Wie wohnt ihr ?
19.08.2020 09:28
Zitat von Nuya:
Zitat von zwei92:
Eigentlich ist es erschreckend, wie viele finanziertes "eigentum" haben...
Ich gehöre ja eher zur Gattung "ich kaufe mir was, wenn ich das geld habe!"
Ist wohl Gang und gebe, dass man sich Hunderttausende von Euro verschuldet, um nach 30 Jahren sagen zu können :"mein Eigentum" ...
So viel Mut hätte ich nicht![]()
Aber wir sind eh keine Freunde von Finanzierungen oder Verträgen, die nicht notwendig sind...
Wir wohnen zu viert in einer 4 Raum Wohnung zur Miete. Haben einen Pachtgarten. Zwei Autos, (golf V Kombi, wurde 2009 als Jahreswagen Bar gekauft und Honda civic, wurde 2019 als Jahreswagen Bar gekauft.
Also ich finde es nicht verwerflich und würde es, wenn ich könnte durchaus auch in erwägung ziehen.![]()
Denkt man das ganze nämlich mal generationsübergreifend, sieht die ganze sache finde ich schon ganz anders aus. Wenn ich ein haus in einer einigermassen guten gegend in meinem leben erwerbe und abbezahle, und die gegend jetzt nicht unbedingt wirtschaftlich total absäuft, dann habe ich am ende, wenn ich mich gut um instandhaltung kümmere, eigentum ohne grossartigen wertverlust und das ist sogar einigermassen sicher vor inflation (kreditsumme bleibt gleich, während bei einer inflation der "wert" der immobilie steigt. Verkaufen die kinder später die immobilie, erhalten sie marktwert, nicht den wert von damals, wie es bei vererbten "bargeld" - hier würde ich am ehesten einen ETF wählen, der wäre dann an die wirtschaft gekoppelt und nicht an einen normalen grmpf zinssatz, selbst drin wohnen ist für die kinder später auch eine tolle option, etc., etc.)![]()
Also wenn man den zeitlichen horizont mal weiter fasst und das ganze ein bisschen wirtschaftlich betrachtet, dann lohnt es sich tendentiell je nach gegend schon.![]()
Klar, das risiko ist aber auch nicht von der hand zu weisen, was wenn ich meinen job verliere? Krank werde? Sterbe? Daher wäre ich immer dafür, einen kredit so weit wie möglich gegen solche dinge zu versichern. Auch das gibt einem natürlich keine grenzenlose sicherheit, aber verstehen aus wirtschaftlicher sowie privater sicht kann ich es gut, ein haus zu finanzieren.![]()
Bzgl. Risiko sollte es halt so kalkuliert sein, dass einer alleine die Rate stemmen kann, wenn der andere ausfällt. So ist es hier auch (klar, ich müsste dann Vollzeit arbeiten gehen - wäre dann ja aber auch möglich, weil mein Mann dann (durch was auch immer) Zuhause wäre).
Wir zahlen z.B. mit unserer Rate (schaut euch doch mal die Vertragskonditionen mit 1% und weniger an) wesentlich weniger Rate, als andere derzeit Miete bezahlen - für aktuell "nur" 120 qm Wohnfläche. Das Dachgeschoss bauen wir gerade erst aus.
Und was die Genereationen betrifft. Ich bin sehr froh, dass bei uns alle auf Eigentum aus waren. Meine Mama hat ihr Elternhaus geerbt, mein Papa seins. Meine Eltern haben selber Eigentum, das ich mal erben werde. Mein Mann hat ein Mehrgenerationenhaus, dass er von seinen Eltern erben wird. Das gleiche hat seine Mutter gerade von ihrem Vater geerbt.
Das ist alles Erbe, dass wir so in einem Leben nie hätten anreichern können (wir sind Ottonormalverdiener).
Was nicht verkauft wurde, ist vermietet. Davon sehen wir persönlich jetzt noch nichts, weil unsere Mütter ja noch Leben.
