Kinder selbst unterrichten!!!
20.03.2011 12:50
Zitat von Mutterdingsi:
Zitat von MinniMe:
Wenn es das richtige für das Kind ist warum nicht...Nur hier in Deutschland nicht erlaubt glaub ich...
![]()
Nein, das geht in Deutschland tatsächlich nicht. Wer seine Kinder daheim unterrichtet, muss mit Strafen rechnen.
Ich denke mir, nicht alle, die daheim unterrichten wollen, haben die Qualifikationen bzw. die richtige Intention. In Berlin (?) gab es neulich einen Fall, wo die Kinder nicht in die sündige Schule dürfen, in der u.a. auch Sexualkunde und die Evolution unterrichtet wird. Die Eltern wollten die Kinder rein mit der Bibel unterrichten, also im Creationistischen Sinne.
Sicher gibt es einige wenige Familien, die ihre Kinder adäquat unterrichten und so optimal fördern können. Aber, wie gesagt, das sind sicher nur ganz wenige.
Auf der anderen Seite: Ich denke, man nimmt dem Kind auch eine Erfahrung, wenn man sie nicht in die Schule schickt.
Aber so nimmt man dem Kind die Erfahrung, wie es ist, wenn man HS in eigenem Tempo lernt... und wieviel Spaß lernen machen kann... wenn wir das hier zu Hause machen, was wir ja oft tun, denn in der schule gibts viel zu wenig input für meinen sohn... wenn ich ihm dann sage, dass er doch so auch in der schule mitlernen soll, dann meint er, nein das wäre nicht dasselbe, in der schule lernen ist doof.. dabei ist es nichts anderes... nur ist er eben zu hause immer dran... braucht keine pausen machen...
20.03.2011 12:51
Zitat von mUcKiE:
Zitat von zauberlicht:
Zitat von mUcKiE:
puh schwieriges thema ich steh dem ganzen zwiegespalten gegenüber
zum einen leide ich selber an ausgereifter schulangst
mir wird jetzt schon schlecht, wenn ich dran denke, den ben in eine öffentliche schule zu stecken
ich habe mich jetzt schon über freie schulen informiert und lerne grad in einer kita, zu der eine evangel. freie schule zu gehört, allerdings ist selbst diese ewig weit entfernt, außerdem haben wir da ziehmlich wenig chancen genommen zu werden![]()
dann blieben noch waldorf und montessori übrig, da ich selber 1jahr auf einer waldorf war, fällt diese def. weg, auf keinen fall und montessori ist nicht meins, jedenfalls nicht die schule
allerdings weiss ich auch, dass HS für uns ebenso nicht möglich wäre, selbst wenn es erlaubt wäre, da wir "nur kleine arbeiter" sind und ich nicht weiß, ob ich mir das zutrauen würde, da steh ich auch zu
.
ich finde. selbst wenn das gesetz geändert werden sollte, sollten ganz strenge auflagen bestehen
was mir da nämlich sofort in den kopf kommt ist, dass es für etliche eltern, selbst zu viel ist, die kinder in den kiga oder grundschule zu schicken, weil sie schlicht weg zu faul sind
geschweige denn sich überhaupt für die schulischen sachen zu interessieren
das muss man echt ganz stark trennen, aber wie sollte das gehen![]()
bei zaubi (hab jetzt nicht komplett alles gelesen) zb. ist klar, dass sie hinterher wäre und es in jedem fall zum wohle des kindes ist
oder vllt. auch bei anderen aus diesem thread, die dafür wären... aber wenn ich nun in andere threads schau, da sind oft kinder die so schon nur in der wohnung sitzen und nichts von der umwelt mitbekommen, weil mama und papa keine lust haben, die würden bei einer lockerung der schulpflicht, wohlmöglich komplett eingehen![]()
Daher müßte mit Legalisierung des HS ja auch unbedingt die Kontrolle eingeführt werden.. ohne Kontrolle ginge es gar nicht, denn zuviele Kinder würden dann wohl bildungsfrei durchs Leben rutschen...
Auch für mich selbst würde ich Kontrollen wollen... denn natürlich bin ich nicht allwissend.. ( wobei das Lehrer ja auch nicht sind) , aber ich würde wissen wollen, wo steht er mit HS.. was muß ich besser machen, wo haben wir noch Defizite im Lernen.. ich wäre schon allein deswegen für engmaschige und regelmäßige Kontrollen in kurzen Abständen.. alles andere wäre selbst für mich( und ich befass mich wirklich viel mit dem Thema und hab es ja auch schon einmal komplett geplant und in Ansätzen praktizieren dürfen. ) nicht tragbar...
