Definition erbeten: wer oder was sind "die Übermütter"?
27.12.2013 21:09
Hatte diesen Begriff mal kurz genutzt, aber dachte nicht nochmal.
Es wird eher so sein , dass mich manche sicherlich als Rabenmutter abstempeln würden und vielleicht auch machen.
Es wird eher so sein , dass mich manche sicherlich als Rabenmutter abstempeln würden und vielleicht auch machen.
27.12.2013 21:13
Zitat von Sumi81:
Zitat von SarahBS1982:
Zitat von Sumi81:
Für mich hat der Begriff Übermutter nichts mit den Handlungen oder den Einstellung einer Mutter zutun. Jede Mama weiss, was das Beste für ihr Kind ist.
Eher nenne ich solche "Damen" so, die in einem unglaublchen Übereifer versuchen, einem ihre Denkensweisen aufzuträngen. Nichts annehmen können und nuuuuur ihre Erziehungsmethoden als richtig ansehen. So nach dem Motto: " Wahnsinn, dass sein Kind noch lebt."
Daher, ja der Begriff Übermutter hat einen schlechten Touche für mich.
Schräg - denn es hat ja mit der eigenen Mutter-Kind-Beziehung erstmal nichts zu tun, dass man ein "Besserwisser" ist.
Aber genau so wie Du es beschrieben hast, wird der Begriff in meinen Augen hier oft verwendet.
Und nach Deiner Definition habe ich möglicherweise die Tendenz zur Übermutter... aber ich gelobe Besserung
![]()
Einsicht ist der beste Weg zur Besserung![]()
Ich gebe mir Mühe, aber manchmal fällt es schwer
27.12.2013 21:15
Zitat von nanizi:
Viala, das klingt interessant, dass Dich andere für eine "Rabenmutter" halten könnten. Willst Du mir mehr erzählen, gerne PN. Ich bin nämlich in einem überängstlichen, total überwachten Elternhaus aufgewachsen, und mein Vater wirft mir nun vor, dass ich meiner Tochter zuviel erlaube und meine Fürsorgepflicht verletzen würde, wenn ich sie z.B. selbst auf das Sofa klettern lasse.![]()
Zum Begriff "Übermutter" assoziiere ich den moderen Begriff der "Helikopter-Mütter". Wir haben auch so eine seit ein paar Monaten in der Kita-Gruppe, und sie hat so eine Unruhe herein gebracht. Überall sieht sie Gefahren für ihren Sohn, da schaut etwas an der Heizung raus, der Spielsand sei gar nicht der Richtige, ein Podest sei zu hoch, ... . Es ist einfach schrecklich! Diese Art Mütter haben kein normales Verhältnis mehr zu ihrem Kind, sondern fühlen sich mit ihm als eine Person; was dem Kind zustößt, stößt quasi ihnen zu. Winterhoff (Autor von "Warum unsere Kinder Tyrannen sind") spricht auch davon, dass sie sich als Körperteil des Kindes ansehen. Wenn also jemand etwas gegen ihr Kind sagt, dann sehen sie das als persönlich gegen sich gerichtet. Daher mischen sie sich auch in viele Bereiche ein (die Übermutter unserer Kita-Gruppe musste natürlich gleich den Bürgermeister anschreiben und mit Presse drohen), kontrollieren aber auch den Alltag ihrer Kind und überwachen alles, was sie tun.
och, braucht nichtmal per pn... ich steh ja dazu.. auch wenn ich mich manchmal schon frage, ob mir irgendwas "fehlt"
Ich hab schon in der ss nicht einen Moment angst gehabt, dass das Kind abgeht oder irgendwas haben könnte (bis auf einen Moment, indem ich dann auch meine Krankschreibung wegen verdacht auf Plazentainsuffizienz bekam.. hielt nichtmal einen tag die sorge
), vor der Geburt hatte ich keine angst und auch danach hatte ich keine sorge, dass mein Kind nicht satt wird oder ob es was haben könnte oderoderoder...
wenn mein kleiner irgendwo gegengekommen ist, sich gestoßen oder gekratzt hat und weint, mach ich mir keinen kopf sondern tröste ihn halt... denn ein Kind, das laut losbrüllt, sich aber gut wieder beruhigen lässt, hat imho nichts gravierendes. Und mein Sohn ist noch dazu auch ne richtige Rampensau, der praktisch alles mitnimmt
wenn ich den verdacht habe, er könnte vielleicht was ausbrüten, greif ich auch erst zum Thermometer, wenn ich feststelle, dass das Kind wirklich sehr heiß ist (kam bisher noch nicht vor laut lippen-test) oder wirklich auffällig schlapp ist... bei Beikosteinführung gab es BLW nach unserem essenstisch... ohne angst, dass er sich verschlucken oder gleich ne Allergie bekommen könnte...
