Mütter- und Schwangerenforum

Unerzogene Kinder

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27.01.2018 21:01
Ich gebe es auf....!

Obsidian
15967 Beiträge
27.01.2018 21:03
Zitat von Skorpi:

Ich gebe es auf....!


Ich glaube, du musst einfach damit leben, dass andere Menschen so leben. Obwohl du es nicht verstehst Dass du es nicht verstehst, macht es für uns nicht weniger lebenswert.
27.01.2018 21:05
Zitat von Seramonchen:

Zitat von NiAn:

Zitat von KRÄTZÄ:

Zitat von NiAn:

Also mir ist das ja Wurscht wie jeder erzieht oder nicht, solange das Kind nicht akut gefährdet ist (durch verbale oder körperliche Gewalt) hänge ich nich da nicht rein, muss jeder so machen wie er möchte und wie es für ihn richtig erscheint,

Mir persönlich ich unerzogen zu anstrengend, daher hab ich mich aus sämtlichen Gruppen zurückgezogen, da irgendwie in der Szene keine Kritik erlaubt war (so mdlb Gefühl) und ich fing an mich ständig schlecht zu fühlen nur weil ich mal „hast du toll gemacht“ zu Niklas gesagt habe. Das machte mich fertig und schränkte mich so sehr in der Kommunikation mit meinem Kind ein das ich mich davon löse. Ich wollte nicht alles zerdenken wie ich wann und wie und wo reagieren musste um ja nicht zu erziehen. Das war nicht mehr ich.

Ich brauch da ehrlich auch keinen Namen dafür wie ich meine Kinder dabei begleite erwachsen zu werden. Sie sind ein Teil unserer Familiensippe und werden als solches behandelt, auf Kopfhöhe. Das ist für uns der richtige Weg und gut.

Was ich aber mitbekommen habe, bei den Aplern finde ich so viele Menschen die da genauso denken wie ich, die leben und leben lassen. Bei den unerzogenen fühle ich mich dagegen oft unbehaglich da da ich oft finde das da so eine Verachtung mitschwingt, gerade wenn man Dinge eben anders regelt als die unerzogenen, finde da kommt oft ein „oh Gott wie kann sie nur“ - Blick hinterher. Täusche ich mich da?


Ja, sehr.


Okay dann ist das wohl meine Wahrnehmung...

Ich hätte nur z. B. Bei dir die Angst, wären unsere Kinder in einem Raum, Niklas mäht irgendwas und ich sage ihm „das hast du aber toll gemacht“ das du dann denkst ich bin nicht ganz dicht

Ich kenne ja das Buch von Kohn zum Thema Loben, find es auch verständlich aber krieg das eben nicht ganz so raus wie er es z.B für richtig hält, das von einfach nicht ich, das wäre nicht authentisch. Ich weiß aber dass das in unerzogenen Kreisen oft ganz oben steht das man eben nicht lobt und deswegen würde ich mich komisch fühlen (ist wahrscheinlich meine Macke)

Oder Thema Anzählen (ohne Strafe). Hilft hier ungemein bei der Entscheidungsfindung und dämmt das Feuerwerk in seinem Kopf ein. Gott ich möchte nicht wissen was da ein eingefleischter unerzogener drüber denkt


Echt? Mich interessiert gar nicht, was andere denken, wenn ich mit den Kindern agiere und ich find es total spannend, mir aus allen verschiedenen Richtungen das rauszusuchen, was gut zu uns passt. Und ich bin die Königin des lobens

Jeder Satz könnte von mir sein, Sera. Stimme dir da ganz zu.

Und zum Thema Loben: Rein subjektiv geht das Nicht-Loben für mich überhaupt nicht. Meine Mutter hat mich nie gelobt, bis heute nicht. Für nichts.
Das Ergebnis? Ich würde mir ein Bein ausreißen, um ENDLICH mal anerkennende Worte von ihr zu bekommen!
Und nein, sie ist nicht auf allen Ebenen so, sie unterstützt, hilft und begleitet, wo sie nur kann. Aber sie lobt einfach nicht und das hat Spuren in meinem Charakter hinterlassen.

