Mütter- und Schwangerenforum

Ist das deren Ernst? Grenzen der Bedürfnissorientierung

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zuckerlie
15684 Beiträge
17.11.2016 17:13
Also ich kann mir so ein Durcheinander auch nicht vorstellen - ich zwinge meine Kinder nicht ins Bett, aber ich kann sehen, wann sie müde sind und bei allen dreien war es kein Problem schon mit wenigen Wochen ein Schlafmuster festzustellen. Meinen Kindern geht es mit einem Rhythmus auch gut, weil sie genau wissen, wann was passiert und sie gehen alle freiwillig ins Bett hier.
sabrinas_baby
494 Beiträge
17.11.2016 17:14
Zitat von Möhre:

ich schreibe hier übrigens von keinen Usern, sondern von reelen Personen die ich kenne bzw. bereits erlebt habe und diese irgendwann nicht mehr weiter kamen, weil das Kind immer weniger kooperierte. Je mehr auf die Bedürfnisse eingegangen wurde, desto unkooperativer wurde das Kind.
Ich kann natürlich nicht Mäuschen in verschiedenen Haushalten spielen, aber ich glaube nicht, dass Kinder tatsächlich immer mehr kooperieren, je mehr man sie selber entscheiden lässt. Ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass es sie schlichtweg überfordert, wenn man ein 2 jähriges Kind komplett alles selber entscheiden lässt.
Ich würde gerne die Kinder, die angeblich so kooperativ sind gerne in Wirklichkeit kennenlernen um mir selber ein Bild davon zu machen. Schreiben kann man leider viel.

Denn bisher habe ich es leider noch nicht. Das ist jetzt eine persönliche Feststellung meinerseits, wer sich persönlich angesprochen fühlt, bei dem passt der Schuh.


Ich habe in meiner gesamten Berufslaufbahn leider auch eher erlebt, dass es Kindern nicht gut tut alles allein entscheiden zu dürfen bzw. zu müssen. Regeln, Grenzen, klare Ansagen: All das gibt Halt und Orientierung. Ihnen jede Entscheidung abzunehmen ist in einem gewissen Alter aber logischerweise auch kontraproduktiv.
Seramonchen
37808 Beiträge
17.11.2016 17:16
Zitat von sabrinas_baby:

Zitat von Möhre:

ich schreibe hier übrigens von keinen Usern, sondern von reelen Personen die ich kenne bzw. bereits erlebt habe und diese irgendwann nicht mehr weiter kamen, weil das Kind immer weniger kooperierte. Je mehr auf die Bedürfnisse eingegangen wurde, desto unkooperativer wurde das Kind.
Ich kann natürlich nicht Mäuschen in verschiedenen Haushalten spielen, aber ich glaube nicht, dass Kinder tatsächlich immer mehr kooperieren, je mehr man sie selber entscheiden lässt. Ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass es sie schlichtweg überfordert, wenn man ein 2 jähriges Kind komplett alles selber entscheiden lässt.
Ich würde gerne die Kinder, die angeblich so kooperativ sind gerne in Wirklichkeit kennenlernen um mir selber ein Bild davon zu machen. Schreiben kann man leider viel.

Denn bisher habe ich es leider noch nicht. Das ist jetzt eine persönliche Feststellung meinerseits, wer sich persönlich angesprochen fühlt, bei dem passt der Schuh.


Ich habe in meiner gesamten Berufslaufbahn leider auch eher erlebt, dass es Kindern nicht gut tut alles allein entscheiden zu dürfen bzw. zu müssen. Regeln, Grenzen, klare Ansagen: All das gibt Halt und Orientierung. Ihnen jede Entscheidung abzunehmen ist in einem gewissen Alter aber logischerweise auch kontraproduktiv.


Na, dann muss das natürlich bei allen Kindern so sein komisch, meine Mama ist auch Erzieherin und sieht das irgendwie anders.
Obsidian
15967 Beiträge
17.11.2016 17:16
Zitat von zuckerlie:

Also ich kann mir so ein Durcheinander auch nicht vorstellen - ich zwinge meine Kinder nicht ins Bett, aber ich kann sehen, wann sie müde sind und bei allen dreien war es kein Problem schon mit wenigen Wochen ein Schlafmuster festzustellen. Meinen Kindern geht es mit einem Rhythmus auch gut, weil sie genau wissen, wann was passiert und sie gehen alle freiwillig ins Bett hier.


