interessanter Artikel zur Kindererziehung
01.05.2018 13:28
Zitat von Schnecke510:
Zitat von Titania:
im Grunde genommen beschreibt der Artikel ja genau das. Die Eltern trauen ihrem Kind nicht einmal zu, die kurze Strecke vom Schuleingang bis ins Klassenzimmer alleine zu gehen. Also ganz normale alltägliche Dinge werden schon zu Problemen! Darum geht es doch. Dass man überhaupt schon darüber diskutieren muss, ist doch eigentlich kaum zu glauben.
Nur als Einwurf: Meint ihr wirklich, es geht um mangelndes Vertrauen? Ich vermute bei solchen Eltern eher Wichtigtuerei und zu viel Zeit.![]()
![]()
es geht darum, dass sie das Verhalten indirekt damit ja unterstützen. Somit trauen sie es ihnen nicht zu, scheuen der Auseinandersetzung , bedauern das arme Kind oder aus welchen Gründen auch immer.
01.05.2018 13:34
Zitat von cooky:
Zitat von Marie2010:
Zitat von Seramonchen:
Zitat von Marie2010:
...
Dann müssen da eben Polizei oder Ordnungsamt eingreifen. Bringt doch nichts, sich drüber aufzuregen. Das ändert ja nichts. An die Schule wenden, die gibt der Zuständigen stelle Bescheid und dann nimmt das seinen Gang.
Nö, wenn es für die Familie so passt, müssen sie mal eben dezent gar nichts.
Polizei, Ordnungsamt alles schon da gewesen. Interessiert die einfach nicht.
Ach komm, jetzt erzähl doch nicht so einen Müll! "Wenn es für die Familie so passt..." Redest Du auch noch so gequirllt daher, wenn irgendwann eine dieser "Für uns passt es so"-Mütter Dein Kind mit 60 km/h vor der Schule überfährt?!
Wenn sie mit ihrer, durch Zeitdruck entstehenden, Raserei jeden Tag Kinder gefährden, müssen sie sehr wohl was ändern!
Aber da haben wir es wieder. Regeln?! Für mich?! Neeein, ich MUSS gar nix! Musste ich schon als Kind nicht.
Bei uns wird es wohl darauf hinauslaufen, dass die Straße vor der Schule jetzt gesperrt wird und nur noch Anwohner da langfahren dürfen. Spätestens dann müssen die gnädigen Damen (komischerweise sind es wohl tatsächlich immer Mütter, keine Väter) anders planen.
Das war allerdings schon bei uns vor 25 Jahren so, dass sie Straße direkt vor der Schule nur noch den Bussen befahren werden darf bis 13.15 Uhr. Das kenn ich an Grundschulen gar nicht anders.
Und ich glaube, das mit den Regeln und dem Müssen wurde einfach immer noch nicht verstanden![]()
Ist hier halt nicht so. Hier können Straßen, auch vor Schulen, überall ganz normal befahren werden. Das höchste ist mal eine 30er Zone.
01.05.2018 13:40
es geht hier auch nur um die uneinsichtigen Eltern. Dass man ein Kind am Anfang begleitet, ist selbstverständlich. Aber nach einem halben Jahr sollte das Kind auch ohne die Eltern es schaffen alleine zum Klassenraum zu gehen. Es sind ja nur ein paar Schritte, die man mit 6 Jahren schon bewältigen sollte. Denn die Kinder schaffen es ja auch vom Klassenzimmer zur Toilette während des Unterrichts. Also wird hier sicherlich nicht Unmögliches von ihnen abverlangt. Aber da gibt es eben immer Eltern, die sich so im Recht sehen und gar nicht merken, wie uneinsichtig sie sind. Sie sehen immer nur sich und ihr Kind, alle anderen interessieren nicht. Sie verlangen damit anderen (Lehrern, Erziehern, anderen Kindern) viel ab, aber Hauptsache sie schonen ihr Kind und verlangen ihm bloß nichts ab. Denn die 10 Schritte vom Schuleingang zum Klassenraum scheint schon für einige Eltern eine unbewältigbare Aufgabe zu sein, die man seinen Kindern nicht zutrauen kann.
01.05.2018 13:46
Hmmm,ich klinke mich einfach mal mit ein.Den Bericht selber empfinde ich ehrlichgesagt als etwas sehr zu allg. gehalten. Glaube nicht,dass solche Eltern in der Überzahl sind.