Deshalb bekommt mein Kind es gerne zu hören, dass er seine Sache gut macht und dass ich stolz auf ihn bin. Selbstverständlich in angemessenem Maße und nicht für jedes Mal, das es die Rutsche runtergeschafft hat...
27.01.2018 21:06
Zitat von NiAn:

Also mir ist das ja Wurscht wie jeder erzieht oder nicht, solange das Kind nicht akut gefährdet ist (durch verbale oder körperliche Gewalt) hänge ich nich da nicht rein, muss jeder so machen wie er möchte und wie es für ihn richtig erscheint,

Mir persönlich ich unerzogen zu anstrengend, daher hab ich mich aus sämtlichen Gruppen zurückgezogen, da irgendwie in der Szene keine Kritik erlaubt war (so mdlb Gefühl) und ich fing an mich ständig schlecht zu fühlen nur weil ich mal „hast du toll gemacht“ zu Niklas gesagt habe. Das machte mich fertig und schränkte mich so sehr in der Kommunikation mit meinem Kind ein das ich mich davon löse. Ich wollte nicht alles zerdenken wie ich wann und wie und wo reagieren musste um ja nicht zu erziehen. Das war nicht mehr ich.

Ich brauch da ehrlich auch keinen Namen dafür wie ich meine Kinder dabei begleite erwachsen zu werden. Sie sind ein Teil unserer Familiensippe und werden als solches behandelt, auf Kopfhöhe. Das ist für uns der richtige Weg und gut.

Was ich aber mitbekommen habe, bei den Aplern finde ich so viele Menschen die da genauso denken wie ich, die leben und leben lassen. Bei den unerzogenen fühle ich mich dagegen oft unbehaglich da da ich oft finde das da so eine Verachtung mitschwingt, gerade wenn man Dinge eben anders regelt als die unerzogenen, finde da kommt oft ein „oh Gott wie kann sie nur“ - Blick hinterher. Täusche ich mich da?


Mir geht's wie dir in Bezug auf sämtliche Erziehungsseiten wenn ich zu viel lese, dann weiß ich einfach gar nicht mehr, wie ich handeln soll, ohne unnatürlich zu wirken oder ein schlechtes Gewissen zu haben, weil ich irgendwas falsch formuliert habe und mein Kind jetzt kaputt ist daher lese ich nurnoch so wenig wie möglich. Input hab ich genug bekommen, ich weiß woran ich arbeiten möchte, aber täglich mit dem (für mich) unerreichbarem Idealbild konfrontiert sein...nö. Dafür ist mir das Internet auch zu weit von der Realität entfernt. Was da alles immer so stimmt und nicht stimmt, weiß man eh nicht....
27.01.2018 21:07
Zitat von Iljuschka:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von NiAn:

Zitat von KRÄTZÄ:

...


Okay dann ist das wohl meine Wahrnehmung...

Ich hätte nur z. B. Bei dir die Angst, wären unsere Kinder in einem Raum, Niklas mäht irgendwas und ich sage ihm „das hast du aber toll gemacht“ das du dann denkst ich bin nicht ganz dicht

Ich kenne ja das Buch von Kohn zum Thema Loben, find es auch verständlich aber krieg das eben nicht ganz so raus wie er es z.B für richtig hält, das von einfach nicht ich, das wäre nicht authentisch. Ich weiß aber dass das in unerzogenen Kreisen oft ganz oben steht das man eben nicht lobt und deswegen würde ich mich komisch fühlen (ist wahrscheinlich meine Macke)

Oder Thema Anzählen (ohne Strafe). Hilft hier ungemein bei der Entscheidungsfindung und dämmt das Feuerwerk in seinem Kopf ein. Gott ich möchte nicht wissen was da ein eingefleischter unerzogener drüber denkt


Echt? Mich interessiert gar nicht, was andere denken, wenn ich mit den Kindern agiere und ich find es total spannend, mir aus allen verschiedenen Richtungen das rauszusuchen, was gut zu uns passt. Und ich bin die Königin des lobens

Jeder Satz könnte von mir sein, Sera. Stimme dir da ganz zu.

Und zum Thema Loben: Rein subjektiv geht das Nicht-Loben für mich überhaupt nicht. Meine Mutter hat mich nie gelobt, bis heute nicht. Für nichts.
Das Ergebnis? Ich würde mir ein Bein ausreißen, um ENDLICH mal anerkennende Worte von ihr zu bekommen!
Und nein, sie ist nicht auf allen Ebenen so, sie unterstützt, hilft und begleitet, wo sie nur kann. Aber sie lobt einfach nicht und das hat Spuren in meinem Charakter hinterlassen.

Deshalb bekommt mein Kind es gerne zu hören, dass er seine Sache gut macht und dass ich stolz auf ihn bin. Selbstverständlich in angemessenem Maße und nicht für jedes Mal, das es die Rutsche runtergeschafft hat...


