Mütter- und Schwangerenforum

Ist das deren Ernst? Grenzen der Bedürfnissorientierung

Gehe zu Seite:
18.11.2016 21:03
Zitat von Skorpi:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von Skorpi:

Zitat von Möhre:

...


Aber kann man das so pauschalisieren? Das ist ja von Beruf zu Beruf unterschiedlich und da gebe ich Möhre schon recht. Wir als selbstständige sind da vielleicht flexibel. Aber in manchen Berufen geht das vielleicht einfach wirklich nicht, möchte den Job aber auch nicht wechseln, weil es eben der Traumjob ist. Klar könnte man dann trotzdem sagen, man wechselt den Beruf aus liebe zum Kind, aber ob das dann wirklich DIE Lösung ist?


Ja, zumindest den Fakt kann man so pauschalisieren, denn die Wahl ist immer da.

Ob und wie das jemand dann löst, sei da völlig dahingestellt. Aber möglich wäre es. Nichts anderes wollte ich damit sagen und ich wollte auch niemandem irgendwas vorschreiben. Mir ging es nur um die ständige Aussage von Möhre, dass es ja nicht überall möglich wäre und das ist es aber eben.


Ich verstehe was du meinst, aber für manche ist das eben keine Option und dann passt halt auch die Aussage, dass man keine andere Wahl hat.


Naja, aber eine Wahl hat man trotzdem. Nur weil man eine Option für sich ausschließt, heißt das ja nicht, dass man nicht trotzdem hätte wählen können.
Möhre
1145 Beiträge
18.11.2016 21:06
Zitat von cooky:

Zitat von Möhre:

Zitat von cooky:

Zitat von Möhre:

...


Irgendwie ist mir das zu schwarz weiß bei dir.

Entweder ist man bei dir 24/7 dauerbeschäftigt und kann daher nicht anders oder man hat lustig Zeit und kann daher.
Da gibt es so einige Grautöne dazwischen.

Das mit dem Bewerbungsgrspräch schnall ich wieder nicht. Wieso hat man nie Zeit, wenn man aber doch einen Job sucht


irgendwie scheint es mir, so dass ihr mich missverstehen möchtet. Wenn man sich die Arbeitslosenzahlen so ansieht, dann würde ich nicht behaupten, dass es auf unserem Arbeitsmarkt so rosig aussieht, dass man sich die Jobs einfach so aussuchen kann. Oder ist es tatsächlich so? Dass jeder gleich einen neuen Job bekommt der einen sucht? Man muss schon Kompromisse eingehen und auch Abstriche machen. Aber wahrscheinlich ist das für die Muttis hier zu unglaubwürdig ansonsten kann ich nicht verstehen, wie man immer wieder darauf pochen kann, dass jeder immer die Wahl hat. Und die flexiblen , tollen, familienfreundlichen Jobs, für alle auf den Bäumen wachsen.


Irgendwie passt die Antwort wieder nicht zum Vorherigen

Wenn ich arbeitslos bin habe ich keine Zeit für ein Bewerbungsgespräch? Ich verstand einfach diesen Zusammenhang zwischen nie Zeit haben, aber gleichzeitig zum “Bewärbungsgespräch müssen, weil kein Job, denn die wachsen nicht auf Bäumen“ nicht.
Warum du die Frage nun ins Lächerliche ziehen musst versteh ich nicht.


du hast es nicht verstanden, aber macht ja nichts. Es gibt tatsächlich Arbeitgeber die einem kurzfristig keinen Tag Urlaub geben. Und somit gestaltet es sich mit Bewerbungsgesprächen um eine neue Beschäftigung schwieriger. Außer man kann auf´s Wochenende ausweichen.

Es wird doch immer wieder behauptet, dass man die freie Wahl hat und sich einen anderen Arbeitsplatz suchen kann... ähm irgendwie kommt es mir jetzt langsam vor, als wäre ich hier im falschen Film bzw. müsste mich immer wiederholen um dann bewusst falsch verstanden zu werden.

cooky
12596 Beiträge
18.11.2016 21:06
Zitat von Skorpi:

Zitat von Möhre:

Zitat von Skorpi:

Um was geht es eigentlich, versteh das die ganze Zeit schon nicht. Also worauf wollt ihr beide hinaus?


dass man als Berufstätige nicht immer so flexibel sein kann. Seramonchen meint, es ginge, denn man hätte immer die Wahl. Ich denke, dass es heutzutage eben nicht so ist und man Vieles abwägen muss und nicht schwuppdiwupp gleich einen neuen, tollen Job hat.

