Mütter- und Schwangerenforum

Definition erbeten: wer oder was sind "die Übermütter"?

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Puschi
3805 Beiträge
27.12.2013 23:17
Zitat von BettyBoard:

Zitat von Malia1407:

Laut meiner KOMPLETTEN Umgebung bin ICH die Übermutter in Person...und das macht mich als Übermutter aus :
- ich stille, inkl. Einschlafstillen
- ich trage (ausschließlich)
- wir haben Familienbett
- ich habe mein Baby die ganze Zeit bei oder an mir und wenn er auf der Spieldecke liegt lieg ich dabei.
- ich lass ihn nicht schreien und möglichst auch nicht alleine meckern ( meckern höchstens Mal, wenn die Zähne zu Ende geputzt werden müssen oder so Kleinigkeiten)
- ich ihm niemanden den er so selten sieht, dass er ihm quasi fremd ist, auf den Arm gebe und den Raum verlasse.
- weil ich der Meinung bin , dass er wenn er schreit bei mir auf den Arm gehört und nicht bei Oma,Opa,Tante etc.
- weil ich niemanden Sitten lassen (zb um mal ins Kino zu gehen)
- und zu guter Letzt weil ich ihn nirgends übernachten lasse und das sooo schnell auch nicht vorhab...

In diesem Sinne...Liebste Grüße einer Übermutter


Ja, du bist definitiv eine


Jupp definitiv Ich würde mich nach einer Woche fühlen wie im Knast.
Sumi81
1288 Beiträge
27.12.2013 23:18
Zitat von Puschi:

Zitat von Grenzgängerin:

Zitat von Sumi81:

Zitat von Puschi:

...


Ganz meine Meinung!!






Wundert mich. Gleich zwei Gleichgesinnte Stoße mit meinen Ansichten meistens eher auf Unverständnis da die meisten Mütter ja ihre eigenen Bedürfnisse nach der Geburt im Krankenhaus vergessen.


Naja, da bin ich auch schon erprobt. Schliesslich ist man bzw. frau jetzt Mutter........eigene Bedürfnisse
Puschi
3805 Beiträge
27.12.2013 23:23
Zitat von Sumi81:

Zitat von Puschi:

Zitat von Grenzgängerin:

Zitat von Sumi81:

...





Wundert mich. Gleich zwei Gleichgesinnte Stoße mit meinen Ansichten meistens eher auf Unverständnis da die meisten Mütter ja ihre eigenen Bedürfnisse nach der Geburt im Krankenhaus vergessen.


Naja, da bin ich auch schon erprobt. Schliesslich ist man bzw. frau jetzt Mutter........eigene Bedürfnisse


Ich steh da mittlerweile drüber. Jeder ist wie er ist. Und ich gehe ein wie eine Primel wenn ich nicht ab und an mal auch meine Seele pflege. Genauso ok ist es für mich wenn andere Mütter ihre Kinder 24/7 am Körper kleben haben. Jeder muss seinen eigenen Weg finden.
SarahBS1982
5541 Beiträge
27.12.2013 23:25
Zitat von Viala:

Zitat von nanizi:

Viala, das klingt interessant, dass Dich andere für eine "Rabenmutter" halten könnten. Willst Du mir mehr erzählen, gerne PN. Ich bin nämlich in einem überängstlichen, total überwachten Elternhaus aufgewachsen, und mein Vater wirft mir nun vor, dass ich meiner Tochter zuviel erlaube und meine Fürsorgepflicht verletzen würde, wenn ich sie z.B. selbst auf das Sofa klettern lasse.

