Mütter- und Schwangerenforum

Es macht mich traurig und wütend das deutsche arbeit nicht mehr anerkannt wird

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Alaska
19449 Beiträge
10.07.2015 14:22
Siehst, da kenn ich mich eben zu wenig mit dem Thema aus. Dass es wieder Schlupflöcher gibt, hätte mir aber klar sein müssen. Wie (fast) immer im deutschen Gesetz.
11.07.2015 07:57
Zitat von Furiosa:

Zitat von Louanne:

Zitat von Furiosa:

Zitat von Palo:

Hallo,

Vorab : Ich habe rein garnichts gegen Ausländer !!!!!! Absolut nicht !!!!!



Wenn ein Satz so anfängt, kommt anschließend in der Regel nichts Vernünftiges.

Mein polnischstämmiger Freund und seine Mutter (die jetzt dreisterweise sogar noch die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen hat), können sich eloquenter Ausdrücken als der Großteil der Userinnen aus diesem Beitrag. Ich bin mit der doppelten Staatsbürgerschaft aufgewachsen und wenn ich die Kommentare hier lese, bin ich nicht sicher, ob es klug war die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen. Manchmal schämt man sich.

Als mein Freund in der Bewerbungsphase war hatte ich Angst, dass er aufgrund seines polnischen Namens nicht so schnell einen Job findet. Zum Glück war meine Angst unbegründet und er schnell einen Job gefunden und "euren deutschen" Männern mal wieder Arbeit "weggenommen". Mein Freund bekommt ein gutes Gehalt, weil er eben auch gut qualifiziert ist. Er hat als bester Absolvent seines Jahrgangs die Universität abgeschlossen. Seid ihr eigentlich wirklich nie auf die Idee gekommen, dass es auch an der mangelnden Qualifikation "eurer" Männer liegen könnte?

Meine "polnische" Schwiegermutter hat übrigens selbstverständlich eine polnische Putzfrau. Damit das Geld auch im Land bleibt.

Darüber hinaus ist es wirklich interessant, was einige hier für Vorstellungen über die polnischen Lebenshaltungskosten haben. Städte wie Breslau, Danzig und Krakau sind alles andere als preiswert.


Muss ich nochmal kurz loswerden, sorry... was soll denn schon wieder so eine Ausländerhassunterstellung, nur weil jemand mal sagt, was einem nicht passt? Versteh ich absolut nicht, aber egal!

Ist doch super, wenn dein polnischstämmiger Kerl nen Abschluss von der Uni hat, ich war fast 7 Jahre mit nem Polen zusammen, der war die faulste S.. unter der Sonne, sowie der Rest seiner Hartz4 kassierenden Sippschaft auch. Ein Hoch auf unseren Sozialstaat, wo jeder Depp die Hand aufhalten kann!

Die Polen die ich damals kannte, gingen allesamt schwarz arbeiten auf dem Bau, in Restaurants etc und kassierten nebenbei auch noch Sozialleistungen, auf diese sie nämlich in ihrem wunderschönen Heimatland verzichten müssen.

Eventuell liegt es garnicht an der Qualifikation, sondern am abgezockter sein als z.b. der Mann der TS, eventuell hätte der damit ein Problem schwarz zu arbeiten, aus Angst vom Zoll etc. erwischt zu werden, was die meisten Polen eher belächeln, da strafrechtlich nämlich eher weniger passiert als bei einem deutschen Arbeiter. Die gehen einfach wieder zurück in ihre Heimt und lachen sich eins ins Fäustchen.

Sorry, mir geht dieses Gutmenschendingsbums gehörig auf den Keks. Dieses ständige in Schutz nehmen von Schmarotzern und alles immer entschuldigen und grosses Verständnis aufbringen.


Scheint dich ja nicht besonders gestört zu haben, wenn du es 7 (!) Jahre mit ihm ausgehalten hast.
So wie mein Freund nicht das Beispiel dafür ist, dass jeder Pole einen guten Universitätsabschluss hat, ist "dein" Pole natürlich auch kein Beispiel dafür, dass jeder Pole eine Schmarotzer ist. Ich hatte meinen Freund hier auch nur aufgeführt, weil ich aufzeigen wollte wie es ist, wenn man aufgrund von Vorurteilen die Befürchtung haben muss keine Arbeit zu finden.

Im Übrigen habe ich keinen Ausländerhass unterstellt, sondern habe in meinem zweiten Beitrag in diesem Thread klargestellt, warum ich den Einstiegssatz nicht schön finde.

Von Schmarotzern - weder von Deutschen, noch von Ausländischen - hat hier keiner etwas geschrieben. Es ging lediglich darum, dass deutsche Arbeitgeber offensichtlich lieber preiswertere Arbeitskräfte beschäftigen.


