Unerzogene Kinder
27.01.2018 15:04
Zitat von KRÄTZÄ:
Zitat von Titania:
Zitat von KRÄTZÄ:
Zitat von Sumi81:
Ich habe nicht alles gelesen. Für mich ist Erziehung auch kein „böses“ Wort. Wir haben hier Regeln und wenn es nicht klappt mit dem Besuch, kommen diese Kinder nicht mehr. Ich möchte keine Kinder im freiwilligen Umfeld meiner Kids, die mir hier z.B. die Wänd anmalen oder einander hauen. Und da rede ich keinen Eltern in ihre Vorstellungen rein. Zum Glück ticken wir hier in unserem Umfeld alle etwa gleich. Mein Grosser hatte auch schon Besuch von einem Jungen der noch nie ein Nein von seiner Mutter gehört hatte. Nachdem 2 Autos keine Räder mehr hatten und die Carrera-Bahn meines Sohnes nur noch Einzelteile waren haben wir den jungen Herrn nach Hause gebracht. Und Ohh Wunder mein Sohn wollte nie Besuch von dem (wie hab ich unter anderem gelesen) begleitetem Jungen![]()
Schade. Auch nicht verstanden. Aber dennoch geurteilt.
Woher willst du wissen, dass dieser Junge nie ein nein gehört hat? Und woher, dass der Junge begleitet wird und nicht einfach nur sich selbst überlassen?
Würde er begleitet, hätte er durchaus das einladet andere nein gehört.
wenn das Kind solche Probleme hat, dann sollten die Eltern darauf hinweisen und die Eltern des einladenden Kindes darauf vorbereiten. Ansonsten gehe ich davon aus, dass es ihnen nicht wichtig ist. Wenn man Besuch hat, dann möchte man für seine Kinder, dass sie Spaß haben. Niemanden , der alles zerstört, herumschreit und andere verhaut. Das ist doch verständlich, aus der Sicht der einladenden Kinder?
Ich hab nichts anders lautendes gesagt, oder?![]()
nein, aber dass die Userin es nicht verstanden hat. und ich finde, sie muss es auch nicht verstehen. Sie bzw. ihre Kinder haben eben auch ein Recht darauf eine Erwartung an den Besuch zu haben, was geht und was gar nicht geht. Und daraus zieht jeder seine Konsequenzen.
Du würdest sicherlich auch keine Freundin haben wollen die du nicht magst, weil sie z. B. bestimmte Dinge macht die dich nerven. Wofür sie vielleicht gar nichts kann.
27.01.2018 15:08
Zitat von Titania:
Zitat von KRÄTZÄ:
Zitat von Titania:
Zitat von KRÄTZÄ:
...
wenn das Kind solche Probleme hat, dann sollten die Eltern darauf hinweisen und die Eltern des einladenden Kindes darauf vorbereiten. Ansonsten gehe ich davon aus, dass es ihnen nicht wichtig ist. Wenn man Besuch hat, dann möchte man für seine Kinder, dass sie Spaß haben. Niemanden , der alles zerstört, herumschreit und andere verhaut. Das ist doch verständlich, aus der Sicht der einladenden Kinder?
Ich hab nichts anders lautendes gesagt, oder?![]()
nein, aber dass die Userin es nicht verstanden hat. und ich finde, sie muss es auch nicht verstehen. Sie bzw. ihre Kinder haben eben auch ein Recht darauf eine Erwartung an den Besuch zu haben, was geht und was gar nicht geht. Und daraus zieht jeder seine Konsequenzen.
Du würdest sicherlich auch keine Freundin haben wollen die du nicht magst, weil sie z. B. bestimmte Dinge macht die dich nerven. Wofür sie vielleicht gar nichts kann.
Nein, das habe ich gar nicht gemeint. Sondern, dass sie das Prinzip der Begleitung nicht verstanden hat.
27.01.2018 15:17
Zitat von Schnecke510:
Zitat von Bommel90:
Hab ich zufällig gerade gelesen und passt irgendwie...
Ohne die Fußnote mit zu fotographieren, bringt das leider herzlich wenig.
Welche Fußnote? Es wird einfach ohne Angabe von Quellen zitiert.
Oder sehe ich sie nur nicht?
27.01.2018 15:19
Zitat von KRÄTZÄ:
Zitat von Titania:
Zitat von KRÄTZÄ:
Zitat von Titania:
...
Ich hab nichts anders lautendes gesagt, oder?![]()
nein, aber dass die Userin es nicht verstanden hat. und ich finde, sie muss es auch nicht verstehen. Sie bzw. ihre Kinder haben eben auch ein Recht darauf eine Erwartung an den Besuch zu haben, was geht und was gar nicht geht. Und daraus zieht jeder seine Konsequenzen.
Du würdest sicherlich auch keine Freundin haben wollen die du nicht magst, weil sie z. B. bestimmte Dinge macht die dich nerven. Wofür sie vielleicht gar nichts kann.
Nein, das habe ich gar nicht gemeint. Sondern, dass sie das Prinzip der Begleitung nicht verstanden hat.
ok, ich hatte gedacht, dass das auf das Verhalten bezogen gewesen ist.
27.01.2018 15:23
Zitat von SarahLou:
Zitat von Schnecke510:
Zitat von Bommel90:
Hab ich zufällig gerade gelesen und passt irgendwie...
Ohne die Fußnote mit zu fotographieren, bringt das leider herzlich wenig.
