Ich bin nicht dein bester Freund, Kind!
11.08.2016 21:19
Zitat von BlödmannVomDienst:
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Zitat von BlödmannVomDienst:
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
...
Ich akzeptiere auch den Willen meiner Kinder, aber warum können meine Kinder dann im Gegenzug nicht auch mal meinen eigenen Willen akzeptieren? Muss immer alles nach der Pfeife der Kinder tanzen? Neee wenn wir schon von Freundschaft reden, dann ist es doch Geben und Nehmen und nicht immer nur haben wollen.![]()
Aso meine Große erzählt mir auch alles. Obwohl ich ihr nicht alles erlaube. Sie wollte sich die Haare färben, ich wollte das nicht, weil ich Allergikerin bin und sie selber ne leichte Neurodermitis hat. Ausserdem schadets den Haaren etc. Habe ihr sogar Artikel gezeigt und Bilder über/mit schweren allergischen Reaktionen. Aber alles nicht gefruchtet. Ja und letzten Endes hat sie sich dann durchgesetzt.![]()
Aber bei anderen Sachen hilft dann nur ein: "Nein, gibts nicht und fertig. " Wird auch immer erklärt warum, aber sie will dann einfach nur ihren Willen und interessiert sie nicht, was da alles schief gehen könnte, weil ja nur ne sehr geringe Wahrscheinlichkeit dafür besteht!"
Ja aber dieses Geben und Nehmen kommt automatisch. Man setzt sich ja durch, nur eben ohne Zwang, ohne Verbote, ohne Pflichten. Sondern rein durch einen selbstbestimmten und selbsterfahrenen Lerneffekt.
Ich zwinge meine Kinder ja auch nicht direkt, irgendwas zu machen. Ich mache es eben z.Bsp. so: "Wenn du das schnell machst, dann können wir danach noch das machen!" Aber ganz ehrlich, im Prinzip setz ich damit auch meinen Willen durch. Und das ist für mich auch Erziehung. Und es ist auch irgendwie Zwang, wenn auch indirekt. Sehe ich zumindest so. Und ne andere Frage, die sich mir seit geraumer Zeit aufdrängt: Warum ist es falsch, dass Kinder nach gewissen Regeln auswachsen? Wann sollen sie denn lernen, dass es eben nunmal einfach Regeln und Gesetze und auch Verbote/verbotene Dinge gibt? Wir Erwachsene müssen uns doch auch an Gesetze halten. Das ist reine Realität.
Natürlich brauchen Kinder auch Regeln, aber Regeln die Sinn machen und nicht irgendwelche Regeln, die Eltern gerade so entschieden haben, weil es für sie so einfach bequemer ist.
11.08.2016 21:20
Ich sehe das so....
Ich werde nicht immer die beste Freundin von meinem Kind sein, weil ich eventuell mal Nein sage, was auch mal vorkommt.
Ich bin dafür zuständig, das es meinem Kind gut geht, das mein Kind sich selbst verwirklichen kann. Ich muss auch mal ein Nein von meinem Sohn akzeptieren. Ich bin dafür zuständig, Ihm bei zu bringen seinen eigenen Weg zu gehen. Ich zeige Ihnen, was richtig und falsch ist.
Man sollte seinen Kindern zu hören, und Ihnen zeigen, Ich bin da, wenn Du mich brauchst.
ICH BIN NICHT DAFÜR DA, MEINEM KIND, MEINEN WILLEN AUF ZUDRÜCKEN!
Ich werde nicht immer die beste Freundin von meinem Kind sein, weil ich eventuell mal Nein sage, was auch mal vorkommt.
Ich bin dafür zuständig, das es meinem Kind gut geht, das mein Kind sich selbst verwirklichen kann. Ich muss auch mal ein Nein von meinem Sohn akzeptieren. Ich bin dafür zuständig, Ihm bei zu bringen seinen eigenen Weg zu gehen. Ich zeige Ihnen, was richtig und falsch ist.
Man sollte seinen Kindern zu hören, und Ihnen zeigen, Ich bin da, wenn Du mich brauchst.
