Kinder selbst unterrichten!!!
20.03.2011 12:38
Zitat von zauberlicht:
Zitat von Vreni85:
Also ich habe mir jetzt die ganzen Posts pro homescholling durchgelesen und ich muss sagen da werden wesentliche aspekte vergessen,was für kinder wichtig ist.Ich zum beispiel hatte eine sehr wundervolle Kindheit,habe aber durch Klassenkameraden in der Schule erfahren das es auch Kinder gibt,denen es schlechter geht zuhause und habe auch dadurch meine Eltern viel mehr zu schätzen gelernt.Genauso habe ich in der Schule gelernt,das es auch leute gibt die arm sind und sich z.b nicht so oft neue kleidung leisten können,aber trotzdem prima freunde sind.Auch von meinen ausländischen Klassenkameraden hab ich mir viel mitgenommen,ich kann bis heute auf türkisch und russisch die wichtigsten Wörter sagen.Dann hatte ich wiederum auch 2 Klassenkameradinnen,die mich sehr haüfig runtergemacht ich will nicht sagen gemobbt haben.aber das wahr auch eine Erfahrung aus der ich gelernt habe zu kämpfen.
Aber Kinder lernen das doch auch ausserhalb eines Schulgebäudes??? Ich weiß nicht, wie ihr das mit euren Kindern handhabt... aber wir schauen mit ihm Nachrichten... mein Sohn weiß, dass es menschen auf der welt gibt, denen es wesentlich schlechter geht... dass es menschen gibt, die andere unterdrücken... und er kann kämpfen... aber das ist nichts, was er in der Schule lernt...
Aber man hat nicht mit so vielen Grundverschiedenen Menschen von Kind auf Konkakt
20.03.2011 12:38
Zitat von zauberlicht:
Zitat von zuckerlie:
Zitat von zauberlicht:
Zitat von zuckerlie:
Zitat von zauberlicht:
Zitat von zuckerlie:
Zitat von Sonatah02:
Zitat von KATRIN1979:
Zitat von Britta:
Zitat von KATRIN1979:
Zitat von mütze:
Hi Katrin,
das Thema scheint dir am Herzen zu liegen.![]()
Meine Meinung dazu weißt du ja.![]()
Huhu Mütze!!!
Klar liegt mir das Thema am Herzen. Ja ich kenne deine Meinung dazu. Aber es wäre wirklich schlimm wenn man zwischen Heimunterricht/Schulunterricht selbst wählen könnte. Weil denn manche Eltern ihre Kinder nur zu Hause lassen würden, weil sie ihren Po nicht hochbekommen.
Genau das passiert eben nicht beim Homeschooling. Wie schon von Zaubi so schoen erklaert ist HS nicht fuer jedes Kind geeignet. Fuer einen Tei aber schon. Spaetestens wenn dein Kind nicht mehr freiwillig in die Schule geht, weil es gehaenselt, geschlagen und gemobbt wird und dein Kind nicht mal eben die Schule wechseln kann, waerst du froh ueber diese alternative.
Habe gelsen was Zaubi da geschrieben hat,ist ja alles gut und schön.Aber man kann seinem Kind halt nicht alle Fächer gleich gut vermitteln. Kann sein das es in den unteren Klassen funktioniert, aber nicht in den oberen Stufen. Wenn meine kleine Maus gehänselt, geschlagen oder gemobbt wird, das bekomme ich ja wohl mit als Mutter und schreite dort ein. Man sollte sich halt regelmäßig in der Schule erkundigen.
Vielen Lehrern ist das egal oder sie bekommen es nicht mit. Den Kindern wird nicht geglaubt oder zugehört und den Eltern wird es oft verschwiegen. Niemand ahnt was und dem Kind geht's immer schlechter.
Um nochmal auf die Sache mit den Fächern einzugehen: es ist nicht so, dass Mami dem Kind alles beibringen muss. Das Kind tut es selber, anhand der mittel, die ihm zur Verfügung gestellt werden.
Aber manche Sachen, die kann ein Kind auch nicht verstehen, wenn man ihm ein Buch hinlegt.. irgendwer muss die Materialien doch auch vorbereiten.. und wenn ich nun mal nicht weiß wie beispielsweise die Ausbreitung/Überlagerung von Wellen funktioniert und das von vorne bis hinten durchblicke, wie will ich dann auf Verständnisfragen reagieren?
