Nach 24 Stunden daheim stillten wir, aber nur weil Little mir geraten hat, das Bonding nachzuholen. Das blieb mir nach dem KS leider verwehrt und ich war zu schwach um es einzufordern. Könnte heulen im Nachhinein. Also zog ich die Hummel bis auf die Windel aus und legte mich mit nacktem Oberkörper mit ihr ins Bett. Keine 10min später fing die Milch ohne weiteres Zutun aus mir herauszulaufen. Ab da konnte die Hummel problemlos trinken.
Was Morly meint, ist auf "grundloses" Zufüttern unbedingt zu verzichten! Kinderärzte und Schwestern sind immer recht schnell damit das zu empfehlen. Dass die Kinder zu Beginn Gewicht verlieren ist normal. Und wie Morly schon sagt, wenn sonst alles ok ist, reichen die paar Tropfen Kollostrum in den ersten Tagen! Das Kollostrum wird schon während der Schwangerschaft gebildet und ist sehr wichtig.
Hier meine ultimativen Tipps wenn Du stillen möchtest:
- schonmal googeln ob es eine Stillberaterin in Deiner Nähe gibt (AFS, La Leche Liga)
- auf Bonding bestehen!!! Nacktes Baby auf nackte Brust, schonmal saugen lassen. Wenn das nicht möglich ist wg was auch immer, Bonding nachholen! Sooft wie möglich nackig kuscheln. Das wirkt Wunder!
- anlegen anlegen anlegen. Grad am Anfang, die ersten Wochen. Ein Neugeborenes trinkt keineswegs im gemütlichen 3Stunden Rhythmus. Wann immer es wach wird: anlegen. Schläft es zu Beginn ewig lange, notfalls wecken. Die Milchmenge muss sich erstmal einspielen! Beschäftige Dich mit Clusterfeeding. Hatten wir hier etwa 6 Wochen lang - interessant dass das etwa die Zeit des Wochenbettes ist. Ich habe ganze Nachmittage und Abende mit stillen verbracht. Ich empfehle hier durchzuhalten und nach Möglichkeit das Clustern nicht mit künstlichen Saugern abzufangen. Das Clustern hat seinen Zweck. Schnuller können ein Problem sein, müssen aber nicht. Die Hummel akzeptierte nie einen Schnuller, bis heute nicht, und ich biete auch keine an. Ich hab sie clustern lassen, auch wenn es mich wahnsinnig eingeschränkt hat. Ich hab mir in der Zeit ALLE Staffeln McLeods Töchter reingezogen![]()
- Im Wochenbett nicht zuviel vornehmen. Besonders die ersten 1-2 Wochen Besuch stark regulieren! Hausarbeit Deinen Mann machen lassen. Das Baby und Du, ihr gehört kuschelnd und stillend aufs SofaViele unterschätzen das!
Wenn Du Fragen hast, schreib! Wir können hier auch bisschen helfen und dann gibts noch Little bei den Stillmamas![]()
Okay: Bonding und Clusterfeeding gegooglet. 1. klar, wusste nur nicht, dass es da nen speziellen Begriff für gibt. 2. auch klar, guter Hinweis!
Hattest du im Krankenhaus so eine Pumpe bekommen oder hast du eine mitgebracht? Muss ich vielleicht mal fragen für den Notfall, ob die sowas da haben. Sollte man ja eigentlich meinen.
Danke dir für die Auführlichkeit und die vielen Tipps!
10.10.2016 23:49
Zitat von kiwi87:
Stillen: Leider hat es hier 2 mal nicht geklappt, wegen dem Zufüttern auf der Neo. Im Moment stille ich nur noch 2 mal täglich und danach gibt es auch noch pre. Lass dich nicht verunsichern, das wichtigste ist schnelles Anlegen nach der Geburt und dein Baby muss nicht 4 Stunden satt sein, sondern darf so oft es will an die Brust.
Was ich dir auch noch sagen will: Ich habe hier 2 Frühchen, NR. 1 (35+3) ist nun 21 Monate und topfit, eine kleine Hexe und immer in Action. Sie war 2 Wochen auf der Neo, was schrecklich für mich war aber die Zeit vergeht und danach kuschelt man einfach noch intensiver. Nr. 2 (36+3) ist jetzt 3.5 Wochen alt, war nur 1 Tag auf der Neo und ist im Moment echt ein Anfängerbaby, immer zufrieden und weint eigentlich so gut wie nie.
Ich will dir damit Mut machen, auch wenn dein Baby jetzt bald kommen würde, es wäre ein Frühchen aber kein Extremfrühchen, die Zeit wird anstrengend aber du wächst mit deinen Aufgaben und ich bin mir sicher ihr packt das.![]()
Liebe Kiwi, danke auch dir für dein Feedback. Gerade fühlt es sich für mich irgendwie schon viel besser an als gestern noch. Die ganze (dann doch irgendwie überraschende) Situation jetzt.