ICH BIN NICHT DAFÜR DA, MEINEM KIND, MEINEN WILLEN AUF ZUDRÜCKEN!
11.08.2016 21:21
Zitat von BlödmannVomDienst:
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Zitat von BlödmannVomDienst:
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
...
Ich akzeptiere auch den Willen meiner Kinder, aber warum können meine Kinder dann im Gegenzug nicht auch mal meinen eigenen Willen akzeptieren? Muss immer alles nach der Pfeife der Kinder tanzen? Neee wenn wir schon von Freundschaft reden, dann ist es doch Geben und Nehmen und nicht immer nur haben wollen.![]()
Aso meine Große erzählt mir auch alles. Obwohl ich ihr nicht alles erlaube. Sie wollte sich die Haare färben, ich wollte das nicht, weil ich Allergikerin bin und sie selber ne leichte Neurodermitis hat. Ausserdem schadets den Haaren etc. Habe ihr sogar Artikel gezeigt und Bilder über/mit schweren allergischen Reaktionen. Aber alles nicht gefruchtet. Ja und letzten Endes hat sie sich dann durchgesetzt.![]()
Aber bei anderen Sachen hilft dann nur ein: "Nein, gibts nicht und fertig. " Wird auch immer erklärt warum, aber sie will dann einfach nur ihren Willen und interessiert sie nicht, was da alles schief gehen könnte, weil ja nur ne sehr geringe Wahrscheinlichkeit dafür besteht!"
Ja aber dieses Geben und Nehmen kommt automatisch. Man setzt sich ja durch, nur eben ohne Zwang, ohne Verbote, ohne Pflichten. Sondern rein durch einen selbstbestimmten und selbsterfahrenen Lerneffekt.
Ich zwinge meine Kinder ja auch nicht direkt, irgendwas zu machen. Ich mache es eben z.Bsp. so: "Wenn du das schnell machst, dann können wir danach noch das machen!" Aber ganz ehrlich, im Prinzip setz ich damit auch meinen Willen durch. Und das ist für mich auch Erziehung. Und es ist auch irgendwie Zwang, wenn auch indirekt. Sehe ich zumindest so. Und ne andere Frage, die sich mir seit geraumer Zeit aufdrängt: Warum ist es falsch, dass Kinder nach gewissen Regeln auswachsen? Wann sollen sie denn lernen, dass es eben nunmal einfach Regeln und Gesetze und auch Verbote/verbotene Dinge gibt? Wir Erwachsene müssen uns doch auch an Gesetze halten. Das ist reine Realität.
Das sagt ihnen doch wohl der Verstand, dass sie sich an Gesetze halten müssen. Ansonsten ist es ihre Entscheidung, wie weit sie sich in gewisse Regelkonstrikte drängen wollen. Ich will es nicht, deshalb habe ich auch ewig nach einem passenden Arbeitsplatz gesucht. Und die Berufspläne meines Kindes beinhalten ausschließlich freies Arbeiten. Ein Regelkonstrukt wird es also für ihn nicht geben. Und das ist auch gut so.
11.08.2016 21:21
Zitat von zartbitter:
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Zitat von BlödmannVomDienst:
Aso und Teenager sind irgendwann einfach nicht mehr kooperatonsbereit. Da kannst du nackig aufm Tisch tanzen oder was weiß ich, wenn die nicht wollen, dann wollen die einfach nicht. Wobei ich ja sagen muss, dass meine Teenagerin sehr, sehr pflegeleichtist. Gut erzogen halt.
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Naja, meiner auch... komplett anders unerzogen. Eher in Freundschaft groß geworden, mit aktzeptierten eigenem Willen.
Kind, 2, ohne jeglichen Selbsterhaltungstrieb... Aktuell größtes Drama - er darf das Fenster im Wohnzimmer nicht öffnen und rausspringen... Oder er darf nicht vom Kratzbaum runterspringen und auch allein ins Sportbecken im Freibad ohne Schwimmflügel wird von mir untersagt.
Sämtlich Erklärungen interessieren ihn schlicht und ergreifend nicht, nicht mal ein bisschen. Der Herr kriegt einen Wutanfall vom Feinsten.