Zum Begriff "Übermutter" assoziiere ich den moderen Begriff der "Helikopter-Mütter". Wir haben auch so eine seit ein paar Monaten in der Kita-Gruppe, und sie hat so eine Unruhe herein gebracht. Überall sieht sie Gefahren für ihren Sohn, da schaut etwas an der Heizung raus, der Spielsand sei gar nicht der Richtige, ein Podest sei zu hoch, ... . Es ist einfach schrecklich! Diese Art Mütter haben kein normales Verhältnis mehr zu ihrem Kind, sondern fühlen sich mit ihm als eine Person; was dem Kind zustößt, stößt quasi ihnen zu. Winterhoff (Autor von "Warum unsere Kinder Tyrannen sind") spricht auch davon, dass sie sich als Körperteil des Kindes ansehen. Wenn also jemand etwas gegen ihr Kind sagt, dann sehen sie das als persönlich gegen sich gerichtet. Daher mischen sie sich auch in viele Bereiche ein (die Übermutter unserer Kita-Gruppe musste natürlich gleich den Bürgermeister anschreiben und mit Presse drohen), kontrollieren aber auch den Alltag ihrer Kind und überwachen alles, was sie tun.


och, braucht nichtmal per pn... ich steh ja dazu.. auch wenn ich mich manchmal schon frage, ob mir irgendwas "fehlt"
Ich hab schon in der ss nicht einen Moment angst gehabt, dass das Kind abgeht oder irgendwas haben könnte (bis auf einen Moment, indem ich dann auch meine Krankschreibung wegen verdacht auf Plazentainsuffizienz bekam.. hielt nichtmal einen tag die sorge ), vor der Geburt hatte ich keine angst und auch danach hatte ich keine sorge, dass mein Kind nicht satt wird oder ob es was haben könnte oderoderoder...
wenn mein kleiner irgendwo gegengekommen ist, sich gestoßen oder gekratzt hat und weint, mach ich mir keinen kopf sondern tröste ihn halt... denn ein Kind, das laut losbrüllt, sich aber gut wieder beruhigen lässt, hat imho nichts gravierendes. Und mein Sohn ist noch dazu auch ne richtige Rampensau, der praktisch alles mitnimmt
wenn ich den verdacht habe, er könnte vielleicht was ausbrüten, greif ich auch erst zum Thermometer, wenn ich feststelle, dass das Kind wirklich sehr heiß ist (kam bisher noch nicht vor laut lippen-test) oder wirklich auffällig schlapp ist... bei Beikosteinführung gab es BLW nach unserem essenstisch... ohne angst, dass er sich verschlucken oder gleich ne Allergie bekommen könnte...
könnte in allen bereichen so weitermachen lasse ihn halt praktisch alles selbst machen und greife nur ein, wenns imho wirklich sein muss. Vorsichtig werde ich eigentlich nur, wenn andere ihn dazu ermutigen, noch wilder zu sein als eh schon


Dito.

Ich fand es schon fast unnormal, wie wenig Angst ich vor der Geburt hatte. Das machte mir Sorgen

Nee, Spaß bei Seite. Ich habe einleiten lassen, weil Herztöne und Maße des Kindes auffällig waren. Und nach der Geburt fand ich die 5 Tage Säuglingsintensivstation auch beängstigend.

Aber ansonsten bin ich wohl eher Übermutter im Sinne von Klugschei***** als überbehütend.
27.12.2013 23:42
Also so genau kann ich's gar nicht beschreiben. Es sind meist Kleinigkeiten wo ich dann denke, uff, heftig - Übermutter! Wobei das nicht unbedingt immer böse gemeint ist.
Zum Beispiel grad hier von Malia (glaube ich), lässt ihr Kind nicht Sitten, um mal was allein zu machen. Das ist sowas, wo mir der Gedanke dann kommt. für mich völlig unvorstellbar. Ich brauche das, sonst beginne ich, an der Tapete zu kratzen

