interessanter Artikel zur Kindererziehung
01.05.2018 22:26
Zitat von Titania:
Zitat von Seramonchen:
Zitat von Titania:
Zitat von Seramonchen:
...
ich schaffe ja auch keine künstlichen Situationen. Meine Kinder, zumindest die Großen, müssen ihre Kinderzimmer selber sauber halten (bis auf saugen und staubwischen). Bei 3 Kindern geht das nicht anders, wenn wir nicht im Chaos untergehen möchten. Es gibt eben Regeln, an die sie sich halten müssen. Wenn sie älter sind, wird jeder seinen Aufgabenbereich erhalten, wie Müll runter bringen, bügeln usw. Das gehört für mich zu einer Gemeinschaft dazu, dass jeder mit anpackt und hilft. Ich sehe das aber nicht nachteilig.
Übrigens wollten meine Kinder viele Dinge von ganz alleine z. B. alleine draußen spielen , zum Bäcker Brötchen kaufen. Ich habe sie dazu auch nicht genötigt.
Wenn mein Kind extrem schüchtern wäre und sich nichts zutrauen würde, dann würde ich mir schon Gedanken machen, warum das so ist. Denn von Natur aus sind Kinder doch neugierig und wollen alles ausprobieren.
Diese Regeln mag es bei dir geben und das ist auch ok. Sie müssen aber nicht für alle anderen Familien richtig sein. Ist das so schwer zu kapieren? Und ist es so schwer, andere es anders machen zu lassen, ohne darüber zu urteilen?
Du willst mir jetzt nicht wirklich erzählen, dass es keine schüchternen Kinder gibt? Ach bitte ... wenn ich mir eins nicht machen muss, dann gedanken um das Gemüt meiner Kindersie dürfen schüchtern oder wild, ruhig oder laut, neugierig oder eher zurückhaltend sein. Sie dürfen sein, wie sie sind, nicht so wie sie in den Augen anderer sein sollten.
Ich habe nirgends geschrieben, dass es jeder so machen muss wie ich.
Wenn Pädagogen Schilder aufstellen, von hier aus schaffen wir es alleine, werden sie sich sicherlich etwas dabei gedacht haben. Sicherlich wollen sie damit keine Kinder überfordern, sondern gehen davon aus , dass Kinder die Treppe alleine hoch zu gehen selber bewerkstelligen können sollten. So sehe ich das auch. Kann das Kind das in dem Alter nicht, ja, ich wäre dann sicherlich besorgt. Aber nicht deswegen, weil ich dem Kind zu viel abverlange!
Klar kann meine Große es, wenn sie muss. Will sie aber nicht, es gibt sonst Tränen
Ja; ich bin besorgt um ihren Zustand.
Soll gerne mal einer, der uns nicht kennt versuchen, auf meine Erziehung zu schieben. Ehrlich, ich werde ihm zuerst die Augen auskratzen und ihn dann ungespitzt in den Boden rammen.
01.05.2018 22:34
Zitat von Titania:
Zitat von Seramonchen:
Zitat von Marie2010:
Zitat von Seramonchen:
...
Aber warum denn Zeitdruck der Eltern? Die müssten ihre Kinder doch nur rechtzeitig zu Fuss von zuhause los schicken. Die Kinder, die da mit dem Auto gebracht werden, wohnen fast alle in dem Ort, in dem die Schule ist.
Alle anderen Kinder kommen mit dem Bus.
Wie bereits erwähnt, erlaube ich mir kein Urteil über Situationen, die ich einfach nicht beurteilen kann. Alle Eltern werden einen Grund haben, warum sie ihre Kinder fahren. Vielleicht weil die Kinder es wünschen (Ja das gibt es), vielleicht weil die Eltern gerne wissen wollen, ob ihre Kinder gut angekommen sind, vielleicht weil das Kind gerne 10 Minuten länger schläft, Mama da eh lang muss und so ein gewisser Zeitdruck entsteht, wenn man eben kein so gutes Zeitmanagement hat. Alles ist möglich. Die Welt ist bunt ...
und deswegen müssen sich alle nach diesen Kindern und ihren Eltern richten und in kauf nehmen, dass der Unterricht z. B. später stattfindet. Das Kind tut sich dann auch noch so schwer beim Abschied von der Mutter usw. Oder die Mutter setzt sich noch mit in den Klassenraum. Das gab es tatsächlich auch mal. Die Lehrerin hat sie dann aber rausgeschmissen. Ui, nicht sehr verständnisvoll. Aber es gibt eben nicht nur das eigene Kind auf der ganzen Welt, um das sich die ganze Welt dreht!