Aber eigentlich können wir es auch lassen, weil wir da auf keinen gemeinsamen Nenner kommen werden.


Aber kann man das so pauschalisieren? Das ist ja von Beruf zu Beruf unterschiedlich und da gebe ich Möhre schon recht. Wir als selbstständige sind da vielleicht flexibel. Aber in manchen Berufen geht das vielleicht einfach wirklich nicht, möchte den Job aber auch nicht wechseln, weil es eben der Traumjob ist. Klar könnte man dann trotzdem sagen, man wechselt den Beruf aus liebe zum Kind, aber ob das dann wirklich DIE Lösung ist?


Da gibt es auch außerhalb der Selbstständigen noch Berufe. Meine Mama wechselte auf der Intensivstation vom Tag in den Nachtdienst. Mein Partner legt seine Schichten in der Kinder und Jugendhilfe so, dass er frei hat wenn ich los muss, eine Bekannte Lehrerin konnte mit ihrem Chef ausmachen immer erst zur zweiten Stunde unterrichten zu müssen, eine Freundin entschied sich kürzlich in eine andere Filiale versetzen zu lassen, weil das mit den Kindern besser passt. Meine Tante wechselte damals in den Hort meiner Cousine als Betreuung. Meine Cousine war dann nach der Schule und vor dem Unterricht mit ihr dort. Ich such mir meine Seminare nicht nur nach Interesse, sondern auch nach Tag und Uhrzeit aus...
Es geht definitiv nicht immer, das seh ich auch so. Aber nicht jede Verkäuferin steht von 8-22 Uhr auf der Matte im Laden. Kinderlose Kollegen wollen vlt. Sogar lieber die Schicht am frühen Morgen oder späten Abend. All das lässt sich kommunizieren. Vieles ist viel flexibler als man denkt und Möhre es darstellt und nicht bloß ein NEIN, WEIL ISSO. Man muss halt eben manchmal mit Gewohnheiten brechen.
Lade
9753 Beiträge
18.11.2016 21:07
Aber wenn man damit die Arbeitslosigkeit wählt? Ist es dann wirklich eine Option?
18.11.2016 21:07
Zitat von Stefanka93:

Zitat von Skorpi:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von Skorpi:

...


Ja, zumindest den Fakt kann man so pauschalisieren, denn die Wahl ist immer da.

Ob und wie das jemand dann löst, sei da völlig dahingestellt. Aber möglich wäre es. Nichts anderes wollte ich damit sagen und ich wollte auch niemandem irgendwas vorschreiben. Mir ging es nur um die ständige Aussage von Möhre, dass es ja nicht überall möglich wäre und das ist es aber eben.


Ich verstehe was du meinst, aber für manche ist das eben keine Option und dann passt halt auch die Aussage, dass man keine andere Wahl hat.


Naja, aber eine Wahl hat man trotzdem. Nur weil man eine Option für sich ausschließt, heißt das ja nicht, dass man nicht trotzdem hätte wählen können.


Aber warum sollte man das tun, wenn man dann eben nicht mehr glücklich ist? Ich denke das will Möhre auch einfach damit ausdrücken, dass es eben für einige keine Option ist. Streicht dann einfach die Aussage mit "Keine Wahl".

Seramonchen
37805 Beiträge
18.11.2016 21:10
Zitat von Lade:

Aber wenn man damit die Arbeitslosigkeit wählt? Ist es dann wirklich eine Option?


Eine Option ist es erst einmal durchaus. Inwieweit diese gut oder schlecht ist, sei dahingestellt.

