Ist das deren Ernst? Grenzen der Bedürfnissorientierung
17.11.2016 22:26
Zitat von Möhre:
Zitat von Aduja:
Zitat von Möhre:
Zitat von Aduja:
...
sie konnten es eben nicht. Denn ansonsten würden viele ihre Entscheidung jetzt nicht am liebsten zurücknehmen wollen.
Als Bevölkerung geht man wählen und gibt seine Stimme einer Partei ab, in der Hoffnung, dass sie letztendlich dass beste für das Land und für einen selber entscheiden. Das hat rein gar nichts mit Diktatur zu tun (ich finde die Beispiele hier manchmal wirklich sehr krass und sehr pauschal). Es gibt nicht wenige Menschen, die wenig Ahnung von Politik haben und nur aus einer Laune heraus, schnell was ankreuzen z. B. war es in England die Angst vor der Überschwemmung mit Flüchtlingen, warum viele für den Brexit stimmten. Und da ist es besser, dass die Regierung entscheidet, als panische Bürger.
Dein Beispiel war doch, dass man eine bestimmte Entscheidung eben nicht in die Hände aller legen soll, weil ja vielleicht nicht alle damit klar kommen. Und genau da sehe ich den Fehler eben in der Vorarbeit, aber nicht in der Möglichkeit an sich. Wenn es in einem Land die Möglichkeit gibt, Bürgerentscheide durchzuführen, dann müssen die Bürger auch darauf vorbereitet werden, was das genau bedeutet. Dann sind aber Bürgerentscheide nicht per se schlecht.
es soll jetzt auch keine politische Diskussion entfachen, ich wollte damit einfach ein Beispiel geben, dass selbst Erwachsene manchmal die Reichweite ihrer Entscheidung nicht einschätzen können. Wie sollen es dann kleine Kinder können denen es an Lebenserfahrung fehlt.
Da geht es meiner Meinung nach aber auch um grundlegende Dinge, nicht unbedingt um Kleidung o.ä. Sondern sowas wie Ernährung, falscher Umgang mit Medien, Schlafgewohnheiten usw. Etwas was sich letztendlich negativ auf das Kind auswirken könnte. Und da sehe ich mich in der Pflicht als Elternteil einzugreifen und mein Kind davor zu schützen.
Aber das ist doch gerade der Punkt. Kinder müssen sich darin üben Entscheidungen zu treffen. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten natürlich. Und das schließt auch ein, dass man eben die Erfahrung macht, dass man sich falsch entscheidet, z. B. wenn man friert, weil man keine Jacke anziehen wollte.
Aber da sind die Eltern in der Pflicht, zum Beispiel eine Jacke mitzunehmen, damit die Entscheidung des Kindes keine weiteren Konsequenzen hat, und es sie eben anziehen kann, wenn es doch kalt ist.
Ähnliches gilt für die Ernährung. Ich bin als Elternteil dafür verantwortlich, welches Essen ins Haus kommt, aber wann die Kinder wieviel davon essen, darf durchaus ihnen überlassen sein.
Und wenn es mich nervt, dass die Kinder so lange vor dem Fernseher hocken, sorge ich dafür, dass es andere attraktive Möglichkeiten gibt. Es wird kaum ein Kindergartenkind geben, dass einem Besuch auf dem Spielplatz den Fernseher vorzieht.
17.11.2016 22:28
Zitat von Stefanka93:
Um zum Thema zurück zu kommen: Wieso wirkt es sich negativ auf das Kind aus, wenn es selbst entscheidet, wann es müde ist und dann erst ins Bett geht?![]()
das hatte ich bereits schon geschrieben. Das mag noch keine so große Rolle spielen, wenn die Kinder noch klein sind. Aber spätestens mit dem Schulbeginn kann es Probleme geben. Das Kind ist im übermüdeten Zustand unkonzentrierter und nicht so aufnahmefähig wie ein ausgeschlafenes Kind. Und da sollten die Eltern mMn dafür Sorge tragen, dass das Kind eben auch ausgeschlafen zur Schule geht.