Zum Glück würde mich die Klassenlehrerin meiner Tochter niemals rausschmeißen, wenn sie es braucht
Und NEIN, ich saß noch nie mit meinem Kind im Unterricht
01.05.2018 22:34
Zitat von Metalgoth:
Zitat von Titania:
Zitat von Seramonchen:
Zitat von Titania:
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Diese Regeln mag es bei dir geben und das ist auch ok. Sie müssen aber nicht für alle anderen Familien richtig sein. Ist das so schwer zu kapieren? Und ist es so schwer, andere es anders machen zu lassen, ohne darüber zu urteilen?
Du willst mir jetzt nicht wirklich erzählen, dass es keine schüchternen Kinder gibt? Ach bitte ... wenn ich mir eins nicht machen muss, dann gedanken um das Gemüt meiner Kindersie dürfen schüchtern oder wild, ruhig oder laut, neugierig oder eher zurückhaltend sein. Sie dürfen sein, wie sie sind, nicht so wie sie in den Augen anderer sein sollten.
Ich habe nirgends geschrieben, dass es jeder so machen muss wie ich.
Wenn Pädagogen Schilder aufstellen, von hier aus schaffen wir es alleine, werden sie sich sicherlich etwas dabei gedacht haben. Sicherlich wollen sie damit keine Kinder überfordern, sondern gehen davon aus , dass Kinder die Treppe alleine hoch zu gehen selber bewerkstelligen können sollten. So sehe ich das auch. Kann das Kind das in dem Alter nicht, ja, ich wäre dann sicherlich besorgt. Aber nicht deswegen, weil ich dem Kind zu viel abverlange!
Klar kann meine Große es, wenn sie muss. Will sie aber nicht, es gibt sonst Tränen
Ja; ich bin besorgt um ihren Zustand.
Soll gerne mal einer, der uns nicht kennt versuchen, auf meine Erziehung zu schieben. Ehrlich, ich werde ihm zuerst die Augen auskratzen und ihn dann ungespitzt in den Boden rammen.
Dann passt du doch perfekt zu den Eltern die in dem Artikel gemeint sind. Um mehr ging es doch gar nicht
01.05.2018 22:53
Zitat von Titania:
Zitat von Metalgoth:
Zitat von Titania:
Zitat von Seramonchen:
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Ich habe nirgends geschrieben, dass es jeder so machen muss wie ich.
Wenn Pädagogen Schilder aufstellen, von hier aus schaffen wir es alleine, werden sie sich sicherlich etwas dabei gedacht haben. Sicherlich wollen sie damit keine Kinder überfordern, sondern gehen davon aus , dass Kinder die Treppe alleine hoch zu gehen selber bewerkstelligen können sollten. So sehe ich das auch. Kann das Kind das in dem Alter nicht, ja, ich wäre dann sicherlich besorgt. Aber nicht deswegen, weil ich dem Kind zu viel abverlange!
Klar kann meine Große es, wenn sie muss. Will sie aber nicht, es gibt sonst Tränen
Ja; ich bin besorgt um ihren Zustand.
Soll gerne mal einer, der uns nicht kennt versuchen, auf meine Erziehung zu schieben. Ehrlich, ich werde ihm zuerst die Augen auskratzen und ihn dann ungespitzt in den Boden rammen.
Dann passt du doch perfekt zu den Eltern die in dem Artikel gemeint sind. Um mehr ging es doch gar nicht![]()
Meine Tochter geht bereits alleine einkaufen und dabei über ne große Kreuzung, weil sie das will und kann.