Aha na und nu? Wo die Liebe halt hinfällt wenn man jung und noch ein wenig grün hinter den Ohren ist! Waren halt 7 Jahre zuviel.

Zu deinem 2. Beitrag (war im übrigen dein 3., aber auch egal), ich finde es äusserst bedenklich, wenn es direkt auf die Selbstverständlichkeitsschiene geht. Nichts im Leben ist selbstverständlich und hier hasst auch niemand Ausländer und hier muss auch niemand Angst haben und den Finger erheben, wenn man offen Kritik äussert. Weiss garnicht wieso manche dann immer direkt so eine Panik bekommen, man könnte was gegen die heiligen Migranten, Polen, Russen, Türken oder dergleichen sagen.

Für mich ist es ein Fakt, dass Deutschland mein Land ist, dass Land der Deutschen und dass man erst mal gucken sollte, dass man seine eigenen Leute über Wasser hält, bevor man sich dem Rest der Welt zuwendet, dass halte ich für eine Selbstverständlichkeit.

Es ist traurig, dass manche Arbeitgeber dies nicht beherzigen.

11.07.2015 09:01
"Deutschland das Land der deutschen" du bist ja geil.
Wer ist denn Deutsch deiner Meinung?
Ein pole der hier geboren ist, ist auch deutsch oder? Aber in deinen Augen wahrscheinlich nicht.
Mann Mann das es immer noch so Leute wie dich gibt, die die Ausländer für seine eigene Misere verantwortlich macht....krass...

Meine Wohung wurde damals renoviert durch den Vermieter bevor ich einzig, 1 Pole 2 deutsche hartzer.
Die deutschen standen die ganze Zeit auf Balkon und habe eine nach der nach anderen geraucht, der Pole stand nur auf der Leiter und hat malocht ohne Pause.
Das dein Mann den Job nicht mehr hat, daran ist kein pole oder sonstiger Ausländer Schuld!
11.07.2015 09:10
Mir fällt immer wieder, ohne dem thread weiter gefolgt sein sein (wozu auch? wenn man hier einige jahre mitliest, weiß man doch eh, was hier geschrieben wird ), beim Titel eines auf:
Es ist nicht die deutsche Arbeit, die nicht anerkannt wird, sondern generell der Wert der Arbeit.
DAS ist allerdings kein Phänomen bei den angestellten allgemein, sondern zB auch bei vielen Selbstständigen... unabhängig von Nationalität, Alter, Geschlecht, Religion, etc.

Entweder man findet jemanden, dem Qualität noch was wert ist oder man fügt sich und arbeitet billiger, bis ein Umdenken stattfindet...
11.07.2015 15:28
Zitat von julemaus:

"Deutschland das Land der deutschen" du bist ja geil.
Wer ist denn Deutsch deiner Meinung?
Ein pole der hier geboren ist, ist auch deutsch oder? Aber in deinen Augen wahrscheinlich nicht.
Mann Mann das es immer noch so Leute wie dich gibt, die die Ausländer für seine eigene Misere verantwortlich macht....krass...

Meine Wohung wurde damals renoviert durch den Vermieter bevor ich einzig, 1 Pole 2 deutsche hartzer.
Die deutschen standen die ganze Zeit auf Balkon und habe eine nach der nach anderen geraucht, der Pole stand nur auf der Leiter und hat malocht ohne Pause.
Das dein Mann den Job nicht mehr hat, daran ist kein pole oder sonstiger Ausländer Schuld!


Dann erkläre Du mir doch mal wessen Land es sonst sein soll?

Bitte bitte komm mir jetzt nicht mit, das Land gehört der Allgemeinheit! Ein Beispiel am Rande, fahr mal in den Iran oder Irak, von mir auch machen wir es super einfach und fahr in die Türkei und erklär mal den Einwohnern da, ihr Land gehört nicht ihnen! Sprich, wie Du bist Türke, aber es ist garnicht dein Land, Du böser Rassist!! Ich bin mir absolut sicher, die klopfen Dir dann auf die Schulter und sagen "Ja, jetzt wo Du es sagst, da haste schon irgendwie Recht"!

Ironie off

Im übrigen bin ich nicht die TS und mein Mann hat seinen Job noch... noch!
11.07.2015 22:33
Ich finde es ja lustig in welche Richtung das hier geht.

