Mütter- und Schwangerenforum

Unerzogene Kinder

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Metalgoth
18093 Beiträge
28.01.2018 15:56
Zitat von Metalgoth:

Zitat von Titania:

Zitat von cooky:

Zitat von Titania:

...

Seh ich ja auch nicht anders, ist ja auch ok. Und manche haben ein Interesse und fragen jetzt Sachen.
Aber ich finde es schwierig wenn den Leuten bei denen diese Methoden einfach funktionieren eingeredet wird, dass das nicht sein kann. Und man ihnen das zeredet.

Auf der einen Seite fühlt man sich scheinbar in seiner eigenen Erziehung angegriffen oder verunsichert wenn andere eben unerzogen leben ( und hier wurde auch wirklich oft gesagt macht wie es für euch okay ist, wir machen es eben unerzogenen) und greift dann mit "Quatsch" o.ä. Selbst an. Das schnall ich halt nicht

Mhh.. Ich finde es seit ein paar Wochen schon extremer. Dass nicht jeder immer alles liest ist natürlich normal. Aber dieses Verschwurbeln von Aussagen hat zur Zeit schon Hochkonjunktur hier finde ich.


Ich lese nicht in vielen verschiedenen Threads mit, daher weiß ich nicht wie es in anderen Threads so ist. Ich habe aber in diesem hier nicht den Eindruck, daß die Methode zerredet wird. Es wird höchstens nachgefragt, was ja legitim ist.
Ich z.B. habe nicht die Muße andere von irgend einer Methode überzeugen zu müssen. Ich bekomme viele Kinder im RL mit und sehe selber was tatsächlich gut klappt und was nicht. Wobei das ja auch nur meine persönliche Empfindung ist. Ein anderer empfindet es wahrscheinlich anders. Das ist doch auch gut so, dass verschiedene Menschen auch verschieben erziehen oder eben nicht erziehen. Wie auch immer.

Ich muss auch niemanden überzeugen.
Wenn ich aber ausdrücklich gefragt werde, darauf antworte und dann kommt was von wegen "das kann doch so aber gar nicht immer klappen", dann ist das nervig. Dann braucht man nicht nachfragen.
Denn hier klappt es.

Und in den Fällen, in denen es NICHT klappt kann es aus welchen Gründen auch immer nicht bedürfnisorientiert gelöst werden.
Also ist es kein bisschen repräsentativ
28.01.2018 15:59
Zitat von Metalgoth:

Zitat von Metalgoth:

Zitat von Titania:

Zitat von cooky:

...


Ich lese nicht in vielen verschiedenen Threads mit, daher weiß ich nicht wie es in anderen Threads so ist. Ich habe aber in diesem hier nicht den Eindruck, daß die Methode zerredet wird. Es wird höchstens nachgefragt, was ja legitim ist.
Ich z.B. habe nicht die Muße andere von irgend einer Methode überzeugen zu müssen. Ich bekomme viele Kinder im RL mit und sehe selber was tatsächlich gut klappt und was nicht. Wobei das ja auch nur meine persönliche Empfindung ist. Ein anderer empfindet es wahrscheinlich anders. Das ist doch auch gut so, dass verschiedene Menschen auch verschieben erziehen oder eben nicht erziehen. Wie auch immer.

Ich muss auch niemanden überzeugen.
Wenn ich aber ausdrücklich gefragt werde, darauf antworte und dann kommt was von wegen "das kann doch so aber gar nicht immer klappen", dann ist das nervig. Dann braucht man nicht nachfragen.
Denn hier klappt es.

Und in den Fällen, in denen es NICHT klappt kann es aus welchen Gründen auch immer nicht bedürfnisorientiert gelöst werden.
Also ist es kein bisschen repräsentativ


Wobei sich mir persönlich ja bei den Worten "Methode" und "klappen" schon die Zehennägel leicht einrollen

Und dass das was ich in gewissen Situationen tue nicht für andere passt ist doch logisch. Aber ich kann ja nur erzählen, wie ich Dinge löse. Es gibt da ja kein Patentrezept.
Metalgoth
18093 Beiträge
28.01.2018 16:02
Zitat von KRÄTZÄ:

Zitat von Metalgoth:

Zitat von Metalgoth:

Zitat von Titania:

...