Welche Fußnote? Es wird einfach ohne Angabe von Quellen zitiert.Oder sehe ich sie nur nicht?
Ich entdecke eine hochgestellte 6...die wohl auf eine Fußnote verweist.
27.01.2018 15:31
Zitat von Schnecke510:
Zitat von SarahLou:
Zitat von Schnecke510:
Zitat von Bommel90:
Hab ich zufällig gerade gelesen und passt irgendwie...
Ohne die Fußnote mit zu fotographieren, bringt das leider herzlich wenig.
Welche Fußnote? Es wird einfach ohne Angabe von Quellen zitiert.Oder sehe ich sie nur nicht?
Ich entdecke eine hochgestellte 6...die wohl auf eine Fußnote verweist.
Die hatte ich im Nachhinein noch entdeckt. Mein Beitrag ließ sich (aus welchem Grund auch immer) aber nicht bearbeiten. Egal. Ich mach dann mal nen Termin beim Optiker.
27.01.2018 16:11
Ich glaub das große Problem hier ist wirklich die Definitionsfrage. Und ich definiere das, was ich tue, um meinem Kind die Welt zu erklären nicht, und stecke es in keine Schublade, es hat keinen Namen. Ist es falsch? Ist es richtig? Zu 100% kann ich das nciht sagen. Ich treffe immer wieder aus Liebe heraus Entscheidungen, die ich gut meine. Ob sie das IMMER sind, weiß ich nicht, bzw ich bin mir sehr sicher, dass sie es nicht immer sind, aber aus böser Absicht geschieht davon sicherlich nichts. Im Großen und Ganzen bin ich im Reinen mit mir, aber einen Namen aufzwingen muss ich meinem Erziehungsstil nicht. Wenn ihn sich jemand anguckt, und definiert, kann er das gerne tun, ich für mich werde das nciht tun.
Die Leute, die ich hier diskutieren lese, von den meisten würde ich vermuten, dass sie tatsächlich einigermaßen in den selben Bereichen von normal "erziehen". Ob man das nun "Begleiten", "nicht erziehen", was auch immer nennt, oder eben "erziehen", ist da glaub ich relativ egal. Ich denke, die wenigsten hier werden ihre Kinder unterbuttern, ihnen das Diskutieren grundsätzlich verbieten, und sie stundenlang in ihr Zimmer verbannen, weil sie nen Duplostein geschmissen haben. Und bei den meisten, die hier diskutiert haben, kann ich mir vorstellen, dass die Kinder hier zu Besuch kommen könnten, ohne mir die Bude auseinander zu nehmen.
Ein Beispielkind (4) aus der KiTa, das solches Verhalten an den Tag legt, schubsen, Hauen, Beißen, Treten Sachen weg nehmen, schmeißen, Dinge kaputt machen, Türen schlagen, Essenswagen gegen die Wand schlagen, Essen schmeißen, schreien, etc, ist sicherlich kein Kind, was "begleitet" wird, oder sonst irgendwie "erzogen" wird, wie ich es mir von den Leuten, die ich hier auf der Seite "Tendenz-nicht erziehen" ODER "erziehen" lese, vorstelle.
Dieses Kind erfährt eine willkürliche, von passiver-Aggressivität, Desinteresse, und emotionaler Erpressung geprägte Erziehung.
Eingewöhnung: Kind weint, will nciht bleiben. Mutter sagt "soll ich noch vom Fenster winken?" Kind verzweifelt brüllt "NEEEIIIIN", Mutter angepisst sagt "Tja, dann halt nicht, Pech gehabt" rauscht aus der Tür.
Kind zieht sich nicht die Schuhe an, schmeißt seine Klamotten auf den Boden, Mutter "Soll ich wieder gehen?" Kind "NEEEIIIIN" Mutter "Dann lass ich dich alleine hier und der Papa holt dich später als letztes ab" Möp?! Mal eben noch Papa als Strafe hernehmen?! Und es geht die ganze Zeit so. Wenn das Kind Mama nicht anhimmelt, hats halt Pech. Dieses Kind hat bei seiner Mutter nie die Möglichkeit, es richtig zu machen. Er ist aggressiv, mein Kind hat unter ihm massiv zu leiden, dennoch sehe ich, dass dieses Kind für sein Verhalten nicht viel kann. Seine Mutter macht es ihm nicht leicht. Dazu gibt es dann noch den Vater des Kindes. Der tatsächlich einfach nur daneben steht, und gar nix macht. Schmeißt das Kind seine Klamotten auf den Boden? ok. Schmeißt das Kind die Klamotten von anderen auf den Boden? ok. Schubst, haut, kratzt, beißt das Kind andere Kinder, und diese beklagen sich, kommt von beiden Eltern nur "Aber ihr wart sicher beide schuld"...
Hier also EIN ziemlich sicherer Weg, sich ein aggressives Kind, was unangenehm auffällt heranzuziehen, und das passt per Definition in keine von den beiden grundsätzlich sehr großem Schubladen aus denen heraus hier diskutiert wird. Sicherlich entscheiden auch die oben beschriebenen Eltern nicht bewusst, ihr Kind emotional zu erpressen, passiv aggressiv zu sein, das Kind hilflos und aggressiv zu machen, das ist nicht Teil des gewählten Erziehungsstils, sondern das passiert denke ich aus einer emotionalen Überreaktion der Eltern. Dennoch tun sie es, und werden sich selbst vermutlich trotzdem grundsätzlich in einer der beiden obigen Schubladen verorten, das ist aber nicht das, was die Schublade ausmacht, das was hier passiert ist der eigene emotionale Teil, für den sich die Eltern vermutlich nicht bewusst entscheiden, das ist nicht der rationale Teil, mit dem sie irgendeinen Erziehungsstil bewerten und für sich als richtig anerkennen und versuchen umzusetzen. Es hapert dann irgendwo an der Selbstreflektion und der Fähigkeit sein Handeln zu überdenken und ggf. anzupassen. Ich denke grundsätzlich die meisten der Leute, die hier aus beiden Schubladen heraus diskutieren, haben liebevoll eine Entscheidung getroffen, vermutlich sogar die Eltern des oben beschriebenen Kindes, aber es hapert an der Selbstreflektion viel mehr als an dem Namen der Schublade.