Ich selber wurde recht früh zur Selbstständigkeit begleitet (Ich hasse das Wort Erziehung=erzogen),hatte aber auch entsprechende großzügige Freiheiten,um mich entsprechend zu entwickeln.
Die Begleitung mit meinem eigenen Kind handhabe ich ähnlich,auch wenn das bedeutet,dass unser Alltag manchesmal ganz schön auf dem Kopf stehen kann. Was man muss/sollte/kann oder auch darf,sollte jeder für sich selber entscheiden.
Ich finde nicht,dass sich die Welt im Gegensatz zu früher groß geändert hat,Nur wird es heute schneller publik gemacht bez. Gefahren z.B.
Konflikte/Anzickereien/Nörgeleien gibt es hier auch und dem gehe ich auch nicht aus dem Wege.Ja es ist ein Geduldsspiel,welches wir aber aufgrund der Konsequenz gut in Griff haben. Auch gibt es in diesem Hause gewisse Abmachungen,an die sich jeder halten möge....bin kein Freund von einer strengen Regelaufstellung.
Aber mal im Ernst,gerade so ein Thema freut sich doch auf Futter und bei manchen Antworten hier,finde ich,dass es schon etwas am eigentlichen Thema wieder vorbeigeht.
Klar ist gerade dieses Thema sicher ein extremer Zwiespalt.Und ja durch meinen Beruf in der Kita,sind mir solche Eltern durchaus bekannt und auch entsprechend anstrengend bez. auf den Kita-Alltag. Aber andersrum ist es auch super schwer mit solchen Eltern(teilen) zu sprechen und die passenden Worte zu finden,da viele einfach sehr verbohrt sind (leider)
Ich selber wurde recht früh zur Selbstständigkeit begleitet (Ich hasse das Wort Erziehung=erzogen),hatte aber auch entsprechende großzügige Freiheiten,um mich entsprechend zu entwickeln.
Die Begleitung mit meinem eigenen Kind handhabe ich ähnlich,auch wenn das bedeutet,dass unser Alltag manchesmal ganz schön auf dem Kopf stehen kann. Was man muss/sollte/kann oder auch darf,sollte jeder für sich selber entscheiden.
Ich finde nicht,dass sich die Welt im Gegensatz zu früher groß geändert hat,Nur wird es heute schneller publik gemacht bez. Gefahren z.B.
Konflikte/Anzickereien/Nörgeleien gibt es hier auch und dem gehe ich auch nicht aus dem Wege.Ja es ist ein Geduldsspiel,welches wir aber aufgrund der Konsequenz gut in Griff haben. Auch gibt es in diesem Hause gewisse Abmachungen,an die sich jeder halten möge....bin kein Freund von einer strengen Regelaufstellung.
Aber mal im Ernst,gerade so ein Thema freut sich doch auf Futter und bei manchen Antworten hier,finde ich,dass es schon etwas am eigentlichen Thema wieder vorbeigeht.
Klar ist gerade dieses Thema sicher ein extremer Zwiespalt.Und ja durch meinen Beruf in der Kita,sind mir solche Eltern durchaus bekannt und auch entsprechend anstrengend bez. auf den Kita-Alltag. Aber andersrum ist es auch super schwer mit solchen Eltern(teilen) zu sprechen und die passenden Worte zu finden,da viele einfach sehr verbohrt sind (leider)
01.05.2018 14:03
Zitat von Titania:
Zitat von Schnecke510:
Zitat von Titania:
im Grunde genommen beschreibt der Artikel ja genau das. Die Eltern trauen ihrem Kind nicht einmal zu, die kurze Strecke vom Schuleingang bis ins Klassenzimmer alleine zu gehen. Also ganz normale alltägliche Dinge werden schon zu Problemen! Darum geht es doch. Dass man überhaupt schon darüber diskutieren muss, ist doch eigentlich kaum zu glauben.
Nur als Einwurf: Meint ihr wirklich, es geht um mangelndes Vertrauen? Ich vermute bei solchen Eltern eher Wichtigtuerei und zu viel Zeit.![]()
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es geht darum, dass sie das Verhalten indirekt damit ja unterstützen. Somit trauen sie es ihnen nicht zu, scheuen der Auseinandersetzung , bedauern das arme Kind oder aus welchen Gründen auch immer.
Das ist doch ein totaler unsaubere Schluss. Woher nimmst du das mit dem nicht trauen denn immer.