Ich muss auch niemanden überzeugen.
Wenn ich aber ausdrücklich gefragt werde, darauf antworte und dann kommt was von wegen "das kann doch so aber gar nicht immer klappen", dann ist das nervig. Dann braucht man nicht nachfragen.
Denn hier klappt es.

Und in den Fällen, in denen es NICHT klappt kann es aus welchen Gründen auch immer nicht bedürfnisorientiert gelöst werden.
Also ist es kein bisschen repräsentativ


Wobei sich mir persönlich ja bei den Worten "Methode" und "klappen" schon die Zehennägel leicht einrollen

Und dass das was ich in gewissen Situationen tue nicht für andere passt ist doch logisch. Aber ich kann ja nur erzählen, wie ich Dinge löse. Es gibt da ja kein Patentrezept.

Jeder hat ja eine andere Auffassung davon, wann etwas "klappt"
Titania
5997 Beiträge
28.01.2018 18:44
Zitat von KRÄTZÄ:

Zitat von Metalgoth:

Zitat von Metalgoth:

Zitat von Titania:

...

Ich muss auch niemanden überzeugen.
Wenn ich aber ausdrücklich gefragt werde, darauf antworte und dann kommt was von wegen "das kann doch so aber gar nicht immer klappen", dann ist das nervig. Dann braucht man nicht nachfragen.
Denn hier klappt es.

Und in den Fällen, in denen es NICHT klappt kann es aus welchen Gründen auch immer nicht bedürfnisorientiert gelöst werden.
Also ist es kein bisschen repräsentativ


Wobei sich mir persönlich ja bei den Worten "Methode" und "klappen" schon die Zehennägel leicht einrollen

Und dass das was ich in gewissen Situationen tue nicht für andere passt ist doch logisch. Aber ich kann ja nur erzählen, wie ich Dinge löse. Es gibt da ja kein Patentrezept.


In irgendeiner Form muss auch das nicht erziehen deinen Vorstellungen entsprechen. Denn man hat ja irgendwelche Vorstellungen, die dann erfüllt oder nicht erfüllt werden.
Wenn du dadurch ein Kind nicht erziehen würdest, was 4 Mal des Kindergartens und dreimal der Grundschule verwiesen wurde, dann würdest du wahrscheinlich versuchen etwas zu verändern?
Titania
5997 Beiträge
28.01.2018 18:46
Zitat von Titania:

Zitat von KRÄTZÄ:

Zitat von Metalgoth:

Zitat von Metalgoth:

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Und in den Fällen, in denen es NICHT klappt kann es aus welchen Gründen auch immer nicht bedürfnisorientiert gelöst werden.
Also ist es kein bisschen repräsentativ


Wobei sich mir persönlich ja bei den Worten "Methode" und "klappen" schon die Zehennägel leicht einrollen

Und dass das was ich in gewissen Situationen tue nicht für andere passt ist doch logisch. Aber ich kann ja nur erzählen, wie ich Dinge löse. Es gibt da ja kein Patentrezept.

In irgendeiner Form muss auch das nicht erziehen deinen Vorstellungen entsprechen. Denn man hat ja irgendwelche Vorstellungen, die dann erfüllt oder nicht erfüllt werden.
Wenn du dadurch ein Kind nicht erziehen würdest, was 4 Mal des Kindergartens und dreimal der Grundschule verwiesen wurde, dann würdest du wahrscheinlich versuchen etwas zu verändern? Damit es anders läuft oder klappt, wie auch immer man das umschreibt.
28.01.2018 19:05
Zitat von Titania:

Zitat von KRÄTZÄ:

Zitat von Metalgoth:

Zitat von Metalgoth:

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Und in den Fällen, in denen es NICHT klappt kann es aus welchen Gründen auch immer nicht bedürfnisorientiert gelöst werden.
Also ist es kein bisschen repräsentativ


Wobei sich mir persönlich ja bei den Worten "Methode" und "klappen" schon die Zehennägel leicht einrollen

Und dass das was ich in gewissen Situationen tue nicht für andere passt ist doch logisch. Aber ich kann ja nur erzählen, wie ich Dinge löse. Es gibt da ja kein Patentrezept.