Mich würde ernsthaft interessieren, wie man solche Situationen ohne Verbot und ohne (in dem Moment) unglückliches Kind, lösen kann![]()
dafür gibts ne lösung: abschließbare fenstergriffe! damit kann man keine fenster oder türen mehr öffnen.
wurden hier eingebaut als tabea anfing alle fenster zu öffnen
haben wir über 2 jahre davor bei ihrem bruder nie gebraucht...
11.08.2016 21:21
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Zitat von faerie:
Infekte werden nicht durch Kälte, sondern durch Viren und Bakterien verursacht.
UNd KInder, die nicht abgehärtet sind, sind anfälliger für Effekte.
Beispiel: ICH liebe ja den Winter und den Schnee. Bis heute, mit 45 Jahren, renne ich morgens, wenn der erste Schnee gefallen ist, barfuss und im Nachthemd in den Garten. Mein Kind kam von Anfang an mit... da wurden die Füßchen schon mit einem Jahr in den Schnee gestubst... einfach, weil es schön ist, weil man mit allen Sinnen lernt und erfährt. Nebeneffekt ist eben ein starkes Immunsystem. Daher wirft es ihn auch nicht um, wenn er mal 3 Minuten ohne Jacke in die Winterluft geht.
Und bei vollkommen dichter Bronchitis sind wir immer raus... in die Kälte.. und nachts eben nur in eine Decke eingewickelt. Hat immer gut geholfen.
Klar wird ne Bronchitis durch Viren verursacht, aber mit ner fetten Bronchitis würd ich mein Kind bei Minusgraden trotzdem nicht ohne Jacke nach draußen lassen.
11.08.2016 21:22
Vorher hatte noch jemand angesprochen, dass es keine Bettzeiten gibt. Das ist für mich auch so ein Thema. Das Kind darf also selber entscheiden, ist am nächsten Morgen total k.o. und muss so im Kiga / in der Schule sitzen (da ist es dann okey, wenn das Kind unglücklich ist) und fliegt abends früher ins Bett - vollkommen erledigt.
Das ist dann gut fürs Kind? Ich als erwachsene Person seh mich da einfach weitblickender als mein Kind. Ich hab die Lebenserfahrung. So etwas kann ich meinem Kind ersparen, in dem ich z.B. feste Bettzeiten einführe.
Mal ganz davon abgesehen, dass ich Rituale für Kinder ganz arg wichtig finde und das hat bei mir schon auch was mit (ungefähr) festen Zeiten zu tun. Beispiel: Abendessen, Sandmann, Zähne putzen, Schlafi an, im Bett eine Geschichte vorgelesen bekommen, Gute-Nacht-Lieder singen, schlafen.
Einem Kind ohne feste Zeiten entgeht sowas doch. Oder setzt ihr euch nachts um 24 Uhr mit eurem Kind hin und macht noch so einen "Aufwand" (auch wenn er schön ist)?
Jonas würde zeitweise bis nachts um 2 aufbleiben, wenn ich ihn lassen würde. Dann hab ich aber ein Kind, dass am nächsten Tag bis 16 Uhr schläft und dann an dem Abend um 4 Uhr ins Bett geht?
Das ist dann gut fürs Kind? Ich als erwachsene Person seh mich da einfach weitblickender als mein Kind. Ich hab die Lebenserfahrung. So etwas kann ich meinem Kind ersparen, in dem ich z.B. feste Bettzeiten einführe.
Mal ganz davon abgesehen, dass ich Rituale für Kinder ganz arg wichtig finde und das hat bei mir schon auch was mit (ungefähr) festen Zeiten zu tun. Beispiel: Abendessen, Sandmann, Zähne putzen, Schlafi an, im Bett eine Geschichte vorgelesen bekommen, Gute-Nacht-Lieder singen, schlafen.
Einem Kind ohne feste Zeiten entgeht sowas doch. Oder setzt ihr euch nachts um 24 Uhr mit eurem Kind hin und macht noch so einen "Aufwand" (auch wenn er schön ist)?