Ich habe es sicher nicht nötig, mich vor dir zu rechtfertigen!
Sag mal jemandem in meinem Umfeld, ich bin ne Helikoptermutter. Der kriegt wahrscheinlich Bauchkrämpfe vor Lachen
Aber es gibt eben immer mehrere Aspekte.
Es ist immer leicht etwas zu sagen, wenn man nur einen Bruchteil sieht.
Du siehst jeden Tag, wie ich meine Tochter derzeit bis in die Schule begleite (monatelang sagten wir uns an der Ecke vorher Tschüss)
Wie sie sich nicht lösen kann, weint.
Du interpretierst, dass ich ihr nichts zutraue.
Du hast keine Ahnung, dass wir nicht mehr im Einzugsgebiet wohnen und deshalb mit der Bahn fahren müssen und ich sie nicht einfach von zu Hause los schicken kann.
Du hast KEINE Ahnung von den Einwirkungen psychischer Gewalt des Vaters auf ein Kind. Keine Ahnung von vielen (!!!) und nicht beeinflussbaren (!!!) traumatischen Dingen in der Vergangenheit! Du hast keine Ahnung von der psychiatrischen Behandlung im Hintergrund und einem Kind, das in anderen Bereichen sehr wohl sehr selbstständig ist, aber in diesem Moment im Herzen einfach wieder klein und bei Mama bleiben möchte, weil es sich der Gesellschaft alleine nicht gewachsen fühlt. Weil es in seinem kurzen Leben schon mehr mitmachen musste, als so mancher Erwachsener hier.
Manches kann man nicht ändern. Aber man kann zumindest versuchen, den psychischen Schäden seines Kindes möglichst gering zu halten. Da wäre mir jedes beschissene Schild an irgend einer dämlichen Tür aber sowas von scheiß egal
01.05.2018 23:15
Achso, ich vergaß...das zählt sicher mal wieder nicht, weil es ja ne riesige Ausnahme ist und man mal wieder nur Extreme kennt.
Deshalb gibt es ja auch so wenige Erwachsene mit psychischen Problemen ; )
Deshalb gibt es ja auch so wenige Erwachsene mit psychischen Problemen ; )
02.05.2018 06:52
Zitat von Marie2010:
Zitat von Seramonchen:
Zitat von Marie2010:
Zitat von Seramonchen:
...
Du hast doch von Anfang an nicht verstehen wollen, dass es darum geht, dass das "vor die Schule fahren" eben einfach nicht gewünscht ist, weil es gefährlich ist. Da hängen Schilder, es gab schon zig Elternbriefe usw.
Im Gegensatz zu dir diskutiere ich themenrelevant. Was ist das Thema? Nicht: darf ich mein Kind bis vor die Schule fahren?
Sondern: nehme ich meinem Kind alles ab und schade ihm damit?
Rein in Bezug auf das Thema von DIESEM Thread habe ich gesagt, dass beim Bringen zur Schule nicht immer der Wunsch im Vordergrund steht, dem Kind alles abzunehmen, sondern es auch andere Gründe hat. Hast du das jetzt verstanden? Wenn nicht, kann ich dir auch nicht helfen.
Ich habe ursprünglich auf einen Beitrag von Cooky geantwortet, in dem es um die "Ab hier..."-Schilder ging. Und in dem Zuge darauf hingewiesen, dass die genau so ignoriert werden, wie die Bitte, nicht vor die Schule zu fahren. Wenn Du Dich da einklinkst und direkt darauf antwortest, geht es, auch wenn es OT ist, trotzdem weiter um die Ignoranz der Schilder und um nichts anderes.
Verständlich?
Wenn nicht, kann ich Dir leider nicht helfen und bitte Dich daher einfach, nicht mehr auf meine Beiträge zu antworten. Wir drehen uns im Kreis. Danke!
Und ich habe auf einen Beitrag von Christen geantwortet und nicht auf deinen
und ich antworte dir so oft wie ich Lust habe. Ließ es doch einfach nicht, wenn dir verstehen so schwer fällt. Du MUSST es ja nicht lesen...