Ich denke nicht, dass die Leute, die das, was bei ihnen passiert "Erziehen" nennen damit eine autoritäre Erziehung mit Rohrstock meinen, genausowenig denke ich, dass die "Begleiten" Leute, laissez-faire und mein Kind und die anderen Kinder, denen es den Kopf einschlägt, sind mir egal, meinen.
Nichts von alledem, was die Eltern des oben beschriebenen aggressiven Kindes machen, vermute ich bei den meisten Leute bewusst, die hier diskutieren, weder auf der einen, noch auf der anderen Seite, aber ich hab das Gefühl, dass sich hier oft schon mal aus Prinzip an die Gurgel gegangen wird.
Die Definitionen fehlen. So kann man keine vernünftige Diskussion führen. Mag sein, dass ein Teil der Leute das Alfie Kohn Buch gelesen haben, und daher die Definition der Dinge kennen, aber ein anderer Teil hat das Buch vielleicht nicht gelesen, daher darf es nicht als Grundlage voraus gesetzt werden, zumindest nicht, wenn ich wirklich diskutieren will. Entweder ich erkläre die verwendeten Worte zu Anfang, bzw gebe Quellenangaben dafür, oder ich lasse es, und riskiere seitenweise Missverständnisse. Das erfordert aber ebenso, dass die andere Seite diese Definitionen wirklich liest. Und damit meine ich kein voreingenommenes Lesen, sondern WIRKLICHES, verstehendes Lesen, ohne dass die Emotionen große Wellen schlagen. Emotionalität und persönliche Verstrickungen müssten aus so einer Diskussion außen vor bleiben. Aber ich hab das Gefühl, dass es oft gar nicht so sehr um eine sachliche Diskussion geht, sondern viel mehr ein paar Schlagworte zu einer Eskalation des Themas führen.
Ich beobachte diese Themen, bei denen das immer passiert, schon seit geraumer Zeit mit großem Interesse, eigentlich nicht unbedingt thematisch, sondern eher wegen der Diskussionskultur, die ich mich schwer tue, zu verstehen.
Und es macht mich in gewisser Weise traurig, das immer wieder zu erleben, wie dann gegiftet wird, obwohl man an einem Strang viel mehr erreichen könnte, unvoreingenommen geduldig zuhören, verstehen WOLLEN, und dann, ohne Gift zu versprühen das mit zu nehmen, was für einen selbst passt.
Die Leute, die ich hier diskutieren lese, von den meisten würde ich vermuten, dass sie tatsächlich einigermaßen in den selben Bereichen von normal "erziehen". Ob man das nun "Begleiten", "nicht erziehen", was auch immer nennt, oder eben "erziehen", ist da glaub ich relativ egal. Ich denke, die wenigsten hier werden ihre Kinder unterbuttern, ihnen das Diskutieren grundsätzlich verbieten, und sie stundenlang in ihr Zimmer verbannen, weil sie nen Duplostein geschmissen haben. Und bei den meisten, die hier diskutiert haben, kann ich mir vorstellen, dass die Kinder hier zu Besuch kommen könnten, ohne mir die Bude auseinander zu nehmen.
Ein Beispielkind (4) aus der KiTa, das solches Verhalten an den Tag legt, schubsen, Hauen, Beißen, Treten Sachen weg nehmen, schmeißen, Dinge kaputt machen, Türen schlagen, Essenswagen gegen die Wand schlagen, Essen schmeißen, schreien, etc, ist sicherlich kein Kind, was "begleitet" wird, oder sonst irgendwie "erzogen" wird, wie ich es mir von den Leuten, die ich hier auf der Seite "Tendenz-nicht erziehen" ODER "erziehen" lese, vorstelle.
Dieses Kind erfährt eine willkürliche, von passiver-Aggressivität, Desinteresse, und emotionaler Erpressung geprägte Erziehung.
Eingewöhnung: Kind weint, will nciht bleiben. Mutter sagt "soll ich noch vom Fenster winken?" Kind verzweifelt brüllt "NEEEIIIIN", Mutter angepisst sagt "Tja, dann halt nicht, Pech gehabt" rauscht aus der Tür.
Kind zieht sich nicht die Schuhe an, schmeißt seine Klamotten auf den Boden, Mutter "Soll ich wieder gehen?" Kind "NEEEIIIIN" Mutter "Dann lass ich dich alleine hier und der Papa holt dich später als letztes ab" Möp?! Mal eben noch Papa als Strafe hernehmen?! Und es geht die ganze Zeit so. Wenn das Kind Mama nicht anhimmelt, hats halt Pech. Dieses Kind hat bei seiner Mutter nie die Möglichkeit, es richtig zu machen. Er ist aggressiv, mein Kind hat unter ihm massiv zu leiden, dennoch sehe ich, dass dieses Kind für sein Verhalten nicht viel kann. Seine Mutter macht es ihm nicht leicht. Dazu gibt es dann noch den Vater des Kindes. Der tatsächlich einfach nur daneben steht, und gar nix macht. Schmeißt das Kind seine Klamotten auf den Boden? ok. Schmeißt das Kind die Klamotten von anderen auf den Boden? ok. Schubst, haut, kratzt, beißt das Kind andere Kinder, und diese beklagen sich, kommt von beiden Eltern nur "Aber ihr wart sicher beide schuld"...
