Kitaöffnungszeiten bis 20 Uhr und länger?
19.01.2018 11:38
Zitat von Skorpi:
Zitat von Seramonchen:
Zitat von Skorpi:
Zitat von Seramonchen:
...
Dann läuft da meiner Meinung nach aber generell was nicht ganz richtig.
Finde ich nichtEs gibt ja auch Kinder, die merken, wie wichtig ihren Eltern ist, dass alles klappt und die zeigen nach außen hin einfach nicht, dass es ihnen nicht gut geht. Dazu kommen dann noch Stress auf Arbeit bei den Eltern und schon kann es passieren, dass man das eben nicht merkt.
Kann ich mir echt nicht vorstellen. Wirklich null. Wenn es einem Kind nicht gut geht, dann verändert es sich einfach auch.
wenn du meinst
19.01.2018 11:40
Wisst ihr, ihr müsst unterscheiden zwischen wirklichen Bedürfnissen eines Kindes und der "kulturell-gesellschaftlichen" Strömung, in der man sich befindet.
Ich nenne euch drei Beispiele:
1. Sozalistische Regime: Für das Kind ist es am besten, wenn es so erzogen wird, dass es systemkonform ist. Es ist für die Zukunft des Kindes am besten, eine frühe Trennung von der Mutter trägt diesem Ziel gerade Rechnung. Viele, wenn nicht die meisten Mütter, die in eben solch einem Regime sozialisiert wurden, teilen diese Meinung (DDR ist kein gutes Beispiel...denn die Mütter wurden nicht auf diese Weise sozialisiert)
2. Drittes Reich: Die Familie ist der Kern der Gesellschaft. Die Mutter genießt als Mutter eine herausragende Rolle in der Gesellschaft. Böse gesagt: Die Frau genießt als Mutter diese Stellung. Das Beste für das Kind ist es, wenn sich die Mutter möglichst lange darum kümmert. Die Argumente sind dabei nicht nur politisch-gesellschaftlich, sondern mitunter auch biologisch.
3. Heutige Situation: Individualismus, den ich ebenso als Diktatur empfinde, wenn er auch nicht (durchwegs) staatlich unterstützt ist. Das Kind ist primär Individuum. Genauso wie die Mutter primär Individuum ist. Es geht teilweise so weit, dass man biologische Universalien leugnet, indem man sie auf individuelle Bedürfnisse durch Uminterpretation zurückführt. Dabei verkennt man Ursache und Wirkung, die einen sich stets verstärkenden Kreislauf bilden. Die Mutter als Individuum triggert das Kind auf gewisse Weise, um bestimmte Reaktionen zu erhalten, die dann wiederum dem Kind als individuelle Verhaltensweise angeheftet wird.
Wisst ihr, was ich meine?
Der Mensch ist nie wirklich frei und selbstbestimmt und Wissen ist in gerade solchen Angelegenheiten selten objektiv.
Ich nenne euch drei Beispiele:
1. Sozalistische Regime: Für das Kind ist es am besten, wenn es so erzogen wird, dass es systemkonform ist. Es ist für die Zukunft des Kindes am besten, eine frühe Trennung von der Mutter trägt diesem Ziel gerade Rechnung. Viele, wenn nicht die meisten Mütter, die in eben solch einem Regime sozialisiert wurden, teilen diese Meinung (DDR ist kein gutes Beispiel...denn die Mütter wurden nicht auf diese Weise sozialisiert)
2. Drittes Reich: Die Familie ist der Kern der Gesellschaft. Die Mutter genießt als Mutter eine herausragende Rolle in der Gesellschaft. Böse gesagt: Die Frau genießt als Mutter diese Stellung. Das Beste für das Kind ist es, wenn sich die Mutter möglichst lange darum kümmert. Die Argumente sind dabei nicht nur politisch-gesellschaftlich, sondern mitunter auch biologisch.