Doch es gibt doch nicht nur diese möglichkeit. Ich habe doch nie gesagt, dass man den Job wechseln muss. Es wäre eine mögliche Alternative. Eine andere ist es, in Kommunikation mit dem Arbeitgeber und Kollegen zu treten oder es mit seinem Partnerso abzustimmen, dass man sich gegenseitig Rückendeckung gibt. Hier stehen doch wirklich verschiedene Varianten zur Verfügung.
cooky
12596 Beiträge
18.11.2016 21:10
Zitat von Möhre:

Zitat von cooky:

Zitat von Möhre:

Zitat von cooky:

...


irgendwie scheint es mir, so dass ihr mich missverstehen möchtet. Wenn man sich die Arbeitslosenzahlen so ansieht, dann würde ich nicht behaupten, dass es auf unserem Arbeitsmarkt so rosig aussieht, dass man sich die Jobs einfach so aussuchen kann. Oder ist es tatsächlich so? Dass jeder gleich einen neuen Job bekommt der einen sucht? Man muss schon Kompromisse eingehen und auch Abstriche machen. Aber wahrscheinlich ist das für die Muttis hier zu unglaubwürdig ansonsten kann ich nicht verstehen, wie man immer wieder darauf pochen kann, dass jeder immer die Wahl hat. Und die flexiblen , tollen, familienfreundlichen Jobs, für alle auf den Bäumen wachsen.


Irgendwie passt die Antwort wieder nicht zum Vorherigen

Wenn ich arbeitslos bin habe ich keine Zeit für ein Bewerbungsgespräch? Ich verstand einfach diesen Zusammenhang zwischen nie Zeit haben, aber gleichzeitig zum “Bewärbungsgespräch müssen, weil kein Job, denn die wachsen nicht auf Bäumen“ nicht.
Warum du die Frage nun ins Lächerliche ziehen musst versteh ich nicht.


du hast es nicht verstanden, aber macht ja nichts. Es gibt tatsächlich Arbeitgeber die einem kurzfristig keinen Tag Urlaub geben. Und somit gestaltet es sich mit Bewerbungsgesprächen um eine neue Beschäftigung schwieriger. Außer man kann auf´s Wochenende ausweichen.

Es wird doch immer wieder behauptet, dass man die freie Wahl hat und sich einen anderen Arbeitsplatz suchen kann... ähm irgendwie kommt es mir jetzt langsam vor, als wäre ich hier im falschen Film bzw. müsste mich immer wiederholen um dann bewusst falsch verstanden zu werden.


Ich fragte nun zwei Mal explizit ob es um Arbeitslose geht. Auch in dem Zitat bei dem jetzt nur Pünktchen kommen. Sag doch einfach dass du die nicht meinst.
Dass man freie Arbeitsplatzwahl hat sagt niemand, sondern das man auch innerhalb seines Berufes nach rechts und links schauen sollte. Gerade wenn man Kinder bekommt.
18.11.2016 21:11
Zitat von cooky:

Zitat von Skorpi:

Zitat von Möhre:

Zitat von Skorpi:

Um was geht es eigentlich, versteh das die ganze Zeit schon nicht. Also worauf wollt ihr beide hinaus?


dass man als Berufstätige nicht immer so flexibel sein kann. Seramonchen meint, es ginge, denn man hätte immer die Wahl. Ich denke, dass es heutzutage eben nicht so ist und man Vieles abwägen muss und nicht schwuppdiwupp gleich einen neuen, tollen Job hat.

Aber eigentlich können wir es auch lassen, weil wir da auf keinen gemeinsamen Nenner kommen werden.


Aber kann man das so pauschalisieren? Das ist ja von Beruf zu Beruf unterschiedlich und da gebe ich Möhre schon recht. Wir als selbstständige sind da vielleicht flexibel. Aber in manchen Berufen geht das vielleicht einfach wirklich nicht, möchte den Job aber auch nicht wechseln, weil es eben der Traumjob ist. Klar könnte man dann trotzdem sagen, man wechselt den Beruf aus liebe zum Kind, aber ob das dann wirklich DIE Lösung ist?


Da gibt es auch außerhalb der Selbstständigen noch Berufe. Meine Mama wechselte auf der Intensivstation vom Tag in den Nachtdienst. Mein Partner legt seine Schichten in der Kinder und Jugendhilfe so, dass er frei hat wenn ich los muss, eine Bekannte Lehrerin konnte mit ihrem Chef ausmachen immer erst zur zweiten Stunde unterrichten zu müssen, eine Freundin entschied sich kürzlich in eine andere Filiale versetzen zu lassen, weil das mit den Kindern besser passt. Meine Tante wechselte damals in den Hort meiner Cousine als Betreuung. Meine Cousine war dann nach der Schule und vor dem Unterricht mit ihr dort. Ich such mir meine Seminare nicht nur nach Interesse, sondern auch nach Tag und Uhrzeit aus...
Es geht definitiv nicht immer, das seh ich auch so. Aber nicht jede Verkäuferin steht von 8-22 Uhr auf der Matte im Laden. Kinderlose Kollegen wollen vlt. Sogar lieber die Schicht am frühen Morgen oder späten Abend. All das lässt sich kommunizieren. Vieles ist viel flexibler als man denkt und Möhre es darstellt und nicht bloß ein NEIN, WEIL ISSO. Man muss halt eben manchmal mit Gewohnheiten brechen.