Aber in 20-30 Jahren (äh, der Gedanke macht mich bzgl. meiner Mama ganz unglücklich) ist wohl realistisch, dass wir das dann auch erben werden.
Wären unsere Großeltern und Eltern in Miete gewesen, wäre die monatliche "Rate" schön in den Lifestyle der nachfolgenden Generationen des Vermieters geflossen.
So sammelt sich bei der nächsten Generation immer schlagartig zum gesparten (Bar)Geld noch eine wertvolle Immobilie.
Deswegen würd ich persönlich niemals in Miete wohnen, wenn es sich irgendwie machen lässt (und theoretisch würde es das, wenn die Immobilienpreise grad nicht so verflixt hoch wären). Wir hatten zugegeben Glück und unser Haus in dem Jahr gekauft, bevor die Preise so hochschnellten. Ist für uns, egoistisch betrachtet, aber auch wieder gut (auch wenn wir nicht verkaufen), denn unsere Werte des Hauses hat sich mal eben verdreifacht.
19.08.2020 09:38
Reihenmittelhaus/ Stadthaus Anfang 2019 erworben, ein Jahr lang sehr aufwändig renoviert. Fertig sind wir dank Handwerkerpfusch leider immer noch nicht.
Wir leben verteilt auf vier Etagen.
Es ist wie bei vielen (nicht allen) Familien finanziert. Wobei wir nur einen kleinen Kredit aufgenommen haben.
Ein Neubau wäre interessant gewesen.
Allerdings sind wir ( Mann wird 50) schon älter, und der Kredit dementsprechend dank Neubau deutlich höher (so ist es zumindest in unserer Gegend). Das wollten wir nicht. Daher wurde es eine Bestandsimmobilie welche wir sehr günstig kaufen konnten.
Wir leben verteilt auf vier Etagen.
Es ist wie bei vielen (nicht allen) Familien finanziert. Wobei wir nur einen kleinen Kredit aufgenommen haben.
Ein Neubau wäre interessant gewesen.
Allerdings sind wir ( Mann wird 50) schon älter, und der Kredit dementsprechend dank Neubau deutlich höher (so ist es zumindest in unserer Gegend). Das wollten wir nicht. Daher wurde es eine Bestandsimmobilie welche wir sehr günstig kaufen konnten.
19.08.2020 09:52
Doppelhaushälfte zur Miete
Für das Geld könnten wir locker ein Haus abbezahlen, aber Kredit ist schwierig ohne großartiges Eigenkapital und hier gibt es gerade nur vollkommen überteuerte Immobilien, das sehe ich nicht ein. Also bezahlen wir halt weiterhin ein halbes Vermögen für Miete
Für das Geld könnten wir locker ein Haus abbezahlen, aber Kredit ist schwierig ohne großartiges Eigenkapital und hier gibt es gerade nur vollkommen überteuerte Immobilien, das sehe ich nicht ein. Also bezahlen wir halt weiterhin ein halbes Vermögen für Miete
19.08.2020 10:07
Zitat von Serafinchen:
Zitat von 19Sabrina87:
Zitat von Nuya:
Zitat von cooky:
Was ich beim Eigentum einfach sicherer finde ist die Sache mit dem Eigenbedarf. Habe in letzter Zeit bei zwei Fällen im Umfeld mitbekommen, wie mietenden Familien aus diesem Grund gekündigt wurde.
Das waren beides Mal echt krasse Nummern![]()
Das stelle ich mir auch echt hart vor.![]()
Da bin ich echt froh, dass unser vermieter eine wohnungsbaugesellschaft mit mehreren 10.000 mietwohnungen ist. Unsere wohnung ist eine in einem echt grossen wohnblock, der komplett von der wohnungsbaugesellschaft ist. Da muss man mit sowas wie eigenbedarfskündigung zum glück nicht rechnen. Das stelle ich mir nämlich echt bitter vor, wenn man dann aus der wohnung plötzlich raus muss...
Da haben wir hier auch echt Glück.