könnte in allen bereichen so weitermachen
lasse ihn halt praktisch alles selbst machen und greife nur ein, wenns imho wirklich sein muss. Vorsichtig werde ich eigentlich nur, wenn andere ihn dazu ermutigen, noch wilder zu sein als eh schon
27.12.2013 21:20
Zitat von Mama_2o13:
Hatte diesen Begriff mal kurz genutzt, aber dachte nicht nochmal.
Es wird eher so sein , dass mich manche sicherlich als Rabenmutter abstempeln würden und vielleicht auch machen.
Denke auch, dass ich eher zu den sogenannten Rabenmütter gehöre. Aber egal! Ich nenne mein Erziehungs-Stil immer pragmatisch und zielorientiert
27.12.2013 21:21
Den Titel 'Übermutter' bekommt man gerne von den Frauen ,die erkennen das ihre Methode nicht die Wahre ist (den dann hätte man ja kein Problem) ,es aber ungern zugeben bzw.keine Anregungen annehmen möchten (weil es ja eventuell Mühe bedeuten würde) ,und nun,da ohne Argumente, auf solche dummen Bezeichnungen zurückgreifen müssen.
Ein Kind zu Stillen,es Tragen und mit Fambett aufwachsen zu lassen hat nichts mit Übermuttertum zu tun.Ebenso das achten auf eine gesunde Ernährung und ein kritisches Auge auf Spielzeug/Fernseh und Süssigkeitenkkonsum auch nicht.Schade das es nicht überall gängig ist und man deswegen solche Titel zu hören bekommt.
Aber da stehen wir drüber.
Ein Kind zu Stillen,es Tragen und mit Fambett aufwachsen zu lassen hat nichts mit Übermuttertum zu tun.Ebenso das achten auf eine gesunde Ernährung und ein kritisches Auge auf Spielzeug/Fernseh und Süssigkeitenkkonsum auch nicht.Schade das es nicht überall gängig ist und man deswegen solche Titel zu hören bekommt.
Aber da stehen wir drüber.
27.12.2013 21:23
Zitat von Viala:
Zitat von nanizi:
Viala, das klingt interessant, dass Dich andere für eine "Rabenmutter" halten könnten. Willst Du mir mehr erzählen, gerne PN. Ich bin nämlich in einem überängstlichen, total überwachten Elternhaus aufgewachsen, und mein Vater wirft mir nun vor, dass ich meiner Tochter zuviel erlaube und meine Fürsorgepflicht verletzen würde, wenn ich sie z.B. selbst auf das Sofa klettern lasse.![]()
Zum Begriff "Übermutter" assoziiere ich den moderen Begriff der "Helikopter-Mütter". Wir haben auch so eine seit ein paar Monaten in der Kita-Gruppe, und sie hat so eine Unruhe herein gebracht. Überall sieht sie Gefahren für ihren Sohn, da schaut etwas an der Heizung raus, der Spielsand sei gar nicht der Richtige, ein Podest sei zu hoch, ... . Es ist einfach schrecklich! Diese Art Mütter haben kein normales Verhältnis mehr zu ihrem Kind, sondern fühlen sich mit ihm als eine Person; was dem Kind zustößt, stößt quasi ihnen zu. Winterhoff (Autor von "Warum unsere Kinder Tyrannen sind") spricht auch davon, dass sie sich als Körperteil des Kindes ansehen. Wenn also jemand etwas gegen ihr Kind sagt, dann sehen sie das als persönlich gegen sich gerichtet. Daher mischen sie sich auch in viele Bereiche ein (die Übermutter unserer Kita-Gruppe musste natürlich gleich den Bürgermeister anschreiben und mit Presse drohen), kontrollieren aber auch den Alltag ihrer Kind und überwachen alles, was sie tun.
och, braucht nichtmal per pn... ich steh ja dazu.. auch wenn ich mich manchmal schon frage, ob mir irgendwas "fehlt"![]()
Ich hab schon in der ss nicht einen Moment angst gehabt, dass das Kind abgeht oder irgendwas haben könnte (bis auf einen Moment, indem ich dann auch meine Krankschreibung wegen verdacht auf Plazentainsuffizienz bekam.. hielt nichtmal einen tag die sorge), vor der Geburt hatte ich keine angst und auch danach hatte ich keine sorge, dass mein Kind nicht satt wird oder ob es was haben könnte oderoderoder...