Na klar gibt es auch noch genügend andere Berufe, in denen man flexibel sein kann, ich wollte jetzt aber nicht jeden Beruf in mein Beispiel nennen. Und da Sera und auch ich eben selbständig sind, passte dies einfach gerade am besten.

18.11.2016 21:12
Zitat von Skorpi:

Zitat von Stefanka93:

Zitat von Skorpi:

Zitat von Seramonchen:

...


Ich verstehe was du meinst, aber für manche ist das eben keine Option und dann passt halt auch die Aussage, dass man keine andere Wahl hat.


Naja, aber eine Wahl hat man trotzdem. Nur weil man eine Option für sich ausschließt, heißt das ja nicht, dass man nicht trotzdem hätte wählen können.


Aber warum sollte man das tun, wenn man dann eben nicht mehr glücklich ist? Ich denke das will Möhre auch einfach damit ausdrücken, dass es eben für einige keine Option ist. Streicht dann einfach die Aussage mit "Keine Wahl".


Dann ist das aber eine persönliche Entscheidung, die man selbst für sich getroffen hat. Was absolut ok ist, aber "keine Wahl" stimmt eben einfach nicht.
Möhre
1145 Beiträge
18.11.2016 21:14
Zitat von cooky:

Zitat von Skorpi:

Zitat von Möhre:

Zitat von Skorpi:

Um was geht es eigentlich, versteh das die ganze Zeit schon nicht. Also worauf wollt ihr beide hinaus?


dass man als Berufstätige nicht immer so flexibel sein kann. Seramonchen meint, es ginge, denn man hätte immer die Wahl. Ich denke, dass es heutzutage eben nicht so ist und man Vieles abwägen muss und nicht schwuppdiwupp gleich einen neuen, tollen Job hat.

Aber eigentlich können wir es auch lassen, weil wir da auf keinen gemeinsamen Nenner kommen werden.


Aber kann man das so pauschalisieren? Das ist ja von Beruf zu Beruf unterschiedlich und da gebe ich Möhre schon recht. Wir als selbstständige sind da vielleicht flexibel. Aber in manchen Berufen geht das vielleicht einfach wirklich nicht, möchte den Job aber auch nicht wechseln, weil es eben der Traumjob ist. Klar könnte man dann trotzdem sagen, man wechselt den Beruf aus liebe zum Kind, aber ob das dann wirklich DIE Lösung ist?


Da gibt es auch außerhalb der Selbstständigen noch Berufe. Meine Mama wechselte auf der Intensivstation vom Tag in den Nachtdienst. Mein Partner legt seine Schichten in der Kinder und Jugendhilfe so, dass er frei hat wenn ich los muss, eine Bekannte Lehrerin konnte mit ihrem Chef ausmachen immer erst zur zweiten Stunde unterrichten zu müssen, eine Freundin entschied sich kürzlich in eine andere Filiale versetzen zu lassen, weil das mit den Kindern besser passt. Meine Tante wechselte damals in den Hort meiner Cousine als Betreuung. Meine Cousine war dann nach der Schule und vor dem Unterricht mit ihr dort. Ich such mir meine Seminare nicht nur nach Interesse, sondern auch nach Tag und Uhrzeit aus...
Es geht definitiv nicht immer, das seh ich auch so. Aber nicht jede Verkäuferin steht von 8-22 Uhr auf der Matte im Laden. Kinderlose Kollegen wollen vlt. Sogar lieber die Schicht am frühen Morgen oder späten Abend. All das lässt sich kommunizieren. Vieles ist viel flexibler als man denkt und Möhre es darstellt und nicht bloß ein NEIN, WEIL ISSO. Man muss halt eben manchmal mit Gewohnheiten brechen.


das Problem ist, dass hier immer von persönlichen Erfahrungen geschrieben wird. Diese treffen aber eben nicht pauschal auf alle beschäftigten Väter und Mütter in ganz Deutschland zu. Dass es bei Euch und Euren Familien so toll klappt, ist doch super. Trotzdem kann man doch nicht pauschal behaupten, dass es bei anderen ebenso leicht sein muss, sie sich nur nicht genug anstrengen oder was auch immer. Ist das wirklich so schwer zu verstehen
18.11.2016 21:14
Zitat von shelyra:

Zitat von Skorpi:

Zitat von Stefanka93:

Zitat von Skorpi:

...


Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass Kinder sich freiwillig für den Rest ihrer Schullaufbahn in so ein Rhythmus begeben. Das ist auf Dauer anstrengend und das tut sich ja keiner freiwillig an. Außerdem kann ein Kind auch nicht jeden Nachmittag schlafen. Wenns zu Freunden/Sport/Musik what ever geht, schläft es dort sicher nicht ein.

Mal abgesehen davon: Ich sehe den riesen Unterschied zwischen selbstbestimmt und geregelt Schlafengehen noch nicht ganz. (Außer dass das Kind mehr Entscheidungsfreiheit hat). Nehmen wir mal an, deine Kinder gehen um 19.00 Uhr ins Bett. Es hat sich herausgestellt, dass sie dann immer müde sind und deswegen habt ihr euch auf die Zeit festgelegt. Das selbstbestimmte Kind wird auch im 19.00 Uhr müde, merkt das und will ins Bett. Beide Kinder sind um 19 Uhr im Bett. Idealfall. Alles prima. So, jetzt ist es so, dass dein Kind aber um 19 Uhr noch gar nicht müde ist (weil davor Ferien, Wochenende, etc. pp.). Es geht also um 19 Uhr ins Bett, schläft aber nicht, weil nicht müde. Will noch 1000 mal aufs Klo, was trinken und spielt dann noch eine Stunde mit seinen Kuscheltiere im Bett. Schläft dann erst um 20 Uhr ein. Das selbstbestimmt Kind merkt, dass es um 19 Uhr nicht müde ist. Mama fragt, obs schlafen mag. Kind sagt nein, bleibt noch eine Stunde wach und geht dann ins Bett. Es ist also ebenfalls 20 Uhr. Beide sind vielleicht nicht übermäßig ausgeschlafen am nächsten morgen, aber davon geht ja die Welt nicht gleich unter und es pendelt sich bei beiden schon wieder ein. Verstehst du, was ich meine?


Ich glaube nicht, dass man ein Kind ins Bett legt, was noch gar nicht müde ist. Ich kann da wieder meine Große als Beispiel nehmen, die immer zur gleichen Zeit müde wird, dass merkt man ihr mehr als deutlich an und trotzdem mag sie nicht schlafen gehen und findet Dinge, die die Schlafenszeit eben hinauszögert. Liegt sie dann aber im Bett, schläft sie sofort ein. Daher ist besonders bei ihr diese feste Zeit wichtig. Sie würde einfach nicht ins Bett gehen, sie würde durchhalten, bis sie irgendwann erschöpft einschlafen würde, ich kenne sie!

Und ja, vielleicht schlafen Kinder nicht ein, wenn am Tag viel ansteht, aber bist du mal mit nem Übermüdetem Kind im Zoo, bei Freunden oder auf dem Spielplatz gewesen? Das wünsche ich weder Eltern, noch den Kindern selber. Es ist einfach kein schöner Zustand.

mh... wenn ich sehe wie oft hier im forum das thema aufkommt, dass kinder abends tausendmal aufstehen, aufs klo müssen, noch was trinken wollen usw - dann doch!
erlebe ich auch immer wieder im bekannten und freundeskreis das die genau die gleichen probleme haben


Ich seh da ehrlich gesagt auch kein Problem darin.

Dann liegens halt im Bett munter noch etwas - sie werden schon einschlafen.

Macht man doch als EW auch so wenn man ehrlich ist - in Bett weils sein muss und nicht weil man schon so müde ist.
18.11.2016 21:16
Zitat von cooky:

Zitat von Möhre:

Zitat von cooky:

Zitat von Möhre:

...