Hier also EIN ziemlich sicherer Weg, sich ein aggressives Kind, was unangenehm auffällt heranzuziehen, und das passt per Definition in keine von den beiden grundsätzlich sehr großem Schubladen aus denen heraus hier diskutiert wird. Sicherlich entscheiden auch die oben beschriebenen Eltern nicht bewusst, ihr Kind emotional zu erpressen, passiv aggressiv zu sein, das Kind hilflos und aggressiv zu machen, das ist nicht Teil des gewählten Erziehungsstils, sondern das passiert denke ich aus einer emotionalen Überreaktion der Eltern. Dennoch tun sie es, und werden sich selbst vermutlich trotzdem grundsätzlich in einer der beiden obigen Schubladen verorten, das ist aber nicht das, was die Schublade ausmacht, das was hier passiert ist der eigene emotionale Teil, für den sich die Eltern vermutlich nicht bewusst entscheiden, das ist nicht der rationale Teil, mit dem sie irgendeinen Erziehungsstil bewerten und für sich als richtig anerkennen und versuchen umzusetzen. Es hapert dann irgendwo an der Selbstreflektion und der Fähigkeit sein Handeln zu überdenken und ggf. anzupassen. Ich denke grundsätzlich die meisten der Leute, die hier aus beiden Schubladen heraus diskutieren, haben liebevoll eine Entscheidung getroffen, vermutlich sogar die Eltern des oben beschriebenen Kindes, aber es hapert an der Selbstreflektion viel mehr als an dem Namen der Schublade.
Ich denke nicht, dass die Leute, die das, was bei ihnen passiert "Erziehen" nennen damit eine autoritäre Erziehung mit Rohrstock meinen, genausowenig denke ich, dass die "Begleiten" Leute, laissez-faire und mein Kind und die anderen Kinder, denen es den Kopf einschlägt, sind mir egal, meinen.
Nichts von alledem, was die Eltern des oben beschriebenen aggressiven Kindes machen, vermute ich bei den meisten Leute bewusst, die hier diskutieren, weder auf der einen, noch auf der anderen Seite, aber ich hab das Gefühl, dass sich hier oft schon mal aus Prinzip an die Gurgel gegangen wird.
Die Definitionen fehlen. So kann man keine vernünftige Diskussion führen. Mag sein, dass ein Teil der Leute das Alfie Kohn Buch gelesen haben, und daher die Definition der Dinge kennen, aber ein anderer Teil hat das Buch vielleicht nicht gelesen, daher darf es nicht als Grundlage voraus gesetzt werden, zumindest nicht, wenn ich wirklich diskutieren will. Entweder ich erkläre die verwendeten Worte zu Anfang, bzw gebe Quellenangaben dafür, oder ich lasse es, und riskiere seitenweise Missverständnisse. Das erfordert aber ebenso, dass die andere Seite diese Definitionen wirklich liest. Und damit meine ich kein voreingenommenes Lesen, sondern WIRKLICHES, verstehendes Lesen, ohne dass die Emotionen große Wellen schlagen. Emotionalität und persönliche Verstrickungen müssten aus so einer Diskussion außen vor bleiben. Aber ich hab das Gefühl, dass es oft gar nicht so sehr um eine sachliche Diskussion geht, sondern viel mehr ein paar Schlagworte zu einer Eskalation des Themas führen.
Ich beobachte diese Themen, bei denen das immer passiert, schon seit geraumer Zeit mit großem Interesse, eigentlich nicht unbedingt thematisch, sondern eher wegen der Diskussionskultur, die ich mich schwer tue, zu verstehen.
Und es macht mich in gewisser Weise traurig, das immer wieder zu erleben, wie dann gegiftet wird, obwohl man an einem Strang viel mehr erreichen könnte, unvoreingenommen geduldig zuhören, verstehen WOLLEN, und dann, ohne Gift zu versprühen das mit zu nehmen, was für einen selbst passt.
27.01.2018 16:17
Nuya, das hab ich ja bereits vor etlichen Seiten gesagt mit der Definitionsgrundlage. Wie ich feststellen muss, nutzt der mehrmalige Hinweis darauf nix
27.01.2018 16:18
Zitat von Nuya:
Ich glaub das große Problem hier ist wirklich die Definitionsfrage. Und ich definiere das, was ich tue, um meinem Kind die Welt zu erklären nicht, und stecke es in keine Schublade, es hat keinen Namen. Ist es falsch? Ist es richtig? Zu 100% kann ich das nciht sagen. Ich treffe immer wieder aus Liebe heraus Entscheidungen, die ich gut meine. Ob sie das IMMER sind, weiß ich nicht, bzw ich bin mir sehr sicher, dass sie es nicht immer sind, aber aus böser Absicht geschieht davon sicherlich nichts. Im Großen und Ganzen bin ich im Reinen mit mir, aber einen Namen aufzwingen muss ich meinem Erziehungsstil nicht. Wenn ihn sich jemand anguckt, und definiert, kann er das gerne tun, ich für mich werde das nciht tun.