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wenn mein kleiner irgendwo gegengekommen ist, sich gestoßen oder gekratzt hat und weint, mach ich mir keinen kopf sondern tröste ihn halt... denn ein Kind, das laut losbrüllt, sich aber gut wieder beruhigen lässt, hat imho nichts gravierendes. Und mein Sohn ist noch dazu auch ne richtige Rampensau, der praktisch alles mitnimmt![]()
wenn ich den verdacht habe, er könnte vielleicht was ausbrüten, greif ich auch erst zum Thermometer, wenn ich feststelle, dass das Kind wirklich sehr heiß ist (kam bisher noch nicht vor laut lippen-test) oder wirklich auffällig schlapp ist... bei Beikosteinführung gab es BLW nach unserem essenstisch... ohne angst, dass er sich verschlucken oder gleich ne Allergie bekommen könnte...
könnte in allen bereichen so weitermachenlasse ihn halt praktisch alles selbst machen und greife nur ein, wenns imho wirklich sein muss. Vorsichtig werde ich eigentlich nur, wenn andere ihn dazu ermutigen, noch wilder zu sein als eh schon
![]()
Also für mich hat das aber ncihts mit Rabenmutter zu tun! Du weißt, was du deinem Sohn zutrauen kannst und was nicht, du weißt, dass nicht alles gleich ein Drama ist und dass es vor allem den Kindern mehr bringt, eine gesunde Portion Trost zu nutzen und brauchst nicht überall eine potenzielle Gefahrenquelle zu sehen!
Ich finde das ein gutes Verhalten, solange es herzlich und fürsorglich ist!
27.12.2013 21:23
Ich finde den Begriff Übermutter eigentlich nicht schlimm.
Meine Schwiema zB nennt mich öfter so, wenn ich Sachen mache/verbiete/erlaube die sie eben anders gemacht hat.
Ich denk mir dann nur: " Wenn es mich schon zur Übermutter macht, wenn ich noch stille/keinen Süßkram erlaube/mein Kind nicht schreien lasse, fann bin ich das gerne!"
Meine Schwiema zB nennt mich öfter so, wenn ich Sachen mache/verbiete/erlaube die sie eben anders gemacht hat.
Ich denk mir dann nur: " Wenn es mich schon zur Übermutter macht, wenn ich noch stille/keinen Süßkram erlaube/mein Kind nicht schreien lasse, fann bin ich das gerne!"
27.12.2013 21:26
Hm, laut eurer Definitionen bin ich ne rabenmutter.
ok bin ich für die meisten Mütter im kiga auch... (vllt sollte ich mir Gedanken machen). Ich jedenfalls lasse mein Kind seine eigenen Erfahrungen machen, wenn ich das Risiko verantworten kann. Beispiele? Kind will unbedingt mit den fingern malen... Ok, alte Sachen an, abwaschbare Unterlagen drunter, Los gehts. Er wird schon selber merken, dass es nicht fetzt, sich laufend die Hände waschen zu müssen, weil man mal kurz aufstehe oder was trinken will. Nächstes Beispiel: er muss unbedingt auf den Stuhl klettern und sich dann nicht festhalten. Ok. Dann (achtung, erst fertig lesen, dann meckern) "lasse" ich ihn eben "runterfallen" und fange ihn nur kurz vorm Boden auf, damit er nen schreck bekommt. Tja, er hat es einmal ausprobiert, seitdem passt er mit Stühlen auf und hält sich eben fest.
Bevor ich stundenlang nur schimpfe, soll er selbst lernen.
Gewisse Grundregeln gehören aber logischerweise auch zu meiner Erziehung: Strom ist tabu (der macht ja bekanntlich klein, schwarz, hässlich und verdammt einsam), heiße Oberflächen sind kein Ort zum Spielen und beim spazieren hat er auf Anweisungen zu hören, da Großstadt und der Verkehr für kleine Kinder auch suboptimal ist, sonst geht es sofort wieder nach Hause.
Bissl viel Text, aber ich hoffe ihr versteht was ich mein.