01.05.2018 14:25
Zitat von cooky:
Zitat von Titania:
Zitat von Schnecke510:
Zitat von Titania:
im Grunde genommen beschreibt der Artikel ja genau das. Die Eltern trauen ihrem Kind nicht einmal zu, die kurze Strecke vom Schuleingang bis ins Klassenzimmer alleine zu gehen. Also ganz normale alltägliche Dinge werden schon zu Problemen! Darum geht es doch. Dass man überhaupt schon darüber diskutieren muss, ist doch eigentlich kaum zu glauben.
Nur als Einwurf: Meint ihr wirklich, es geht um mangelndes Vertrauen? Ich vermute bei solchen Eltern eher Wichtigtuerei und zu viel Zeit.![]()
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es geht darum, dass sie das Verhalten indirekt damit ja unterstützen. Somit trauen sie es ihnen nicht zu, scheuen der Auseinandersetzung , bedauern das arme Kind oder aus welchen Gründen auch immer.
Das ist doch ein totaler unsaubere Schluss. Woher nimmst du das mit dem nicht trauen denn immer.
Das nicht zutrauen ist darauf bezogen, daß die Eltern wohlmöglich denken, wenn sie ihren Kindern sagen, so jetzt habe ich dich schon ganz oft ins Klassenzimmer begleitet, du kennst den Weg, die Kinder, deine Lehrer. Ab jetzt gehst du alleine, dass schaffst du. Dass für das Kind damit eine Welt zusammenbricht. Sie trauen ihnen das somit nicht zu. So denke ich, ist es gemeint.
01.05.2018 16:23
Ich schreibe jetzt mal nicht aus Sicht einer Mutter,sondern von mir als Kind das nie musste.
Ich musste wenig-nur pünktlich sein.Ansonsten wurde mir auf Wunsch alles abgenommen,soweit es möglich war.Keine Ansprüche,kein"Du musst aber...".
Sogar mit 17 wurde ich noch zur Schule gefahren und wieder abgeholr(wenn ich es wollte).
Haushalt,Kochen(nur der Müll war mein Job).,ansonsten Nööööööö.
Glücklich sollte ich sein,das war das Ziel meiner Familie.
Ich musste nicht jobben für den Führerschein,nicht fürs Auto und auch nicht für die 1.Wohnungseinrichtung.
Und was soll ich sagen,ich bin ein selbstständiger Mensch .Ich danke meiner Familie ,dass sie mir eine Kindheit geschenkt haben,in der ich so sein konnte,wie ich war ,ohne Zwang und den Gedanken daran,was andere über mich/uns denken.
Und Nein,dass ist keine neue Methode.Meine Großeltern sind Jahrgang 1919 und 1924 und meine Eltern 1953 und 1958.Es gab auch damals schon Menschen,die die Bedürfnisse der Kinder in den Vordergrund gestellt haben.
Ich musste wenig-nur pünktlich sein.Ansonsten wurde mir auf Wunsch alles abgenommen,soweit es möglich war.Keine Ansprüche,kein"Du musst aber...".
Sogar mit 17 wurde ich noch zur Schule gefahren und wieder abgeholr(wenn ich es wollte).
Haushalt,Kochen(nur der Müll war mein Job).,ansonsten Nööööööö.
Glücklich sollte ich sein,das war das Ziel meiner Familie.
Ich musste nicht jobben für den Führerschein,nicht fürs Auto und auch nicht für die 1.Wohnungseinrichtung.
Und was soll ich sagen,ich bin ein selbstständiger Mensch .Ich danke meiner Familie ,dass sie mir eine Kindheit geschenkt haben,in der ich so sein konnte,wie ich war ,ohne Zwang und den Gedanken daran,was andere über mich/uns denken.
Und Nein,dass ist keine neue Methode.Meine Großeltern sind Jahrgang 1919 und 1924 und meine Eltern 1953 und 1958.Es gab auch damals schon Menschen,die die Bedürfnisse der Kinder in den Vordergrund gestellt haben.