LG Zaubi
das finde ich eben eine gesunde einstellung
aber auch von den eltern, dies drauf haben, würde sich best. nicht jeder freiwillig testen lassen
ist eben ein schwieriges thema
Die Tests und Überprüfungen sollten dann auch Pflicht sein... an der Stelle halte ich eine Freiwilligkeit für unangebracht...
20.03.2011 12:52
Zitat von Vreni85:
Zitat von zauberlicht:
Zitat von Vreni85:
Zitat von zauberlicht:
Zitat von Vreni85:
Also ich habe mir jetzt die ganzen Posts pro homescholling durchgelesen und ich muss sagen da werden wesentliche aspekte vergessen,was für kinder wichtig ist.Ich zum beispiel hatte eine sehr wundervolle Kindheit,habe aber durch Klassenkameraden in der Schule erfahren das es auch Kinder gibt,denen es schlechter geht zuhause und habe auch dadurch meine Eltern viel mehr zu schätzen gelernt.Genauso habe ich in der Schule gelernt,das es auch leute gibt die arm sind und sich z.b nicht so oft neue kleidung leisten können,aber trotzdem prima freunde sind.Auch von meinen ausländischen Klassenkameraden hab ich mir viel mitgenommen,ich kann bis heute auf türkisch und russisch die wichtigsten Wörter sagen.Dann hatte ich wiederum auch 2 Klassenkameradinnen,die mich sehr haüfig runtergemacht ich will nicht sagen gemobbt haben.aber das wahr auch eine Erfahrung aus der ich gelernt habe zu kämpfen.
Aber Kinder lernen das doch auch ausserhalb eines Schulgebäudes??? Ich weiß nicht, wie ihr das mit euren Kindern handhabt... aber wir schauen mit ihm Nachrichten... mein Sohn weiß, dass es menschen auf der welt gibt, denen es wesentlich schlechter geht... dass es menschen gibt, die andere unterdrücken... und er kann kämpfen... aber das ist nichts, was er in der Schule lernt...
Aber man hat nicht mit so vielen Grundverschiedenen Menschen von Kind auf Konkakt
Muß man auch nicht... ich finde es gibt Menschen im Leben, die muß man nicht mal kennen gelernt haben...![]()
![]()
aber schon allein in meinem Freundes- und Bekanntenkreis prallen teils sehr unterschiediche Charaktere aufeinander... das reicht vom H4 Empfänger bis zum Arzt... aber, mein Sohn lernt, dass die H4 Empfängerin genauso viel wert ist, wie der Arzt... das es auf innere Werte ankommt und nicht auf was anderes... das lernt es in keiner schule...
Also zum Thema Kindergartenpflicht muss ich sagen ich fände es sehr wichtig,das auch die Kinder aus bildungsfernen Schichten so von kleinauf gefördert werden könnten,wenn die mit 6 in die Schule kommen ist es oft schon zu spät.Außerdem finde ich die Kinder müssen früh lernen,wie man sich in einer Gruppe zu integrieren hat,das da jeder einzelne auch zurückstecken muss.Außerdem muss ich sagen,dafür wurde ich hier zwar schon oft angegriffen aber ich bleibe dabei,das ich es nicht so toll finde wenn kinder so extrem an ihrer mutter hängen.
Zum Thema Schule:Ich hatte z.b mal einen Klassenkameraden,der ist ab und zu mal in der Schule ausgeflippt,aber ich habe gelernt damit umzugehen und er war für mich ein guter freund lebt heute leider weit weg.
Oder unsere Klassenfahrten auch,da erinner ich mich so gerne dranne,vorallem an unsere Abschlussfahrt nach Italien,wie gerne seh ich mir die Bilder an,ganz anders als Urlaub mit Ellies![]()
ganz deiner meinung.....ich hatte lange keine geschwister, und LIEBTE es Kindergarten und Schule zu gehn.
Kenne 2 Kinder, die von ihren Eltern bewusst nicht in den KiGa geschickt werden...ich weiß, man kann sowieso NIE etwas verallgemeinern, aber diese beiden haben eindeutig Probleme mit anderen Kindern, zwicken, beissen, sind herrisch und frech und das mit 4 Jahren!
Und siehe da, deren Eltern überlegen nun, ob sie nicht zuhause unterrichten....
aber irgendwann müssen auch diese Kinder auf die eine oder andere Art eingegliedert werden. Sei es im Studium, in der Arbeitswelt..
20.03.2011 12:53
zaubi, ich finde eure lernbereitschaft toll (also die von deinem sohn und dir
), aber ich denkel, dazu braucht es uach ein entscheidendes zugpferd. ja, das sollte man allen knidern wünschen, aber nicht alle letern können das leisten. und ich denke hier uach an so banale dinge wie: frau MUSS arbeiten gehen
.