02.05.2018 06:52
Zitat von Metalgoth:
Zitat von Titania:
Zitat von Metalgoth:
Zitat von Titania:
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Klar kann meine Große es, wenn sie muss. Will sie aber nicht, es gibt sonst Tränen
Ja; ich bin besorgt um ihren Zustand.
Soll gerne mal einer, der uns nicht kennt versuchen, auf meine Erziehung zu schieben. Ehrlich, ich werde ihm zuerst die Augen auskratzen und ihn dann ungespitzt in den Boden rammen.
Dann passt du doch perfekt zu den Eltern die in dem Artikel gemeint sind. Um mehr ging es doch gar nicht![]()
Meine Tochter geht bereits alleine einkaufen und dabei über ne große Kreuzung, weil sie das will und kann.
Ich habe es sicher nicht nötig, mich vor dir zu rechtfertigen!
Sag mal jemandem in meinem Umfeld, ich bin ne Helikoptermutter. Der kriegt wahrscheinlich Bauchkrämpfe vor Lachen![]()
Aber es gibt eben immer mehrere Aspekte.
Es ist immer leicht etwas zu sagen, wenn man nur einen Bruchteil sieht.
Du siehst jeden Tag, wie ich meine Tochter derzeit bis in die Schule begleite (monatelang sagten wir uns an der Ecke vorher Tschüss)
Wie sie sich nicht lösen kann, weint.
Du interpretierst, dass ich ihr nichts zutraue.
Du hast keine Ahnung, dass wir nicht mehr im Einzugsgebiet wohnen und deshalb mit der Bahn fahren müssen und ich sie nicht einfach von zu Hause los schicken kann.
Du hast KEINE Ahnung von den Einwirkungen psychischer Gewalt des Vaters auf ein Kind. Keine Ahnung von vielen (!!!) und nicht beeinflussbaren (!!!) traumatischen Dingen in der Vergangenheit! Du hast keine Ahnung von der psychiatrischen Behandlung im Hintergrund und einem Kind, das in anderen Bereichen sehr wohl sehr selbstständig ist, aber in diesem Moment im Herzen einfach wieder klein und bei Mama bleiben möchte, weil es sich der Gesellschaft alleine nicht gewachsen fühlt. Weil es in seinem kurzen Leben schon mehr mitmachen musste, als so mancher Erwachsener hier.
Manches kann man nicht ändern. Aber man kann zumindest versuchen, den psychischen Schäden seines Kindes möglichst gering zu halten. Da wäre mir jedes beschissene Schild an irgend einer dämlichen Tür aber sowas von scheiß egal
Und du machst das toll
02.05.2018 07:10
Zitat von Metalgoth:
Zitat von Titania:
Zitat von Metalgoth:
Zitat von Titania:
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Klar kann meine Große es, wenn sie muss. Will sie aber nicht, es gibt sonst Tränen
Ja; ich bin besorgt um ihren Zustand.
Soll gerne mal einer, der uns nicht kennt versuchen, auf meine Erziehung zu schieben. Ehrlich, ich werde ihm zuerst die Augen auskratzen und ihn dann ungespitzt in den Boden rammen.
Dann passt du doch perfekt zu den Eltern die in dem Artikel gemeint sind. Um mehr ging es doch gar nicht![]()
Meine Tochter geht bereits alleine einkaufen und dabei über ne große Kreuzung, weil sie das will und kann.
Ich habe es sicher nicht nötig, mich vor dir zu rechtfertigen!
Sag mal jemandem in meinem Umfeld, ich bin ne Helikoptermutter. Der kriegt wahrscheinlich Bauchkrämpfe vor Lachen![]()
Aber es gibt eben immer mehrere Aspekte.
Es ist immer leicht etwas zu sagen, wenn man nur einen Bruchteil sieht.
Du siehst jeden Tag, wie ich meine Tochter derzeit bis in die Schule begleite (monatelang sagten wir uns an der Ecke vorher Tschüss)
Wie sie sich nicht lösen kann, weint.