3. Heutige Situation: Individualismus, den ich ebenso als Diktatur empfinde, wenn er auch nicht (durchwegs) staatlich unterstützt ist. Das Kind ist primär Individuum. Genauso wie die Mutter primär Individuum ist. Es geht teilweise so weit, dass man biologische Universalien leugnet, indem man sie auf individuelle Bedürfnisse durch Uminterpretation zurückführt. Dabei verkennt man Ursache und Wirkung, die einen sich stets verstärkenden Kreislauf bilden. Die Mutter als Individuum triggert das Kind auf gewisse Weise, um bestimmte Reaktionen zu erhalten, die dann wiederum dem Kind als individuelle Verhaltensweise angeheftet wird.
Wisst ihr, was ich meine?
Der Mensch ist nie wirklich frei und selbstbestimmt und Wissen ist in gerade solchen Angelegenheiten selten objektiv.
19.01.2018 11:41
Zitat von Seramonchen:
Zitat von Skorpi:
Zitat von Seramonchen:
Zitat von Skorpi:
...
Finde ich nichtEs gibt ja auch Kinder, die merken, wie wichtig ihren Eltern ist, dass alles klappt und die zeigen nach außen hin einfach nicht, dass es ihnen nicht gut geht. Dazu kommen dann noch Stress auf Arbeit bei den Eltern und schon kann es passieren, dass man das eben nicht merkt.
Kann ich mir echt nicht vorstellen. Wirklich null. Wenn es einem Kind nicht gut geht, dann verändert es sich einfach auch.
wenn du meinst![]()
ich kann mir auch vorstellen, dass viele eltern nicht bemerken wie es im seelenleben ihrer kinder aussieht.
vielleicht weil sie es nicht sehen wollen.
vielleicht weil sie es wirklich nicht bemerken.
vielleicht weil sie zu abgelenkt, zu gestresst, zuviel mit sich selbst beschäftigt sind.
vielleicht weil die kinder es nicht zeigen.
vielleicht weil die eltern schlicht und einfach keine zeit haben um ihre kinder so genau zu beobachten um es zu bemerken (zb weil die kids 8-10std fremdbetreut werden udn man abends höchstens gemeinsam abendessen isst)
usw
es mag nicht auf alle eltern zutreffen, aber das werden sicher viele sein!
19.01.2018 11:43
Zitat von shelyra:
Zitat von Seramonchen:
Zitat von Skorpi:
Zitat von Seramonchen:
...
Kann ich mir echt nicht vorstellen. Wirklich null. Wenn es einem Kind nicht gut geht, dann verändert es sich einfach auch.
wenn du meinst![]()
ich kann mir auch vorstellen, dass viele eltern nicht bemerken wie es im seelenleben ihrer kinder aussieht.
vielleicht weil sie es nicht sehen wollen.
vielleicht weil sie es wirklich nicht bemerken.
vielleicht weil sie zu abgelenkt, zu gestresst, zuviel mit sich selbst beschäftigt sind.
vielleicht weil die kinder es nicht zeigen.
vielleicht weil die eltern schlicht und einfach keine zeit haben um ihre kinder so genau zu beobachten um es zu bemerken (zb weil die kids 8-10std fremdbetreut werden udn man abends höchstens gemeinsam abendessen isst)
usw
es mag nicht auf alle eltern zutreffen, aber das werden sicher viele sein!
Ja genau das mein ich, manchmal kommen ja auch mehrere dieser Punkte zusammen.
19.01.2018 11:47
Zitat von Skorpi:
Zitat von Seramonchen:
Zitat von Skorpi:
Zitat von Seramonchen:
...
Dann läuft da meiner Meinung nach aber generell was nicht ganz richtig.
Finde ich nichtEs gibt ja auch Kinder, die merken, wie wichtig ihren Eltern ist, dass alles klappt und die zeigen nach außen hin einfach nicht, dass es ihnen nicht gut geht. Dazu kommen dann noch Stress auf Arbeit bei den Eltern und schon kann es passieren, dass man das eben nicht merkt.
Kann ich mir echt nicht vorstellen. Wirklich null. Wenn es einem Kind nicht gut geht, dann verändert es sich einfach auch.
Aus eigener Erfahrung: Nein die Außenwelt kriegt es nicht mit wenn man das als Kind nicht möchte - das sage ich dir als Kind in diesem Szenario.
