Einschlafen dauert über 2 Std. - nachts ist Baby (10 Mon.) bis zu 4 Std. wach - HILFE
19.01.2015 19:41
Zitat von mell85:
Puhhh.... Also ich hab den Text mehr oder weniger überflogen.
Ich hab auch bis zum 1.Jahr gestillt und das auch nachts alle 2-3 Std im Takt
Auch Einschlafstillen war hier Gang und Gebe.
Sind dann aber irgendwann auf Flasche umgestiegen.
Habt ihr das schon mal probiert?
Zudem könntet ihr ja auch die Milch gut mit Wasser verdünnen.
Die Flasche klappte bei uns gut und auch sa hab ich bis zu 3x in der Nacht die Flasche gemacht. Aber es wird wirklich irgendwann weniger! ! !
Die erste Flasche haben wir auch liegend im Bett gegeben und dann ist sie auch meist direkt eingeschlafen
Ich muss meine kleine sogar noch zum Mittagsschlaf im Arm halten bis sie schläft und dann darf ich sie erst ins Bett legen.
Hab auch schon alles versucht es abzugewöhnen aber bisher erfolglos und nun nehme ich es mittags so hin.
Das mit einer Fläche konnte wir mal probieren. Danke.
19.01.2015 19:57
Zitat von zartbitter:
Zitat von Honey1986:
Zitat von zartbitter:
Zitat von Honey1986:
...
Ansichtssache... Mein Kind bleibt erst woanders über Nacht, wenn er es
1. versteht, also ich ihm erklären kann und ihn vor allem fragen kann, ob es für ihn ok ist.
2. wenn er reden kann und mir dann auch erzählen kann, wie es war etc.
Ich möchte keines Falls Streit anfangen, ich respektiere deine Meinung auf jeden Fall, aber ich hab noch eine Frage, (hoffen wir es passiert niemals, aber stell es dir mal vor) euch beiden passiert mal was, ihr müsst ins Krankenhaus oder liegt meinetwegen mit 2 gebrochenen Beinen und 2 gebrochenen Armen beide zuhause) dann muss euer kleiner wegschlafen obwohl er es nie zuvor getan hat und es gibt kein "wir holen ihn wenn es nicht klappt ab" ich für mich finde es durchaus wichtig, dass er auch bei andren schlafen kann, weil er es kennt und sich dort wohlfühlt. Unsere Eltern haben uns großgezogen, sie wissen mit kindern umzugehen, was sollten sie bei ihren enkelkindern dann verkehrt machen? Bisher hab ich nach allen 3 Mal auswärts schlafen ein freudig strahlendes Kind abgeholt welches mir ohne Worte gesagt hat "hier fühle ich mich wohl, alles war ok"
Ich will dass es für ihn eine selbstverständlichkeit ist, dass seine oma für ihn da ist, eine bezugsperson für ihn ist, ebenfalls seine patentante.
Jeder macht wie er denkt, nimms mir nicht übel.
In dem fall wûrde meine Mama oder Schwiegermutter hier bei uns Zuhause auf ihn aufpassen... Klar, Notfall kann immer passieren.
Ansonsten - sowohl meine Mama als auch meine Schwiegermutter haben andere Einstellung und Meinung, was Kindererziehung angeht.
Hallo, das wo andere schlafen wäre evtl. eine Möglichkeit, bei meiner Schwester vielleicht. Unsere Eltern sind Ende 70, das kann man vergessen - die haben auch andere Einstellungen.....
Ich weiss jetzt nicht, wer sagte, dass es herzlos oder egoistisch ist, nicht mehr in den Schlaf zu stillen. Es ist bei uns ja aber so, dass meine Kleine oft gar nicht stillen will zum einschlafen oder sie stillt und ist danach dann wach - obwohl sie beim Abendessen gg. sechs Ode halb sieben fast eingeschlafen ist. Klar haben wir pribiert dann noch zu spielen und sie spaeter hin zulegen - bisher hat das nichts geändert. Unser Problem ist ja, dass sie im Bett sofort auf steht und bruellt. Wenn ich sie Herumtrage, dann strampelt sie so soll, dass sie kaum zu baendigen ist. Sie wiegt 12 Kilo, das handelt man nicht so einfach.
Klar würde ich sie niemals ab weisen der Kuscheln verweigern...
Heute Nacht habe ich sie wieder 3 Stunden bruellend getragen, gewiegt und bei uns im Bett gestellt - alles abwechselnd. Problem ist, dass sie sich einfach nicht beruhigt.
Das mit dem schlafen im Elternbett und Einschlafstillen sind halt solche Dinge. Manche Kinder wollen das von alleine irgendwann nicht mehr. Mein Paten Kind z.b. kam noch bis zum 5. Geburtstag und wollte bei den Eltern schlafen und am Liebsten hatte erst mit4 noch gestillt und zwar auch bei Oma und mir - also allen Frauen der Familie.... es gibt also Kinder, wo man solche liebgewonnenen Gewohnheiten dann ab trainieren muss...
Ich persoenlich muesste aber auch aus medizinischen Gruenden langsam Ab stillen. Habe bis zur Schwangerschaft Medikamente nehmen müssen, die ich dann absetzen musste. Laut meiner Aerzte hatte ich gar nicht so lang stillen und auf die Medis verzichten sollen... Das zeigt evtl. dass es Mr natürlich nicht egal ist, was fuer die Kleine gut ist...
Wer also konkret einen Tipp hat, wie man ein pappsattes, gestlltes Kind beruhigt, das hundemuede im Bett steht und Bruellt oder auf dem Arm sich windet und bruellt, dem bin ich dankbar
19.01.2015 23:52
Also ganz ehrlich und wenn es vielleicht herzlos klingt... ich würde sie brüllen lassen und vor allem.im bett lassen! Allerdings bei ihr bleiben!!!!also nicht allein lassen. Sie soll das Gefühl haben das ihr sie.nicht im Stich lässt. Auch das rumtragen wird zu einer bösen angewohnheit....
Warst du schon mal beim doc mit ihr ob ihr vielleicht was weh tut? Nacken, hüfte, usw. Kann auch manchmal an einer Blockade oder so liegen....
Das wäre vielleicht noch etwas das ich abklären würde ansonsten wie oben geschrieben.