Irgendwie passt die Antwort wieder nicht zum Vorherigen

Wenn ich arbeitslos bin habe ich keine Zeit für ein Bewerbungsgespräch? Ich verstand einfach diesen Zusammenhang zwischen nie Zeit haben, aber gleichzeitig zum “Bewärbungsgespräch müssen, weil kein Job, denn die wachsen nicht auf Bäumen“ nicht.
Warum du die Frage nun ins Lächerliche ziehen musst versteh ich nicht.


du hast es nicht verstanden, aber macht ja nichts. Es gibt tatsächlich Arbeitgeber die einem kurzfristig keinen Tag Urlaub geben. Und somit gestaltet es sich mit Bewerbungsgesprächen um eine neue Beschäftigung schwieriger. Außer man kann auf´s Wochenende ausweichen.

Es wird doch immer wieder behauptet, dass man die freie Wahl hat und sich einen anderen Arbeitsplatz suchen kann... ähm irgendwie kommt es mir jetzt langsam vor, als wäre ich hier im falschen Film bzw. müsste mich immer wiederholen um dann bewusst falsch verstanden zu werden.


Ich fragte nun zwei Mal explizit ob es um Arbeitslose geht. Auch in dem Zitat bei dem jetzt nur Pünktchen kommen. Sag doch einfach dass du die nicht meinst.
Dass man freie Arbeitsplatzwahl hat sagt niemand, sondern das man auch innerhalb seines Berufes nach rechts und links schauen sollte. Gerade wenn man Kinder bekommt.


Und notfalls könnte man auch noch eine neue Ausbildung anfangen. Da steht man ja meistens auch nicht mit 0€ da.
18.11.2016 21:17
Zitat von Möhre:

Zitat von cooky:

Zitat von Skorpi:

Zitat von Möhre:

...


Aber kann man das so pauschalisieren? Das ist ja von Beruf zu Beruf unterschiedlich und da gebe ich Möhre schon recht. Wir als selbstständige sind da vielleicht flexibel. Aber in manchen Berufen geht das vielleicht einfach wirklich nicht, möchte den Job aber auch nicht wechseln, weil es eben der Traumjob ist. Klar könnte man dann trotzdem sagen, man wechselt den Beruf aus liebe zum Kind, aber ob das dann wirklich DIE Lösung ist?


Da gibt es auch außerhalb der Selbstständigen noch Berufe. Meine Mama wechselte auf der Intensivstation vom Tag in den Nachtdienst. Mein Partner legt seine Schichten in der Kinder und Jugendhilfe so, dass er frei hat wenn ich los muss, eine Bekannte Lehrerin konnte mit ihrem Chef ausmachen immer erst zur zweiten Stunde unterrichten zu müssen, eine Freundin entschied sich kürzlich in eine andere Filiale versetzen zu lassen, weil das mit den Kindern besser passt. Meine Tante wechselte damals in den Hort meiner Cousine als Betreuung. Meine Cousine war dann nach der Schule und vor dem Unterricht mit ihr dort. Ich such mir meine Seminare nicht nur nach Interesse, sondern auch nach Tag und Uhrzeit aus...
Es geht definitiv nicht immer, das seh ich auch so. Aber nicht jede Verkäuferin steht von 8-22 Uhr auf der Matte im Laden. Kinderlose Kollegen wollen vlt. Sogar lieber die Schicht am frühen Morgen oder späten Abend. All das lässt sich kommunizieren. Vieles ist viel flexibler als man denkt und Möhre es darstellt und nicht bloß ein NEIN, WEIL ISSO. Man muss halt eben manchmal mit Gewohnheiten brechen.


das Problem ist, dass hier immer von persönlichen Erfahrungen geschrieben wird. Diese treffen aber eben nicht pauschal auf alle beschäftigten Väter und Mütter in ganz Deutschland zu. Dass es bei Euch und Euren Familien so toll klappt, ist doch super. Trotzdem kann man doch nicht pauschal behaupten, dass es bei anderen ebenso leicht sein muss, sie sich nur nicht genug anstrengen oder was auch immer. Ist das wirklich so schwer zu verstehen


Es hat NIE jemand von leicht geredet. Kein einziges Mal
18.11.2016 21:17
Zitat von StilleWasser:

Zitat von shelyra:

Zitat von Skorpi:

Zitat von Stefanka93:

...