Der Veemieter ist Privatperson. Es ist sein Geburtshaus. Ergo hängt sein Herzvgebug dran, um immer wieder zu investieren, Instandhaltung...
Andererseits brauchen wir keine Angst vor Eigenbedarfskündigung haben, da seine Kinder mit Familien ebenfalls gebaut und somit kein Interesse an der Wohnung haben![]()
Das war bei uns auch der Fall, einem älteren Ehepaar gehörte das Haus, die Frau ist darin aufgewachsen. Als wir uns mal mit ihnen darüber unterhalten haben, wie teuer doch alles in der Gegend ist, sagte sie noch komplett überzeugt, dass sie es niemals verkaufen könnte, dass ihr Herz zu sehr daran hängt, und wie toll sie uns als Miete finden, was wir so aus dem Haus rausgeholt haben. 3 Monate später meldete sich bei uns ihr Makler, dass das Haus verkauft werden soll und er mit uns einen Termin für die Besichtigung vereinbaren möchte.....
So war es bei den Bekannten auch. "Niemals wird das passieren" wurde mehrfach versichert. Keine Kinder die Interesse haben könnten. Und plötzlich wollte die Vermieterin selbst rein. Die Info kam von heute auf morgen.
19.08.2020 10:11
Zitat von Serafinchen:
Zitat von 19Sabrina87:
Zitat von Nuya:
Zitat von cooky:
Was ich beim Eigentum einfach sicherer finde ist die Sache mit dem Eigenbedarf. Habe in letzter Zeit bei zwei Fällen im Umfeld mitbekommen, wie mietenden Familien aus diesem Grund gekündigt wurde.
Das waren beides Mal echt krasse Nummern![]()
Das stelle ich mir auch echt hart vor.![]()
Da bin ich echt froh, dass unser vermieter eine wohnungsbaugesellschaft mit mehreren 10.000 mietwohnungen ist. Unsere wohnung ist eine in einem echt grossen wohnblock, der komplett von der wohnungsbaugesellschaft ist. Da muss man mit sowas wie eigenbedarfskündigung zum glück nicht rechnen. Das stelle ich mir nämlich echt bitter vor, wenn man dann aus der wohnung plötzlich raus muss...
Da haben wir hier auch echt Glück.
Der Veemieter ist Privatperson. Es ist sein Geburtshaus. Ergo hängt sein Herzvgebug dran, um immer wieder zu investieren, Instandhaltung...
Andererseits brauchen wir keine Angst vor Eigenbedarfskündigung haben, da seine Kinder mit Familien ebenfalls gebaut und somit kein Interesse an der Wohnung haben![]()
Das war bei uns auch der Fall, einem älteren Ehepaar gehörte das Haus, die Frau ist darin aufgewachsen. Als wir uns mal mit ihnen darüber unterhalten haben, wie teuer doch alles in der Gegend ist, sagte sie noch komplett überzeugt, dass sie es niemals verkaufen könnte, dass ihr Herz zu sehr daran hängt, und wie toll sie uns als Miete finden, was wir so aus dem Haus rausgeholt haben. 3 Monate später meldete sich bei uns ihr Makler, dass das Haus verkauft werden soll und er mit uns einen Termin für die Besichtigung vereinbaren möchte.....
Uff, das ist natürlich ein Schlag ins Gesicht
Hier denke ich eher, weil er es seinen Kinder vererben möchte, dass die es voll später verkaufen. Aber bis dahin haben wir hoffentlich noch ein paar Jahre Zeit und können hier mal länger bleiben. Da wir bisher immer alle drei Jahre umgezogen sind
Da hab ich jetzt mit zwei Kindern einfach keine Lust mehr drauf. Die sollen ankommen und sich langfristig zuhause fühlen
19.08.2020 10:12
Mietwohnung mit Balkon + Pachtgarten.