), aber ich denkel, dazu braucht es uach ein entscheidendes zugpferd. ja, das sollte man allen knidern wünschen, aber nicht alle letern können das leisten. und ich denke hier uach an so banale dinge wie: frau MUSS arbeiten gehen
.
20.03.2011 12:54
Zitat von zauberlicht:
Zitat von mUcKiE:
Zitat von zauberlicht:
Zitat von mUcKiE:
puh schwieriges thema ich steh dem ganzen zwiegespalten gegenüber
zum einen leide ich selber an ausgereifter schulangst
mir wird jetzt schon schlecht, wenn ich dran denke, den ben in eine öffentliche schule zu stecken
ich habe mich jetzt schon über freie schulen informiert und lerne grad in einer kita, zu der eine evangel. freie schule zu gehört, allerdings ist selbst diese ewig weit entfernt, außerdem haben wir da ziehmlich wenig chancen genommen zu werden![]()
dann blieben noch waldorf und montessori übrig, da ich selber 1jahr auf einer waldorf war, fällt diese def. weg, auf keinen fall und montessori ist nicht meins, jedenfalls nicht die schule
allerdings weiss ich auch, dass HS für uns ebenso nicht möglich wäre, selbst wenn es erlaubt wäre, da wir "nur kleine arbeiter" sind und ich nicht weiß, ob ich mir das zutrauen würde, da steh ich auch zu
.
ich finde. selbst wenn das gesetz geändert werden sollte, sollten ganz strenge auflagen bestehen
was mir da nämlich sofort in den kopf kommt ist, dass es für etliche eltern, selbst zu viel ist, die kinder in den kiga oder grundschule zu schicken, weil sie schlicht weg zu faul sind
geschweige denn sich überhaupt für die schulischen sachen zu interessieren
das muss man echt ganz stark trennen, aber wie sollte das gehen![]()
bei zaubi (hab jetzt nicht komplett alles gelesen) zb. ist klar, dass sie hinterher wäre und es in jedem fall zum wohle des kindes ist
oder vllt. auch bei anderen aus diesem thread, die dafür wären... aber wenn ich nun in andere threads schau, da sind oft kinder die so schon nur in der wohnung sitzen und nichts von der umwelt mitbekommen, weil mama und papa keine lust haben, die würden bei einer lockerung der schulpflicht, wohlmöglich komplett eingehen![]()
Daher müßte mit Legalisierung des HS ja auch unbedingt die Kontrolle eingeführt werden.. ohne Kontrolle ginge es gar nicht, denn zuviele Kinder würden dann wohl bildungsfrei durchs Leben rutschen...
Auch für mich selbst würde ich Kontrollen wollen... denn natürlich bin ich nicht allwissend.. ( wobei das Lehrer ja auch nicht sind) , aber ich würde wissen wollen, wo steht er mit HS.. was muß ich besser machen, wo haben wir noch Defizite im Lernen.. ich wäre schon allein deswegen für engmaschige und regelmäßige Kontrollen in kurzen Abständen.. alles andere wäre selbst für mich( und ich befass mich wirklich viel mit dem Thema und hab es ja auch schon einmal komplett geplant und in Ansätzen praktizieren dürfen. ) nicht tragbar...
LG Zaubi
das finde ich eben eine gesunde einstellung
aber auch von den eltern, dies drauf haben, würde sich best. nicht jeder freiwillig testen lassen
ist eben ein schwieriges thema
Die Tests und Überprüfungen sollten dann auch Pflicht sein... an der Stelle halte ich eine Freiwilligkeit für unangebracht...
bei uns ist das Pflicht....Jedes Schuljahr steht für eine bestimmte Menge an Unterrichtsstoff...der wird bei jedem Kind überprüft pro Halbjahr, egal ob Schule oder zuhause unterrichtet.
20.03.2011 12:54
Zitat von snowking:
Zitat von Vreni85:
Zitat von zauberlicht:
Zitat von Vreni85:
Zitat von zauberlicht:
Zitat von Vreni85:
Also ich habe mir jetzt die ganzen Posts pro homescholling durchgelesen und ich muss sagen da werden wesentliche aspekte vergessen,was für kinder wichtig ist.Ich zum beispiel hatte eine sehr wundervolle Kindheit,habe aber durch Klassenkameraden in der Schule erfahren das es auch Kinder gibt,denen es schlechter geht zuhause und habe auch dadurch meine Eltern viel mehr zu schätzen gelernt.Genauso habe ich in der Schule gelernt,das es auch leute gibt die arm sind und sich z.b nicht so oft neue kleidung leisten können,aber trotzdem prima freunde sind.Auch von meinen ausländischen Klassenkameraden hab ich mir viel mitgenommen,ich kann bis heute auf türkisch und russisch die wichtigsten Wörter sagen.Dann hatte ich wiederum auch 2 Klassenkameradinnen,die mich sehr haüfig runtergemacht ich will nicht sagen gemobbt haben.aber das wahr auch eine Erfahrung aus der ich gelernt habe zu kämpfen.
