Mütter- und Schwangerenforum

Ich bin nicht dein bester Freund, Kind!

Gehe zu Seite:
12.08.2016 10:24
Zitat von Hecate:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von mimimi:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

...


Ich habe leider GENAU das in einer Facebook Gruppe mitbekommen. Da war das so ziemlich der O-Ton. Solange mein Kind nicht Gefahr läuft sich umzubringen kann es tun und lassen was es will, sonst behindere ich es in seiner Entfaltung...


Ich würde es noch ergänzen um die Aussage: Oder sich verletzt. Aber ansonsten? Finde ich da jetzt nicht so viel Schreckliches dran.


Ich würde noch ergänzen "und die Grenzen anderer respektiert und einhält."


Ja, das stimmt. Aber für mich ist das so normal, dass ich vergesse, dass ich es erwähnen muss. Rücksichtsnahme, Bedürfnisorientiert für alle Seiten etc.pp. ... mir ist das so in Fleisch und Blut übergegangen, dass ich es wirklich vergesse mit aufzuzählen.
12.08.2016 10:25
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von Hecate:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von mimimi:

...


Ich würde es noch ergänzen um die Aussage: Oder sich verletzt. Aber ansonsten? Finde ich da jetzt nicht so viel Schreckliches dran.


Ich würde noch ergänzen "und die Grenzen anderer respektiert und einhält."


Ja, das stimmt. Aber für mich ist das so normal, dass ich vergesse, dass ich es erwähnen muss. Rücksichtsnahme, Bedürfnisorientiert für alle Seiten etc.pp. ... mir ist das so in Fleisch und Blut übergegangen, dass ich es wirklich vergesse mit aufzuzählen.


Für mich auch aber das ist ja das, wo meist der größte Aufschrei erfolgt. Darum zähle ich es immer als erstes auf
Marf
30364 Beiträge
12.08.2016 10:27
Zitat von Hecate:

Zitat von Marf:

Zitat von Hecate:

Zitat von Marf:

...


Ich werde es bereuen aber: warum diskutierst du dann?

Weil jede Art mit seinen Kindern zu agieren auch eine Art der Anleitung ist.Ob nun anti/ autoritär oder das graue dazwischen.
Und hier fiel das Wort Zwang,Gewalt im Zusammenhang mit Regeln.Das finde ich übertrieben und deswegen schreibe ich hier mit.
Aber ich gebe deine Frage gerne zurück.

Antipädagogik ist nicht das Grau zwischen autoritär und antiautoritär. Es ist der Gegensatz dazu. Autoritär und Antiautoritär stehen auf der gleichen Seite der Medaille.

Aber ich wollte das eigentlich nicht diskutieren. Menno.

Wenn man sich intensiv damit beschäftigt ist es nicht mehr so übertrieben. Natürlich fühlt man sich davon angegriffen, wenn man selbst autoritär ist. Auch ich werde mal schwach. Aber am Ende ist es eben Zwang und Ausübung von macht.

Zwang,Macht.....das immer schön im Zusammenhang wenn jemand ne Grenze setzt.Warum aber wird nie gefragt wie dieses Grenzensetzen vor sich geht.Meinst du das jede Mutter da schreiend vor ihren Kindern steht?
Du selbst hast auch Grenzen.Und du möchtest das man die respektiert.Genau das vermittle ich meinen Kindern.Ihr könnt solange tun was,wie ihr wollt .Schadet es jemanden,sei es euch selbst oder die Umwelt reicht es.Altersgerecht und immer erklärend.....
Das ist kein Zwang,das ist Notwendigkeit.Wir leben nicht alleine.
Obsidian
15967 Beiträge
12.08.2016 10:28
Zitat von mimimi:

Gibt es Ernsthaft Leute die Ihre Kinder bewusst, wissentlich und willentlich, nicht erziehen? Kann ich gar nicht glauben

