Es macht mich traurig und wütend das deutsche arbeit nicht mehr anerkannt wird
13.07.2015 09:52
Zitat von cherryyy:
Zitat von martinchen:
Zitat von cherryyy:
Ich finde es ja lustig in welche Richtung das hier geht.
Zur Arbeit, es ist nun mal so, dass in Deutschland die Qualifikation fehlt, die Polen zB anbieten können. Wir haben das Haus fast nur mit polnischen Firmen gebaut. Die zwei Deutschen die da waren, waren fürn Ar.....
Meine Eltern haben nur polnische Putzfrauen, warum? Weil die Deutsche ihre Arbeit in doppelter Zeit geschafft hat![]()
Das neuste Haus, wurde nur mit Polen gebaut und es hat alles geklappt, sogar soweit, dass der Termin bis zum Einzug um sechs Wochen vorgeschoben wurde.
Kommen wir mal zu den Polen die noch nach Deutschland kommen. Es sind meistens Polen aus Dörfern, keine sooo große Stadt in der Nähe, da Bewohner aus Warschau etc dieses im grunde nicht nötig haben. Die Arbeiter die aus Großstädten kommen, haben Gehälter ab 1700€ netto aufwärts und ihre Qualifikationen sind auch höher.
Polen aus Dörfern haben meistens ein Gehalt von 1200€ aufwärts. Familenmänner kommen jetzt mit dem Kindergeld auf ca 2000€, abzüglich ihrer Unterhaltskosten, schicken diese Männer je nach Mann um die 1200 bis 1500 nach Hause. 6000pln sind viel in Städten Wie Zabrze etc, wenn eine Verkäuferin evtl 800pln nach Hause bringt.
Und preislich sind deutsche und polnische Firmen gleich. In einem Bereich zahlt man für den Polen mehr, im anderen für den Deutschen. Aber ich werde soweit es mir möglich ist nie einen deutschen Handwerker anstellen, einfach weil ich die Arbeit polnischer Handwerker schätze, weiß was diese leisten, weiß dass die Arbeit zügig voran geht und weiß wie das Leben in Polen ist und gerne diese Menschen unterstütze.
Und so nebenbei gesagt, es gibt auch genügend Deutsche die neidisch sind auf "Polen", wenn diese mehr erreicht haben als sie selbst, denn wie kann es sein das "Polen" in so kurzer Zeit so viel haben- bestimmt Schwarzarbeit![]()
Und ja auch unter polnischen Firmen gibt es etliche schwarze Schafe, aber das ist mir egal, da mir so etwas nicht passieren wird![]()
Meinst du die Menschen in Polen verdienen umgerechnet 1200-1700 Euro - oder meinst du damit den Lohn, den sie in Deutschland erzielen?
Denn in Zabrze sind 1200-1700 Euro mit Sicherheit kein Standart. Das entspräche ja einem Gehalt ab 4500 zloty - das ist utopisch!
Natürlich Euro. Meinte ich die Polnische Währung steht pln dahinter![]()
Und dass das utopisch ist weiß ich. Mein Cousin, nach Studium mit sehr gutem Abschluss verdient knappe 1200€ in sehr wichtiger Führungsposition. Meine Tante als Verkäuferin im Fleischwarenhandel mit wesentlich mehr Stunden als ein Vollzeitjob hat um die 700pln. Kleiner Unterschied. Jedoch verdient eine Verkäuferin in Warschau gerne das Doppelte.
Meine Cousine verdient auch so wenig- trotz Studium! Die arme hat glaube ich 400-500 Euro Netto raus!
Warschau und Poznan sind für polnische Verhältnisse eine andere Liga - auch was die Mietkosten angeht. Warschau ist einer der teuersten Städte Europas...
Wobei jetzt auch Kattowitz zu den bestbezahlten Städten zählen soll... Das kann ich aus eigener Erfahrung zwar nicht bestätigen, aber laut einer Statistik hat Kattowitz Warschau sogar überholt! Das Durschnittsgehalt liegt bei ca. 800 Euro.