Zur Arbeit, es ist nun mal so, dass in Deutschland die Qualifikation fehlt, die Polen zB anbieten können. Wir haben das Haus fast nur mit polnischen Firmen gebaut. Die zwei Deutschen die da waren, waren fürn Ar.....
Meine Eltern haben nur polnische Putzfrauen, warum? Weil die Deutsche ihre Arbeit in doppelter Zeit geschafft hat
Das neuste Haus, wurde nur mit Polen gebaut und es hat alles geklappt, sogar soweit, dass der Termin bis zum Einzug um sechs Wochen vorgeschoben wurde.

Kommen wir mal zu den Polen die noch nach Deutschland kommen. Es sind meistens Polen aus Dörfern, keine sooo große Stadt in der Nähe, da Bewohner aus Warschau etc dieses im grunde nicht nötig haben. Die Arbeiter die aus Großstädten kommen, haben Gehälter ab 1700€ netto aufwärts und ihre Qualifikationen sind auch höher.
Polen aus Dörfern haben meistens ein Gehalt von 1200€ aufwärts. Familenmänner kommen jetzt mit dem Kindergeld auf ca 2000€, abzüglich ihrer Unterhaltskosten, schicken diese Männer je nach Mann um die 1200 bis 1500 nach Hause. 6000pln sind viel in Städten Wie Zabrze etc, wenn eine Verkäuferin evtl 800pln nach Hause bringt.

Und preislich sind deutsche und polnische Firmen gleich. In einem Bereich zahlt man für den Polen mehr, im anderen für den Deutschen. Aber ich werde soweit es mir möglich ist nie einen deutschen Handwerker anstellen, einfach weil ich die Arbeit polnischer Handwerker schätze, weiß was diese leisten, weiß dass die Arbeit zügig voran geht und weiß wie das Leben in Polen ist und gerne diese Menschen unterstütze.

Und so nebenbei gesagt, es gibt auch genügend Deutsche die neidisch sind auf "Polen", wenn diese mehr erreicht haben als sie selbst, denn wie kann es sein das "Polen" in so kurzer Zeit so viel haben- bestimmt Schwarzarbeit

Und ja auch unter polnischen Firmen gibt es etliche schwarze Schafe, aber das ist mir egal, da mir so etwas nicht passieren wird
11.07.2015 23:22
Zitat von cherryyy:

Ich finde es ja lustig in welche Richtung das hier geht.

Zur Arbeit, es ist nun mal so, dass in Deutschland die Qualifikation fehlt, die Polen zB anbieten können. Wir haben das Haus fast nur mit polnischen Firmen gebaut. Die zwei Deutschen die da waren, waren fürn Ar.....
Meine Eltern haben nur polnische Putzfrauen, warum? Weil die Deutsche ihre Arbeit in doppelter Zeit geschafft hat
Das neuste Haus, wurde nur mit Polen gebaut und es hat alles geklappt, sogar soweit, dass der Termin bis zum Einzug um sechs Wochen vorgeschoben wurde.

Kommen wir mal zu den Polen die noch nach Deutschland kommen. Es sind meistens Polen aus Dörfern, keine sooo große Stadt in der Nähe, da Bewohner aus Warschau etc dieses im grunde nicht nötig haben. Die Arbeiter die aus Großstädten kommen, haben Gehälter ab 1700€ netto aufwärts und ihre Qualifikationen sind auch höher.
Polen aus Dörfern haben meistens ein Gehalt von 1200€ aufwärts. Familenmänner kommen jetzt mit dem Kindergeld auf ca 2000€, abzüglich ihrer Unterhaltskosten, schicken diese Männer je nach Mann um die 1200 bis 1500 nach Hause. 6000pln sind viel in Städten Wie Zabrze etc, wenn eine Verkäuferin evtl 800pln nach Hause bringt.

Und preislich sind deutsche und polnische Firmen gleich. In einem Bereich zahlt man für den Polen mehr, im anderen für den Deutschen. Aber ich werde soweit es mir möglich ist nie einen deutschen Handwerker anstellen, einfach weil ich die Arbeit polnischer Handwerker schätze, weiß was diese leisten, weiß dass die Arbeit zügig voran geht und weiß wie das Leben in Polen ist und gerne diese Menschen unterstütze.

Und so nebenbei gesagt, es gibt auch genügend Deutsche die neidisch sind auf "Polen", wenn diese mehr erreicht haben als sie selbst, denn wie kann es sein das "Polen" in so kurzer Zeit so viel haben- bestimmt Schwarzarbeit

Und ja auch unter polnischen Firmen gibt es etliche schwarze Schafe, aber das ist mir egal, da mir so etwas nicht passieren wird


Meinst du die Menschen in Polen verdienen umgerechnet 1200-1700 Euro - oder meinst du damit den Lohn, den sie in Deutschland erzielen?
Denn in Zabrze sind 1200-1700 Euro mit Sicherheit kein Standart. Das entspräche ja einem Gehalt ab 4500 zloty - das ist utopisch!
12.07.2015 07:49
Ich finde positiven wie negativen Rassismus hier erschreckend.

