Unerzogene Kinder
28.01.2018 08:50
Zitat von Seramonchen:
Zitat von Joan:
Zitat von Seramonchen:
Zitat von Joan:
...
Dann lies mal zwei Beiträge über dem hier. „Man kann ein Kind so erziehen, dass man sich nicht für schämen muss“
Allein schämen und 2,5 jährige in einem Beitrag zu benennen, zeigt mir schon die Einstellung und ICH möchte mit so einer Einstellung nicht in Verbindung gebracht werden.
Der kam, während ich meinen geschrieben habe![]()
Hab ich mir grad auch gedacht![]()
Ich mein dann eher so die andere Fraktion ^^
Wobei ich zugeben muss, dass ich mich auch anfangs echt geschämt hab, wenn mein Sohn irgendwas gemacht hat, was halt gesellschaftlich nicht erwünscht ist....einfach, weil ich es durch meine Erziehung so gewohnt bin, möglichst angepasst und unauffällig zu sein. Das Gefühl kam einfach und ich fand es furchtbar, weil mir lieber egal wäre, was andere von mir denken. Ist harte Arbeit gewesen meine Denkweise da ansatzweise zu ändern und nicht mein Kind. Aber er war da echt ein guter Lehrer
28.01.2018 08:55
Zitat von Joan:
Zitat von Seramonchen:
Zitat von Joan:
Zitat von Seramonchen:
...
Der kam, während ich meinen geschrieben habe![]()
Hab ich mir grad auch gedacht![]()
Ich mein dann eher so die andere Fraktion ^^
Wobei ich zugeben muss, dass ich mich auch anfangs echt geschämt hab, wenn mein Sohn irgendwas gemacht hat, was halt gesellschaftlich nicht erwünscht ist....einfach, weil ich es durch meine Erziehung so gewohnt bin, möglichst angepasst und unauffällig zu sein. Das Gefühl kam einfach und ich fand es furchtbar, weil mir lieber egal wäre, was andere von mir denken. Ist harte Arbeit gewesen meine Denkweise da ansatzweise zu ändern und nicht mein Kind. Aber er war da echt ein guter Lehrer![]()
Ich denke halt, es wird zu verklärt gesehen, wie andere Eltern erziehen, die sagen, dass ihnen Erziehung wichtig ist. Wenn ich jetzt hier eine Umfrage machen würde, wer sein Kind schon mal ins Zimmer geschickt hat, weil es gebockt oder nicht gehört hat und ehrlich antworten kommen würden - ich denke viele wären überrascht. Oder allein weitergehen, weil das Kind nicht mit will, zu langsam ist, gerade weint. Oder es dann einfach an die Hand nimmt und mit sich zieht.
Das mag sich nach Kleinigkeiten anhören, für das Kind sind sie aber alles andere als schön. Und das alles wird eben als Erziehung angesehen. Und da kann man das hier noch so schön reden, dass das ja Ausnahmen wären. Das sind es eben nicht.
28.01.2018 08:59
Zitat von Lila-Blau:
Zitat von KRÄTZÄ:
Das Kind ist 2,5. Thema erledigt.
Ich bin froh den Trend zu weniger Erziehung zu sehen. Erziehung ist meiner Meinung nach überflüssig und kontraproduktiv.
Liebe Grüße
Die unerzogene Mutter
Finde ich nicht ,was du da von dir gibst..
Also mein Kind hat noch nie so ein Verhalten an den Tag gebracht.
Nicht mit 1Jahr nicht mit 2 und auch nicht mit 6.
Man kann SEHRWOHL sein Kind so erziehen dass man sich dann nicht schämen muss.
Dann war dein Kind dazu eben sozial und kognitiv in der Lage. Ändert aber nichts daran, dass Kinder in diesem Alter etwas wie Auslachen, Berechenbarkeit oder Kontrolle der Impulse rein von Ihrer Entwicklung her nicht können. Das ist als würdest du ihnen Quantenphysik beibringen und sauer werden, dass sie es nicht schnallen.
Wenn deine Kinder es konnten, dann sind sie tatsächlich Ausnahmen. Oder man muss komplette Entwicklungspsychologische Erkenntnisse auf den Müll werfen.
Man will damit doch nicht sagen, dass jedes Kind sich 24/7 wie die Axt im Walde benimmt. Ich habe das Gefühl, dass manche das rauslesen. Aber mal ein anderes Beispiel. Dass ein falsch geschnittener Äpfel einem 2,5 Jährigen die Tränen in die Augen treiben kann und für dieses Kind dann gerade das Ende der Welt bedeutet, das ist eben vollkommen normal.