Die Art und Weise im Video finde ich auch ... speziell? Naja, nicht unbedingt zum zu Ernst nehmen. Und die Dame finde ich jetzt auch nicht so prickelnd. Aber die Grundaussage kann ich doch durchaus nachvollziehen. Egal was ich tue, ich kann mein Kind nicht immer glücklich machen. Zumindest nicht just in der Sekunde. Aber das handeln der Sekunde kann mein Kind langfristig glücklicher machen. Weil es etwas daraus lernt. Und ganz ehrlich? Soll mein Kind halt brüllen weil ich es vor Gefahren beschütze oder schlechtes Verhalten (ich meine jetzt so Dinge wie, Katze am Schwanz ziehen, mich hauen, ...) unterbinde. Das ist dann sicherlich in dem Moment für uns Beide anstrengend aber dazu bin ich ja dann auch BEI meinem Kind, um mein handeln zu erklären und es zu trösten. Trotzdem muss es die Erfahrung machen. Meine Meinung. Ich bin aber auch kein Fan dieser ganzen Bedürfnissorientierten Geschichte im Sinne von, mein Kind kann tun und lassen was es will, darf alles selbst bestimmen und entscheiden und ich stehe nur daneben und hoffe das es sich nicht umbringt...


Zitat von Mir:
Ich finde es extrem mühselig und nervig, dass jedesmal, wenn man darauf hinweist, dass man versucht, nicht immer nur die eigenen Ansichten durchzusetzen, nicht knallhart zu sein, mit dem Kind zusammenzuarbeiten, Gleichberechtigung zu suchen, zu kooperieren, selbst mal zurückzustecken usw usw diese dämlichen Totschlagargumente in den Raum gepfeffert werden, indem man das Ganze überspitzt darstellt und damit ad absurdum führt.
"Also ein Leben ohne Regeln finde ich nicht gut"
"Haha, du läßt dir also von deinem Kind auf der Nase rumtanzen"
"Wie soll das Kind da lernen, was es darf und was es nicht darf"
"So ein Quatsch, man kann nicht immer und für alles eine Alternative/Lösung finden"
"Aha, soso, na du Klugscheißer, dann erzähl mir mal wie du [hier eigene schwierige individuelle Situation einfügen] reagiert hättest"

Ich hab nicht für alles eine Lösung. Aber ich versuch IMMER, eine zu finden. Und wenn ich keine finde, dann versuch ich es trotzdem weiter und das nächste Mal eben anders. Und nur weil es im Leben Situationen und Vorkommnisse gibt, bei denen man das AP nicht schafft, heißt das nicht, dass AP nicht funktioniert.
12.08.2016 10:28
Zitat von Hecate:

Zitat von Marf:

Zitat von Hecate:

Zitat von mimimi:

Gibt es Ernsthaft Leute die Ihre Kinder bewusst, wissentlich und willentlich, nicht erziehen? Kann ich gar nicht glauben


Ohja! Viele und glücklicherweise werden es immer mehr.

Wissentlich,willentlich....also doch planmässig! Also auch eine Erziehungsart.Weis jetzt nicht wie man damit Probleme hat wenn man es auch Erziehung nennt.


Weil es keine Erziehung ist. Soll ich dich erst mit einem Duden verprügeln ?
Ein Hund wird auch nicht zu einem Elefanten, nur weil man ihm einen Rüssel anklebt.


Na du bist ja ein Herzchen
12.08.2016 10:29
Zitat von mimimi:

Zitat von Hecate:

Zitat von Marf:

Zitat von Hecate:

...

Wissentlich,willentlich....also doch planmässig! Also auch eine Erziehungsart.Weis jetzt nicht wie man damit Probleme hat wenn man es auch Erziehung nennt.


Weil es keine Erziehung ist. Soll ich dich erst mit einem Duden verprügeln ?
Ein Hund wird auch nicht zu einem Elefanten, nur weil man ihm einen Rüssel anklebt.


Na du bist ja ein Herzchen


Oh sorry, soll ich erst eine Arcade von zwinkersmileys dahinter setzen?
Marf
30364 Beiträge
12.08.2016 10:30
Zitat von Hecate:

Zitat von Marf:

Zitat von Hecate:

Zitat von mimimi:

Gibt es Ernsthaft Leute die Ihre Kinder bewusst, wissentlich und willentlich, nicht erziehen? Kann ich gar nicht glauben


Ohja! Viele und glücklicherweise werden es immer mehr.