Warst du schon mal beim doc mit ihr ob ihr vielleicht was weh tut? Nacken, hüfte, usw. Kann auch manchmal an einer Blockade oder so liegen....
Das wäre vielleicht noch etwas das ich abklären würde ansonsten wie oben geschrieben.
20.01.2015 06:38
Zitat von Mama2015:
Also ganz ehrlich und wenn es vielleicht herzlos klingt... ich würde sie brüllen lassen und vor allem.im bett lassen! Allerdings bei ihr bleiben!!!!also nicht allein lassen. Sie soll das Gefühl haben das ihr sie.nicht im Stich lässt. Auch das rumtragen wird zu einer bösen angewohnheit....
Warst du schon mal beim doc mit ihr ob ihr vielleicht was weh tut? Nacken, hüfte, usw. Kann auch manchmal an einer Blockade oder so liegen....
Das wäre vielleicht noch etwas das ich abklären würde ansonsten wie oben geschrieben.
Brüllen lassen?
Böse Angewohnheit? Wenn ich für mein Kind da bin, ich es durchs tragen tröste? Wow..... Ich könnte mein Baby nie schreien lassen. Da blutet mir ja das Herz.
20.01.2015 07:07
Zitat von Enfelchen:
Zitat von Mama2015:
Also ganz ehrlich und wenn es vielleicht herzlos klingt... ich würde sie brüllen lassen und vor allem.im bett lassen! Allerdings bei ihr bleiben!!!!also nicht allein lassen. Sie soll das Gefühl haben das ihr sie.nicht im Stich lässt. Auch das rumtragen wird zu einer bösen angewohnheit....
Warst du schon mal beim doc mit ihr ob ihr vielleicht was weh tut? Nacken, hüfte, usw. Kann auch manchmal an einer Blockade oder so liegen....
Das wäre vielleicht noch etwas das ich abklären würde ansonsten wie oben geschrieben.
Brüllen lassen?Böse Angewohnheit? Wenn ich für mein Kind da bin, ich es durchs tragen tröste? Wow.....
Ich könnte mein Baby nie schreien lassen. Da blutet mir ja das Herz.
In dem Fall wo das Kind 3 Std auf dem Arm brüllt, sollte man es wirklich im Bett lassen und streicheln.
20.01.2015 07:14
Zitat von Glücksfee:
Zitat von Enfelchen:
Zitat von Mama2015:
Also ganz ehrlich und wenn es vielleicht herzlos klingt... ich würde sie brüllen lassen und vor allem.im bett lassen! Allerdings bei ihr bleiben!!!!also nicht allein lassen. Sie soll das Gefühl haben das ihr sie.nicht im Stich lässt. Auch das rumtragen wird zu einer bösen angewohnheit....
Warst du schon mal beim doc mit ihr ob ihr vielleicht was weh tut? Nacken, hüfte, usw. Kann auch manchmal an einer Blockade oder so liegen....
Das wäre vielleicht noch etwas das ich abklären würde ansonsten wie oben geschrieben.
Brüllen lassen?Böse Angewohnheit? Wenn ich für mein Kind da bin, ich es durchs tragen tröste? Wow.....
Ich könnte mein Baby nie schreien lassen. Da blutet mir ja das Herz.
In dem Fall wo das Kind 3 Std auf dem Arm brüllt, sollte man es wirklich im Bett lassen und streicheln.
Also ich könnt das definitiv nicht und seh nicht mal ansatzweise nen Sinn dahinter, würd bei uns auch zu nichts fühlten, ausser dass er sicherlich IRGENDWANN vor Erschöpfung einschläft.
Sie sagt doch, dass das Kind brüllt, wenn sie es eben versucht im Bett zu beruhigen und nicht auf dem Arm^^
Da hätt ich meinen Sohn die ersten Monate (und auch jetzt noch oft) durchgehend im Bett streicheln sollen... Er hat nämlich die ersten Monate grundsätzlich gebrüllt, wenn ich den versuch gestartet hatte, ihn wach oder schlafend abzulegen
ansonsten war und ist er aber total brav, er lebt halt nur zum Grossteil bei mir aufm Arm, so what? So langsam wird's besser, ganz ohne brüllen lassen.
20.01.2015 07:37
Zitat von zartbitter:
Zitat von Glücksfee:
Zitat von Enfelchen:
Zitat von Mama2015:
Also ganz ehrlich und wenn es vielleicht herzlos klingt... ich würde sie brüllen lassen und vor allem.im bett lassen! Allerdings bei ihr bleiben!!!!also nicht allein lassen. Sie soll das Gefühl haben das ihr sie.nicht im Stich lässt. Auch das rumtragen wird zu einer bösen angewohnheit....
Warst du schon mal beim doc mit ihr ob ihr vielleicht was weh tut? Nacken, hüfte, usw. Kann auch manchmal an einer Blockade oder so liegen....
Das wäre vielleicht noch etwas das ich abklären würde ansonsten wie oben geschrieben.
Brüllen lassen?Böse Angewohnheit? Wenn ich für mein Kind da bin, ich es durchs tragen tröste? Wow.....
Ich könnte mein Baby nie schreien lassen. Da blutet mir ja das Herz.
In dem Fall wo das Kind 3 Std auf dem Arm brüllt, sollte man es wirklich im Bett lassen und streicheln.
Also ich könnt das definitiv nicht und seh nicht mal ansatzweise nen Sinn dahinter, würd bei uns auch zu nichts fühlten, ausser dass er sicherlich IRGENDWANN vor Erschöpfung einschläft.
Sie sagt doch, dass das Kind brüllt, wenn sie es eben versucht im Bett zu beruhigen und nicht auf dem Arm^^
Da hätt ich meinen Sohn die ersten Monate (und auch jetzt noch oft) durchgehend im Bett streicheln sollen... Er hat nämlich die ersten Monate grundsätzlich gebrüllt, wenn ich den versuch gestartet hatte, ihn wach oder schlafend abzulegenansonsten war und ist er aber total brav, er lebt halt nur zum Grossteil bei mir aufm Arm, so what? So langsam wird's besser, ganz ohne brüllen lassen.
Wenn man für sich selber mal 5 Min braucht um während einer Schreiattacke mal Kraft zu tanken, ok.
Aber ansonsten sehe auch ich da keinen Grund drin.
Ich bin momentan auch total k.o. weil mein Kleiner nicht gut schläft. Mir würde es aber nie in den Sinn kommen, ihn schreien zu lassen.