19.01.2018 11:50
Es gibt schon lange das Konzept einer Ganztagesbetreuung für die Zeit nach dem Unterricht, bei Schulkinder.Da ist von 8 - 17 Uhr Programm....für viele Eltern bedeutet das,sie müssen 'nur' noch eine o.zwei Stunden überbrücken.Aber immerhin....
Und bei Schulkinder,je nach Alter,ergibt es sich sowieso das sie weniger betreut werden müssen!
Und sehr viele Kinder werden dann aus der Not heraus in diverse Kurse,Vereine gesteckt....damit irgendwer die Aufsicht hat.Da dann doch lieber eine fest einplanbare Institution.
Ich habe nach der Elternzeit nicht in meinen Job zurück gekonnt.Kigazeiten von halb 9 bis halb 1 sind da lächerlich.Weil mein Mann gut verdient konnte das aufgefangen werden....aber nicht jeder hat so ein Glück.
Und mich hat es geärgert,das ich wegen dieser unflexiblen Situation nicht arbeiten gehen konnte.Also AlG beantragt....super! Ist ja nicht Sinn der Sache.Gibt auch Frauen die einfach gerne ihren Job machen.
Und deswegen müssen Möglichkeiten geschaffen werden .Deren Handhabung dann die Familien individuell organiseren und entscheiden können.Und ich setzte da voraus das die Eltern immer das Wohl ihres Nachwuchses im Auge haben.Auch wenn man es nicht immer zu 100% richtig machen kann - der Umgang damit ist entscheidend.
Und bei Schulkinder,je nach Alter,ergibt es sich sowieso das sie weniger betreut werden müssen!
Und sehr viele Kinder werden dann aus der Not heraus in diverse Kurse,Vereine gesteckt....damit irgendwer die Aufsicht hat.Da dann doch lieber eine fest einplanbare Institution.
Ich habe nach der Elternzeit nicht in meinen Job zurück gekonnt.Kigazeiten von halb 9 bis halb 1 sind da lächerlich.Weil mein Mann gut verdient konnte das aufgefangen werden....aber nicht jeder hat so ein Glück.
Und mich hat es geärgert,das ich wegen dieser unflexiblen Situation nicht arbeiten gehen konnte.Also AlG beantragt....super! Ist ja nicht Sinn der Sache.Gibt auch Frauen die einfach gerne ihren Job machen.
Und deswegen müssen Möglichkeiten geschaffen werden .Deren Handhabung dann die Familien individuell organiseren und entscheiden können.Und ich setzte da voraus das die Eltern immer das Wohl ihres Nachwuchses im Auge haben.Auch wenn man es nicht immer zu 100% richtig machen kann - der Umgang damit ist entscheidend.
19.01.2018 11:59
Zitat von Cookie88:
Zitat von Skorpi:
Zitat von Seramonchen:
Zitat von Skorpi:
...
Finde ich nichtEs gibt ja auch Kinder, die merken, wie wichtig ihren Eltern ist, dass alles klappt und die zeigen nach außen hin einfach nicht, dass es ihnen nicht gut geht. Dazu kommen dann noch Stress auf Arbeit bei den Eltern und schon kann es passieren, dass man das eben nicht merkt.
Kann ich mir echt nicht vorstellen. Wirklich null. Wenn es einem Kind nicht gut geht, dann verändert es sich einfach auch.
Aus eigener Erfahrung: Nein die Außenwelt kriegt es nicht mit wenn man das als Kind nicht möchte - das sage ich dir als Kind in diesem Szenario.
Die Allgemeinheit vielleicht nicht, aber die eigene Mama? Wobei du ja generell glaub ich nicht so das beste Verhältnis zu deiner Mutter hast, wenn ich mich recht erinnere? Da lief ja leider generell vieles falsch und das meine ich eben mit: "Dann stimmt da generell was nicht".