Aber Kinder lernen das doch auch ausserhalb eines Schulgebäudes??? Ich weiß nicht, wie ihr das mit euren Kindern handhabt... aber wir schauen mit ihm Nachrichten... mein Sohn weiß, dass es menschen auf der welt gibt, denen es wesentlich schlechter geht... dass es menschen gibt, die andere unterdrücken... und er kann kämpfen... aber das ist nichts, was er in der Schule lernt...
Aber man hat nicht mit so vielen Grundverschiedenen Menschen von Kind auf Konkakt
Muß man auch nicht... ich finde es gibt Menschen im Leben, die muß man nicht mal kennen gelernt haben...![]()
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aber schon allein in meinem Freundes- und Bekanntenkreis prallen teils sehr unterschiediche Charaktere aufeinander... das reicht vom H4 Empfänger bis zum Arzt... aber, mein Sohn lernt, dass die H4 Empfängerin genauso viel wert ist, wie der Arzt... das es auf innere Werte ankommt und nicht auf was anderes... das lernt es in keiner schule...
Also zum Thema Kindergartenpflicht muss ich sagen ich fände es sehr wichtig,das auch die Kinder aus bildungsfernen Schichten so von kleinauf gefördert werden könnten,wenn die mit 6 in die Schule kommen ist es oft schon zu spät.Außerdem finde ich die Kinder müssen früh lernen,wie man sich in einer Gruppe zu integrieren hat,das da jeder einzelne auch zurückstecken muss.Außerdem muss ich sagen,dafür wurde ich hier zwar schon oft angegriffen aber ich bleibe dabei,das ich es nicht so toll finde wenn kinder so extrem an ihrer mutter hängen.
Zum Thema Schule:Ich hatte z.b mal einen Klassenkameraden,der ist ab und zu mal in der Schule ausgeflippt,aber ich habe gelernt damit umzugehen und er war für mich ein guter freund lebt heute leider weit weg.
Oder unsere Klassenfahrten auch,da erinner ich mich so gerne dranne,vorallem an unsere Abschlussfahrt nach Italien,wie gerne seh ich mir die Bilder an,ganz anders als Urlaub mit Ellies![]()
ganz deiner meinung.....ich hatte lange keine geschwister, und LIEBTE es Kindergarten und Schule zu gehn.
Kenne 2 Kinder, die von ihren Eltern bewusst nicht in den KiGa geschickt werden...ich weiß, man kann sowieso NIE etwas verallgemeinern, aber diese beiden haben eindeutig Probleme mit anderen Kindern, zwicken, beissen, sind herrisch und frech und das mit 4 Jahren!
Und siehe da, deren Eltern überlegen nun, ob sie nicht zuhause unterrichten....
aber irgendwann müssen auch diese Kinder auf die eine oder andere Art eingegliedert werden. Sei es im Studium, in der Arbeitswelt..
Auch das finde ich wichtig.. zu lernen mit anderen zusammen zu arbeiten auch mal gemeinsam Lösungen zu finden, sich da in gewisserweise Einzufügen und gemeinsam auch etwas zu schaffen
20.03.2011 12:57
es gibt dinge, die sollten sie von den eltern lernen.. werte.. und sowas.. aber ganz ehrlich: dieses ganze allgemein wissen, da is es schon gut, dass es dafür ausgebildete leute gibt, die das den kindern beibringen.. auch wenn viele dinge in der schule behandelt werden im ersten moment unwichtig erscheinen im späteren leben (ja ich bin der meinung da werden dinge behandelt, die brauch man später nciht, es sei denn man will sowas werden^^)
zudem würde dem kind der soziale umgang fehlen, die kritik durch lehrer und andere schüler.. ein kind braucht das, um eine persönlichkeit zu entwickeln um respekt zu lernen.. denn respekt zu den eltern is die eine sache.. respekt erwachsenen gegenüber is die andere..
gut, dass wir eine schulpflicht haben
zudem würde dem kind der soziale umgang fehlen, die kritik durch lehrer und andere schüler.. ein kind braucht das, um eine persönlichkeit zu entwickeln um respekt zu lernen.. denn respekt zu den eltern is die eine sache.. respekt erwachsenen gegenüber is die andere..
gut, dass wir eine schulpflicht haben
20.03.2011 12:58
Zitat von sineli:
zaubi, ich finde eure lernbereitschaft toll (also die von deinem sohn und dir), aber ich denkel, dazu braucht es uach ein entscheidendes zugpferd. ja, das sollte man allen knidern wünschen, aber nicht alle letern können das leisten. und ich denke hier uach an so banale dinge wie: frau MUSS arbeiten gehen
.
