Vulkanausbruch auf La Palma - Sei Live dabei
10.10.2021 23:17
An sich ist die beste Reisezeit auf die Kanaren eh im Winter. Im Sommer ist es hier schon teilweise extrem heiß. Vor allem um so östlicher die Insel. Also Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote.
Hier auf La Palma weht im Sommer wenigstens noch ein mäßiger Wind, da lässt es sich echt aushalten, aber auf den 3 oben genannten Inseln ist es im Sommer sehr trocken, staubig, windlos und mega heiß. 40 Grad sind keine Seltenheit. Wenn dann noch Calima dazu kommt ist es kaum auszuhalten
Hier auf La Palma weht im Sommer wenigstens noch ein mäßiger Wind, da lässt es sich echt aushalten, aber auf den 3 oben genannten Inseln ist es im Sommer sehr trocken, staubig, windlos und mega heiß. 40 Grad sind keine Seltenheit. Wenn dann noch Calima dazu kommt ist es kaum auszuhalten
11.10.2021 07:47
Genau mein Wetter
heiß und trocken
Versteh aber was du meinst, ist natürlich für die Menschen dort und die Natur nicht so schön.
heiß und trocken
Versteh aber was du meinst, ist natürlich für die Menschen dort und die Natur nicht so schön.
14.10.2021 13:59
Uch bin etwas im Rückstand mit den Updates zum Vullan. Aber zugegeben nimmt das Schreiben etwas mehr Zeit in Anspruch als ich anfangs dachte. Vor allem wenn ich sue vom Handy aus schreibe. Ich hab natürlich mein Passwort hier vergessen, so kann ich nicht einfach auf den Laptop umziehen
Am Montagabend hat uns ein Geologe mit einer Grafik den Zustand des Vulkans erklärt. Das war super verständlich und ich werde jetzt mal versuchen das ganze in Worte zu fassen:
Unter der Cumbre Vieja gibt es zwei Magmakammern. Eine ist ziemlich direkt unter dem Vulkan der nun ausgebrochen ist. Diese wird relativ gleichmäßig geleert. Allerdings stürzt der Krater des Vulkans immer wieder ein. Das liegt an der Beschaffenheit der recht zähflüssigen Lava, die so von der Wucht des Vulkans nicht komplett nach draußen befördert werden kann.
So verstopft der Krater immer wieder. Unter dem verstopften Krater bilden sich dann immer wieder Gase, die den Vulkan dann zum Explodieren bringen. Deswegen schwankt auch immer wieder die Anzahl der Öffnungen im Krater, die sogenannten Münder oder Schlunde.
Eine weitere Magmakammer befindet sich weiter südlich, diese wird nur minimal durch den jetzigen Vulkan gelleert.
Nun haben die Schwarmbeben im Süden ja nicht abgenommen. Im Gegenteil sie werden immer Stärker (bis zu 4,5 auf der Magnitude) und die Abstände werden immer kürzer und finden auch in einer Tiefe von bis zu knapp 40 km statt.
Nun hat man eine weitere Magmakammer unter der zweiten Kammer gefunden. Der Druck dieser Magmakammer drückt nun zusätzlich auf die Magmakammer im südlichen Teil.
Das kann tatsächlich zur Folge haben, dass sich in diesem Beteich ein zweiter Krater auftut um den Druck aus den Kammern abzulassen.
Wahrscheinlich wäre dies die wohl bessere Möglichkeit, denn so wäre ein Ende des Aisbruchs mittelfristig also in einigen Wochen absehbar. Sollte die Erdkruste dem Druck der Kammern aber Stand halten können, würden diese weiter über den einen Krater geleert werden. Dies würde bedeuten, dass der Vulkan noch eine sehr lange Zeit aktiv bleiben würde. Hier wurden sogar Jahre genannt.