Naja wie dem auch sei, ich finde es gut, dass man sich innerhalb Europas grenzenlos bewegen und niederlassen kann. Dieses Recht steht uns ja allen zu!
Das es dazu auch andere Meinungen gibt kann ich natürlich nachvollziehen!
Cherryyy aus welcher Stadt bist du?
13.07.2015 13:59
Zitat von Mamota:
Also mein Geschichtswissen sagt mir, dass ins Nachbarland auswandern keine sehr gute Idee ist. Ich würde wahrscheinlich tatsächlich nach Kanada auswandern.![]()
Aber gut, ich merke schon, deine Vorurteile sowohl gegenüber Asylsuchenden als auch gegenüber "Gutmenschen" (eine Beleidigung, die deutlich mehr über den aussagt, der sie benutzt übrigens) sind zu stark für Argumente. Wozu sollte ich mir also weiter die Mühe machen...
Du solltest nur mal überdenken, ob die Art, wie abfällig du über andere Menschen schreibst, vielleicht eher diese unerfreulichen Reaktionen auf dich auslöst als die Tatsache, dass du "Kritik" äußerst.
Vorurteile, kann man ja eigentlich nur über jemanden haben, mit dem man noch zero Kontakt hatte, denke meine Erfahrungen mit den Asylbetrügern reichen bei weitem aus um mir eine konkrete gefestigte und absolut stabile Meinung zu bilden, nämlich dass sich viele einfach blenden und verarschen lassen und ja dann zum Gutmensch mutieren.
Und wenn das eine Beleidung ist, dann ist das eben so, kann und will ich nicht ändern, von mir aus kann es auch unerfreuliche Reaktionen hageln, man kann es ja schliesslich nicht jedem Recht machen, möchte ich auch garnicht.
Aber wie schon gestern gesagt und wie von Dir ja auch erwähnt, ich mache mir die Mühe auch nur ungerne, da ich denke, dass es erst so richtig knallen muss, bis einige aufhören mit Scheuklappen durchs Leben zu gehen und immer nur alles gnädig abzunicken. Von daher, möge hoffentlich irgendwann die richtige Seite zu ihrem Recht kommen!
13.07.2015 17:05
Zitat von Louanne:
Zitat von Mamota:
Also mein Geschichtswissen sagt mir, dass ins Nachbarland auswandern keine sehr gute Idee ist. Ich würde wahrscheinlich tatsächlich nach Kanada auswandern.![]()
Aber gut, ich merke schon, deine Vorurteile sowohl gegenüber Asylsuchenden als auch gegenüber "Gutmenschen" (eine Beleidigung, die deutlich mehr über den aussagt, der sie benutzt übrigens) sind zu stark für Argumente. Wozu sollte ich mir also weiter die Mühe machen...
Du solltest nur mal überdenken, ob die Art, wie abfällig du über andere Menschen schreibst, vielleicht eher diese unerfreulichen Reaktionen auf dich auslöst als die Tatsache, dass du "Kritik" äußerst.
Vorurteile, kann man ja eigentlich nur über jemanden haben, mit dem man noch zero Kontakt hatte, denke meine Erfahrungen mit den Asylbetrügern reichen bei weitem aus um mir eine konkrete gefestigte und absolut stabile Meinung zu bilden, nämlich dass sich viele einfach blenden und verarschen lassen und ja dann zum Gutmensch mutieren.
Und wenn das eine Beleidung ist, dann ist das eben so, kann und will ich nicht ändern, von mir aus kann es auch unerfreuliche Reaktionen hageln, man kann es ja schliesslich nicht jedem Recht machen, möchte ich auch garnicht.
Aber wie schon gestern gesagt und wie von Dir ja auch erwähnt, ich mache mir die Mühe auch nur ungerne, da ich denke, dass es erst so richtig knallen muss, bis einige aufhören mit Scheuklappen durchs Leben zu gehen und immer nur alles gnädig abzunicken. Von daher, möge hoffentlich irgendwann die richtige Seite zu ihrem Recht kommen!
Leute mit anderer Haltung haben Scheuklappen und Du hast die richtige Meinung?