Anerkennung wird bei überzeugten nicht-lobern durchaus geäußert
27.01.2018 21:09
Zitat von KRÄTZÄ:

Zitat von Iljuschka:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von NiAn:

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Echt? Mich interessiert gar nicht, was andere denken, wenn ich mit den Kindern agiere und ich find es total spannend, mir aus allen verschiedenen Richtungen das rauszusuchen, was gut zu uns passt. Und ich bin die Königin des lobens

Jeder Satz könnte von mir sein, Sera. Stimme dir da ganz zu.

Und zum Thema Loben: Rein subjektiv geht das Nicht-Loben für mich überhaupt nicht. Meine Mutter hat mich nie gelobt, bis heute nicht. Für nichts.
Das Ergebnis? Ich würde mir ein Bein ausreißen, um ENDLICH mal anerkennende Worte von ihr zu bekommen!
Und nein, sie ist nicht auf allen Ebenen so, sie unterstützt, hilft und begleitet, wo sie nur kann. Aber sie lobt einfach nicht und das hat Spuren in meinem Charakter hinterlassen.

Deshalb bekommt mein Kind es gerne zu hören, dass er seine Sache gut macht und dass ich stolz auf ihn bin. Selbstverständlich in angemessenem Maße und nicht für jedes Mal, das es die Rutsche runtergeschafft hat...


Anerkennung wird bei überzeugten nicht-lobern durchaus geäußert


Das glaube ich euch auch, ehrlich. Ich hab das auch versucht aber das war dann nicht mehr ich, das klang so unecht und gekünstelt, komisch eben
27.01.2018 21:11
Du brauchst nicht die ganze Zeit über mich zu sprechen. Cooky hat dir eine ganz andere Frage gestellt. Die lautete: Was haben Gesprächsthemen mit dem Umgang mit Menschen (ob groß oder klein) zu tun?
Denn es ist in unseren Augen völlig Wurst, ob du über Bibi und Tina oder über den Nordkoreakonflikt sprichst. Das ändert doch an der Behandlung des Menschen nix.

Meine Güte.

Und jetzt stell dich bitte nicht wieder als Opfer hin. Und ja, es IST dein Fehler, wenn dein Hinterfragen als triezen wahrgenommen wird, verdammte Axt. Das wurde dir auch schon mehrfach gesagt. Es ist nicht das Hinterfragen sondern die ART wie du das tust. Die ist nicht neugierig hinterfragend sondern ungläubig, höhnisch, wenig respektvoll und oft auch verletzend. Vielleicht muss es dir endlich mal jemand sagen: Es liegt vielleicht an DIR, dass du dich oft kritisiert und als Opfer fühlst. Weil du etwas aussendest, was du vielleicht gar nicht willst aber beim Empfänger echt übel ankommt.

So, Ende der Durchsage. Musste raus, tut mir leid, wenn es nicht gefällt.
27.01.2018 21:12
Zitat von NiAn:

Zitat von KRÄTZÄ:

Zitat von Iljuschka:

Zitat von Seramonchen:

...

Jeder Satz könnte von mir sein, Sera. Stimme dir da ganz zu.

Und zum Thema Loben: Rein subjektiv geht das Nicht-Loben für mich überhaupt nicht. Meine Mutter hat mich nie gelobt, bis heute nicht. Für nichts.
Das Ergebnis? Ich würde mir ein Bein ausreißen, um ENDLICH mal anerkennende Worte von ihr zu bekommen!
Und nein, sie ist nicht auf allen Ebenen so, sie unterstützt, hilft und begleitet, wo sie nur kann. Aber sie lobt einfach nicht und das hat Spuren in meinem Charakter hinterlassen.

Deshalb bekommt mein Kind es gerne zu hören, dass er seine Sache gut macht und dass ich stolz auf ihn bin. Selbstverständlich in angemessenem Maße und nicht für jedes Mal, das es die Rutsche runtergeschafft hat...


Anerkennung wird bei überzeugten nicht-lobern durchaus geäußert


Das glaube ich euch auch, ehrlich. Ich hab das auch versucht aber das war dann nicht mehr ich, das klang so unecht und gekünstelt, komisch eben


Ist auch ok. Ich will das nur immer äußern, wenn die "Aber meine Mama hat mich nie gelobt und das war so schlimm"- Karte kommt.

Mein Kind lobt sich dank Medien jetzt übrigens einfach selbst.
27.01.2018 21:13
Zitat von Iljuschka:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von NiAn:

Zitat von KRÄTZÄ:

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Okay dann ist das wohl meine Wahrnehmung...