Dabei ist das Problem der TS doch ein anderes, auch wenn der Titel erst mal anderes vermuten lässt: Es ist die"Geiz ist geil!"-Mentalität unter Firmeninhabern und Kunden, gekoppelt mit den Möglichkeiten durch Globalisierung. Aber das war ja schon gut rausgestellt. Weiß gar nicht, warum de jetzt noch so viel Mist kommt.

Zum Thema Nationalität: Ich finde das ein lächerliches, künstliches Konstrukt. Deutschland ist das Land dessen, der sich darum verdient macht, fernab des Stammbaums. Wer meine Rente mitfinanziert, kann von mir aus auch halb Pelikan, halb Schäferhund sein. Und wenn irgendwann mal das Konstrukt Deutschland zugunsten eines Konstrukts Europa aufgelöst wird, weil es dann mal wirtschaftlich passt - warum nicht?

Der Irak ist übrigens ein ganz, ganz schlechtes Beispiel für Nationalstolz. Drei osmanische Provinzen, die blind zu einem Königreich, später einer Diktatur zusammengeschlossen wurden und sich bis heute nicht ganz grün sind...
12.07.2015 09:35
Ich find diesen Thread echt spannend, besonders wo's auch um die Idee der EU ging, das ist aus meiner Sicht nämlich der springende Punkt. Die EU sieht eben vor, dass das Prinzip der freien Marktwirtschaft nicht mehr an den Ländergrenzen endet - sprich, Angebot und Nachfrage beziehen sich nichtmehr nur auf Deutschland. Wir profitieren in wahnsinnig vielen Fällen davon, einige sind hier bereits genannt worden. Insgesamt stünde Deutschland ohne die EU und die entsprechenden Regelungen zur Marktwirtschaft zwischen den Mitgliedsstaaten gesamtwirtschaftlich deutlich schlechter da - sprich weniger Jobs, weil weniger Aufträge, weil weniger Exporte etc.
Ich finde, man sollte versuchen, solche Gesamtzusammenhänge nicht auszublenden. Im Fälle der TS, die emotional betroffen ist, versteh ich das ja noch, aber sonst? Hmm. Es gibt in unserem Markt nicht mehr "den Polen", "den Deutschen" etc. Es gibt "Den Arbeitenden" mit der Qualifikation und Motivation, die er eben zu einem bestimmten Preis anbietet. Machst jemand genauso gut günstiger, hat der andere das Nachsehen. Ist doch innerhalb "deutscher" Auftragsvergaben genauso.
Was kann man tun? Stetig weiter qualifizieren, fortbilden, umschulen oder eben zum niedrigeren Lohn arbeiten. Klingt unfair, ja - andersrum betrachtet ist es für polnische Arbeitende sicherlich auch nicht die Fairness schlechthin, dass sie überhaupt keine Chance auf ein deutsches Lohnniveau in diesen Sektoren (Beispiel auch Pflege) haben. Wie gesagt, Marktwirtschaft eben.
Das Problem aber derart verkürzen und ohne Gesamtzusammenhänge auch nur ansatzweise zu betrachten gleich zu rufen: Gemeinheit! Doofe EU! - ist wenig nachvollziehbar.
12.07.2015 13:40
Ich finde die ganze Vorgehensweise erschreckend ,es ist nicht der Pole ,Araber oder Chinese und co.es ist das System und da liegt der Hund begraben.
12.07.2015 14:53
Zitat von Mamota:

Ich finde positiven wie negativen Rassismus hier erschreckend.

Dabei ist das Problem der TS doch ein anderes, auch wenn der Titel erst mal anderes vermuten lässt: Es ist die"Geiz ist geil!"-Mentalität unter Firmeninhabern und Kunden, gekoppelt mit den Möglichkeiten durch Globalisierung. Aber das war ja schon gut rausgestellt. Weiß gar nicht, warum de jetzt noch so viel Mist kommt.

Zum Thema Nationalität: Ich finde das ein lächerliches, künstliches Konstrukt. Deutschland ist das Land dessen, der sich darum verdient macht, fernab des Stammbaums. Wer meine Rente mitfinanziert, kann von mir aus auch halb Pelikan, halb Schäferhund sein. Und wenn irgendwann mal das Konstrukt Deutschland zugunsten eines Konstrukts Europa aufgelöst wird, weil es dann mal wirtschaftlich passt - warum nicht?