Wissentlich,willentlich....also doch planmässig! Also auch eine Erziehungsart.Weis jetzt nicht wie man damit Probleme hat wenn man es auch Erziehung nennt.


Weil es keine Erziehung ist. Soll ich dich erst mit einem Duden verprügeln?
Ein Hund wird auch nicht zu einem Elefanten, nur weil man ihm einen Rüssel anklebt.

Ist das gerade dein Bedürfnis?
12.08.2016 10:30
Zitat von Hecate:

Zitat von mimimi:

Zitat von Hecate:

Zitat von Marf:

...


Weil es keine Erziehung ist. Soll ich dich erst mit einem Duden verprügeln ?
Ein Hund wird auch nicht zu einem Elefanten, nur weil man ihm einen Rüssel anklebt.


Na du bist ja ein Herzchen


Oh sorry, soll ich erst eine Arcade von zwinkersmileys dahinter setzen?


Nee, einfach mal aufhören alle als dumm hinzustellen die nicht deine Ansicht vertreten.
12.08.2016 10:31
Zitat von Jani85:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Guten Morgen! Eine halbe Stunde MC geht jetzt. Aber dann mach ich euch wieder aus.

Ich glaube, dass viele einen falschen Eindruck bekommen, wenn man die Dinge so schreibt, wie ich sie schreibe. Es ist nicht so, dass mein Kind niemals bockig war, oder nie schrie oder ähnliches. Auch diese Auftritte hatten wir, auch bei banalen Dingen, wie eben Zähneputzen. Aber genau das sind eben die Momente, wo ich ihn mit meinem Bedürfnis gegen den STrich gehe, so sehr, dass er nicht anders kann, als eben zu bocken/ gnatzen/ heulen...und dann habe ich immer 2 Möglichkeiten: Entweder ich drücke mein Bedürfnis auf Teufel komm raus durch oder ich gucke, wie wir beide einen Kompromiss finden, mit dem sowohl ich, wie auch er leben kann. Das wird einfacher, je älter sie werden. Gerade die Teenagerzeit liebe ich persönlich sehr, denn man kommuniziert einfach wundervoll miteinander und findet schneller Lösungen, die eben beiden gerecht werden.
Letztlich ist mein Ziel der (Nicht)-erziehung aufgegangen. Ich wollte meinem Kind, ebenso, wie ich es selbst kenne, ein Zuhause bieten, das sein Hafen ist. Und das ist auch so gekommen. Hier ist der Ort, von dem er weiß, ganz egal was er tut oder passiert, HIER gibt es keine Vorwürfe, sondern hier finden wir eine Lösung, mit der er, wir und auch die Gesellschaft leben kann.