Unterdessen bahnt sich die Magma immer weiter ihren Weg an die Oberfläche. Mittlerweile haben sich weitete Lavazungen gebildet, die nun weiter nördlich des Vulkans ihre Weg Richtung Ozean bahnen. In den letzten Tagen wurde mit der Evakuierung von La Lagunas begonnen. Die Ortschaft befindet sich direkt neben Todoque, welches nun gänzlich von der Erdoberfläche verschwunden ist und unter riesigen Lavabergen, die sich teilweise bis zu 50 m aufgetürmt haben, begraben ist.
Die Evakuierung von La Laguna soll heute abgeschlossen werden. Danach dürfen die Bewohner nur noch kontrolliert für eine bestimmte Zeit an ihre Häuser um ihr Hab und Gut zu retten. Dabei werden sie tatkräftig von Milotär, Feuerwehr, Guardia Civil und zahlreichen freiwilligen Helfern unterstützt um in der kurzen Zeit so viele Dinge wie möglich zu retten.
Das Gelände, dass der Vulkan nun mit seiner Lava überdeckt ist nun auch zunehmend steiler und die Lava gewinnt zunehmend an Fließgeschwindigkeit. Das macht die Evakuierungen schwerer, es bleibt immer weniger Zeit und auch die Berechnungen der Fließwege der Lava wird immer ungenauer. Der Vulkan spuckt nun auch Lavabrocken, die die Größe von 3 Stöckigen Häusern annehmen.
Insgesamt ist die Lage weiter dramatisch und ein Ende des Ausbruchs wie bereits erwähnt weder kurz- noch mittelfristig nicht absehbar. Auch die Gas- und Rauchebtwicklung des Vulkans variiert von Tag zu Tag. Der Flughafen ist nun dauerhaft geschlossen. Auch wenn es heißt, dass täglich neu entschieden wird, so ist er doch seit fast einer Woche dauerhaft geschlossen. Auch der Flughafen von La Gomera und Teneriffa Nord ist davon betroffen.
Mittlerweile sind bunauch die ersten Hilfsgelder eingetroffen. Ein Großteil wurde in eine Entsalzungsanlage investiert um die noch stehenden Bananenplantagen mit Wasser versorgen zu können. Das führt zunehmend zu Unmut in der Bevölkerung. Denn bisher erhalten nur diejenigen eine Entschädigung, die ihre Häuser komplett verloren haben und versichert waren. Besitzer von Häusern, die nur von der Lava eingeschlossen sind werden nicht entschädigt, obwohl auch diese Häuser für lange Zeit unzugänglich und somit für immer unbewohnbar sind. Die Entschädigung für die zerstörten Häuser liegt derzeit bei 18.000 €.
Die Fluktuation auf der Insel nimmt immer weiter zu. Das wurde uns auch am Montag vom deutschen Konsulat bestätigt. Die Dame hat uhren Sommerurlaub gestrichen bekommen und muss so viele Notfallpapiere wie noch nie ausstellen, weil auch immer mehr Deutsche, die im Aridanetal leben oder lebten, die Insel fluchtartig verlassen. Das Aridanetal wird nun mal auch für eine sehr lange Zeit unbewohnbar und unnutzbar sein. Auch wird es sehr wahrscheinlich schlichtweg kein Tal mehr sein. Auch hier zaubert die Lava ein sehr steiles, bergiges Gelände, wie auf den restlichen Teil der Insel. Für viele verliert das Aridanetal dadurch an Attraktivität und Nutzen.
Der neue Weg der Lava:
Solche Blitze entstehen immer häufiger rund um den Krater, wie diese entstehen versuche ich in einem anderen Beitrag in Worte zu fassen:
Ein paar Bilder folgen noch, doch umso länger mein Beitrag und umso mehr Bilder ich hochladen will umso länger dauert das hochladen....