In irgendeiner Form muss auch das nicht erziehen deinen Vorstellungen entsprechen. Denn man hat ja irgendwelche Vorstellungen, die dann erfüllt oder nicht erfüllt werden.

Wenn du dadurch ein Kind nicht erziehen würdest, was 4 Mal des Kindergartens und dreimal der Grundschule verwiesen wurde, dann würdest du wahrscheinlich versuchen etwas zu verändern?


Nö. Keine Erwartungen, keine Vorstellungen.
Das ist es ja, was ich meine. Warum sich MIR (persönlich, wegen meiner Einstellung) die Fußnägel bei den Begrifflichkeiten hochrollen. Ich zieh mich auch nicht dran hoch, ich habs nur am Rande mal scherzhaft erwähnt.

Unerzogen "klappt" nicht. Es ist keine Methode, kein Konzept. Sondern eine grundsätzliche Lebenseinstellung. Eine innere Haltung. Weshalb ich die auch keinem aufzwingen oder jemandem Handlungsanweisungen geben kann.
Titania
5997 Beiträge
28.01.2018 19:08
Zitat von KRÄTZÄ:

Zitat von Titania:

Zitat von KRÄTZÄ:

Zitat von Metalgoth:

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Wobei sich mir persönlich ja bei den Worten "Methode" und "klappen" schon die Zehennägel leicht einrollen

Und dass das was ich in gewissen Situationen tue nicht für andere passt ist doch logisch. Aber ich kann ja nur erzählen, wie ich Dinge löse. Es gibt da ja kein Patentrezept.


In irgendeiner Form muss auch das nicht erziehen deinen Vorstellungen entsprechen. Denn man hat ja irgendwelche Vorstellungen, die dann erfüllt oder nicht erfüllt werden.

Wenn du dadurch ein Kind nicht erziehen würdest, was 4 Mal des Kindergartens und dreimal der Grundschule verwiesen wurde, dann würdest du wahrscheinlich versuchen etwas zu verändern?


Nö. Keine Erwartungen, keine Vorstellungen.
Das ist es ja, was ich meine. Warum sich MIR (persönlich, wegen meiner Einstellung) die Fußnägel bei den Begrifflichkeiten hochrollen. Ich zieh mich auch nicht dran hoch, ich habs nur am Rande mal scherzhaft erwähnt.

Unerzogen "klappt" nicht. Es ist keine Methode, kein Konzept. Sondern eine grundsätzliche Lebenseinstellung. Eine innere Haltung. Weshalb ich die auch keinem aufzwingen oder jemandem Handlungsanweisungen geben kann.


das ist ja auch in Ordnung. Allerdings möchte man es seinem Kind ja auch nicht unmöglich in der Welt da draußen machen. Damit meine ich jetzt nicht das nicht erziehen oder erziehen.

Aber wenn ich merke, es läuft etwas falsch, dann würdest du es einfach so weiter laufen lassen? Oder würdest du doch was verändern. Man möchte ja doch ganz gerne ein Kind was zumindest einen Schulabschluß schafft, was sich z. B. schwierig gestaltet, wenn es von jeder Schule fliegt. Jetzt mal etwas überspitzt ausgedrückt.
28.01.2018 19:10
Zitat von Titania:

Zitat von KRÄTZÄ:

Zitat von Titania:

Zitat von KRÄTZÄ:

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In irgendeiner Form muss auch das nicht erziehen deinen Vorstellungen entsprechen. Denn man hat ja irgendwelche Vorstellungen, die dann erfüllt oder nicht erfüllt werden.