Und ja, ich habe nur ein Kind, aber ich habe in Kindergruppen gearbeitet. Und anfangs, wenn wir z. Bsp. Sport im Kindergarten machten, guckten mich die Kinder völlig verständnislos an. Dass sie gerade nicht eine vorbereitete und von mir ausgedachte Sportstunde bekommen, sondern dass ich da stand und gefragt habe: Wer hat denn worauf Lust? Beim ersten Mal kam das nur kleckerweise, nach mehrmaliger Aufforderung, bei den kommenden Stunden wussten sie, dass ich IHRE Bedürfnisse einbeziehe. Wenn mir also 20 Kinder zuschreien: ich will Fangen spielen, ich will Ball, ich will an die Sprossenwand, ich will balancieren etc.pp., dann haben wir zum Aufwärmen Ball gespielt, in der Mitte einen Parcour aufgebaut, den sie nacheinander abturnen durften und am Ende noch eine Runde Fangen. ALLE waren zufrieden, alle Bedürfnisse wurden gestillt und selbst die Störschweinchen machten mit Feuereifer genau das, was dran war, weil es eben das war, was ihr momentanes Bedürfnis war. Deshalb glaube ich, dass ich auch mit 2,3 oder mehr eigenen Kindern genauso verfahren wäre, wie eben mit dem einen.
Ich bin schon der Meinung, dass es immer einen Weg gibt. Aber das ist anstrengend, wie Obsidian schon schrieb. Einfacher ist es natürlich kurzerhand die Richtung anzugeben, Regeln aufzustellen, auf deren Einhaltung beharren..usw. Denn irgendwann geben die Kinder auf, machen das, was ihnen gesagt wird und gelten als gut erzogen. Ich wollte das so nie für meinen Sohn, denn ich finde, er kann nur zu einem willensstarken, durchsetzungsfähigen Menschen werden, wenn er eben nicht stur gelenkt wird.
Keine Lust auf Zähneputzen? Auch das hatten wir... okay, dann geh ohne ins Bett. Vorgelesen habe ich dann aber Karies und Baktus, oder ich dachte mir selbst eine abenteuerliche Geschichte von Baktus aus... er wollte immer danach doch noch Zähne putzen gehen. Die beiden wollte er nämlich in seinem Mund.
Oder als angehender Teenager: Ich will einen Energydrink. In meinen Augen pures überzuckertes Chemiewasser, ich will nicht, dass er das trinkt. Aber okay... du willst e? Okay, dann komm mit und such dir eins aus! Meine Bedingung: Lies dir die Inhaltsstoffe durch, googel sie am Handy... dann entscheide neu. Willst du immer noch, dann nimm eins mit, sonst such dir was anderes aus. Wir trafen uns an der Kasse.. und er trug einen 6-er Pack Bionade im Arm. Problem gelöst, war nie wieder Thema. Selbstbestimmt und selbst entschieden. Notfalls hätte ich es 1-2 Mal zugelassen, dass er diese Energydrinks trinkt, das schadet ihm nicht wirklich und ohne Verbot ist es nicht reizvoll genug und hätte sich, aller Wahrscheinlichkeit nach, selbst erledigt. Mit dem Kompromiss konnten wir beide leben, er fühlte sich ernst genommen, wurde nicht mit einem einfachen Verbot eingeengt und ich habe letztes Endes ganz genau das bekommen, was ich wollte, wobei ich eben auch hin und wieder einen dieser Drinks gebilligt hätte.
Oder erst neulich: Thema Tätowieren! Letzte Woche erst unser Thema. Mama, darf ich das eigentlich, also würdest du dein Einverständnis geben?
Ja, würde ich.
Große Augen bei meinem Sohn. Echt?
Ja, echt, allerdings würde ich gern sehen, was du haben willst udn wichtig ist, wohin du es haben willst. Mitten auf die Stirn darfst du nicht. Und als letztes bestimme ich den Tätowierer. Also willst du?
Ähm, nein. Das war nur eine rhetorische, was-wäre-wenn-Frage. Aber gut zu wissen, dass ich es dürfte, wenn ich wollte. Gilt das auch für Piercings?
Ja auch da, aber dieselben Bedingungen meinerseits. Willst du das?
Okay. Und nein, das auch nicht. Ich wollte es einfach nur wissen.

Und übrigens... ich glaube Möhrchen war es.... zu den allgemeinen Regeln: Jeder geht Zur Schule wie er will... ohja. Das wäre genau nach meinem Geschmack. Weg mit der Schulpflicht, her mit der Bildungspflicht. Aber das ist ein anderes Thema, das wir bitte nicht vertiefen, ich muss heute schreiben.

LG Zaubi

im Prinzip machen wir es ähnlich (nur mit drei Kleinkindern ) manchmal bringt mich das an den Rand des Wahnsinns und dann rutscht mir auch mal ein "weil ich es sage raus"

Dennoch habe ich nicht das Gefühl/Bedürfniss die beste Freundin meiner Kinder zu sein.

Allein das er dich fragt ob er das darf Tattoo/Piercing. Seinen besten Freund fragt er sicher nicht um Erlaubniss.


Naja, dann streicht doch einfach mit dem besten Freund. Für mich macht es keinen Unterschied, denn wenn ich auf meine erwachsenen besten Freunde schaue, dann bin ich immer bestrebt, ihren Bedürfnissen gerecht zu werden, ohne meine dabei zu beschneiden. Weil ich auch beste Freunde lieb habe, weil ich will, dass es ihnen gut geht, weil es mir wichtig ist, ein schönes Verhältnis zu haben, weil mir STreit mit ihnen zuwider ist usw. Und nichts anderes möchte ich für mein Kind. Von daher, ist es FÜR MICH ein und dasselbe. Dann bin ich eben nur Mutter, die ein sehr freundschaftliches Verhältnis zu seinem Kind hat. Und zu dessen Freunden.
12.08.2016 10:31
Zitat von Marf:

Zitat von Hecate:

Zitat von Marf:

Zitat von Hecate:

...

