Mütter- und Schwangerenforum

Tagesmutter oder zur Oma

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shelyra
69260 Beiträge
17.06.2015 21:28
Zitat von Furiosa:

Zitat von Nanny86:

Es ist ja nicht nur der soziale Kontakt. Bei der Tagesmutter sind es 4 Kinder die ungefähr sein Alter haben. Sie macht Ausflüge mit denen etc.


Das hört sich doch super an.
Ich weiß gar nicht wie eine Person auf die Idee kam, dass das Kind mit den anderen Kindern überfordert wäre. Dann müssten ja sämtliche Geschwister - insbesondere in Großfamilien - überfordert sein.


einfach weil ich das oft genug erlebt habe!
kenne einige kinder die um den 1.geb in die krippe kamen und dort heillos überfordert waren. auch nach monaten der eingewöhnung klappte es nicht, so dass die eltern gemeinsam mit den erziehern den schritt zurück gingen und das kind wieder heraus nahmen.

es muss nicht so kommen, aber es kann! besonders sensible kinder haben probleme damit.
und geschwisterkinder sind was ganz anderes als "fremde" kinder, in einer "fremden" umgebung mit "fremden" betreuern, denn die geschwister kennen sie von geburt an und haben noch dazu immer die mama - ihren fels in der brandung - dabei.

ausflüge, malen und basteln usw kann man doch auch daheim. dazu braucht man keine tagesmutter.

aber wenn es für euch der richtige weg ist, dann macht es so! ich find es immer nur gruselig, dass die vorstellung herrscht man könnte so kleine kids zuhause nicht fördern, nicht sozial eingewöhnen, keine kontakte zu gleichaltrigen schaffen,
berrysk
935 Beiträge
17.06.2015 21:31
Zitat von shelyra:

Zitat von Furiosa:

Zitat von Nanny86:

Es ist ja nicht nur der soziale Kontakt. Bei der Tagesmutter sind es 4 Kinder die ungefähr sein Alter haben. Sie macht Ausflüge mit denen etc.


Das hört sich doch super an.
Ich weiß gar nicht wie eine Person auf die Idee kam, dass das Kind mit den anderen Kindern überfordert wäre. Dann müssten ja sämtliche Geschwister - insbesondere in Großfamilien - überfordert sein.


einfach weil ich das oft genug erlebt habe!
kenne einige kinder die um den 1.geb in die krippe kamen und dort heillos überfordert waren. auch nach monaten der eingewöhnung klappte es nicht, so dass die eltern gemeinsam mit den erziehern den schritt zurück gingen und das kind wieder heraus nahmen.

es muss nicht so kommen, aber es kann! besonders sensible kinder haben probleme damit.
und geschwisterkinder sind was ganz anderes als "fremde" kinder, in einer "fremden" umgebung mit "fremden" betreuern, denn die geschwister kennen sie von geburt an und haben noch dazu immer die mama - ihren fels in der brandung - dabei.

ausflüge, malen und basteln usw kann man doch auch daheim. dazu braucht man keine tagesmutter.

aber wenn es für euch der richtige weg ist, dann macht es so! ich find es immer nur gruselig, dass die vorstellung herrscht man könnte so kleine kids zuhause nicht fördern, nicht sozial eingewöhnen, keine kontakte zu gleichaltrigen schaffen,
Wer sagt denn so etwas?
Nanny86
2538 Beiträge
17.06.2015 21:31
Zitat von I.n.a.:

Zitat von Nanny86:

Zitat von I.n.a.:

Kommt auf die Oma an

Wenn da alles passt, würde ich ihn noch bis er 2 oder 3 ist, bei ihr lassen.
Soziale Kontakte kann er dann in einer Spielgruppe oder auf dem Spielplatz trotzdem haben und mehr braucht es in dem Alter meiner Meinung nach nicht.
Vielleicht könntest du dann sogar durch das gesparte Geld ein paar Stunden weniger arbeiten?

War aber sehr spontan oder? Lass sie nochmal ein paar Nächte drüber schlafen.


Was meinst du mit das es spontan war?


Es liest sich für mich so als hätte dein Papa es spontan so beschlossen und deine Mama hat dann halt zugestimmt. Also als wäre es an einem Nachmittag oder so spontan beschlossen wurde


Achso...
Ne beschlossen wurde gar nichts. Nur mein Papa hat heute Abend das erste mal gemerkt das Lion dann erst 1 Jahr ist und das kann er nicht nachvollziehen. Er versteht nicht, dass es Eltern gibt die darauf angewiesen sind arbeiten zu gehen.
Meine Mama hat mich schon vor Ewigkeiten darauf angesprochen gehabt, das sie es ja machen könnte.
Nur da ich jetzt mit der Tagesmutter kam, sprach sie das nicht mehr an. Das kam eben jetzt wieder auf das Thema.
I.n.a.
203 Beiträge
17.06.2015 21:32
Ich habe absolut nichts gegen Tagesmütter. Habe selber letztes Jahr die Qualifikation gemacht. Das hat alles Vor und Nachteile. Mir persönlich wäre aber die Oma in dem Alter noch lieber.