Das Lehrer (bin ja selber eine Lehrerin) Manchmal nicht alles mitbekommen liegt auch ganz klar an den großen Klassengrößen.. 25 Kinder oder mehr in einer Klasse, dazu 45min Zeit pro Stunde.. das ist einfach viel zu wenig, um auf alle Probleme aller Kinder gleichwertig einzugehen.. dafür muss man auch mal auf die Straße gehen - für kleinere Lerngruppen und gleichzeitig bessere Betreuung durch mehr Lehrkräfte während des Unterrichts... macht aber auch keiner..
Deshalb lernen HS Kinder ja gleich zu Beginn, wie man lernt... das es eben nicht nur im mitgelieferten Physikbuch steht, sondern im Inet massenhaft an Infos abzufragen ist...
Mein Sohn war knapp 9 als er wiederholt am morgen als ihn weckte, leise flüsterte ich soll still stehen bleiben... dann die decke von sich schmiss und wild mit armen und beinen strampelte, dann froh grinste und aufstand... ich habe das 3 tage anstandslos mitgemacht und dann habe ich ihn gefragt, was das soll... was folgte war ein vortrag von ihm über teilchen, atome, die immer in bewegung sind, aber wenn er morgens, wo alles relatv still ist so wild zappeln würde, dann würde er alles durcheinander wirbeln und es würde ein chaos entstehen ( chaostheorie, die inzwischen mit 11 wesentlich ausgereifter ist) das soweit gehen würde, das sich die wände biegen, das nenne man dann Beugung des Raums...
ich habe nichts in der richtung mit ihm besprochen... er hat sich alles allein beigebracht und erlesen... in lexikas, im inet und durch lange gespräche mit meinem onkel...
Ich finde ja auch in einer Familie ergänzt man sich. während ich mir zutraue ihn in Mathematik und Deutsch, sowie Kunst, Musik, Religion und Biologie, geschichte und geographie, wie auch englisch bis in die hohen Klassen rein begleitend füür ihn da zu sein... haben mein mann und mein onkel, sowie mein bruder ihre stärken absolut in physik, chemie usw.....
An einer Uni gehen die Studenten ja auch zu den entsprechenden Dozenten, die eben genau die ahnung haben, die sie dann benötigen.
Bei Dir stellt sich ja die Problematik der Hochbegabung... Jedes Kind lernt aber anders.. nicht jedes Kind ist in der Lage alle Inhalte auf gleiche Art und Weise zu erfassen.. Bin ja selbst Physik- und Metalltechniklehrerin und da sind die Schüler gaaaanz verschieden.. den einen erschließt sich ein Inhalt sofort, sie zeigen Interessen, anderen fällt es sehr schwer... Kann ein HS-Paket binnendifferenziert verschiedene Kanäle ansprechen? Lernt man nicht am besten im Gespräch? Was ist mit falschen Vorstellungskonzepten? Bspw. Kraft und Energie.. viele sprechen immer von Kräften meinen damit eigentlich Energie und haben keine Ahnung, dass da etwas falsch läuft.. und die Eltern sehen den Fehler dann nicht auch unbedingt
Deswegen sage ich ja auch nicht :Schafft schulen ab....![]()
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es ist nicht jedes kind gleich und HS ist nicht für jedes Kind geeignet und nicht für jede eltern... aber ich man sollte die wahl haben dürfen...
Und ich auch bei HS für unbedingte Begleitung einer Schule des Ganzen... ich hab ansich nichts gegen die schule als instution, ich finde nur das die schule, wie auch das ganze system reformiert werden müsse.
Da stimme ich Dir auch voll und ganz zu... die KMK denkt sich immer einen Mist aus und wir Lehrer müssen dann gucken, wie wir das auf die Reihe kriegen.. allein die großen Klassen machen es einem ganz schwer... ich biete schon immer an auch nach dem Unterricht (und ich hab nun die Großen in der dualen Bildung) noch bei Fragen zur Verfügung zu stehen und versuche auch in Selbstarbeitsphasen allen Schülern gleich stark bei Problemen zu helfen.. aber bei 27 Schülern wirds schon schwer.. naja wir haben wenigstens 90min Unterrichtszeit.. wenn ich überlege nur 45min zu haben.... oje.. da schafft man auch nicht viel..