Die Leute, die ich hier diskutieren lese, von den meisten würde ich vermuten, dass sie tatsächlich einigermaßen in den selben Bereichen von normal "erziehen". Ob man das nun "Begleiten", "nicht erziehen", was auch immer nennt, oder eben "erziehen", ist da glaub ich relativ egal. Ich denke, die wenigsten hier werden ihre Kinder unterbuttern, ihnen das Diskutieren grundsätzlich verbieten, und sie stundenlang in ihr Zimmer verbannen, weil sie nen Duplostein geschmissen haben. Und bei den meisten, die hier diskutiert haben, kann ich mir vorstellen, dass die Kinder hier zu Besuch kommen könnten, ohne mir die Bude auseinander zu nehmen.
Ein Beispielkind (4) aus der KiTa, das solches Verhalten an den Tag legt, schubsen, Hauen, Beißen, Treten Sachen weg nehmen, schmeißen, Dinge kaputt machen, Türen schlagen, Essenswagen gegen die Wand schlagen, Essen schmeißen, schreien, etc, ist sicherlich kein Kind, was "begleitet" wird, oder sonst irgendwie "erzogen" wird, wie ich es mir von den Leuten, die ich hier auf der Seite "Tendenz-nicht erziehen" ODER "erziehen" lese, vorstelle.
Dieses Kind erfährt eine willkürliche, von passiver-Aggressivität, Desinteresse, und emotionaler Erpressung geprägte Erziehung.
Eingewöhnung: Kind weint, will nciht bleiben. Mutter sagt "soll ich noch vom Fenster winken?" Kind verzweifelt brüllt "NEEEIIIIN", Mutter angepisst sagt "Tja, dann halt nicht, Pech gehabt" rauscht aus der Tür.
Kind zieht sich nicht die Schuhe an, schmeißt seine Klamotten auf den Boden, Mutter "Soll ich wieder gehen?" Kind "NEEEIIIIN" Mutter "Dann lass ich dich alleine hier und der Papa holt dich später als letztes ab" Möp?! Mal eben noch Papa als Strafe hernehmen?! Und es geht die ganze Zeit so. Wenn das Kind Mama nicht anhimmelt, hats halt Pech. Dieses Kind hat bei seiner Mutter nie die Möglichkeit, es richtig zu machen. Er ist aggressiv, mein Kind hat unter ihm massiv zu leiden, dennoch sehe ich, dass dieses Kind für sein Verhalten nicht viel kann. Seine Mutter macht es ihm nicht leicht. Dazu gibt es dann noch den Vater des Kindes. Der tatsächlich einfach nur daneben steht, und gar nix macht. Schmeißt das Kind seine Klamotten auf den Boden? ok. Schmeißt das Kind die Klamotten von anderen auf den Boden? ok. Schubst, haut, kratzt, beißt das Kind andere Kinder, und diese beklagen sich, kommt von beiden Eltern nur "Aber ihr wart sicher beide schuld"...
Hier also EIN ziemlich sicherer Weg, sich ein aggressives Kind, was unangenehm auffällt heranzuziehen, und das passt per Definition in keine von den beiden grundsätzlich sehr großem Schubladen aus denen heraus hier diskutiert wird. Sicherlich entscheiden auch die oben beschriebenen Eltern nicht bewusst, ihr Kind emotional zu erpressen, passiv aggressiv zu sein, das Kind hilflos und aggressiv zu machen, das ist nicht Teil des gewählten Erziehungsstils, sondern das passiert denke ich aus einer emotionalen Überreaktion der Eltern. Dennoch tun sie es, und werden sich selbst vermutlich trotzdem grundsätzlich in einer der beiden obigen Schubladen verorten, das ist aber nicht das, was die Schublade ausmacht, das was hier passiert ist der eigene emotionale Teil, für den sich die Eltern vermutlich nicht bewusst entscheiden, das ist nicht der rationale Teil, mit dem sie irgendeinen Erziehungsstil bewerten und für sich als richtig anerkennen und versuchen umzusetzen. Es hapert dann irgendwo an der Selbstreflektion und der Fähigkeit sein Handeln zu überdenken und ggf. anzupassen. Ich denke grundsätzlich die meisten der Leute, die hier aus beiden Schubladen heraus diskutieren, haben liebevoll eine Entscheidung getroffen, vermutlich sogar die Eltern des oben beschriebenen Kindes, aber es hapert an der Selbstreflektion viel mehr als an dem Namen der Schublade.
Ich denke nicht, dass die Leute, die das, was bei ihnen passiert "Erziehen" nennen damit eine autoritäre Erziehung mit Rohrstock meinen, genausowenig denke ich, dass die "Begleiten" Leute, laissez-faire und mein Kind und die anderen Kinder, denen es den Kopf einschlägt, sind mir egal, meinen.
Nichts von alledem, was die Eltern des oben beschriebenen aggressiven Kindes machen, vermute ich bei den meisten Leute bewusst, die hier diskutieren, weder auf der einen, noch auf der anderen Seite, aber ich hab das Gefühl, dass sich hier oft schon mal aus Prinzip an die Gurgel gegangen wird.