01.05.2018 16:48
Typisch Deutschland. Immer schön regeln und Schilder aufstellen. Hier werden in der Grundschule 99% der Kinder in die Schule gebracht, von der Vorschule bis zur 5. klasse. Mit dem Auto, zu Fuß, oder mit dem Fahrrad. Viele Eltern bringen die Kinder sogar bis rein. Das Schulgebäude ist hier ebenerdig, alle Klassenräume sind von außen zu betreten, es gibt keinen Flur. Ähnlich wie Motels. Versteht man das. Es rennen also nicht haufenweise Leute durch die Flure rennen, alle sind draußen auf dem Schulgelände unterwegs. Ich bringe meine Tochter manchmal bis zum Schulter, manchmal bis zum Klassenraum. Je nachdem, was sie möchte, manchmal auch wie es für mich besser passt. Tränen gibt es hier allerdings so gut wie keine, auch keine großen Abschiedsszenen. Ich weiß gar nicht, warum dieses allein zur Schule gehen immer so betont wird. Ich glaube, Hier gehen vielen Kinder nie allein zur Schule, und die werden trotzdem alle groß. Meine Tochter ist übrigens trotzdem recht selbständig. Sie redet zum Beispiel selbst mit der Bibliothekarin, wenn sie etwas sucht, oder bestellt im Restaurant ihr Essen. Sie ist schüchtern, aber ich ermutige sie. Wenn sie sich aber gar nciht traut, mache ich es eben für sie.
01.05.2018 17:03
Zitat von Marie2010:
Zitat von cooky:
Zitat von Marie2010:
Zitat von Seramonchen:
...
Polizei, Ordnungsamt alles schon da gewesen. Interessiert die einfach nicht.
Ach komm, jetzt erzähl doch nicht so einen Müll! "Wenn es für die Familie so passt..." Redest Du auch noch so gequirllt daher, wenn irgendwann eine dieser "Für uns passt es so"-Mütter Dein Kind mit 60 km/h vor der Schule überfährt?!
Wenn sie mit ihrer, durch Zeitdruck entstehenden, Raserei jeden Tag Kinder gefährden, müssen sie sehr wohl was ändern!
Aber da haben wir es wieder. Regeln?! Für mich?! Neeein, ich MUSS gar nix! Musste ich schon als Kind nicht.
Bei uns wird es wohl darauf hinauslaufen, dass die Straße vor der Schule jetzt gesperrt wird und nur noch Anwohner da langfahren dürfen. Spätestens dann müssen die gnädigen Damen (komischerweise sind es wohl tatsächlich immer Mütter, keine Väter) anders planen.
Das war allerdings schon bei uns vor 25 Jahren so, dass sie Straße direkt vor der Schule nur noch den Bussen befahren werden darf bis 13.15 Uhr. Das kenn ich an Grundschulen gar nicht anders.
Und ich glaube, das mit den Regeln und dem Müssen wurde einfach immer noch nicht verstanden![]()
Ist hier halt nicht so. Hier können Straßen, auch vor Schulen, überall ganz normal befahren werden. Das höchste ist mal eine 30er Zone.
Also dann brettern da in 50er Zonen aber doch sicher nicht nur Eltern durch? Dann ist das doch sogar nachvollziehbar, dass man sein Kind an so gefährlichen Straßen nicht immer gefährdet sehen will.
Da liegt das Problem doch eher bei der Stadt und der Straßenführung und dass man als Eltern anderen Autofahrern dort nicht vertrauen kann vernünftig zu fahren. 50er Zone direkt an einer Grundschule ist nun mal ein höherer Risikofaktor, als an einer Straße in der nur die Busse fahren dürfen.
Da sind das Problem doch nicht in erster Linie Eltern die ihren Kindern nichts zutrauen.
01.05.2018 17:04
Zitat von KittyKat:
Typisch Deutschland. Immer schön regeln und Schilder aufstellen. Hier werden in der Grundschule 99% der Kinder in die Schule gebracht, von der Vorschule bis zur 5. klasse. Mit dem Auto, zu Fuß, oder mit dem Fahrrad. Viele Eltern bringen die Kinder sogar bis rein. Das Schulgebäude ist hier ebenerdig, alle Klassenräume sind von außen zu betreten, es gibt keinen Flur. Ähnlich wie Motels. Versteht man das. Es rennen also nicht haufenweise Leute durch die Flure rennen, alle sind draußen auf dem Schulgelände unterwegs. Ich bringe meine Tochter manchmal bis zum Schulter, manchmal bis zum Klassenraum. Je nachdem, was sie möchte, manchmal auch wie es für mich besser passt. Tränen gibt es hier allerdings so gut wie keine, auch keine großen Abschiedsszenen. Ich weiß gar nicht, warum dieses allein zur Schule gehen immer so betont wird. Ich glaube, Hier gehen vielen Kinder nie allein zur Schule, und die werden trotzdem alle groß. Meine Tochter ist übrigens trotzdem recht selbständig. Sie redet zum Beispiel selbst mit der Bibliothekarin, wenn sie etwas sucht, oder bestellt im Restaurant ihr Essen. Sie ist schüchtern, aber ich ermutige sie. Wenn sie sich aber gar nciht traut, mache ich es eben für sie.