Interessant
13.07.2015 17:57
Zitat von Louanne:
Zitat von Mamota:
Also mein Geschichtswissen sagt mir, dass ins Nachbarland auswandern keine sehr gute Idee ist. Ich würde wahrscheinlich tatsächlich nach Kanada auswandern.![]()
Aber gut, ich merke schon, deine Vorurteile sowohl gegenüber Asylsuchenden als auch gegenüber "Gutmenschen" (eine Beleidigung, die deutlich mehr über den aussagt, der sie benutzt übrigens) sind zu stark für Argumente. Wozu sollte ich mir also weiter die Mühe machen...
Du solltest nur mal überdenken, ob die Art, wie abfällig du über andere Menschen schreibst, vielleicht eher diese unerfreulichen Reaktionen auf dich auslöst als die Tatsache, dass du "Kritik" äußerst.
Vorurteile, kann man ja eigentlich nur über jemanden haben, mit dem man noch zero Kontakt hatte, denke meine Erfahrungen mit den Asylbetrügern reichen bei weitem aus um mir eine konkrete gefestigte und absolut stabile Meinung zu bilden, nämlich dass sich viele einfach blenden und verarschen lassen und ja dann zum Gutmensch mutieren.
Und wenn das eine Beleidung ist, dann ist das eben so, kann und will ich nicht ändern, von mir aus kann es auch unerfreuliche Reaktionen hageln, man kann es ja schliesslich nicht jedem Recht machen, möchte ich auch garnicht.
Aber wie schon gestern gesagt und wie von Dir ja auch erwähnt, ich mache mir die Mühe auch nur ungerne, da ich denke, dass es erst so richtig knallen muss, bis einige aufhören mit Scheuklappen durchs Leben zu gehen und immer nur alles gnädig abzunicken. Von daher, möge hoffentlich irgendwann die richtige Seite zu ihrem Recht kommen!
Die Menschen in eine "falsche" und eine "richtige" Seite einzuteilen finde ich gruselig. Wer entscheidet denn, wer wohin gehört?
Die Geschichte zeigt: Meist der Stärkere. Das kanns nicht sein.
13.07.2015 18:10
Louanne, du hast mein tiefstes Mitgefühl.
Was auch immer dich so misstrauisch und blind fürs gute (oder zumindest nicht negative) hat werden lassen, muss wirklich schlimm gewesen sein. Ich wünsche dir von herzen, dass dir etwas widerfährt, das dich damit irgendwann abschließen lässt
Was auch immer dich so misstrauisch und blind fürs gute (oder zumindest nicht negative) hat werden lassen, muss wirklich schlimm gewesen sein. Ich wünsche dir von herzen, dass dir etwas widerfährt, das dich damit irgendwann abschließen lässt
13.07.2015 18:28
Zitat von Louanne:
1.
Zu den "Flüchtlingen", glaubst Du wirklich allen ernstes die kommen zumindest wenigstens zu 10 Prozent hierher um auch nur einen Handschlag zu tun? Warum sollten sie? Gibt doch alles für lau, deswegen suche ich mir dann ja auch Deutschland als Asylland aus, wäre doch viel einfacher für jemanden der wirklich flüchtet einfach ins Nachbarland zu verschwinden und gut ist.
2. Wenn es hier Krieg gibt, hauen doch auch nicht auf einmal alle Deutschen nach Kanada ab, man würde eventuell nach Holland oder in die Schweiz gehen, aber doch nicht in ein Land am Hintern der Welt, dessen Sprache man dann eventuell nicht spricht und dessen Kultur einem am Poppes vorbeigeht.
3. Nur gedankt wird es nicht, da wird immer noch schön die Hand aufgehalten, alles in dem Irrglauben man wäre hier zu irgendwas verpflichtet, man muss erstmal grundsätzlich garnichts. Anstatt sich dann der "Flüchtling" (setze ich bewusst in "", 4. da die allermeisten eigentlich vor garnichts flüchten müssten) ständig in einem Freudentaumel befindet, dass ihm die Gnade erwiesen wurde hier zu verweilen wird sich dann benommen wie der letzte D..