Generell denke ich, bzw. erlebe ich hier so unfassbar viele Mütter, die selber eine echt doofe Kindheit hatten. Ich für mich denke, dass vielleicht daher genau das kommt, dass viele Eltern hier eben nach AP erziehen oder nicht erziehen und vieles andere eben so stark als falsch wahrnehmen, wenn Kinder eben sowas wie Grenzen, Regeln, mehrere Bezugspersonen und co haben. Dass eventuell auch genau daher die Angst kommt, man könne gar nicht sicher sein, dass das Kind unter gewissen Dingen leidet. Weil man selber als Kind einfach geprägt ist. Und das meine ich gar nicht böse, ich kann es irgendwie sogar auch verstehen. Man will halt nicht die gleichen Fehler machen. Aber man muss meiner Meinung nach auch aufpassen, dass es vielleicht nicht ganz so stark ins extreme abdriftet.
Also, ich bleib dabei... Eine liebende Mutter merkt, sobald das Kind leidet. Sobald es dem Kind nicht gut geht.
19.01.2018 11:59
Zitat von Skorpi:
Zitat von Seramonchen:
Zitat von Skorpi:
Zitat von Seramonchen:
...
Dann läuft da meiner Meinung nach aber generell was nicht ganz richtig.
Finde ich nichtEs gibt ja auch Kinder, die merken, wie wichtig ihren Eltern ist, dass alles klappt und die zeigen nach außen hin einfach nicht, dass es ihnen nicht gut geht. Dazu kommen dann noch Stress auf Arbeit bei den Eltern und schon kann es passieren, dass man das eben nicht merkt.
Kann ich mir echt nicht vorstellen. Wirklich null. Wenn es einem Kind nicht gut geht, dann verändert es sich einfach auch.
Als die Große Eingewöhnung hatte, war da auch ein Junge bei. Da MUSSTE die Eingewöhnung eben schnell klappen. Kindergarten Start war erste August Woche, ab der zweiten Woche musste die Mama wieder slebst im Unterricht steht da Sommerferien vorbei waren.
Der Junge hätte definitiv eine andere Eingewöhnung gebrauchen können. Sie sagte das auch selbst.
Aber alleinerziehend ohne familiäre Unterstützung keine Chance.
Das soll wirklich wirklich nicht blöd klingen, aber manchmal "beneide" ich das schon, dass du dir manches einfach nicht vorstellen kannst, weil das heisst viele Problematiken kennt man einfach nicht. Kann meinen Gedanken gerade irgendwie nicht besser ausdrücken
19.01.2018 12:03
Zitat von Skorpi:
Zitat von Cookie88:
Zitat von Skorpi:
Zitat von Seramonchen:
...
Kann ich mir echt nicht vorstellen. Wirklich null. Wenn es einem Kind nicht gut geht, dann verändert es sich einfach auch.
Aus eigener Erfahrung: Nein die Außenwelt kriegt es nicht mit wenn man das als Kind nicht möchte - das sage ich dir als Kind in diesem Szenario.
Die Allgemeinheit vielleicht nicht, aber die eigene Mama? Wobei du ja generell glaub ich nicht so das beste Verhältnis zu deiner Mutter hast, wenn ich mich recht erinnere? Da lief ja leider generell vieles falsch und das meine ich eben mit: "Dann stimmt da generell was nicht".
Generell denke ich, bzw. erlebe ich hier so unfassbar viele Mütter, die selber eine echt doofe Kindheit hatten. Ich für mich denke, dass vielleicht daher genau das kommt, dass viele Eltern hier eben nach AP erziehen oder nicht erziehen und vieles andere eben so stark als falsch wahrnehmen, wenn Kinder eben sowas wie Grenzen, Regeln, mehrere Bezugspersonen und co haben. Dass eventuell auch genau daher die Angst kommt, man könne gar nicht sicher sein, dass das Kind unter gewissen Dingen leidet. Weil man selber als Kind einfach geprägt ist. Und das meine ich gar nicht böse, ich kann es irgendwie sogar auch verstehen. Man will halt nicht die gleichen Fehler machen. Aber man muss meiner Meinung nach auch aufpassen, dass es vielleicht nicht ganz so stark ins extreme abdriftet.
