Mütter- und Schwangerenforum

Ist das deren Ernst? Grenzen der Bedürfnissorientierung

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zuckerlie
15684 Beiträge
19.11.2016 11:45
Zitat von -Brünni88:

Es ginge jetzt nicht explizit um diese 1 Stunde sondern allgemein dieses richten nach dem Kind. Jeder der mich kennt weiß, dass meine Kinder für mich immer an erster Stelle kommen aber trotzdessen müssen Sie beide in die Kita, der kleine auch nächstes Jahr mit 15 Monaten. Hierzu wurde in Forum auch schon öfters gesagt das es da immer Alternativen gibt wenn man das will. Aber wenn jetzt jeder Frau Eine schriftstellerische tätigkeit macht oder Programmiererin wird, damit sie von zu Hause aus arbeiten kann, gibt es keinen mehr die handwerklichen Arbeiten macht beziehungsweise die pflegerischen arbeiten und vieles mehr. Das war jetzt nicht auf euch bezogen aber hier sind schon Damen unterwegs die das ganz stur sehen und es nur. Das war jetzt nicht auf euch bezogen aber hier sind schon Damen unterwegs die das ganz stur sehen und es nur Schwarz oder Weiß gibt und sonst nichts.

Sorry dass ich mich da so angegriffen fühle, aber ich wurde deswegen auch schon im reallife öfters an den Pranger gestellt so als wäre mein Beruf ja nicht wichtig dass ich ihn unbedingt weitermachen müsste trotz dass ich Kinder habe. Aber in erster Linie mache ich den Beruf um meine Kinder zu ernähren und ihnen eine grundlage für die zukunft zu schaffen. Und möchte das nicht jede mutter? Ich denke die meißten.


Brünni du hast Recht so zu fühlen- das mit den "Prioritäten setzen" kam auch mehrfach einfach überheblich rüber. So nach dem
Motto, alle die so unflexibel sind, setzen einfach die falschen.
-Brünni88
23365 Beiträge
19.11.2016 11:45
Lange Rede kurzer Sinn

Ich bin nach wie vor der Meinung dass, und hier auch Ausnahmen bestätigen die Regel, jede Mutter versucht ihre Familie so zu managen dass es für alle am besten passt und deswegen keinen Lebensmodell an den Pranger gestellt werden sollte. beziehungsweise gesagt werden sollte dass es immer eine Alternative gibt. Das hört sich für mich immer so nach dem Motto an: du tust nicht genug.
19.11.2016 11:56
Zitat von -Brünni88:

Zitat von Stefanka93:

Zitat von -Brünni88:

Es ginge jetzt nicht explizit um diese 1 Stunde sondern allgemein dieses richten nach dem Kind. Jeder der mich kennt weiß, dass meine Kinder für mich immer an erster Stelle kommen aber trotzdessen müssen Sie beide in die Kita, der kleine auch nächstes Jahr mit 15 Monaten. Hierzu wurde in Forum auch schon öfters gesagt das es da immer Alternativen gibt wenn man das will. Aber wenn jetzt jeder Frau Eine schriftstellerische tätigkeit macht oder Programmiererin wird, damit sie von zu Hause aus arbeiten kann, gibt es keinen mehr die handwerklichen Arbeiten macht beziehungsweise die pflegerischen arbeiten und vieles mehr. Das war jetzt nicht auf euch bezogen aber hier sind schon Damen unterwegs die das ganz stur sehen und es nur. Das war jetzt nicht auf euch bezogen aber hier sind schon Damen unterwegs die das ganz stur sehen und es nur Schwarz oder Weiß gibt und sonst nichts.

Sorry dass ich mich da so angegriffen fühle, aber ich wurde deswegen auch schon im reallife öfters an den Pranger gestellt so als wäre mein Beruf ja nicht wichtig dass ich ihn unbedingt weitermachen müsste trotz dass ich Kinder habe. Aber in erster Linie mache ich den Beruf um meine Kinder zu ernähren und ihnen eine grundlage für die zukunft zu schaffen. Und möchte das nicht jede mutter? Ich denke die meißten.