Kauf kommt für mich nicht in Frage. Zum einen ist man orts- und zum anderen finanziell gebunden. Die Ansprüche ändern sich auch: jetzt mit Kindern möchte man größer, wenn die Kinder aus dem Haus sind ist es dann wahrscheinlich zu groß. Ich denke es hängt aber auch viel davon ab wie man selber groß geworden ist, es kennt. Leute die im Haus/Eigentum aufgewachsen sind tendieren meiner Erfahrung nach eher zum Kauf. Ich bin in einer Mietwohnung aufgewachsen, in der man Vater heute noch wohnt.
Eigenbedarf habe ich in meinem Umfeld noch nie erlebt.
Kauf kommt für mich nicht in Frage. Zum einen ist man orts- und zum anderen finanziell gebunden. Die Ansprüche ändern sich auch: jetzt mit Kindern möchte man größer, wenn die Kinder aus dem Haus sind ist es dann wahrscheinlich zu groß. Ich denke es hängt aber auch viel davon ab wie man selber groß geworden ist, es kennt. Leute die im Haus/Eigentum aufgewachsen sind tendieren meiner Erfahrung nach eher zum Kauf. Ich bin in einer Mietwohnung aufgewachsen, in der man Vater heute noch wohnt.
Eigenbedarf habe ich in meinem Umfeld noch nie erlebt.
19.08.2020 11:31
Wir wohnen in einem kleinen Reihenhaus das meine Großeltern 1960 gekauft haben. Seit 7 Jahren gehört es nun mir und meinem Mann.Einen kleinen Kredit hatten wir damals aufgenommen,um zum Teil zu sanieren und renovieren.
Für 6 Menschen könnte es etwas größer sein,keine Frage,aber hier sind meine Mutter und ich und nun schon 4 Kinder von mir groß geworden und mein Herz hängt dran.
Wir haben einen Garten,die Lage ist perfekt und mein Haus hat Geschichte. Meine Nachbarn kennen mich von Geburt an,und es nicht nur Wohnen in einem Haus,sondern wirklich Zuhause.
Ich mag aber auch neue und /große Häuser/Wohnungen nicht. Mein Vorteil.
Für 6 Menschen könnte es etwas größer sein,keine Frage,aber hier sind meine Mutter und ich und nun schon 4 Kinder von mir groß geworden und mein Herz hängt dran.
Wir haben einen Garten,die Lage ist perfekt und mein Haus hat Geschichte. Meine Nachbarn kennen mich von Geburt an,und es nicht nur Wohnen in einem Haus,sondern wirklich Zuhause.
Ich mag aber auch neue und /große Häuser/Wohnungen nicht. Mein Vorteil.
19.08.2020 11:36
Wir haben ein 134 qm Reihenmittelhaus bauen lassen und wohnen zwischen Düsseldorf und Köln. Von einem Hauspreis von 100.000 € kann man hier nur träumen.
2017 Kaufvertrag unterschrieben, 2018 eingezogen und aktuell ist schon das 2. Haus in der Siedlung zum Verkauf ausgeschrieben. Soll jetzt schon ca 200.000 € mehr kosten als bei uns! Das ist langsam wirklich verrückt
2017 Kaufvertrag unterschrieben, 2018 eingezogen und aktuell ist schon das 2. Haus in der Siedlung zum Verkauf ausgeschrieben. Soll jetzt schon ca 200.000 € mehr kosten als bei uns! Das ist langsam wirklich verrückt
19.08.2020 11:44
Hm...also das mal die Kinder einziehen würde ich nicht einplanen.Das kann passieren,aber bei den heutigen Berufen und das inzw. normlae Home Office ist eine hohe Flexibilität gefordert.Und man muss nicht mehr zwingend in der Nähe leben.Dann noch....entspricht das Haus den Möglichkeiten,Erwartungen...wollen die Kinder sich binden.?....alles offen,deswegen sehe ich unser Haus auch nicht weiter in der Zukunft unserer Familie.
Es hat bald den Zweck erfüllt,Platz,'strategisch' gute Lage....nd wenn die Kinder groß sind wollen wir etwas anderes.