Der Irak ist übrigens ein ganz, ganz schlechtes Beispiel für Nationalstolz. Drei osmanische Provinzen, die blind zu einem Königreich, später einer Diktatur zusammengeschlossen wurden und sich bis heute nicht ganz grün sind...


Na Du bist ja ziemlich optimistisch ! Wenn sich der Staat hier auflöst, haste am Ende nur noch Industriesklaven, aber mal davon abgesehen, keine Ahnung wie alt Du bist, die Rente wird mit Sicherheit niemand hier mehr finanzieren, wenn es so weitergeht wie bisher.

Aber ich gebs auf, man ist doch eh nur der Rassist, wenn man Kritik äussert.
12.07.2015 15:04
Zitat von Louanne:

Zitat von Mamota:

Ich finde positiven wie negativen Rassismus hier erschreckend.

Dabei ist das Problem der TS doch ein anderes, auch wenn der Titel erst mal anderes vermuten lässt: Es ist die"Geiz ist geil!"-Mentalität unter Firmeninhabern und Kunden, gekoppelt mit den Möglichkeiten durch Globalisierung. Aber das war ja schon gut rausgestellt. Weiß gar nicht, warum de jetzt noch so viel Mist kommt.

Zum Thema Nationalität: Ich finde das ein lächerliches, künstliches Konstrukt. Deutschland ist das Land dessen, der sich darum verdient macht, fernab des Stammbaums. Wer meine Rente mitfinanziert, kann von mir aus auch halb Pelikan, halb Schäferhund sein. Und wenn irgendwann mal das Konstrukt Deutschland zugunsten eines Konstrukts Europa aufgelöst wird, weil es dann mal wirtschaftlich passt - warum nicht?

Der Irak ist übrigens ein ganz, ganz schlechtes Beispiel für Nationalstolz. Drei osmanische Provinzen, die blind zu einem Königreich, später einer Diktatur zusammengeschlossen wurden und sich bis heute nicht ganz grün sind...


Na Du bist ja ziemlich optimistisch ! Wenn sich der Staat hier auflöst, haste am Ende nur noch Industriesklaven, aber mal davon abgesehen, keine Ahnung wie alt Du bist, die Rente wird mit Sicherheit niemand hier mehr finanzieren, wenn es so weitergeht wie bisher.

Aber ich gebs auf, man ist doch eh nur der Rassist, wenn man Kritik äussert.

Stimmt. Für meine Rente sollten wir die polnischen Arbeiter lieber davon überzeugen, dass es bei uns wunderschön ist und sie wunderbar ihre Kinder großziehen können. Außerdem sollten wir die Bildungsbürger und den gehobenen Mittelstand, der da in Booten übers Mittelmeer schippert, um hier anschließend nicht arbeiten zu dürfen und in die Kriminalität getrieben zu werden, mit Handkuss aufnehmen, in Deutschkurse stecken und im Einverfahren ihre Ausbildungen anerkennen. Nur so sind noch halbwegs genug Leute da, um meine Rente zu bezahlen.
UND - wir sollten alle wieder aufhören, immer nur billig zu wollen. (So schließt sich der Kreis meiner Argumentation mal wieder.) Denn sonst hast du mit deinen Industriesklaven wohl recht. Was das aber konkret mit einem irgendwann mal zum richtigen Zeitpunkt vereinten Europa zu tun haben soll, erschließt sich mir widerum weniger.

Übrigens äußere ich andauernd Kritik an Meinungen, Politik oder Schulsystem und werde wirklich NIEMALS als Rassist bezeichnet. Wie kommt's?
12.07.2015 16:41
Zitat von Mamota:

Zitat von Louanne:

Zitat von Mamota:

Ich finde positiven wie negativen Rassismus hier erschreckend.

Dabei ist das Problem der TS doch ein anderes, auch wenn der Titel erst mal anderes vermuten lässt: Es ist die"Geiz ist geil!"-Mentalität unter Firmeninhabern und Kunden, gekoppelt mit den Möglichkeiten durch Globalisierung. Aber das war ja schon gut rausgestellt. Weiß gar nicht, warum de jetzt noch so viel Mist kommt.

Zum Thema Nationalität: Ich finde das ein lächerliches, künstliches Konstrukt. Deutschland ist das Land dessen, der sich darum verdient macht, fernab des Stammbaums. Wer meine Rente mitfinanziert, kann von mir aus auch halb Pelikan, halb Schäferhund sein. Und wenn irgendwann mal das Konstrukt Deutschland zugunsten eines Konstrukts Europa aufgelöst wird, weil es dann mal wirtschaftlich passt - warum nicht?