Jonas würde zeitweise bis nachts um 2 aufbleiben, wenn ich ihn lassen würde. Dann hab ich aber ein Kind, dass am nächsten Tag bis 16 Uhr schläft und dann an dem Abend um 4 Uhr ins Bett geht?
11.08.2016 21:23
Zitat von shelyra:
Zitat von zartbitter:
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Zitat von BlödmannVomDienst:
Aso und Teenager sind irgendwann einfach nicht mehr kooperatonsbereit. Da kannst du nackig aufm Tisch tanzen oder was weiß ich, wenn die nicht wollen, dann wollen die einfach nicht. Wobei ich ja sagen muss, dass meine Teenagerin sehr, sehr pflegeleichtist. Gut erzogen halt.
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Naja, meiner auch... komplett anders unerzogen. Eher in Freundschaft groß geworden, mit aktzeptierten eigenem Willen.
Kind, 2, ohne jeglichen Selbsterhaltungstrieb... Aktuell größtes Drama - er darf das Fenster im Wohnzimmer nicht öffnen und rausspringen... Oder er darf nicht vom Kratzbaum runterspringen und auch allein ins Sportbecken im Freibad ohne Schwimmflügel wird von mir untersagt.
Sämtlich Erklärungen interessieren ihn schlicht und ergreifend nicht, nicht mal ein bisschen. Der Herr kriegt einen Wutanfall vom Feinsten.
Mich würde ernsthaft interessieren, wie man solche Situationen ohne Verbot und ohne (in dem Moment) unglückliches Kind, lösen kann![]()
dafür gibts ne lösung: abschließbare fenstergriffe! damit kann man keine fenster oder türen mehr öffnen.
wurden hier eingebaut als tabea anfing alle fenster zu öffnenhaben wir über 2 jahre davor bei ihrem bruder nie gebraucht...
Haben wir so ähnlich, er bringt das Fenster jedenfalls nicht auf - er tickt eben aus, WEIL er sie nicht aufbringt und raushüpfen darf
11.08.2016 21:24
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Zitat von BlödmannVomDienst:
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Zitat von BlödmannVomDienst:
...
Ja aber dieses Geben und Nehmen kommt automatisch. Man setzt sich ja durch, nur eben ohne Zwang, ohne Verbote, ohne Pflichten. Sondern rein durch einen selbstbestimmten und selbsterfahrenen Lerneffekt.
Ich zwinge meine Kinder ja auch nicht direkt, irgendwas zu machen. Ich mache es eben z.Bsp. so: "Wenn du das schnell machst, dann können wir danach noch das machen!" Aber ganz ehrlich, im Prinzip setz ich damit auch meinen Willen durch. Und das ist für mich auch Erziehung. Und es ist auch irgendwie Zwang, wenn auch indirekt. Sehe ich zumindest so. Und ne andere Frage, die sich mir seit geraumer Zeit aufdrängt: Warum ist es falsch, dass Kinder nach gewissen Regeln auswachsen? Wann sollen sie denn lernen, dass es eben nunmal einfach Regeln und Gesetze und auch Verbote/verbotene Dinge gibt? Wir Erwachsene müssen uns doch auch an Gesetze halten. Das ist reine Realität.
Das sagt ihnen doch wohl der Verstand, dass sie sich an Gesetze halten müssen. Ansonsten ist es ihre Entscheidung, wie weit sie sich in gewisse Regelkonstrikte drängen wollen. Ich will es nicht, deshalb habe ich auch ewig nach einem passenden Arbeitsplatz gesucht. Und die Berufspläne meines Kindes beinhalten ausschließlich freies Arbeiten. Ein Regelkonstrukt wird es also für ihn nicht geben. Und das ist auch gut so.
Ja na aber wenn sie keine Regeln und Gesetze kennen, weil nie gelernt oder nie gehabt? Also so ganz ohne Regeln kann ichs mir einfach nicht vorstellen. Irgendwelche Regeln muss man immer einhalten. Geht schon los beim REGELmäßigen Essen.