Aber was machst du meinem "Kind".. dass die den Stoff, den du für 90 min geplant hast in 50 min hinpackt???![]()
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Gut dazu gehört natürlich dann die Binnendifferenzierung, die höchste Kunst des Unterrichtens.. da müssen die Materialien ganz unterschiedlich aufbereitet werden, so das der Kern generell von allen erfasst wird, aber halt sehr starke Schüler auch noch 2 Schritte weitergehen können - Schwache Schüler aber dennoch auch den Kern erfassen.. im einfachsten Fall, rechnet der Starke einfach mehr Aufgaben aus.. im besten Fall is das ganze Konzept und die Materialien an den Stand des Schülers angepasst...gut macht sich auch, starke Schüler miteinzubinden und diese an mancher Stelle auch dem Nachbarn helfen zu lassen.. (Stichwort Lernpatenschaften - natürlich nicht immer und überall, aber als weitere Methode) das schafft Homeschooling nicht..
Auch die gesamte Palette an Experimenten, die eine (gute) Schule einfach mal in der Sammlung hat fehlt ja auch... kann man gar nicht alles kaufen.. is viel zu teuer..
Aber wiegesagt.. ich will Dir da auch nich reinreden, nur auch Schwächen aufzeigen..
20.03.2011 12:38
Zitat von snowking:
Zitat von Vreni85:
Ich für meinen Teil finde die Schulpflicht ab dem 6.Lebenjahr reicht nicht!!Es sollte eine Kindergartenpflicht ab dem 3.Lebensjahr her!!
gibts denn ein verpflichtendes KiGa Jahr in D?![]()
nein, war mal geplant, aber konnte sich nicht duchsetzen... zum Glück...
20.03.2011 12:39
Zitat von zauberlicht:
Zitat von snowking:
Zitat von Vreni85:
Ich für meinen Teil finde die Schulpflicht ab dem 6.Lebenjahr reicht nicht!!Es sollte eine Kindergartenpflicht ab dem 3.Lebensjahr her!!
gibts denn ein verpflichtendes KiGa Jahr in D?![]()
nein, war mal geplant, aber konnte sich nicht duchsetzen... zum Glück...
Naja.. manchen Kindern würde zumindest ein Jahr ganz gut tun.. die kommen dann schon mit motorischen o. sprachlichen Defiziten in die Schule und können nie wieder aufholen.. aber das gilt natürlich nicht für alle Kinder...
20.03.2011 12:40
Zitat von Vreni85:
Also ich habe mir jetzt die ganzen Posts pro homescholling durchgelesen und ich muss sagen da werden wesentliche aspekte vergessen,was für kinder wichtig ist.Ich zum beispiel hatte eine sehr wundervolle Kindheit,habe aber durch Klassenkameraden in der Schule erfahren das es auch Kinder gibt,denen es schlechter geht zuhause und habe auch dadurch meine Eltern viel mehr zu schätzen gelernt.Genauso habe ich in der Schule gelernt,das es auch leute gibt die arm sind und sich z.b nicht so oft neue kleidung leisten können,aber trotzdem prima freunde sind.Auch von meinen ausländischen Klassenkameraden hab ich mir viel mitgenommen,ich kann bis heute auf türkisch und russisch die wichtigsten Wörter sagen.Dann hatte ich wiederum auch 2 Klassenkameradinnen,die mich sehr haüfig runtergemacht ich will nicht sagen gemobbt haben.aber das wahr auch eine Erfahrung aus der ich gelernt habe zu kämpfen.
also nur weil die kinder zu hause unterrichtet werden, heißt es ja nicht, dass sie nicht in sportvereinen, musikschulen oder spielplätzen sind
soziale einrichtungen, jetzt mal abgesehen von der schule, sind eben auch sehr wichtig für die entwicklung der kinder, egal ob es die schule oder den kiga besucht oder eben daheim unterrichtet wird
und dort erfährt man auch, dass es kinder gibt, denen es nicht so gut geht
20.03.2011 12:41
Zitat von Vreni85:
Zitat von zauberlicht:
Zitat von Vreni85:
Also ich habe mir jetzt die ganzen Posts pro homescholling durchgelesen und ich muss sagen da werden wesentliche aspekte vergessen,was für kinder wichtig ist.Ich zum beispiel hatte eine sehr wundervolle Kindheit,habe aber durch Klassenkameraden in der Schule erfahren das es auch Kinder gibt,denen es schlechter geht zuhause und habe auch dadurch meine Eltern viel mehr zu schätzen gelernt.Genauso habe ich in der Schule gelernt,das es auch leute gibt die arm sind und sich z.b nicht so oft neue kleidung leisten können,aber trotzdem prima freunde sind.Auch von meinen ausländischen Klassenkameraden hab ich mir viel mitgenommen,ich kann bis heute auf türkisch und russisch die wichtigsten Wörter sagen.Dann hatte ich wiederum auch 2 Klassenkameradinnen,die mich sehr haüfig runtergemacht ich will nicht sagen gemobbt haben.aber das wahr auch eine Erfahrung aus der ich gelernt habe zu kämpfen.