Die Definitionen fehlen. So kann man keine vernünftige Diskussion führen. Mag sein, dass ein Teil der Leute das Alfie Kohn Buch gelesen haben, und daher die Definition der Dinge kennen, aber ein anderer Teil hat das Buch vielleicht nicht gelesen, daher darf es nicht als Grundlage voraus gesetzt werden, zumindest nicht, wenn ich wirklich diskutieren will. Entweder ich erkläre die verwendeten Worte zu Anfang, bzw gebe Quellenangaben dafür, oder ich lasse es, und riskiere seitenweise Missverständnisse. Das erfordert aber ebenso, dass die andere Seite diese Definitionen wirklich liest. Und damit meine ich kein voreingenommenes Lesen, sondern WIRKLICHES, verstehendes Lesen, ohne dass die Emotionen große Wellen schlagen. Emotionalität und persönliche Verstrickungen müssten aus so einer Diskussion außen vor bleiben. Aber ich hab das Gefühl, dass es oft gar nicht so sehr um eine sachliche Diskussion geht, sondern viel mehr ein paar Schlagworte zu einer Eskalation des Themas führen.
Ich beobachte diese Themen, bei denen das immer passiert, schon seit geraumer Zeit mit großem Interesse, eigentlich nicht unbedingt thematisch, sondern eher wegen der Diskussionskultur, die ich mich schwer tue, zu verstehen.
Und es macht mich in gewisser Weise traurig, das immer wieder zu erleben, wie dann gegiftet wird, obwohl man an einem Strang viel mehr erreichen könnte, unvoreingenommen geduldig zuhören, verstehen WOLLEN, und dann, ohne Gift zu versprühen das mit zu nehmen, was für einen selbst passt.
27.01.2018 16:27
Hihi....da will man die eigenen Erfahrungen nicht weitergeben und übersieht, das man dafür andere Fehler macht.
Ich gebe meinen Kindern klare,je nach Bedarf/Alter,gesteckte Grenzen vor.Innerhalb dieser Grenzen können sie sich frei bewegen.
Anderen Menschen gestehe ich das auch zu.....doch ist bei Schmerzen,kaputtes Eigentum usw. eindeutig eine Grenze erreicht.Wie da die Eltern erziehen ist mir wuscht,es ist eindeutig NICHT sozial .Man selber möchte das auch nicht fürs eigene Kind o.sich.
Ab einem bestimmten Alter ist das auch für jedes Kind verständlich.Das sind grundlegende Dinge ,die man seinem Nachwuchs nahe bringt,so wie das Stehenbleiben an der roten Ampel oder das Händewaschen nach dem Klo.
Und jap....kritzelt ein Kind meine Wände voll ,zerrupft Bücher usw.und die Mutter guckt nur zu ,fallen beide ,besonders wenn es nicht das erste Mal ist,unter 'Arschlochkind/Arschlochmutter' und haben den Schaden wieder gut zu machen.Das verlange ich ja auch wenn mir jemand ins Auto fährt.
Ich hab da immer einige Produkte der Sommerfieldschen'erziehung' vor Augen....auch hier ein : Hihi !
Ich gebe meinen Kindern klare,je nach Bedarf/Alter,gesteckte Grenzen vor.Innerhalb dieser Grenzen können sie sich frei bewegen.
Anderen Menschen gestehe ich das auch zu.....doch ist bei Schmerzen,kaputtes Eigentum usw. eindeutig eine Grenze erreicht.Wie da die Eltern erziehen ist mir wuscht,es ist eindeutig NICHT sozial .Man selber möchte das auch nicht fürs eigene Kind o.sich.
Ab einem bestimmten Alter ist das auch für jedes Kind verständlich.Das sind grundlegende Dinge ,die man seinem Nachwuchs nahe bringt,so wie das Stehenbleiben an der roten Ampel oder das Händewaschen nach dem Klo.
Und jap....kritzelt ein Kind meine Wände voll ,zerrupft Bücher usw.und die Mutter guckt nur zu ,fallen beide ,besonders wenn es nicht das erste Mal ist,unter 'Arschlochkind/Arschlochmutter' und haben den Schaden wieder gut zu machen.Das verlange ich ja auch wenn mir jemand ins Auto fährt.
Ich hab da immer einige Produkte der Sommerfieldschen'erziehung' vor Augen....auch hier ein : Hihi !
27.01.2018 17:18
So, ich habe mich durch die hunderten von Beiträgen durchgelesen, und kann am Ende vielleicht ein paar Fragen klären bzw. Behauptungen widerlegen.
Das 2,5-jährige Kind: Als es meine große Tochter bewarf, war ich gerade dabei mein kleineres Kind zu wickeln und konnte nicht sofort eingreifen. Außerdem habe ich keine Superkräfte und kann nicht augenblicklich das fliegende Teil fangen.
Die Mutter vom anderen Kind sah das, kam und - tröstete meine Tochter, die weinte. Ihr eigenes Kind hat sich nur drüber lustig gemacht und ist weggelaufen, es gab keine angemessene Reaktion für das Kind seitens der Mutter. Ich habe ihm gesagt, dass er soetwas nicht mehr machen soll, und dass er meiner Tochter ziemlich wehgetan hat. Das hätte ich aber auch einer Wand erzählen können, die hätte etwa genau so wenig reagiert.
Das Kind reagiert impulsiv, es haut, schupst und ärgert ohne vorangegangene Streitigkeiten o. Ä. einfach nur so. Und findet es weder schlimm noch greift die Mutter ein. Nur ein halbherziges "x nein mach das nicht" oder "komm bitte her" - macht es natürlich aber nicht. Und dabei bleibt es, egal wie oft das Kind erneut angreift, sie belässt es einfach so wie es ist und ich greife jedes Mal ein, und habe auch beiden klar gesagt, dass das jetzt reicht und es nicht mehr vorkommen darf. Mein kleines Kind erwartet nichts Böses von seinen Mitmenschen, und es nimmt es sehr mit wenn jemand ihm ungerechtfertigter weise Schmerzen zufügt. Und es weint dann wirklich verzweifelt und hat Angst vor dem anderen Kind.