Wenn du dadurch ein Kind nicht erziehen würdest, was 4 Mal des Kindergartens und dreimal der Grundschule verwiesen wurde, dann würdest du wahrscheinlich versuchen etwas zu verändern?


Nö. Keine Erwartungen, keine Vorstellungen.
Das ist es ja, was ich meine. Warum sich MIR (persönlich, wegen meiner Einstellung) die Fußnägel bei den Begrifflichkeiten hochrollen. Ich zieh mich auch nicht dran hoch, ich habs nur am Rande mal scherzhaft erwähnt.

Unerzogen "klappt" nicht. Es ist keine Methode, kein Konzept. Sondern eine grundsätzliche Lebenseinstellung. Eine innere Haltung. Weshalb ich die auch keinem aufzwingen oder jemandem Handlungsanweisungen geben kann.


das ist ja auch in Ordnung. Allerdings möchte man es seinem Kind ja auch nicht unmöglich in der Welt da draußen machen. Damit meine ich jetzt nicht das nicht erziehen oder erziehen. Aber wenn ich merke, es läuft etwas falsch, dann würdest du es einfach so weiter laufen lassen? Oder würdest du doch was verändern. Man möchte ja doch ganz gerne ein Kind was zumindest einen Schulabschluß schafft, was sich z. B. schwierig gestaltet, wenn es von jeder Schule fliegt. Jetzt mal etwas überspitzt ausgedrückt.


Das kann und will ich dir nicht beantworten, sorry.
Ich mag nicht über hypothetische Situationen diskutieren. Da gäbe es viel zu viele Faktoren, auf die es ankommt.
Titania
5997 Beiträge
28.01.2018 19:25
Zitat von KRÄTZÄ:

Zitat von Titania:

Zitat von KRÄTZÄ:

Zitat von Titania:

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Nö. Keine Erwartungen, keine Vorstellungen.
Das ist es ja, was ich meine. Warum sich MIR (persönlich, wegen meiner Einstellung) die Fußnägel bei den Begrifflichkeiten hochrollen. Ich zieh mich auch nicht dran hoch, ich habs nur am Rande mal scherzhaft erwähnt.

Unerzogen "klappt" nicht. Es ist keine Methode, kein Konzept. Sondern eine grundsätzliche Lebenseinstellung. Eine innere Haltung. Weshalb ich die auch keinem aufzwingen oder jemandem Handlungsanweisungen geben kann.


das ist ja auch in Ordnung. Allerdings möchte man es seinem Kind ja auch nicht unmöglich in der Welt da draußen machen. Damit meine ich jetzt nicht das nicht erziehen oder erziehen. Aber wenn ich merke, es läuft etwas falsch, dann würdest du es einfach so weiter laufen lassen? Oder würdest du doch was verändern. Man möchte ja doch ganz gerne ein Kind was zumindest einen Schulabschluß schafft, was sich z. B. schwierig gestaltet, wenn es von jeder Schule fliegt. Jetzt mal etwas überspitzt ausgedrückt.


Das kann und will ich dir nicht beantworten, sorry.
Ich mag nicht über hypothetische Situationen diskutieren. Da gäbe es viel zu viele Faktoren, auf die es ankommt.


ich denke, das ist auch eine Befürchtung, die einige haben werden. Unerzogen ist ja eher negativ behaftet und assoziiert eher etwas was man so nicht möchte. Auch wenn ich weiß, wie es gemeint ist. Trotzdem scheitert man damit schon im Kindergarten oder spätestens in der Schule. Denn da wird dann erzogen, also so ganz unerzogen bleiben die Kinder nicht
28.01.2018 19:52
Zitat von Titania:

Zitat von KRÄTZÄ:

Zitat von Titania:

Zitat von KRÄTZÄ:

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das ist ja auch in Ordnung. Allerdings möchte man es seinem Kind ja auch nicht unmöglich in der Welt da draußen machen. Damit meine ich jetzt nicht das nicht erziehen oder erziehen. Aber wenn ich merke, es läuft etwas falsch, dann würdest du es einfach so weiter laufen lassen? Oder würdest du doch was verändern. Man möchte ja doch ganz gerne ein Kind was zumindest einen Schulabschluß schafft, was sich z. B. schwierig gestaltet, wenn es von jeder Schule fliegt. Jetzt mal etwas überspitzt ausgedrückt.


