Mütter- und Schwangerenforum

Attachment Parenting

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08.04.2016 13:50

Ach ja, wir haben viele Freunde und Bekannte, treffen uns aber sehr selten und unregelmäßig. Ich bin jetzt auch nicht so der 'Ich brauche jeden Tag Bespaßung'-Typ, ich bin lieber zu Hause, mit meiner Familie, erledige meine Sachen! Aber eben nicht ausschließlich, sondern ich halte trotzdem Kontakt zur Außenwelt!
08.04.2016 13:50
Ich weiss garnicht, ob das alles noch mit Erziehungsmodellen zu tun hat,oder mit dem Anspruch an sich selbst ,an den der Kinder und den Anspruch der Gesellschaft.
Ich selbst versuche meinen Kindern auch das Leben möglichst einfach zu gestalten(in jeder Hinsicht), aber die Erwartung von aussen lässt es oft schwierig sein.
Und ich rede grad nur von Alltagsdingen.
Ältester Sohn fast 18,krank und muss sich krank melden beim Kindergarten und der Schule. Mach ich natürlich- was bekommt man zu hören?Der Bengel ist fast erwachsen und Mutti muss sich kümmern?!Ich muss nicht, aber ich bin froh,wenn das kranke Kind schläft und sich nicht um sowas kümmern muss.
Gleiches krankes Kind muss zum Arzt,ich mach nen Termin und fahre ihn.Gleiche Reaktion....Kind fast erwachsen und Mutti muss.
Und damit werden mein Kind(was für ne Lusche)und ich (Übermutter) abgestempelt.
Mir ist es egal,meinem Kind (noch)auch,aber es gibt Kinder, die nehmen es sich zu Herzen und fragen vielleicht irgendwann:"warum hast Du mich nicht machen lassen,die Leute denken,dass.....)

Ich glaub ,wie man es macht,es kann gut gehen,oder auch nicht.
MiramitLionel
7559 Beiträge
08.04.2016 13:51
Zitat von silbermarie:

Zitat von silbermarie:

Zitat von MiramitLionel:

Zitat von silbermarie:

Ich bin knapp 30, noch ein relativ geburtenstarker Jahrgang. Hier müssen die Kinder jetzt in eine der Grundschulen der nahegelegenen Stadt.
Und wenn dann noch die Ganztagsschulen mehr und mehr in Mode kommen, ist es ganz aus mit "in der Freizeit Nachbarskinder kennenlernen"

Eine Frage, die mich bei all dem Sozialkontaktswahn interessiert: Wie viele Sozialkontakte haltet ihr denn für zwingend notwendig für eine gute Entwicklung des Kindes?
Es gibt da Studien ... aber die reiße ich erst an, wenn ich hier eine Antwort habe


Also mein Freund ist 32, ich bin 24 und es war bei uns ähnlich und ist es auch immer noch. Früher gingen bei uns die Kinder vom Dorf in einen Kindergarten und in eine Schule und heute auch noch

Ich finde, man kann nie genug Freunde haben. Mein Freund hat viele Freunde, unterschiedliche Freundeskreise und die halten wirklich zusammen. Spielen gemeinsam Fußball, heute z.B. ist die Beerdigung der Mutter eines Freundes, da geht er hin. Wenn ein Elternteil eines Freundes stirbt, halten sie zusammen, wenn einer sich zusäuft und zum Affen macht, helfen sie ihm. Sie gehen durch dick und dünn und das nun seit 30 Jahren (mit manchem ist er erst seit 10 Jahren befreundet, aber auch da herrscht enger Zusammenhalt). Und wenn ihn einer nachts um 3 anruft, weil er besoffen ist und nicht heimkommt, dann hilft er und auch die anderen immer. Ich finde sowas sehr wichtig


Puh, also da bin ich ganz anderer Meinung. Ich würde so eine Truppe als extrem belastend empfinden und würde auch an die Decke gehen, wenn bei meinem Mann jeden Tag irgendwelche "Kumpels" auf der Matte stehen würden (zum Glück ist er zu alt für Kumpels )
Das wäre für mich sogar ein Trennungsgrund.