Ich MUSS eigentlich auch arbeiten gehen... aber ich würde es iwie anders regeln, wenn es die Möglichkeit gäbe für HS..
Und ich sage ja auch immer wieder... es soll doch gar nicht für alle Eltern sein.. ich will doch die schule gar nicht abschaffen... ich denke, dass viele kinder dort sehr gut aufgehoben sind.. ich will nur eine WAHL haben... und die habe ich nicht...
Es gibt z. Bsp. eine strafverfolgte HS Familie, die haben ein blindes Mädchen... sie wollen es zu Hause unterrrichten, aber das geht ja nciht.. das Kind soll täglich in die 120 km weit entfernte blindenschule fahren...
was für eine gesetzgebung ist das bitte???
20.03.2011 13:00
Zitat von zuckerlie:
Zitat von snowking:
Zitat von Vreni85:
Zitat von zauberlicht:
Zitat von Vreni85:
Zitat von zauberlicht:
Zitat von Vreni85:
Also ich habe mir jetzt die ganzen Posts pro homescholling durchgelesen und ich muss sagen da werden wesentliche aspekte vergessen,was für kinder wichtig ist.Ich zum beispiel hatte eine sehr wundervolle Kindheit,habe aber durch Klassenkameraden in der Schule erfahren das es auch Kinder gibt,denen es schlechter geht zuhause und habe auch dadurch meine Eltern viel mehr zu schätzen gelernt.Genauso habe ich in der Schule gelernt,das es auch leute gibt die arm sind und sich z.b nicht so oft neue kleidung leisten können,aber trotzdem prima freunde sind.Auch von meinen ausländischen Klassenkameraden hab ich mir viel mitgenommen,ich kann bis heute auf türkisch und russisch die wichtigsten Wörter sagen.Dann hatte ich wiederum auch 2 Klassenkameradinnen,die mich sehr haüfig runtergemacht ich will nicht sagen gemobbt haben.aber das wahr auch eine Erfahrung aus der ich gelernt habe zu kämpfen.
Aber Kinder lernen das doch auch ausserhalb eines Schulgebäudes??? Ich weiß nicht, wie ihr das mit euren Kindern handhabt... aber wir schauen mit ihm Nachrichten... mein Sohn weiß, dass es menschen auf der welt gibt, denen es wesentlich schlechter geht... dass es menschen gibt, die andere unterdrücken... und er kann kämpfen... aber das ist nichts, was er in der Schule lernt...
Aber man hat nicht mit so vielen Grundverschiedenen Menschen von Kind auf Konkakt
Muß man auch nicht... ich finde es gibt Menschen im Leben, die muß man nicht mal kennen gelernt haben...![]()
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aber schon allein in meinem Freundes- und Bekanntenkreis prallen teils sehr unterschiediche Charaktere aufeinander... das reicht vom H4 Empfänger bis zum Arzt... aber, mein Sohn lernt, dass die H4 Empfängerin genauso viel wert ist, wie der Arzt... das es auf innere Werte ankommt und nicht auf was anderes... das lernt es in keiner schule...
Also zum Thema Kindergartenpflicht muss ich sagen ich fände es sehr wichtig,das auch die Kinder aus bildungsfernen Schichten so von kleinauf gefördert werden könnten,wenn die mit 6 in die Schule kommen ist es oft schon zu spät.Außerdem finde ich die Kinder müssen früh lernen,wie man sich in einer Gruppe zu integrieren hat,das da jeder einzelne auch zurückstecken muss.Außerdem muss ich sagen,dafür wurde ich hier zwar schon oft angegriffen aber ich bleibe dabei,das ich es nicht so toll finde wenn kinder so extrem an ihrer mutter hängen.
Zum Thema Schule:Ich hatte z.b mal einen Klassenkameraden,der ist ab und zu mal in der Schule ausgeflippt,aber ich habe gelernt damit umzugehen und er war für mich ein guter freund lebt heute leider weit weg.
Oder unsere Klassenfahrten auch,da erinner ich mich so gerne dranne,vorallem an unsere Abschlussfahrt nach Italien,wie gerne seh ich mir die Bilder an,ganz anders als Urlaub mit Ellies![]()
ganz deiner meinung.....ich hatte lange keine geschwister, und LIEBTE es Kindergarten und Schule zu gehn.