Das kann und will ich dir nicht beantworten, sorry.
Ich mag nicht über hypothetische Situationen diskutieren. Da gäbe es viel zu viele Faktoren, auf die es ankommt.


ich denke, das ist auch eine Befürchtung, die einige haben werden. Unerzogen ist ja eher negativ behaftet und assoziiert eher etwas was man so nicht möchte. Auch wenn ich weiß, wie es gemeint ist. Trotzdem scheitert man damit schon im Kindergarten oder spätestens in der Schule. Denn da wird dann erzogen, also so ganz unerzogen bleiben die Kinder nicht

Naja. Kaum eine Familie, die unerzogen lebt, kommuniziert das nach außen so. Das ist dann doch eher ein Begriff, der mehr oder weniger intern verwendet wird und nicht so im Alltag und in der Kommunikation nach außen.

Und natürlich. ein 100% unerzogenes Leben ist fast nicht möglich. Es sei denn man lebt in einer Höhle in Portugal oder so.
Erziehung lauert überall und klar kann man gewisse Schulen wählen, die besser ins Lebenskonzept passen. Aber dann ist es eben die Bäckereifachverkäuferin oder die Nachbarn oder sonstwer, die die Kinder mit Erziehung konfrontieren.
Aber hauptsächlich zählt ja doch, was zuhause passiert und was die Hauptbezugspersonen einem mitgeben. Dann kann man das bisschen Erziehung von außen sicherlich auch gut filtern Ging mir zumindest so.
Anonym 196677
20 Beiträge
28.01.2018 20:14
Die Diskussion finde ich ja einerseits spannend, die sich hier entwickelt hat - andererseits dreht sie sich im Kreis. Was ich für mich aus dem Ganzen mitnehme: Eltern, die so verbohrt in ihre wie auch immer geartete Einstellung sind, bleiben zukünftig meiner Familie fern. Mit sinnvollen Argumenten kommt man nicht weiter, wenn berechtigte Fragen gestellt werden wird nur ausgewichen "hypothetische Fragen" ... man sollte schon weiter als bis an Morgen denken, so ein Kind bleibt nicht ewig klein und wenns sich mit 10, 12, 18 Jahren immer noch nirgends anpassen kann und nur Probleme bereitet, was dann? Da wird niemand sagen "das Kind ist erst x Jahre alt".

Und zum Thema Empathie/Schadenfreude etc.: Wer ernsthaft glaubt, Kinder wären nicht dazu in der Lage, hat entweder ein unempathisches Kind oder ignoriert Tatsachen. Meine Kinder waren niemals so wie unsere Bekannten, immer vorsichtig mit Babys, mitfühlend und haben nicht immer und immer wieder mit voller Absicht anderen wehgetan. Das ist noch nie passiert, und ich weiß dass meine Kinder keine Exoten sind. Die Erziehung (nennt es wie ihr wollt, wenn ihr allergisch auf das Wort seid) spielt eine große Rolle dabei, natürlich auch der Charakter des Kindes. Aber man macht als Eltern das aus dem Baby, was man vorlebt bzw. vermittelt. Wer seinem Kind nichts beibringt und es seine Erfahrungen selber machen lässt, tut seinem Nachwuchs keinen Gefallen. Dann lernen die Kinder durch wiederholte Ablehnung vielleicht irgendwann, aber warum nicht gleich durch die eigenen Eltern? Warum ist es so furchtbar, seinem Kind Dinge zu erklären und darauf zu achten, dass bestimmte Verhaltensregeln auch eingehalten werden?
Und wenn man unbedingt ein extrem selbstständig entscheidendes Kind haben will, was alles darf: Warum kann man das dann nicht auf das eigene zu Hause eingrenzen und warum muss der Rest der Menschheit dann unter diesen unerzogenen Kindern leiden?