Aber es ist doch nicht die einzige Option gleich in einen Beruf zu wechseln, in dem man flexible Arbeitszeiten hat. Es wird immer Leute geben, die gerne Schreiner, Maurer und Bäcker werden wollen und das ist auch gut so. Aber auch dort hat man Optionen. Du arbeitest doch sicher im Schichtsysten, oder? Die Leute wollen ja nicht nur morgens Fleisch. Da kann man doch sicher Abmachungen mit dem Chef oder den kinderlosen Kollegen treffen. Oder den Betrieb wechseln. Oder eine neue Ausbildung beginnen, die ähnlich viel Geld einbringt und feste Arbeitszeiten hat. Aber wie gesagt: Das sind alles nur Möglichkeiten. In wie weit das bei dem einzelnen möglich ist, kann ich natürlich nicht beurteilen! Und zu guter letzt: Wenn ich z.B. merken würde, dass mein Kind nicht bereit für die Kita ist, wäre ein Jahr Arbeitslosengeld definitiv eine Option für mich, um ihr noch ein Jahr mehr Zeit zu lassen. Aber das ist nicht für alle eine Option und ich verstehe, wenn man sagt, dass man niemals vom Staat abhängig sein möchte!
jein. Sagen wir mal ich mache jetzt nur noch Mittagsschicht. Dann hab ich erstens keine Betreuung für den kleinen und selbst wenn ich die hätte, würde ich die große Ja nicht mehr sehen weil die morgens in der Schule ist nächstes Jahr. In einem anderen Betrieb wechseln wäre Blödsinn. Dort müsste ich für das gleiche Geld 10 Stunden mehr pro Woche arbeiten.
Wer mir die Umschulung zahlen sollte wüsste ich jetzt auch nicht. Arbeitslosengeld könnte ich nur beziehen wenn ich kündige. Arbeitslosengeld 2 steht uns unter den Voraussetzungen nicht zu mit dem Betrieb. Dann müssten wir zu erst mal die ganzen Maschinen verkaufen die wir uns von unserem zusammen gesparten Geld gekauft haben. Sollte er nicht in die Kita gehen wollen, müsste er halt zu zig freundinnen abwechselnd, was für mich aber auch fremd betreut ist, denn es bin nicht Ich die ihn betreut.

es ist es nur auf mich bezogen, aber so denke ich halt jeder bei dem es nicht möglich ist einfach seine persönlichen Gründe. Und ja ich gehöre auch zu denen die einfach keine Sozialleistungen beziehen wollen, solange sie nicht unfähig sind zu arbeiten aus diversen gründen.


Hab mal den entscheidenden Satz fett markiert, weil offenbar sowas hier ständig überlesen wird. Dazu, dass du das ein oder andere nicht willst, habe ich ja davor schon was geschrieben.

Und ich finde nicht, dass Freundinnen, die meine Tochter gut kennt und bei der sie ohne Probleme bleibt, zu Fremdbetreuung zählen. Genaus sowenig wie Großeltern oder der Papa (bin nämlich auch alles nicht ich).
19.11.2016 12:00
Ich hab mir wirklich Mühe gegeben. Versucht, sachliche Antworten zu geben und zu allen nett zu sein. Offenbar war es nicht genug, denn anscheinend wirkt es überheblich, wenn man seine Prioritäten anders setzt als andere (und trotzdem immer wieder betont, dass es vollkommen in Ordnung ist, wenn andere Leute es anders machen).

Ich gebs echt auf
Möhre
1145 Beiträge
19.11.2016 12:03
Zitat von -Brünni88:

Lange Rede kurzer Sinn

Ich bin nach wie vor der Meinung dass, und hier auch Ausnahmen bestätigen die Regel, jede Mutter versucht ihre Familie so zu managen dass es für alle am besten passt und deswegen keinen Lebensmodell an den Pranger gestellt werden sollte. beziehungsweise gesagt werden sollte dass es immer eine Alternative gibt. Das hört sich für mich immer so nach dem Motto an: du tust nicht genug.


und diese Forderungen kommen meistens von Leuten, bei denen es komplikationslos klappt und sie davon ausgehen, dass es bei jedem so sein müsste.