17.11.2016 22:31
Zitat von Möhre:
Zitat von Stefanka93:
Um zum Thema zurück zu kommen: Wieso wirkt es sich negativ auf das Kind aus, wenn es selbst entscheidet, wann es müde ist und dann erst ins Bett geht?![]()
das hatte ich bereits schon geschrieben. Das mag noch keine so große Rolle spielen, wenn die Kinder noch klein sind. Aber spätestens mit dem Schulbeginn kann es Probleme geben. Das Kind ist im übermüdeten Zustand unkonzentrierter und nicht so aufnahmefähig wie ein ausgeschlafenes Kind. Und da sollten die Eltern mMn dafür Sorge tragen, dass das Kind eben auch ausgeschlafen zur Schule geht.
Aber Kinder sind doch nicht doof. Man will sich wohl fühlen und das tut man nicht, wenn man müde ist.
Ich habe jeden Abend noch gelesen und habe dann selbstständig das Licht aus gemacht.
17.11.2016 22:32
Zitat von Möhre:
Zitat von Stefanka93:
Um zum Thema zurück zu kommen: Wieso wirkt es sich negativ auf das Kind aus, wenn es selbst entscheidet, wann es müde ist und dann erst ins Bett geht?![]()
das hatte ich bereits schon geschrieben. Das mag noch keine so große Rolle spielen, wenn die Kinder noch klein sind. Aber spätestens mit dem Schulbeginn kann es Probleme geben. Das Kind ist im übermüdeten Zustand unkonzentrierter und nicht so aufnahmefähig wie ein ausgeschlafenes Kind. Und da sollten die Eltern mMn dafür Sorge tragen, dass das Kind eben auch ausgeschlafen zur Schule geht.
Nunja, aber auch das kann das Kind lernen, spätestens im Jugendalter und dann wird es von sich aus eher ins Bett gehen.
Das können aber auch Grundschulkinder lernen, das muss eben kommuniziert werden, dass sie jetzt eigens die Verantwortung dafür tragen.
17.11.2016 22:34
Zitat von Möhre:
Zitat von Stefanka93:
Um zum Thema zurück zu kommen: Wieso wirkt es sich negativ auf das Kind aus, wenn es selbst entscheidet, wann es müde ist und dann erst ins Bett geht?![]()
das hatte ich bereits schon geschrieben. Das mag noch keine so große Rolle spielen, wenn die Kinder noch klein sind. Aber spätestens mit dem Schulbeginn kann es Probleme geben. Das Kind ist im übermüdeten Zustand unkonzentrierter und nicht so aufnahmefähig wie ein ausgeschlafenes Kind. Und da sollten die Eltern mMn dafür Sorge tragen, dass das Kind eben auch ausgeschlafen zur Schule geht.
Und du denkst ernsthaft, dass das Kind nach einem müden Tag in der Schule abends trotzdem noch so spät ins Bett geht und damit für den Rest seines Lebens übermüdet in der Schule sitzt? Das ist doch lächerlich. Ja, vielleicht bleibt es mal an einem Sonntag länger wach, geht dann müde zur Schule und dafür pendelt es sich dann für den Rest der Woche von allein ein. BTW ist früh schlafen gehen auch kein garant für ein konzentriertes und aufnahmefähiges Kind. Vielleicht schläft es schlecht oder zu lang (soll auch ungesund sein).
17.11.2016 22:34
Zitat von Aduja:
Zitat von Möhre:
Zitat von Aduja:
Zitat von Möhre:
...
Dein Beispiel war doch, dass man eine bestimmte Entscheidung eben nicht in die Hände aller legen soll, weil ja vielleicht nicht alle damit klar kommen. Und genau da sehe ich den Fehler eben in der Vorarbeit, aber nicht in der Möglichkeit an sich. Wenn es in einem Land die Möglichkeit gibt, Bürgerentscheide durchzuführen, dann müssen die Bürger auch darauf vorbereitet werden, was das genau bedeutet. Dann sind aber Bürgerentscheide nicht per se schlecht.
es soll jetzt auch keine politische Diskussion entfachen, ich wollte damit einfach ein Beispiel geben, dass selbst Erwachsene manchmal die Reichweite ihrer Entscheidung nicht einschätzen können. Wie sollen es dann kleine Kinder können denen es an Lebenserfahrung fehlt.
Da geht es meiner Meinung nach aber auch um grundlegende Dinge, nicht unbedingt um Kleidung o.ä. Sondern sowas wie Ernährung, falscher Umgang mit Medien, Schlafgewohnheiten usw. Etwas was sich letztendlich negativ auf das Kind auswirken könnte. Und da sehe ich mich in der Pflicht als Elternteil einzugreifen und mein Kind davor zu schützen.