Was sagt denn dein Bauchgefühl?? Was wäre dir lieber? Danach würde ich mich entscheiden.
berrysk
935 Beiträge
17.06.2015 21:33
Zitat von Nanny86:

Zitat von I.n.a.:

Zitat von Nanny86:

Zitat von I.n.a.:

Kommt auf die Oma an

Wenn da alles passt, würde ich ihn noch bis er 2 oder 3 ist, bei ihr lassen.
Soziale Kontakte kann er dann in einer Spielgruppe oder auf dem Spielplatz trotzdem haben und mehr braucht es in dem Alter meiner Meinung nach nicht.
Vielleicht könntest du dann sogar durch das gesparte Geld ein paar Stunden weniger arbeiten?

War aber sehr spontan oder? Lass sie nochmal ein paar Nächte drüber schlafen.


Was meinst du mit das es spontan war?


Es liest sich für mich so als hätte dein Papa es spontan so beschlossen und deine Mama hat dann halt zugestimmt. Also als wäre es an einem Nachmittag oder so spontan beschlossen wurde


Achso...
Ne beschlossen wurde gar nichts. Nur mein Papa hat heute Abend das erste mal gemerkt das Lion dann erst 1 Jahr ist und das kann er nicht nachvollziehen. Er versteht nicht, dass es Eltern gibt die darauf angewiesen sind arbeiten zu gehen.
Meine Mama hat mich schon vor Ewigkeiten darauf angesprochen gehabt, das sie es ja machen könnte.
Nur da ich jetzt mit der Tagesmutter kam, sprach sie das nicht mehr an. Das kam eben jetzt wieder auf das Thema.
Ganz ehrlich: Wir sind nicht darauf angewiesen, dass ich arbeiten gehe, mache es aber für mich, da ich meinen Job liebe (aber auch, weil ich nur ein Jahr Anspruch darauf habe, in meiner Stammschule zu unterrichten und ansonsten 'Freilwild' im Regierungsbezirk Köln würde).
Was sagt denn dein Vater zu so etwas?
Nanny86
2538 Beiträge
17.06.2015 21:39
Zitat von berrysk:

Zitat von shelyra:

Zitat von Furiosa:

Zitat von Nanny86:

Es ist ja nicht nur der soziale Kontakt. Bei der Tagesmutter sind es 4 Kinder die ungefähr sein Alter haben. Sie macht Ausflüge mit denen etc.


Das hört sich doch super an.
Ich weiß gar nicht wie eine Person auf die Idee kam, dass das Kind mit den anderen Kindern überfordert wäre. Dann müssten ja sämtliche Geschwister - insbesondere in Großfamilien - überfordert sein.


einfach weil ich das oft genug erlebt habe!
kenne einige kinder die um den 1.geb in die krippe kamen und dort heillos überfordert waren. auch nach monaten der eingewöhnung klappte es nicht, so dass die eltern gemeinsam mit den erziehern den schritt zurück gingen und das kind wieder heraus nahmen.

es muss nicht so kommen, aber es kann! besonders sensible kinder haben probleme damit.
und geschwisterkinder sind was ganz anderes als "fremde" kinder, in einer "fremden" umgebung mit "fremden" betreuern, denn die geschwister kennen sie von geburt an und haben noch dazu immer die mama - ihren fels in der brandung - dabei.

ausflüge, malen und basteln usw kann man doch auch daheim. dazu braucht man keine tagesmutter.

aber wenn es für euch der richtige weg ist, dann macht es so! ich find es immer nur gruselig, dass die vorstellung herrscht man könnte so kleine kids zuhause nicht fördern, nicht sozial eingewöhnen, keine kontakte zu gleichaltrigen schaffen,
Wer sagt denn so etwas?