Aber dazu passt auch die bei einigen übertriebene bedürfnisorientierte Erziehung. wenn man wirklich mal hinterfragt, dreht es sich bei 80% die danach leben meistens nur immer um ihre eigenen bzw. die Bedürfnisse ihrer Kinder. Kompromissbereitschaft gleich 0 sich auch in die Lage eines anderen hineinzuversetzen. Und das nimmt scheinbar immer mehr zu . Das finde ich am traurigsten an der Sache.
-Brünni88
23365 Beiträge
19.11.2016 12:03
Zitat von Stefanka93:

Zitat von -Brünni88:

Zitat von Stefanka93:

Zitat von -Brünni88:

Es ginge jetzt nicht explizit um diese 1 Stunde sondern allgemein dieses richten nach dem Kind. Jeder der mich kennt weiß, dass meine Kinder für mich immer an erster Stelle kommen aber trotzdessen müssen Sie beide in die Kita, der kleine auch nächstes Jahr mit 15 Monaten. Hierzu wurde in Forum auch schon öfters gesagt das es da immer Alternativen gibt wenn man das will. Aber wenn jetzt jeder Frau Eine schriftstellerische tätigkeit macht oder Programmiererin wird, damit sie von zu Hause aus arbeiten kann, gibt es keinen mehr die handwerklichen Arbeiten macht beziehungsweise die pflegerischen arbeiten und vieles mehr. Das war jetzt nicht auf euch bezogen aber hier sind schon Damen unterwegs die das ganz stur sehen und es nur. Das war jetzt nicht auf euch bezogen aber hier sind schon Damen unterwegs die das ganz stur sehen und es nur Schwarz oder Weiß gibt und sonst nichts.

Sorry dass ich mich da so angegriffen fühle, aber ich wurde deswegen auch schon im reallife öfters an den Pranger gestellt so als wäre mein Beruf ja nicht wichtig dass ich ihn unbedingt weitermachen müsste trotz dass ich Kinder habe. Aber in erster Linie mache ich den Beruf um meine Kinder zu ernähren und ihnen eine grundlage für die zukunft zu schaffen. Und möchte das nicht jede mutter? Ich denke die meißten.


Aber es ist doch nicht die einzige Option gleich in einen Beruf zu wechseln, in dem man flexible Arbeitszeiten hat. Es wird immer Leute geben, die gerne Schreiner, Maurer und Bäcker werden wollen und das ist auch gut so. Aber auch dort hat man Optionen. Du arbeitest doch sicher im Schichtsysten, oder? Die Leute wollen ja nicht nur morgens Fleisch. Da kann man doch sicher Abmachungen mit dem Chef oder den kinderlosen Kollegen treffen. Oder den Betrieb wechseln. Oder eine neue Ausbildung beginnen, die ähnlich viel Geld einbringt und feste Arbeitszeiten hat. Aber wie gesagt: Das sind alles nur Möglichkeiten. In wie weit das bei dem einzelnen möglich ist, kann ich natürlich nicht beurteilen! Und zu guter letzt: Wenn ich z.B. merken würde, dass mein Kind nicht bereit für die Kita ist, wäre ein Jahr Arbeitslosengeld definitiv eine Option für mich, um ihr noch ein Jahr mehr Zeit zu lassen. Aber das ist nicht für alle eine Option und ich verstehe, wenn man sagt, dass man niemals vom Staat abhängig sein möchte!
jein. Sagen wir mal ich mache jetzt nur noch Mittagsschicht. Dann hab ich erstens keine Betreuung für den kleinen und selbst wenn ich die hätte, würde ich die große Ja nicht mehr sehen weil die morgens in der Schule ist nächstes Jahr. In einem anderen Betrieb wechseln wäre Blödsinn. Dort müsste ich für das gleiche Geld 10 Stunden mehr pro Woche arbeiten.
Wer mir die Umschulung zahlen sollte wüsste ich jetzt auch nicht. Arbeitslosengeld könnte ich nur beziehen wenn ich kündige. Arbeitslosengeld 2 steht uns unter den Voraussetzungen nicht zu mit dem Betrieb. Dann müssten wir zu erst mal die ganzen Maschinen verkaufen die wir uns von unserem zusammen gesparten Geld gekauft haben. Sollte er nicht in die Kita gehen wollen, müsste er halt zu zig freundinnen abwechselnd, was für mich aber auch fremd betreut ist, denn es bin nicht Ich die ihn betreut.

es ist es nur auf mich bezogen, aber so denke ich halt jeder bei dem es nicht möglich ist einfach seine persönlichen Gründe. Und ja ich gehöre auch zu denen die einfach keine Sozialleistungen beziehen wollen, solange sie nicht unfähig sind zu arbeiten aus diversen gründen.