Gut, dass hier so viele liebe Menschen sind, die einen unterstützen.
11.10.2016 03:00
Im KH gibt es Pumpen
Mit Rollen dran, die kannst Du in der Gegend rumfahren
Interessanterweise können manche Frauen nichts abpumpen, obwohl sie voll stillen. Daher kann man von der abgepumpten Menge nie auf die tatsächliche Menge schließen.
So kompliziert sich das Stillen zu Beginn übrigens anhört; es wird von Tag zu Tag besser und einfacher, wenn alles klappt. Inzwischen trinkt sich die Hummel in 5min satt. Das stundenlange Gezutzel an mir hab ich schon fast wieder vergessen
Mit Rollen dran, die kannst Du in der Gegend rumfahren
Interessanterweise können manche Frauen nichts abpumpen, obwohl sie voll stillen. Daher kann man von der abgepumpten Menge nie auf die tatsächliche Menge schließen.
So kompliziert sich das Stillen zu Beginn übrigens anhört; es wird von Tag zu Tag besser und einfacher, wenn alles klappt. Inzwischen trinkt sich die Hummel in 5min satt. Das stundenlange Gezutzel an mir hab ich schon fast wieder vergessen
11.10.2016 05:46
Hallo! Die anderen haben ja schon viel zu deinen Fragen geschrieben, aber ich möchte auch noch was beisteuern:
1. Stillen: ja, das Kolostrum ist zum richtigen Zeitpunkt vorhanden. Dein Baby wird schon satt, und es ist normal, dass sie in den ersten 3 Tagen ca. 10% ihres Geburtsgewichts verlieren. Mein Sohn hatte an seinem 7. Lebenstag dann wieder sein Geburtsgewicht erreicht. Wenn dein Baby natürlich Fremdversorgung braucht und entsprechend auf die Neo kommt, wird es dort mit Flasche versorgt - du bist dann ja nicht immer "zur Verfügung". Aber bitte die Schwestern, dass du abpumpen kannst, und lass deinem Baby dann deine Muttermilch geben!
Stillhütchen kann man auch verwenden, wenn die Brustwarzen wund geworden sind. Lass dir im Krankenhaus beim Anlegen helfen! Am Anfang musste ich ganz oft ihn "abdocken" und neu "andocken", weil er nur die Warze im Mund hatte, der Vorhof aber mit reinmuss. Das war etwas frustrierend, weil mir mein Sohn natürlich leidtat, am liebsten hätte ich ihn einfach saugen lassen. Am 2. Lebenstag hatte sich dann schon die eine Warze schmerzhaft entzündet - da war mir klar: ich muss die Frustration annehmen und ihm die richtige Technik beibringen. Also: hab Geduld, wenn was nicht gleich klappt - bei mir war der Milcheinschuss am 3. LT. Ab dem 5. LT habe ich problemlos gestillt.
Stillen ist schmerzfrei! Wenn du Schmerzen dabei hast, liegt/saugt dein Kind falsch. Lass dir dann helfen und mach es erst alleine, wenn du dich wirklich sicher fühlst. Geh den Schwestern (auch den Nachtschwestern) oder noch besser einer Stillberaterin (sofern es so eine in deinem KH gibt) ruhig richtig auf den Sack - es ist ihr Job.
1. Stillen: ja, das Kolostrum ist zum richtigen Zeitpunkt vorhanden. Dein Baby wird schon satt, und es ist normal, dass sie in den ersten 3 Tagen ca. 10% ihres Geburtsgewichts verlieren. Mein Sohn hatte an seinem 7. Lebenstag dann wieder sein Geburtsgewicht erreicht. Wenn dein Baby natürlich Fremdversorgung braucht und entsprechend auf die Neo kommt, wird es dort mit Flasche versorgt - du bist dann ja nicht immer "zur Verfügung". Aber bitte die Schwestern, dass du abpumpen kannst, und lass deinem Baby dann deine Muttermilch geben!
Stillhütchen kann man auch verwenden, wenn die Brustwarzen wund geworden sind. Lass dir im Krankenhaus beim Anlegen helfen! Am Anfang musste ich ganz oft ihn "abdocken" und neu "andocken", weil er nur die Warze im Mund hatte, der Vorhof aber mit reinmuss. Das war etwas frustrierend, weil mir mein Sohn natürlich leidtat, am liebsten hätte ich ihn einfach saugen lassen. Am 2. Lebenstag hatte sich dann schon die eine Warze schmerzhaft entzündet - da war mir klar: ich muss die Frustration annehmen und ihm die richtige Technik beibringen. Also: hab Geduld, wenn was nicht gleich klappt - bei mir war der Milcheinschuss am 3. LT. Ab dem 5. LT habe ich problemlos gestillt.