Ich hätte nur z. B. Bei dir die Angst, wären unsere Kinder in einem Raum, Niklas mäht irgendwas und ich sage ihm „das hast du aber toll gemacht“ das du dann denkst ich bin nicht ganz dicht

Ich kenne ja das Buch von Kohn zum Thema Loben, find es auch verständlich aber krieg das eben nicht ganz so raus wie er es z.B für richtig hält, das von einfach nicht ich, das wäre nicht authentisch. Ich weiß aber dass das in unerzogenen Kreisen oft ganz oben steht das man eben nicht lobt und deswegen würde ich mich komisch fühlen (ist wahrscheinlich meine Macke)

Oder Thema Anzählen (ohne Strafe). Hilft hier ungemein bei der Entscheidungsfindung und dämmt das Feuerwerk in seinem Kopf ein. Gott ich möchte nicht wissen was da ein eingefleischter unerzogener drüber denkt


Echt? Mich interessiert gar nicht, was andere denken, wenn ich mit den Kindern agiere und ich find es total spannend, mir aus allen verschiedenen Richtungen das rauszusuchen, was gut zu uns passt. Und ich bin die Königin des lobens

Jeder Satz könnte von mir sein, Sera. Stimme dir da ganz zu.

Und zum Thema Loben: Rein subjektiv geht das Nicht-Loben für mich überhaupt nicht. Meine Mutter hat mich nie gelobt, bis heute nicht. Für nichts.
Das Ergebnis? Ich würde mir ein Bein ausreißen, um ENDLICH mal anerkennende Worte von ihr zu bekommen!
Und nein, sie ist nicht auf allen Ebenen so, sie unterstützt, hilft und begleitet, wo sie nur kann. Aber sie lobt einfach nicht und das hat Spuren in meinem Charakter hinterlassen.

Deshalb bekommt mein Kind es gerne zu hören, dass er seine Sache gut macht und dass ich stolz auf ihn bin. Selbstverständlich in angemessenem Maße und nicht für jedes Mal, das es die Rutsche runtergeschafft hat...


Aber es gibt ja nicht nur nichts sagen und loben. Ich bin auch eher gegen bewertendes Loben. Wenn ich irgendwas richtig cool finde, sage ich meinem Sohn das natürlich. Aber aus meiner Perspektive ohne ihn zu bewerten (soweit es mir gelingt xD). Wenn er mir hilft bedanke ich mich.
Aber nicht im Sinne von: "Das hast du tooooooll (oder guuuut) gemacht". Sondern einfach: "Danke, dass du mir geholfen hast, da freu ich mich." oder wenn mir etwas gefällt, was er gebaut hat: "Boah, das hast du ganz allein gebaut? Das gefällt mir richtig gut!"

Obsidian
15967 Beiträge
27.01.2018 21:14
Zitat von NiAn:

Zitat von KRÄTZÄ:

Zitat von Iljuschka:

Zitat von Seramonchen:

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Jeder Satz könnte von mir sein, Sera. Stimme dir da ganz zu.

Und zum Thema Loben: Rein subjektiv geht das Nicht-Loben für mich überhaupt nicht. Meine Mutter hat mich nie gelobt, bis heute nicht. Für nichts.
Das Ergebnis? Ich würde mir ein Bein ausreißen, um ENDLICH mal anerkennende Worte von ihr zu bekommen!
Und nein, sie ist nicht auf allen Ebenen so, sie unterstützt, hilft und begleitet, wo sie nur kann. Aber sie lobt einfach nicht und das hat Spuren in meinem Charakter hinterlassen.

Deshalb bekommt mein Kind es gerne zu hören, dass er seine Sache gut macht und dass ich stolz auf ihn bin. Selbstverständlich in angemessenem Maße und nicht für jedes Mal, das es die Rutsche runtergeschafft hat...


Anerkennung wird bei überzeugten nicht-lobern durchaus geäußert


Das glaube ich euch auch, ehrlich. Ich hab das auch versucht aber das war dann nicht mehr ich, das klang so unecht und gekünstelt, komisch eben


Hier macht Übung echt den Meister. Wenn man 35 Jahre lang gewöhnt war zu anderen immer zu sagen, "das hast du ja super gemacht" wenn man seine Anerkennung ausdrücken will, dann fühlte es sich natürlich erstmal seltsam an.

Nach einiger Zeit wird es dir aber absolut zur Gewohnheit, stattdessen Sätze wie "Boah den ganzen Kreis hast du alleine mit Bügelperlen ausgefüllt" oder "Mensch warst du grade mutig/tapfer" zu sagen.