Hab mal den entscheidenden Satz fett markiert, weil offenbar sowas hier ständig überlesen wird. Dazu, dass du das ein oder andere nicht willst, habe ich ja davor schon was geschrieben.

Und ich finde nicht, dass Freundinnen, die meine Tochter gut kennt und bei der sie ohne Probleme bleibt, zu Fremdbetreuung zählen. Genaus sowenig wie Großeltern oder der Papa (bin nämlich auch alles nicht ich).
für mich schon. außer der papa natürlich. Bei uns ist der betreuungsschlüssel aber auch 1:3/3,5, von daher sehr familiär. Den erzieherinnen vertraue ich mehr als meiner familie...
Seramonchen
37805 Beiträge
19.11.2016 12:35
Zitat von Möhre:

Zitat von -Brünni88:

Lange Rede kurzer Sinn

Ich bin nach wie vor der Meinung dass, und hier auch Ausnahmen bestätigen die Regel, jede Mutter versucht ihre Familie so zu managen dass es für alle am besten passt und deswegen keinen Lebensmodell an den Pranger gestellt werden sollte. beziehungsweise gesagt werden sollte dass es immer eine Alternative gibt. Das hört sich für mich immer so nach dem Motto an: du tust nicht genug.


und diese Forderungen kommen meistens von Leuten, bei denen es komplikationslos klappt und sie davon ausgehen, dass es bei jedem so sein müsste.

Aber dazu passt auch die bei einigen übertriebene bedürfnisorientierte Erziehung. wenn man wirklich mal hinterfragt, dreht es sich bei 80% die danach leben meistens nur immer um ihre eigenen bzw. die Bedürfnisse ihrer Kinder. Kompromissbereitschaft gleich 0 sich auch in die Lage eines anderen hineinzuversetzen. Und das nimmt scheinbar immer mehr zu . Das finde ich am traurigsten an der Sache.


Du bist so .. mir fällt gar kein Wort ein, daher halte ich es wie stefanka- ich gebe auf. Hier wurde weder angegriffen, noch verurteilt, noch von oben herab geschrieben. Aber wenn du dich damit besser fühlst das zu glauben, dann ist das ok für mich. Have fun
Seramonchen
37805 Beiträge
19.11.2016 12:38
Zitat von zuckerlie:

Zitat von -Brünni88:

Es ginge jetzt nicht explizit um diese 1 Stunde sondern allgemein dieses richten nach dem Kind. Jeder der mich kennt weiß, dass meine Kinder für mich immer an erster Stelle kommen aber trotzdessen müssen Sie beide in die Kita, der kleine auch nächstes Jahr mit 15 Monaten. Hierzu wurde in Forum auch schon öfters gesagt das es da immer Alternativen gibt wenn man das will. Aber wenn jetzt jeder Frau Eine schriftstellerische tätigkeit macht oder Programmiererin wird, damit sie von zu Hause aus arbeiten kann, gibt es keinen mehr die handwerklichen Arbeiten macht beziehungsweise die pflegerischen arbeiten und vieles mehr. Das war jetzt nicht auf euch bezogen aber hier sind schon Damen unterwegs die das ganz stur sehen und es nur. Das war jetzt nicht auf euch bezogen aber hier sind schon Damen unterwegs die das ganz stur sehen und es nur Schwarz oder Weiß gibt und sonst nichts.

Sorry dass ich mich da so angegriffen fühle, aber ich wurde deswegen auch schon im reallife öfters an den Pranger gestellt so als wäre mein Beruf ja nicht wichtig dass ich ihn unbedingt weitermachen müsste trotz dass ich Kinder habe. Aber in erster Linie mache ich den Beruf um meine Kinder zu ernähren und ihnen eine grundlage für die zukunft zu schaffen. Und möchte das nicht jede mutter? Ich denke die meißten.