Stillen ist schmerzfrei! Wenn du Schmerzen dabei hast, liegt/saugt dein Kind falsch. Lass dir dann helfen und mach es erst alleine, wenn du dich wirklich sicher fühlst. Geh den Schwestern (auch den Nachtschwestern) oder noch besser einer Stillberaterin (sofern es so eine in deinem KH gibt) ruhig richtig auf den Sack - es ist ihr Job.
11.10.2016 06:17
2. Schmerzen/Geburtsverletzungen: ich hatte "nur" Abschürfungen, also die zählen wohl gar nicht als richtige Verletzung
Meines Wissens ist aber ein Dammschnitt manchmal auch besser als ein -riss, da der Arzt den Schnitt ja gezielt (in eine bestimmte Richtung) setzt. Beim Dammriss weiß man vorher ja nicht, in welche Richtung er abgeht - und wie weit. Außerdem kann ich mir vorstellen, dass ein sauberer Schnitt auch besser zu nähen ist. Darüber würde ich allerdings erst nachdenken, wenn du im Kreißsaal liegst und sie dir sagen, dass ein Dammriss bevorsteht, und ob du einen -schnitt möchtest. Wenn dein Baby feststeckt, wird eh das eine oder das andere gemacht. Aber es bringt nix, dir den Kopf drüber zu zerbrechen - vielleicht kommst du ja auch gar nicht in die Situation!
Bei mir haben direkt beim ersten"andocken" im Kreißsaal die Nachwehen eingesetzt. Sie dienen der Rückbildung der Gebärmutter und der Geburtskanalmuskulatur. Ich habe sie als recht stark empfunden (obwohl ich natürlich keinen Vergleich hatte), aber starke Nachwehen bedeuten ja dann auch eine raschere Rückbildung, von daher hab ich sie positiv angenommen. Sie fühlten sich bei mir in etwa wie starke Regelschmerzen an - also nichts, was frau nicht aushalten könne! Ich wollte dir das nur sagen, weil du vielleicht von dem Begriff noch nichts gehört hast, damit du dir keine Sorgen machst, wenn dann direkt nach der Geburt "schon wieder" Schmerzen da sind.
Und noch was, wofür ich selbst auch dankbar gewesen wäre, es zu wissen: ich hatte nie darüber nachgedacht, aber durch die Abschürfungen im Schambereich hatte ich die ersten Tage ein furchtbares Brennen beim Pipimachen. Bei uns im KH hatte jede Wöchnerin so eine Art Messbecher im Bad stehen, da konnte ich mir vorm aufs Klo gehen warmes Wasser einfüllen und das dann beim Pipimachen von vorne zwischen die Beine kippen. Das hat das Brennen erträglich gemacht. Vielleicht packst du dir so ein Gefäß zur Sicherheit in deine Kliniktasche - keine Ahnung ob es die in jedem KH gibt.
Meines Wissens ist aber ein Dammschnitt manchmal auch besser als ein -riss, da der Arzt den Schnitt ja gezielt (in eine bestimmte Richtung) setzt. Beim Dammriss weiß man vorher ja nicht, in welche Richtung er abgeht - und wie weit. Außerdem kann ich mir vorstellen, dass ein sauberer Schnitt auch besser zu nähen ist. Darüber würde ich allerdings erst nachdenken, wenn du im Kreißsaal liegst und sie dir sagen, dass ein Dammriss bevorsteht, und ob du einen -schnitt möchtest. Wenn dein Baby feststeckt, wird eh das eine oder das andere gemacht. Aber es bringt nix, dir den Kopf drüber zu zerbrechen - vielleicht kommst du ja auch gar nicht in die Situation! Bei mir haben direkt beim ersten"andocken" im Kreißsaal die Nachwehen eingesetzt. Sie dienen der Rückbildung der Gebärmutter und der Geburtskanalmuskulatur. Ich habe sie als recht stark empfunden (obwohl ich natürlich keinen Vergleich hatte), aber starke Nachwehen bedeuten ja dann auch eine raschere Rückbildung, von daher hab ich sie positiv angenommen. Sie fühlten sich bei mir in etwa wie starke Regelschmerzen an - also nichts, was frau nicht aushalten könne! Ich wollte dir das nur sagen, weil du vielleicht von dem Begriff noch nichts gehört hast, damit du dir keine Sorgen machst, wenn dann direkt nach der Geburt "schon wieder" Schmerzen da sind.
Und noch was, wofür ich selbst auch dankbar gewesen wäre, es zu wissen: ich hatte nie darüber nachgedacht, aber durch die Abschürfungen im Schambereich hatte ich die ersten Tage ein furchtbares Brennen beim Pipimachen. Bei uns im KH hatte jede Wöchnerin so eine Art Messbecher im Bad stehen, da konnte ich mir vorm aufs Klo gehen warmes Wasser einfüllen und das dann beim Pipimachen von vorne zwischen die Beine kippen. Das hat das Brennen erträglich gemacht. Vielleicht packst du dir so ein Gefäß zur Sicherheit in deine Kliniktasche - keine Ahnung ob es die in jedem KH gibt.