Er tut das schließlich nicht mit der Absicht mich zu ärgern. Die Trotzdem kommt so ca mit 2 Jahren - und da kann man erklären.
Wenn ein Baby schreit, dann hat das Einen Grund. Hunger, Schmerzen, warm, kalt, Nähe, Sicherheit, Trost, Nässe Windel, Müdigkeit, weil ihm langweilig ist, oder oder oder..... aber nicht, weil es mir eins reinwürgen könnte.
Wie "erkläre" ich meinem Baby, dass es plötzlich nicht mehr die Brust bekommt, dass es lernen soll allein einzuschlafen, ich ihm nicht mehr in dem Maße die körperliche Nähe gebe?
In dem ich sage "du bist jetzt alt genug"?
20.01.2015 07:41
Ach, weil es grade so aktuell ist. Mein Sohn schläft entweder beim stillen oder auf meinem Arm ein. Ab und zu auch, wenn er in der Trage ist.zur Sekunde ist er vor mir auf dem Sofa eingeschlafen. Nur seine Füße haben Kontakt zu meinem Bein.
Und das ganz allein und ohne schreien.
Und das ganz allein und ohne schreien.
20.01.2015 07:41
Wenn ein sattes, müdes Kind brüllt, hat es entweder körperliche Beschwerden oder Stress.
Meine Vermutung ist einfach, dass dein Kind noch nicht so weit ist, wie es die Dame vom PeKip und der Kinderarzt gerne hätten.
Für mich klingt das nach einer dringenden Forderung nach mehr Nähe.
Ganz ehrlich, ich würde wieder zurückkehren zum alten Muster, am Tag vielleicht sogar noch das Tragetuch verwenden. Damit ersparst du euch allen jede Menge unnötigen Kraftverlust.
Ein Kind mit 10 Monaten macht das ja nicht mit Absicht. Es hat Bedürfnisse und versucht die irgendwie ausudrücken. Diese Bedürfnisse absichtlich zu ignorieren, weil ein Masterplan das verlangt, finde ich irgendwie hart.
Ich kann dir ein Buch empfehlen, das mir sehr geholfen hat: "Schlafen und Wachen" von William Sears. Da bekommst du schön wissenschaftlich aufgeschlüsselt, warum ein Kind in dem Alter eben nicht alleine schlafen muss und manchmal auch einfach nicht kann. Nähe ist für die meisten so kleinen Kinder so fürchterlich wichtig. Das wird so oft ignoriert.
Schnappi war ein wirklich schlechter Schläfer und unglaublich anhänglich. Anfangs war ich auch völlig verzweifelt, weil sie nur an mir geklebt hat. (Erinnert sich jemand an mein Gejammer?
) Wir haben auch sofort auf Familienbett umgestellt, aber sogar das war ihr nicht nah genug. Ganz langsam und immer von ihr aus gehend (bis auf das Abstillen, das musste nach ca. anderthalb Jahren aus gesundheitlichen Gründen ziemlich hauruckartig geschehen) wurde der Abstand größer. Heute kommt sie erst mitten in der Nacht zu uns ins Bett zum Kuscheln und möchte manchmal sogar allein einschlafen. Auch zum Kuscheln kommt sie nur noch punktuell, wenn sie sich weh getan hat oder wenn sie traurig ist.
Ich finde auch, dass später die Erziehungsmaßnahmen leichter fallen, wenn die Vertrauensbasis da ist. Schnappi ist von Geburt an schon ein sturer Bock und Trotzkopf vor dem Herrn, aber sie ist mittlerweile unglaublich verständig geworden. Wenn man ihr die Situation erklärt, bekommt sie alles hin. Übrigens auch, dass Mama für eine Woche ins Krankenhaus muss. Das ging völlig problemlos, obwohl wir für diesen Ernstfall niemals geprobt haben.
Schnappi vertraut uns halt, weil sie ganz tief drinnen weiß, dass sie in uns einen sicheren Hafen hat. Da fällt das Loslassen einfach viel leichter.
Meine Vermutung ist einfach, dass dein Kind noch nicht so weit ist, wie es die Dame vom PeKip und der Kinderarzt gerne hätten.
Für mich klingt das nach einer dringenden Forderung nach mehr Nähe.
Ganz ehrlich, ich würde wieder zurückkehren zum alten Muster, am Tag vielleicht sogar noch das Tragetuch verwenden. Damit ersparst du euch allen jede Menge unnötigen Kraftverlust.
Ein Kind mit 10 Monaten macht das ja nicht mit Absicht. Es hat Bedürfnisse und versucht die irgendwie ausudrücken. Diese Bedürfnisse absichtlich zu ignorieren, weil ein Masterplan das verlangt, finde ich irgendwie hart.
Ich kann dir ein Buch empfehlen, das mir sehr geholfen hat: "Schlafen und Wachen" von William Sears. Da bekommst du schön wissenschaftlich aufgeschlüsselt, warum ein Kind in dem Alter eben nicht alleine schlafen muss und manchmal auch einfach nicht kann. Nähe ist für die meisten so kleinen Kinder so fürchterlich wichtig. Das wird so oft ignoriert.
Schnappi war ein wirklich schlechter Schläfer und unglaublich anhänglich. Anfangs war ich auch völlig verzweifelt, weil sie nur an mir geklebt hat. (Erinnert sich jemand an mein Gejammer?
) Wir haben auch sofort auf Familienbett umgestellt, aber sogar das war ihr nicht nah genug. Ganz langsam und immer von ihr aus gehend (bis auf das Abstillen, das musste nach ca. anderthalb Jahren aus gesundheitlichen Gründen ziemlich hauruckartig geschehen) wurde der Abstand größer. Heute kommt sie erst mitten in der Nacht zu uns ins Bett zum Kuscheln und möchte manchmal sogar allein einschlafen. Auch zum Kuscheln kommt sie nur noch punktuell, wenn sie sich weh getan hat oder wenn sie traurig ist. Ich finde auch, dass später die Erziehungsmaßnahmen leichter fallen, wenn die Vertrauensbasis da ist. Schnappi ist von Geburt an schon ein sturer Bock und Trotzkopf vor dem Herrn, aber sie ist mittlerweile unglaublich verständig geworden. Wenn man ihr die Situation erklärt, bekommt sie alles hin. Übrigens auch, dass Mama für eine Woche ins Krankenhaus muss. Das ging völlig problemlos, obwohl wir für diesen Ernstfall niemals geprobt haben.