Aber Kinder lernen das doch auch ausserhalb eines Schulgebäudes??? Ich weiß nicht, wie ihr das mit euren Kindern handhabt... aber wir schauen mit ihm Nachrichten... mein Sohn weiß, dass es menschen auf der welt gibt, denen es wesentlich schlechter geht... dass es menschen gibt, die andere unterdrücken... und er kann kämpfen... aber das ist nichts, was er in der Schule lernt...
Aber man hat nicht mit so vielen Grundverschiedenen Menschen von Kind auf Konkakt
Muß man auch nicht... ich finde es gibt Menschen im Leben, die muß man nicht mal kennen gelernt haben...
aber schon allein in meinem Freundes- und Bekanntenkreis prallen teils sehr unterschiediche Charaktere aufeinander... das reicht vom H4 Empfänger bis zum Arzt... aber, mein Sohn lernt, dass die H4 Empfängerin genauso viel wert ist, wie der Arzt... das es auf innere Werte ankommt und nicht auf was anderes... das lernt es in keiner schule...
20.03.2011 12:41
Zitat von zauberlicht:
Zitat von snowking:
Zitat von Vreni85:
Ich für meinen Teil finde die Schulpflicht ab dem 6.Lebenjahr reicht nicht!!Es sollte eine Kindergartenpflicht ab dem 3.Lebensjahr her!!
gibts denn ein verpflichtendes KiGa Jahr in D?![]()
nein, war mal geplant, aber konnte sich nicht duchsetzen... zum Glück...
ok, wir habens ja mittlerweile teilweise in Ö und ich find das sehr gut so....
20.03.2011 12:41
Zitat von shelyra:
Zitat von vollzeitmama:
Wow, also wenn ich euch hier lese, wunderts mich nicht, dass Lehrer ein so schlechten Ruf haben. Hier werden Gerüchte geschrieben und Ausnahmen zum Durchschnitt gemacht, wirklich wahnsinn!!
Setzt euch doch einfach mal einen Monat hintenrein und schaut im Unterricht zu.
*
Und ich kenne schon lange keine Klassen mehr mit 30 Schülern. Alle Schulen, die ich kenne, machen bei höchstens 25 Kindern dicht. Und durch die mobilen Förderlehrer sind ja knapp 10 Stunden in der Woche zwei Lehrer da/ die Klasse nur halb so groß. Es hat sich viel geändert in den Schulen!
ich kenne leider keine schule wo dies die regel ist... all meine freunde die als lehrer arbeiten (egal ob grundschule oder gmynasium) haben nach wie vor mit klassenstärken von 28 bis 35 schülern zu kämpfen
es mag vielleicht in eurer gegend (wo wohnst du denn) normal und realität sein, aber nicht überall in deutschland!
das das deutsche schulsystem überarbeitet und von grundauf neu gestaltet werden sollte ist keine frage. da gibts viel zu viele schwachstellen im moment ... aber trotzdem sehe ich homeschooling nicht als gute alternative
es liegt wohl am bundesland. wir hier in hessen haben in der grundschule weniger große klassen. hier eine übersicht, da die klassenstärke ja gesetzlich festgelegt ist: http://www.kultusministerium.hessen.de/irj/servlet /prt/portal/prtroot/slimp.CMReader/HKM_15/HKM_Inte rnet/med/a65/a6509980-da5d-901e-76cd-97ccf4e69f28, 22222222-2222-2222-2222-222222222222.pdf
20.03.2011 12:42
Zitat von MinniMe:
Wenn es das richtige für das Kind ist warum nicht...Nur hier in Deutschland nicht erlaubt glaub ich...
![]()
Nein, das geht in Deutschland tatsächlich nicht. Wer seine Kinder daheim unterrichtet, muss mit Strafen rechnen.