Brünni du hast Recht so zu fühlen- das mit den "Prioritäten setzen" kam auch mehrfach einfach überheblich rüber. So nach dem
Motto, alle die so unflexibel sind, setzen einfach die falschen.


Wow. Ich hätte jetzt nicht gedacht, dass du das so siehst und scheinbar ebenfalls nicht verstehst, worum es ging. Schade Aber reininterpretieren kann man ja immer schnell das, was man gerne verstehen würde
zuckerlie
15684 Beiträge
19.11.2016 12:52
Zitat von Seramonchen:

Zitat von zuckerlie:

Zitat von -Brünni88:

Es ginge jetzt nicht explizit um diese 1 Stunde sondern allgemein dieses richten nach dem Kind. Jeder der mich kennt weiß, dass meine Kinder für mich immer an erster Stelle kommen aber trotzdessen müssen Sie beide in die Kita, der kleine auch nächstes Jahr mit 15 Monaten. Hierzu wurde in Forum auch schon öfters gesagt das es da immer Alternativen gibt wenn man das will. Aber wenn jetzt jeder Frau Eine schriftstellerische tätigkeit macht oder Programmiererin wird, damit sie von zu Hause aus arbeiten kann, gibt es keinen mehr die handwerklichen Arbeiten macht beziehungsweise die pflegerischen arbeiten und vieles mehr. Das war jetzt nicht auf euch bezogen aber hier sind schon Damen unterwegs die das ganz stur sehen und es nur. Das war jetzt nicht auf euch bezogen aber hier sind schon Damen unterwegs die das ganz stur sehen und es nur Schwarz oder Weiß gibt und sonst nichts.

Sorry dass ich mich da so angegriffen fühle, aber ich wurde deswegen auch schon im reallife öfters an den Pranger gestellt so als wäre mein Beruf ja nicht wichtig dass ich ihn unbedingt weitermachen müsste trotz dass ich Kinder habe. Aber in erster Linie mache ich den Beruf um meine Kinder zu ernähren und ihnen eine grundlage für die zukunft zu schaffen. Und möchte das nicht jede mutter? Ich denke die meißten.


Brünni du hast Recht so zu fühlen- das mit den "Prioritäten setzen" kam auch mehrfach einfach überheblich rüber. So nach dem
Motto, alle die so unflexibel sind, setzen einfach die falschen.


Wow. Ich hätte jetzt nicht gedacht, dass du das so siehst und scheinbar ebenfalls nicht verstehst, worum es ging. Schade Aber reininterpretieren kann man ja immer schnell das, was man gerne verstehen würde


Es ging hier anfangs schon ziemlich von oben herab her. Dann wurde hin und her gerudert und mittlerweile eingelenkt "jaaa, Alternativen gibt's immer, muss halt jeder selber gucken" und dann sind die viel gepriesenen Alternativen halt doch keine. Das ist schlicht eine unfaire Argumentation bis ins Kleinste. Nicht jeder ist Akademiker oder dafür gemacht die Karriereleiter hoch zu klettern. Mancher hat auch schlicht nicht den nötigen Grips. Ich kenne auch Leute, die gehen mit 850,-€ nach Hause und haben 40h geackert. Naja, da gilt dann wohl selber Schuld, oder?

Ich bin grundsätzlich auch der Meinung, dass jeder gucken muss, wie er sein Leben leben will und dann auch was dafür tun muss, um das zu erreichen.

Andersrum freue ich mich für alle Frauen (auch für dich und mich), die familienverträglich arbeiten können und gutes Geld verdienen und trotzdem viel Zeit für die Kinder haben. Dieses Glück hat aber einfach auch nicht jeder - das kann man doch eigentlich nachvollziehen, oder?
19.11.2016 13:07
Zitat von DieW:

Guten Morgen!