1.
Zum ersten Punkt muss ich nochmal nachfragen, wie du auf die Idee kommst, dass die meisten Flüchtlinge sich Deutschland aussuchen? Ein Großteil der Asylbewerber möchte nach Großbritannien oder Schweden, weil das zwei sehr multikulturelle Länder sind (also aus deiner Sicht Gutmenschen-Horror-Länder), die (trotz der vielen Ethnien) gute Löhne zahlen und in denen einige Asylbewerber schon Verwandte haben. Auch wenn das jetzt für dich hart ist aber nicht alle Menschen finden Deutschland so toll wie du und ich.
Ich erwarte nicht von dir oder sonst jemanden, dass er sich in das Asylverfahrensrecht und Ausländerrecht vertieft einliest. Aber schon durch regelmäßige Lektüre eine seriösen Tageszeitung müsste man doch mitbekommen haben, dass Asybewerber und auch andere geduldete Ausländer grundsätzlich nicht arbeiten dürfen. Abgesehen davon hat diesen Aspekt glaube ich schon jemand anderes hier aufgeschrieben.
2.
Sagt dir die Zeit zwischen 1933 und 1945 etwas? Nicht nur für viele Juden, sondern auch für viele Deutsche war das eine - sagen wir mal -unschöne Zeit und in der Zeit sind - soweit es ihnen möglich war - viele Deutsche in die USA ausgewandert und - merkwürdigerweise - nicht nach Frankreich. Ich kann es nicht glauben, dass du so schlechte Geschichtslehrer hattest. Da wäre ich an deiner Stelle jetzt noch auf meine Lehrer sauer.
3.
Meine Mutter und ich helfen ehrenamtlich und wir erwarten keine Dankbarkeit. Wir helfen gerne, weil es für mich als Europäerin und aufgrund meines humanistischen Weltbilds eine Selbstverständlichkeit (ich weiß du magst das Wort nicht) ist zu helfen.
4.
Wer muss/darf denn deiner Ansicht nach flüchten? Ist Syrien ein Bürgerkriegsland oder nicht? Reicht Bürgerkrieg überhaupt aus als Fluchtgrund? Und was sind für dich die "allermeisten"?
13.07.2015 18:41
Zitat von Louanne:
Dann erkläre Du mir doch mal wessen Land es sonst sein soll?
Bitte bitte komm mir jetzt nicht mit, das Land gehört der Allgemeinheit! Ein Beispiel am Rande, fahr mal in den Iran oder Irak, von mir auch machen wir es super einfach und fahr in die Türkei und erklär mal den Einwohnern da, ihr Land gehört nicht ihnen! Sprich, wie Du bist Türke, aber es ist garnicht dein Land, Du böser Rassist!! Ich bin mir absolut sicher, die klopfen Dir dann auf die Schulter und sagen "Ja, jetzt wo Du es sagst, da haste schon irgendwie Recht"!
Ich fand diesen Beitrag von dir sehr interessant, weil er etwas in die staatsphilosophische Theoriengeschichte geht. Ich kenne mich in diesem Bereich nur am Rande aus. Wenn ich etwas Falsches schreibe, verbessere mich bitte:
Meiner Ansicht nach kann nur eine Sache jemandem gehören. Im juristischen Bereich ist eine Sache ein räumlich abgrenzbarer Raum. Im Markenrecht gibt es noch die Möglichkeit des geistigen Eigentums. Ein Land würde ich weder als räumlich abgrenzbare Sache, noch als geistiges Eigentum definieren, weshalb ich auch nicht auf die Idee kommen würde zu schreiben, das Deutschland mir gehört bzw. mein Land ist. Deutschland ist natürlich mein Heimatland aber es gehört mir nicht.
