Einschlafen dauert über 2 Std. - nachts ist Baby (10 Mon.) bis zu 4 Std. wach - HILFE
20.01.2015 18:17
Zitat von LIttleOne13:
Ich war mal so frei, in deinem Text zu antworten:
Zitat von lanrab:
Hallo, ich brauche dringend Hilfe, denn so langsam kann ich nicht mehr. Meine Tochter ist 10 Monate alt und hat noch nie toll geschlafen. Bis vor etwa 2 Monaten habe ich sie in den Schlaf gestillt, sollte dies aber abends (und eigentlich auch tagsüber) aufhören, damit sie lernt, alleine einzuschlafen
Zitat:und weil sie viel zu viele Milchmahlzeiten zu sich nimmt. Sie ist sehr propert, mit dem Gewicht stark an der oberen Grenze.
An der Stelle wurde ich grade stutzig. Wieso soll sie das jetzt lernen?
Ist sie vorher besser eingeschlafen?
Zitat:
Das ist bei Stillkindern nicht tragisch. Babys brauchen Babyspeck, wenn sie mobil wird, purzeln die Röllchen.
Seit sie 4,5 Mon. ist, bekommt sie Beikost – Idee war (nach Abspr. mit dem Kinderarzt), dass sie abends dann pappsatt ist und länger schläft. Fehlanzeige.Zitat:Seit sie 6 Mon. Ist, schläft sie im eigenen Bett im eigenen Zimmer. Der „Umzug“ hat super geklappt – auch weil sie zuletzt meist wach wurde (im Babybay an meinem Bett), wenn ich mich bewegt habe.
LOL
Immer diese Annahme, dass man pappsatt besser schlafen kann. Ich empfehle da immer das Selbstexperiment: Iss mal um 22 Uhr eine so große Portion Grießbrei, dass dir grade langsam übel wird, geh Zähne putzen und direkt ins Bett und berichte mal von der Qualität deines Schlafes.![]()
Vor 8 Wochen also haben wir genaue Abendrituale eingeführt,
Zitat:sie geht ins Bett, wenn sie müde ist (meist gegen 18.30), ich singe ihr ein ruhiges Liedchen auf dem Wickeltisch, wir haben ein Stufenprogramm des Beruhigens im Bettchen entwickelt (nach Absprache mit unserer Pekip-Leiterin), Ziel war das Einschlafen im Bett ohne Stillen (und ich wollte das dann bei den Vormittags- und Mittagsschläfchen auch einführen, doch soweit bin ich nie gekommen). Anfangs hat das super geklappt, etwa 2 Wochen lang. Ich habe sie hingelegt, sie gestreichelt, gut zugeredet und getätschelt und oft hat sie nach wenigen Augenblicken geschlafen. Sie hat dann auch meist so 4 – 6 Stunden am Stück geschlafen, kam nachts nur 2 mal. Das war traumhaft. Nachts wurde sie gestillt, ist dabei eingeschlafen.
Erst vor 8 Wochen? Gab es vorher keinen festen Ablauf?Zitat:
Na, das klingt doch nicht schlecht. Kinder, die ohne das Stillen einschlafen, schlafen (teilweise) dann länger und ruhiger.
Seit über 4 Wochen wird es täglich schlimmer. Das Einschlafen im Bett ohne Stillen dauert jeden Abend mehr als 2 Stunden (mein Mann löst mich nach 1 – 1,5 Std. ab, macht dann selber weiter mit Rumtragen, Wiegen, ich habe davor das Gleiche gemacht, gesungen, Geschichten erzählt – aber wehe, man legt sie hin, dann steht sie SOFORT auf, krallt sich ans Gitterbett und brüllt).
Wir sind mit unserem Latein am Ende. Heute wollte sich nicht einmal Stillen, mein Mann ist nun schon wieder seit 1 Stunde bei ihr und versucht sein Glück.
Gestern habe ich sie nach über 2 Stunden im Gitterbettchen stehen dann doch in den Schlaf gestillt....
An Hinlegen ohne Stillen oder stundenlangem Rumtragen ist nicht mehr zu denken..
Zitat:
Dann solltest du dir mal überlegen, wo deine Prioritäten liegen: Willst du dem Kind auf Gedeih und Verderb was beibringen, oder nen ruhigen Abend haben für euch beide? Nach so viel Theater und Geschrei ist es nicht verwunderlich, dass dein Kind ewig braucht, bis es zur Ruhe kommt.