Ich finde,dass Einige Möhre missverstehen (wollen).
In der Tat hat man natürlich immer die Wahl,aber zu welchem Preis?!Wenn es um finanzielle Dinge geht,kann man nie pauschalisieren.Was ist z.B.hoher Lebensstandard?
Es ist immer leicht gesagt,man hat die Wahl,welchen Rattenschwanz das aber für die jeweilige Familie mit sich ziehen kann,weiss keiner.
Ich denke auch,es kommt sehr auf die Region an in der man lebt.Hier auf dem Platten Land gibt es z.B.ganze drei Tagesmutter(wieder).Die Krippe und der Kiga sind völlig ausgebucht.Wenn dann auch noch Oma,Opa oder wer auch immer wegfallen,dann kann man nicht einfach den Job wechseln.Gut-können schon,aber.....und dann geht es los.
Irgendjemand schrieb,wenn man keine Unterstützung vom Staat bekommen würde,weil der Mann "genug"verdient,dann hat man ausreichend Geld.Ja Pustekuchen....man muss nur 1Euro mehr verdienen,als der Mindestsatz ist und man bekommt nichts.In dem Fall kann es einer Familie das Kreuz brechen,wenn die Frau aufhört zu arbeiten.Und das auch,wenn man nicht 2 Mal im Jahr in den Urlaub fährt oder Ähnliches.
Und manchmal wird man tatsächlich ungeplant schwanger......
Und Kinder Kosten eine Menge Geld.Von Urlaub,Ausflügen usw.rede ich mal nicht,sondern nur vom Alltag.Kindergeburtstage,Hobbies-alles keine luxuriösen Dinge.

Ich selbst bin Krankenschwester- einmal hatte ich Glück und die Klinik hat mir einen wunderbaren Arbeitsplatz geboten.Von 9.30-13.30.Keine Wochenenden und Feiertage.I m Laufe der Zeit kam dann mal ein Spätdienst dazu,mal ein Wochenende,bis ich normale Schichten hätte machen müssen.Ich hatte dann leider keine Wahl,ich musste kündigen.Denn vor 12 Jahren gab es keine Tagesmutter und schon garkeine ,die diese Betreuungszeiten angeboten hätte,die ich brauchte.Ende vom Lied war die Sozialhilfe.

Und nun hab ich den Faden verloren .....

Trotzdem einen schönen Samstag

P.S.

Ich frage mich immernoch,wie man jemanden zu schlafen bekommt,wenn er nicht müde ist....
Meine Kinder gehen immer regelmäßig abends in Ihre Zimmer,müssen aber nicht schlafen.Meist ist nach 30-45 Minuten alles ruhig und sie schlafen.
Und auf Erfahrung sag ich,sobald Kinder in die Pubertät kommen,sind sie morgens immer müde.Egal ob es 6.00 h ist,oder 10.00h.Aufstehen ist dann immer doof....




Ich hab mich da ja rausgehalten aus der Diskussion - heutzutage kann man froh sein wenn man seinen Job behalten kann.

Und für mich hat es auch nix mit Wahl zu tun wenn man dann kein Geld mehr zum leben hat und als Famile in ner 2 Zimmer Wohnung haust - das is keine Alternative - das is pervers und verrückt. In meinen Augen.
Seramonchen
37805 Beiträge
19.11.2016 13:14
Zitat von zuckerlie:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von zuckerlie:

Zitat von -Brünni88:

Es ginge jetzt nicht explizit um diese 1 Stunde sondern allgemein dieses richten nach dem Kind. Jeder der mich kennt weiß, dass meine Kinder für mich immer an erster Stelle kommen aber trotzdessen müssen Sie beide in die Kita, der kleine auch nächstes Jahr mit 15 Monaten. Hierzu wurde in Forum auch schon öfters gesagt das es da immer Alternativen gibt wenn man das will. Aber wenn jetzt jeder Frau Eine schriftstellerische tätigkeit macht oder Programmiererin wird, damit sie von zu Hause aus arbeiten kann, gibt es keinen mehr die handwerklichen Arbeiten macht beziehungsweise die pflegerischen arbeiten und vieles mehr. Das war jetzt nicht auf euch bezogen aber hier sind schon Damen unterwegs die das ganz stur sehen und es nur. Das war jetzt nicht auf euch bezogen aber hier sind schon Damen unterwegs die das ganz stur sehen und es nur Schwarz oder Weiß gibt und sonst nichts.