Am Montagabend hat uns ein Geologe mit einer Grafik den Zustand des Vulkans erklärt. Das war super verständlich und ich werde jetzt mal versuchen das ganze in Worte zu fassen:
Unter der Cumbre Vieja gibt es zwei Magmakammern. Eine ist ziemlich direkt unter dem Vulkan der nun ausgebrochen ist. Diese wird relativ gleichmäßig geleert. Allerdings stürzt der Krater des Vulkans immer wieder ein. Das liegt an der Beschaffenheit der recht zähflüssigen Lava, die so von der Wucht des Vulkans nicht komplett nach draußen befördert werden kann.
So verstopft der Krater immer wieder. Unter dem verstopften Krater bilden sich dann immer wieder Gase, die den Vulkan dann zum Explodieren bringen. Deswegen schwankt auch immer wieder die Anzahl der Öffnungen im Krater, die sogenannten Münder oder Schlunde.
Eine weitere Magmakammer befindet sich weiter südlich, diese wird nur minimal durch den jetzigen Vulkan gelleert.
Nun haben die Schwarmbeben im Süden ja nicht abgenommen. Im Gegenteil sie werden immer Stärker (bis zu 4,5 auf der Magnitude) und die Abstände werden immer kürzer und finden auch in einer Tiefe von bis zu knapp 40 km statt.
Nun hat man eine weitere Magmakammer unter der zweiten Kammer gefunden. Der Druck dieser Magmakammer drückt nun zusätzlich auf die Magmakammer im südlichen Teil.
Das kann tatsächlich zur Folge haben, dass sich in diesem Beteich ein zweiter Krater auftut um den Druck aus den Kammern abzulassen.
Wahrscheinlich wäre dies die wohl bessere Möglichkeit, denn so wäre ein Ende des Aisbruchs mittelfristig also in einigen Wochen absehbar. Sollte die Erdkruste dem Druck der Kammern aber Stand halten können, würden diese weiter über den einen Krater geleert werden. Dies würde bedeuten, dass der Vulkan noch eine sehr lange Zeit aktiv bleiben würde. Hier wurden sogar Jahre genannt.
Unterdessen bahnt sich die Magma immer weiter ihren Weg an die Oberfläche. Mittlerweile haben sich weitete Lavazungen gebildet, die nun weiter nördlich des Vulkans ihre Weg Richtung Ozean bahnen. In den letzten Tagen wurde mit der Evakuierung von La Lagunas begonnen. Die Ortschaft befindet sich direkt neben Todoque, welches nun gänzlich von der Erdoberfläche verschwunden ist und unter riesigen Lavabergen, die sich teilweise bis zu 50 m aufgetürmt haben, begraben ist.
Die Evakuierung von La Laguna soll heute abgeschlossen werden. Danach dürfen die Bewohner nur noch kontrolliert für eine bestimmte Zeit an ihre Häuser um ihr Hab und Gut zu retten. Dabei werden sie tatkräftig von Milotär, Feuerwehr, Guardia Civil und zahlreichen freiwilligen Helfern unterstützt um in der kurzen Zeit so viele Dinge wie möglich zu retten.
Das Gelände, dass der Vulkan nun mit seiner Lava überdeckt ist nun auch zunehmend steiler und die Lava gewinnt zunehmend an Fließgeschwindigkeit. Das macht die Evakuierungen schwerer, es bleibt immer weniger Zeit und auch die Berechnungen der Fließwege der Lava wird immer ungenauer. Der Vulkan spuckt nun auch Lavabrocken, die die Größe von 3 Stöckigen Häusern annehmen.
Insgesamt ist die Lage weiter dramatisch und ein Ende des Ausbruchs wie bereits erwähnt weder kurz- noch mittelfristig nicht absehbar. Auch die Gas- und Rauchebtwicklung des Vulkans variiert von Tag zu Tag. Der Flughafen ist nun dauerhaft geschlossen. Auch wenn es heißt, dass täglich neu entschieden wird, so ist er doch seit fast einer Woche dauerhaft geschlossen. Auch der Flughafen von La Gomera und Teneriffa Nord ist davon betroffen.