28.01.2018 10:04
Warum entdecke ich sowas immer zu spät?
Skorpi ich denke wirklich, dass du das alles nicht böse meinst.
Aber es kommt einfach provokant rüber, dass du es nach 2478 Erklärungen nicht verstehst. Viele denken dann, dass du es nicht verstehen WILLST.
Und ein "Du musst doch selbst merken, dass das so nicht passt" klingt einfach verdammt abwertend.
Doch, das passt.
Setz dich doch einfach mal WIRKLICH mit dem Thema auseinander. Ansonsten kann man sich da schlicht und einfach keine Meinung zu erlauben.
Wenn sich jemand wirklich damit auseinander gesetzt hat, seine Kinder bewusst (nicht) erzieht etc., dann ist das nichts, was nicht passt und, bei dem man das "doch selbst merken muss"
Ich lobe meine Kinder nicht. Unbewusst schon immer...seit ich mich damit auseinander gesetzt habe bewusst.
Ich kann akzeptieren, dass Andere es anders machen. Ich werde aber niemals behaupten, dass beide Wege richtig sind da ich der Meinung bin, dass es tatsächlich schädlich ist.
Da können noch so viele, die sich unzureichend damit beschäftigt haben ankommen und sagen "aber man braucht doch positive Bestätigung"
Daran merke ich, dass sich mal wieder keiner informiert hat und halbwissend über Dinge diskutiert, bei denen die Diskussionsgrundlage fehlt
Skorpi ich denke wirklich, dass du das alles nicht böse meinst.
Aber es kommt einfach provokant rüber, dass du es nach 2478 Erklärungen nicht verstehst. Viele denken dann, dass du es nicht verstehen WILLST.
Und ein "Du musst doch selbst merken, dass das so nicht passt" klingt einfach verdammt abwertend.
Doch, das passt.
Setz dich doch einfach mal WIRKLICH mit dem Thema auseinander. Ansonsten kann man sich da schlicht und einfach keine Meinung zu erlauben.
Wenn sich jemand wirklich damit auseinander gesetzt hat, seine Kinder bewusst (nicht) erzieht etc., dann ist das nichts, was nicht passt und, bei dem man das "doch selbst merken muss"
Ich lobe meine Kinder nicht. Unbewusst schon immer...seit ich mich damit auseinander gesetzt habe bewusst.
Ich kann akzeptieren, dass Andere es anders machen. Ich werde aber niemals behaupten, dass beide Wege richtig sind da ich der Meinung bin, dass es tatsächlich schädlich ist.
Da können noch so viele, die sich unzureichend damit beschäftigt haben ankommen und sagen "aber man braucht doch positive Bestätigung"
Daran merke ich, dass sich mal wieder keiner informiert hat und halbwissend über Dinge diskutiert, bei denen die Diskussionsgrundlage fehlt
28.01.2018 10:44
Wieso sollte man ein Kind nicht loben?
Ich habe von dem allen, was hier praktiziert wird, kA. Also eine ehrlich gemeinte Frage
Ich habe von dem allen, was hier praktiziert wird, kA. Also eine ehrlich gemeinte Frage
28.01.2018 10:52
Zitat von Janna:
Wieso sollte man ein Kind nicht loben?
Ich habe von dem allen, was hier praktiziert wird, kA. Also eine ehrlich gemeinte Frage![]()
Weil Kinder nicht auf die Bewertung von außen angewiesen sein sollten, sondern Dinge aus eigener Motivation tun sollten.
Sehr vereinfacht ausgedrückt
28.01.2018 10:54
Zitat von Metalgoth:
Warum entdecke ich sowas immer zu spät?
Skorpi ich denke wirklich, dass du das alles nicht böse meinst.
Aber es kommt einfach provokant rüber, dass du es nach 2478 Erklärungen nicht verstehst. Viele denken dann, dass du es nicht verstehen WILLST.
Und ein "Du musst doch selbst merken, dass das so nicht passt" klingt einfach verdammt abwertend.
Doch, das passt.
Setz dich doch einfach mal WIRKLICH mit dem Thema auseinander. Ansonsten kann man sich da schlicht und einfach keine Meinung zu erlauben.