Kenne 2 Kinder, die von ihren Eltern bewusst nicht in den KiGa geschickt werden...ich weiß, man kann sowieso NIE etwas verallgemeinern, aber diese beiden haben eindeutig Probleme mit anderen Kindern, zwicken, beissen, sind herrisch und frech und das mit 4 Jahren!
Und siehe da, deren Eltern überlegen nun, ob sie nicht zuhause unterrichten....
aber irgendwann müssen auch diese Kinder auf die eine oder andere Art eingegliedert werden. Sei es im Studium, in der Arbeitswelt..
Auch das finde ich wichtig.. zu lernen mit anderen zusammen zu arbeiten auch mal gemeinsam Lösungen zu finden, sich da in gewisserweise Einzufügen und gemeinsam auch etwas zu schaffen![]()
Aber dafür braucht doch kein Mensch dir Schule... was ist mit den Vereinen am Nachmittag??? Da sind sie doch genauso mit anderen Kindern zusammen... oder allein, wenn sie draussen spielen gehen... ach es gibt tausend orte, wo man genau das lernt... die schule braucht man dazu wirklich nicht.
20.03.2011 13:02
Zitat von zauberlicht:
Zitat von mUcKiE:
Zitat von zauberlicht:
Zitat von mUcKiE:
puh schwieriges thema ich steh dem ganzen zwiegespalten gegenüber
zum einen leide ich selber an ausgereifter schulangst
mir wird jetzt schon schlecht, wenn ich dran denke, den ben in eine öffentliche schule zu stecken
ich habe mich jetzt schon über freie schulen informiert und lerne grad in einer kita, zu der eine evangel. freie schule zu gehört, allerdings ist selbst diese ewig weit entfernt, außerdem haben wir da ziehmlich wenig chancen genommen zu werden![]()
dann blieben noch waldorf und montessori übrig, da ich selber 1jahr auf einer waldorf war, fällt diese def. weg, auf keinen fall und montessori ist nicht meins, jedenfalls nicht die schule
allerdings weiss ich auch, dass HS für uns ebenso nicht möglich wäre, selbst wenn es erlaubt wäre, da wir "nur kleine arbeiter" sind und ich nicht weiß, ob ich mir das zutrauen würde, da steh ich auch zu
.
ich finde. selbst wenn das gesetz geändert werden sollte, sollten ganz strenge auflagen bestehen
was mir da nämlich sofort in den kopf kommt ist, dass es für etliche eltern, selbst zu viel ist, die kinder in den kiga oder grundschule zu schicken, weil sie schlicht weg zu faul sind
geschweige denn sich überhaupt für die schulischen sachen zu interessieren
das muss man echt ganz stark trennen, aber wie sollte das gehen![]()
bei zaubi (hab jetzt nicht komplett alles gelesen) zb. ist klar, dass sie hinterher wäre und es in jedem fall zum wohle des kindes ist
oder vllt. auch bei anderen aus diesem thread, die dafür wären... aber wenn ich nun in andere threads schau, da sind oft kinder die so schon nur in der wohnung sitzen und nichts von der umwelt mitbekommen, weil mama und papa keine lust haben, die würden bei einer lockerung der schulpflicht, wohlmöglich komplett eingehen![]()
Daher müßte mit Legalisierung des HS ja auch unbedingt die Kontrolle eingeführt werden.. ohne Kontrolle ginge es gar nicht, denn zuviele Kinder würden dann wohl bildungsfrei durchs Leben rutschen...
Auch für mich selbst würde ich Kontrollen wollen... denn natürlich bin ich nicht allwissend.. ( wobei das Lehrer ja auch nicht sind) , aber ich würde wissen wollen, wo steht er mit HS.. was muß ich besser machen, wo haben wir noch Defizite im Lernen.. ich wäre schon allein deswegen für engmaschige und regelmäßige Kontrollen in kurzen Abständen.. alles andere wäre selbst für mich( und ich befass mich wirklich viel mit dem Thema und hab es ja auch schon einmal komplett geplant und in Ansätzen praktizieren dürfen. ) nicht tragbar...
LG Zaubi
das finde ich eben eine gesunde einstellung
aber auch von den eltern, dies drauf haben, würde sich best. nicht jeder freiwillig testen lassen
ist eben ein schwieriges thema
Die Tests und Überprüfungen sollten dann auch Pflicht sein... an der Stelle halte ich eine Freiwilligkeit für unangebracht...