Abends machen wir ruhiges Programm, etwa 1 Std. vor dem zubett gehen keine Action, keine Musik oder so, damit der Abend ruhig ausklingt.
Es ist meist auch so, dass sie schon brüllt und strampelt, wenn wir sie (hundemüde) auf ihren Wickeltisch legen.
Der Gipfel kommt aber nachts. Ihre Schlafphasen dauern nicht einmal 3 Stunden (und oft kommt sie nach dem Einschlafen nach ca. 30-60 Minuten zum ersten mal und wird gestillt, wenn wir dann nicht auch 2 Stunden oder länger mit ihr herummachen wollen). Nachts dann ist sie meist hellwach. Der Versuch, sie zum Schlafen zu bringen, dauert nachts im Schnitt 3-4 Stunden. Meist gipfelt es darin, dass ich sie (nach etwa 30-60 Min. Stillen und dann Herumtragen usw. - wobei sie oft auf dem Arm so zappelig ist, dass ich sie kaum noch bändigen kann), mit zu uns ins Bett nehme. Doch sie ist dann immer noch wach und fit und turnt im Bett herum. Meist wiege ich sie dann noch stundenlang in unserem Bett, erzähle eine Geschicht oder bringe sie in ihr Zimmer (damit sie nicht irgendwann aus unserem Bett fällt) – Geschrei – nehme sie mit zu uns – topfit - Stillen usw. usw. Solche Szenen gibt es jede Nacht bis zu ZWEI mal!!! Wenn sie schläft, dann wie gesagt nie mehr als 2 bis 2,5 Stunden. Wenn sie bei uns im Bett schläft, kommt sie manchmal sogar stündlich zum Stillen, schläft aber oft dann wieder ein.
Zitat:
Hast du mal versucht, sie ohne weiteres in den Arm zu nehmen und direkt zu stillen? Durch die ganze Show nachts wacht sie erst richtig auf und dreht erst recht auf.
Mein Mann schläft nachts so tief und fest, dass er dies alles meist nicht mitbekommt – wenn doch, dann ist er aber böse und ungeduldig, da er seinen Schlaf braucht.
Zitat:
Genau, das Kind ist tagsüber super, aber nachts braucht man seine Ruhe. Ist doch super fürs Urvertrauen, wenn es direkt lernt, dass es nur tagsüber geliebt wird. *Ironie*
Wir wollten es eigentlich nicht einführen, dass sie bei uns im Bett schläft, sind aber dazu "gezwungen", wenn ich sie nicht die ganze Nacht Herumtragen und dazw. Stillen möchte.
Um sieben/halb acht morgens ist sie oft wach und schläft nicht mehr ein. Wenn ich Glück habe, ist sie aber gegen 9 Uhr dann müde und schläft 30 Min. nach Stillen. Mittagsschlaf macht sie auch nur sporadisch (höchstens 1 Stunde so gg. 12.30 - etwa 2 bis 3 mal die Woche; im Kinderwagen schläft sie nach etwa 60 Minuten erst ein, wenn ich wieder auf dem Heimweg bin... Lediglich im Auto schläft sie meist nach ca. 20 Min. Fahrt ein - seit ein paar Tagen dort aber auch nicht mehr.. Aber ich kann ja nicht jeden Tag stundenlang herumfahren). Sie ist nach dem Mittagessen zwar auch immer müde, schläft aber nur kurz – meist nur 20-30 Minuten.
Zitat:
Da gibts viele Kinder, die so wenig schlafen, obwohl sie müde sind. Das liegt daran, dass das Einschlafen für Babys eine " Trennung" bedeutet - es kann schlafend nicht selbst aufpassen, dass ihm nichts passiert. Man kann es damit vergleichen, wenn man zB im Zug oder Bus sitzt, etwas döst und dann aufschreckt, weil man nicht mehr weiß, wo man ist - kennst du das?![]()
Ich gehe langsam auf dem Zahnfleisch. Da sie tagsüber kaum schläft, kann ich mich dann nicht ausruhen. Da ihre Schlafphasen so kurz sind, komme ich kaum noch zur Ruhe. Durchgeschlafen hat sie erst einmal überhaupt.
Zuerst dachten wir, das sei eine Phase, weil sie langsam gehen lernt und so. Aber diese Phase dauert ja dann doch schon länger (fast 6 Wochen) und wird ja immer schlimmer.
Zitat:Sie zahnt nicht, daran liegt es also auch nicht.