Der Irak ist übrigens ein ganz, ganz schlechtes Beispiel für Nationalstolz. Drei osmanische Provinzen, die blind zu einem Königreich, später einer Diktatur zusammengeschlossen wurden und sich bis heute nicht ganz grün sind...


Na Du bist ja ziemlich optimistisch ! Wenn sich der Staat hier auflöst, haste am Ende nur noch Industriesklaven, aber mal davon abgesehen, keine Ahnung wie alt Du bist, die Rente wird mit Sicherheit niemand hier mehr finanzieren, wenn es so weitergeht wie bisher.

Aber ich gebs auf, man ist doch eh nur der Rassist, wenn man Kritik äussert.

Stimmt. Für meine Rente sollten wir die polnischen Arbeiter lieber davon überzeugen, dass es bei uns wunderschön ist und sie wunderbar ihre Kinder großziehen können. Außerdem sollten wir die Bildungsbürger und den gehobenen Mittelstand, der da in Booten übers Mittelmeer schippert, um hier anschließend nicht arbeiten zu dürfen und in die Kriminalität getrieben zu werden, mit Handkuss aufnehmen, in Deutschkurse stecken und im Einverfahren ihre Ausbildungen anerkennen. Nur so sind noch halbwegs genug Leute da, um meine Rente zu bezahlen.
UND - wir sollten alle wieder aufhören, immer nur billig zu wollen. (So schließt sich der Kreis meiner Argumentation mal wieder.) Denn sonst hast du mit deinen Industriesklaven wohl recht. Was das aber konkret mit einem irgendwann mal zum richtigen Zeitpunkt vereinten Europa zu tun haben soll, erschließt sich mir widerum weniger.

Übrigens äußere ich andauernd Kritik an Meinungen, Politik oder Schulsystem und werde wirklich NIEMALS als Rassist bezeichnet. Wie kommt's?


Weiss nicht, eventuell bist Du bei der grünen Komikerpartei, die haben ja im Moment regen Zulauf an Sympathisanten!? Nein, Spaß! Mir ist das auch eigentlich ziemlich egal ob mich jemand Rassist nennt oder nicht, denn ich weiss dass ich es absolut nicht bin und das genügt eigentlich schon.

Trotzdem bin ich absolut der Meinung, dass ich in meinem eigenen Land schon sagen darf, mit wem ich zusammenleben möchte und mit wem nicht.

An den gehobenen Mittelstand und vor allem an die Bildungsbürger aus weiss der Fuchs woher glaube ich im übrigen genauso wenig wie an den Weihnachtsmann. Und in Deutschland wird niemand in die Kriminalität gezwungen, dass suchen sich die Herrschaften dann schon selber aus. Zwingt sie ja niemand, wie letztens in unserer Stadt passiert, dem alten Opa den Rollator wegzutreten und auszurauben, nur weil die Herrschaften aus Südland meinen sie wären im Zirkus Roncalli, aber nicht in einem Land angekommen, dem sie noch in 70 Jahren für die Güte den Arsch küssen müssten, dass man sie überhaupt aufgenommen hat.

Ich bin absolut für jeden, der hier einen Mehrwert schafft bzw. erbringt, tut er oder sie das nicht, weiss ich nicht, was diese Leute (aus welchem Land auch immer) hier verloren haben.

12.07.2015 18:29
Zitat von Louanne:

Zitat von Mamota:

Zitat von Louanne:

Zitat von Mamota:

Ich finde positiven wie negativen Rassismus hier erschreckend.

Dabei ist das Problem der TS doch ein anderes, auch wenn der Titel erst mal anderes vermuten lässt: Es ist die"Geiz ist geil!"-Mentalität unter Firmeninhabern und Kunden, gekoppelt mit den Möglichkeiten durch Globalisierung. Aber das war ja schon gut rausgestellt. Weiß gar nicht, warum de jetzt noch so viel Mist kommt.

Zum Thema Nationalität: Ich finde das ein lächerliches, künstliches Konstrukt. Deutschland ist das Land dessen, der sich darum verdient macht, fernab des Stammbaums. Wer meine Rente mitfinanziert, kann von mir aus auch halb Pelikan, halb Schäferhund sein. Und wenn irgendwann mal das Konstrukt Deutschland zugunsten eines Konstrukts Europa aufgelöst wird, weil es dann mal wirtschaftlich passt - warum nicht?

Der Irak ist übrigens ein ganz, ganz schlechtes Beispiel für Nationalstolz. Drei osmanische Provinzen, die blind zu einem Königreich, später einer Diktatur zusammengeschlossen wurden und sich bis heute nicht ganz grün sind...