Wenn sich jemand wirklich damit auseinander gesetzt hat, seine Kinder bewusst (nicht) erzieht etc., dann ist das nichts, was nicht passt und, bei dem man das "doch selbst merken muss"
Ich lobe meine Kinder nicht. Unbewusst schon immer...seit ich mich damit auseinander gesetzt habe bewusst.
Ich kann akzeptieren, dass Andere es anders machen. Ich werde aber niemals behaupten, dass beide Wege richtig sind da ich der Meinung bin, dass es tatsächlich schädlich ist.
Da können noch so viele, die sich unzureichend damit beschäftigt haben ankommen und sagen "aber man braucht doch positive Bestätigung"
Daran merke ich, dass sich mal wieder keiner informiert hat und halbwissend über Dinge diskutiert, bei denen die Diskussionsgrundlage fehlt
Ich meine das jetzt auch nicht böse. Aber dieses nachfragen und nicht verstehen wollen und sorry abwerten rüberbringen ist hier auf beiden "Seiten" wiederholt vorgekommen.
Ist alles keine Einbahnstraße. Aber es scheint auch wirklich eine Rolle zu spielen wer hier was schreibt.
Und wie schrieb hier jemand: die "Wahrheit" hat hier keiner gepachtet. Und ich gehe ja mal grundsätzlich davon aus, das zunächst mal jede Mutter die Expertin für ihr eigenes Kind ist. Und Verallgemeinerungen und Pauschalsierungen passen nun mal sicher nicht auf jedes individuelle Kind. Erziehung besteht auch nicht nur aus einer "Erziehungsrichtung". Andere Personen, Kindegarten, Schule, Gesellschaft, Charaker ... Da spielen so viele Faktoren mit rein.
28.01.2018 10:55
Rückmelden und mitfreuen ist aber völlig okay, Janna, nur nicht bewerten
.
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28.01.2018 10:59
Zitat von Metalgoth:
Zitat von Janna:
Wieso sollte man ein Kind nicht loben?
Ich habe von dem allen, was hier praktiziert wird, kA. Also eine ehrlich gemeinte Frage![]()
Weil Kinder nicht auf die Bewertung von außen angewiesen sein sollten, sondern Dinge aus eigener Motivation tun sollten.
Sehr vereinfacht ausgedrückt
Weil sie sonst nur des lobes Willen etwas tun oder die Wertschätzung spüren?
Was macht man dann bei Kindern die das selbst so gar nicht können? Die ein richtig, falsch und positives/negatives gar nicht abstecken können?
28.01.2018 11:03
Zitat von nilou:
Zitat von Metalgoth:
Warum entdecke ich sowas immer zu spät?
Skorpi ich denke wirklich, dass du das alles nicht böse meinst.
Aber es kommt einfach provokant rüber, dass du es nach 2478 Erklärungen nicht verstehst. Viele denken dann, dass du es nicht verstehen WILLST.
Und ein "Du musst doch selbst merken, dass das so nicht passt" klingt einfach verdammt abwertend.
Doch, das passt.
Setz dich doch einfach mal WIRKLICH mit dem Thema auseinander. Ansonsten kann man sich da schlicht und einfach keine Meinung zu erlauben.
Wenn sich jemand wirklich damit auseinander gesetzt hat, seine Kinder bewusst (nicht) erzieht etc., dann ist das nichts, was nicht passt und, bei dem man das "doch selbst merken muss"
Ich lobe meine Kinder nicht. Unbewusst schon immer...seit ich mich damit auseinander gesetzt habe bewusst.
Ich kann akzeptieren, dass Andere es anders machen. Ich werde aber niemals behaupten, dass beide Wege richtig sind da ich der Meinung bin, dass es tatsächlich schädlich ist.
Da können noch so viele, die sich unzureichend damit beschäftigt haben ankommen und sagen "aber man braucht doch positive Bestätigung"
Daran merke ich, dass sich mal wieder keiner informiert hat und halbwissend über Dinge diskutiert, bei denen die Diskussionsgrundlage fehlt
Ich meine das jetzt auch nicht böse. Aber dieses nachfragen und nicht verstehen wollen und sorry abwerten rüberbringen ist hier auf beiden "Seiten" wiederholt vorgekommen.![]()
Ist alles keine Einbahnstraße. Aber es scheint auch wirklich eine Rolle zu spielen wer hier was schreibt.