Mittlerweile sind bunauch die ersten Hilfsgelder eingetroffen. Ein Großteil wurde in eine Entsalzungsanlage investiert um die noch stehenden Bananenplantagen mit Wasser versorgen zu können. Das führt zunehmend zu Unmut in der Bevölkerung. Denn bisher erhalten nur diejenigen eine Entschädigung, die ihre Häuser komplett verloren haben und versichert waren. Besitzer von Häusern, die nur von der Lava eingeschlossen sind werden nicht entschädigt, obwohl auch diese Häuser für lange Zeit unzugänglich und somit für immer unbewohnbar sind. Die Entschädigung für die zerstörten Häuser liegt derzeit bei 18.000 €.
Die Fluktuation auf der Insel nimmt immer weiter zu. Das wurde uns auch am Montag vom deutschen Konsulat bestätigt. Die Dame hat uhren Sommerurlaub gestrichen bekommen und muss so viele Notfallpapiere wie noch nie ausstellen, weil auch immer mehr Deutsche, die im Aridanetal leben oder lebten, die Insel fluchtartig verlassen. Das Aridanetal wird nun mal auch für eine sehr lange Zeit unbewohnbar und unnutzbar sein. Auch wird es sehr wahrscheinlich schlichtweg kein Tal mehr sein. Auch hier zaubert die Lava ein sehr steiles, bergiges Gelände, wie auf den restlichen Teil der Insel. Für viele verliert das Aridanetal dadurch an Attraktivität und Nutzen.
Der neue Weg der Lava:
Solche Blitze entstehen immer häufiger rund um den Krater, wie diese entstehen versuche ich in einem anderen Beitrag in Worte zu fassen:
Ein paar Bilder folgen noch, doch umso länger mein Beitrag und umso mehr Bilder ich hochladen will umso länger dauert das hochladen....
14.10.2021 14:05
So sehen nun immer mehr Grundstücke aus:
Die Tankstelle kann man ja noch befreien, aber viele Häuser und Grundstücke werden für imner unter den Aschemassen verschüttet bleiben:
Die Tankstelle kann man ja noch befreien, aber viele Häuser und Grundstücke werden für imner unter den Aschemassen verschüttet bleiben:
14.10.2021 14:38
Wahnsinn. Das wird ja immer schlimmer statt besser. Jahre? Das hält ja kein mensch aus. Und wie riesig ist la Palma danach denn bitteschön?
Wie geht es euch? Seit ihr von der Asche betroffen? Oder seit ihr immernoch weit genug entfernt.
Wie geht es euch? Seit ihr von der Asche betroffen? Oder seit ihr immernoch weit genug entfernt.
14.10.2021 15:38
Zitat von Melly82:
Wahnsinn. Das wird ja immer schlimmer statt besser. Jahre? Das hält ja kein mensch aus. Und wie riesig ist la Palma danach denn bitteschön?
Wie geht es euch? Seit ihr von der Asche betroffen? Oder seit ihr immernoch weit genug entfernt.
Ja, das sind keine tollen Aussichten, vor allem.für die Anwohner.
Der Vulkan ist halt auch unwahrscheinlich laut, unten ist es ständig trüb oder sogar ganz vergast.
Hier oben hält sich der Ascheflug tatsächlich in Grenzen. Er ist kaum zu bemerken. Auf unserem Tisch und den Stühlen ist eine minimale Schicht zu sehen. Der Wind scheint in letzter Zeit für uns günstig zu stehen. Es gab aber auch schon 2 Morgende an denen wir das Schwefeldioxid riechen konnten.
Mein Mann ist ja heute den zweiten Tag in der Sperrzone. Er hat mir gerade geschrieben, dass der Kontrast zu krass ist, da unten fühlt es sich an wie im Krieg, während wir hier oben in unserer idylle sitzen. Für ihn sei fraglich, wue die Leute, die in Los Llanos und El Paso leben, da überhaupt psychisch verkraften, seit nun fast 4 Wochen
14.10.2021 16:35
Zitat von Palabras:
Zitat von Melly82:
Wahnsinn. Das wird ja immer schlimmer statt besser. Jahre? Das hält ja kein mensch aus. Und wie riesig ist la Palma danach denn bitteschön?