Weil jede Art mit seinen Kindern zu agieren auch eine Art der Anleitung ist.Ob nun anti/ autoritär oder das graue dazwischen.
Und hier fiel das Wort Zwang,Gewalt im Zusammenhang mit Regeln.Das finde ich übertrieben und deswegen schreibe ich hier mit.
Aber ich gebe deine Frage gerne zurück.

Antipädagogik ist nicht das Grau zwischen autoritär und antiautoritär. Es ist der Gegensatz dazu. Autoritär und Antiautoritär stehen auf der gleichen Seite der Medaille.

Aber ich wollte das eigentlich nicht diskutieren. Menno.

Wenn man sich intensiv damit beschäftigt ist es nicht mehr so übertrieben. Natürlich fühlt man sich davon angegriffen, wenn man selbst autoritär ist. Auch ich werde mal schwach. Aber am Ende ist es eben Zwang und Ausübung von macht.

Zwang,Macht.....das immer schön im Zusammenhang wenn jemand ne Grenze setzt.Warum aber wird nie gefragt wie dieses Grenzensetzen vor sich geht.Meinst du das jede Mutter da schreiend vor ihren Kindern steht?
Du selbst hast auch Grenzen.Und du möchtest das man die respektiert.Genau das vermittle ich meinen Kindern.Ihr könnt solange tun was,wie ihr wollt .Schadet es jemanden,sei es euch selbst oder die Umwelt reicht es.Altersgerecht und immer erklärend.....
Das ist kein Zwang,das ist Notwendigkeit.Wir leben nicht alleine.


Zwang ist alles, was gegen den Willen des anderen geschieht. Völlig egal ob dabei geschrien, gestraft oder diskutiert wird. Wenn man seinen Willen gegen den des anderen durchsetzt ist das nichts anderes als Zwang.
12.08.2016 10:32
Zitat von mimimi:

Zitat von Hecate:

Zitat von mimimi:

Zitat von Hecate:

...


Na du bist ja ein Herzchen


Oh sorry, soll ich erst eine Arcade von zwinkersmileys dahinter setzen?


Nee, einfach mal aufhören alle als dumm hinzustellen die nicht deine Ansicht vertreten.


Na du bist ja ein Herzchen.
Möhre
1145 Beiträge
12.08.2016 10:36
Zitat von Hecate:

Zitat von mimimi:

Gibt es Ernsthaft Leute die Ihre Kinder bewusst, wissentlich und willentlich, nicht erziehen? Kann ich gar nicht glauben


Ohja! Viele und glücklicherweise werden es immer mehr.


das glaube ich eben so nicht. Die Eltern die ich sehe bzw. erlebe erziehen. Auf eine andere Art und Weise wie es vielleicht früher gewesen ist, aber sie erziehen. Wer gar nicht erzieht, entzieht sich mMn der Veranwortung die er gegenüber seinem Kind hat.
12.08.2016 10:37
Zitat von Hecate:

Zitat von Marf:

Zitat von Hecate:

Zitat von Marf:

...

Antipädagogik ist nicht das Grau zwischen autoritär und antiautoritär. Es ist der Gegensatz dazu. Autoritär und Antiautoritär stehen auf der gleichen Seite der Medaille.

Aber ich wollte das eigentlich nicht diskutieren. Menno.

Wenn man sich intensiv damit beschäftigt ist es nicht mehr so übertrieben. Natürlich fühlt man sich davon angegriffen, wenn man selbst autoritär ist. Auch ich werde mal schwach. Aber am Ende ist es eben Zwang und Ausübung von macht.