Ich bin von diesem auf ewig den Generationen vererbbar sehr weit abgekommen.Viele hier im Ort erben richtige Filetstücke und die werden sofort verkauft.Die wollen hier nicht bleiben bzw. haben schon selber etwas, weil - mit dem Hintergrund kann jeder früh bauen.
Hier zieht keiner ins ' Geburtshaus' der Vorahnen...im Gegenteil,die verfallen und sind oft richtige Bruchbuden.Aber es findet sich doch immer jemand der es kauft.
Es hat bald den Zweck erfüllt,Platz,'strategisch' gute Lage....nd wenn die Kinder groß sind wollen wir etwas anderes.
Ich bin von diesem auf ewig den Generationen vererbbar sehr weit abgekommen.Viele hier im Ort erben richtige Filetstücke und die werden sofort verkauft.Die wollen hier nicht bleiben bzw. haben schon selber etwas, weil - mit dem Hintergrund kann jeder früh bauen.
Hier zieht keiner ins ' Geburtshaus' der Vorahnen...im Gegenteil,die verfallen und sind oft richtige Bruchbuden.Aber es findet sich doch immer jemand der es kauft.
19.08.2020 11:45
Zitat von LilaRegenschirm:
Zitat von Lealein:
Zitat von Mützenmädele:
Ich würde es nicht als “Schwanzvergleich” sehen. Und ich finde auch nicht zwingend, dass man, weil man baut oder kauft, mehr verdient wie wenn man zur Miete wohnt. Bei uns ist es z.B. Dass wir bisher fast ebenso viel Miete bezahlen, wie wir beim Hausbau Zins und Tilgung bezahlen. Sonst hätten wir es auch nicht gemacht.
Richtig. Man braucht im Grunde nur Eigenkapital und einen festen Job.
Wir zahlen für unseren aktuellen Hauskredit weit unter der Hälfte dessen, was wir zahlen müssten wenn wir zur Miete wohnen würden (Wohnung). Es wäre reine Idiotie, wenn wir uns eine Mietwohnung mit 3 Kindern, Hund und Katzen "antun" würden.
Hier genau andersrum. Mit unserer Miete könnten wir niemals eine vergleichbare Eigentumswohnung finanzieren (von Häusern brauchen wir gar nicht anfangen). Außer vielleicht wir erben was bzw. sparen noch etliche Jahre Eigenkapital an.
Exakt so ist es hier und im Umkreis auch.
Ein Haus wie in dem wir hier wohnen kostet zwischen 450 und 500 tausend
1200 Kaltmiete.
Dafür zahlt man ewig ab.
Außerdem gibt's quasi nix ohne Makler und die ganzen Kaufnebenkosten sind ja auch noch da.
Dazu kommt, dass das Haus, wenn die Kinder irgendwann aus dem Haus sind, nichts mehr für uns ist.
Zu groß, zu viele Treppen.
Mit spätestens 60 (dann ist der kleine 25) brauchen wir das nicht mehr.
Dann mieten wir entweder eine schöne, ebenerdige Wohnung oder kaufen eine (wenn das gesparte und ggf erbe passen).
Es hat doch alles vor und Nachteile, es muss nur für einen selbst passen.
19.08.2020 11:49
Zitat von Marf:Genau das war der Grund warum wir kaufen wollten, bzw haben, die Mieten sind hier bei uns für entsprechend großen Wohnraum
Zitat von zwei92:
Eigentlich ist es erschreckend, wie viele finanziertes "eigentum" haben...
Ich gehöre ja eher zur Gattung "ich kaufe mir was, wenn ich das geld habe!"
Ist wohl Gang und gebe, dass man sich Hunderttausende von Euro verschuldet, um nach 30 Jahren sagen zu können :"mein Eigentum" ...
So viel Mut hätte ich nicht![]()
Aber wir sind eh keine Freunde von Finanzierungen oder Verträgen, die nicht notwendig sind...