Wie geht es euch? Seit ihr von der Asche betroffen? Oder seit ihr immernoch weit genug entfernt.
Ja, das sind keine tollen Aussichten, vor allem.für die Anwohner.
Der Vulkan ist halt auch unwahrscheinlich laut, unten ist es ständig trüb oder sogar ganz vergast.
Hier oben hält sich der Ascheflug tatsächlich in Grenzen. Er ist kaum zu bemerken. Auf unserem Tisch und den Stühlen ist eine minimale Schicht zu sehen. Der Wind scheint in letzter Zeit für uns günstig zu stehen. Es gab aber auch schon 2 Morgende an denen wir das Schwefeldioxid riechen konnten.
Mein Mann ist ja heute den zweiten Tag in der Sperrzone. Er hat mir gerade geschrieben, dass der Kontrast zu krass ist, da unten fühlt es sich an wie im Krieg, während wir hier oben in unserer idylle sitzen. Für ihn sei fraglich, wue die Leute, die in Los Llanos und El Paso leben, da überhaupt psychisch verkraften, seit nun fast 4 Wochen![]()
Das klingt ja wirklich schrecklich. Schon alleine der krach wäre für.mich fürchterlich. Habe mir ein paar Videos angeguckt, wie die armen Leute schnell noch versuchen, so viel wie möglich von ihren Sachen zu retten. Wirklich helfen kann man momentan noch nicht, oder?
14.10.2021 17:54
Zitat von Melly82:
Zitat von Palabras:
Zitat von Melly82:
Wahnsinn. Das wird ja immer schlimmer statt besser. Jahre? Das hält ja kein mensch aus. Und wie riesig ist la Palma danach denn bitteschön?
Wie geht es euch? Seit ihr von der Asche betroffen? Oder seit ihr immernoch weit genug entfernt.
Ja, das sind keine tollen Aussichten, vor allem.für die Anwohner.
Der Vulkan ist halt auch unwahrscheinlich laut, unten ist es ständig trüb oder sogar ganz vergast.
Hier oben hält sich der Ascheflug tatsächlich in Grenzen. Er ist kaum zu bemerken. Auf unserem Tisch und den Stühlen ist eine minimale Schicht zu sehen. Der Wind scheint in letzter Zeit für uns günstig zu stehen. Es gab aber auch schon 2 Morgende an denen wir das Schwefeldioxid riechen konnten.
Mein Mann ist ja heute den zweiten Tag in der Sperrzone. Er hat mir gerade geschrieben, dass der Kontrast zu krass ist, da unten fühlt es sich an wie im Krieg, während wir hier oben in unserer idylle sitzen. Für ihn sei fraglich, wue die Leute, die in Los Llanos und El Paso leben, da überhaupt psychisch verkraften, seit nun fast 4 Wochen![]()
Das klingt ja wirklich schrecklich. Schon alleine der krach wäre für.mich fürchterlich. Habe mir ein paar Videos angeguckt, wie die armen Leute schnell noch versuchen, so viel wie möglich von ihren Sachen zu retten. Wirklich helfen kann man momentan noch nicht, oder?
Mein Mann ist seit 2 Tagen in der Sperrzone und hilft beim Ausräumen der Häuser und beim Abkehren der Dächer, die würden sonst unter der Last irgendwann einbrechen.
Die meisten können ihr Hab und Gut noch vor der Lava retten. Alles verloren haben vor allem diejenigen, die eben direkt um den Vulkan wohnten. Allerdings war die Spendenbereitschaft so groß, dass mittlerweile gebeten wird von weiteren Sachspenden wie Kleidung usw abzusehen. In Los Llanos wurde die Tribüne einer Basketball Halle zum Kleiderlager umfunktioniert.