Schnappi vertraut uns halt, weil sie ganz tief drinnen weiß, dass sie in uns einen sicheren Hafen hat. Da fällt das Loslassen einfach viel leichter.
20.01.2015 07:48
Zitat von Mamota:
Wenn ein sattes, müdes Kind brüllt, hat es entweder körperliche Beschwerden oder Stress.
Meine Vermutung ist einfach, dass dein Kind noch nicht so weit ist, wie es die Dame vom PeKip und der Kinderarzt gerne hätten.
Für mich klingt das nach einer dringenden Forderung nach mehr Nähe.
Ganz ehrlich, ich würde wieder zurückkehren zum alten Muster, am Tag vielleicht sogar noch das Tragetuch verwenden. Damit ersparst du euch allen jede Menge unnötigen Kraftverlust.
Ein Kind mit 10 Monaten macht das ja nicht mit Absicht. Es hat Bedürfnisse und versucht die irgendwie ausudrücken. Diese Bedürfnisse absichtlich zu ignorieren, weil ein Masterplan das verlangt, finde ich irgendwie hart.
Ich kann dir ein Buch empfehlen, das mir sehr geholfen hat: "Schlafen und Wachen" von William Sears. Da bekommst du schön wissenschaftlich aufgeschlüsselt, warum ein Kind in dem Alter eben nicht alleine schlafen muss und manchmal auch einfach nicht kann. Nähe ist für die meisten so kleinen Kinder so fürchterlich wichtig. Das wird so oft ignoriert.
Schnappi war ein wirklich schlechter Schläfer und unglaublich anhänglich. Anfangs war ich auch völlig verzweifelt, weil sie nur an mir geklebt hat. (Erinnert sich jemand an mein Gejammer?) Wir haben auch sofort auf Familienbett umgestellt, aber sogar das war ihr nicht nah genug. Ganz langsam und immer von ihr aus gehend (bis auf das Abstillen, das musste nach ca. anderthalb Jahren aus gesundheitlichen Gründen ziemlich hauruckartig geschehen) wurde der Abstand größer. Heute kommt sie erst mitten in der Nacht zu uns ins Bett zum Kuscheln und möchte manchmal sogar allein einschlafen. Auch zum Kuscheln kommt sie nur noch punktuell, wenn sie sich weh getan hat oder wenn sie traurig ist.
Ich finde auch, dass später die Erziehungsmaßnahmen leichter fallen, wenn die Vertrauensbasis da ist. Schnappi ist von Geburt an schon ein sturer Bock und Trotzkopf vor dem Herrn, aber sie ist mittlerweile unglaublich verständig geworden. Wenn man ihr die Situation erklärt, bekommt sie alles hin. Übrigens auch, dass Mama für eine Woche ins Krankenhaus muss. Das ging völlig problemlos, obwohl wir für diesen Ernstfall niemals geprobt haben.Schnappi vertraut uns halt, weil sie ganz tief drinnen weiß, dass sie in uns einen sicheren Hafen hat. Da fällt das Loslassen einfach viel leichter.
Sehr schön geschrieben!
So in etwa ist es hier auch... Nur, dass wir ihn jetzt ja ausquartiert haben, nachdem er fast 2 Wochen lang alle 10-15min wach war bzw von JEDEM Geräusch im Schlafzimmer wach wurde... So schafft er immerhin 1-2 Stunden am Stück, aber alleine einschlafen muss er natürlich nicht!!
20.01.2015 07:58
Zitat von Glücksfee:
Zitat von Enfelchen:
Zitat von Mama2015:
Also ganz ehrlich und wenn es vielleicht herzlos klingt... ich würde sie brüllen lassen und vor allem.im bett lassen! Allerdings bei ihr bleiben!!!!also nicht allein lassen. Sie soll das Gefühl haben das ihr sie.nicht im Stich lässt. Auch das rumtragen wird zu einer bösen angewohnheit....
Warst du schon mal beim doc mit ihr ob ihr vielleicht was weh tut? Nacken, hüfte, usw. Kann auch manchmal an einer Blockade oder so liegen....
Das wäre vielleicht noch etwas das ich abklären würde ansonsten wie oben geschrieben.
Brüllen lassen?Böse Angewohnheit? Wenn ich für mein Kind da bin, ich es durchs tragen tröste? Wow.....
Ich könnte mein Baby nie schreien lassen. Da blutet mir ja das Herz.
In dem Fall wo das Kind 3 Std auf dem Arm brüllt, sollte man es wirklich im Bett lassen und streicheln.
Aha. Ich hab meine Tochter dann eben stundenlang und schreiend rumgetragen. Find ich nun normal ihr da durch zu helfen.
20.01.2015 08:19
Ich war mal so frei, in deinem Text zu antworten:
Ich würde dir raten nochmal alles "zurück zu setzen" und von vorn zu beginnen. Lass das Theater am Abend und bring sie so ins Bett, wie es funktioniert hat. Du musst ihr nichts beibringen, sowas kommt alles auch ohne Druck und Geschrei von selbst mit der Zeit.
Und @ Mama2015: Deine Schlaftipps finde ich auch bedenklich. Was soll denn das Kind damit lernen? Mama ist da, hilft mir aber nicht? Hat definitiv Potenzial, aber wenig mit respekt- und liebevollem Umgang zu tun.
Zitat von lanrab:
Hallo, ich brauche dringend Hilfe, denn so langsam kann ich nicht mehr. Meine Tochter ist 10 Monate alt und hat noch nie toll geschlafen. Bis vor etwa 2 Monaten habe ich sie in den Schlaf gestillt, sollte dies aber abends (und eigentlich auch tagsüber) aufhören, damit sie lernt, alleine einzuschlafen
Zitat:und weil sie viel zu viele Milchmahlzeiten zu sich nimmt. Sie ist sehr propert, mit dem Gewicht stark an der oberen Grenze.
An der Stelle wurde ich grade stutzig. Wieso soll sie das jetzt lernen?
Ist sie vorher besser eingeschlafen?
Zitat:
Das ist bei Stillkindern nicht tragisch. Babys brauchen Babyspeck, wenn sie mobil wird, purzeln die Röllchen.