So ein Blick in andere Länder finde ich da immer sehr interessant.
Ich glaube auch, dass die radelnden Schüler (wie es hier viele tun) weltweit vielleicht gar nicht sooooo häufig sind beispielsweise.
01.05.2018 17:37
Zitat von cooky:
Zitat von Marie2010:
Zitat von cooky:
Zitat von Marie2010:
...
Das war allerdings schon bei uns vor 25 Jahren so, dass sie Straße direkt vor der Schule nur noch den Bussen befahren werden darf bis 13.15 Uhr. Das kenn ich an Grundschulen gar nicht anders.
Und ich glaube, das mit den Regeln und dem Müssen wurde einfach immer noch nicht verstanden![]()
Ist hier halt nicht so. Hier können Straßen, auch vor Schulen, überall ganz normal befahren werden. Das höchste ist mal eine 30er Zone.
Also dann brettern da in 50er Zonen aber doch sicher nicht nur Eltern durch? Dann ist das doch sogar nachvollziehbar, dass man sein Kind an so gefährlichen Straßen nicht immer gefährdet sehen will.
Da liegt das Problem doch eher bei der Stadt und der Straßenführung und dass man als Eltern anderen Autofahrern dort nicht vertrauen kann vernünftig zu fahren. 50er Zone direkt an einer Grundschule ist nun mal ein höherer Risikofaktor, als an einer Straße in der nur die Busse fahren dürfen.
Da sind das Problem doch nicht in erster Linie Eltern die ihren Kindern nichts zutrauen.
Doch, morgens sind es Mütter, die da angerast kommen und dann in zweiter Reihe parken.
Darum wurde ja nun schon x mal in Elternbriefen darum gebeten, die Kinder nicht vor der Schule abzusetzen, sondern auf einem Parkplatz, von dem aus die Kinder dann ein Stück den Bürgersteig lang gehen und dann durch einen Durchgang, wo keine Autos fahren.
Es ist ein Kreislauf. Die Eltern, die ihre Kinder eigentlich schon haben allein gehen lassen, bringen halt ihre Kinder jetzt auch wieder mit dem Auto, weil sie sagen, dass ihnen das einfach zu gefährlich ist. Und schon sind es noch mehr, die da morgens vorfahren.
Da bleibt dann irgendwann echt nur noch die Sperrung der Straße.
Die Polizei hat da schon mehrfach gestanden. Und es gab auch schon eine Aktion, wo die Kinder morgens die Autos angehalten haben, um die Fahrerinnen zur Rede zu stellen. Da wurde eben auch festgestellt, dass es alles Mütter sind, die selber ein Kind bringen.
An einer Stelle ist ein Parkverbot, weil die Busse nicht vernünftig wenden können, wenn da Autos stehen. Interessiert nicht! Da wird einfach geparkt und das Kind in aller Ruhe in die Schule begleitet. Ergebnis: Die Busse müssen die Kinder mitten auf der Straße rauslassen oder warten bis die Autos weg sind, dann kommen die Kinder manchmal zu spät zum Unterricht.
Über so viel Ignoranz mancher Mütter kann ich mich einfach aufregen.
Meinetwegen soll jeder sein Kind zur Schule bringen, so lange er will. Aber so, dass andere nicht darunter leiden.
Von mir aus kann auch jeder sein Kind bis zu seinem Platz im Klassenzimmer begleiten. (Ob das für die Entwicklung sinnvoll ist, sei dahin gestellt...) Aber eben nicht noch mit täglicher "10 Minuten Belagerung" der Lehrerin, die dann nicht pünktlich mit dem Unterricht starten kann.