Also, ich bleib dabei... Eine liebende Mutter merkt, sobald das Kind leidet. Sobald es dem Kind nicht gut geht.
Ich glaube das hat gerade gar nichts mit AP oder so zu tun. Sondern einfach damit das Menschen immer ganz individuell reagieren. Manche haben nichts gegen wechselnde Bezugspersonen, viel Trubel o. Ä. Und andere Kinder kommen da null mit klar
Ich finde deinen letzten Satz sehr sehr hart, für Mütter die etwas nicht bemerken. Denn du sprichst ihnen die Liebe ab, nur weil du es dir nicht vorstellen kannst.
19.01.2018 12:04
Zitat von Skorpi:
Zitat von Cookie88:
Zitat von Skorpi:
Zitat von Seramonchen:
...
Kann ich mir echt nicht vorstellen. Wirklich null. Wenn es einem Kind nicht gut geht, dann verändert es sich einfach auch.
Aus eigener Erfahrung: Nein die Außenwelt kriegt es nicht mit wenn man das als Kind nicht möchte - das sage ich dir als Kind in diesem Szenario.
Die Allgemeinheit vielleicht nicht, aber die eigene Mama? Wobei du ja generell glaub ich nicht so das beste Verhältnis zu deiner Mutter hast, wenn ich mich recht erinnere? Da lief ja leider generell vieles falsch und das meine ich eben mit: "Dann stimmt da generell was nicht".
Generell denke ich, bzw. erlebe ich hier so unfassbar viele Mütter, die selber eine echt doofe Kindheit hatten. Ich für mich denke, dass vielleicht daher genau das kommt, dass viele Eltern hier eben nach AP erziehen oder nicht erziehen und vieles andere eben so stark als falsch wahrnehmen, wenn Kinder eben sowas wie Grenzen, Regeln, mehrere Bezugspersonen und co haben. Dass eventuell auch genau daher die Angst kommt, man könne gar nicht sicher sein, dass das Kind unter gewissen Dingen leidet. Weil man selber als Kind einfach geprägt ist. Und das meine ich gar nicht böse, ich kann es irgendwie sogar auch verstehen. Man will halt nicht die gleichen Fehler machen. Aber man muss meiner Meinung nach auch aufpassen, dass es vielleicht nicht ganz so stark ins extreme abdriftet.
Also, ich bleib dabei... Eine liebende Mutter merkt, sobald das Kind leidet. Sobald es dem Kind nicht gut geht.
Ich find die Aussage irgendwie fies
Du kritisierst weiter vorne eine Aussage von cooky, weil du findest, das kann man nicht so allgemeingültig sagen und dich da früher angegriffen gefühlt hast, aber bist hier nicht bereit zu sehen, dass es auch anders sein kann?
Wenn eine Mama immer im Strudel des Alltags ist, arbeitet, das Kind in der Kita hat bis 17 Uhr, am Abend noch schnell einkauft, routiert und was weiß ich und dann nicht merkt, dass das Kind, was vielleicht eh eher ruhig und zurückhaltend ist, die Situation so gar nicht mag, liebt sie es nicht?
19.01.2018 12:04
Zitat von cooky:
Zitat von Skorpi:
Zitat von Seramonchen:
Zitat von Skorpi:
...
Finde ich nichtEs gibt ja auch Kinder, die merken, wie wichtig ihren Eltern ist, dass alles klappt und die zeigen nach außen hin einfach nicht, dass es ihnen nicht gut geht. Dazu kommen dann noch Stress auf Arbeit bei den Eltern und schon kann es passieren, dass man das eben nicht merkt.
Kann ich mir echt nicht vorstellen. Wirklich null. Wenn es einem Kind nicht gut geht, dann verändert es sich einfach auch.
Als die Große Eingewöhnung hatte, war da auch ein Junge bei. Da MUSSTE die Eingewöhnung eben schnell klappen. Kindergarten Start war erste August Woche, ab der zweiten Woche musste die Mama wieder slebst im Unterricht steht da Sommerferien vorbei waren.
Der Junge hätte definitiv eine andere Eingewöhnung gebrauchen können. Sie sagte das auch selbst.