11.08.2016 21:24
Zitat von zartbitter:
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Zitat von BlödmannVomDienst:
Aso und Teenager sind irgendwann einfach nicht mehr kooperatonsbereit. Da kannst du nackig aufm Tisch tanzen oder was weiß ich, wenn die nicht wollen, dann wollen die einfach nicht. Wobei ich ja sagen muss, dass meine Teenagerin sehr, sehr pflegeleichtist. Gut erzogen halt.
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Naja, meiner auch... komplett anders unerzogen. Eher in Freundschaft groß geworden, mit aktzeptierten eigenem Willen.
Kind, 2, ohne jeglichen Selbsterhaltungstrieb... Aktuell größtes Drama - er darf das Fenster im Wohnzimmer nicht öffnen und rausspringen... Fenstergriffe zum Abschliessen und dann immer wieder erklären, dass es eben gefährlich ist Oder er darf nicht vom Kratzbaum runterspringen Stellt ihn entweder woanders hin oder legt eine Matte drunter, wenn er es darf, ist es schnell uninteressant . und auch allein ins Sportbecken im Freibad ohne Schwimmflügel wird von mir untersagt schwimmen beibringen, jetzt sofort... alles lösbar
Sämtlich Erklärungen interessieren ihn schlicht und ergreifend nicht, nicht mal ein bisschen. Der Herr kriegt einen Wutanfall vom Feinsten.
Mich würde ernsthaft interessieren, wie man solche Situationen ohne Verbot und ohne (in dem Moment) unglückliches Kind, lösen kann![]()
11.08.2016 21:27
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Zitat von Marf:
Es ist auch sehr oft das Einkindmamas da eher empört aufschreien.Völlig nachvollziehbar.
Wenn 2,3 oder 4 an mir zupfen sieht's mit dem freien Willen ganz anders aus.
Da kann ich natürlcih nur mit Gastkindern mitreden und das ist nicht dasselbe, aber ich behaupte, dass ich auch mit 6 Kindern nicht anders umgehen würde.
Deswegen kann ich auch nicht in Kindergarten/ -krippe usw. arbeiten, weil ich eben dort genauso verfahre, und damit auch gut laufe. Die größten Störenfriede waren bei mir immer butterweich und lammfromm. Aber das liegt na
türlich außerhalb der Norm und deshalb bin ich da immer auf Gegenwehr bei Kollegen und Vorgesetzten gestoßen. Jetzt ist das anders. Meine Chefin weiß um meine spezielle Taktik und gerade bei Teenagern setzen sie mich ein. Weil es IMMER funktioniert. Zwang ist eben Kacke... immer. Ich lasse mich zu nichts zwingen und das werde ich auch keinem Kind antun. Weder meinem eigenen, noch fremden.
Ein Nein ist kein Zwang.Es setzt eine Grenze.Wenn ich die erklären kann,nachvollziehbar finde ih niht dasdavon jemand Schaden nimmt.
Und um das JackenimWinter Thema aufzugreifen....meine Älteste würde nackig im Shnee hopsen,stundenlang.Sie würde nichts lernen,nur krank werden.Und das möchte ich nicht.
Bei dem einen Kind mag das gehen,aber wenn jemand es anders handhabt kann man das Wort Gewalt bzw. Zwang aussen vor lassen.
11.08.2016 21:28
Zitat von zartbitter:
Zitat von shelyra:
Zitat von zartbitter:
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
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Kind, 2, ohne jeglichen Selbsterhaltungstrieb... Aktuell größtes Drama - er darf das Fenster im Wohnzimmer nicht öffnen und rausspringen... Oder er darf nicht vom Kratzbaum runterspringen und auch allein ins Sportbecken im Freibad ohne Schwimmflügel wird von mir untersagt.
Sämtlich Erklärungen interessieren ihn schlicht und ergreifend nicht, nicht mal ein bisschen. Der Herr kriegt einen Wutanfall vom Feinsten.
Mich würde ernsthaft interessieren, wie man solche Situationen ohne Verbot und ohne (in dem Moment) unglückliches Kind, lösen kann![]()
dafür gibts ne lösung: abschließbare fenstergriffe! damit kann man keine fenster oder türen mehr öffnen.
wurden hier eingebaut als tabea anfing alle fenster zu öffnenhaben wir über 2 jahre davor bei ihrem bruder nie gebraucht...