Wenn ich sehe, dass ein Kind jeden Tag bis in die Klasse begleitet und dort auch wieder abgeholt wird und dann ständig in der Whatsapp-Gruppe gefragt wird:"Was haben die Kinder heute auf?", "N. hat heute nach dem Sport die falsche Hose angezogen. Wer hat seine?", "Hat jemand N.s Trinkflasche gesehen?" und das seit 1 1/2 Jahren dauernd, frage ich mich schon, was war zuerst da? Das unselbstständige/vergessliche Kind, dem man einfach alles nachtragen muss? Oder die Mutter, die ihrem Kind einfach jahrelang alles nachgetragen hat und es nie zur Selbstständigkeit erzogen hat?
01.05.2018 17:58
Zitat von Marie2010:
Zitat von cooky:
Zitat von Marie2010:
Zitat von cooky:
...
Ist hier halt nicht so. Hier können Straßen, auch vor Schulen, überall ganz normal befahren werden. Das höchste ist mal eine 30er Zone.
Also dann brettern da in 50er Zonen aber doch sicher nicht nur Eltern durch? Dann ist das doch sogar nachvollziehbar, dass man sein Kind an so gefährlichen Straßen nicht immer gefährdet sehen will.
Da liegt das Problem doch eher bei der Stadt und der Straßenführung und dass man als Eltern anderen Autofahrern dort nicht vertrauen kann vernünftig zu fahren. 50er Zone direkt an einer Grundschule ist nun mal ein höherer Risikofaktor, als an einer Straße in der nur die Busse fahren dürfen.
Da sind das Problem doch nicht in erster Linie Eltern die ihren Kindern nichts zutrauen.
Doch, morgens sind es Mütter, die da angerast kommen und dann in zweiter Reihe parken.
Darum wurde ja nun schon x mal in Elternbriefen darum gebeten, die Kinder nicht vor der Schule abzusetzen, sondern auf einem Parkplatz, von dem aus die Kinder dann ein Stück den Bürgersteig lang gehen und dann durch einen Durchgang, wo keine Autos fahren.
Es ist ein Kreislauf. Die Eltern, die ihre Kinder eigentlich schon haben allein gehen lassen, bringen halt ihre Kinder jetzt auch wieder mit dem Auto, weil sie sagen, dass ihnen das einfach zu gefährlich ist. Und schon sind es noch mehr, die da morgens vorfahren.
Da bleibt dann irgendwann echt nur noch die Sperrung der Straße.
Die Polizei hat da schon mehrfach gestanden. Und es gab auch schon eine Aktion, wo die Kinder morgens die Autos angehalten haben, um die Fahrerinnen zur Rede zu stellen. Da wurde eben auch festgestellt, dass es alles Mütter sind, die selber ein Kind bringen.
An einer Stelle ist ein Parkverbot, weil die Busse nicht vernünftig wenden können, wenn da Autos stehen. Interessiert nicht! Da wird einfach geparkt und das Kind in aller Ruhe in die Schule begleitet. Ergebnis: Die Busse müssen die Kinder mitten auf der Straße rauslassen oder warten bis die Autos weg sind, dann kommen die Kinder manchmal zu spät zum Unterricht.
Über so viel Ignoranz mancher Mütter kann ich mich einfach aufregen.
Meinetwegen soll jeder sein Kind zur Schule bringen, so lange er will. Aber so, dass andere nicht darunter leiden.
Von mir aus kann auch jeder sein Kind bis zu seinem Platz im Klassenzimmer begleiten. (Ob das für die Entwicklung sinnvoll ist, sei dahin gestellt...) Aber eben nicht noch mit täglicher "10 Minuten Belagerung" der Lehrerin, die dann nicht pünktlich mit dem Unterricht starten kann.
Wenn ich sehe, dass ein Kind jeden Tag bis in die Klasse begleitet und dort auch wieder abgeholt wird und dann ständig in der Whatsapp-Gruppe gefragt wird:"Was haben die Kinder heute auf?", "N. hat heute nach dem Sport die falsche Hose angezogen. Wer hat seine?", "Hat jemand N.s Trinkflasche gesehen?" und das seit 1 1/2 Jahren dauernd, frage ich mich schon, was war zuerst da? Das unselbstständige/vergessliche Kind, dem man einfach alles nachtragen muss? Oder die Mutter, die ihrem Kind einfach jahrelang alles nachgetragen hat und es nie zur Selbstständigkeit erzogen hat?
Aber das Problem an der Situation vor dem Schulgebäude ist dann doch einfach die Ignoranz. Woher weiß man denn, dass sie das alle machen, weil sie ihren Kindern nichts zutrauen?