Auch wenn es mal funktioniert hat, kann es irgendeinen Auslöser geben, und dann gehts nicht mehr. Kinder sind keine Maschinen, sondern kleine Wesen mit Emotionen. Sie lernen und begreifen ihre Welt regelmäßig neu. Da kann man nicht zwanghaft alles auf körperliche Probleme zurück führen, auch wenn das einfach ist.
Mein Mann lässt sie manchmal sogar für ein paar Minuten schreien, weil auch er am Ende seiner Nerven ist.
Bei uns in der Nähe ist eine Schlafambulanz für Kinder/Babys. Aber dort wurde ich abgewimmelt, es würde ca. 12-16 Wochen dauern, bis man überhaupt einen Termin bekommt, bis dahin würde ich sie nicht mehr brauchen.
Der Kinderarzt meint, Schlafen sei Glück und Pech und wir hätten Pech.
Die Pekip-Leiterin meint, wir sollen das Stufen-Beruhigungsprogramm weitermachen, aber ein brüllendes Kind, das im Bett steht oder mit den Beinen stampft oder zumindest auf allen Vieren herumkrabbelt, das kann man schlecht mit Popo tätscheln oder streicheln beruhigen....
WER kennt solche Episoden????
Zitat:
Ich nicht. Weil ich nie versucht habe, das Verhalten meiner Kindes in irhendeiner Weise zu manipulieren. Sie war auch nie ein toller Schläfer, hat aber dennoch immer meine Nähe und die Erfüllung ihrer Bedürfnisse bekommen, egal ob Tag oder Nacht ist. Sie schläft bei mir und wird gestillt, zum Schlafen und wenn sie es nachts verlangt, auch. Inzwischen schläft sie regelmäßig durch, trotz beidem und ohne Geschrei.
WAS können wir machen????
Zitat:
Wieder anfangen, auf das Kind einzugehen.
Konkret: wie beruhigt man ein Kind, das brüllend im Bett steht ohne stundenlanges Herumtragen??
Zitat:
Konkret: Diese Situation direkt vermeiden. Sie schreit ja nicht aus Spaß an der Freude, sondern, da ihr etwas fehlt. Und nein, damit meine ich nicht Hunger-Windel-kalt.
Mir graust es langsam vor jedem Abend... Unsere Ehe leidet, da wir beide am Ende mit den Nerven und ich am Ende der Kräfte bin bzw. sind. Wobei wir BEIDE mit der Kleinen sehr geduldig und liebevoll sind, damit sie nicht merkt, dass wir eigentlich fertig sind....Zitat:
Das klang oben irgendwie anders.
Ich bin über JEDEN Tipp dankbar.
Sie nimmt übrigens weder Schnuller, keinen Daumen, kein Schnuffeltuch und die Stoffwindeln, die nach mir riechen sind ihr auch schnuppe....
Die Bücher Schlafen und Wachen und Schlafen statt Schreien & Jedes Kind kann schlafen lernen habe ich gelesen. Ersteres rät ja das Schlafen im Elternbett, das zweite rät ja zu Stillen, aber das bringt unsere Kleine ja oft nicht mehr zum Einschlafen....Zitat:
Jetzt gar nicht mehr oder was? Du hast es doch vor einiger Zeit von dir aus eingestellt.![]()
Das dritte Buch kannst du nächsten Sommer zum Grill anzünden nehmen. Ich habe es aus Studiengründen inzwischen mehrmals gelesen und kann dem nichts, absolut nichts abgewinnen. Es ist mir nahezu peinlich, sowas in meinem Bücherregal stehen zu haben.
Wir brauchen DRINGEND Hilfe. Ich verstehe nicht, was plötzlich anders ist, warum nichts mehr funktioniert und die Nächte zum Tag werden....
Ich würde dir raten nochmal alles "zurück zu setzen" und von vorn zu beginnen. Lass das Theater am Abend und bring sie so ins Bett, wie es funktioniert hat. Du musst ihr nichts beibringen, sowas kommt alles auch ohne Druck und Geschrei von selbst mit der Zeit.
Und @ Mama2015: Deine Schlaftipps finde ich auch bedenklich. Was soll denn das Kind damit lernen? Mama ist da, hilft mir aber nicht? Hat definitiv Potenzial, aber wenig mit respekt- und liebevollem Umgang zu tun.
schön geschrieben little
ich find ja den teil mit dem papa der nachts dann böse und ungeduldig wird am entzückendsten. böses kind. heult obwohl Papa doch seinen Schlaf braucht
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