Aber das ist doch gerade der Punkt. Kinder müssen sich darin üben Entscheidungen zu treffen. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten natürlich. Und das schließt auch ein, dass man eben die Erfahrung macht, dass man sich falsch entscheidet, z. B. wenn man friert, weil man keine Jacke anziehen wollte.
Aber da sind die Eltern in der Pflicht, zum Beispiel eine Jacke mitzunehmen, damit die Entscheidung des Kindes keine weiteren Konsequenzen hat, und es sie eben anziehen kann, wenn es doch kalt ist.
Ähnliches gilt für die Ernährung. Ich bin als Elternteil dafür verantwortlich, welches Essen ins Haus kommt, aber wann die Kinder wieviel davon essen, darf durchaus ihnen überlassen sein.
Und wenn es mich nervt, dass die Kinder so lange vor dem Fernseher hocken, sorge ich dafür, dass es andere attraktive Möglichkeiten gibt. Es wird kaum ein Kindergartenkind geben, dass einem Besuch auf dem Spielplatz den Fernseher vorzieht.
ein Kindergartenkind vielleicht nicht, ein Schulkind schon eher. Es gibt Kinder, die weniger Interesse an Medien zeigen und dann gibt es welche, die nichts anderes machen würden. Und da müssen die Eltern das einfach anders regeln. Da kann man nicht fragen, möchtest du lieber Fußball spielen oder Fernsehen schauen, wenn man weiß dass das Kind sich für das zweite entscheiden wird.
Ich kaufe immer ausgewogen und gesund ein und auch etwas zum naschen. Trotzdem zieht mein Sohn, obwohl ich immer auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung geachtet habe, Süßes allem anderen vor. Die erste Frage wenn er aus dem Kiga kommt ist, darf ich etwas naschen. Ich weiß dass er hungrig ist, da er anscheinend von dem Essen nicht satt wird und biete ihm etwas anderes zum Essen an. Und trotzdem fragt er jedes Mal und jeden Tag das selbe.
17.11.2016 22:35
Zitat von Stefanka93:
Um zum Thema zurück zu kommen: Wieso wirkt es sich negativ auf das Kind aus, wenn es selbst entscheidet, wann es müde ist und dann erst ins Bett geht?![]()
Weil es wenns in Kiga/Schule geht fixe Aufstehzeiten gibt und da gibt es dann kein "schlafen solange das Kind will bzw. nicht aufstehen". Ich brauch kein Kind das jeden Tag grantig ist und möchte das auch weder Kiga noch Schule zumuten - sie müssen munter und aufmerksam sein in der Schule.
Und außerdem finde ich halt man als Eltern auch mal Ruhe verdient und das geht halt nornal nur Abends.
17.11.2016 22:37
Zitat von Stefanka93:
Zitat von Möhre:
Zitat von Stefanka93:
Um zum Thema zurück zu kommen: Wieso wirkt es sich negativ auf das Kind aus, wenn es selbst entscheidet, wann es müde ist und dann erst ins Bett geht?![]()
das hatte ich bereits schon geschrieben. Das mag noch keine so große Rolle spielen, wenn die Kinder noch klein sind. Aber spätestens mit dem Schulbeginn kann es Probleme geben. Das Kind ist im übermüdeten Zustand unkonzentrierter und nicht so aufnahmefähig wie ein ausgeschlafenes Kind. Und da sollten die Eltern mMn dafür Sorge tragen, dass das Kind eben auch ausgeschlafen zur Schule geht.
Und du denkst ernsthaft, dass das Kind nach einem müden Tag in der Schule abends trotzdem noch so spät ins Bett geht und damit für den Rest seines Lebens übermüdet in der Schule sitzt? Das ist doch lächerlich. Ja, vielleicht bleibt es mal an einem Sonntag länger wach, geht dann müde zur Schule und dafür pendelt es sich dann für den Rest der Woche von allein ein. BTW ist früh schlafen gehen auch kein garant für ein konzentriertes und aufnahmefähiges Kind. Vielleicht schläft es schlecht oder zu lang (soll auch ungesund sein).
wenn man mit einigen Lehrern spricht, dann scheint das schon ein Problem zu sein. Ja, ich denke schon dass es bei einigen so ist.