Deine Theorie ist auch deshalb schwierig, weil es mittlerweile viele Menschen mit mehreren Staatsbürgerschaften gibt. Eine Bekannte von mir hat z. B. drei Staatsbürgerschaften. Hat sie jetzt an drei Ländern Eigentum(santeile)? Der nächste Punkt, der für mich unauflösbar ist, ist das Miteigentum. Bei diesem Punkt wird es richtig schwierig. Nehmen wir mal an, dass Deutschland dein Land ist. Dann ist es aber nach deiner Theorie auch mein Land und das von 80 Mio. weiteren Menschen. Problematisch an deiner Theorie wird jetzt, dass diese vielen Menschen unterschiedliche Vorstellungen von ihrem Land haben. Das sieht man ja alleine hier in diesem Thread.
Ob ein Türke, Iraner oder Iraker der Ansicht ist, dass ihr Heimatland ihnen gehört, spielt für mich und mein Verständnis zu Deutschland keine Rolle. In Saudi-Arabien werden Menschen ausgepeitscht, trotzdem würde ich keinen Saudi-Araber, der in Deutschland eine Straftat begeht dafür auspeitschen. Hier gelten nämlich unsere vom Staatsvolk gewollten Gesetze (der Satz müsste dir doch gefallen). Darüber hinaus ist es interessant, dass du ausgerechnet den Irak und die Türkei ansprichst. Denn genau in diesen Ländern würden sich wohl viele weder als Iraker, noch als Türken sehen, sondern als Kurden.
13.07.2015 18:46
Zitat von CaféCortado:
Warum werden meine Beiträge eigentlich konsequent ignoriert?
Zum einen ist dein Beitrag schon ziemlich lang gewesen. Das überfordert einen Großteil der Leserschaft in diesem Forum.
Außerdem hast du nicht polarisiert. Das geht schon mal gar nicht. Da bist du aber nun wirklich auch selber schuld!
Der springende Punkt, warum dir niemand antwortet war allerdings dein letzter Satz. Du hast es tatsächlich gewagt zu schreiben, dass man ich traue mich gar nicht es zu wiederholen "Gesamtzusammenhänge betrachten muss"!!!!
13.07.2015 18:48
Zitat von Furiosa:
Zitat von Louanne:
1.
Zu den "Flüchtlingen", glaubst Du wirklich allen ernstes die kommen zumindest wenigstens zu 10 Prozent hierher um auch nur einen Handschlag zu tun? Warum sollten sie? Gibt doch alles für lau, deswegen suche ich mir dann ja auch Deutschland als Asylland aus, wäre doch viel einfacher für jemanden der wirklich flüchtet einfach ins Nachbarland zu verschwinden und gut ist.
2. Wenn es hier Krieg gibt, hauen doch auch nicht auf einmal alle Deutschen nach Kanada ab, man würde eventuell nach Holland oder in die Schweiz gehen, aber doch nicht in ein Land am Hintern der Welt, dessen Sprache man dann eventuell nicht spricht und dessen Kultur einem am Poppes vorbeigeht.
3. Nur gedankt wird es nicht, da wird immer noch schön die Hand aufgehalten, alles in dem Irrglauben man wäre hier zu irgendwas verpflichtet, man muss erstmal grundsätzlich garnichts. Anstatt sich dann der "Flüchtling" (setze ich bewusst in "", 4. da die allermeisten eigentlich vor garnichts flüchten müssten) ständig in einem Freudentaumel befindet, dass ihm die Gnade erwiesen wurde hier zu verweilen wird sich dann benommen wie der letzte D..
1.
Zum ersten Punkt muss ich nochmal nachfragen, wie du auf die Idee kommst, dass die meisten Flüchtlinge sich Deutschland aussuchen? Ein Großteil der Asylbewerber möchte nach Großbritannien oder Schweden, weil das zwei sehr multikulturelle Länder sind (also aus deiner Sicht Gutmenschen-Horror-Länder), die (trotz der vielen Ethnien) gute Löhne zahlen und in denen einige Asylbewerber schon Verwandte haben. Auch wenn das jetzt für dich hart ist aber nicht alle Menschen finden Deutschland so toll wie du und ich.![]()
Ich erwarte nicht von dir oder sonst jemanden, dass er sich in das Asylverfahrensrecht und Ausländerrecht vertieft einliest. Aber schon durch regelmäßige Lektüre eine seriösen Tageszeitung müsste man doch mitbekommen haben, dass Asybewerber und auch andere geduldete Ausländer grundsätzlich nicht arbeiten dürfen. Abgesehen davon hat diesen Aspekt glaube ich schon jemand anderes hier aufgeschrieben.