DAS machen wir hier übrigens genauso. Ich sehe Jan an, wenn er müde wird und das ist meist um 19 Uhr rum. Dann gehen wir hoch und putzen Zähne, waschen, ziehen den Schlafi an, trinken noch en Abendflasche und danach ist er so hundemüde, dass er nur noch nach seinen Kuscheltieren fragt und sich im Bett sofort zurechtmummelt.

Geht ja gar nicht darum, Kinder so lange durch die Wohnung rennen zu lassen, bis sie vor Müdigkeit auf dem Teppich einschlafen oder vor Erschöpfung kreischen.
Obsidian
15967 Beiträge
17.11.2016 17:17
Zitat von sabrinas_baby:

Zitat von Möhre:

ich schreibe hier übrigens von keinen Usern, sondern von reelen Personen die ich kenne bzw. bereits erlebt habe und diese irgendwann nicht mehr weiter kamen, weil das Kind immer weniger kooperierte. Je mehr auf die Bedürfnisse eingegangen wurde, desto unkooperativer wurde das Kind.
Ich kann natürlich nicht Mäuschen in verschiedenen Haushalten spielen, aber ich glaube nicht, dass Kinder tatsächlich immer mehr kooperieren, je mehr man sie selber entscheiden lässt. Ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass es sie schlichtweg überfordert, wenn man ein 2 jähriges Kind komplett alles selber entscheiden lässt.
Ich würde gerne die Kinder, die angeblich so kooperativ sind gerne in Wirklichkeit kennenlernen um mir selber ein Bild davon zu machen. Schreiben kann man leider viel.

Denn bisher habe ich es leider noch nicht. Das ist jetzt eine persönliche Feststellung meinerseits, wer sich persönlich angesprochen fühlt, bei dem passt der Schuh.


Ich habe in meiner gesamten Berufslaufbahn leider auch eher erlebt, dass es Kindern nicht gut tut alles allein entscheiden zu dürfen bzw. zu müssen. Regeln, Grenzen, klare Ansagen: All das gibt Halt und Orientierung. Ihnen jede Entscheidung abzunehmen ist in einem gewissen Alter aber logischerweise auch kontraproduktiv.


Halt und Orientierung kann man seinem Kind problemlos auch genügend geben während man trotzdem viele Entscheidungen gemeinsam fällt und/oder das Kind entscheiden läßt.
sabrinas_baby
494 Beiträge
17.11.2016 17:18
Zitat von Seramonchen:

Zitat von sabrinas_baby:

Zitat von Seramonchen:

Unsere kleine entscheidet selbst, wann sie schläft. Sie wird zu halb acht bettfertig gemacht, dann singe ich was, liege mit ihr im Bett und Kuschel und frage ob sie schlafen möchte. Mal sagt sie ja und schläft dann, mal sagt sie nein, dann stehen wir wieder auf. In diesen Fällen sagt sie irgendwann selbst "heia, und zieht mich zum Bett. Für uns die ideale Lösung und ich habe ehrlich gesagt nicht das Bedürfnis, Ruhe vor meinem Kind zu haben


Das ist bemerkenswert.


Mag sein, aber meine Kinder strengen mich nicht an und ich habe über vier Jahre auf die kleine warten müssen, ich würde am liebsten jede Sekunde mit ihr zusammen sein


Das freut mich für dich. Ehrlich. Und wie bereust gesagt: Mir sind Eltern, die sich mit Erziehung auseinandersetzen und sich und ihr Tun hinterfragen tausendmal lieber als solche, die sich nicht kümmern.
Möhre
1145 Beiträge
17.11.2016 17:23
Zitat von Seramonchen:

Zitat von sabrinas_baby:

Zitat von Möhre:

ich schreibe hier übrigens von keinen Usern, sondern von reelen Personen die ich kenne bzw. bereits erlebt habe und diese irgendwann nicht mehr weiter kamen, weil das Kind immer weniger kooperierte. Je mehr auf die Bedürfnisse eingegangen wurde, desto unkooperativer wurde das Kind.
Ich kann natürlich nicht Mäuschen in verschiedenen Haushalten spielen, aber ich glaube nicht, dass Kinder tatsächlich immer mehr kooperieren, je mehr man sie selber entscheiden lässt. Ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass es sie schlichtweg überfordert, wenn man ein 2 jähriges Kind komplett alles selber entscheiden lässt.
Ich würde gerne die Kinder, die angeblich so kooperativ sind gerne in Wirklichkeit kennenlernen um mir selber ein Bild davon zu machen. Schreiben kann man leider viel.