Wir wohnen zu viert in einer 4 Raum Wohnung zur Miete. Haben einen Pachtgarten. Zwei Autos, (golf V Kombi, wurde 2009 als Jahreswagen Bar gekauft und Honda civic, wurde 2019 als Jahreswagen Bar gekauft.
Wir hatten kaum Eigenkapital und als wir das Haus kauften eine große Kreditrate abgeschlossen damit wir rasch davon wegkommen.Die ersten 10 Jahre ging fast unser ganzes verdientes Geld in den Kredit.War hart,richtig hart...aber...nun ist es unser.Zwar nicht renoviert - wir sind da nicht so pingelig,aber eben unser.Was wir monatlich sparen dafür sage ich nicht,aber es gibt hier einige die von so einem Betrag komplett leben.Also würde ich nicht zu vorschnell eine Meinung bilden über Kauf.
Wir sind nun beide fast 50 und schuldenfrei.Haben ausreichen Geld für alles mögliche und müssen keinen Rausschmiss usw. fürchten.
Man muss eben was dafür tun,das Geld muss reinkommen...aber wenigstens haste dann auch was dafür. Miete finanziert im Prinzip jemand anderen seinen Lebensabend,man selber hat nichts davon.
den man als Familie mit 3 Kindern braucht einfach mittlerweile so teuer,
das sehen wir einfach nicht ein (wenn man überhaupt großen Wohnraum
bekommt, sprich 4-5 Zimmer, eher 5 bei 3 Kindern)
19.08.2020 11:55
Zitat von Traumtänzerin84:
Zitat von Marf:Genau das war der Grund warum wir kaufen wollten, bzw haben, die Mieten sind hier bei uns für entsprechend großen Wohnraum
Zitat von zwei92:
Eigentlich ist es erschreckend, wie viele finanziertes "eigentum" haben...
Ich gehöre ja eher zur Gattung "ich kaufe mir was, wenn ich das geld habe!"
Ist wohl Gang und gebe, dass man sich Hunderttausende von Euro verschuldet, um nach 30 Jahren sagen zu können :"mein Eigentum" ...
So viel Mut hätte ich nicht![]()
Aber wir sind eh keine Freunde von Finanzierungen oder Verträgen, die nicht notwendig sind...
Wir wohnen zu viert in einer 4 Raum Wohnung zur Miete. Haben einen Pachtgarten. Zwei Autos, (golf V Kombi, wurde 2009 als Jahreswagen Bar gekauft und Honda civic, wurde 2019 als Jahreswagen Bar gekauft.
Wir hatten kaum Eigenkapital und als wir das Haus kauften eine große Kreditrate abgeschlossen damit wir rasch davon wegkommen.Die ersten 10 Jahre ging fast unser ganzes verdientes Geld in den Kredit.War hart,richtig hart...aber...nun ist es unser.Zwar nicht renoviert - wir sind da nicht so pingelig,aber eben unser.Was wir monatlich sparen dafür sage ich nicht,aber es gibt hier einige die von so einem Betrag komplett leben.Also würde ich nicht zu vorschnell eine Meinung bilden über Kauf.
Wir sind nun beide fast 50 und schuldenfrei.Haben ausreichen Geld für alles mögliche und müssen keinen Rausschmiss usw. fürchten.
Man muss eben was dafür tun,das Geld muss reinkommen...aber wenigstens haste dann auch was dafür. Miete finanziert im Prinzip jemand anderen seinen Lebensabend,man selber hat nichts davon.
den man als Familie mit 3 Kindern braucht einfach mittlerweile so teuer,
das sehen wir einfach nicht ein (wenn man überhaupt großen Wohnraum
bekommt, sprich 4-5 Zimmer, eher 5 bei 3 Kindern)
Unser Haus hat 7 Zimmer.Sowas zur Miete käme uns viel teurer und mit dieser Kapazität findet sich kaum etwas.
Aber dafür gibts 150qm 2 Raum Wohnungen mit bescheuerten Grundrissen.