Na Du bist ja ziemlich optimistisch ! Wenn sich der Staat hier auflöst, haste am Ende nur noch Industriesklaven, aber mal davon abgesehen, keine Ahnung wie alt Du bist, die Rente wird mit Sicherheit niemand hier mehr finanzieren, wenn es so weitergeht wie bisher.

Aber ich gebs auf, man ist doch eh nur der Rassist, wenn man Kritik äussert.

Stimmt. Für meine Rente sollten wir die polnischen Arbeiter lieber davon überzeugen, dass es bei uns wunderschön ist und sie wunderbar ihre Kinder großziehen können. Außerdem sollten wir die Bildungsbürger und den gehobenen Mittelstand, der da in Booten übers Mittelmeer schippert, um hier anschließend nicht arbeiten zu dürfen und in die Kriminalität getrieben zu werden, mit Handkuss aufnehmen, in Deutschkurse stecken und im Einverfahren ihre Ausbildungen anerkennen. Nur so sind noch halbwegs genug Leute da, um meine Rente zu bezahlen.
UND - wir sollten alle wieder aufhören, immer nur billig zu wollen. (So schließt sich der Kreis meiner Argumentation mal wieder.) Denn sonst hast du mit deinen Industriesklaven wohl recht. Was das aber konkret mit einem irgendwann mal zum richtigen Zeitpunkt vereinten Europa zu tun haben soll, erschließt sich mir widerum weniger.

Übrigens äußere ich andauernd Kritik an Meinungen, Politik oder Schulsystem und werde wirklich NIEMALS als Rassist bezeichnet. Wie kommt's?


Weiss nicht, eventuell bist Du bei der grünen Komikerpartei, die haben ja im Moment regen Zulauf an Sympathisanten!? Nein, Spaß! Mir ist das auch eigentlich ziemlich egal ob mich jemand Rassist nennt oder nicht, denn ich weiss dass ich es absolut nicht bin und das genügt eigentlich schon.

Trotzdem bin ich absolut der Meinung, dass ich in meinem eigenen Land schon sagen darf, mit wem ich zusammenleben möchte und mit wem nicht.

An den gehobenen Mittelstand und vor allem an die Bildungsbürger aus weiss der Fuchs woher glaube ich im übrigen genauso wenig wie an den Weihnachtsmann. Und in Deutschland wird niemand in die Kriminalität gezwungen, dass suchen sich die Herrschaften dann schon selber aus. Zwingt sie ja niemand, wie letztens in unserer Stadt passiert, dem alten Opa den Rollator wegzutreten und auszurauben, nur weil die Herrschaften aus Südland meinen sie wären im Zirkus Roncalli, aber nicht in einem Land angekommen, dem sie noch in 70 Jahren für die Güte den Arsch küssen müssten, dass man sie überhaupt aufgenommen hat.

Ich bin absolut für jeden, der hier einen Mehrwert schafft bzw. erbringt, tut er oder sie das nicht, weiss ich nicht, was diese Leute (aus welchem Land auch immer) hier verloren haben.

Klar, jeder, der nicht Rassist genannt wird sympathisiert mit den Grünen. Jeder, der dir Rassismus vorwirft, wenn du Eigenschaften deines Exfreunds auf eine komplette Nation projizierst, will dich zwingen weiterhin nur mit Polen zusammenzuleben.
Gibt's noch mehr Verallgemeinerungen? Langsam glaube ich wirklich, du bist wirklich kein Rassist, du hast nur generell ein Problem mit Differenzierung. Nein, Spaß!

Ob du an den gehobenen Mittelstand glaubst oder nicht: Wenn man zwei Jahresgehälter eines Lehrers für so eine Überfahrt bezahlt, muss man das Geld vorher mal gehabt haben. Oder meinst du, der Weihnachtsmann bringt denen das? Aber vielleicht können die ja auch - dank Weihnachtsmann - ganz ohne Geld und Arbeit im Luxus schwelgen. Das würde auch erklären, warum in Deutschland niemand in die Kriminalität getrieben wird, wenn er nach Kriegseindrücken und gefährlicher Überfahrt in überfüllte Unterkünfte oft ohne Kochmöglichkeit gesteckt wird mit gerade genug zum Überleben und im Leben keine Arbeitserlaubnis bekommt.
Aber hey, logische Rückschlüsse statt auswendiggelernte Allgemeinplätze sind ja wieder linksversifft, von den grünen Komikern erfunden oder lächerlich systemkonform. (Ja, ich verallgemeinere gerade. Wie fühlt sich das an? )

Aber gut, wenn du für jeden bist, der hier Mehrwert schafft, hat sich die Diskussion ja erübrigt, denn dann hast du ja auch kein Problem mit Arbeit von polnischen Arbeitnehmern. Die arbeiten ja in Deutschland. Und wenn sie in Deutschland arbeiten, müssen sie wimre auch in Deutschland Steuern zahlen.
Das fände ich aber widerum auch zu verallgemeinernd, aus Gründen, die die TS leider am eigenen Leib spürt.
So oder so, deine Argumentation hat einen Pferdefuß.
12.07.2015 18:34
Zitat von Mamota:

Zitat von Louanne:

Zitat von Mamota:

Ich finde positiven wie negativen Rassismus hier erschreckend.