Seit sie 4,5 Mon. ist, bekommt sie Beikost – Idee war (nach Abspr. mit dem Kinderarzt), dass sie abends dann pappsatt ist und länger schläft. Fehlanzeige.Zitat:Seit sie 6 Mon. Ist, schläft sie im eigenen Bett im eigenen Zimmer. Der „Umzug“ hat super geklappt – auch weil sie zuletzt meist wach wurde (im Babybay an meinem Bett), wenn ich mich bewegt habe.
LOL
Immer diese Annahme, dass man pappsatt besser schlafen kann. Ich empfehle da immer das Selbstexperiment: Iss mal um 22 Uhr eine so große Portion Grießbrei, dass dir grade langsam übel wird, geh Zähne putzen und direkt ins Bett und berichte mal von der Qualität deines Schlafes.![]()
Vor 8 Wochen also haben wir genaue Abendrituale eingeführt,
Zitat:sie geht ins Bett, wenn sie müde ist (meist gegen 18.30), ich singe ihr ein ruhiges Liedchen auf dem Wickeltisch, wir haben ein Stufenprogramm des Beruhigens im Bettchen entwickelt (nach Absprache mit unserer Pekip-Leiterin), Ziel war das Einschlafen im Bett ohne Stillen (und ich wollte das dann bei den Vormittags- und Mittagsschläfchen auch einführen, doch soweit bin ich nie gekommen). Anfangs hat das super geklappt, etwa 2 Wochen lang. Ich habe sie hingelegt, sie gestreichelt, gut zugeredet und getätschelt und oft hat sie nach wenigen Augenblicken geschlafen. Sie hat dann auch meist so 4 – 6 Stunden am Stück geschlafen, kam nachts nur 2 mal. Das war traumhaft. Nachts wurde sie gestillt, ist dabei eingeschlafen.
Erst vor 8 Wochen? Gab es vorher keinen festen Ablauf?Zitat:
Na, das klingt doch nicht schlecht. Kinder, die ohne das Stillen einschlafen, schlafen (teilweise) dann länger und ruhiger.
Seit über 4 Wochen wird es täglich schlimmer. Das Einschlafen im Bett ohne Stillen dauert jeden Abend mehr als 2 Stunden (mein Mann löst mich nach 1 – 1,5 Std. ab, macht dann selber weiter mit Rumtragen, Wiegen, ich habe davor das Gleiche gemacht, gesungen, Geschichten erzählt – aber wehe, man legt sie hin, dann steht sie SOFORT auf, krallt sich ans Gitterbett und brüllt).
Wir sind mit unserem Latein am Ende. Heute wollte sich nicht einmal Stillen, mein Mann ist nun schon wieder seit 1 Stunde bei ihr und versucht sein Glück.
Gestern habe ich sie nach über 2 Stunden im Gitterbettchen stehen dann doch in den Schlaf gestillt....
An Hinlegen ohne Stillen oder stundenlangem Rumtragen ist nicht mehr zu denken..
Zitat:
Dann solltest du dir mal überlegen, wo deine Prioritäten liegen: Willst du dem Kind auf Gedeih und Verderb was beibringen, oder nen ruhigen Abend haben für euch beide? Nach so viel Theater und Geschrei ist es nicht verwunderlich, dass dein Kind ewig braucht, bis es zur Ruhe kommt.
Abends machen wir ruhiges Programm, etwa 1 Std. vor dem zubett gehen keine Action, keine Musik oder so, damit der Abend ruhig ausklingt.
Es ist meist auch so, dass sie schon brüllt und strampelt, wenn wir sie (hundemüde) auf ihren Wickeltisch legen.
Der Gipfel kommt aber nachts. Ihre Schlafphasen dauern nicht einmal 3 Stunden (und oft kommt sie nach dem Einschlafen nach ca. 30-60 Minuten zum ersten mal und wird gestillt, wenn wir dann nicht auch 2 Stunden oder länger mit ihr herummachen wollen). Nachts dann ist sie meist hellwach. Der Versuch, sie zum Schlafen zu bringen, dauert nachts im Schnitt 3-4 Stunden. Meist gipfelt es darin, dass ich sie (nach etwa 30-60 Min. Stillen und dann Herumtragen usw. - wobei sie oft auf dem Arm so zappelig ist, dass ich sie kaum noch bändigen kann), mit zu uns ins Bett nehme. Doch sie ist dann immer noch wach und fit und turnt im Bett herum. Meist wiege ich sie dann noch stundenlang in unserem Bett, erzähle eine Geschicht oder bringe sie in ihr Zimmer (damit sie nicht irgendwann aus unserem Bett fällt) – Geschrei – nehme sie mit zu uns – topfit - Stillen usw. usw. Solche Szenen gibt es jede Nacht bis zu ZWEI mal!!! Wenn sie schläft, dann wie gesagt nie mehr als 2 bis 2,5 Stunden. Wenn sie bei uns im Bett schläft, kommt sie manchmal sogar stündlich zum Stillen, schläft aber oft dann wieder ein.
Zitat:
Hast du mal versucht, sie ohne weiteres in den Arm zu nehmen und direkt zu stillen? Durch die ganze Show nachts wacht sie erst richtig auf und dreht erst recht auf.
Mein Mann schläft nachts so tief und fest, dass er dies alles meist nicht mitbekommt – wenn doch, dann ist er aber böse und ungeduldig, da er seinen Schlaf braucht.
Zitat:
Genau, das Kind ist tagsüber super, aber nachts braucht man seine Ruhe. Ist doch super fürs Urvertrauen, wenn es direkt lernt, dass es nur tagsüber geliebt wird. *Ironie*
Wir wollten es eigentlich nicht einführen, dass sie bei uns im Bett schläft, sind aber dazu "gezwungen", wenn ich sie nicht die ganze Nacht Herumtragen und dazw. Stillen möchte.
Um sieben/halb acht morgens ist sie oft wach und schläft nicht mehr ein. Wenn ich Glück habe, ist sie aber gegen 9 Uhr dann müde und schläft 30 Min. nach Stillen. Mittagsschlaf macht sie auch nur sporadisch (höchstens 1 Stunde so gg. 12.30 - etwa 2 bis 3 mal die Woche; im Kinderwagen schläft sie nach etwa 60 Minuten erst ein, wenn ich wieder auf dem Heimweg bin... Lediglich im Auto schläft sie meist nach ca. 20 Min. Fahrt ein - seit ein paar Tagen dort aber auch nicht mehr.. Aber ich kann ja nicht jeden Tag stundenlang herumfahren). Sie ist nach dem Mittagessen zwar auch immer müde, schläft aber nur kurz – meist nur 20-30 Minuten.