Du interpretierst, dass ich ihr nichts zutraue.
Du hast keine Ahnung, dass wir nicht mehr im Einzugsgebiet wohnen und deshalb mit der Bahn fahren müssen und ich sie nicht einfach von zu Hause los schicken kann.
Du hast KEINE Ahnung von den Einwirkungen psychischer Gewalt des Vaters auf ein Kind. Keine Ahnung von vielen (!!!) und nicht beeinflussbaren (!!!) traumatischen Dingen in der Vergangenheit! Du hast keine Ahnung von der psychiatrischen Behandlung im Hintergrund und einem Kind, das in anderen Bereichen sehr wohl sehr selbstständig ist, aber in diesem Moment im Herzen einfach wieder klein und bei Mama bleiben möchte, weil es sich der Gesellschaft alleine nicht gewachsen fühlt. Weil es in seinem kurzen Leben schon mehr mitmachen musste, als so mancher Erwachsener hier.
Manches kann man nicht ändern. Aber man kann zumindest versuchen, den psychischen Schäden seines Kindes möglichst gering zu halten. Da wäre mir jedes beschissene Schild an irgend einer dämlichen Tür aber sowas von scheiß egal
es hilft dem Kind aber nicht, dass man die Situation so belässt und es die ganze Grundschulzeit über begleitet. Sondern daran arbeitet, dass es besser wird und es dem Kind keine Problem bereitet, einige Meter Fußweg alleine zu bewältigen. Oder eben andere altersgerechte Situationen bzw. Handlungen die es ängstigen. Die Gründe sind doch im Endeffekt nicht wichtig, weshalb sich das Kind damit noch schwer tut. Daran sollten aber die Eltern mit ihren Kindern arbeiten, als zu sagen, es ist so, ich kann es eben nicht ändern (ich weiß ja nicht ob es bei dir so ist) aber ich denke diese Eltern werden damit gemeint.
02.05.2018 07:23
Zitat von Titania:mein Mann hat übrigens so ein hübsches Shirt, da steht drauf:Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten!
Zitat von Metalgoth:
Zitat von Titania:
Zitat von Metalgoth:
...
Dann passt du doch perfekt zu den Eltern die in dem Artikel gemeint sind. Um mehr ging es doch gar nicht![]()
Meine Tochter geht bereits alleine einkaufen und dabei über ne große Kreuzung, weil sie das will und kann.
Ich habe es sicher nicht nötig, mich vor dir zu rechtfertigen!
Sag mal jemandem in meinem Umfeld, ich bin ne Helikoptermutter. Der kriegt wahrscheinlich Bauchkrämpfe vor Lachen![]()
Aber es gibt eben immer mehrere Aspekte.
Es ist immer leicht etwas zu sagen, wenn man nur einen Bruchteil sieht.
Du siehst jeden Tag, wie ich meine Tochter derzeit bis in die Schule begleite (monatelang sagten wir uns an der Ecke vorher Tschüss)
Wie sie sich nicht lösen kann, weint.
Du interpretierst, dass ich ihr nichts zutraue.
Du hast keine Ahnung, dass wir nicht mehr im Einzugsgebiet wohnen und deshalb mit der Bahn fahren müssen und ich sie nicht einfach von zu Hause los schicken kann.
Du hast KEINE Ahnung von den Einwirkungen psychischer Gewalt des Vaters auf ein Kind. Keine Ahnung von vielen (!!!) und nicht beeinflussbaren (!!!) traumatischen Dingen in der Vergangenheit! Du hast keine Ahnung von der psychiatrischen Behandlung im Hintergrund und einem Kind, das in anderen Bereichen sehr wohl sehr selbstständig ist, aber in diesem Moment im Herzen einfach wieder klein und bei Mama bleiben möchte, weil es sich der Gesellschaft alleine nicht gewachsen fühlt. Weil es in seinem kurzen Leben schon mehr mitmachen musste, als so mancher Erwachsener hier.