Also in den ganzen Jahren mussten wir noch nie ein Kind ziehen lassen...also das es wieder raus genommen wurde.
Bei sensiblen Kindern muss man eben behutsam vorgehen. Bei uns hat jedes Kind seind Bezugsperson...
Klar eine Eingewöhnung kann auch mal länger dauern. Aber meistens sind es die Eltern die das "schuld" sind.
Kinder haben da weniger Probleme mit.
Ich kann nur sagen das alle 3 jährigen Kinder aus meiner Gruppe bedeutend weiter sind als die 3 jährigen die frisch in die kita kommen. Sozial... kognitiv...emotional...etc.
Ich stelle das jetzt nicht in frage das du diese Erfahrungen erlebt hast beianderen.
berrysk
935 Beiträge
17.06.2015 21:42
Da gebe ich dir Recht: Diejenigen Kinder, die früh eine außerfamiliäre Sozialisation erfahren haben sind bei Eintritt in die Schule -aus meiner Erfahrung heraus- meist in vielen Bereichen sehr weit und vor allem äußerst sozial, empathisch etc.
berrysk
935 Beiträge
17.06.2015 21:42
Zitat von berrysk:

Da gebe ich dir Recht: Diejenigen Kinder, die früh eine außerfamiliäre Sozialisation erfahren haben, sind bei Eintritt in die Schule -aus meiner Erfahrung heraus- meist in vielen Bereichen sehr weit und vor allem äußerst sozial, empathisch etc.
steph28
4167 Beiträge
17.06.2015 21:47
Also meine Tochter war schon mit 6 Monaten beim Tagespapa. Ich hab gesagt, wenn sie noch nicht soweit ist, bleibe ich noch ein halbes Jahr zu Hause. Sie fand es dort so toll mit den anderen Kindern, dass die Eingewöhnung nach wenigen Tagen abgebrochen wurde. Sie fands klasse und ich hab draußen gestanden und geheult Milena ist extrem sozial und auch an ihren ganzen Fähigkeiten merke ich, dass ihr das wahnsinnig gut tut. Ich würds immer wieder so machen.
Und du kannst ja deine Mutter am Besten einschätzen: Wie ist es mit ihrer Geduld? Würde sie das Kind optimal fördern? etc.
17.06.2015 21:48
Zitat von Nanny86:

Danke für die schnellen Antworten.
Es war genau so geplant... da ich in Düsseldorf arbeite und im Ruhrgebiet wohne, wird sie zwangsläufig ihn oft abholen.
Und ja sie würde es sofort tun. Sie würde alles hinschmeißen um auf Lion täglich aufzupassen.
Bei der Tagesmutter ist er von Montags bis Donnerstags. Freitags hat meine Mama ihn eh immer.

Weniger Stunden kann ich leider nicht arbeiten. Da ich die Gruppenleitung bin.
Klar das wir dabei Geld sparen würden...ist ein guter Aspekt.
Soll sich aber nicht so anhören als wären wir arm. Wir haben nur eine Eigentumswohnung die abbezahlt werden will...
Den Tagesmutterplatz können wir auf jeden Fall bezahlen.
Das ist nicht das Thema.

Früher war ich auch der Meinung das ein Kind nach Hause gehört. Aber seitdem ich selbst in einer Familiengruppe arbeite weiß ich was das alles bringt. Da kommt eine Krabbelgruppe o.ä. nicht mit.
Es ist ja nicht nur der soziale Kontakt. Bei der Tagesmutter sind es 4 Kinder die ungefähr sein Alter haben. Sie macht Ausflüge mit denen etc.

Hm, erstmal Hallo Ruhrgebiet-nachbarin!
Ich weiß nicht, ich hätte gerne eine oma die sich kümmern würde, dann hätte ich zudem noch Betreuungsgeld und müsste nicht Knapp 300€ Tamu zahlen. So haben wir aber nicht, meine Mum geht selbst noch arbeiten und die kleine hat kaum nen Draht zu ihr sehen uns alle 1-2 Wochen mal und sie würde auch nie mit ihr raus gehen! Sie hockt nur in der Wohnung, hat ja kein Auto, kiWa zu schwer bla bla, ok sie ist an die 70. zur anderen oma keinen Kontakt... Hm unsere geht demnach zur tamu und es geht ihr super dort, die ist viel offener und ein glückliches Kind, hat so viel gelernt. Die ist mit 2 Gleichaltrigen und die lernen alle voneinander. Die geht bislang 20 Stunden das reicht auch, mit 2,5 in den richtigen kiga. Also ich kann es dir mkck sagen kommt auf die Oma an...
berrysk
935 Beiträge
17.06.2015 21:51
Zitat von steph28:

Also meine Tochter war schon mit 6 Monaten beim Tagespapa. Ich hab gesagt, wenn sie noch nicht soweit ist, bleibe ich noch ein halbes Jahr zu Hause. Sie fand es dort so toll mit den anderen Kindern, dass die Eingewöhnung nach wenigen Tagen abgebrochen wurde. Sie fands klasse und ich hab draußen gestanden und geheult Milena ist extrem sozial und auch an ihren ganzen Fähigkeiten merke ich, dass ihr das wahnsinnig gut tut. Ich würds immer wieder so machen.
Und du kannst ja deine Mutter am Besten einschätzen: Wie ist es mit ihrer Geduld? Würde sie das Kind optimal fördern? etc.
Oh, wie toll: Einen Tagsapapa. Haben wir gesucht, aber keinen bei uns gefunden
Ario
522 Beiträge
17.06.2015 21:56
Zitat von shelyra:

ich würd die oma nehmen.

so kleine kinder brauchen noch keine sozialen gruppen! oft sind sie eher überfordert wenn die gruppe zu groß ist, zu hektisch, zu viele kids verschiedener altersstufen.
babyturnen, krabbelgruppe, singkreis und co reichen aus um soziale kontakte zu knüpfen. kiga mit 2 oder 3 reicht vollkommen aus.

außerdem sagst du, dass ihr aus finanziellen gründen so früh fremdbetreuung braucht. krippe kostet einiges. so könntet ihr nen haufen sparen den ihr andersweitig verwenden könntet.


Genau so sehe ich das auch.
Mein kleiner ist jetzt 1 Jahr alt (hat 2 größere Geschwister) und in diesem Alter ist das Wichtigste EINE feste Bezugsperson. Spielkameraden braucht man da noch nicht.
Außerdem lebt ihr ja bestimmt nicht total isoliert, oder? Die Kontakte, die man im täglichen Leben so hat, die reichen bis zu drei, vier Jahren vollkommen aus.

Mit der eigenen Mutter kann man doch auch nochmal ganz anders reden und seine Vorstellungen von Tagesablauf, Erziehung (darf er, darf er nicht) usw. besser verdeutlichen.
Und die Oma gibt auf ihr Enkelkind sicher individueller und liebevoller Acht, als eine fremde, dafür bezahlte "Fachkraft".
cooky
12601 Beiträge
17.06.2015 22:02
Bei dem Alter des Kindes würde ich defintiv die Oma nehmen (wenn sie das auch so möchte). Oder was heißt ich würde, ich habe die Omas genommen
Bin nach fünf Monaten wieder zur Uni (allerdings nur 2-3 Mal die Woche) und bis jetzt ist meine Kleine nicht in der Kita. Das kommt im August, weil ich jetzt merke wie sie soziale Kontakte einfordert und dass ihr Spielgruppe nicht mehr reicht. Aber mit einem Jahr? Da erachte ich den Faktor viele Gleichaltrige um sich herum zu haben als nicht so wichtig. Wöchentlich die Krabbelgruppe gerne, aber ein täglich ist das noch kein Muss. Und sowas kann doch auch die Oma dann machen. Für Ausflüge etc. braucht man ja keine Tagesmutter.
Unsere Tochter war gestern drei Stnden bei meiner Mama und die ging dann spontan mit der Kleinen ins Schwimmbad.
Luni
31779 Beiträge
17.06.2015 22:02
Zur Tagesmutter. Deine Mama arbeitet noch und das Geld fehlt später auch bei der Rente. Finde es nicht gut das sie wegen 1 bix 2 Jahren Kinderbetreuung ihren Job aufgibt.

Und was machst du wenn die Oma krank ist.
? Da springt die Oma lieber ein wenn die Tagesmutter mal ausfällt und wenn sie ihn eh schon Freitags und nachmittags hat ist es besser verteilt. So lieb die Omas ihre Enkel haben es ist doch aucb eine Belastung immer parat stehen zu müssen.

Ich hatte meine kleine vier Monate lang auf zwei Omas aufgeteilt und trotzdem waren beide froh (obwohl sehr sehr sehr engagiert ) nicht mehr so in der Verantwortung sein zu müssen als die kleine in die Krippe kam. Es gibt immer noch genug Nachmittagstermi e (ich arbeite teilzeit) an denen wir auf die Omas angewiesen sind...
wolkenschaf
12073 Beiträge
17.06.2015 22:10
Ich würde die Tagesmutter nehmen oder zumindest eine Mischung aus Tagesmutter und Oma.
Ich kenne deine Mutter nicht, aber mir wäre das Risiko zu groß, dass es ihr vielleicht irgendwann zu viel wird, oder ihr euch zofft, weil ihr vielleicht über Erziehungsmethoden uneins seid oder die Oma häufiger mal krank ist, oder oder... Ich denke das birgt auch einiges an Konfliktpotential.
Wenn die Oma mal aufpasst oder vielleicht auch regelmäßig an 1 bis 2 Tagen die Woche okay, aber dauerhaft würde ich das nicht machen.
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