Sorry dass ich mich da so angegriffen fühle, aber ich wurde deswegen auch schon im reallife öfters an den Pranger gestellt so als wäre mein Beruf ja nicht wichtig dass ich ihn unbedingt weitermachen müsste trotz dass ich Kinder habe. Aber in erster Linie mache ich den Beruf um meine Kinder zu ernähren und ihnen eine grundlage für die zukunft zu schaffen. Und möchte das nicht jede mutter? Ich denke die meißten.


Brünni du hast Recht so zu fühlen- das mit den "Prioritäten setzen" kam auch mehrfach einfach überheblich rüber. So nach dem
Motto, alle die so unflexibel sind, setzen einfach die falschen.


Wow. Ich hätte jetzt nicht gedacht, dass du das so siehst und scheinbar ebenfalls nicht verstehst, worum es ging. Schade Aber reininterpretieren kann man ja immer schnell das, was man gerne verstehen würde


Es ging hier anfangs schon ziemlich von oben herab her. Dann wurde hin und her gerudert und mittlerweile eingelenkt "jaaa, Alternativen gibt's immer, muss halt jeder selber gucken" und dann sind die viel gepriesenen Alternativen halt doch keine. Das ist schlicht eine unfaire Argumentation bis ins Kleinste. Nicht jeder ist Akademiker oder dafür gemacht die Karriereleiter hoch zu klettern. Mancher hat auch schlicht nicht den nötigen Grips. Ich kenne auch Leute, die gehen mit 850,-€ nach Hause und haben 40h geackert. Naja, da gilt dann wohl selber Schuld, oder?

Ich bin grundsätzlich auch der Meinung, dass jeder gucken muss, wie er sein Leben leben will und dann auch was dafür tun muss, um das zu erreichen.

Andersrum freue ich mich für alle Frauen (auch für dich und mich), die familienverträglich arbeiten können und gutes Geld verdienen und trotzdem viel Zeit für die Kinder haben. Dieses Glück hat aber einfach auch nicht jeder - das kann man doch eigentlich nachvollziehen, oder?


Ähm nein, sorry. Gehe da null mit dir konform. Ich habe von Anfang an einfach nur gesagt, dass jeder die Wahl hat und daran ist ja nun mal nix zu rütteln und dazu stehe ich auch. Ganz ehrlich, jeder ist seines Glückes Schmied und ich gehe davon aus, dass man sich grundsätzlich sein Leben so einrichtet, dass es klappt. Ändert aber nix an der Tatsache, dass man seine Prioritäten nun mal setzt, egal in welche Richtung. Und sowohl bei der Schlafdiskussion als auch jetzt habe ich immer gesagt, dass es jeder für sich wissen muss. Mir ist doch Wurscht was andere machen. Und natürlich gibt es immer tausend Ausnahmen, wie überall im Leben.

Brünni, dein Beispiel passt doch aber. Ihr habt abgewogen für euch und die Entscheidung getroffen, würde ich nie in Frage stellen, steht mir auch gar nicht zu und du schreibst doch auch, dass damit alle zufrieden sind. Aber es gibt genug Leute die jammern, dass sie ihre Kinder so wenig sehen und so viel Stress haben und den nächsten Urlaub auf den Malediven nicht erwarten können, der in einer Woche endlich startet.
19.11.2016 13:15
Zitat von zuckerlie:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von zuckerlie:

Zitat von -Brünni88:

Es ginge jetzt nicht explizit um diese 1 Stunde sondern allgemein dieses richten nach dem Kind. Jeder der mich kennt weiß, dass meine Kinder für mich immer an erster Stelle kommen aber trotzdessen müssen Sie beide in die Kita, der kleine auch nächstes Jahr mit 15 Monaten. Hierzu wurde in Forum auch schon öfters gesagt das es da immer Alternativen gibt wenn man das will. Aber wenn jetzt jeder Frau Eine schriftstellerische tätigkeit macht oder Programmiererin wird, damit sie von zu Hause aus arbeiten kann, gibt es keinen mehr die handwerklichen Arbeiten macht beziehungsweise die pflegerischen arbeiten und vieles mehr. Das war jetzt nicht auf euch bezogen aber hier sind schon Damen unterwegs die das ganz stur sehen und es nur. Das war jetzt nicht auf euch bezogen aber hier sind schon Damen unterwegs die das ganz stur sehen und es nur Schwarz oder Weiß gibt und sonst nichts.