11.10.2016 06:45
3. Hilfsmittel: zum Thema PDA kann ich nichts sagen, ich wollte keine und habe auch keine gebraucht. Die PDA hat den Vorteil, dass man mal ein bisschen entspannen kann, aber eben denselben Nachteil, dass man die Wehen nicht so gut spürt und dann evtl. nicht fühlt, wann eine kommt, um sie zu veratmen. Ich wollte jede Wehe bewusst miterleben (positiv annehmen: "Jede Wehe ist eine weniger!!" sag das mal ganz laut im Kreißsaal vor dich hin, du wirst sehen, das wirkt Wunder), schon alleindeshalb kam PDA für mich nicht in Frage. Sie wird zB auch gar nicht mehr gemacht, wenn die Geburt weit vorangeschritten ist, weil du dann ja mitpressen musst.
Ich habe ein muttermundentkrampfendes Zäpfchen bekommen, weil sich mehrere Stunden lang nix tat. Das bewirkte dann die vollständige Öffnung.
Ich bekam auch einen Harnkatheter, weil die Hebamme meinte, dass mein Sohn an der vollen Blase nicht vorbeikommt. Das fand ich schon unangenehm und ich frage mich bis heute, wieso ich nicht einfach aufs Klo gegangen bin.
Ansonsten hatte ich nix und ich werde es auch bei meiner nächsten Geburt wieder versuchen, möglichst viel mitzubestimmen.
Ich habe ein muttermundentkrampfendes Zäpfchen bekommen, weil sich mehrere Stunden lang nix tat. Das bewirkte dann die vollständige Öffnung.
Ich bekam auch einen Harnkatheter, weil die Hebamme meinte, dass mein Sohn an der vollen Blase nicht vorbeikommt. Das fand ich schon unangenehm und ich frage mich bis heute, wieso ich nicht einfach aufs Klo gegangen bin.
Ansonsten hatte ich nix und ich werde es auch bei meiner nächsten Geburt wieder versuchen, möglichst viel mitzubestimmen.
11.10.2016 06:50
Ich lese sonst recht still mit und es wurde ja auch schon vieles erklärt - nur eins: je nach KH wird man recht doll zum Zufüttern gedrängt, auch wenn das nicht unbedingt nötig ist. Bei mir kam der Milcheinschuss sehr verschieden früh oder spät, beim ersten Kind erst nach fünf Tagen, beim zweiten am zweiten Tag, beim dritten nach vier Tagen, beim vierten wieder zweiter oder dritter Tag nach der Geburt... Beim Dritten musste ich mich richtig wehren dagegen, dass er zugefüttert wurde. Das hätte ich beim ersten definitiv nicht geschafft, die haben mir massiv zugesetzt, weil er mehr als 10% abgenommen hatte. Allerdings bedeutete das in seinem Fall, dass er auf 4600 g abgenommen hatte - dennoch haben sie mir ein echt schlechtes Gewissen einreden wollen, ich wollte aber auf den Milcheinschuss warten. Er bekam nix, ist nicht verhungert
, und es hat dann alles wie gewohnt geklappt.
Stillen kann sich beim ersten Kind schwierig anfühlen, ich dachte am Anfang, das schaffe ich nie, da braucht man ja hundert Hände... Aber es spielt sich ein, und am Ende habe ich insgesamt fünf Jahre gestillt.
, und es hat dann alles wie gewohnt geklappt. Stillen kann sich beim ersten Kind schwierig anfühlen, ich dachte am Anfang, das schaffe ich nie, da braucht man ja hundert Hände... Aber es spielt sich ein, und am Ende habe ich insgesamt fünf Jahre gestillt.
11.10.2016 06:51
So ich hoffe, ich hab jetzt nix vergessen... achja, was ich noch erwähnen wollte: Schreib Hygiene ganz groß! Pack dir so ein, zwei Handdesinfektionsfläschchen in die Kliniktasche, und hab welche zu Hause. Bestehe drauf, dass sich jeder der dein Kind anfässt, vorher desinfiziert od. zumindest die Hände wäscht. Das selbe gilt natürlich auch für dich, regelmäßig Hände waschen, besonders vor und nach jedem Wickeln. Ich bin damit zwar erstmal etwas auf Unverständnis gestoßen aber mir war es so wichtig, dass mein Kleiner sich nicht gleich irgendwas einfängt - zumal er im Winter geboren wurde.
So!
das wars, mein Wort zum Morgen
So!
das wars, mein Wort zum Morgen
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