Haben wir so ähnlich, er bringt das Fenster jedenfalls nicht auf - er tickt eben aus, WEIL er sie nicht aufbringt und raushüpfen darf![]()
ah ok... ja, diese wutanfälle kenn ich auch zu genüge
11.08.2016 21:29
Zitat von Skorpi:
Zitat von BlödmannVomDienst:
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Zitat von BlödmannVomDienst:
...
Ja aber dieses Geben und Nehmen kommt automatisch. Man setzt sich ja durch, nur eben ohne Zwang, ohne Verbote, ohne Pflichten. Sondern rein durch einen selbstbestimmten und selbsterfahrenen Lerneffekt.
Ich zwinge meine Kinder ja auch nicht direkt, irgendwas zu machen. Ich mache es eben z.Bsp. so: "Wenn du das schnell machst, dann können wir danach noch das machen!" Aber ganz ehrlich, im Prinzip setz ich damit auch meinen Willen durch. Und das ist für mich auch Erziehung. Und es ist auch irgendwie Zwang, wenn auch indirekt. Sehe ich zumindest so. Und ne andere Frage, die sich mir seit geraumer Zeit aufdrängt: Warum ist es falsch, dass Kinder nach gewissen Regeln auswachsen? Wann sollen sie denn lernen, dass es eben nunmal einfach Regeln und Gesetze und auch Verbote/verbotene Dinge gibt? Wir Erwachsene müssen uns doch auch an Gesetze halten. Das ist reine Realität.
Natürlich brauchen Kinder auch Regeln, aber Regeln die Sinn machen und nicht irgendwelche Regeln, die Eltern gerade so entschieden haben, weil es für sie so einfach bequemer ist.
Na manche Mädels sind hier aber anderer Meinung, nämlich dass es komplett ohne Regeln geht und dies auch die beste Erziehungsmethode sei. Also ich führ hier nicht eben mal ne Regel ein, um mir das Leben leichter zu machen. Sondern hauptsächlich um das Wohlergehen meiner Kinder zu sichern. Wenns nicht schädlich (gesundheitsschädlich zählt dazu), gefährlich etc. ist, dann lass ich mich eigentlich immer breitschlagen sozusagen. Meine Mutter findet ja, dass ich viel zu nachsichtig bin. Einige Mädels hier würden aber wahrscheinlich eher das Gegenteil behaupten.
11.08.2016 21:29
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Zitat von zartbitter:
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Zitat von BlödmannVomDienst:
Aso und Teenager sind irgendwann einfach nicht mehr kooperatonsbereit. Da kannst du nackig aufm Tisch tanzen oder was weiß ich, wenn die nicht wollen, dann wollen die einfach nicht. Wobei ich ja sagen muss, dass meine Teenagerin sehr, sehr pflegeleichtist. Gut erzogen halt.
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Naja, meiner auch... komplett anders unerzogen. Eher in Freundschaft groß geworden, mit aktzeptierten eigenem Willen.
Kind, 2, ohne jeglichen Selbsterhaltungstrieb... Aktuell größtes Drama - er darf das Fenster im Wohnzimmer nicht öffnen und rausspringen... Fenstergriffe zum Abschliessen und dann immer wieder erklären, dass es eben gefährlich ist Oder er darf nicht vom Kratzbaum runterspringen Stellt ihn entweder woanders hin oder legt eine Matte drunter, wenn er es darf, ist es schnell uninteressant . und auch allein ins Sportbecken im Freibad ohne Schwimmflügel wird von mir untersagt schwimmen beibringen, jetzt sofort... alles lösbar
Sämtlich Erklärungen interessieren ihn schlicht und ergreifend nicht, nicht mal ein bisschen. Der Herr kriegt einen Wutanfall vom Feinsten.