Aber ich glaube, wir sind eh Paradebeispiele für diese Studie


Nochmal kurz: Du akzeptierst, dass dein Mann Freunde hat, die nachts um 3 besoffen bei euch anrufen?
Das würde mir im Traum nicht einfallen


Seine Freunde gehen am Wochenende weg. Wenn nun ab und an Samstag Nacht einer anruft, er sei besoffen und sei ein Notfall, ja, dann akzeptiere ich das Es sind aber tatsächlich die meisten davon studierte Leute, aber eben auch einfach Bauern mit dabei (im wahrsten Sinne des Wortes). Er kommt vom Dorf, ich auch, aber aus einem erzkonservativen Dorf in Bayern
08.04.2016 13:52
Zitat von DieW:

Ich weiss garnicht, ob das alles noch mit Erziehungsmodellen zu tun hat,oder mit dem Anspruch an sich selbst ,an den der Kinder und den Anspruch der Gesellschaft.
Ich selbst versuche meinen Kindern auch das Leben möglichst einfach zu gestalten(in jeder Hinsicht), aber die Erwartung von aussen lässt es oft schwierig sein.
Und ich rede grad nur von Alltagsdingen.
Ältester Sohn fast 18,krank und muss sich krank melden beim Kindergarten und der Schule. Mach ich natürlich- was bekommt man zu hören?Der Bengel ist fast erwachsen und Mutti muss sich kümmern?!Ich muss nicht, aber ich bin froh,wenn das kranke Kind schläft und sich nicht um sowas kümmern muss.
Gleiches krankes Kind muss zum Arzt,ich mach nen Termin und fahre ihn.Gleiche Reaktion....Kind fast erwachsen und Mutti muss.
Und damit werden mein Kind(was für ne Lusche)und ich (Übermutter) abgestempelt.
Mir ist es egal,meinem Kind (noch)auch,aber es gibt Kinder, die nehmen es sich zu Herzen und fragen vielleicht irgendwann:"warum hast Du mich nicht machen lassen,die Leute denken,dass.....)

Ich glaub ,wie man es macht,es kann gut gehen,oder auch nicht.


Meine Mutter hat uns bis zum Abitur die Schultaschen gepackt und das Frühstück gemacht.
Die Mitschüler waren alle neidisch
08.04.2016 13:53
Zitat von MiramitLionel:

Zitat von silbermarie:

Ich hoffe sehr für meine Kinder, dass diese Entwicklung deutlich fortgeschritten ist, wenn sie ins Berufsleben einsteigen.
Ich finde es auch ganz toll und sinnvoll, dass immer mehr große Unternehmen mittlerweile flexible Arbeitszeiten haben. Das ist nicht nur für Leute günstig, die dann ein besseres Zeitmanagement für die Familie einrichten können, sondern auch für jene, die z.B. abends wesentlich produktiver sind als am frühen Morgen. So profitiert am Ende auch das Unternehmen von der erhöhten Produktivität seiner Mitarbeiter.
Aber in Deutschland hat man ja größtenteils immer noch um spätestens 8 Uhr im Büro strammzustehen. Und wenn dann da so ein Mensch wie ich kommt, der bis ca. 14 Uhr eigentlich nurmehr scheintot ist, na Prost... würde ich aber so ab Nachmittag bis Spätabends da einberufen, würde ich sehr viel mehr beitragen können.
Mein Mann arbeitet auch lieber nachmittags und abends. Bei ihm geht das ja auch relativ einfach.
Aber in Deutschland ist das halt alles noch so genormt. "Man" darf nicht lang schlafen, sonst ist "man" schluderig... usw.


Hier ist es so, dass mein Freund anfängt, wann er will. Er ist immer erst gegen 9 bei der Arbeit sein muss, wir bringen morgens meinen Kleinen gemeinsam in den Kindergarten. Allerdings muss er halt bis mindestens 16 Uhr dort sein, da er erreichbar sein muss, wenn was nicht passt etc. Er hat einen relativ chilligen Beruf muss ich sagen, würde ich dann auch gern mal haben Aber natürlich ist das nicht der Regelfall.


würde ich so arbeiten können wie ich will hätte ich auch viel mehr zeit für mein Kind. Ich bin ein Frühaufsteher und würde am liebsten von 5-14 Uhr arbeiten um dann den nachmittag mit Niklas verbringen zu können. Kernarbeitszeit beginnt aber erst um 7, alles vorher wird nicht als Arbeitszeit angerechnet, daher sitz ich hier bis 16 uhr fest und seh mein Kind in der Woche für max. 1,5-2 stunden bevor er ins bettchen muss.
08.04.2016 13:55
Zitat von silbermarie:

Zitat von DieW:

Ich weiss garnicht, ob das alles noch mit Erziehungsmodellen zu tun hat,oder mit dem Anspruch an sich selbst ,an den der Kinder und den Anspruch der Gesellschaft.
Ich selbst versuche meinen Kindern auch das Leben möglichst einfach zu gestalten(in jeder Hinsicht), aber die Erwartung von aussen lässt es oft schwierig sein.
Und ich rede grad nur von Alltagsdingen.
Ältester Sohn fast 18,krank und muss sich krank melden beim Kindergarten und der Schule. Mach ich natürlich- was bekommt man zu hören?Der Bengel ist fast erwachsen und Mutti muss sich kümmern?!Ich muss nicht, aber ich bin froh,wenn das kranke Kind schläft und sich nicht um sowas kümmern muss.
Gleiches krankes Kind muss zum Arzt,ich mach nen Termin und fahre ihn.Gleiche Reaktion....Kind fast erwachsen und Mutti muss.
Und damit werden mein Kind(was für ne Lusche)und ich (Übermutter) abgestempelt.
Mir ist es egal,meinem Kind (noch)auch,aber es gibt Kinder, die nehmen es sich zu Herzen und fragen vielleicht irgendwann:"warum hast Du mich nicht machen lassen,die Leute denken,dass.....)

Ich glaub ,wie man es macht,es kann gut gehen,oder auch nicht.


Meine Mutter hat uns bis zum Abitur die Schultaschen gepackt und das Frühstück gemacht.
Die Mitschüler waren alle neidisch


War bei mir auch so und Mamas Brote waren einfach leckerer,als meine.
Und ich würde es auch machen, aber Brote für die Schule sind ab einem gewissen Alter mittlerweile uncool.....
MiramitLionel
7559 Beiträge
08.04.2016 13:55
Zitat von nicole2104:

Zitat von MiramitLionel:

Zitat von silbermarie:

Ich hoffe sehr für meine Kinder, dass diese Entwicklung deutlich fortgeschritten ist, wenn sie ins Berufsleben einsteigen.
Ich finde es auch ganz toll und sinnvoll, dass immer mehr große Unternehmen mittlerweile flexible Arbeitszeiten haben. Das ist nicht nur für Leute günstig, die dann ein besseres Zeitmanagement für die Familie einrichten können, sondern auch für jene, die z.B. abends wesentlich produktiver sind als am frühen Morgen. So profitiert am Ende auch das Unternehmen von der erhöhten Produktivität seiner Mitarbeiter.
Aber in Deutschland hat man ja größtenteils immer noch um spätestens 8 Uhr im Büro strammzustehen. Und wenn dann da so ein Mensch wie ich kommt, der bis ca. 14 Uhr eigentlich nurmehr scheintot ist, na Prost... würde ich aber so ab Nachmittag bis Spätabends da einberufen, würde ich sehr viel mehr beitragen können.
Mein Mann arbeitet auch lieber nachmittags und abends. Bei ihm geht das ja auch relativ einfach.
Aber in Deutschland ist das halt alles noch so genormt. "Man" darf nicht lang schlafen, sonst ist "man" schluderig... usw.


Hier ist es so, dass mein Freund anfängt, wann er will. Er ist immer erst gegen 9 bei der Arbeit sein muss, wir bringen morgens meinen Kleinen gemeinsam in den Kindergarten. Allerdings muss er halt bis mindestens 16 Uhr dort sein, da er erreichbar sein muss, wenn was nicht passt etc. Er hat einen relativ chilligen Beruf muss ich sagen, würde ich dann auch gern mal haben Aber natürlich ist das nicht der Regelfall.


würde ich so arbeiten können wie ich will hätte ich auch viel mehr zeit für mein Kind. Ich bin ein Frühaufsteher und würde am liebsten von 5-14 Uhr arbeiten um dann den nachmittag mit Niklas verbringen zu können. Kernarbeitszeit beginnt aber erst um 7, alles vorher wird nicht als Arbeitszeit angerechnet, daher sitz ich hier bis 16 uhr fest und seh mein Kind in der Woche für max. 1,5-2 stunden bevor er ins bettchen muss.