Zitat:
Da gibts viele Kinder, die so wenig schlafen, obwohl sie müde sind. Das liegt daran, dass das Einschlafen für Babys eine " Trennung" bedeutet - es kann schlafend nicht selbst aufpassen, dass ihm nichts passiert. Man kann es damit vergleichen, wenn man zB im Zug oder Bus sitzt, etwas döst und dann aufschreckt, weil man nicht mehr weiß, wo man ist - kennst du das?![]()
Ich gehe langsam auf dem Zahnfleisch. Da sie tagsüber kaum schläft, kann ich mich dann nicht ausruhen. Da ihre Schlafphasen so kurz sind, komme ich kaum noch zur Ruhe. Durchgeschlafen hat sie erst einmal überhaupt.
Zuerst dachten wir, das sei eine Phase, weil sie langsam gehen lernt und so. Aber diese Phase dauert ja dann doch schon länger (fast 6 Wochen) und wird ja immer schlimmer.
Zitat:Sie zahnt nicht, daran liegt es also auch nicht.
Auch wenn es mal funktioniert hat, kann es irgendeinen Auslöser geben, und dann gehts nicht mehr. Kinder sind keine Maschinen, sondern kleine Wesen mit Emotionen. Sie lernen und begreifen ihre Welt regelmäßig neu. Da kann man nicht zwanghaft alles auf körperliche Probleme zurück führen, auch wenn das einfach ist.
Mein Mann lässt sie manchmal sogar für ein paar Minuten schreien, weil auch er am Ende seiner Nerven ist.
Bei uns in der Nähe ist eine Schlafambulanz für Kinder/Babys. Aber dort wurde ich abgewimmelt, es würde ca. 12-16 Wochen dauern, bis man überhaupt einen Termin bekommt, bis dahin würde ich sie nicht mehr brauchen.
Der Kinderarzt meint, Schlafen sei Glück und Pech und wir hätten Pech.
Die Pekip-Leiterin meint, wir sollen das Stufen-Beruhigungsprogramm weitermachen, aber ein brüllendes Kind, das im Bett steht oder mit den Beinen stampft oder zumindest auf allen Vieren herumkrabbelt, das kann man schlecht mit Popo tätscheln oder streicheln beruhigen....
WER kennt solche Episoden????
Zitat:
Ich nicht. Weil ich nie versucht habe, das Verhalten meiner Kindes in irhendeiner Weise zu manipulieren. Sie war auch nie ein toller Schläfer, hat aber dennoch immer meine Nähe und die Erfüllung ihrer Bedürfnisse bekommen, egal ob Tag oder Nacht ist. Sie schläft bei mir und wird gestillt, zum Schlafen und wenn sie es nachts verlangt, auch. Inzwischen schläft sie regelmäßig durch, trotz beidem und ohne Geschrei.
WAS können wir machen????
Zitat:
Wieder anfangen, auf das Kind einzugehen.
Konkret: wie beruhigt man ein Kind, das brüllend im Bett steht ohne stundenlanges Herumtragen??
Zitat:
Konkret: Diese Situation direkt vermeiden. Sie schreit ja nicht aus Spaß an der Freude, sondern, da ihr etwas fehlt. Und nein, damit meine ich nicht Hunger-Windel-kalt.
Mir graust es langsam vor jedem Abend... Unsere Ehe leidet, da wir beide am Ende mit den Nerven und ich am Ende der Kräfte bin bzw. sind. Wobei wir BEIDE mit der Kleinen sehr geduldig und liebevoll sind, damit sie nicht merkt, dass wir eigentlich fertig sind....Zitat:
Das klang oben irgendwie anders.
Ich bin über JEDEN Tipp dankbar.
Sie nimmt übrigens weder Schnuller, keinen Daumen, kein Schnuffeltuch und die Stoffwindeln, die nach mir riechen sind ihr auch schnuppe....
Die Bücher Schlafen und Wachen und Schlafen statt Schreien & Jedes Kind kann schlafen lernen habe ich gelesen. Ersteres rät ja das Schlafen im Elternbett, das zweite rät ja zu Stillen, aber das bringt unsere Kleine ja oft nicht mehr zum Einschlafen....Zitat:
Jetzt gar nicht mehr oder was? Du hast es doch vor einiger Zeit von dir aus eingestellt.![]()
Das dritte Buch kannst du nächsten Sommer zum Grill anzünden nehmen. Ich habe es aus Studiengründen inzwischen mehrmals gelesen und kann dem nichts, absolut nichts abgewinnen. Es ist mir nahezu peinlich, sowas in meinem Bücherregal stehen zu haben.
Wir brauchen DRINGEND Hilfe. Ich verstehe nicht, was plötzlich anders ist, warum nichts mehr funktioniert und die Nächte zum Tag werden....
Ich würde dir raten nochmal alles "zurück zu setzen" und von vorn zu beginnen. Lass das Theater am Abend und bring sie so ins Bett, wie es funktioniert hat. Du musst ihr nichts beibringen, sowas kommt alles auch ohne Druck und Geschrei von selbst mit der Zeit.
Und @ Mama2015: Deine Schlaftipps finde ich auch bedenklich. Was soll denn das Kind damit lernen? Mama ist da, hilft mir aber nicht? Hat definitiv Potenzial, aber wenig mit respekt- und liebevollem Umgang zu tun.
20.01.2015 08:33
Zitat von LIttleOne13:
Ich war mal so frei, in deinem Text zu antworten:
Zitat von lanrab:
Hallo, ich brauche dringend Hilfe, denn so langsam kann ich nicht mehr. Meine Tochter ist 10 Monate alt und hat noch nie toll geschlafen. Bis vor etwa 2 Monaten habe ich sie in den Schlaf gestillt, sollte dies aber abends (und eigentlich auch tagsüber) aufhören, damit sie lernt, alleine einzuschlafen
Zitat:und weil sie viel zu viele Milchmahlzeiten zu sich nimmt. Sie ist sehr propert, mit dem Gewicht stark an der oberen Grenze.