19.08.2020 12:02
Zitat von kataleia:
Zitat von LilaRegenschirm:
Zitat von Lealein:
Zitat von Mützenmädele:
Ich würde es nicht als “Schwanzvergleich” sehen. Und ich finde auch nicht zwingend, dass man, weil man baut oder kauft, mehr verdient wie wenn man zur Miete wohnt. Bei uns ist es z.B. Dass wir bisher fast ebenso viel Miete bezahlen, wie wir beim Hausbau Zins und Tilgung bezahlen. Sonst hätten wir es auch nicht gemacht.
Richtig. Man braucht im Grunde nur Eigenkapital und einen festen Job.
Wir zahlen für unseren aktuellen Hauskredit weit unter der Hälfte dessen, was wir zahlen müssten wenn wir zur Miete wohnen würden (Wohnung). Es wäre reine Idiotie, wenn wir uns eine Mietwohnung mit 3 Kindern, Hund und Katzen "antun" würden.
Hier genau andersrum. Mit unserer Miete könnten wir niemals eine vergleichbare Eigentumswohnung finanzieren (von Häusern brauchen wir gar nicht anfangen). Außer vielleicht wir erben was bzw. sparen noch etliche Jahre Eigenkapital an.
Exakt so ist es hier und im Umkreis auch.
Ein Haus wie in dem wir hier wohnen kostet zwischen 450 und 500 tausend
1200 Kaltmiete.
Dafür zahlt man ewig ab.
Außerdem gibt's quasi nix ohne Makler und die ganzen Kaufnebenkosten sind ja auch noch da.
Dazu kommt, dass das Haus, wenn die Kinder irgendwann aus dem Haus sind, nichts mehr für uns ist.
Zu groß, zu viele Treppen.
Mit spätestens 60 (dann ist der kleine 25) brauchen wir das nicht mehr.
Dann mieten wir entweder eine schöne, ebenerdige Wohnung oder kaufen eine (wenn das gesparte und ggf erbe passen).
Es hat doch alles vor und Nachteile, es muss nur für einen selbst passen.
Wir zahlen 1400€ kalt
das wären nach 30 Jahren 500.000€. Da könnte man schon was ordentliches ab bezahlen. Aber ein Haus in der Größe kostet hier auch ab ca. 350.000€ (eher mehr), wenn man keine Bruchbude will.
Also hätten wir es vermutlich nach ca 30 Jahren dann ab bezahlt mit Nebenkosten und Zinsen.
Aber wie gesagt....ohne Eigenkapital quasi unmöglich.
Aber wenn ich dran denke, dass von dem vielen Geld am Ende nichts mehr uns gehört
19.08.2020 12:32
Zitat von Traumtänzerin84:
Zitat von Marf:Genau das war der Grund warum wir kaufen wollten, bzw haben, die Mieten sind hier bei uns für entsprechend großen Wohnraum
Zitat von zwei92:
Eigentlich ist es erschreckend, wie viele finanziertes "eigentum" haben...
Ich gehöre ja eher zur Gattung "ich kaufe mir was, wenn ich das geld habe!"
Ist wohl Gang und gebe, dass man sich Hunderttausende von Euro verschuldet, um nach 30 Jahren sagen zu können :"mein Eigentum" ...
So viel Mut hätte ich nicht![]()
Aber wir sind eh keine Freunde von Finanzierungen oder Verträgen, die nicht notwendig sind...
Wir wohnen zu viert in einer 4 Raum Wohnung zur Miete. Haben einen Pachtgarten. Zwei Autos, (golf V Kombi, wurde 2009 als Jahreswagen Bar gekauft und Honda civic, wurde 2019 als Jahreswagen Bar gekauft.
Wir hatten kaum Eigenkapital und als wir das Haus kauften eine große Kreditrate abgeschlossen damit wir rasch davon wegkommen.Die ersten 10 Jahre ging fast unser ganzes verdientes Geld in den Kredit.War hart,richtig hart...aber...nun ist es unser.Zwar nicht renoviert - wir sind da nicht so pingelig,aber eben unser.Was wir monatlich sparen dafür sage ich nicht,aber es gibt hier einige die von so einem Betrag komplett leben.Also würde ich nicht zu vorschnell eine Meinung bilden über Kauf.