Ich neige dann immer dazu, ewig drüber nachzudenken, warum und weshalb das so ist. Bei Übermüttern bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ihr Leben vor der Geburt ihres Kindes nicht besonders schön war (was sich hier auch ab und zu schon bestätigt hat) und sie nun endlich eine Aufgabe haben. Jemanden, der sie so liebt, wie sie sind, von dem sie gebraucht werden, der immer bei ihnen sein möchte.
Wohingegen Frauen (und da spreche ich jetzt nur von mir), die vorher ihr Leben toll fanden, eben dieses nicht einfach komplett ändern wollen und ihr Kind einfach nicht 24/7 um sich brauchen. Was aber nicht heißt, dass sie ihr Kind deshalb weniger lieben, als Übermütter
Genauso denke ich aber auch darüber nach, wieso Mütter wie ich so sind, wie sie sind. Da bin ich aber noch nicht weit gekommen

Und dass sich hier jetzt blos keiner angegriffen fühlt, das entspringt lediglich meinen Gedanken und bezieht sich auf niemanden direkt.
27.12.2013 23:49
Vielleicht liegts ja auch einfach daran, wie der weg zum Kind war?
Hier bestand der Kinderwunsch schon Jahre, bevor wir zu hibbeln angefangen haben... und dann haben wir noch 2 jahre gebraucht... da wäre mir in den ersten Monaten nie eingefallen, dieses Kind noch herzugeben.... wozu denn? hab ja ewig darauf warten müssen
(dachte auch erst bei Malias beitrag "hui, krass"... dann hab ich auf den Ticker geguckt... ist ja schon ein anderer schnack, ob das Kind 6 Monate ist oder fast 2 )
CatKyubay
2926 Beiträge
27.12.2013 23:55
Eine übermutter lasst ihr kind keine sekunde aus den augen. Sie übernimmt so gut wie alles (anziehen, waschen etc.) Sie beschützt ihr kind rund um die uhr.

Studien zufolge sind kinder von solchen Müttern sehr zurückhaltend und lernt nicht so schnell wie "normale" kinder selbstständig etwas zu machen.

Ich persönlich finde es etwas schwierig einen genauen punkt zur übermütterlichkeit zu finden.
Aber wie sagt man so schön, jeder auf seine Weise und keiner ist perfekt
27.12.2013 23:56
Zitat von BettyBoard:

Also so genau kann ich's gar nicht beschreiben. Es sind meist Kleinigkeiten wo ich dann denke, uff, heftig - Übermutter! Wobei das nicht unbedingt immer böse gemeint ist.
Zum Beispiel grad hier von Malia (glaube ich), lässt ihr Kind nicht Sitten, um mal was allein zu machen. Das ist sowas, wo mir der Gedanke dann kommt. für mich völlig unvorstellbar. Ich brauche das, sonst beginne ich, an der Tapete zu kratzen

Ich neige dann immer dazu, ewig drüber nachzudenken, warum und weshalb das so ist. Bei Übermüttern bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ihr Leben vor der Geburt ihres Kindes nicht besonders schön war (was sich hier auch ab und zu schon bestätigt hat) und sie nun endlich eine Aufgabe haben. Jemanden, der sie so liebt, wie sie sind, von dem sie gebraucht werden, der immer bei ihnen sein möchte.
Wohingegen Frauen (und da spreche ich jetzt nur von mir), die vorher ihr Leben toll fanden, eben dieses nicht einfach komplett ändern wollen und ihr Kind einfach nicht 24/7 um sich brauchen. Was aber nicht heißt, dass sie ihr Kind deshalb weniger lieben, als Übermütter
Genauso denke ich aber auch darüber nach, wieso Mütter wie ich so sind, wie sie sind. Da bin ich aber noch nicht weit gekommen

Und dass sich hier jetzt blos keiner angegriffen fühlt, das entspringt lediglich meinen Gedanken und bezieht sich auf niemanden direkt.