Aber alleinerziehend ohne familiäre Unterstützung keine Chance.
Das soll wirklich wirklich nicht blöd klingen, aber manchmal "beneide" ich das schon, dass du dir manches einfach nicht vorstellen kannst, weil das heisst viele Problematiken kennt man einfach nicht. Kann meinen Gedanken gerade irgendwie nicht besser ausdrücken![]()
Aber da hat die Mutter es doch eben doch gemerkt. Oder hab ich das nun komplett falsch verstanden?
19.01.2018 12:04
Zitat von Marf:
Es gibt schon lange das Konzept einer Ganztagesbetreuung für die Zeit nach dem Unterricht, bei Schulkinder.Da ist von 8 - 17 Uhr Programm....für viele Eltern bedeutet das,sie müssen 'nur' noch eine o.zwei Stunden überbrücken.Aber immerhin....
Und bei Schulkinder,je nach Alter,ergibt es sich sowieso das sie weniger betreut werden müssen!![]()
Und sehr viele Kinder werden dann aus der Not heraus in diverse Kurse,Vereine gesteckt....damit irgendwer die Aufsicht hat.Da dann doch lieber eine fest einplanbare Institution.
Ich habe nach der Elternzeit nicht in meinen Job zurück gekonnt.Kigazeiten von halb 9 bis halb 1 sind da lächerlich.Weil mein Mann gut verdient konnte das aufgefangen werden....aber nicht jeder hat so ein Glück.
Und mich hat es geärgert,das ich wegen dieser unflexiblen Situation nicht arbeiten gehen konnte.Also AlG beantragt....super! Ist ja nicht Sinn der Sache.Gibt auch Frauen die einfach gerne ihren Job machen.
Und deswegen müssen Möglichkeiten geschaffen werden .Deren Handhabung dann die Familien individuell organiseren und entscheiden können.Und ich setzte da voraus das die Eltern immer das Wohl ihres Nachwuchses im Auge haben.Auch wenn man es nicht immer zu 100% richtig machen kann - der Umgang damit ist entscheidend.
Aber auch eine Ganztagsbetreuung und der Sportverein haben irgendwann Zapfenstreich.
Kann man mit der 24Stunden Kita die Nachtdienste auffangen, ist da ab Schulzeit trotzdem Ende.
Deswegen denke ich solche Kitas verlagern die Grundproblematik einfach zeitlich nach hinten und lösen nicht.
19.01.2018 12:05
Zitat von Skorpi:
Zitat von cooky:
Zitat von Skorpi:
Zitat von Seramonchen:
...
Kann ich mir echt nicht vorstellen. Wirklich null. Wenn es einem Kind nicht gut geht, dann verändert es sich einfach auch.
Als die Große Eingewöhnung hatte, war da auch ein Junge bei. Da MUSSTE die Eingewöhnung eben schnell klappen. Kindergarten Start war erste August Woche, ab der zweiten Woche musste die Mama wieder slebst im Unterricht steht da Sommerferien vorbei waren.
Der Junge hätte definitiv eine andere Eingewöhnung gebrauchen können. Sie sagte das auch selbst.
Aber alleinerziehend ohne familiäre Unterstützung keine Chance.
Das soll wirklich wirklich nicht blöd klingen, aber manchmal "beneide" ich das schon, dass du dir manches einfach nicht vorstellen kannst, weil das heisst viele Problematiken kennt man einfach nicht. Kann meinen Gedanken gerade irgendwie nicht besser ausdrücken![]()
Aber da hat die Mutter es doch eben doch gemerkt. Oder hab ich das nun komplett falsch verstanden?
Jetzt, im Nachhinein. Aber in der Situation war sie eben auch, das muss jetzt klappen, weil es sein muss gepolt.
19.01.2018 12:06
Zitat von Skorpi:
Zitat von Cookie88:
Zitat von Skorpi:
Zitat von Seramonchen:
...
Kann ich mir echt nicht vorstellen. Wirklich null. Wenn es einem Kind nicht gut geht, dann verändert es sich einfach auch.