Das Ayuntamiento (Rathaus) El Paso und Los Llanos haben Spendenkonten eingerichtet. Es gibt natürlich auch private Leute die Spendenaktionen über diverse Plattformen gestartet haben.
Aber natürlich weiß man bei beiden nicht so recht wie viel dann tatsächlich bei den Betroffenen ankommt. Das kann ich natürlich gar nicht abschätzen
Mehr kann man im Moment nicht tun.
Später, wenn der Vulkan aus ist, hofft die Insel natürlich wieder auf regrn Tourismus, was ja der wichtigste Wirtschaftssektor neben den Bananen, Orangen und Avocado Anbau ist.
Auch unter den Haustieren herrscht großes Leid. Es gibt viele Palmeros die ihre Haustiere einfach zurück gelassen haben, die dann von Polizei, Feuerwehr oder Militär mit Glück gefunden werden.
Gerade bei Kampfhähnen, Schafen, Stallhasen und Kampfhunden ist da das elend groß, weil viele dieser Tiere illegal oder unter erbärmlichen Zustand gehalten wurden.
Also auch da gibt es Tierschutzverbunde, die Tiere aufnehmen, vermitteln und natürlich auch hier Sach- und Geldspenden annehmen.
Ansonsten bleibt ja erst mal nur abwarten wie groß der Schaden am Ende ist. Wer noch da ist und wer wirklich dann auch Hilfe braucht.
14.10.2021 17:58
Zitat von Palabras:
Zitat von Melly82:
Zitat von Palabras:
Zitat von Melly82:
Wahnsinn. Das wird ja immer schlimmer statt besser. Jahre? Das hält ja kein mensch aus. Und wie riesig ist la Palma danach denn bitteschön?
Wie geht es euch? Seit ihr von der Asche betroffen? Oder seit ihr immernoch weit genug entfernt.
Ja, das sind keine tollen Aussichten, vor allem.für die Anwohner.
Der Vulkan ist halt auch unwahrscheinlich laut, unten ist es ständig trüb oder sogar ganz vergast.
Hier oben hält sich der Ascheflug tatsächlich in Grenzen. Er ist kaum zu bemerken. Auf unserem Tisch und den Stühlen ist eine minimale Schicht zu sehen. Der Wind scheint in letzter Zeit für uns günstig zu stehen. Es gab aber auch schon 2 Morgende an denen wir das Schwefeldioxid riechen konnten.
Mein Mann ist ja heute den zweiten Tag in der Sperrzone. Er hat mir gerade geschrieben, dass der Kontrast zu krass ist, da unten fühlt es sich an wie im Krieg, während wir hier oben in unserer idylle sitzen. Für ihn sei fraglich, wue die Leute, die in Los Llanos und El Paso leben, da überhaupt psychisch verkraften, seit nun fast 4 Wochen![]()
Das klingt ja wirklich schrecklich. Schon alleine der krach wäre für.mich fürchterlich. Habe mir ein paar Videos angeguckt, wie die armen Leute schnell noch versuchen, so viel wie möglich von ihren Sachen zu retten. Wirklich helfen kann man momentan noch nicht, oder?
Mein Mann ist seit 2 Tagen in der Sperrzone und hilft beim Ausräumen der Häuser und beim Abkehren der Dächer, die würden sonst unter der Last irgendwann einbrechen.
Die meisten können ihr Hab und Gut noch vor der Lava retten. Alles verloren haben vor allem diejenigen, die eben direkt um den Vulkan wohnten. Allerdings war die Spendenbereitschaft so groß, dass mittlerweile gebeten wird von weiteren Sachspenden wie Kleidung usw abzusehen. In Los Llanos wurde die Tribüne einer Basketball Halle zum Kleiderlager umfunktioniert.
Das Ayuntamiento (Rathaus) El Paso und Los Llanos haben Spendenkonten eingerichtet. Es gibt natürlich auch private Leute die Spendenaktionen über diverse Plattformen gestartet haben.