Ich muss auch sagen, inzwischen kommt mir das viel natürlicher vor. Ich will ja nicht die ganze Zeit sagen, wie super und toll er ist. Sondern ich will ihm sagen welche Dinge ich warum klasse finde die er gemacht hat, dass ich genau sehe, was er geschafft hat. Dafür muss ich diese Dinge explizit benennen.
27.01.2018 21:14
Ich bin immer zu lahm hier
Anonym 196677
20 Beiträge
27.01.2018 21:20
Also, das 2,5-jährige Kind sehe ich nicht nur max. 3 mal im Jahr, ich lade sie nur nicht öfter als diese wenigen Male zu uns nach Hause ein. Da ich mit der Mutter befreundet bin, bleibt es nicht aus dass ich das Kind dementsprechend auch öfter sehe. Und da ich sie ziemlich regelmäßig sehe, kann ich über ihre "Erziehung" auch urteilen und schmeiße nicht mit Vermutungen umher.
Übrigens, von Unerzogen als Erziehungsrichtung habe ich bisher noch gar nichts gehört, mir geht es wirklich um unerzogene Kinder die frech und - einfach unerzogen sind. Ob die Eltern nun keine Zeit in ihre Kinder stecken oder bewusst so handeln, ist mir dabei egal. Ein Mindestmaß an Respekt und Benehmen erwarte ich von jedem, egal ob Kind oder Erwachsener.
nilou
14825 Beiträge
27.01.2018 21:21
Erzieht, begleitet oder was immer ... Ohne Bücher oder irgendwelche Richtungen samt Facebook und Co Gruppen geht es Anscheind nicht mehr?
Titania
5975 Beiträge
27.01.2018 21:23
Zitat von Joan:

Zitat von NiAn:

Also mir ist das ja Wurscht wie jeder erzieht oder nicht, solange das Kind nicht akut gefährdet ist (durch verbale oder körperliche Gewalt) hänge ich nich da nicht rein, muss jeder so machen wie er möchte und wie es für ihn richtig erscheint,

Mir persönlich ich unerzogen zu anstrengend, daher hab ich mich aus sämtlichen Gruppen zurückgezogen, da irgendwie in der Szene keine Kritik erlaubt war (so mdlb Gefühl) und ich fing an mich ständig schlecht zu fühlen nur weil ich mal „hast du toll gemacht“ zu Niklas gesagt habe. Das machte mich fertig und schränkte mich so sehr in der Kommunikation mit meinem Kind ein das ich mich davon löse. Ich wollte nicht alles zerdenken wie ich wann und wie und wo reagieren musste um ja nicht zu erziehen. Das war nicht mehr ich.

Ich brauch da ehrlich auch keinen Namen dafür wie ich meine Kinder dabei begleite erwachsen zu werden. Sie sind ein Teil unserer Familiensippe und werden als solches behandelt, auf Kopfhöhe. Das ist für uns der richtige Weg und gut.

Was ich aber mitbekommen habe, bei den Aplern finde ich so viele Menschen die da genauso denken wie ich, die leben und leben lassen. Bei den unerzogenen fühle ich mich dagegen oft unbehaglich da da ich oft finde das da so eine Verachtung mitschwingt, gerade wenn man Dinge eben anders regelt als die unerzogenen, finde da kommt oft ein „oh Gott wie kann sie nur“ - Blick hinterher. Täusche ich mich da?


Mir geht's wie dir in Bezug auf sämtliche Erziehungsseiten wenn ich zu viel lese, dann weiß ich einfach gar nicht mehr, wie ich handeln soll, ohne unnatürlich zu wirken oder ein schlechtes Gewissen zu haben, weil ich irgendwas falsch formuliert habe und mein Kind jetzt kaputt ist daher lese ich nurnoch so wenig wie möglich. Input hab ich genug bekommen, ich weiß woran ich arbeiten möchte, aber täglich mit dem (für mich) unerreichbarem Idealbild konfrontiert sein...nö. Dafür ist mir das Internet auch zu weit von der Realität entfernt. Was da alles immer so stimmt und nicht stimmt, weiß man eh nicht....


dem kann ich nur zustimmen. Insbesondere beim letzen Satz.
Mit der Zeit erlebt man viele, verschiedene Kinder und bekommt auch die eine oder andere Einstellung der Eltern zur Erziehung eines Kindes mit. Im Reallife sieht man dann aber auch das erste Resultat und kann sich selber eine Meinung dazu bilden. Da kann man dann nichts beschönigen.
27.01.2018 21:25
Zitat von nilou:

Erzieht, begleitet oder was immer ... Ohne Bücher oder irgendwelche Richtungen samt Facebook und Co Gruppen geht es Anscheind nicht mehr?


Türlich gehts ohne. Aber ich finde es schön mich mit Gleichgesinnten auszutauschen und Bücher geben mir die ein oder andere neue Inspiration.
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