Nein, diese Theorie muss zumindest ICH zerstören. Ich war glücklich vor meinem Kind und bin es noch. und ich war ähnlich wie Malia??? als mein Sohn noch klein war. ( klein= bis ca. 3 - 4 Jahren) Habe ihn auch nie weggegeben, damit ich mal weg gehen konnte. Ich wollte gar nicht weggehen.. Wobei ich wieder arbeiten gegangen bin, weil ich das so wollte... das stimmt schon. Also ich war nicht 24/7 bei ihm. Er ist mit 1 3/4 Jahren in die Kita gekommen, weil ich das so wollte.
Aber in allen anderen, war ich auch eher die Übermutter.

Edit: Dazu sollte ich vll. sagen, das wir beide, mein Sohn und ich, kurz nach der Geburt dem Tod von der Schippe gesprungen sind... das hat ganz gewiss seinen Anteil an meinem "Geklammer" gehabt im Anschluss. Im Laufe der Jahre hat sich das jedoch relativiert.
28.12.2013 00:04
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von BettyBoard:

Also so genau kann ich's gar nicht beschreiben. Es sind meist Kleinigkeiten wo ich dann denke, uff, heftig - Übermutter! Wobei das nicht unbedingt immer böse gemeint ist.
Zum Beispiel grad hier von Malia (glaube ich), lässt ihr Kind nicht Sitten, um mal was allein zu machen. Das ist sowas, wo mir der Gedanke dann kommt. für mich völlig unvorstellbar. Ich brauche das, sonst beginne ich, an der Tapete zu kratzen

Ich neige dann immer dazu, ewig drüber nachzudenken, warum und weshalb das so ist. Bei Übermüttern bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ihr Leben vor der Geburt ihres Kindes nicht besonders schön war (was sich hier auch ab und zu schon bestätigt hat) und sie nun endlich eine Aufgabe haben. Jemanden, der sie so liebt, wie sie sind, von dem sie gebraucht werden, der immer bei ihnen sein möchte.
Wohingegen Frauen (und da spreche ich jetzt nur von mir), die vorher ihr Leben toll fanden, eben dieses nicht einfach komplett ändern wollen und ihr Kind einfach nicht 24/7 um sich brauchen. Was aber nicht heißt, dass sie ihr Kind deshalb weniger lieben, als Übermütter
Genauso denke ich aber auch darüber nach, wieso Mütter wie ich so sind, wie sie sind. Da bin ich aber noch nicht weit gekommen

Und dass sich hier jetzt blos keiner angegriffen fühlt, das entspringt lediglich meinen Gedanken und bezieht sich auf niemanden direkt.


Nein, diese Theorie muss zumindest ICH zerstören. Ich war glücklich vor meinem Kind und bin es noch. und ich war ähnlich wie Malia??? als mein Sohn noch klein war. ( klein= bis ca. 3 - 4 Jahren) Habe ihn auch nie weggegeben, damit ich mal weg gehen konnte. Ich wollte gar nicht weggehen.. Wobei ich wieder arbeiten gegangen bin, weil ich das so wollte... das stimmt schon. Also ich war nicht 24/7 bei ihm. Er ist mit 1 3/4 Jahren in die Kita gekommen, weil ich das so wollte.
Aber in allen anderen, war ich auch eher die Übermutter.

Edit: Dazu sollte ich vll. sagen, das wir beide, mein Sohn und ich, kurz nach der Geburt dem Tod von der Schippe gesprungen sind... das hat ganz gewiss seinen Anteil an meinem "Geklammer" gehabt im Anschluss. Im Laufe der Jahre hat sich das jedoch relativiert.


Nix war's mit Hobbypsychiologin
Nee, im ernst, sicher ist das von mir beschriebene nicht immer der Fall, ist ja klar. Ist ja auch nur so dahingesponnen.
28.12.2013 00:07
Zitat von BettyBoard:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von BettyBoard:

Also so genau kann ich's gar nicht beschreiben. Es sind meist Kleinigkeiten wo ich dann denke, uff, heftig - Übermutter! Wobei das nicht unbedingt immer böse gemeint ist.
Zum Beispiel grad hier von Malia (glaube ich), lässt ihr Kind nicht Sitten, um mal was allein zu machen. Das ist sowas, wo mir der Gedanke dann kommt. für mich völlig unvorstellbar. Ich brauche das, sonst beginne ich, an der Tapete zu kratzen

