Mütter- und Schwangerenforum

Namens vorurteile

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Sonce
7262 Beiträge
15.07.2013 21:13
Also der kevin war früher unser klassen streber mit dem besten abschluss
guinni
1777 Beiträge
15.07.2013 21:36
Also ich kenn an unserer Schule keine einzige Zoe wie soll sie bei der Seltenheit im Ort in eine Unterschicht Schublade passen
Chloe-Marie
1732 Beiträge
15.07.2013 21:53
Zitat von carolein82:

Zitat von Chloe-Marie:

Spaß bei Seite..

Ich bin Lehrerin und ich muss sagen, dass es Chayenne,Justin,Dustin,Devin,Kevin,Chantalle,Zoe etc. einfach schwieriger haben.
Man verbindet mit diesen Namen tatsächlich einfach etwas.
Für mich ist das anstengend, ich versuche jedes Kind natürlich unabhängig von seinem Namen zu sehen, aber wenn ich in einer Klasse 3 Justins habe und alle drei bestätigen irgenwelche Klischees wird es schwierig.

Das sind einfach Fakten, ein Kind mit so einem Namen hat es definitiv schwerer, das habe ich so nicht bestimmt, das ist leider nunmal so.

Also, ich muss sagen, dass das nicht wirklich meiner Erfahrung entspricht. Ich muss zwar auch sagen, dass es überwiegend die Jasons und Tylers sind, die das Klischee bestätigen, aber ich würde vehement widersprechen, dass Kevin und Jamie es bei mir schwerer haben gute Noten zu bekommen. Ich kenne viele Schülerinnen und Schüler mit kevinistischen Namen, die eben "Ausnahmen" darstellen und entsprechend ihrer guten Leistungen mit 1 oder 2 bewertet werden.



Bei Dir vielleicht nicht
Marf
30415 Beiträge
16.07.2013 13:00
Zitat von Natur:

Zitat von Chloe-Marie:

Zitat von Natur:

Ich war ja auch immer der Meinung , dass ich andere belehren muss und habe in MC ( in meinem Bekannten uns Freundeskreis würde niemandem im Traum einfallen, sein Kind Damien oder Jolien oder Jason zu nennen...) den werdenden Müttern abgeraten, ihren Kindern amerikanische oder berufene Französische Vornamen zu geben.
ABER: Ich denke jetzt um. Eigentlich bin ich nämlich so richtig froh, dass die Unterschichtler ihren Kindern " solche" Namen geben, denn wie sollte ich sonst Hartz4 ler von Mittelstandsfamilien unterscheiden? Zwischen Mittelstand und Oberschicht gibt es leider nicht so signifikante Unterschiede, denn die Oberschicht ist doch recht sprunghaft, was die Namenswahl angeht. Das sind zwar oftmals traditionelle Namen ( Johanna etc) , aber es gib auch ziemlich arge Außreisser ( Eltern evtl. zu lange auf Koks?), gerade bei den Schauspielern wird's manchmal richtig mies ( Jimmy Blue Ochsenknecht, Emma Tiger Schweiger) .
Also muss ich in dem Millieu schon häufiger Überraschungen erleben. Da bin ich doch richtig froh, dass ich bei Jason und Jolien nicht lange überlegen muss und weiß, wo ich sie gedanklich hinschieben kann.
Das erspart echt Nerven , denn Wir alle denken immer in Schubladen. Weil 90 % aller Menschen auch einer Schublade angehören.



Ich finde den Beitrag amüsant, man sollte ihn auch so lesen, wie er gemeint ist, oder ist die fehlende Verständnis für Sarkasmus auch ein Indiz für Unterschichtler? Das Erkennungsspektrum wird immer größer

Spaß bei Seite..

Ich bin Lehrerin und ich muss sagen, dass es Chayenne,Justin,Dustin,Devin,Kevin,Chantalle,Zoe etc. einfach schwieriger haben.
Man verbindet mit diesen Namen tatsächlich einfach etwas.
Für mich ist das anstengend, ich versuche jedes Kind natürlich unabhängig von seinem Namen zu sehen, aber wenn ich in einer Klasse 3 Justins habe und alle drei bestätigen irgenwelche Klischees wird es schwierig.

Das sind einfach Fakten, ein Kind mit so einem Namen hat es definitiv schwerer, das habe ich so nicht bestimmt, das ist leider nunmal so.


Danke, jemand versteht mich.
Ich geb's zu , mein Humor ist nicht gerade massenkompatibel.