Und wie schrieb hier jemand: die "Wahrheit" hat hier keiner gepachtet. Und ich gehe ja mal grundsätzlich davon aus, das zunächst mal jede Mutter die Expertin für ihr eigenes Kind ist. Und Verallgemeinerungen und Pauschalsierungen passen nun mal sicher nicht auf jedes individuelle Kind. Erziehung besteht auch nicht nur aus einer "Erziehungsrichtung". Andere Personen, Kindegarten, Schule, Gesellschaft, Charaker ... Da spielen so viele Faktoren mit rein.
Ich denke da ging es tatsächlich eher um die Art zu fragen. Niemand hat etwas gegen Nachfragen per se. Metal erklärt das mit dem Leben ja auch gerade gerne denke ich.
28.01.2018 11:05
Zitat von Janna:
Zitat von Metalgoth:
Zitat von Janna:
Wieso sollte man ein Kind nicht loben?
Ich habe von dem allen, was hier praktiziert wird, kA. Also eine ehrlich gemeinte Frage![]()
Weil Kinder nicht auf die Bewertung von außen angewiesen sein sollten, sondern Dinge aus eigener Motivation tun sollten.
Sehr vereinfacht ausgedrückt
Weil sie sonst nur des lobes Willen etwas tun oder die Wertschätzung spüren?
Was macht man dann bei Kindern die das selbst so gar nicht können? Die ein richtig, falsch und positives/negatives gar nicht abstecken können?
Das können sie, wenn man sie lässt
Wertschätzung hat rein gar nichts mit Lob zu tun
28.01.2018 11:05
Zitat von cooky:
Zitat von nilou:
Zitat von Metalgoth:
Warum entdecke ich sowas immer zu spät?
Skorpi ich denke wirklich, dass du das alles nicht böse meinst.
Aber es kommt einfach provokant rüber, dass du es nach 2478 Erklärungen nicht verstehst. Viele denken dann, dass du es nicht verstehen WILLST.
Und ein "Du musst doch selbst merken, dass das so nicht passt" klingt einfach verdammt abwertend.
Doch, das passt.
Setz dich doch einfach mal WIRKLICH mit dem Thema auseinander. Ansonsten kann man sich da schlicht und einfach keine Meinung zu erlauben.
Wenn sich jemand wirklich damit auseinander gesetzt hat, seine Kinder bewusst (nicht) erzieht etc., dann ist das nichts, was nicht passt und, bei dem man das "doch selbst merken muss"
Ich lobe meine Kinder nicht. Unbewusst schon immer...seit ich mich damit auseinander gesetzt habe bewusst.
Ich kann akzeptieren, dass Andere es anders machen. Ich werde aber niemals behaupten, dass beide Wege richtig sind da ich der Meinung bin, dass es tatsächlich schädlich ist.
Da können noch so viele, die sich unzureichend damit beschäftigt haben ankommen und sagen "aber man braucht doch positive Bestätigung"
Daran merke ich, dass sich mal wieder keiner informiert hat und halbwissend über Dinge diskutiert, bei denen die Diskussionsgrundlage fehlt
Ich meine das jetzt auch nicht böse. Aber dieses nachfragen und nicht verstehen wollen und sorry abwerten rüberbringen ist hier auf beiden "Seiten" wiederholt vorgekommen.![]()
Ist alles keine Einbahnstraße. Aber es scheint auch wirklich eine Rolle zu spielen wer hier was schreibt.
Und wie schrieb hier jemand: die "Wahrheit" hat hier keiner gepachtet. Und ich gehe ja mal grundsätzlich davon aus, das zunächst mal jede Mutter die Expertin für ihr eigenes Kind ist. Und Verallgemeinerungen und Pauschalsierungen passen nun mal sicher nicht auf jedes individuelle Kind. Erziehung besteht auch nicht nur aus einer "Erziehungsrichtung". Andere Personen, Kindegarten, Schule, Gesellschaft, Charaker ... Da spielen so viele Faktoren mit rein.
Ich denke da ging es tatsächlich eher um die Art zu fragen. Niemand hat etwas gegen Nachfragen per se. Metal erklärt das mit dem Leben ja auch gerade gerne denke ich.
Ich habe das verstanden. Und ich meine auch u.a. die Art.
28.01.2018 11:07
Mir geht es da ja wie NiAn. Ich habe das eine Zeit lang probiert und ich hatte tatsächlich das Gefühl, das ich das nicht bin. Ich verstehe die Intention dahinter, aber ich bekomme es einfach nicht umgesetzt. Ich bin aber auch so extrem emotional. Ich finde alles toll, was meine Kinder machen
und kann damit auch nicht hinter dem Berg halten.