Wie ich schon schrieb, wurde tatsächlich einmal sogar von Eltern verlangt, dass die Schule später beginnt, weil die Kinder es nicht schafften pünktlich um 8.00 Uhr morgens in der Schule zu erscheinen.
17.11.2016 22:45
Zitat von Möhre:
Zitat von Stefanka93:
Zitat von Möhre:
Zitat von Stefanka93:
Um zum Thema zurück zu kommen: Wieso wirkt es sich negativ auf das Kind aus, wenn es selbst entscheidet, wann es müde ist und dann erst ins Bett geht?![]()
das hatte ich bereits schon geschrieben. Das mag noch keine so große Rolle spielen, wenn die Kinder noch klein sind. Aber spätestens mit dem Schulbeginn kann es Probleme geben. Das Kind ist im übermüdeten Zustand unkonzentrierter und nicht so aufnahmefähig wie ein ausgeschlafenes Kind. Und da sollten die Eltern mMn dafür Sorge tragen, dass das Kind eben auch ausgeschlafen zur Schule geht.
Und du denkst ernsthaft, dass das Kind nach einem müden Tag in der Schule abends trotzdem noch so spät ins Bett geht und damit für den Rest seines Lebens übermüdet in der Schule sitzt? Das ist doch lächerlich. Ja, vielleicht bleibt es mal an einem Sonntag länger wach, geht dann müde zur Schule und dafür pendelt es sich dann für den Rest der Woche von allein ein. BTW ist früh schlafen gehen auch kein garant für ein konzentriertes und aufnahmefähiges Kind. Vielleicht schläft es schlecht oder zu lang (soll auch ungesund sein).
wenn man mit einigen Lehrern spricht, dann scheint das schon ein Problem zu sein. Ja, ich denke schon dass es bei einigen so ist.
Wie ich schon schrieb, wurde tatsächlich einmal sogar von Eltern verlangt, dass die Schule später beginnt, weil die Kinder es nicht schafften pünktlich um 8.00 Uhr morgens in der Schule zu erscheinen.
Ich verstehe nicht, was dein Beispiel hier aussagen soll. Nur weil EIN Elternpaar von der Schule verlangt, dass sie später beginnt, ist das ganze Konzept des selbstbestimmten Schlafengehens für den Popo? Woher weißt du, dass die übermüdeten Kinder in Schulklassen selbstbestimmt ins Bett gehen? Du hast doch selbst gesagt, du kennst niemanden, der das praktiziert. Von daher müssten die ganzen müden Schüler ja alle zu festen Uhrzeiten ins Bett gehen.
17.11.2016 22:45
Zitat von Möhre:
Zitat von Stefanka93:
Zitat von Möhre:
Zitat von Stefanka93:
Um zum Thema zurück zu kommen: Wieso wirkt es sich negativ auf das Kind aus, wenn es selbst entscheidet, wann es müde ist und dann erst ins Bett geht?![]()
das hatte ich bereits schon geschrieben. Das mag noch keine so große Rolle spielen, wenn die Kinder noch klein sind. Aber spätestens mit dem Schulbeginn kann es Probleme geben. Das Kind ist im übermüdeten Zustand unkonzentrierter und nicht so aufnahmefähig wie ein ausgeschlafenes Kind. Und da sollten die Eltern mMn dafür Sorge tragen, dass das Kind eben auch ausgeschlafen zur Schule geht.
Und du denkst ernsthaft, dass das Kind nach einem müden Tag in der Schule abends trotzdem noch so spät ins Bett geht und damit für den Rest seines Lebens übermüdet in der Schule sitzt? Das ist doch lächerlich. Ja, vielleicht bleibt es mal an einem Sonntag länger wach, geht dann müde zur Schule und dafür pendelt es sich dann für den Rest der Woche von allein ein. BTW ist früh schlafen gehen auch kein garant für ein konzentriertes und aufnahmefähiges Kind. Vielleicht schläft es schlecht oder zu lang (soll auch ungesund sein).
wenn man mit einigen Lehrern spricht, dann scheint das schon ein Problem zu sein. Ja, ich denke schon dass es bei einigen so ist.
Wie ich schon schrieb, wurde tatsächlich einmal sogar von Eltern verlangt, dass die Schule später beginnt, weil die Kinder es nicht schafften pünktlich um 8.00 Uhr morgens in der Schule zu erscheinen.