Aber natürlich weiß man bei beiden nicht so recht wie viel dann tatsächlich bei den Betroffenen ankommt. Das kann ich natürlich gar nicht abschätzen
Mehr kann man im Moment nicht tun.
Später, wenn der Vulkan aus ist, hofft die Insel natürlich wieder auf regrn Tourismus, was ja der wichtigste Wirtschaftssektor neben den Bananen, Orangen und Avocado Anbau ist.
Auch unter den Haustieren herrscht großes Leid. Es gibt viele Palmeros die ihre Haustiere einfach zurück gelassen haben, die dann von Polizei, Feuerwehr oder Militär mit Glück gefunden werden.
Gerade bei Kampfhähnen, Schafen, Stallhasen und Kampfhunden ist da das elend groß, weil viele dieser Tiere illegal oder unter erbärmlichen Zustand gehalten wurden.
Also auch da gibt es Tierschutzverbunde, die Tiere aufnehmen, vermitteln und natürlich auch hier Sach- und Geldspenden annehmen.
Ansonsten bleibt ja erst mal nur abwarten wie groß der Schaden am Ende ist. Wer noch da ist und wer wirklich dann auch Hilfe braucht.
Mit solchen kleinen LKW's wird das Hab und Gut der Betroffenen aus den Häusern geräumt. Ursprünglich werden diese LKW's die Bananen transportiert. Also auch viele Bananenbauern stellen dafür ihre LKW's zur Verfügung:
15.10.2021 22:23
Gerade ist ein zweiter Krater sufgegangen. Vor 1 Stunde und 45 Minuten. Er ist südöstlich vom bisherigen Krater aufgegangen. Also oberhalb des bisherigen, etwas weiter Richtung Süden.
Bisher lässt er nur Dampf ab, bis jetzt ist noch keine Lava an die Oberfläche gedrungen. Das kann ja auch einige Stunden dauern.
Ca. 19:30 Uhr Ortszeit:
Der Ausbruch ist von den öffentlichen Behörden bestätigt. Hab mich diesmal in Geduld geübt
Bisher lässt er nur Dampf ab, bis jetzt ist noch keine Lava an die Oberfläche gedrungen. Das kann ja auch einige Stunden dauern.
Ca. 19:30 Uhr Ortszeit:
Der Ausbruch ist von den öffentlichen Behörden bestätigt. Hab mich diesmal in Geduld geübt
15.10.2021 22:43
Zitat von Traumtänzerin84:
Oha *-*
Es wurde ja angekündigt, dass die Erdbeben darauf hinweisen. Trotzdem ist das jetzt erst mal ein Schock. Noch mehr Evakuierungen, (Tazacorte, der Rest ist ja schon evakuiert) noch mehr Ortschaften die betroffen sein werden. Vor allem eben der wichtige Touristenort Puerto Naos. Irgendwie kann man nur hoffen, dass das Ausmaß nicht wieder so enorm ist wie beim aktuellen Vulkan.
Dieser Ausbruch galt ja schon als der Stärkste seit es Aufzeichnungen gibt, zwei Vulkankrater gleichzeitig gab es bisher noch nie.
Die Lava des aktuellen Vulkans rast nun förmlich die Abhänge herunter
15.10.2021 23:06
Zitat von Palabras:
Mir fehlen die Worte
![]()
https://youtu.be/0zWvvCxBGq8
Das nennt man Lava Tsunami. Die Lava konnte ohne Hinternisse aus dem alten Kegel sprudeln. Das geschah etwa 5 Stunden bevor der neue Vulkankrater ausbrach. Diese Lava war viel dünnflüssiger als die bisherige Lava, weil sie aus einer tiefergelegenen Magmakammer kam.
Mittlerweile hat sich der Vulkan wieder stabilisiert. Doch die neuen Lavazunge fließen weiter nördlich der bisherigen Zungen. Dort ist das Gelände wesentlich steiler so dass die Lava nun insgesamt etwss schneller fließt als bisher.
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Mir fehlen die Worte