2.
Sagt dir die Zeit zwischen 1933 und 1945 etwas? Nicht nur für viele Juden, sondern auch für viele Deutsche war das eine - sagen wir mal -unschöne Zeit und in der Zeit sind - soweit es ihnen möglich war - viele Deutsche in die USA ausgewandert und - merkwürdigerweise - nicht nach Frankreich. Ich kann es nicht glauben, dass du so schlechte Geschichtslehrer hattest. Da wäre ich an deiner Stelle jetzt noch auf meine Lehrer sauer.
3.
Meine Mutter und ich helfen ehrenamtlich und wir erwarten keine Dankbarkeit. Wir helfen gerne, weil es für mich als Europäerin und aufgrund meines humanistischen Weltbilds eine Selbstverständlichkeit (ich weiß du magst das Wort nicht) ist zu helfen.
4.
Wer muss/darf denn deiner Ansicht nach flüchten? Ist Syrien ein Bürgerkriegsland oder nicht? Reicht Bürgerkrieg überhaupt aus als Fluchtgrund? Und was sind für dich die "allermeisten"?
zu 1) die meisten flüchtlinge können sich nicht mal aussuchen wohin sie kommen! vielen wird vorgeschrieben wo sie landen. sie haben, nachdem sie europäischen boden betreten haben, nicht immer die möglichkeit zu sagen "ich will nach deutschland oder frankreich oder großbritannien"
und auch wenn sie in dem land ankommen wo sie gerne hin wollen, so heißt das noch lange nicht dass sie auch dort bleiben dürfen. schonmal von den "dublin-verträgen" gehört? der regelt, dass viele asylsuchende zurück geschickt werden in das land wo sie als erstes die u betraten...
2) viele kriegsflüchtlinge flüchten meist erstmal ins nachbarland. aber dort sind sie ja auch nicht sicher. mal abgesehen von den katastrophalen zuständen in solchen flüchtlingslagern in grenznähe...
schau dir doch mal den syrienkonflikt an. kennst du die zahlen der angrenzenden flüchtlingslager? da leben teilweise 100.000 menschen oder mehr unter katastrophalen bedingungen. ist doch logisch, dass sie dort nicht bleiben wollen und weiter ziehen (meist die männer, da frauen und kinder die anstrengende reise nicht immer schaffen würden. sie ist ja auch nicht so ohne, besonders die überfahrt übers mittelmeer hat schon zig tausend tode gefordert)
3) einige mögen nicht dankbar sein. andere sind es.
"unsere flüchtlinge" hier im ort sind überaus dankbar. sie beteiligen sich an aktionen, helfen mit wo sie können (zb beim jährlichen müllsammeln oder der 24-std-aktion), helfen der stadt kostenlos beim stadtparkreinigen oder bei der instandsetzung der spielplätze usw
13.07.2015 19:16
Was hier schon wieder an Halbwissen und Vorurteilen rumschwirrt...puh. Tut jemandem wie mir, der beinahe täglich mit Flüchtlingen zusammenarbeitet ja regelrecht weh.
Aber ihr Lieben: Ihr seid ganz, ganz weit ab vom Thema! Die TE hat klar und deutlich ausgedrückt, dass dies KEINE Flüchtlingsdiskussion werden soll. Das Thema des Threads ist ein ganz anderes.
Bitte kommt zum Thema zurück oder lasst den Thread ruhen.
Aber ihr Lieben: Ihr seid ganz, ganz weit ab vom Thema! Die TE hat klar und deutlich ausgedrückt, dass dies KEINE Flüchtlingsdiskussion werden soll. Das Thema des Threads ist ein ganz anderes.
Bitte kommt zum Thema zurück oder lasst den Thread ruhen.
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