Für mich ist eine übermutter einfach jemand, der sein Kind immer vor allem beschützen und am liebsten in watte packen will. für mich heißt lernen auch eigene Erfahrungen machen.
ok bin ich für die meisten Mütter im kiga auch... (vllt sollte ich mir Gedanken machen). Ich jedenfalls lasse mein Kind seine eigenen Erfahrungen machen, wenn ich das Risiko verantworten kann. Beispiele? Kind will unbedingt mit den fingern malen... Ok, alte Sachen an, abwaschbare Unterlagen drunter, Los gehts. Er wird schon selber merken, dass es nicht fetzt, sich laufend die Hände waschen zu müssen, weil man mal kurz aufstehe oder was trinken will. Nächstes Beispiel: er muss unbedingt auf den Stuhl klettern und sich dann nicht festhalten. Ok. Dann (achtung, erst fertig lesen, dann meckern) "lasse" ich ihn eben "runterfallen" und fange ihn nur kurz vorm Boden auf, damit er nen schreck bekommt. Tja, er hat es einmal ausprobiert, seitdem passt er mit Stühlen auf und hält sich eben fest. Bevor ich stundenlang nur schimpfe, soll er selbst lernen.
Gewisse Grundregeln gehören aber logischerweise auch zu meiner Erziehung: Strom ist tabu (der macht ja bekanntlich klein, schwarz, hässlich und verdammt einsam), heiße Oberflächen sind kein Ort zum Spielen und beim spazieren hat er auf Anweisungen zu hören, da Großstadt und der Verkehr für kleine Kinder auch suboptimal ist, sonst geht es sofort wieder nach Hause.
Bissl viel Text, aber ich hoffe ihr versteht was ich mein.
Für mich ist eine übermutter einfach jemand, der sein Kind immer vor allem beschützen und am liebsten in watte packen will. für mich heißt lernen auch eigene Erfahrungen machen.
27.12.2013 21:29
Zitat von Viala:
Zitat von nanizi:
Viala, das klingt interessant, dass Dich andere für eine "Rabenmutter" halten könnten. Willst Du mir mehr erzählen, gerne PN. Ich bin nämlich in einem überängstlichen, total überwachten Elternhaus aufgewachsen, und mein Vater wirft mir nun vor, dass ich meiner Tochter zuviel erlaube und meine Fürsorgepflicht verletzen würde, wenn ich sie z.B. selbst auf das Sofa klettern lasse.![]()
Zum Begriff "Übermutter" assoziiere ich den moderen Begriff der "Helikopter-Mütter". Wir haben auch so eine seit ein paar Monaten in der Kita-Gruppe, und sie hat so eine Unruhe herein gebracht. Überall sieht sie Gefahren für ihren Sohn, da schaut etwas an der Heizung raus, der Spielsand sei gar nicht der Richtige, ein Podest sei zu hoch, ... . Es ist einfach schrecklich! Diese Art Mütter haben kein normales Verhältnis mehr zu ihrem Kind, sondern fühlen sich mit ihm als eine Person; was dem Kind zustößt, stößt quasi ihnen zu. Winterhoff (Autor von "Warum unsere Kinder Tyrannen sind") spricht auch davon, dass sie sich als Körperteil des Kindes ansehen. Wenn also jemand etwas gegen ihr Kind sagt, dann sehen sie das als persönlich gegen sich gerichtet. Daher mischen sie sich auch in viele Bereiche ein (die Übermutter unserer Kita-Gruppe musste natürlich gleich den Bürgermeister anschreiben und mit Presse drohen), kontrollieren aber auch den Alltag ihrer Kind und überwachen alles, was sie tun.
och, braucht nichtmal per pn... ich steh ja dazu.. auch wenn ich mich manchmal schon frage, ob mir irgendwas "fehlt"![]()
Ich hab schon in der ss nicht einen Moment angst gehabt, dass das Kind abgeht oder irgendwas haben könnte (bis auf einen Moment, indem ich dann auch meine Krankschreibung wegen verdacht auf Plazentainsuffizienz bekam.. hielt nichtmal einen tag die sorge), vor der Geburt hatte ich keine angst und auch danach hatte ich keine sorge, dass mein Kind nicht satt wird oder ob es was haben könnte oderoderoder...