Mädels, es war ein nicht ganz ernst gemeinter Beitrag.
Das Thema hier macht mal wieder keinen Sinn, denn egal wer hier welchen Namen auch immer schreibt, es wird immer gekontert mit: " Nee, also ich finde nicht, das der Name x,y,z dem Kevinismus angehört. Denn mein Kind heißt so und wir sind Mittelstand , wir arbeiten, wir sind normal. "
Was auch immer.
Es ist ja wohl GANZ LOGISCH, das kein einziger "Asozialer" ( nehmt einen anderen Ausdruck, mir fällt nichts besseres ein) schreiben wird:
" ja, genau, mein Kind heißt Jason-Tyler und wir sind arbeitslose Stubenhocker und daddeln den ganzen Tag am PC. Ach ja, und Jason- Tyler muss unseren Zigarettenqualm ertragen, zu trinken gibt's nur Cola und Sprite. Leider hat Jason-Tyler auch keine Zähne mehr. ...

Die Leuten , die so sind, merken es ja meist selber nicht mal. Ergo wird es auch niemand schreiben.
Eben nur die, die NICHT in die Schublade passen, melden sich ,sind dementsprechend Empört und wollen die hier verzerrte Realität dementieren.

Nochmal zusammengefasst: Der Thread macht nur Sinn, wenn nicht alle hier andauernd die Realität leugnen würden, und damit meine ich , dass die hier genannten Namen und noch einige mehr, zum Kevinismus gehören , und es diesen auch gibt.

Fühlt euch nicht auf den Schlipps getreten.


AdrastheaAzrael
1579 Beiträge
16.07.2013 14:22
Also meine Tochter heißt auch Gina bzw. Gina-Maria meine kleine wird nicht gehänselt (ist ja erst 2,5 ) aber ich muss mir von Leuten manchmal was an hören wegen Gina Wild..

Hatte mal einen Kevin in meiner Klasse, der "Unterrichtsstörer" damals hatte sich aber um 180Grad gedreht und einen super Abschluss gemacht. Der wurde aber nie wegen seinem Vornamen gehänselt nur ab und an mal getriezt wegen seinem Nachnamen.

Ich mag einige Namen nicht weil ich Menschen kenne die so heißen die ich nicht leiden kann wie z.b. Jonas Kimi (obwohl meine Katze früher so hieß) Nathalie und vorallem Sascha (Weil "Vater" meiner Tochter)

16.07.2013 21:12
Ich kenne das auch von Kollegen. Außerdem von Eltern und Mitschülern. Meinen kleinen Justin in meiner ersten eigenen Klasse werde ich wohl nie vergessen. Armes Würstchen. Er hat öfter mal was ausgefressen, keine Frage, aber lang nicht so viel, wie ihm immer angehängt wurde. Der arme Kerl war der klassische Schuldige, sobald ich mal den Raum verlassen habe. Die anderen Kinder haben das schamlos ausgenutzt. Das war noch so eine Landschule damals, in der er der einzige exotische Name war. Heute, denke ich, relativiert sich das mehr und mehr. Wenn ich so die Klassenlisten durchgehe... Muss halt nur auch bis zu den späteren Arbeitgebern durchdringen.
CatKyubay
2926 Beiträge
16.07.2013 21:35
ich frag mal kurz wo würdet ihr die namen cedric und raphaél ein sortieren?
17.07.2013 02:25
Zitat von asukatze:

ich frag mal kurz wo würdet ihr die namen cedric und raphaél ein sortieren?


Bei Cedric muss ich immer an den Traditionsfilm " Der kleine Lord" denken, zu süß. Deshalb eher in Richtung seltsam, aber ok.
Raphael ist auch ok. Ist sogar ein Erzengel.
Nur meine Meinung.
Britta
25259 Beiträge
17.07.2013 04:50
Zitat von asukatze:

ich frag mal kurz wo würdet ihr die namen cedric und raphaél ein sortieren?

Ich finde Cedric / Cedrik super schön und selbst mein Opa hieß mit dritten Namen so

Raphael ist jetzt nicht so ganz meins
sinagirl
16 Beiträge
26.07.2013 14:36
Mandy, Sandy, Mindy, Sindy, Wendy!
Ungelogen... So heißen die Töchter einer H4-Familie bei mir in der Siedlung. Wie soll man da solche Namen nicht mit der ungebildeteren und nicht arbeitenden Schicht in Verbindung bringen?!
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