Aus eigener Erfahrung: Nein die Außenwelt kriegt es nicht mit wenn man das als Kind nicht möchte - das sage ich dir als Kind in diesem Szenario.
Die Allgemeinheit vielleicht nicht, aber die eigene Mama? Wobei du ja generell glaub ich nicht so das beste Verhältnis zu deiner Mutter hast, wenn ich mich recht erinnere? Da lief ja leider generell vieles falsch und das meine ich eben mit: "Dann stimmt da generell was nicht".
Generell denke ich, bzw. erlebe ich hier so unfassbar viele Mütter, die selber eine echt doofe Kindheit hatten. Ich für mich denke, dass vielleicht daher genau das kommt, dass viele Eltern hier eben nach AP erziehen oder nicht erziehen und vieles andere eben so stark als falsch wahrnehmen, wenn Kinder eben sowas wie Grenzen, Regeln, mehrere Bezugspersonen und co haben. Dass eventuell auch genau daher die Angst kommt, man könne gar nicht sicher sein, dass das Kind unter gewissen Dingen leidet. Weil man selber als Kind einfach geprägt ist. Und das meine ich gar nicht böse, ich kann es irgendwie sogar auch verstehen. Man will halt nicht die gleichen Fehler machen. Aber man muss meiner Meinung nach auch aufpassen, dass es vielleicht nicht ganz so stark ins extreme abdriftet.
Also, ich bleib dabei... Eine liebende Mutter merkt, sobald das Kind leidet. Sobald es dem Kind nicht gut geht.
Die letzte Aussage finde ich ziemlich krass.
19.01.2018 12:08
Zitat von cooky:
Zitat von Skorpi:
Zitat von Cookie88:
Zitat von Skorpi:
...
Aus eigener Erfahrung: Nein die Außenwelt kriegt es nicht mit wenn man das als Kind nicht möchte - das sage ich dir als Kind in diesem Szenario.
Die Allgemeinheit vielleicht nicht, aber die eigene Mama? Wobei du ja generell glaub ich nicht so das beste Verhältnis zu deiner Mutter hast, wenn ich mich recht erinnere? Da lief ja leider generell vieles falsch und das meine ich eben mit: "Dann stimmt da generell was nicht".
Generell denke ich, bzw. erlebe ich hier so unfassbar viele Mütter, die selber eine echt doofe Kindheit hatten. Ich für mich denke, dass vielleicht daher genau das kommt, dass viele Eltern hier eben nach AP erziehen oder nicht erziehen und vieles andere eben so stark als falsch wahrnehmen, wenn Kinder eben sowas wie Grenzen, Regeln, mehrere Bezugspersonen und co haben. Dass eventuell auch genau daher die Angst kommt, man könne gar nicht sicher sein, dass das Kind unter gewissen Dingen leidet. Weil man selber als Kind einfach geprägt ist. Und das meine ich gar nicht böse, ich kann es irgendwie sogar auch verstehen. Man will halt nicht die gleichen Fehler machen. Aber man muss meiner Meinung nach auch aufpassen, dass es vielleicht nicht ganz so stark ins extreme abdriftet.
Also, ich bleib dabei... Eine liebende Mutter merkt, sobald das Kind leidet. Sobald es dem Kind nicht gut geht.
Ich glaube das hat gerade gar nichts mit AP oder so zu tun. Sondern einfach damit das Menschen immer ganz individuell reagieren. Manche haben nichts gegen wechselnde Bezugspersonen, viel Trubel o. Ä. Und andere Kinder kommen da null mit klar
Ich finde deinen letzten Satz sehr sehr hart, für Mütter die etwas nicht bemerken. Denn du sprichst ihnen die Liebe ab, nur weil du es dir nicht vorstellen kannst.
Ja natürlich, dass bestreite ich ja auch gar nicht. Ganz zu Anfang schrieb ich ja schon, dass jedes Kind eben anders ist und mit gewissen Dingen vielleicht weniger gut klar kommt als andere. Ich sag hier ja jetzt nicht: "Kein Kind hat Probleme mit Fremdbetreuung".
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