An der Stelle wurde ich grade stutzig. Wieso soll sie das jetzt lernen?
Ist sie vorher besser eingeschlafen?
Zitat:
Das ist bei Stillkindern nicht tragisch. Babys brauchen Babyspeck, wenn sie mobil wird, purzeln die Röllchen.
Seit sie 4,5 Mon. ist, bekommt sie Beikost – Idee war (nach Abspr. mit dem Kinderarzt), dass sie abends dann pappsatt ist und länger schläft. Fehlanzeige.Zitat:Seit sie 6 Mon. Ist, schläft sie im eigenen Bett im eigenen Zimmer. Der „Umzug“ hat super geklappt – auch weil sie zuletzt meist wach wurde (im Babybay an meinem Bett), wenn ich mich bewegt habe.
LOL
Immer diese Annahme, dass man pappsatt besser schlafen kann. Ich empfehle da immer das Selbstexperiment: Iss mal um 22 Uhr eine so große Portion Grießbrei, dass dir grade langsam übel wird, geh Zähne putzen und direkt ins Bett und berichte mal von der Qualität deines Schlafes.![]()
Vor 8 Wochen also haben wir genaue Abendrituale eingeführt,
Zitat:sie geht ins Bett, wenn sie müde ist (meist gegen 18.30), ich singe ihr ein ruhiges Liedchen auf dem Wickeltisch, wir haben ein Stufenprogramm des Beruhigens im Bettchen entwickelt (nach Absprache mit unserer Pekip-Leiterin), Ziel war das Einschlafen im Bett ohne Stillen (und ich wollte das dann bei den Vormittags- und Mittagsschläfchen auch einführen, doch soweit bin ich nie gekommen). Anfangs hat das super geklappt, etwa 2 Wochen lang. Ich habe sie hingelegt, sie gestreichelt, gut zugeredet und getätschelt und oft hat sie nach wenigen Augenblicken geschlafen. Sie hat dann auch meist so 4 – 6 Stunden am Stück geschlafen, kam nachts nur 2 mal. Das war traumhaft. Nachts wurde sie gestillt, ist dabei eingeschlafen.
Erst vor 8 Wochen? Gab es vorher keinen festen Ablauf?Zitat:
Na, das klingt doch nicht schlecht. Kinder, die ohne das Stillen einschlafen, schlafen (teilweise) dann länger und ruhiger.
Seit über 4 Wochen wird es täglich schlimmer. Das Einschlafen im Bett ohne Stillen dauert jeden Abend mehr als 2 Stunden (mein Mann löst mich nach 1 – 1,5 Std. ab, macht dann selber weiter mit Rumtragen, Wiegen, ich habe davor das Gleiche gemacht, gesungen, Geschichten erzählt – aber wehe, man legt sie hin, dann steht sie SOFORT auf, krallt sich ans Gitterbett und brüllt).
Wir sind mit unserem Latein am Ende. Heute wollte sich nicht einmal Stillen, mein Mann ist nun schon wieder seit 1 Stunde bei ihr und versucht sein Glück.
Gestern habe ich sie nach über 2 Stunden im Gitterbettchen stehen dann doch in den Schlaf gestillt....
An Hinlegen ohne Stillen oder stundenlangem Rumtragen ist nicht mehr zu denken..
Zitat:
Dann solltest du dir mal überlegen, wo deine Prioritäten liegen: Willst du dem Kind auf Gedeih und Verderb was beibringen, oder nen ruhigen Abend haben für euch beide? Nach so viel Theater und Geschrei ist es nicht verwunderlich, dass dein Kind ewig braucht, bis es zur Ruhe kommt.
Abends machen wir ruhiges Programm, etwa 1 Std. vor dem zubett gehen keine Action, keine Musik oder so, damit der Abend ruhig ausklingt.
Es ist meist auch so, dass sie schon brüllt und strampelt, wenn wir sie (hundemüde) auf ihren Wickeltisch legen.
Der Gipfel kommt aber nachts. Ihre Schlafphasen dauern nicht einmal 3 Stunden (und oft kommt sie nach dem Einschlafen nach ca. 30-60 Minuten zum ersten mal und wird gestillt, wenn wir dann nicht auch 2 Stunden oder länger mit ihr herummachen wollen). Nachts dann ist sie meist hellwach. Der Versuch, sie zum Schlafen zu bringen, dauert nachts im Schnitt 3-4 Stunden. Meist gipfelt es darin, dass ich sie (nach etwa 30-60 Min. Stillen und dann Herumtragen usw. - wobei sie oft auf dem Arm so zappelig ist, dass ich sie kaum noch bändigen kann), mit zu uns ins Bett nehme. Doch sie ist dann immer noch wach und fit und turnt im Bett herum. Meist wiege ich sie dann noch stundenlang in unserem Bett, erzähle eine Geschicht oder bringe sie in ihr Zimmer (damit sie nicht irgendwann aus unserem Bett fällt) – Geschrei – nehme sie mit zu uns – topfit - Stillen usw. usw. Solche Szenen gibt es jede Nacht bis zu ZWEI mal!!! Wenn sie schläft, dann wie gesagt nie mehr als 2 bis 2,5 Stunden. Wenn sie bei uns im Bett schläft, kommt sie manchmal sogar stündlich zum Stillen, schläft aber oft dann wieder ein.
Zitat:
Hast du mal versucht, sie ohne weiteres in den Arm zu nehmen und direkt zu stillen? Durch die ganze Show nachts wacht sie erst richtig auf und dreht erst recht auf.
Mein Mann schläft nachts so tief und fest, dass er dies alles meist nicht mitbekommt – wenn doch, dann ist er aber böse und ungeduldig, da er seinen Schlaf braucht.
Zitat:
Genau, das Kind ist tagsüber super, aber nachts braucht man seine Ruhe. Ist doch super fürs Urvertrauen, wenn es direkt lernt, dass es nur tagsüber geliebt wird. *Ironie*
Wir wollten es eigentlich nicht einführen, dass sie bei uns im Bett schläft, sind aber dazu "gezwungen", wenn ich sie nicht die ganze Nacht Herumtragen und dazw. Stillen möchte.