Manches kann man nicht ändern. Aber man kann zumindest versuchen, den psychischen Schäden seines Kindes möglichst gering zu halten. Da wäre mir jedes beschissene Schild an irgend einer dämlichen Tür aber sowas von scheiß egal
es hilft dem Kind aber nicht, dass man die Situation so belässt und es die ganze Grundschulzeit über begleitet. Sondern daran arbeitet, dass es besser wird und es dem Kind keine Problem bereitet, einige Meter Fußweg alleine zu bewältigen. Oder eben andere altersgerechte Situationen bzw. Handlungen die es ängstigen. Die Gründe sind doch im Endeffekt nicht wichtig, weshalb sich das Kind damit noch schwer tut. Daran sollten aber die Eltern mit ihren Kindern arbeiten, als zu sagen, es ist so, ich kann es eben nicht ändern (ich weiß ja nicht ob es bei dir so ist) aber ich denke diese Eltern werden damit gemeint.
02.05.2018 07:39
Zitat von Metalgoth:
Achso, ich vergaß...das zählt sicher mal wieder nicht, weil es ja ne riesige Ausnahme ist und man mal wieder nur Extreme kennt.
Deshalb gibt es ja auch so wenige Erwachsene mit psychischen Problemen ; )
Du machst das schon genau richtig!
02.05.2018 07:44
Zitat von Christen:
Zitat von Titania:mein Mann hat übrigens so ein hübsches Shirt, da steht drauf:Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten!
Zitat von Metalgoth:
Zitat von Titania:
...
Meine Tochter geht bereits alleine einkaufen und dabei über ne große Kreuzung, weil sie das will und kann.
Ich habe es sicher nicht nötig, mich vor dir zu rechtfertigen!
Sag mal jemandem in meinem Umfeld, ich bin ne Helikoptermutter. Der kriegt wahrscheinlich Bauchkrämpfe vor Lachen![]()
Aber es gibt eben immer mehrere Aspekte.
Es ist immer leicht etwas zu sagen, wenn man nur einen Bruchteil sieht.
Du siehst jeden Tag, wie ich meine Tochter derzeit bis in die Schule begleite (monatelang sagten wir uns an der Ecke vorher Tschüss)
Wie sie sich nicht lösen kann, weint.
Du interpretierst, dass ich ihr nichts zutraue.
Du hast keine Ahnung, dass wir nicht mehr im Einzugsgebiet wohnen und deshalb mit der Bahn fahren müssen und ich sie nicht einfach von zu Hause los schicken kann.
Du hast KEINE Ahnung von den Einwirkungen psychischer Gewalt des Vaters auf ein Kind. Keine Ahnung von vielen (!!!) und nicht beeinflussbaren (!!!) traumatischen Dingen in der Vergangenheit! Du hast keine Ahnung von der psychiatrischen Behandlung im Hintergrund und einem Kind, das in anderen Bereichen sehr wohl sehr selbstständig ist, aber in diesem Moment im Herzen einfach wieder klein und bei Mama bleiben möchte, weil es sich der Gesellschaft alleine nicht gewachsen fühlt. Weil es in seinem kurzen Leben schon mehr mitmachen musste, als so mancher Erwachsener hier.
Manches kann man nicht ändern. Aber man kann zumindest versuchen, den psychischen Schäden seines Kindes möglichst gering zu halten. Da wäre mir jedes beschissene Schild an irgend einer dämlichen Tür aber sowas von scheiß egal
es hilft dem Kind aber nicht, dass man die Situation so belässt und es die ganze Grundschulzeit über begleitet. Sondern daran arbeitet, dass es besser wird und es dem Kind keine Problem bereitet, einige Meter Fußweg alleine zu bewältigen. Oder eben andere altersgerechte Situationen bzw. Handlungen die es ängstigen. Die Gründe sind doch im Endeffekt nicht wichtig, weshalb sich das Kind damit noch schwer tut. Daran sollten aber die Eltern mit ihren Kindern arbeiten, als zu sagen, es ist so, ich kann es eben nicht ändern (ich weiß ja nicht ob es bei dir so ist) aber ich denke diese Eltern werden damit gemeint.