Letztens kam die große in englisch mit einer 1 nach Hause und englisch ist ihr Sorgenfach und da kam einfach aus dem Herzen, dass ich ihr gesagt habe, wie toll sie das gemacht hat.
Oder die kleine ist hier grad von einem auf den anderen Tag trocken geworden. Da sage ich ihr auch, wie toll ich das finde.
Zusammenfassend: ich müsste immer zu sehr überlegen, was ich jetzt sagen darf und das bekomme ich gar nicht hin, dazu bin ich zu frei heraus und direkt in allen Belangen. Sicher nicht immer gut, aber ich trage das Herz auf der Zunge
und kann damit auch nicht hinter dem Berg halten. Letztens kam die große in englisch mit einer 1 nach Hause und englisch ist ihr Sorgenfach und da kam einfach aus dem Herzen, dass ich ihr gesagt habe, wie toll sie das gemacht hat.
Oder die kleine ist hier grad von einem auf den anderen Tag trocken geworden. Da sage ich ihr auch, wie toll ich das finde.
Zusammenfassend: ich müsste immer zu sehr überlegen, was ich jetzt sagen darf und das bekomme ich gar nicht hin, dazu bin ich zu frei heraus und direkt in allen Belangen. Sicher nicht immer gut, aber ich trage das Herz auf der Zunge
28.01.2018 11:08
Zitat von Seramonchen:
Mir geht es da ja wie NiAn. Ich habe das eine Zeit lang probiert und ich hatte tatsächlich das Gefühl, das ich das nicht bin. Ich verstehe die Intention dahinter, aber ich bekomme es einfach nicht umgesetzt. Ich bin aber auch so extrem emotional. Ich finde alles toll, was meine Kinder machenund kann damit auch nicht hinter dem Berg halten.
Letztens kam die große in englisch mit einer 1 nach Hause und englisch ist ihr Sorgenfach und da kam einfach aus dem Herzen, dass ich ihr gesagt habe, wie toll sie das gemacht hat.
Oder die kleine ist hier grad von einem auf den anderen Tag trocken geworden. Da sage ich ihr auch, wie toll ich das finde.
Zusammenfassend: ich müsste immer zu sehr überlegen, was ich jetzt sagen darf und das bekomme ich gar nicht hin, dazu bin ich zu frei heraus und direkt in allen Belangen. Sicher nicht immer gut, aber ich trage das Herz auf der Zunge![]()
Ist hier ähnlich gewesen.
Ich kann dem Ganzen theoretisch folgen. Aber praktisch passt das irgendwie nicht bei mir.
28.01.2018 11:09
Zitat von Seramonchen:
Zitat von Joan:
Zitat von Seramonchen:
Zitat von Joan:
...
Hab ich mir grad auch gedacht![]()
Ich mein dann eher so die andere Fraktion ^^
Wobei ich zugeben muss, dass ich mich auch anfangs echt geschämt hab, wenn mein Sohn irgendwas gemacht hat, was halt gesellschaftlich nicht erwünscht ist....einfach, weil ich es durch meine Erziehung so gewohnt bin, möglichst angepasst und unauffällig zu sein. Das Gefühl kam einfach und ich fand es furchtbar, weil mir lieber egal wäre, was andere von mir denken. Ist harte Arbeit gewesen meine Denkweise da ansatzweise zu ändern und nicht mein Kind. Aber er war da echt ein guter Lehrer![]()
Ich denke halt, es wird zu verklärt gesehen, wie andere Eltern erziehen, die sagen, dass ihnen Erziehung wichtig ist. Wenn ich jetzt hier eine Umfrage machen würde, wer sein Kind schon mal ins Zimmer geschickt hat, weil es gebockt oder nicht gehört hat und ehrlich antworten kommen würden - ich denke viele wären überrascht. Oder allein weitergehen, weil das Kind nicht mit will, zu langsam ist, gerade weint. Oder es dann einfach an die Hand nimmt und mit sich zieht.
Das mag sich nach Kleinigkeiten anhören, für das Kind sind sie aber alles andere als schön. Und das alles wird eben als Erziehung angesehen. Und da kann man das hier noch so schön reden, dass das ja Ausnahmen wären. Das sind es eben nicht.
Wie kann man das denn anders lösen wenn das Kind nicht mitkommen will, dies aber erforderlich ist weil man es eilig hat (Bus erwischen oder sowas).
Ist keine provokante Frage oder dergleichen, reines Interesse, man lernt nie aus.
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