Ich neige dann immer dazu, ewig drüber nachzudenken, warum und weshalb das so ist. Bei Übermüttern bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ihr Leben vor der Geburt ihres Kindes nicht besonders schön war (was sich hier auch ab und zu schon bestätigt hat) und sie nun endlich eine Aufgabe haben. Jemanden, der sie so liebt, wie sie sind, von dem sie gebraucht werden, der immer bei ihnen sein möchte.
Wohingegen Frauen (und da spreche ich jetzt nur von mir), die vorher ihr Leben toll fanden, eben dieses nicht einfach komplett ändern wollen und ihr Kind einfach nicht 24/7 um sich brauchen. Was aber nicht heißt, dass sie ihr Kind deshalb weniger lieben, als Übermütter
Genauso denke ich aber auch darüber nach, wieso Mütter wie ich so sind, wie sie sind. Da bin ich aber noch nicht weit gekommen

Und dass sich hier jetzt blos keiner angegriffen fühlt, das entspringt lediglich meinen Gedanken und bezieht sich auf niemanden direkt.


Nein, diese Theorie muss zumindest ICH zerstören. Ich war glücklich vor meinem Kind und bin es noch. und ich war ähnlich wie Malia??? als mein Sohn noch klein war. ( klein= bis ca. 3 - 4 Jahren) Habe ihn auch nie weggegeben, damit ich mal weg gehen konnte. Ich wollte gar nicht weggehen.. Wobei ich wieder arbeiten gegangen bin, weil ich das so wollte... das stimmt schon. Also ich war nicht 24/7 bei ihm. Er ist mit 1 3/4 Jahren in die Kita gekommen, weil ich das so wollte.
Aber in allen anderen, war ich auch eher die Übermutter.

Edit: Dazu sollte ich vll. sagen, das wir beide, mein Sohn und ich, kurz nach der Geburt dem Tod von der Schippe gesprungen sind... das hat ganz gewiss seinen Anteil an meinem "Geklammer" gehabt im Anschluss. Im Laufe der Jahre hat sich das jedoch relativiert.


Nix war's mit Hobbypsychiologin
Nee, im ernst, sicher ist das von mir beschriebene nicht immer der Fall, ist ja klar. Ist ja auch nur so dahingesponnen.



Tschuldigung. ...

Und ja, ich weiß. Ich bin, glaube ich, auch alles... mal Über- und mal Rabenmutter, Klugscheißer und Besserwisser... und manchmal ein bißchen durchgedreht..

Und jetzt schau ich mal, dass ich noch was Produktives mache... die Nacht ist mein.

LG Zaubi
28.12.2013 00:16
Zitat von Viala:

Vielleicht liegts ja auch einfach daran, wie der weg zum Kind war?
Hier bestand der Kinderwunsch schon Jahre, bevor wir zu hibbeln angefangen haben... und dann haben wir noch 2 jahre gebraucht... da wäre mir in den ersten Monaten nie eingefallen, dieses Kind noch herzugeben.... wozu denn? hab ja ewig darauf warten müssen
(dachte auch erst bei Malias beitrag "hui, krass"... dann hab ich auf den Ticker geguckt... ist ja schon ein anderer schnack, ob das Kind 6 Monate ist oder fast 2 )


Ich glaube, Lea war 4 Monate als ich sie das erste mal für ein paar Stunden bei der Schwiegermutter gelassen habe, um mal ganz allein nur mit mir selbst ins Kino zu gehen warum auch nicht, sie ist offensichtlich selbst Mutter und hat meinen Freund ohne wesentliche Schäden groß gekriegt.
Ich brauch das ab und zu, mal ganz alleine zu sein. Und wie gesagt, ich frage mich auch, warum das so ist. Manchmal, nach manchen Posts in der MC, hatte ich schon kurzzeitig Bedenken, das wäre irgendwie nicht normal. Aber meiner besten Freundin geht es ähnlich, das hat mich etwas beruhigt
LiviaRose
3929 Beiträge
28.12.2013 01:08
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von BettyBoard:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von BettyBoard:

Also so genau kann ich's gar nicht beschreiben. Es sind meist Kleinigkeiten wo ich dann denke, uff, heftig - Übermutter! Wobei das nicht unbedingt immer böse gemeint ist.
Zum Beispiel grad hier von Malia (glaube ich), lässt ihr Kind nicht Sitten, um mal was allein zu machen. Das ist sowas, wo mir der Gedanke dann kommt. für mich völlig unvorstellbar. Ich brauche das, sonst beginne ich, an der Tapete zu kratzen

Ich neige dann immer dazu, ewig drüber nachzudenken, warum und weshalb das so ist. Bei Übermüttern bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ihr Leben vor der Geburt ihres Kindes nicht besonders schön war (was sich hier auch ab und zu schon bestätigt hat) und sie nun endlich eine Aufgabe haben. Jemanden, der sie so liebt, wie sie sind, von dem sie gebraucht werden, der immer bei ihnen sein möchte.
Wohingegen Frauen (und da spreche ich jetzt nur von mir), die vorher ihr Leben toll fanden, eben dieses nicht einfach komplett ändern wollen und ihr Kind einfach nicht 24/7 um sich brauchen. Was aber nicht heißt, dass sie ihr Kind deshalb weniger lieben, als Übermütter
Genauso denke ich aber auch darüber nach, wieso Mütter wie ich so sind, wie sie sind. Da bin ich aber noch nicht weit gekommen

Und dass sich hier jetzt blos keiner angegriffen fühlt, das entspringt lediglich meinen Gedanken und bezieht sich auf niemanden direkt.


Nein, diese Theorie muss zumindest ICH zerstören. Ich war glücklich vor meinem Kind und bin es noch. und ich war ähnlich wie Malia??? als mein Sohn noch klein war. ( klein= bis ca. 3 - 4 Jahren) Habe ihn auch nie weggegeben, damit ich mal weg gehen konnte. Ich wollte gar nicht weggehen.. Wobei ich wieder arbeiten gegangen bin, weil ich das so wollte... das stimmt schon. Also ich war nicht 24/7 bei ihm. Er ist mit 1 3/4 Jahren in die Kita gekommen, weil ich das so wollte.
Aber in allen anderen, war ich auch eher die Übermutter.

Edit: Dazu sollte ich vll. sagen, das wir beide, mein Sohn und ich, kurz nach der Geburt dem Tod von der Schippe gesprungen sind... das hat ganz gewiss seinen Anteil an meinem "Geklammer" gehabt im Anschluss. Im Laufe der Jahre hat sich das jedoch relativiert.


Nix war's mit Hobbypsychiologin
Nee, im ernst, sicher ist das von mir beschriebene nicht immer der Fall, ist ja klar. Ist ja auch nur so dahingesponnen.



Tschuldigung. ...

Und ja, ich weiß. Ich bin, glaube ich, auch alles... mal Über- und mal Rabenmutter, Klugscheißer und Besserwisser... und manchmal ein bißchen durchgedreht..

Und jetzt schau ich mal, dass ich noch was Produktives mache... die Nacht ist mein.

LG Zaubi


Muss ich auch leider zerstören diese Theorie .
Ich war vor dem Baby auch sehr glücklich. Habe in Paris gelebt, gefeiert, dann studiert, gelebt und geliebt.

Und ganz ehrlich ich wurde gerne etwas mehr Freiheit haben. Mal wieder weggehen abends etc. Aber das wuerde tatsächlich auf kosten meines Sohnes geschehen. Wenn ich nicht da bin um ihn zu stillen wenn er nachts und abends aufwacht schreit er, bekommt Panik, weint, schluchtzt MAMA....ganz ehrlich, das ist es mir nicht Wert!
Daher kleben wir auch nach 14 Monaten noch 24 Stunden aneinander...es wird irgendwann bestimmt aufhören...weil ER bereit ist.