20.03.2011 13:03
Zitat von zauberlicht:
Zitat von zuckerlie:
Zitat von snowking:
Zitat von Vreni85:
Zitat von zauberlicht:
Zitat von Vreni85:
Zitat von zauberlicht:
Zitat von Vreni85:
Also ich habe mir jetzt die ganzen Posts pro homescholling durchgelesen und ich muss sagen da werden wesentliche aspekte vergessen,was für kinder wichtig ist.Ich zum beispiel hatte eine sehr wundervolle Kindheit,habe aber durch Klassenkameraden in der Schule erfahren das es auch Kinder gibt,denen es schlechter geht zuhause und habe auch dadurch meine Eltern viel mehr zu schätzen gelernt.Genauso habe ich in der Schule gelernt,das es auch leute gibt die arm sind und sich z.b nicht so oft neue kleidung leisten können,aber trotzdem prima freunde sind.Auch von meinen ausländischen Klassenkameraden hab ich mir viel mitgenommen,ich kann bis heute auf türkisch und russisch die wichtigsten Wörter sagen.Dann hatte ich wiederum auch 2 Klassenkameradinnen,die mich sehr haüfig runtergemacht ich will nicht sagen gemobbt haben.aber das wahr auch eine Erfahrung aus der ich gelernt habe zu kämpfen.
Aber Kinder lernen das doch auch ausserhalb eines Schulgebäudes??? Ich weiß nicht, wie ihr das mit euren Kindern handhabt... aber wir schauen mit ihm Nachrichten... mein Sohn weiß, dass es menschen auf der welt gibt, denen es wesentlich schlechter geht... dass es menschen gibt, die andere unterdrücken... und er kann kämpfen... aber das ist nichts, was er in der Schule lernt...
Aber man hat nicht mit so vielen Grundverschiedenen Menschen von Kind auf Konkakt
Muß man auch nicht... ich finde es gibt Menschen im Leben, die muß man nicht mal kennen gelernt haben...![]()
![]()
aber schon allein in meinem Freundes- und Bekanntenkreis prallen teils sehr unterschiediche Charaktere aufeinander... das reicht vom H4 Empfänger bis zum Arzt... aber, mein Sohn lernt, dass die H4 Empfängerin genauso viel wert ist, wie der Arzt... das es auf innere Werte ankommt und nicht auf was anderes... das lernt es in keiner schule...
Also zum Thema Kindergartenpflicht muss ich sagen ich fände es sehr wichtig,das auch die Kinder aus bildungsfernen Schichten so von kleinauf gefördert werden könnten,wenn die mit 6 in die Schule kommen ist es oft schon zu spät.Außerdem finde ich die Kinder müssen früh lernen,wie man sich in einer Gruppe zu integrieren hat,das da jeder einzelne auch zurückstecken muss.Außerdem muss ich sagen,dafür wurde ich hier zwar schon oft angegriffen aber ich bleibe dabei,das ich es nicht so toll finde wenn kinder so extrem an ihrer mutter hängen.
Zum Thema Schule:Ich hatte z.b mal einen Klassenkameraden,der ist ab und zu mal in der Schule ausgeflippt,aber ich habe gelernt damit umzugehen und er war für mich ein guter freund lebt heute leider weit weg.
Oder unsere Klassenfahrten auch,da erinner ich mich so gerne dranne,vorallem an unsere Abschlussfahrt nach Italien,wie gerne seh ich mir die Bilder an,ganz anders als Urlaub mit Ellies![]()
ganz deiner meinung.....ich hatte lange keine geschwister, und LIEBTE es Kindergarten und Schule zu gehn.
Kenne 2 Kinder, die von ihren Eltern bewusst nicht in den KiGa geschickt werden...ich weiß, man kann sowieso NIE etwas verallgemeinern, aber diese beiden haben eindeutig Probleme mit anderen Kindern, zwicken, beissen, sind herrisch und frech und das mit 4 Jahren!
Und siehe da, deren Eltern überlegen nun, ob sie nicht zuhause unterrichten....
aber irgendwann müssen auch diese Kinder auf die eine oder andere Art eingegliedert werden. Sei es im Studium, in der Arbeitswelt..
Auch das finde ich wichtig.. zu lernen mit anderen zusammen zu arbeiten auch mal gemeinsam Lösungen zu finden, sich da in gewisserweise Einzufügen und gemeinsam auch etwas zu schaffen![]()
Aber dafür braucht doch kein Mensch dir Schule... was ist mit den Vereinen am Nachmittag??? Da sind sie doch genauso mit anderen Kindern zusammen... oder allein, wenn sie draussen spielen gehen... ach es gibt tausend orte, wo man genau das lernt... die schule braucht man dazu wirklich nicht.
nicht jedes Kind ist in einem Verein. Wenn ich mir da unsere umliegenden kleinen Gemeinden so anschaue, da müsste man die Kinder entweder ewig rumkutschieren, oder sie spielen im örtlichen Fußballverein, denn mehr gibts da nicht.