Diese "Ich muss immer genau 100 Prozent alles nachfragen und im Blick haben" Mütter gabs bei mir damals auch schon
Da hatte man dann halt noch kein WhatsApp.
01.05.2018 17:59
Zitat von Marie2010:
Zitat von cooky:
Zitat von Marie2010:
Zitat von cooky:
...
Ist hier halt nicht so. Hier können Straßen, auch vor Schulen, überall ganz normal befahren werden. Das höchste ist mal eine 30er Zone.
Also dann brettern da in 50er Zonen aber doch sicher nicht nur Eltern durch? Dann ist das doch sogar nachvollziehbar, dass man sein Kind an so gefährlichen Straßen nicht immer gefährdet sehen will.
Da liegt das Problem doch eher bei der Stadt und der Straßenführung und dass man als Eltern anderen Autofahrern dort nicht vertrauen kann vernünftig zu fahren. 50er Zone direkt an einer Grundschule ist nun mal ein höherer Risikofaktor, als an einer Straße in der nur die Busse fahren dürfen.
Da sind das Problem doch nicht in erster Linie Eltern die ihren Kindern nichts zutrauen.
Doch, morgens sind es Mütter, die da angerast kommen und dann in zweiter Reihe parken.
Darum wurde ja nun schon x mal in Elternbriefen darum gebeten, die Kinder nicht vor der Schule abzusetzen, sondern auf einem Parkplatz, von dem aus die Kinder dann ein Stück den Bürgersteig lang gehen und dann durch einen Durchgang, wo keine Autos fahren.
Es ist ein Kreislauf. Die Eltern, die ihre Kinder eigentlich schon haben allein gehen lassen, bringen halt ihre Kinder jetzt auch wieder mit dem Auto, weil sie sagen, dass ihnen das einfach zu gefährlich ist. Und schon sind es noch mehr, die da morgens vorfahren.
Da bleibt dann irgendwann echt nur noch die Sperrung der Straße.
Die Polizei hat da schon mehrfach gestanden. Und es gab auch schon eine Aktion, wo die Kinder morgens die Autos angehalten haben, um die Fahrerinnen zur Rede zu stellen. Da wurde eben auch festgestellt, dass es alles Mütter sind, die selber ein Kind bringen.
An einer Stelle ist ein Parkverbot, weil die Busse nicht vernünftig wenden können, wenn da Autos stehen. Interessiert nicht! Da wird einfach geparkt und das Kind in aller Ruhe in die Schule begleitet. Ergebnis: Die Busse müssen die Kinder mitten auf der Straße rauslassen oder warten bis die Autos weg sind, dann kommen die Kinder manchmal zu spät zum Unterricht.
Über so viel Ignoranz mancher Mütter kann ich mich einfach aufregen.
Meinetwegen soll jeder sein Kind zur Schule bringen, so lange er will. Aber so, dass andere nicht darunter leiden.
Von mir aus kann auch jeder sein Kind bis zu seinem Platz im Klassenzimmer begleiten. (Ob das für die Entwicklung sinnvoll ist, sei dahin gestellt...) Aber eben nicht noch mit täglicher "10 Minuten Belagerung" der Lehrerin, die dann nicht pünktlich mit dem Unterricht starten kann.
Wenn ich sehe, dass ein Kind jeden Tag bis in die Klasse begleitet und dort auch wieder abgeholt wird und dann ständig in der Whatsapp-Gruppe gefragt wird:"Was haben die Kinder heute auf?", "N. hat heute nach dem Sport die falsche Hose angezogen. Wer hat seine?", "Hat jemand N.s Trinkflasche gesehen?" und das seit 1 1/2 Jahren dauernd, frage ich mich schon, was war zuerst da? Das unselbstständige/vergessliche Kind, dem man einfach alles nachtragen muss? Oder die Mutter, die ihrem Kind einfach jahrelang alles nachgetragen hat und es nie zur Selbstständigkeit erzogen hat?
Ich muss jetzt einfach mal fragen ....
Unserer ist ja erst 3 und meine Kindheit ist ja auch schon ein paar Jährchen *hust* her.
Für so nen Mist gibt es heutzutage WhatsAppGruppen?
Ernsthaft? Manche Sachen braucht die Menschheit doch echt nicht..