Zwang,Macht.....das immer schön im Zusammenhang wenn jemand ne Grenze setzt.Warum aber wird nie gefragt wie dieses Grenzensetzen vor sich geht.Meinst du das jede Mutter da schreiend vor ihren Kindern steht?
Du selbst hast auch Grenzen.Und du möchtest das man die respektiert.Genau das vermittle ich meinen Kindern.Ihr könnt solange tun was,wie ihr wollt .Schadet es jemanden,sei es euch selbst oder die Umwelt reicht es.Altersgerecht und immer erklärend.....
Das ist kein Zwang,das ist Notwendigkeit.Wir leben nicht alleine.


Zwang ist alles, was gegen den Willen des anderen geschieht. Völlig egal ob dabei geschrien, gestraft oder diskutiert wird. Wenn man seinen Willen gegen den des anderen durchsetzt ist das nichts anderes als Zwang.


Den Antrieb diesen Zwang zu vermeiden kann ich ja sogar noch völlig nachvollziehen. ABER. Zwang lässt sich doch niemals völlig vermeiden. Bestes Beispiel: Mein Neffe hat sich kürzlich bei einem Sturz das Bein gebrochen. Es war schnell klar das er zum Arzt / ins Krankenhaus muss. Was er nicht wollte. Er brüllte vor Schmerz UND weil er auf gar keinen Fall zum Arzt wollte. Ihn doch zum Arzt zu bringen war somit Zwang. Wo wäre da die zwanglose Alternative gewesen? Röntgen / gipsen / und in seinem Fall operativ behandeln geht nunmal nicht ohne Arzt bzw. zu Hause.
Marf
30364 Beiträge
12.08.2016 10:37
Zitat von Hecate:

Zitat von Marf:

Zitat von Hecate:

Zitat von Marf:

...

Antipädagogik ist nicht das Grau zwischen autoritär und antiautoritär. Es ist der Gegensatz dazu. Autoritär und Antiautoritär stehen auf der gleichen Seite der Medaille.

Aber ich wollte das eigentlich nicht diskutieren. Menno.

Wenn man sich intensiv damit beschäftigt ist es nicht mehr so übertrieben. Natürlich fühlt man sich davon angegriffen, wenn man selbst autoritär ist. Auch ich werde mal schwach. Aber am Ende ist es eben Zwang und Ausübung von macht.

Zwang,Macht.....das immer schön im Zusammenhang wenn jemand ne Grenze setzt.Warum aber wird nie gefragt wie dieses Grenzensetzen vor sich geht.Meinst du das jede Mutter da schreiend vor ihren Kindern steht?
Du selbst hast auch Grenzen.Und du möchtest das man die respektiert.Genau das vermittle ich meinen Kindern.Ihr könnt solange tun was,wie ihr wollt .Schadet es jemanden,sei es euch selbst oder die Umwelt reicht es.Altersgerecht und immer erklärend.....
Das ist kein Zwang,das ist Notwendigkeit.Wir leben nicht alleine.


Zwang ist alles, was gegen den Willen des anderen geschieht. Völlig egal ob dabei geschrien, gestraft oder diskutiert wird. Wenn man seinen Willen gegen den des anderen durchsetzt ist das nichts anderes als Zwang.

Du übst auch Zwang aus.Du vertrittst deine Ansichten und lebst nach ihnen.Und dein Kind lebt damit.Muss es ja.
Als Erwachsener geben wir es vor.Egal auf welche Art.Es ist immer ein begrenztes Umfeld,Verhalten.Egal wie man es nennt.

Wenn man seinen Standpunkt erklärt und dieser dann vom anderen angenommen wird....was ist das dann? Zwang? Einsicht?Zustimmung? Umdenken?
Obsidian
15967 Beiträge
12.08.2016 10:38
Zitat von Möhre:

Zitat von Hecate:

Zitat von mimimi:

Gibt es Ernsthaft Leute die Ihre Kinder bewusst, wissentlich und willentlich, nicht erziehen? Kann ich gar nicht glauben


Ohja! Viele und glücklicherweise werden es immer mehr.


das glaube ich eben so nicht. Die Eltern die ich sehe bzw. erlebe erziehen. Auf eine andere Art und Weise wie es vielleicht früher gewesen ist, aber sie erziehen. Wer gar nicht erzieht, entzieht sich mMn der Veranwortung die er gegenüber seinem Kind hat .


Definier mal bitte
Gehe zu Seite:
  • Dieses Thema wurde 46 mal gemerkt