Ich werde die Familie nicht mehr zu uns nach Hause einladen, auch nicht mehr ab und zu. Die Mutter meint übrigens, sie würde ihr Kind begleiten und nicht erziehen - naja ... diejenigen hier, die das Gleiche von sich behaupten würden aber anders reagieren, laut eigener Aussage.
Sie nimmt ihr Kind aber nicht aus der Situation oder sorgt dafür, dass andere nicht zu Schaden kommen. Was ist das dann für eine Erziehungsmethode? Für mich gar keine ...
Das fünfjährige Kind: Die Mutter hier ist nicht wie die 1. Mutter. Ihr Kind benimmt sich nur bei ihrer Abwesenheit so frech, und auch dort habe ich nicht daneben gesessen. Ich war die meiste Zeit damit beschäftigt ihr hinterherzurennen und zig-mal Nein zu sagen und im gleichen Atemzug zu erklären, warum dieses oder jenes nicht gemacht werden soll und Alternativen vorzuschlagen. Z. B. schupst sie uns alle, sagen wir nein lacht sie nur und macht weiter und sagt "ich will aber". Oder genauso wie mit dem Chaos anrichten überall, ich will dies und jenes ... "du darfst nicht ins Schlafzimmer, komm da bitte wieder raus" - nur freches Auslachen und "nein".
Auch wenns die Freundin meiner Großen ist, darf sie ab sofort auch nur in Begleitung ihrer Mutter zu uns. Je nach dem wie es sich dann entwickelt entweder gar nicht mehr, auch wenns mir Leid täte oder eben weiterhin mit Elternteil.
Das 2,5-jährige Kind: Als es meine große Tochter bewarf, war ich gerade dabei mein kleineres Kind zu wickeln und konnte nicht sofort eingreifen. Außerdem habe ich keine Superkräfte und kann nicht augenblicklich das fliegende Teil fangen.
Die Mutter vom anderen Kind sah das, kam und - tröstete meine Tochter, die weinte. Ihr eigenes Kind hat sich nur drüber lustig gemacht und ist weggelaufen, es gab keine angemessene Reaktion für das Kind seitens der Mutter. Ich habe ihm gesagt, dass er soetwas nicht mehr machen soll, und dass er meiner Tochter ziemlich wehgetan hat. Das hätte ich aber auch einer Wand erzählen können, die hätte etwa genau so wenig reagiert.
Das Kind reagiert impulsiv, es haut, schupst und ärgert ohne vorangegangene Streitigkeiten o. Ä. einfach nur so. Und findet es weder schlimm noch greift die Mutter ein. Nur ein halbherziges "x nein mach das nicht" oder "komm bitte her" - macht es natürlich aber nicht. Und dabei bleibt es, egal wie oft das Kind erneut angreift, sie belässt es einfach so wie es ist und ich greife jedes Mal ein, und habe auch beiden klar gesagt, dass das jetzt reicht und es nicht mehr vorkommen darf. Mein kleines Kind erwartet nichts Böses von seinen Mitmenschen, und es nimmt es sehr mit wenn jemand ihm ungerechtfertigter weise Schmerzen zufügt. Und es weint dann wirklich verzweifelt und hat Angst vor dem anderen Kind.
Ich werde die Familie nicht mehr zu uns nach Hause einladen, auch nicht mehr ab und zu. Die Mutter meint übrigens, sie würde ihr Kind begleiten und nicht erziehen - naja ... diejenigen hier, die das Gleiche von sich behaupten würden aber anders reagieren, laut eigener Aussage.
Sie nimmt ihr Kind aber nicht aus der Situation oder sorgt dafür, dass andere nicht zu Schaden kommen. Was ist das dann für eine Erziehungsmethode? Für mich gar keine ...
Das fünfjährige Kind: Die Mutter hier ist nicht wie die 1. Mutter. Ihr Kind benimmt sich nur bei ihrer Abwesenheit so frech, und auch dort habe ich nicht daneben gesessen. Ich war die meiste Zeit damit beschäftigt ihr hinterherzurennen und zig-mal Nein zu sagen und im gleichen Atemzug zu erklären, warum dieses oder jenes nicht gemacht werden soll und Alternativen vorzuschlagen. Z. B. schupst sie uns alle, sagen wir nein lacht sie nur und macht weiter und sagt "ich will aber". Oder genauso wie mit dem Chaos anrichten überall, ich will dies und jenes ... "du darfst nicht ins Schlafzimmer, komm da bitte wieder raus" - nur freches Auslachen und "nein".
Auch wenns die Freundin meiner Großen ist, darf sie ab sofort auch nur in Begleitung ihrer Mutter zu uns. Je nach dem wie es sich dann entwickelt entweder gar nicht mehr, auch wenns mir Leid täte oder eben weiterhin mit Elternteil.
27.01.2018 17:37
Ein 2,5-jähriges Kind macht sich idr nicht lustig und lacht jemanden aus. Lachen ist da noch eine Beschwichtigungsgeste. Die ist mal mehr und mal weniger ausgeprägt. Es gibt sogar Erwachsene, die bei großen Emotionen (die gar nicht zum lachen sind) lachen müssen.