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wenn mein kleiner irgendwo gegengekommen ist, sich gestoßen oder gekratzt hat und weint, mach ich mir keinen kopf sondern tröste ihn halt... denn ein Kind, das laut losbrüllt, sich aber gut wieder beruhigen lässt, hat imho nichts gravierendes. Und mein Sohn ist noch dazu auch ne richtige Rampensau, der praktisch alles mitnimmt![]()
wenn ich den verdacht habe, er könnte vielleicht was ausbrüten, greif ich auch erst zum Thermometer, wenn ich feststelle, dass das Kind wirklich sehr heiß ist (kam bisher noch nicht vor laut lippen-test) oder wirklich auffällig schlapp ist... bei Beikosteinführung gab es BLW nach unserem essenstisch... ohne angst, dass er sich verschlucken oder gleich ne Allergie bekommen könnte...
könnte in allen bereichen so weitermachenlasse ihn halt praktisch alles selbst machen und greife nur ein, wenns imho wirklich sein muss. Vorsichtig werde ich eigentlich nur, wenn andere ihn dazu ermutigen, noch wilder zu sein als eh schon
![]()
Du sprichst mir aus der Seele.
27.12.2013 21:34
Zitat von LinaPra:
Zitat von Viala:
Zitat von nanizi:
Viala, das klingt interessant, dass Dich andere für eine "Rabenmutter" halten könnten. Willst Du mir mehr erzählen, gerne PN. Ich bin nämlich in einem überängstlichen, total überwachten Elternhaus aufgewachsen, und mein Vater wirft mir nun vor, dass ich meiner Tochter zuviel erlaube und meine Fürsorgepflicht verletzen würde, wenn ich sie z.B. selbst auf das Sofa klettern lasse.![]()
Zum Begriff "Übermutter" assoziiere ich den moderen Begriff der "Helikopter-Mütter". Wir haben auch so eine seit ein paar Monaten in der Kita-Gruppe, und sie hat so eine Unruhe herein gebracht. Überall sieht sie Gefahren für ihren Sohn, da schaut etwas an der Heizung raus, der Spielsand sei gar nicht der Richtige, ein Podest sei zu hoch, ... . Es ist einfach schrecklich! Diese Art Mütter haben kein normales Verhältnis mehr zu ihrem Kind, sondern fühlen sich mit ihm als eine Person; was dem Kind zustößt, stößt quasi ihnen zu. Winterhoff (Autor von "Warum unsere Kinder Tyrannen sind") spricht auch davon, dass sie sich als Körperteil des Kindes ansehen. Wenn also jemand etwas gegen ihr Kind sagt, dann sehen sie das als persönlich gegen sich gerichtet. Daher mischen sie sich auch in viele Bereiche ein (die Übermutter unserer Kita-Gruppe musste natürlich gleich den Bürgermeister anschreiben und mit Presse drohen), kontrollieren aber auch den Alltag ihrer Kind und überwachen alles, was sie tun.
och, braucht nichtmal per pn... ich steh ja dazu.. auch wenn ich mich manchmal schon frage, ob mir irgendwas "fehlt"![]()
Ich hab schon in der ss nicht einen Moment angst gehabt, dass das Kind abgeht oder irgendwas haben könnte (bis auf einen Moment, indem ich dann auch meine Krankschreibung wegen verdacht auf Plazentainsuffizienz bekam.. hielt nichtmal einen tag die sorge), vor der Geburt hatte ich keine angst und auch danach hatte ich keine sorge, dass mein Kind nicht satt wird oder ob es was haben könnte oderoderoder...
![]()
wenn mein kleiner irgendwo gegengekommen ist, sich gestoßen oder gekratzt hat und weint, mach ich mir keinen kopf sondern tröste ihn halt... denn ein Kind, das laut losbrüllt, sich aber gut wieder beruhigen lässt, hat imho nichts gravierendes. Und mein Sohn ist noch dazu auch ne richtige Rampensau, der praktisch alles mitnimmt![]()
wenn ich den verdacht habe, er könnte vielleicht was ausbrüten, greif ich auch erst zum Thermometer, wenn ich feststelle, dass das Kind wirklich sehr heiß ist (kam bisher noch nicht vor laut lippen-test) oder wirklich auffällig schlapp ist... bei Beikosteinführung gab es BLW nach unserem essenstisch... ohne angst, dass er sich verschlucken oder gleich ne Allergie bekommen könnte...
könnte in allen bereichen so weitermachenlasse ihn halt praktisch alles selbst machen und greife nur ein, wenns imho wirklich sein muss. Vorsichtig werde ich eigentlich nur, wenn andere ihn dazu ermutigen, noch wilder zu sein als eh schon
![]()
Also für mich hat das aber ncihts mit Rabenmutter zu tun! Du weißt, was du deinem Sohn zutrauen kannst und was nicht, du weißt, dass nicht alles gleich ein Drama ist und dass es vor allem den Kindern mehr bringt, eine gesunde Portion Trost zu nutzen und brauchst nicht überall eine potenzielle Gefahrenquelle zu sehen!