Um sieben/halb acht morgens ist sie oft wach und schläft nicht mehr ein. Wenn ich Glück habe, ist sie aber gegen 9 Uhr dann müde und schläft 30 Min. nach Stillen. Mittagsschlaf macht sie auch nur sporadisch (höchstens 1 Stunde so gg. 12.30 - etwa 2 bis 3 mal die Woche; im Kinderwagen schläft sie nach etwa 60 Minuten erst ein, wenn ich wieder auf dem Heimweg bin... Lediglich im Auto schläft sie meist nach ca. 20 Min. Fahrt ein - seit ein paar Tagen dort aber auch nicht mehr.. Aber ich kann ja nicht jeden Tag stundenlang herumfahren). Sie ist nach dem Mittagessen zwar auch immer müde, schläft aber nur kurz – meist nur 20-30 Minuten.
Zitat:
Da gibts viele Kinder, die so wenig schlafen, obwohl sie müde sind. Das liegt daran, dass das Einschlafen für Babys eine " Trennung" bedeutet - es kann schlafend nicht selbst aufpassen, dass ihm nichts passiert. Man kann es damit vergleichen, wenn man zB im Zug oder Bus sitzt, etwas döst und dann aufschreckt, weil man nicht mehr weiß, wo man ist - kennst du das?![]()
Ich gehe langsam auf dem Zahnfleisch. Da sie tagsüber kaum schläft, kann ich mich dann nicht ausruhen. Da ihre Schlafphasen so kurz sind, komme ich kaum noch zur Ruhe. Durchgeschlafen hat sie erst einmal überhaupt.
Zuerst dachten wir, das sei eine Phase, weil sie langsam gehen lernt und so. Aber diese Phase dauert ja dann doch schon länger (fast 6 Wochen) und wird ja immer schlimmer.
Zitat:Sie zahnt nicht, daran liegt es also auch nicht.
Auch wenn es mal funktioniert hat, kann es irgendeinen Auslöser geben, und dann gehts nicht mehr. Kinder sind keine Maschinen, sondern kleine Wesen mit Emotionen. Sie lernen und begreifen ihre Welt regelmäßig neu. Da kann man nicht zwanghaft alles auf körperliche Probleme zurück führen, auch wenn das einfach ist.
Mein Mann lässt sie manchmal sogar für ein paar Minuten schreien, weil auch er am Ende seiner Nerven ist.
Bei uns in der Nähe ist eine Schlafambulanz für Kinder/Babys. Aber dort wurde ich abgewimmelt, es würde ca. 12-16 Wochen dauern, bis man überhaupt einen Termin bekommt, bis dahin würde ich sie nicht mehr brauchen.
Der Kinderarzt meint, Schlafen sei Glück und Pech und wir hätten Pech.
Die Pekip-Leiterin meint, wir sollen das Stufen-Beruhigungsprogramm weitermachen, aber ein brüllendes Kind, das im Bett steht oder mit den Beinen stampft oder zumindest auf allen Vieren herumkrabbelt, das kann man schlecht mit Popo tätscheln oder streicheln beruhigen....
WER kennt solche Episoden????
Zitat:
Ich nicht. Weil ich nie versucht habe, das Verhalten meiner Kindes in irhendeiner Weise zu manipulieren. Sie war auch nie ein toller Schläfer, hat aber dennoch immer meine Nähe und die Erfüllung ihrer Bedürfnisse bekommen, egal ob Tag oder Nacht ist. Sie schläft bei mir und wird gestillt, zum Schlafen und wenn sie es nachts verlangt, auch. Inzwischen schläft sie regelmäßig durch, trotz beidem und ohne Geschrei.
WAS können wir machen????
Zitat:
Wieder anfangen, auf das Kind einzugehen.
Konkret: wie beruhigt man ein Kind, das brüllend im Bett steht ohne stundenlanges Herumtragen??
Zitat:
Konkret: Diese Situation direkt vermeiden. Sie schreit ja nicht aus Spaß an der Freude, sondern, da ihr etwas fehlt. Und nein, damit meine ich nicht Hunger-Windel-kalt.
Mir graust es langsam vor jedem Abend... Unsere Ehe leidet, da wir beide am Ende mit den Nerven und ich am Ende der Kräfte bin bzw. sind. Wobei wir BEIDE mit der Kleinen sehr geduldig und liebevoll sind, damit sie nicht merkt, dass wir eigentlich fertig sind....Zitat:
Das klang oben irgendwie anders.
Ich bin über JEDEN Tipp dankbar.
Sie nimmt übrigens weder Schnuller, keinen Daumen, kein Schnuffeltuch und die Stoffwindeln, die nach mir riechen sind ihr auch schnuppe....
Die Bücher Schlafen und Wachen und Schlafen statt Schreien & Jedes Kind kann schlafen lernen habe ich gelesen. Ersteres rät ja das Schlafen im Elternbett, das zweite rät ja zu Stillen, aber das bringt unsere Kleine ja oft nicht mehr zum Einschlafen....Zitat:
Jetzt gar nicht mehr oder was? Du hast es doch vor einiger Zeit von dir aus eingestellt.![]()
Das dritte Buch kannst du nächsten Sommer zum Grill anzünden nehmen. Ich habe es aus Studiengründen inzwischen mehrmals gelesen und kann dem nichts, absolut nichts abgewinnen. Es ist mir nahezu peinlich, sowas in meinem Bücherregal stehen zu haben.
Wir brauchen DRINGEND Hilfe. Ich verstehe nicht, was plötzlich anders ist, warum nichts mehr funktioniert und die Nächte zum Tag werden....
Ich würde dir raten nochmal alles "zurück zu setzen" und von vorn zu beginnen. Lass das Theater am Abend und bring sie so ins Bett, wie es funktioniert hat. Du musst ihr nichts beibringen, sowas kommt alles auch ohne Druck und Geschrei von selbst mit der Zeit.
Und @ Mama2015: Deine Schlaftipps finde ich auch bedenklich. Was soll denn das Kind damit lernen? Mama ist da, hilft mir aber nicht? Hat definitiv Potenzial, aber wenig mit respekt- und liebevollem Umgang zu tun.
Sehr gut geschrieben, little!
20.01.2015 08:52
Oh, jetzt erst mitbekommen, dass du "Schlafen und Wachen" schon gelesen hast.
Was hat dich daran denn so gestört, dass du die Tipps darin so weit von dir weist und deine Intuition ausblendest?
Was hat dich daran denn so gestört, dass du die Tipps darin so weit von dir weist und deine Intuition ausblendest?
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