Andererseits darf er klettern und toben und aus seinen eigenen Erfahrungen lernen (hinfallen, leicht verbrennen etc)...das hat fuer mich nichts miteinander zu tun.
28.12.2013 13:36
Zitat von LiviaRose:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von BettyBoard:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

...


Nix war's mit Hobbypsychiologin
Nee, im ernst, sicher ist das von mir beschriebene nicht immer der Fall, ist ja klar. Ist ja auch nur so dahingesponnen.



Tschuldigung. ...

Und ja, ich weiß. Ich bin, glaube ich, auch alles... mal Über- und mal Rabenmutter, Klugscheißer und Besserwisser... und manchmal ein bißchen durchgedreht..

Und jetzt schau ich mal, dass ich noch was Produktives mache... die Nacht ist mein.

LG Zaubi


Muss ich auch leider zerstören diese Theorie .
Ich war vor dem Baby auch sehr glücklich. Habe in Paris gelebt, gefeiert, dann studiert, gelebt und geliebt.

Und ganz ehrlich ich wurde gerne etwas mehr Freiheit haben. Mal wieder weggehen abends etc. Aber das wuerde tatsächlich auf kosten meines Sohnes geschehen. Wenn ich nicht da bin um ihn zu stillen wenn er nachts und abends aufwacht schreit er, bekommt Panik, weint, schluchtzt MAMA....ganz ehrlich, das ist es mir nicht Wert!
Daher kleben wir auch nach 14 Monaten noch 24 Stunden aneinander...es wird irgendwann bestimmt aufhören...weil ER bereit ist.

Andererseits darf er klettern und toben und aus seinen eigenen Erfahrungen lernen (hinfallen, leicht verbrennen etc)...das hat fuer mich nichts miteinander zu tun.


Klar, wenn es das Kind nicht gut verkraftet, dann ist es ja selbstverständlich, dass man eben nicht weggeht. Hier geht es ja auch eher um Mütter, die das gar nicht wollen, auch wenn es den Kindern vermutlich nichts ausmachen würde.
Was das angeht war Lea schon immer unproblematisch, aber ich habe sie auch nicht gestillt, das ist dann sicher nochmal was anderes.
28.12.2013 13:51
Zitat von BettyBoard:

Zitat von LiviaRose:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von BettyBoard:

...


Tschuldigung. ...

Und ja, ich weiß. Ich bin, glaube ich, auch alles... mal Über- und mal Rabenmutter, Klugscheißer und Besserwisser... und manchmal ein bißchen durchgedreht..

Und jetzt schau ich mal, dass ich noch was Produktives mache... die Nacht ist mein.

LG Zaubi


Muss ich auch leider zerstören diese Theorie .
Ich war vor dem Baby auch sehr glücklich. Habe in Paris gelebt, gefeiert, dann studiert, gelebt und geliebt.

Und ganz ehrlich ich wurde gerne etwas mehr Freiheit haben. Mal wieder weggehen abends etc. Aber das wuerde tatsächlich auf kosten meines Sohnes geschehen. Wenn ich nicht da bin um ihn zu stillen wenn er nachts und abends aufwacht schreit er, bekommt Panik, weint, schluchtzt MAMA....ganz ehrlich, das ist es mir nicht Wert!
Daher kleben wir auch nach 14 Monaten noch 24 Stunden aneinander...es wird irgendwann bestimmt aufhören...weil ER bereit ist.

Andererseits darf er klettern und toben und aus seinen eigenen Erfahrungen lernen (hinfallen, leicht verbrennen etc)...das hat fuer mich nichts miteinander zu tun.