Dabei ist das Problem der TS doch ein anderes, auch wenn der Titel erst mal anderes vermuten lässt: Es ist die"Geiz ist geil!"-Mentalität unter Firmeninhabern und Kunden, gekoppelt mit den Möglichkeiten durch Globalisierung. Aber das war ja schon gut rausgestellt. Weiß gar nicht, warum de jetzt noch so viel Mist kommt.

Zum Thema Nationalität: Ich finde das ein lächerliches, künstliches Konstrukt. Deutschland ist das Land dessen, der sich darum verdient macht, fernab des Stammbaums. Wer meine Rente mitfinanziert, kann von mir aus auch halb Pelikan, halb Schäferhund sein. Und wenn irgendwann mal das Konstrukt Deutschland zugunsten eines Konstrukts Europa aufgelöst wird, weil es dann mal wirtschaftlich passt - warum nicht?

Der Irak ist übrigens ein ganz, ganz schlechtes Beispiel für Nationalstolz. Drei osmanische Provinzen, die blind zu einem Königreich, später einer Diktatur zusammengeschlossen wurden und sich bis heute nicht ganz grün sind...


Na Du bist ja ziemlich optimistisch ! Wenn sich der Staat hier auflöst, haste am Ende nur noch Industriesklaven, aber mal davon abgesehen, keine Ahnung wie alt Du bist, die Rente wird mit Sicherheit niemand hier mehr finanzieren, wenn es so weitergeht wie bisher.

Aber ich gebs auf, man ist doch eh nur der Rassist, wenn man Kritik äussert.

Stimmt. Für meine Rente sollten wir die polnischen Arbeiter lieber davon überzeugen, dass es bei uns wunderschön ist und sie wunderbar ihre Kinder großziehen können. Außerdem sollten wir die Bildungsbürger und den gehobenen Mittelstand, der da in Booten übers Mittelmeer schippert, um hier anschließend nicht arbeiten zu dürfen und in die Kriminalität getrieben zu werden, mit Handkuss aufnehmen, in Deutschkurse stecken und im Einverfahren ihre Ausbildungen anerkennen. Nur so sind noch halbwegs genug Leute da, um meine Rente zu bezahlen.
UND - wir sollten alle wieder aufhören, immer nur billig zu wollen. (So schließt sich der Kreis meiner Argumentation mal wieder.) Denn sonst hast du mit deinen Industriesklaven wohl recht. Was das aber konkret mit einem irgendwann mal zum richtigen Zeitpunkt vereinten Europa zu tun haben soll, erschließt sich mir widerum weniger.

Übrigens äußere ich andauernd Kritik an Meinungen, Politik oder Schulsystem und werde wirklich NIEMALS als Rassist bezeichnet. Wie kommt's?


Off Topic: Ich denke ja schon länger über das Phänomen Mamotili nach und warum deine Beiträge und Äußerungen, selbst wenn es sich dabei um Kritik handelt, immer so wohlwollend oder sogar lobend aufgenommen werden.
Ich komme bislang zu zweierlei Schlüssen.
Das eine ist, dass du immer recht ruhig und sachlich wirkst.
Das andere ist, und das nimmst du mir jetzt bitte nicht übel, dass du eigentlich nie eine glasklare Position beziehst, sondern immer zwischen allen Fronten wurschtelst. Ich könnte mir dich ideal in der Politik vorstellen. Du vertrittst nie eine krasse oder kompromisslose Position und auf einen Menschen für mich, der zu sehr klaren Stellungnahmen neigt, wirkt das manchmal so, als habest du eigentlich zu gar nichts so richtig eine eigene Meinung, sondern würdest immer nur versuchen, zwischen allen Meinungen zu vermitteln. Oft frage ich mich: Was denkt SIE denn nun eigentlich wirklich? Nicht Fisch, nicht Fleisch?
Und jemandem, der nie so richtig klar Stellung bezieht und jeder Seite irgendwie die Hand reicht, dem unterstellt man a) nix böses und gegen den ist b) Jesus nun mal ein Rotzbengel.

Und das nimmst du mir jetzt nicht übel, ja?

OT Ende
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