Ich finde das ein gutes Verhalten, solange es herzlich und fürsorglich ist!
Danke... ich finds an sich ja auch gut so
trotzdem kommt man sich komisch vor, wenn man als einziger mensch im raum nicht sofort aufspringt, weil das eigene Kind grad mal wieder i-wo gegen gerannt ist, sondern eher einen spruch bringt und mit "komm her, Mama pustet" abrundet
27.12.2013 21:53
ich springe schon von Anfang an vom einen ins andere Extrem..
ich gucke, das Laura alles mitnehmen kann an Erfahrungen, wie es nur geht. Ginge es nach mir hätte sie schon die halbe Welt gesehen, könnte min drei Instumente, wäre im Chor und im Sportverein.
Ich möchte einfach alles auskosten und ihr alle Wege ermöglichen ABER finanziell ist das nunmal nicht so drin.
Deswegen geht sie zum Tanzen, lernt bei mir so ziemlich alles, was ich kann ^^ (Gedichte, Lieder, basteln, etc). Ihr Vater hatte sich damals um die Musik gekümmert und meine Eltern ums Verreisen und erleben.
Wir üben schreiben und rechnen und ja, ich hab in vielen Punkten komische Prinzipien:
Laura bekommt nur ein Pflaster wenns blutet (sie verbraucht sonst aber auch alle)
Sie muss alles probieren aber aufessen nicht.
Sie geht an der Straße IMMER an der Hand (eigentlich generell immer.. weil die Mama die kleine zarte Hand sooo gerne hält).
Sie MUSS austrinken nach dem Essen und IMMER auf Klo bevor wir rausgehen.
Wenn sie sich selbst wehtut und wein warte ich (außer bei schlimmen Sachen) IMMER bis sie von alleine kommt.
Dagegen darf sie fernsehen und wenn ich MAL am WE im Bett bleiben mag bis vormittags gibts auch nur nen Pudding in die Hand und Märchen an
Sie darf aber nur ganz speziell ausgewählte Dinge sehen.
Sie bekommt von mir fast ausschließlich 90er Jahre Spielzeug aber my little pony muss dennoch sein und zwar das neue^^
sie kann und soll sich alleine beschäftigen wenn sie spielt ABER ich liebe es ihr dabei zuzusehen
Laura bleibt schonmal fünf Min alleine und es klappt tadellos! Gehe ich Abends auf Arbeit und sie ist bei meinem Freund könnte ich alle zwei Min anrufen
also was ich bin weiß ich noch nicht...
es gibt hier auch IMMER zw 11:30 und 12 Uhr Mittag aber ins Bett gehts am WE doch mal deutlich später.. ich komisches Ding
ich gucke, das Laura alles mitnehmen kann an Erfahrungen, wie es nur geht. Ginge es nach mir hätte sie schon die halbe Welt gesehen, könnte min drei Instumente, wäre im Chor und im Sportverein.
Ich möchte einfach alles auskosten und ihr alle Wege ermöglichen ABER finanziell ist das nunmal nicht so drin.
Deswegen geht sie zum Tanzen, lernt bei mir so ziemlich alles, was ich kann ^^ (Gedichte, Lieder, basteln, etc). Ihr Vater hatte sich damals um die Musik gekümmert und meine Eltern ums Verreisen und erleben.
Wir üben schreiben und rechnen und ja, ich hab in vielen Punkten komische Prinzipien:
Laura bekommt nur ein Pflaster wenns blutet (sie verbraucht sonst aber auch alle)
Sie muss alles probieren aber aufessen nicht.
Sie geht an der Straße IMMER an der Hand (eigentlich generell immer.. weil die Mama die kleine zarte Hand sooo gerne hält).
Sie MUSS austrinken nach dem Essen und IMMER auf Klo bevor wir rausgehen.
Wenn sie sich selbst wehtut und wein warte ich (außer bei schlimmen Sachen) IMMER bis sie von alleine kommt.