Ein Kind ist für mich niemals gleichberechtigt wie ein Erwachsener. Ich entscheide, was wie, wo und wann passiert und nicht mein Kind. Ein Kind darf seine Meinung, Vorstellungen etc. äußern - habe ich mich aber entschieden, wie ich verfahren werde, kann mich mein Kind nicht davon abhalten.

Z. B. unterwegs sein: Sobald wir die Wohnung verlassen, wird sich strikt an meine Anweisungen gehalten. Zu aller erst, was die Sicherheit angeht, aber es gibt auch kein Rumbocken mitten auf der Straße o. Ä. Wer meint rumzicken zu müssen wird einfach mitgenommen oder ggf. lasse ich das Kind dann bocken, gehe dabei ein paar Schritte weiter und sage ihm, dass es jetzt mitkommen soll, wenn nicht gehe ich alleine weiter. (Nein, ich lasse dann kein Kind alleine zurück, aber alleine die Androhung dieser Folge reicht aus).

Nach ca. 40 Seiten ist das eigentliche Thema dieses Threads mal wieder völlig untergegangen, deshalb wollte ich keine Erziehungsdiskussionen hier. Darum schrieb ich auch im Eingangspost, egal wie wer erzieht - mein Problem ist einfach, warum man als Eltern nicht sein Kind soweit erzieht, dass es nicht über die Maßen negativ auffällt.
Und meint ihr, ich habe das Thema wegen einem einzige Vorfall aufgemacht? Gerade das 2,5-jährige Kind drangsaliert seine Mitmenschen andauernd, und vor allem eben die anderen Kinder. Und es ändert sich gar nichts, es wird eher nur immer schlimmer.
cooky
12606 Beiträge
28.01.2018 20:19
Mich irritiert das echt wahnsinnig dafür die Anonym Funktion auszunutzen.
28.01.2018 20:20
Zitat von Anonym 196677:

Die Diskussion finde ich ja einerseits spannend, die sich hier entwickelt hat - andererseits dreht sie sich im Kreis. Was ich für mich aus dem Ganzen mitnehme: Eltern, die so verbohrt in ihre wie auch immer geartete Einstellung sind, bleiben zukünftig meiner Familie fern. Mit sinnvollen Argumenten kommt man nicht weiter, wenn berechtigte Fragen gestellt werden wird nur ausgewichen "hypothetische Fragen" ... man sollte schon weiter als bis an Morgen denken, so ein Kind bleibt nicht ewig klein und wenns sich mit 10, 12, 18 Jahren immer noch nirgends anpassen kann und nur Probleme bereitet, was dann? Da wird niemand sagen "das Kind ist erst x Jahre alt".

Und zum Thema Empathie/Schadenfreude etc.: Wer ernsthaft glaubt, Kinder wären nicht dazu in der Lage, hat entweder ein unempathisches Kind oder ignoriert Tatsachen. Meine Kinder waren niemals so wie unsere Bekannten, immer vorsichtig mit Babys, mitfühlend und haben nicht immer und immer wieder mit voller Absicht anderen wehgetan. Das ist noch nie passiert, und ich weiß dass meine Kinder keine Exoten sind. Die Erziehung (nennt es wie ihr wollt, wenn ihr allergisch auf das Wort seid) spielt eine große Rolle dabei, natürlich auch der Charakter des Kindes. Aber man macht als Eltern das aus dem Baby, was man vorlebt bzw. vermittelt. Wer seinem Kind nichts beibringt und es seine Erfahrungen selber machen lässt, tut seinem Nachwuchs keinen Gefallen. Dann lernen die Kinder durch wiederholte Ablehnung vielleicht irgendwann, aber warum nicht gleich durch die eigenen Eltern? Warum ist es so furchtbar, seinem Kind Dinge zu erklären und darauf zu achten, dass bestimmte Verhaltensregeln auch eingehalten werden?
Und wenn man unbedingt ein extrem selbstständig entscheidendes Kind haben will, was alles darf: Warum kann man das dann nicht auf das eigene zu Hause eingrenzen und warum muss der Rest der Menschheit dann unter diesen unerzogenen Kindern leiden?