Denn bisher habe ich es leider noch nicht. Das ist jetzt eine persönliche Feststellung meinerseits, wer sich persönlich angesprochen fühlt, bei dem passt der Schuh.


Ich habe in meiner gesamten Berufslaufbahn leider auch eher erlebt, dass es Kindern nicht gut tut alles allein entscheiden zu dürfen bzw. zu müssen. Regeln, Grenzen, klare Ansagen: All das gibt Halt und Orientierung. Ihnen jede Entscheidung abzunehmen ist in einem gewissen Alter aber logischerweise auch kontraproduktiv.


Na, dann muss das natürlich bei allen Kindern so sein komisch, meine Mama ist auch Erzieherin und sieht das irgendwie anders.


ich habe nicht geschrieben dass es bei allen so ist. Ich würde aber gerne einmal das Kind live erleben, bei dem das wirklich gut funktioniert. Habe ich bisher aber noch nicht. Bitte richtig lesen!
17.11.2016 17:26
Zitat von Möhre:

ich schreibe hier übrigens von keinen Usern, sondern von reelen Personen die ich kenne bzw. bereits erlebt habe und diese irgendwann nicht mehr weiter kamen, weil das Kind immer weniger kooperierte. Je mehr auf die Bedürfnisse eingegangen wurde, desto unkooperativer wurde das Kind.
Ich kann natürlich nicht Mäuschen in verschiedenen Haushalten spielen, aber ich glaube nicht, dass Kinder tatsächlich immer mehr kooperieren, je mehr man sie selber entscheiden lässt. Ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass es sie schlichtweg überfordert, wenn man ein 2 jähriges Kind komplett alles selber entscheiden lässt.
Ich würde gerne die Kinder, die angeblich so kooperativ sind gerne in Wirklichkeit kennenlernen um mir selber ein Bild davon zu machen. Schreiben kann man leider viel.

Denn bisher habe ich es leider noch nicht. Das ist jetzt eine persönliche Feststellung meinerseits, wer sich persönlich angesprochen fühlt, bei dem passt der Schuh.


Da bin ich bei dir. Ich denke auch, dass das ein Kind sehr überfordern kann. Und ich erlebe das auch so. Kinder die klare Regeln und Grenzen haben, sind pflegeleichter, als Kinder, die eben diese Regeln und Grenzen nicht kennen lernen. In meinen Augen fehlen diesen Kindern einfach die gewisse Sicherheit, sie sind überfordert, weil man vielleicht doch von ihnen zu viel verlangt. Das meine ich auch wirklich nicht böse oder verurteilend, aber das ist das, was ich einfach in der letzten Zeit stark beobachte.

Seramonchen
37808 Beiträge
17.11.2016 17:26
Zitat von Möhre:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von sabrinas_baby:

Zitat von Möhre:

ich schreibe hier übrigens von keinen Usern, sondern von reelen Personen die ich kenne bzw. bereits erlebt habe und diese irgendwann nicht mehr weiter kamen, weil das Kind immer weniger kooperierte. Je mehr auf die Bedürfnisse eingegangen wurde, desto unkooperativer wurde das Kind.
Ich kann natürlich nicht Mäuschen in verschiedenen Haushalten spielen, aber ich glaube nicht, dass Kinder tatsächlich immer mehr kooperieren, je mehr man sie selber entscheiden lässt. Ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass es sie schlichtweg überfordert, wenn man ein 2 jähriges Kind komplett alles selber entscheiden lässt.
Ich würde gerne die Kinder, die angeblich so kooperativ sind gerne in Wirklichkeit kennenlernen um mir selber ein Bild davon zu machen. Schreiben kann man leider viel.