01.05.2018 18:04
Zitat von cooky:
Zitat von Marie2010:
Zitat von cooky:
Zitat von Marie2010:
...
Also dann brettern da in 50er Zonen aber doch sicher nicht nur Eltern durch? Dann ist das doch sogar nachvollziehbar, dass man sein Kind an so gefährlichen Straßen nicht immer gefährdet sehen will.
Da liegt das Problem doch eher bei der Stadt und der Straßenführung und dass man als Eltern anderen Autofahrern dort nicht vertrauen kann vernünftig zu fahren. 50er Zone direkt an einer Grundschule ist nun mal ein höherer Risikofaktor, als an einer Straße in der nur die Busse fahren dürfen.
Da sind das Problem doch nicht in erster Linie Eltern die ihren Kindern nichts zutrauen.
Doch, morgens sind es Mütter, die da angerast kommen und dann in zweiter Reihe parken.
Darum wurde ja nun schon x mal in Elternbriefen darum gebeten, die Kinder nicht vor der Schule abzusetzen, sondern auf einem Parkplatz, von dem aus die Kinder dann ein Stück den Bürgersteig lang gehen und dann durch einen Durchgang, wo keine Autos fahren.
Es ist ein Kreislauf. Die Eltern, die ihre Kinder eigentlich schon haben allein gehen lassen, bringen halt ihre Kinder jetzt auch wieder mit dem Auto, weil sie sagen, dass ihnen das einfach zu gefährlich ist. Und schon sind es noch mehr, die da morgens vorfahren.
Da bleibt dann irgendwann echt nur noch die Sperrung der Straße.
Die Polizei hat da schon mehrfach gestanden. Und es gab auch schon eine Aktion, wo die Kinder morgens die Autos angehalten haben, um die Fahrerinnen zur Rede zu stellen. Da wurde eben auch festgestellt, dass es alles Mütter sind, die selber ein Kind bringen.
An einer Stelle ist ein Parkverbot, weil die Busse nicht vernünftig wenden können, wenn da Autos stehen. Interessiert nicht! Da wird einfach geparkt und das Kind in aller Ruhe in die Schule begleitet. Ergebnis: Die Busse müssen die Kinder mitten auf der Straße rauslassen oder warten bis die Autos weg sind, dann kommen die Kinder manchmal zu spät zum Unterricht.
Über so viel Ignoranz mancher Mütter kann ich mich einfach aufregen.
Meinetwegen soll jeder sein Kind zur Schule bringen, so lange er will. Aber so, dass andere nicht darunter leiden.
Von mir aus kann auch jeder sein Kind bis zu seinem Platz im Klassenzimmer begleiten. (Ob das für die Entwicklung sinnvoll ist, sei dahin gestellt...) Aber eben nicht noch mit täglicher "10 Minuten Belagerung" der Lehrerin, die dann nicht pünktlich mit dem Unterricht starten kann.
Wenn ich sehe, dass ein Kind jeden Tag bis in die Klasse begleitet und dort auch wieder abgeholt wird und dann ständig in der Whatsapp-Gruppe gefragt wird:"Was haben die Kinder heute auf?", "N. hat heute nach dem Sport die falsche Hose angezogen. Wer hat seine?", "Hat jemand N.s Trinkflasche gesehen?" und das seit 1 1/2 Jahren dauernd, frage ich mich schon, was war zuerst da? Das unselbstständige/vergessliche Kind, dem man einfach alles nachtragen muss? Oder die Mutter, die ihrem Kind einfach jahrelang alles nachgetragen hat und es nie zur Selbstständigkeit erzogen hat?
Aber das Problem an der Situation vor dem Schulgebäude ist dann doch einfach die Ignoranz. Woher weiß man denn, dass sie das alle machen, weil sie ihren Kindern nichts zutrauen?
Diese "Ich muss immer genau 100 Prozent alles nachfragen und im Blick haben" Mütter gabs bei mir damals auch schonDa hatte man dann halt noch kein WhatsApp.
Bähhh.. das sind auch die die immer zuerst für alles hier schreien, sich freiwillig melden und unbedingt in sämtliche Beiräte und was weiß ich nicht was müssen.
Mein Cousin hatte damals das Glück
das meine Tante so war. Er wurde auch bis ins Klassenzimmer gebracht, ob er wollte oder nicht.
Irgendwann war er halt auch leider derjenige der deshalb ständig den hänseleien der anderen ausgesetzt war.
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