Er hat es so aufgrund seines Jobs schon sehr gut, aber er hat wohl relativ große Verantwortung und auch zeitweise dann so Zeitdruck, dass er spätabends manchmal heimkommt. Wir haben hier den Vorteil, seine Arbeitsstelle ist um die Ecke, er kann, wenn irgendwas ist, auch den Kleinen vom Kindergarten abholen und geht dann wieder arbeiten. Aber so hat alles auch mal seine Schattenseiten.
08.04.2016 14:02
Zitat von silbermarie:

Zitat von DieW:

Ich weiss garnicht, ob das alles noch mit Erziehungsmodellen zu tun hat,oder mit dem Anspruch an sich selbst ,an den der Kinder und den Anspruch der Gesellschaft.
Ich selbst versuche meinen Kindern auch das Leben möglichst einfach zu gestalten(in jeder Hinsicht), aber die Erwartung von aussen lässt es oft schwierig sein.
Und ich rede grad nur von Alltagsdingen.
Ältester Sohn fast 18,krank und muss sich krank melden beim Kindergarten und der Schule. Mach ich natürlich- was bekommt man zu hören?Der Bengel ist fast erwachsen und Mutti muss sich kümmern?!Ich muss nicht, aber ich bin froh,wenn das kranke Kind schläft und sich nicht um sowas kümmern muss.
Gleiches krankes Kind muss zum Arzt,ich mach nen Termin und fahre ihn.Gleiche Reaktion....Kind fast erwachsen und Mutti muss.
Und damit werden mein Kind(was für ne Lusche)und ich (Übermutter) abgestempelt.
Mir ist es egal,meinem Kind (noch)auch,aber es gibt Kinder, die nehmen es sich zu Herzen und fragen vielleicht irgendwann:"warum hast Du mich nicht machen lassen,die Leute denken,dass.....)

Ich glaub ,wie man es macht,es kann gut gehen,oder auch nicht.


Meine Mutter hat uns bis zum Abitur die Schultaschen gepackt und das Frühstück gemacht.
Die Mitschüler waren alle neidisch


Hat meine Schwiemu auch, sie hat alles gemacht für ihre Kinder und macht es heute noch. Führt dazu das meine Schwägerin mit ihren 35 Jahren sich nicht traut einen Arzttermin für sich auszumachen und ich lange bei Männe gebraucht habe das er selbstständiger wurde und er merkte das ich nicht Hotel-Mama bin die ihm alles hinterher trägt.

Von meinen eigenen Eltern hätte ich dagegen gerne etwas mehr gehabt. ich war schon in der ersten Klasse ein Schlüsselkind und immer alleine und wurde so zwangsweise sehr früh sehr selbstständig, hat auch seine Vorteile aber auf der Gefühlsebene bin ich echt ein Krüppel und mir fehlt es da echt an Selbstwertgefühl.

Daher denke ich das weder der eine noch der andere "extreme" weg der richtige ist, man muss einen guten Mittelweg zwischen der bedürfnisorientieren Erziehung und den Erwartungen der Gesellschaft finden um seine Kinder für alle Lebenslagen zu wappnen.
08.04.2016 14:13
Zitat von nicole2104:

Zitat von silbermarie:

Zitat von DieW:

Ich weiss garnicht, ob das alles noch mit Erziehungsmodellen zu tun hat,oder mit dem Anspruch an sich selbst ,an den der Kinder und den Anspruch der Gesellschaft.
Ich selbst versuche meinen Kindern auch das Leben möglichst einfach zu gestalten(in jeder Hinsicht), aber die Erwartung von aussen lässt es oft schwierig sein.
Und ich rede grad nur von Alltagsdingen.
Ältester Sohn fast 18,krank und muss sich krank melden beim Kindergarten und der Schule. Mach ich natürlich- was bekommt man zu hören?Der Bengel ist fast erwachsen und Mutti muss sich kümmern?!Ich muss nicht, aber ich bin froh,wenn das kranke Kind schläft und sich nicht um sowas kümmern muss.
Gleiches krankes Kind muss zum Arzt,ich mach nen Termin und fahre ihn.Gleiche Reaktion....Kind fast erwachsen und Mutti muss.
Und damit werden mein Kind(was für ne Lusche)und ich (Übermutter) abgestempelt.
Mir ist es egal,meinem Kind (noch)auch,aber es gibt Kinder, die nehmen es sich zu Herzen und fragen vielleicht irgendwann:"warum hast Du mich nicht machen lassen,die Leute denken,dass.....)