Ich finde es toll, dass die Mutter sich zuerst um deine weinende Tochter gekümmert hat. Dass sie nicht auf das Kind reagiert hat ist sicher suboptimal. Aber vielleicht ist sie auch einfach überfordert mit der Situation. Vielleicht spürt sie auch, dass du die Erwartung hast, dass sie ihr Kind zur Ordnung ruft und ist deshalb verunsichert, weil das ja gegen ihre Linie geht.
Es wäre doch vielleicht ratsamer mit dieser Mutter mal wertfrei (!) darüber zu sprechen was da war und wie du das empfunden hast.
Zumindest zielführender als im Internet über sie zu lästern und sich in Annahmen hineinzusteigern.
Ich finde es toll, dass die Mutter sich zuerst um deine weinende Tochter gekümmert hat. Dass sie nicht auf das Kind reagiert hat ist sicher suboptimal. Aber vielleicht ist sie auch einfach überfordert mit der Situation. Vielleicht spürt sie auch, dass du die Erwartung hast, dass sie ihr Kind zur Ordnung ruft und ist deshalb verunsichert, weil das ja gegen ihre Linie geht.
Es wäre doch vielleicht ratsamer mit dieser Mutter mal wertfrei (!) darüber zu sprechen was da war und wie du das empfunden hast.
Zumindest zielführender als im Internet über sie zu lästern und sich in Annahmen hineinzusteigern.
27.01.2018 17:40
Zur 1. Mutter. Ich find die Reaktion gut. Dein Kind hat geweint und sie hat es getröstet. Das ist doch die logische Konsequenz aus dem Verhalten des anderen Kindes? Das Lachen deute ich als Zeichen der Unsicherheit bzw. vll sogar als eine Art Friedensangebot? Dann nochmal "draufzuhauen" wäre ja nun doppelt gemoppelt. Ich glaub das Kind weiß sicher, dass das so nicht richtig war, bzw. muss ja auch erstmal testen, was es mit seinem Verhalten auslöst. In dem Fall halt heulen. Kann man natürlich auch nochmal so verbalisieren...
27.01.2018 17:43
Zitat von KRÄTZÄ:
Ein 2,5-jähriges Kind macht sich idr nicht lustig und lacht jemanden aus. Lachen ist da noch eine Beschwichtigungsgeste. Die ist mal mehr und mal weniger ausgeprägt. Es gibt sogar Erwachsene, die bei großen Emotionen (die gar zum lachen sind) lachen müssen.
Ich finde es toll, dass die Mutter sich zuerst um deine weinende Tochter gekümmert hat. Dass sie nicht auf das Kind reagiert hat ist sicher suboptimal. Aber vielleicht ist sie auch einfach überfordert mit der Situation. Vielleicht spürt sie auch, dass du die Erwartung hast, dass sie ihr Kind zur Ordnung ruft und ist deshalb verunsichert, weil das ja gegen ihre Linie geht.
Es wäre doch vielleicht ratsamer mit dieser Mutter mal wertfrei (!) darüber zu sprechen was da war und wie du das empfunden hast.
Zumindest zielführender als im Internet über sie zu lästern und sich in Annahmen hineinzusteigern.
Absolut. Ist mir sogar bei mir mal aufgefallen. Automatisches Grinsen in einer unangebrachten Situation...
27.01.2018 17:50
Krätzä: Ich hab mich nun mal in "Krätze" reingelesen. Und muss sagen, dass ich das echt sehr kritisch sehe.
Es fängt gleich mit der Gleichberechtigung zwischen Kindern und Erwachsenen an. Meiner Meinung nach kann man Kinder nicht auf die gleiche Stufe der Erwachsenen stellen. Man kann ein Kind einfach nicht wie einen Erwachsenen behandeln und einen Erwachsenen auch nicht, wie ein Kind. Widerspricht sich meiner Meinung nach einfach auch. Hier lese ich so oft, dass die Bedürfnisse der Kinder mehr zählen, als die eigenen. Dass man als Erwachsener seine Bedürfnisse leichter hinten anstellen kann. Und dem ist ja auch so, aber dann lese ich, Gleichberechtigung zwischen Kindern und Erwachsenen? Kinder sind keine Erwachsene! Und wir sind auch nicht die besten Kumpels der Kinder.
Oder wie darf man das verstehen? Ich hoffe echt so sehr, dass ich das ganze falsch verstanden habe. Leider hab ich aber auch nichts sehr ausführliches gefunden.
Es fängt gleich mit der Gleichberechtigung zwischen Kindern und Erwachsenen an. Meiner Meinung nach kann man Kinder nicht auf die gleiche Stufe der Erwachsenen stellen. Man kann ein Kind einfach nicht wie einen Erwachsenen behandeln und einen Erwachsenen auch nicht, wie ein Kind. Widerspricht sich meiner Meinung nach einfach auch. Hier lese ich so oft, dass die Bedürfnisse der Kinder mehr zählen, als die eigenen. Dass man als Erwachsener seine Bedürfnisse leichter hinten anstellen kann. Und dem ist ja auch so, aber dann lese ich, Gleichberechtigung zwischen Kindern und Erwachsenen? Kinder sind keine Erwachsene! Und wir sind auch nicht die besten Kumpels der Kinder.
Oder wie darf man das verstehen? Ich hoffe echt so sehr, dass ich das ganze falsch verstanden habe. Leider hab ich aber auch nichts sehr ausführliches gefunden.
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