Und auch da darf man nicht vergessen, nicht alle Eltern können sich leisten, dass die Kinder Musikschule, Turnen, Tanzen etc. in ihrer Freizeit machen.
Bei mir was das damals nicht so und meine Freunde hab ich in der Schule gefunden, zu vielen hab ich heut noch Kontakt, die hätt ich sonst nie kennengelernt.
20.03.2011 13:03
Zitat von zauberlicht:
Zitat von sineli:
zaubi, ich finde eure lernbereitschaft toll (also die von deinem sohn und dir), aber ich denke, dazu braucht es auch ein entscheidendes zugpferd. ja, das sollte man allen kindern wünschen, aber nicht alle eltern können das leisten. und ich denke hier auch an so banale dinge wie: frau MUSS arbeiten gehen
.
Ich MUSS eigentlich auch arbeiten gehen... aber ich würde es iwie anders regeln, wenn es die Möglichkeit gäbe für HS..
Und ich sage ja auch immer wieder... es soll doch gar nicht für alle Eltern sein.. ich will doch die schule gar nicht abschaffen... ich denke, dass viele kinder dort sehr gut aufgehoben sind.. ich will nur eine WAHL haben... und die habe ich nicht...
Es gibt z. Bsp. eine strafverfolgte HS Familie, die haben ein blindes Mädchen... sie wollen es zu Hause unterrrichten, aber das geht ja nciht.. das Kind soll täglich in die 120 km weit entfernte blindenschule fahren...![]()
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was für eine gesetzgebung ist das bitte???
dann müssten die eltern quasi sowas machen wie nen beschulungsführerschein, dann ginge HS vllt. aber wo sollen die kapazitäten herkommen, um das zu überprüfen. klar, das kind kann an den prüfungen in der schule teilnehmen, aber wer prüft vorher die eltern auf ihre kompetenz hin
?
20.03.2011 13:04
Zitat von Jule-Maus:
es gibt dinge, die sollten sie von den eltern lernen.. werte.. und sowas.. aber ganz ehrlich: dieses ganze allgemein wissen, da is es schon gut, dass es dafür ausgebildete leute gibt, die das den kindern beibringen.. auch wenn viele dinge in der schule behandelt werden im ersten moment unwichtig erscheinen im späteren leben (ja ich bin der meinung da werden dinge behandelt, die brauch man später nciht, es sei denn man will sowas werden^^)
zudem würde dem kind der soziale umgang fehlen, die kritik durch lehrer und andere schüler.. ein kind braucht das, um eine persönlichkeit zu entwickeln um respekt zu lernen.. denn respekt zu den eltern is die eine sache.. respekt erwachsenen gegenüber is die andere..
gut, dass wir eine schulpflicht haben![]()
Das ist deine Meinung... drehen wir das mal um... die regierung wandelt das gesetz um.. es gibt nur eine bildungspflicht und keine schulpflicht... plötzlich werden die schulen abgeschafft... zu teuer.. zu hohe personalkosten... mir wäre es egal.. ich würde sagen: Wie gut, das wir nun die Bildungspflicht haben...
Das wäre egoistisch von mir, denn nicht für jeden ist HS die richtige Lernform.. ich finde es schade, dass manche derart egoistisch denken... was spricht gegen die wahlmöglichkeit? Jeder sollte es so handhaben dürfen, wie er es möchte und kann.
Ich finde es schade, dass es Menschen gibt, die so egoistisch denken... "hauptsache ICH! " genau das ist es, was in der Schule vermittelt wird... ein Einheitsbrei... und ich will das nicht. Ich möchte meinem Kind beibringen, das das, was ich gut finde, für jemanden anderes nicht gut ist... keinen egoisten möchte ich mir erziehen, sondern einen menschen, der weiß, dass es wichtig und richtig ist, sich auch für andere einzusetzen.
20.03.2011 13:04
Ja, aber in der Schule arbeitet man vielleicht auch mal mit Kindern zusammen, die man vielleicht nicht zum Geburtstag einladen würde - und muss da dann trotzdem klar kommen - wie im richtigen Leben
20.03.2011 13:06
Zitat von zuckerlie:
Ja, aber in der Schule arbeitet man vielleicht auch mal mit Kindern zusammen, die man vielleicht nicht zum Geburtstag einladen würde - und muss da dann trotzdem klar kommen - wie im richtigen Leben![]()
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