Ich glaub ,wie man es macht,es kann gut gehen,oder auch nicht.


Meine Mutter hat uns bis zum Abitur die Schultaschen gepackt und das Frühstück gemacht.
Die Mitschüler waren alle neidisch


Hat meine Schwiemu auch, sie hat alles gemacht für ihre Kinder und macht es heute noch. Führt dazu das meine Schwägerin mit ihren 35 Jahren sich nicht traut einen Arzttermin für sich auszumachen und ich lange bei Männe gebraucht habe das er selbstständiger wurde und er merkte das ich nicht Hotel-Mama bin die ihm alles hinterher trägt.

Von meinen eigenen Eltern hätte ich dagegen gerne etwas mehr gehabt. ich war schon in der ersten Klasse ein Schlüsselkind und immer alleine und wurde so zwangsweise sehr früh sehr selbstständig, hat auch seine Vorteile aber auf der Gefühlsebene bin ich echt ein Krüppel und mir fehlt es da echt an Selbstwertgefühl.

Daher denke ich das weder der eine noch der andere "extreme" weg der richtige ist, man muss einen guten Mittelweg zwischen der bedürfnisorientieren Erziehung und den Erwartungen der Gesellschaft finden um seine Kinder für alle Lebenslagen zu wappnen.


Natürlich sollte ein erwachsener Mensch in der Lage sein,sich Termine zu holen, oder sich krankzumelden.Aber wenn ich wirklich ernsthaft krank bin,bin ich auch froh,wenn mirn jemand sowas abnimmt.Mein Mann war kürzlich wirklich doll krank,da hab ich beim Arzt angerufen.Trotzdem kann er es und macht es im Normalfall auch.

Und Hotel Mama?!Mein Sohn wird noch mindestens 4 Jahre zu Hause wohnen.Also wird für ihn auch gekocht und gewaschen.Allerdings ist er auch in der Lage,das allein zu machen.Nur warum sollte er?
Ob seine Stiefmutter nun 5 Kartoffeln kocht,oder 8.....
08.04.2016 14:17
Und sowas muss man im Normalfall nicht beibringen,denn Kinder sind interessiert und wollen mithelfen(bis zu einem gewissen Alter ).
Also wenn Kinder oft genug gesehen haben, wie die Waschmaschine funktioniert, dann können sie es.
MiramitLionel
7559 Beiträge
08.04.2016 14:18
Zitat von DieW:

Zitat von nicole2104:

Zitat von silbermarie:

Zitat von DieW:

Ich weiss garnicht, ob das alles noch mit Erziehungsmodellen zu tun hat,oder mit dem Anspruch an sich selbst ,an den der Kinder und den Anspruch der Gesellschaft.
Ich selbst versuche meinen Kindern auch das Leben möglichst einfach zu gestalten(in jeder Hinsicht), aber die Erwartung von aussen lässt es oft schwierig sein.
Und ich rede grad nur von Alltagsdingen.
Ältester Sohn fast 18,krank und muss sich krank melden beim Kindergarten und der Schule. Mach ich natürlich- was bekommt man zu hören?Der Bengel ist fast erwachsen und Mutti muss sich kümmern?!Ich muss nicht, aber ich bin froh,wenn das kranke Kind schläft und sich nicht um sowas kümmern muss.
Gleiches krankes Kind muss zum Arzt,ich mach nen Termin und fahre ihn.Gleiche Reaktion....Kind fast erwachsen und Mutti muss.
Und damit werden mein Kind(was für ne Lusche)und ich (Übermutter) abgestempelt.
Mir ist es egal,meinem Kind (noch)auch,aber es gibt Kinder, die nehmen es sich zu Herzen und fragen vielleicht irgendwann:"warum hast Du mich nicht machen lassen,die Leute denken,dass.....)

Ich glaub ,wie man es macht,es kann gut gehen,oder auch nicht.