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Ist es denn nicht in Watte packen? Nimm es mir nicht krumm, aber das Leben ist kein Ponyhof. Auch schlimme Erlebnisse gehören dazu. Dann den Kopf in den Sand zu stecken und alles vermeiden wird sicherlich nicht der richtige Weg sein.
02.05.2018 07:48
Zitat von Titania:
Zitat von Christen:
Zitat von Titania:mein Mann hat übrigens so ein hübsches Shirt, da steht drauf:Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten!
Zitat von Metalgoth:
...
es hilft dem Kind aber nicht, dass man die Situation so belässt und es die ganze Grundschulzeit über begleitet. Sondern daran arbeitet, dass es besser wird und es dem Kind keine Problem bereitet, einige Meter Fußweg alleine zu bewältigen. Oder eben andere altersgerechte Situationen bzw. Handlungen die es ängstigen. Die Gründe sind doch im Endeffekt nicht wichtig, weshalb sich das Kind damit noch schwer tut. Daran sollten aber die Eltern mit ihren Kindern arbeiten, als zu sagen, es ist so, ich kann es eben nicht ändern (ich weiß ja nicht ob es bei dir so ist) aber ich denke diese Eltern werden damit gemeint.
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Ist es denn nicht in Watte packen? Nimm es mir nicht krumm, aber das Leben ist kein Ponyhof. Auch schlimme Erlebnisse gehören dazu. Dann den Kopf in den Sand zu stecken und alles vermeiden wird sicherlich nicht der richtige Weg sein.
Du hast echt ein Rad ab.
Hier geht es nicht um irgendwelche Unannehmlichkeiten sondern um den richtig harten Tobak.
Sagst du einem Kind, das sexuell missbraucht wird auch, dass das Leben halt kein Ponyhof ist und niemand es in Watte packen soll und es eben einfach mal durch muss???
Ganz ehrlich... einfach nein. Ich freue mich für dich, dass deine Blase so heil und einfach zu sein scheint. Die Realität ist eine andere. So zerstört man Seelen für immer.
02.05.2018 07:49
Man findet gerade echt nur schwer Worte, angesichts solcher kalten und nicht empathischen Posts.
Im Übrigen schrieb Metal, dass ihre Tochter das alles grundsätzlich kann. Nur braucht sie eben aktuell einfach Unterstützung und mehr Nähe. Kann man alles im Text finden. Aber man muss ja alle abhärten.
Im Übrigen schrieb Metal, dass ihre Tochter das alles grundsätzlich kann. Nur braucht sie eben aktuell einfach Unterstützung und mehr Nähe. Kann man alles im Text finden. Aber man muss ja alle abhärten.
02.05.2018 07:50
Zitat von Titania:nein!Was mein Kind braucht, wirklich braucht, bekommt es. Immer!
Zitat von Christen:
Zitat von Titania:mein Mann hat übrigens so ein hübsches Shirt, da steht drauf:Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten!
Zitat von Metalgoth:
...
es hilft dem Kind aber nicht, dass man die Situation so belässt und es die ganze Grundschulzeit über begleitet. Sondern daran arbeitet, dass es besser wird und es dem Kind keine Problem bereitet, einige Meter Fußweg alleine zu bewältigen. Oder eben andere altersgerechte Situationen bzw. Handlungen die es ängstigen. Die Gründe sind doch im Endeffekt nicht wichtig, weshalb sich das Kind damit noch schwer tut. Daran sollten aber die Eltern mit ihren Kindern arbeiten, als zu sagen, es ist so, ich kann es eben nicht ändern (ich weiß ja nicht ob es bei dir so ist) aber ich denke diese Eltern werden damit gemeint.
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Ist es denn nicht in Watte packen? Nimm es mir nicht krumm, aber das Leben ist kein Ponyhof. Auch schlimme Erlebnisse gehören dazu. Dann den Kopf in den Sand zu stecken und alles vermeiden wird sicherlich nicht der richtige Weg sein.
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