Klar, wenn es das Kind nicht gut verkraftet, dann ist es ja selbstverständlich, dass man eben nicht weggeht. Hier geht es ja auch eher um Mütter, die das gar nicht wollen, auch wenn es den Kindern vermutlich nichts ausmachen würde.
Was das angeht war Lea schon immer unproblematisch, aber ich habe sie auch nicht gestillt, das ist dann sicher nochmal was anderes.


Tschuldigung.. auch das muss ich widerlegen. Ich habe auch nicht gestillt ( leider, leider... ich wär ein Dauerstiller gewesen, wenn da nur ein Tröpfchen Milch vorhanden gewesen wäre ) aber mein Sohn und ich sind noch heute, nach 14 Jahren eine absolute Einheit. Haben ein unheimlich enges und intensives Verhältnis etc... und als Kleinkind, war er unheimlich klammerig, was mich ja nicht gestört hat.. war ja selbst so.

Also doch nix mit Hobbypsychologin
28.12.2013 14:08
Zitat von Malia1407:

Laut meiner KOMPLETTEN Umgebung bin ICH die Übermutter in Person...und das macht mich als Übermutter aus :
- ich stille, inkl. Einschlafstillen
- ich trage (ausschließlich)
- wir haben Familienbett
- ich habe mein Baby die ganze Zeit bei oder an mir und wenn er auf der Spieldecke liegt lieg ich dabei.
- ich lass ihn nicht schreien und möglichst auch nicht alleine meckern ( meckern höchstens Mal, wenn die Zähne zu Ende geputzt werden müssen oder so Kleinigkeiten)
- ich ihm niemanden den er so selten sieht, dass er ihm quasi fremd ist, auf den Arm gebe und den Raum verlasse.
- weil ich der Meinung bin , dass er wenn er schreit bei mir auf den Arm gehört und nicht bei Oma,Opa,Tante etc.
- weil ich niemanden Sitten lassen (zb um mal ins Kino zu gehen)
- und zu guter Letzt weil ich ihn nirgends übernachten lasse und das sooo schnell auch nicht vorhab...

In diesem Sinne...Liebste Grüße einer Übermutter


Ich finde das nicht schlimm/übertrieben oder sonst etwas,
ich würde dich deswegen nicht als "Übermutter" betiteln.
Ich finde deine Ansichten gut und handel da in vielen Punkten auch sehr ähnlich, wobei ich mal ganz dankbar dafür bin, wenn meine Großeltern meinen Sohn mal eine Nacht haben und wir uns auch mal wieder etwas Ruhe gönnen können (was aber insgesamt auch verhältnismäßig selten vorkommt).

Jeder sollte das handhaben wie er es für richtig hält, die einen sehen das alles ziemlich locker, geben ihr Kind gerne mal wen anderes auf den Arm und andere wiederrum schlagen gleich die Hände über den Kopf zusammen und denken sich "Hallo, geht es noch? Mein Kind ist kein Wanderpokal!" Ich finde beides nachvollziehbar, deswegen sollte eine Mutter so handeln, wie sie es mit ihren Vorstellungen vereinbaren kann.

Übermütter sind für mich die Jenigen, die versuchen übertrieben perfektionistisch zu sein. Ihre Kinder in Watte packen (also wenn es wirklich so ausartet, dass die Mutti meint, dass jedes Steinchen auf dem Spielplatz eine akute Lebensgefahr darstellt) und zu irgendwelche Höchstleistungen triezen (mein Kind muss immer das Beste sein.. bla bla bla) .. das macht für mich eine Übermutti aus.

Ich kann mir übrigends auch gelegentlich anhören ich wäre eine, einfach weil ich es nicht einsehe, dass mein Sohn (mittlerweile 1 Jahr alt, diese Diskussionen gibt es aber schon länger) solche Dinge wie Schokolade/Wurstaufschnitt usw. zu essen bekommt, wo er noch so klein ist. Wenn da für manche schon die Definition "Übermutter" beginnt, dann bitte
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