Meine Mutter hat uns bis zum Abitur die Schultaschen gepackt und das Frühstück gemacht.
Die Mitschüler waren alle neidisch


Hat meine Schwiemu auch, sie hat alles gemacht für ihre Kinder und macht es heute noch. Führt dazu das meine Schwägerin mit ihren 35 Jahren sich nicht traut einen Arzttermin für sich auszumachen und ich lange bei Männe gebraucht habe das er selbstständiger wurde und er merkte das ich nicht Hotel-Mama bin die ihm alles hinterher trägt.

Von meinen eigenen Eltern hätte ich dagegen gerne etwas mehr gehabt. ich war schon in der ersten Klasse ein Schlüsselkind und immer alleine und wurde so zwangsweise sehr früh sehr selbstständig, hat auch seine Vorteile aber auf der Gefühlsebene bin ich echt ein Krüppel und mir fehlt es da echt an Selbstwertgefühl.

Daher denke ich das weder der eine noch der andere "extreme" weg der richtige ist, man muss einen guten Mittelweg zwischen der bedürfnisorientieren Erziehung und den Erwartungen der Gesellschaft finden um seine Kinder für alle Lebenslagen zu wappnen.


Natürlich sollte ein erwachsener Mensch in der Lage sein,sich Termine zu holen, oder sich krankzumelden.Aber wenn ich wirklich ernsthaft krank bin,bin ich auch froh,wenn mirn jemand sowas abnimmt.Mein Mann war kürzlich wirklich doll krank,da hab ich beim Arzt angerufen.Trotzdem kann er es und macht es im Normalfall auch.

Und Hotel Mama?!Mein Sohn wird noch mindestens 4 Jahre zu Hause wohnen.Also wird für ihn auch gekocht und gewaschen.Allerdings ist er auch in der Lage,das allein zu machen.Nur warum sollte er?
Ob seine Stiefmutter nun 5 Kartoffeln kocht,oder 8.....


Die Mutter meines Freundes wäscht bis heute für ihn. Er hat bis 28 daheim gewohnt und da wurde für ihn mitgekocht und alles erledigt. Sein Bruder wohnt nun mit 27 auch noch daheim und aus beiden ist was geworden

Mich hat mein Vater sehr verwöhnt. Bin mit 17 ausgezogen, bis dahin hat er mir sogar meine Bettwäsche gewechselt, aber ich bin froh drum. Es war eine tolle Zeit ! Er ist mit mir aufgestanden, hat Brote gemacht etc und mich von der Schule abgeholt.
LIttleOne13
26290 Beiträge
08.04.2016 14:21
Zitat von DieW:

Und sowas muss man im Normalfall nicht beibringen,denn Kinder sind interessiert und wollen mithelfen(bis zu einem gewissen Alter ).
Also wenn Kinder oft genug gesehen haben, wie die Waschmaschine funktioniert, dann können sie es.


Stimmt. Die Eule bedient zielsicher Wasch- und Spülmaschine. Mit 2,5!
08.04.2016 14:23
Zitat von LIttleOne13:

Zitat von DieW:

Und sowas muss man im Normalfall nicht beibringen,denn Kinder sind interessiert und wollen mithelfen(bis zu einem gewissen Alter ).
Also wenn Kinder oft genug gesehen haben, wie die Waschmaschine funktioniert, dann können sie es.


Stimmt. Die Eule bedient zielsicher Wasch- und Spülmaschine. Mit 2,5!


Sehr praktisch ,dann noch aufhängen und gegebenfalls bügeln und Du hast ne Menge Zeit gespart.....
08.04.2016 14:25
Zitat von LIttleOne13:

Zitat von DieW:

Und sowas muss man im Normalfall nicht beibringen,denn Kinder sind interessiert und wollen mithelfen(bis zu einem gewissen Alter ).
Also wenn Kinder oft genug gesehen haben, wie die Waschmaschine funktioniert, dann können sie es.


Stimmt. Die Eule bedient zielsicher Wasch- und Spülmaschine. Mit 2,5!

Hannelore auch. Naja, sie reißt Socken von der Leine und wirft sie wieder in die Waschmaschine aber immerhin hat sie das Prinzip bereits verstanden
08.04.2016 14:33
Mein kleiner Sohn(14 Monate)hat gestern beim Wäsche aufhängen draussen geholfen. Mit seinen feuchten Sandfingern hat er zwar mehr "Unheil" angerichtet,aber er war stolz wie Bolle.
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