Naja aber ganz ehrlich, ich war um acht oder - bei uns gab es sogar eine 0. Stunde, 'meist Mathe oder Latein - 7.10 Uhr NICHT aufnahmebereit für kurvendiskussion. Was meinst du, warum es in so vielen Betrieben Gleitzeit gibt? Ich persönlich finde auch, Schule sollte nicht vor neun beginnen.
17.11.2016 22:47
Ich hab jetzt nur den Eingangspost gelesen & kann als EHEMALS (juhu =) ) extrem geschlauchte Mama was die Schlaf-Thematik betrifft für mich nur sagen, wir hatten wirklich ALLES durch.
Von Zeiten ändern. Von eben dann schlafen lassen wann sie es wollte.
Über Tee und Wasser von Becher oder Pulle. Gute Nacht Geshcichte oder Hörspiel. Familienbett oder Wanderphasen. Es half nichts. Bis wir beim Psychologen landeten.
Aber weisst du, wir hatten NICHT ALLES durch.
Nämlich die GELASSENHEIT.
Das Thema war schon so eingebrannt, du liegt schon angespannt neben dem Kind zur GuNa Geschichte, weil du weisst um 22 Uhr geht der Zirkus los.
Dann gings 3 Nächte gut. Dann kam Hand Mund Fuß... Und wir haben uns nach 1 1/2 fast 2 Jahren damit quasi abgefunden. Und genau, aber wirklich genau seitdem uns das Thema schlafen EGAL war, macht sie es.
Sie schläft durch. Ohne wann sie das will. Denn grade das hatten wir sehr lange versucht.
Bei dem einem mag dies Klappen, oder okay sein. Worauf ich hinaus will ist eigentlich, solange es für diese Familie passt & jeder damit Glücklich ist und Leben kann, ist das völlig in Ordnung.
Die einen Kinder mögen denken juhu Regelfreie Phase - wissen aber dennoch um Grenzen im sonstigen Alltag.
Die andren findens dann langweilig weil nichts wirklich los ist.
Wieder andere sagen halt, omg absolut nichts für mich.
In manchen Dingen müssen wir die Zügel den Kindern geben.
Gestern bzw heute früh um 5 saß Madam unterm Tisch in der Küche und spielte z.b. mit ner Zwiebelhaut (wo auch immer die sie her hatte)
Ich wachte vom Geräusch auf weil ich dachte die hat irgendwo nen Tablettenblister gefunden. Ich bin dann zu ihr und hab gesagt sie kann wenn sie nicht mehr schlafen mag, in ihrem Zimmer spielen, aber nicht in der Küche mit Licht.
Ende vom Lied: Sie ist ins Bett und schlief bis 8:30 weiter
Von Zeiten ändern. Von eben dann schlafen lassen wann sie es wollte.
Über Tee und Wasser von Becher oder Pulle. Gute Nacht Geshcichte oder Hörspiel. Familienbett oder Wanderphasen. Es half nichts. Bis wir beim Psychologen landeten.
Aber weisst du, wir hatten NICHT ALLES durch.
Nämlich die GELASSENHEIT.
Das Thema war schon so eingebrannt, du liegt schon angespannt neben dem Kind zur GuNa Geschichte, weil du weisst um 22 Uhr geht der Zirkus los.
Dann gings 3 Nächte gut. Dann kam Hand Mund Fuß... Und wir haben uns nach 1 1/2 fast 2 Jahren damit quasi abgefunden. Und genau, aber wirklich genau seitdem uns das Thema schlafen EGAL war, macht sie es.
Sie schläft durch. Ohne wann sie das will. Denn grade das hatten wir sehr lange versucht.
Bei dem einem mag dies Klappen, oder okay sein. Worauf ich hinaus will ist eigentlich, solange es für diese Familie passt & jeder damit Glücklich ist und Leben kann, ist das völlig in Ordnung.
Die einen Kinder mögen denken juhu Regelfreie Phase - wissen aber dennoch um Grenzen im sonstigen Alltag.
Die andren findens dann langweilig weil nichts wirklich los ist.
Wieder andere sagen halt, omg absolut nichts für mich.
In manchen Dingen müssen wir die Zügel den Kindern geben.