Mich würde ernsthaft interessieren, wie man solche Situationen ohne Verbot und ohne (in dem Moment) unglückliches Kind, lösen kann![]()
mh, das ist aber schon ein bischen utopisch nem 2 jährigen schwimmen ohne flügelchen/hilfen bei zu bringen
klar, es ist ne lösung. auf dem papier... in realität ist das doch nicht umsetzbar
11.08.2016 21:30
Ich muss jetzt mal in mein MS zurück... von daher steige ich hier erstmal aus.
ABER... Regeln gibt es nur sehr weitläufig....... so gewisse Eckbasisdinge... die einzige Forderung ist hier: Hol das optimale aus dir raus, damit du die Ziele in deinem Leben, die er sich bereits gesteckt hat, auch erreichst. DAS ist tatsächlich eine Regel, die er aber selbstbestimmt entscheidet.
So, bin erstmal weg jetzt, habe mir den Thread aber gemerkt. Melde mich morgen wieder... oder heute Nacht.
LG Zaubi
ABER... Regeln gibt es nur sehr weitläufig....... so gewisse Eckbasisdinge... die einzige Forderung ist hier: Hol das optimale aus dir raus, damit du die Ziele in deinem Leben, die er sich bereits gesteckt hat, auch erreichst. DAS ist tatsächlich eine Regel, die er aber selbstbestimmt entscheidet.
So, bin erstmal weg jetzt, habe mir den Thread aber gemerkt. Melde mich morgen wieder... oder heute Nacht.
LG Zaubi
11.08.2016 21:37
Zitat von BlödmannVomDienst:
Zitat von Skorpi:
Zitat von BlödmannVomDienst:
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
...
Ich zwinge meine Kinder ja auch nicht direkt, irgendwas zu machen. Ich mache es eben z.Bsp. so: "Wenn du das schnell machst, dann können wir danach noch das machen!" Aber ganz ehrlich, im Prinzip setz ich damit auch meinen Willen durch. Und das ist für mich auch Erziehung. Und es ist auch irgendwie Zwang, wenn auch indirekt. Sehe ich zumindest so. Und ne andere Frage, die sich mir seit geraumer Zeit aufdrängt: Warum ist es falsch, dass Kinder nach gewissen Regeln auswachsen? Wann sollen sie denn lernen, dass es eben nunmal einfach Regeln und Gesetze und auch Verbote/verbotene Dinge gibt? Wir Erwachsene müssen uns doch auch an Gesetze halten. Das ist reine Realität.
Natürlich brauchen Kinder auch Regeln, aber Regeln die Sinn machen und nicht irgendwelche Regeln, die Eltern gerade so entschieden haben, weil es für sie so einfach bequemer ist.
Na manche Mädels sind hier aber anderer Meinung, nämlich dass es komplett ohne Regeln geht und dies auch die beste Erziehungsmethode sei. Also ich führ hier nicht eben mal ne Regel ein, um mir das Leben leichter zu machen. Sondern hauptsächlich um das Wohlergehen meiner Kinder zu sichern. Wenns nicht schädlich (gesundheitsschädlich zählt dazu), gefährlich etc. ist, dann lass ich mich eigentlich immer breitschlagen sozusagen. Meine Mutter findet ja, dass ich viel zu nachsichtig bin. Einige Mädels hier würden aber wahrscheinlich eher das Gegenteil behaupten.![]()
Also da bin ich auf jeden Fall bei dir. Ohne Regeln finde ich schon wirklich bedenklich. Auch meine Kinder dürfen nicht alles, halten sich allerdings an die Regeln, die wir so haben (Dinge an denen sie sich verletzten können und Sachen, die sich kaputt machen können dürfen sie nicht). Und auch generell finde ich ein "Nein" nicht schlimm, wenn es nicht 10 Mal zu 10 verschiedenen Situationen gesagt wird (aus Bequemlichkeit). Meine Mädels sind wirklich sehr wild, toben auch mal wild und da kommt es auch schon mal vor, dass sie manchmal so an mir toben, dass sie mich verletzen. Da sage ich dann auch schon mal: "Nein, Stop, das tut mir weh". Und sie hören auf, bzw. werden vorsichtiger.
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ist. Gut erzogen halt. 