Sorry dass ich mich da so angegriffen fühle, aber ich wurde deswegen auch schon im reallife öfters an den Pranger gestellt so als wäre mein Beruf ja nicht wichtig dass ich ihn unbedingt weitermachen müsste trotz dass ich Kinder habe. Aber in erster Linie mache ich den Beruf um meine Kinder zu ernähren und ihnen eine grundlage für die zukunft zu schaffen. Und möchte das nicht jede mutter? Ich denke die meißten.


Brünni du hast Recht so zu fühlen- das mit den "Prioritäten setzen" kam auch mehrfach einfach überheblich rüber. So nach dem
Motto, alle die so unflexibel sind, setzen einfach die falschen.


Wow. Ich hätte jetzt nicht gedacht, dass du das so siehst und scheinbar ebenfalls nicht verstehst, worum es ging. Schade Aber reininterpretieren kann man ja immer schnell das, was man gerne verstehen würde


Es ging hier anfangs schon ziemlich von oben herab her. Dann wurde hin und her gerudert und mittlerweile eingelenkt "jaaa, Alternativen gibt's immer, muss halt jeder selber gucken" und dann sind die viel gepriesenen Alternativen halt doch keine. Das ist schlicht eine unfaire Argumentation bis ins Kleinste. Nicht jeder ist Akademiker oder dafür gemacht die Karriereleiter hoch zu klettern. Mancher hat auch schlicht nicht den nötigen Grips. Ich kenne auch Leute, die gehen mit 850,-€ nach Hause und haben 40h geackert. Naja, da gilt dann wohl selber Schuld, oder?

Ich bin grundsätzlich auch der Meinung, dass jeder gucken muss, wie er sein Leben leben will und dann auch was dafür tun muss, um das zu erreichen.

Andersrum freue ich mich für alle Frauen (auch für dich und mich), die familienverträglich arbeiten können und gutes Geld verdienen und trotzdem viel Zeit für die Kinder haben. Dieses Glück hat aber einfach auch nicht jeder - das kann man doch eigentlich nachvollziehen, oder?


Nichts anderes hat hier irgendjemand gesagt. Und sorry, dass ich Brünnis Lebensumstände nicht kenn, um noch mehr Alternativen aufzählen zu können. (Ist auch nicht nötig, denn ihr Konzept funktioniert wunderbar für ihre Familie!) Wir leben hier gerade von einem (als Zahl: 1) Studentengehalt in einer der teuersten Gegenden Deutschlands. Ein Großteil vom Geld meines Mannes geht für die Miete drauf und mit dem Rest müssen wir uns arrangieren. Ist also nicht so, als würde wir uns hier mit unseren Akademikergehalten einen faulen Lenz machen und ich kann alle anderen von oben herab betrachten. Trotzdem war Fremdbetreuung, damit ich wieder arbeiten kann, einfach keine Option für UNS. Gehabt hätte ich sie aber trotzdem.
19.11.2016 13:17
Jetzt habe ich mich doch dazu hinreisen lassen nochmal zu schreiben. Grrr...
Seramonchen
37805 Beiträge
19.11.2016 13:18
Zitat von Stefanka93:

Jetzt habe ich mich doch dazu hinreisen lassen nochmal zu schreiben. Grrr...


Haha, genau das habe ich auch grad gedacht, als ich abgeschickt habe
Seramonchen
37805 Beiträge
19.11.2016 13:22
Ich möchte übrigens noch anmerken, dass ich NICHT viel Zeit für die Kinder habe, denn ich bin gerade Alleinverdiener, wie bereits erwähnt, da mein Mann die Zeit mit der kleinen erleben möchte. Ich arbeite täglich zwischen 10 und 12 Stunden. Das haben wir für uns gemeinsam entschieden und ich mache es gerne, um meinem Mann diese Möglichkeit zu geben. Finde es daher schon frech, wenn man die Umstände der Menschen gar nicht kennt, Ihnen Überheblichkeit zu unterstellen.
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