Dagegen darf sie fernsehen und wenn ich MAL am WE im Bett bleiben mag bis vormittags gibts auch nur nen Pudding in die Hand und Märchen an
Sie darf aber nur ganz speziell ausgewählte Dinge sehen.
Sie bekommt von mir fast ausschließlich 90er Jahre Spielzeug aber my little pony muss dennoch sein und zwar das neue^^
sie kann und soll sich alleine beschäftigen wenn sie spielt ABER ich liebe es ihr dabei zuzusehen
Laura bleibt schonmal fünf Min alleine und es klappt tadellos! Gehe ich Abends auf Arbeit und sie ist bei meinem Freund könnte ich alle zwei Min anrufen
also was ich bin weiß ich noch nicht...
es gibt hier auch IMMER zw 11:30 und 12 Uhr Mittag aber ins Bett gehts am WE doch mal deutlich später.. ich komisches Ding
27.12.2013 21:55
Also ich persönlich finde, eine Übermutter ist grundsätzlich JEDE Mutter, die der Meinung ist (egal in welchem Punkt) das einzig und allein, ihre Meinung und ihre Handlungsweise die richtige ist, und die anderen - die eben andere Meinungen haben - schon fast krampfhaft ihre Meinung aufZWINGEN will.
Ein Beispiel, das Thema stillen :
Ich habe zB. meine ersten beiden Kinder nicht gestillt, weil ich schlicht und ergreifend nicht wollte. Punkt. Damit bin ich hier sehr oft auf Frauen gestoßen, die mich als ich weiss nicht was hinstellen wollten - als hätte ich meine Kinder verhungern lassen, sie mit meiner Entscheidung mutwillig geschädigt oder dergleichen mehr nur weil ich einfach selbst über meinen Körper und meine Kinder entschieden habe, dabei bin ich absolut nicht gegen das Stillen perse - nie gewesen, werde nun das dritte Kind auch stillen. Aber - diese extremen Verfechterinnen, sind für mich Übermütter.
Gleiches zum Thema eigenes Bett oder Familienbett, Gehfrei ja oder nein, Tragen oder nicht tragen, Beikost vor dem 6. Monat, usw. usw.
Es sind eben hauptsächlich Themen, in denen es sehr häufig 2 weit gespaltene Lager gibt was das Pro und Contra angeht, obwohl es bei den Themen an und für sich häufig garnicht um "Lebenswichtige"-Dinge geht. Und Übermütter, sind - in meinen Augen - einfach Frauen, die meinen es gibt nur den einen Weg nämlich ihren eigenen. Jeder der andere Meinung vertritt wird gnadenlos niedergemäht und um jeden Preis missioniert.
Ein Beispiel, das Thema stillen :
Ich habe zB. meine ersten beiden Kinder nicht gestillt, weil ich schlicht und ergreifend nicht wollte. Punkt. Damit bin ich hier sehr oft auf Frauen gestoßen, die mich als ich weiss nicht was hinstellen wollten - als hätte ich meine Kinder verhungern lassen, sie mit meiner Entscheidung mutwillig geschädigt oder dergleichen mehr nur weil ich einfach selbst über meinen Körper und meine Kinder entschieden habe, dabei bin ich absolut nicht gegen das Stillen perse - nie gewesen, werde nun das dritte Kind auch stillen. Aber - diese extremen Verfechterinnen, sind für mich Übermütter.
Gleiches zum Thema eigenes Bett oder Familienbett, Gehfrei ja oder nein, Tragen oder nicht tragen, Beikost vor dem 6. Monat, usw. usw.
Es sind eben hauptsächlich Themen, in denen es sehr häufig 2 weit gespaltene Lager gibt was das Pro und Contra angeht, obwohl es bei den Themen an und für sich häufig garnicht um "Lebenswichtige"-Dinge geht. Und Übermütter, sind - in meinen Augen - einfach Frauen, die meinen es gibt nur den einen Weg nämlich ihren eigenen. Jeder der andere Meinung vertritt wird gnadenlos niedergemäht und um jeden Preis missioniert.
27.12.2013 21:57
Laut meiner KOMPLETTEN Umgebung bin ICH die Übermutter in Person...und das macht mich als Übermutter aus
:
- ich stille, inkl. Einschlafstillen
- ich trage (ausschließlich)
- wir haben Familienbett
- ich habe mein Baby die ganze Zeit bei oder an mir und wenn er auf der Spieldecke liegt lieg ich dabei.