Ich denke mir, nicht alle, die daheim unterrichten wollen, haben die Qualifikationen bzw. die richtige Intention. In Berlin (?) gab es neulich einen Fall, wo die Kinder nicht in die sündige Schule dürfen, in der u.a. auch Sexualkunde und die Evolution unterrichtet wird. Die Eltern wollten die Kinder rein mit der Bibel unterrichten, also im Creationistischen Sinne.
Sicher gibt es einige wenige Familien, die ihre Kinder adäquat unterrichten und so optimal fördern können. Aber, wie gesagt, das sind sicher nur ganz wenige.
Auf der anderen Seite: Ich denke, man nimmt dem Kind auch eine Erfahrung, wenn man sie nicht in die Schule schickt.
20.03.2011 12:44
Zitat von zauberlicht:
Zitat von mUcKiE:
puh schwieriges thema ich steh dem ganzen zwiegespalten gegenüber
zum einen leide ich selber an ausgereifter schulangst
mir wird jetzt schon schlecht, wenn ich dran denke, den ben in eine öffentliche schule zu stecken
ich habe mich jetzt schon über freie schulen informiert und lerne grad in einer kita, zu der eine evangel. freie schule zu gehört, allerdings ist selbst diese ewig weit entfernt, außerdem haben wir da ziehmlich wenig chancen genommen zu werden![]()
dann blieben noch waldorf und montessori übrig, da ich selber 1jahr auf einer waldorf war, fällt diese def. weg, auf keinen fall und montessori ist nicht meins, jedenfalls nicht die schule
allerdings weiss ich auch, dass HS für uns ebenso nicht möglich wäre, selbst wenn es erlaubt wäre, da wir "nur kleine arbeiter" sind und ich nicht weiß, ob ich mir das zutrauen würde, da steh ich auch zu
.
ich finde. selbst wenn das gesetz geändert werden sollte, sollten ganz strenge auflagen bestehen
was mir da nämlich sofort in den kopf kommt ist, dass es für etliche eltern, selbst zu viel ist, die kinder in den kiga oder grundschule zu schicken, weil sie schlicht weg zu faul sind
geschweige denn sich überhaupt für die schulischen sachen zu interessieren
das muss man echt ganz stark trennen, aber wie sollte das gehen![]()
bei zaubi (hab jetzt nicht komplett alles gelesen) zb. ist klar, dass sie hinterher wäre und es in jedem fall zum wohle des kindes ist
oder vllt. auch bei anderen aus diesem thread, die dafür wären... aber wenn ich nun in andere threads schau, da sind oft kinder die so schon nur in der wohnung sitzen und nichts von der umwelt mitbekommen, weil mama und papa keine lust haben, die würden bei einer lockerung der schulpflicht, wohlmöglich komplett eingehen![]()
Daher müßte mit Legalisierung des HS ja auch unbedingt die Kontrolle eingeführt werden.. ohne Kontrolle ginge es gar nicht, denn zuviele Kinder würden dann wohl bildungsfrei durchs Leben rutschen...
Auch für mich selbst würde ich Kontrollen wollen... denn natürlich bin ich nicht allwissend.. ( wobei das Lehrer ja auch nicht sind) , aber ich würde wissen wollen, wo steht er mit HS.. was muß ich besser machen, wo haben wir noch Defizite im Lernen.. ich wäre schon allein deswegen für engmaschige und regelmäßige Kontrollen in kurzen Abständen.. alles andere wäre selbst für mich( und ich befass mich wirklich viel mit dem Thema und hab es ja auch schon einmal komplett geplant und in Ansätzen praktizieren dürfen. ) nicht tragbar...
LG Zaubi
das finde ich eben eine gesunde einstellung
aber auch von den eltern, dies drauf haben, würde sich best. nicht jeder freiwillig testen lassen
ist eben ein schwieriges thema
20.03.2011 12:44
Zitat von zuckerlie:
Zitat von zauberlicht:
Zitat von zuckerlie:
Zitat von zauberlicht:
Zitat von zuckerlie:
Zitat von zauberlicht:
Zitat von zuckerlie:
Zitat von Sonatah02:
Zitat von KATRIN1979:
Zitat von Britta:
Zitat von KATRIN1979:
Zitat von mütze:
Hi Katrin,
das Thema scheint dir am Herzen zu liegen.![]()
Meine Meinung dazu weißt du ja.![]()
Huhu Mütze!!!
Klar liegt mir das Thema am Herzen. Ja ich kenne deine Meinung dazu. Aber es wäre wirklich schlimm wenn man zwischen Heimunterricht/Schulunterricht selbst wählen könnte. Weil denn manche Eltern ihre Kinder nur zu Hause lassen würden, weil sie ihren Po nicht hochbekommen.