Ich glaube nicht, dass man ein Kind ins Bett legt, was noch gar nicht müde ist. Ich kann da wieder meine Große als Beispiel nehmen, die immer zur gleichen Zeit müde wird, dass merkt man ihr mehr als deutlich an und trotzdem mag sie nicht schlafen gehen und findet Dinge, die die Schlafenszeit eben hinauszögert. Liegt sie dann aber im Bett, schläft sie sofort ein. Daher ist besonders bei ihr diese feste Zeit wichtig. Sie würde einfach nicht ins Bett gehen, sie würde durchhalten, bis sie irgendwann erschöpft einschlafen würde, ich kenne sie!

Und ja, vielleicht schlafen Kinder nicht ein, wenn am Tag viel ansteht, aber bist du mal mit nem Übermüdetem Kind im Zoo, bei Freunden oder auf dem Spielplatz gewesen? Das wünsche ich weder Eltern, noch den Kindern selber. Es ist einfach kein schöner Zustand.

mh... wenn ich sehe wie oft hier im forum das thema aufkommt, dass kinder abends tausendmal aufstehen, aufs klo müssen, noch was trinken wollen usw - dann doch!
erlebe ich auch immer wieder im bekannten und freundeskreis das die genau die gleichen probleme haben


Ich seh da ehrlich gesagt auch kein Problem darin.

Dann liegens halt im Bett munter noch etwas - sie werden schon einschlafen.

Macht man doch als EW auch so wenn man ehrlich ist - in Bett weils sein muss und nicht weil man schon so müde ist.


Warum sollte ich mich ins Bett legen, wenn ich gar nicht müde bin? Dann nutze ich die Zeit lieber noch für sinnvolle Dinge!

cooky
12596 Beiträge
18.11.2016 21:18
Zitat von Skorpi:

Zitat von cooky:

Zitat von Skorpi:

Zitat von Möhre:

...


Aber kann man das so pauschalisieren? Das ist ja von Beruf zu Beruf unterschiedlich und da gebe ich Möhre schon recht. Wir als selbstständige sind da vielleicht flexibel. Aber in manchen Berufen geht das vielleicht einfach wirklich nicht, möchte den Job aber auch nicht wechseln, weil es eben der Traumjob ist. Klar könnte man dann trotzdem sagen, man wechselt den Beruf aus liebe zum Kind, aber ob das dann wirklich DIE Lösung ist?


Da gibt es auch außerhalb der Selbstständigen noch Berufe. Meine Mama wechselte auf der Intensivstation vom Tag in den Nachtdienst. Mein Partner legt seine Schichten in der Kinder und Jugendhilfe so, dass er frei hat wenn ich los muss, eine Bekannte Lehrerin konnte mit ihrem Chef ausmachen immer erst zur zweiten Stunde unterrichten zu müssen, eine Freundin entschied sich kürzlich in eine andere Filiale versetzen zu lassen, weil das mit den Kindern besser passt. Meine Tante wechselte damals in den Hort meiner Cousine als Betreuung. Meine Cousine war dann nach der Schule und vor dem Unterricht mit ihr dort. Ich such mir meine Seminare nicht nur nach Interesse, sondern auch nach Tag und Uhrzeit aus...
Es geht definitiv nicht immer, das seh ich auch so. Aber nicht jede Verkäuferin steht von 8-22 Uhr auf der Matte im Laden. Kinderlose Kollegen wollen vlt. Sogar lieber die Schicht am frühen Morgen oder späten Abend. All das lässt sich kommunizieren. Vieles ist viel flexibler als man denkt und Möhre es darstellt und nicht bloß ein NEIN, WEIL ISSO. Man muss halt eben manchmal mit Gewohnheiten brechen.


Na klar gibt es auch noch genügend andere Berufe, in denen man flexibel sein kann, ich wollte jetzt aber nicht jeden Beruf in mein Beispiel nennen. Und da Sera und auch ich eben selbständig sind, passte dies einfach gerade am besten.


Aber Möhre stellt es gerade irgendwie so da als würdn “wir“ in die Arbeitslosigkeit drängen wollen, weil man nur die Wahl zwischen 24/7 krassen Jobs hat oder gar nicht arbeiten gehn können hätte, zumindest liest es sich so. Und dabei zeigen die Beispiele doch, dass es mehr als ein, zwei Berufe gibt in denen man flexibel gucken kann und nicht direkt die Option Arbeitslosigkeit wählen muss.
Man muss halt sich oft das Hirn zermartern, aber sooo selten ist da eine Lösung nun auch nicht in allen Berufen.

Gehe zu Seite:
  • Dieses Thema wurde 22 mal gemerkt