- ich lass ihn nicht schreien und möglichst auch nicht alleine meckern ( meckern höchstens Mal, wenn die Zähne zu Ende geputzt werden müssen oder so Kleinigkeiten)
- ich ihm niemanden den er so selten sieht, dass er ihm quasi fremd ist, auf den Arm gebe und den Raum verlasse.
- weil ich der Meinung bin , dass er wenn er schreit bei mir auf den Arm gehört und nicht bei Oma,Opa,Tante etc.
- weil ich niemanden Sitten lassen (zb um mal ins Kino zu gehen)
- und zu guter Letzt weil ich ihn nirgends übernachten lasse und das sooo schnell auch nicht vorhab...
In diesem Sinne...Liebste Grüße einer Übermutter
: - ich stille, inkl. Einschlafstillen
- ich trage (ausschließlich)
- wir haben Familienbett
- ich habe mein Baby die ganze Zeit bei oder an mir und wenn er auf der Spieldecke liegt lieg ich dabei.
- ich lass ihn nicht schreien und möglichst auch nicht alleine meckern ( meckern höchstens Mal, wenn die Zähne zu Ende geputzt werden müssen oder so Kleinigkeiten)
- ich ihm niemanden den er so selten sieht, dass er ihm quasi fremd ist, auf den Arm gebe und den Raum verlasse.
- weil ich der Meinung bin , dass er wenn er schreit bei mir auf den Arm gehört und nicht bei Oma,Opa,Tante etc.
- weil ich niemanden Sitten lassen (zb um mal ins Kino zu gehen)
- und zu guter Letzt weil ich ihn nirgends übernachten lasse und das sooo schnell auch nicht vorhab...
In diesem Sinne...Liebste Grüße einer Übermutter
27.12.2013 21:59
Zitat von Viala:kommt mir bekannt vor
Achja... zu der frage, wie man sich da selbst sieht:
es wird so einige geben, die mich für eine übermutter halten... angefangen bei meiner Mutter und meinen Schwiegereltern...einfach weil ich vieles anders mache.... weil mir eben anderes wissen vorliegt als ihnen
da ich aber zugleich jemand bin mit dem man "nicht reden" kann, bekomme ich das kaum aufs Brot geschmiert
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Allerdings... WENN ich in der Schublade Übermutter lande... dann aus dem Grunde heraus, dass ich eben einige Prinzipien habe... denn auf der anderen seite bin ich seeeehr pragmatisch und irgendwie nicht mit den typischen "panik-Genen" einer mutter gesegnet...
Also ich bin beides... Übermutter und Rabenmutter.... mit der man zudem nichtmal reden kann![]()
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aber hier ist man schon ne übermutter wenn man nicht vor seinem kind trinkt
Rabenmutter War ich neulich erst für ein paar muttis aus der kita. Mein sohn war am tag vorher mit dem gesicht am boden langgeschreddert sah schon übel aus und im ersten Moment war ich auch geschockt. Aber die konten überhaupt nicht verstehen warum ich nicht mit ihm zum kh gefahren bin, was ich wiederrum nicht verstehen kann
keine platzwunde, keine tiefe wunde, nichts was lange geblutet hat
Von der einen kam dann noch "du gehst ja eh nie zum arzt mit ihm"
War in der tat bis auf die u's nur 2 mal dort.... was soll ich auch da, erstens ist der kleinefast nie ktakrank und zweitens braucht man meiner Meinung nach, für ne Erkältung nicht Dutzende Medikamente
27.12.2013 22:04
Zitat von Sumi81:
Zitat von Mama_2o13:
Hatte diesen Begriff mal kurz genutzt, aber dachte nicht nochmal.
Es wird eher so sein , dass mich manche sicherlich als Rabenmutter abstempeln würden und vielleicht auch machen.
Denke auch, dass ich eher zu den sogenannten Rabenmütter gehöre. Aber egal! Ich nenne mein Erziehungs-Stil immer pragmatisch und zielorientiert
![]()
Geht mir auch so. Rabenmutter vielleicht nicht unbedingt aber ich bin kein Fan davon die Bedürfnisse meines Kindes auf Teufel komm raus über meine eigenen und die meines Partners zu stellen. Meine Meinung ist eher zufriedene Eltern machen glückliche Kinder und nicht gestresste, genervte und übermüdete Eltern aber Hauptsache das Kind ist glücklich.
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... aber ich gelobe Besserung 