Wir sind nun beide fast 50 und schuldenfrei.Haben ausreichen Geld für alles mögliche und müssen keinen Rausschmiss usw. fürchten.
Man muss eben was dafür tun,das Geld muss reinkommen...aber wenigstens haste dann auch was dafür. Miete finanziert im Prinzip jemand anderen seinen Lebensabend,man selber hat nichts davon.
den man als Familie mit 3 Kindern braucht einfach mittlerweile so teuer,
das sehen wir einfach nicht ein (wenn man überhaupt großen Wohnraum
bekommt, sprich 4-5 Zimmer, eher 5 bei 3 Kindern)
Manche wollen aber gar nix eigenes.
Ein Bekannter hätte vor 2 Jahren die Möglichkeit gehabt ein Reihenhaus zu kaufen. EK hätten die Eltern gestellt, der Kredit günstiger als die 4 Zimmer Wohnung die er dann gemietet hat. Erklärung: er hat keine Lust selber was zu machen sprich Renovierung oder Reparaturen. Is viel bequemer mit Vermieter.
Kann ich auch nicht nachvollziehen aber es gibt auch diese Denkweise.
19.08.2020 12:33
Zitat von Marf:die gibts hier auch zu Hauf
Zitat von Traumtänzerin84:
Zitat von Marf:Genau das war der Grund warum wir kaufen wollten, bzw haben, die Mieten sind hier bei uns für entsprechend großen Wohnraum
Zitat von zwei92:
Eigentlich ist es erschreckend, wie viele finanziertes "eigentum" haben...
Ich gehöre ja eher zur Gattung "ich kaufe mir was, wenn ich das geld habe!"
Ist wohl Gang und gebe, dass man sich Hunderttausende von Euro verschuldet, um nach 30 Jahren sagen zu können :"mein Eigentum" ...
So viel Mut hätte ich nicht![]()
Aber wir sind eh keine Freunde von Finanzierungen oder Verträgen, die nicht notwendig sind...
Wir wohnen zu viert in einer 4 Raum Wohnung zur Miete. Haben einen Pachtgarten. Zwei Autos, (golf V Kombi, wurde 2009 als Jahreswagen Bar gekauft und Honda civic, wurde 2019 als Jahreswagen Bar gekauft.
Wir hatten kaum Eigenkapital und als wir das Haus kauften eine große Kreditrate abgeschlossen damit wir rasch davon wegkommen.Die ersten 10 Jahre ging fast unser ganzes verdientes Geld in den Kredit.War hart,richtig hart...aber...nun ist es unser.Zwar nicht renoviert - wir sind da nicht so pingelig,aber eben unser.Was wir monatlich sparen dafür sage ich nicht,aber es gibt hier einige die von so einem Betrag komplett leben.Also würde ich nicht zu vorschnell eine Meinung bilden über Kauf.
Wir sind nun beide fast 50 und schuldenfrei.Haben ausreichen Geld für alles mögliche und müssen keinen Rausschmiss usw. fürchten.
Man muss eben was dafür tun,das Geld muss reinkommen...aber wenigstens haste dann auch was dafür. Miete finanziert im Prinzip jemand anderen seinen Lebensabend,man selber hat nichts davon.
den man als Familie mit 3 Kindern braucht einfach mittlerweile so teuer,
das sehen wir einfach nicht ein (wenn man überhaupt großen Wohnraum
bekommt, sprich 4-5 Zimmer, eher 5 bei 3 Kindern)
Unser Haus hat 7 Zimmer.Sowas zur Miete käme uns viel teurer und mit dieser Kapazität findet sich kaum etwas.
Aber dafür gibts 150qm 2 Raum Wohnungen mit bescheuerten Grundrissen.![]()
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