Gestern bzw heute früh um 5 saß Madam unterm Tisch in der Küche und spielte z.b. mit ner Zwiebelhaut (wo auch immer die sie her hatte)
Ich wachte vom Geräusch auf weil ich dachte die hat irgendwo nen Tablettenblister gefunden. Ich bin dann zu ihr und hab gesagt sie kann wenn sie nicht mehr schlafen mag, in ihrem Zimmer spielen, aber nicht in der Küche mit Licht.
Ende vom Lied: Sie ist ins Bett und schlief bis 8:30 weiter
17.11.2016 22:47
Zitat von Seramonchen:
Zitat von Möhre:
Zitat von Stefanka93:
Zitat von Möhre:
...
Und du denkst ernsthaft, dass das Kind nach einem müden Tag in der Schule abends trotzdem noch so spät ins Bett geht und damit für den Rest seines Lebens übermüdet in der Schule sitzt? Das ist doch lächerlich. Ja, vielleicht bleibt es mal an einem Sonntag länger wach, geht dann müde zur Schule und dafür pendelt es sich dann für den Rest der Woche von allein ein. BTW ist früh schlafen gehen auch kein garant für ein konzentriertes und aufnahmefähiges Kind. Vielleicht schläft es schlecht oder zu lang (soll auch ungesund sein).
wenn man mit einigen Lehrern spricht, dann scheint das schon ein Problem zu sein. Ja, ich denke schon dass es bei einigen so ist.
Wie ich schon schrieb, wurde tatsächlich einmal sogar von Eltern verlangt, dass die Schule später beginnt, weil die Kinder es nicht schafften pünktlich um 8.00 Uhr morgens in der Schule zu erscheinen.
Naja aber ganz ehrlich, ich war um acht oder - bei uns gab es sogar eine 0. Stunde, 'meist Mathe oder Latein - 7.10 Uhr NICHT aufnahmebereit für kurvendiskussion. Was meinst du, warum es in so vielen Betrieben Gleitzeit gibt? Ich persönlich finde auch, Schule sollte nicht vor neun beginnen.
Eben.
Auch wenn ich mal früh einschlief war ich am Gym immer auf den letzten Drücker in der Schule. Weil Acht Uhr so oder so Mist war, egal ob viel oder wenig Schlaf.
17.11.2016 22:52
Zitat von StilleWasser:
Zitat von Stefanka93:
Um zum Thema zurück zu kommen: Wieso wirkt es sich negativ auf das Kind aus, wenn es selbst entscheidet, wann es müde ist und dann erst ins Bett geht?![]()
Weil es wenns in Kiga/Schule geht fixe Aufstehzeiten gibt und da gibt es dann kein "schlafen solange das Kind will bzw. nicht aufstehen". Ich brauch kein Kind das jeden Tag grantig ist und möchte das auch weder Kiga noch Schule zumuten - sie müssen munter und aufmerksam sein in der Schule.
Und außerdem finde ich halt man als Eltern auch mal Ruhe verdient und das geht halt nornal nur Abends.
Wenn ich meine Ruhe haben möchte, sage ich das meinen Kindern, sie akzeptieren es und gehen in ihre Zimmer, egal ob mittags oder abends.
Ich möchte, dass meine Kinder um 20 Uhr Bett fertig sind, das heißt sie haben gegessen, Schlafanzug an und Zähne geputzt.
Danach gehen sie in die Zimmer und dürfen dort noch spielen oder lesen oder so, einzige Bedingung, leise müssen sie sein, weil die Kleine schläft meist schon.
Manchmal spielen wir auch noch ein Spiel zusammen oder gucken eine Sendung, ganz unterschiedlich.
17.11.2016 22:56
Zitat von Möhre:
Zitat von Aduja:
Zitat von Möhre:
Zitat von Aduja:
...
es soll jetzt auch keine politische Diskussion entfachen, ich wollte damit einfach ein Beispiel geben, dass selbst Erwachsene manchmal die Reichweite ihrer Entscheidung nicht einschätzen können. Wie sollen es dann kleine Kinder können denen es an Lebenserfahrung fehlt.
Da geht es meiner Meinung nach aber auch um grundlegende Dinge, nicht unbedingt um Kleidung o.ä. Sondern sowas wie Ernährung, falscher Umgang mit Medien, Schlafgewohnheiten usw. Etwas was sich letztendlich negativ auf das Kind auswirken könnte. Und da sehe ich mich in der Pflicht als Elternteil einzugreifen und mein Kind davor zu schützen.