Denn bisher habe ich es leider noch nicht. Das ist jetzt eine persönliche Feststellung meinerseits, wer sich persönlich angesprochen fühlt, bei dem passt der Schuh.


Ich habe in meiner gesamten Berufslaufbahn leider auch eher erlebt, dass es Kindern nicht gut tut alles allein entscheiden zu dürfen bzw. zu müssen. Regeln, Grenzen, klare Ansagen: All das gibt Halt und Orientierung. Ihnen jede Entscheidung abzunehmen ist in einem gewissen Alter aber logischerweise auch kontraproduktiv.


Na, dann muss das natürlich bei allen Kindern so sein komisch, meine Mama ist auch Erzieherin und sieht das irgendwie anders.


ich habe nicht geschrieben dass es bei allen so ist. Ich würde aber gerne einmal das Kind live erleben, bei dem das wirklich gut funktioniert. Habe ich bisher aber noch nicht. Bitte richtig lesen!


Dann schau du doch bitte richtig, wen ich zitiere!

Zumal doch nirgendwo steht, dass man die Kinder alles allein entscheiden lässt. Immer diese Übertreibungen.
Seramonchen
37808 Beiträge
17.11.2016 17:27
Zitat von Skorpi:

Zitat von Möhre:

ich schreibe hier übrigens von keinen Usern, sondern von reelen Personen die ich kenne bzw. bereits erlebt habe und diese irgendwann nicht mehr weiter kamen, weil das Kind immer weniger kooperierte. Je mehr auf die Bedürfnisse eingegangen wurde, desto unkooperativer wurde das Kind.
Ich kann natürlich nicht Mäuschen in verschiedenen Haushalten spielen, aber ich glaube nicht, dass Kinder tatsächlich immer mehr kooperieren, je mehr man sie selber entscheiden lässt. Ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass es sie schlichtweg überfordert, wenn man ein 2 jähriges Kind komplett alles selber entscheiden lässt.
Ich würde gerne die Kinder, die angeblich so kooperativ sind gerne in Wirklichkeit kennenlernen um mir selber ein Bild davon zu machen. Schreiben kann man leider viel.

Denn bisher habe ich es leider noch nicht. Das ist jetzt eine persönliche Feststellung meinerseits, wer sich persönlich angesprochen fühlt, bei dem passt der Schuh.


Da bin ich bei dir. Ich denke auch, dass das ein Kind sehr überfordern kann. Und ich erlebe das auch so. Kinder die klare Regeln und Grenzen haben, sind pflegeleichter, als Kinder, die eben diese Regeln und Grenzen nicht kennen lernen. In meinen Augen fehlen diesen Kindern einfach die gewisse Sicherheit, sie sind überfordert, weil man vielleicht doch von ihnen zu viel verlangt. Das meine ich auch wirklich nicht böse oder verurteilend, aber das ist das, was ich einfach in der letzten Zeit stark beobachte.


Wir können uns gerne mal treffen
LIttleOne13
26290 Beiträge
17.11.2016 17:31
Bin ich die einzige, die den besagten Blogpost gern erst mal lesen würde?
17.11.2016 17:31
Zitat von Obsidian:

Zitat von zuckerlie:

Also ich kann mir so ein Durcheinander auch nicht vorstellen - ich zwinge meine Kinder nicht ins Bett, aber ich kann sehen, wann sie müde sind und bei allen dreien war es kein Problem schon mit wenigen Wochen ein Schlafmuster festzustellen. Meinen Kindern geht es mit einem Rhythmus auch gut, weil sie genau wissen, wann was passiert und sie gehen alle freiwillig ins Bett hier.


DAS machen wir hier übrigens genauso. Ich sehe Jan an, wenn er müde wird und das ist meist um 19 Uhr rum. Dann gehen wir hoch und putzen Zähne, waschen, ziehen den Schlafi an, trinken noch en Abendflasche und danach ist er so hundemüde, dass er nur noch nach seinen Kuscheltieren fragt und sich im Bett sofort zurechtmummelt.