Ein Kind ist für mich niemals gleichberechtigt wie ein Erwachsener. Ich entscheide, was wie, wo und wann passiert und nicht mein Kind. Ein Kind darf seine Meinung, Vorstellungen etc. äußern - habe ich mich aber entschieden, wie ich verfahren werde, kann mich mein Kind nicht davon abhalten.

Z. B. unterwegs sein: Sobald wir die Wohnung verlassen, wird sich strikt an meine Anweisungen gehalten. Zu aller erst, was die Sicherheit angeht, aber es gibt auch kein Rumbocken mitten auf der Straße o. Ä. Wer meint rumzicken zu müssen wird einfach mitgenommen oder ggf. lasse ich das Kind dann bocken, gehe dabei ein paar Schritte weiter und sage ihm, dass es jetzt mitkommen soll, wenn nicht gehe ich alleine weiter. (Nein, ich lasse dann kein Kind alleine zurück, aber alleine die Androhung dieser Folge reicht aus).

Nach ca. 40 Seiten ist das eigentliche Thema dieses Threads mal wieder völlig untergegangen, deshalb wollte ich keine Erziehungsdiskussionen hier. Darum schrieb ich auch im Eingangspost, egal wie wer erzieht - mein Problem ist einfach, warum man als Eltern nicht sein Kind soweit erzieht, dass es nicht über die Maßen negativ auffällt.
Und meint ihr, ich habe das Thema wegen einem einzige Vorfall aufgemacht? Gerade das 2,5-jährige Kind drangsaliert seine Mitmenschen andauernd, und vor allem eben die anderen Kinder. Und es ändert sich gar nichts, es wird eher nur immer schlimmer.


Und du hast es einfach nicht begriffen. Tu doch der Menschheit einen Gefallen und beschränke deine Erziehung auf deine 4 Wände damit die anderen sie nicht ertragen müssen oder hab zumindest den Hintern in der Hose

1) dich nicht hinter der anonymfunktion zu verstecken
2) die Dinge die dich stören bei den betreffenden Personen anzusprechen
3) zu akzeptieren das unerzogen leben und unerzogene Kindee zu haben nicht das selbe sind

Hättest du diesen Thread aufmerksam gelesen, hättest du nämlich verstanden das dem so ist. Nur weil die Kinder in deinem Beispiel nicht so handeln wie du es willst heißt es nicht dass dies mit unerzogen oder AP gleichzusetzen ist.
Marf
30326 Beiträge
28.01.2018 20:21
Zitat von cooky:

Mich irritiert das echt wahnsinnig dafür die Anonym Funktion auszunutzen.

Mich nicht.Sicherlich ist sie nicht dafür gedacht,aber ich kanns wirklich nachvollziehen warum sie immer mehr auch für 'harmlose' Themen genutzt wird.
Seramonchen
37809 Beiträge
28.01.2018 20:23
Was ich aus deinem Beitrag, liebe anonym (empfinde nur ich das als feige?) hier mitnehme: die Eltern, die der Familie fern bleiben dürfen, können sich glücklich schätzen ... bleibst du eigentlich dir dann auch selbst fern? Weil du bist ja auch total verbohrt in deinem erziehungsansichten

Hab ich erwähnt, dass meine Große 13 ist und, obwohl sie ihre eigenen Erfahrungen machen durfte, keine Probleme im Leben hat? *verrückt*

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