Aber das ist doch gerade der Punkt. Kinder müssen sich darin üben Entscheidungen zu treffen. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten natürlich. Und das schließt auch ein, dass man eben die Erfahrung macht, dass man sich falsch entscheidet, z. B. wenn man friert, weil man keine Jacke anziehen wollte.
Aber da sind die Eltern in der Pflicht, zum Beispiel eine Jacke mitzunehmen, damit die Entscheidung des Kindes keine weiteren Konsequenzen hat, und es sie eben anziehen kann, wenn es doch kalt ist.
Ähnliches gilt für die Ernährung. Ich bin als Elternteil dafür verantwortlich, welches Essen ins Haus kommt, aber wann die Kinder wieviel davon essen, darf durchaus ihnen überlassen sein.
Und wenn es mich nervt, dass die Kinder so lange vor dem Fernseher hocken, sorge ich dafür, dass es andere attraktive Möglichkeiten gibt. Es wird kaum ein Kindergartenkind geben, dass einem Besuch auf dem Spielplatz den Fernseher vorzieht.
ein Kindergartenkind vielleicht nicht, ein Schulkind schon eher. Es gibt Kinder, die weniger Interesse an Medien zeigen und dann gibt es welche, die nichts anderes machen würden. Und da müssen die Eltern das einfach anders regeln. Da kann man nicht fragen, möchtest du lieber Fußball spielen oder Fernsehen schauen, wenn man weiß dass das Kind sich für das zweite entscheiden wird.
Ich kaufe immer ausgewogen und gesund ein und auch etwas zum naschen. Trotzdem zieht mein Sohn, obwohl ich immer auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung geachtet habe, Süßes allem anderen vor. Die erste Frage wenn er aus dem Kiga kommt ist, darf ich etwas naschen. Ich weiß dass er hungrig ist, da er anscheinend von dem Essen nicht satt wird und biete ihm etwas anderes zum Essen an. Und trotzdem fragt er jedes Mal und jeden Tag das selbe.
Du gehst jetzt aber von Kindern aus, die die Selbstregulierung eben nicht eingeübt haben.
Und wenn du ihm etwas Süßes geben würdest, woher weißt du, ob er dann am nächsten Tag immer noch danach verlangt?
17.11.2016 23:03
Zitat von Stefanka93:
Zitat von Möhre:
Zitat von Stefanka93:
Zitat von Möhre:
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Und du denkst ernsthaft, dass das Kind nach einem müden Tag in der Schule abends trotzdem noch so spät ins Bett geht und damit für den Rest seines Lebens übermüdet in der Schule sitzt? Das ist doch lächerlich. Ja, vielleicht bleibt es mal an einem Sonntag länger wach, geht dann müde zur Schule und dafür pendelt es sich dann für den Rest der Woche von allein ein. BTW ist früh schlafen gehen auch kein garant für ein konzentriertes und aufnahmefähiges Kind. Vielleicht schläft es schlecht oder zu lang (soll auch ungesund sein).
wenn man mit einigen Lehrern spricht, dann scheint das schon ein Problem zu sein. Ja, ich denke schon dass es bei einigen so ist.
Wie ich schon schrieb, wurde tatsächlich einmal sogar von Eltern verlangt, dass die Schule später beginnt, weil die Kinder es nicht schafften pünktlich um 8.00 Uhr morgens in der Schule zu erscheinen.
Ich verstehe nicht, was dein Beispiel hier aussagen soll. Nur weil EIN Elternpaar von der Schule verlangt, dass sie später beginnt, ist das ganze Konzept des selbstbestimmten Schlafengehens für den Popo? Woher weißt du, dass die übermüdeten Kinder in Schulklassen selbstbestimmt ins Bett gehen? Du hast doch selbst gesagt, du kennst niemanden, der das praktiziert. Von daher müssten die ganzen müden Schüler ja alle zu festen Uhrzeiten ins Bett gehen.
ich hatte geschrieben überwiegend, aber macht ja nichts... warum sollten sie ansonsten übermüdet sein, weil die Eltern sie wachhalten?
Ich habe lediglich angemerkt, dass genügend Schlaf wichtig für Kinder in dem Alter ist. Dass sie nur ausgeschlafen aufnahmefähig sind. Und ich eben niemanden kenne, bei dem Kinder Probleme mit dem Schlafengehen haben, wenn die Schlafenszeit festgelegt ist.
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