Geht ja gar nicht darum, Kinder so lange durch die Wohnung rennen zu lassen, bis sie vor Müdigkeit auf dem Teppich einschlafen oder vor Erschöpfung kreischen.


Finde ich interessant zu wissen, denn ich habe das immer genau so vor Augen gehabt. Wenn es so abläuft wie bei euch, finde ich das sehr schön, da habt ihr dann auch ein schönes Abendritual und dein Kind kann langsam zur Ruhe kommen.

Aber wenn man seine Kinder wirklich einfach lässt und darauf wartet, bis sie eben selber vor Erschöpfung einschlafen, finde ich das einfach nicht richtig. So kann man einfach nur schwer zur Ruhe kommen und abschalten.

cooky
12596 Beiträge
17.11.2016 17:31
Man lässt doch sein Kind nicht alles wahrlos tun, sondern so entscheiden, wie es das auch schafft. Das kann schon bei Geschwistern verschieden sein.

Es geht doch eben darum, dass man sein Kind sehr gut einschätzen lernt und ihm daher auch passende Möglichkeiten gibt. Und sehr viele können da durchaus mehr, als viele glauben.
Hier ist das mit den unbegrenzten Süßigkeiten so. Das klappt einfach nicht. Vieles andere kann sie aber sehr gut selbst entscheiden nach ihren Empfindungen.
Peach87
1691 Beiträge
17.11.2016 17:36
Ich sehe das im Bezug aufs Erwachsenen leben da meine Probleme. Den da gibt es eine menge Regeln und Grenzen. Meine große würde morgens deswegen ständig verschlafen, während einer meiner kleinen sich auch schon mal selber früh abends hinlegt.
Ich habe selber vier kinder die ihre Freiräume aber auch definitiv ihre Grenzen brauchen. Die eine mehr die anderen weniger. Ich finde diesen *Trend* auch mehr als fraglich. Das ganze kann zuhause gut klappen, aber außer Haus kann es da ganz schön Probleme geben.
Möhre
1145 Beiträge
17.11.2016 17:37
Zitat von Seramonchen:

Zitat von Möhre:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von sabrinas_baby:

...


Na, dann muss das natürlich bei allen Kindern so sein komisch, meine Mama ist auch Erzieherin und sieht das irgendwie anders.


ich habe nicht geschrieben dass es bei allen so ist. Ich würde aber gerne einmal das Kind live erleben, bei dem das wirklich gut funktioniert. Habe ich bisher aber noch nicht. Bitte richtig lesen!


Dann schau du doch bitte richtig, wen ich zitiere!

Zumal doch nirgendwo steht, dass man die Kinder alles allein entscheiden lässt. Immer diese Übertreibungen.


ich habe aber auch nicht geschrieben, dass man sie alles entscheiden lässt, sondern Vieles was sie altersentsprechend noch gar nicht alleine entscheiden können! Das ist eben ein großer Unterschied.

Mein Sohn z.B. isst sehr gerne Süßigkeiten und könnte sich nur davon ernähren. Ich als Mutter bin aber dafür da, dass er sich ausgewogen ernährt. Er kann das für sich noch nicht alleine regeln, weil ihm das Verständnis dafür fehlt, wie wichtig eine ausgewogene Ernährung ist.

Genauso brauchen Kinder Schlaf um aufnahmefähig zu sein. Als Baby sicherlich nicht, da können sie sich ihren Schlaf auch tagsüber holen. Aber spätestens in der Schule gibt es Probleme, wenn das Kind unausgeschlafen im Klassenzimmer sitzt. Es ist einfach unkonzentriert und nicht so aufnahmefähig. Und da sehe ich mich auch als Mutter in der Pflicht, dafür zu Sorgen, dass mein Kind genug Schlaf erhält und nicht, dass die Schule später anfängt, weil mein Kind es nicht schafft um 8.00 Uhr in der Schule zu sein. Es gab hier bei uns übrigens einen Fall, wo die Eltern tatsächlich von der Schule verlangten, dass der Unterricht später startet, weil die Kinder es nicht schafften pünktlich aus dem Bett zu kommen. Da wird die Verantwortung dann schön auf die Schule geschoben, weil man sich nicht selber mit seinen lieben Kindern auseinander setzten möchte.
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