Genau das passiert eben nicht beim Homeschooling. Wie schon von Zaubi so schoen erklaert ist HS nicht fuer jedes Kind geeignet. Fuer einen Tei aber schon. Spaetestens wenn dein Kind nicht mehr freiwillig in die Schule geht, weil es gehaenselt, geschlagen und gemobbt wird und dein Kind nicht mal eben die Schule wechseln kann, waerst du froh ueber diese alternative.
Habe gelsen was Zaubi da geschrieben hat,ist ja alles gut und schön.Aber man kann seinem Kind halt nicht alle Fächer gleich gut vermitteln. Kann sein das es in den unteren Klassen funktioniert, aber nicht in den oberen Stufen. Wenn meine kleine Maus gehänselt, geschlagen oder gemobbt wird, das bekomme ich ja wohl mit als Mutter und schreite dort ein. Man sollte sich halt regelmäßig in der Schule erkundigen.
Vielen Lehrern ist das egal oder sie bekommen es nicht mit. Den Kindern wird nicht geglaubt oder zugehört und den Eltern wird es oft verschwiegen. Niemand ahnt was und dem Kind geht's immer schlechter.
Um nochmal auf die Sache mit den Fächern einzugehen: es ist nicht so, dass Mami dem Kind alles beibringen muss. Das Kind tut es selber, anhand der mittel, die ihm zur Verfügung gestellt werden.
Aber manche Sachen, die kann ein Kind auch nicht verstehen, wenn man ihm ein Buch hinlegt.. irgendwer muss die Materialien doch auch vorbereiten.. und wenn ich nun mal nicht weiß wie beispielsweise die Ausbreitung/Überlagerung von Wellen funktioniert und das von vorne bis hinten durchblicke, wie will ich dann auf Verständnisfragen reagieren?
Das Lehrer (bin ja selber eine Lehrerin) Manchmal nicht alles mitbekommen liegt auch ganz klar an den großen Klassengrößen.. 25 Kinder oder mehr in einer Klasse, dazu 45min Zeit pro Stunde.. das ist einfach viel zu wenig, um auf alle Probleme aller Kinder gleichwertig einzugehen.. dafür muss man auch mal auf die Straße gehen - für kleinere Lerngruppen und gleichzeitig bessere Betreuung durch mehr Lehrkräfte während des Unterrichts... macht aber auch keiner..
Deshalb lernen HS Kinder ja gleich zu Beginn, wie man lernt... das es eben nicht nur im mitgelieferten Physikbuch steht, sondern im Inet massenhaft an Infos abzufragen ist...
Mein Sohn war knapp 9 als er wiederholt am morgen als ihn weckte, leise flüsterte ich soll still stehen bleiben... dann die decke von sich schmiss und wild mit armen und beinen strampelte, dann froh grinste und aufstand... ich habe das 3 tage anstandslos mitgemacht und dann habe ich ihn gefragt, was das soll... was folgte war ein vortrag von ihm über teilchen, atome, die immer in bewegung sind, aber wenn er morgens, wo alles relatv still ist so wild zappeln würde, dann würde er alles durcheinander wirbeln und es würde ein chaos entstehen ( chaostheorie, die inzwischen mit 11 wesentlich ausgereifter ist) das soweit gehen würde, das sich die wände biegen, das nenne man dann Beugung des Raums...
ich habe nichts in der richtung mit ihm besprochen... er hat sich alles allein beigebracht und erlesen... in lexikas, im inet und durch lange gespräche mit meinem onkel...
Ich finde ja auch in einer Familie ergänzt man sich. während ich mir zutraue ihn in Mathematik und Deutsch, sowie Kunst, Musik, Religion und Biologie, geschichte und geographie, wie auch englisch bis in die hohen Klassen rein begleitend füür ihn da zu sein... haben mein mann und mein onkel, sowie mein bruder ihre stärken absolut in physik, chemie usw.....
An einer Uni gehen die Studenten ja auch zu den entsprechenden Dozenten, die eben genau die ahnung haben, die sie dann benötigen.
Bei Dir stellt sich ja die Problematik der Hochbegabung... Jedes Kind lernt aber anders.. nicht jedes Kind ist in der Lage alle Inhalte auf gleiche Art und Weise zu erfassen.. Bin ja selbst Physik- und Metalltechniklehrerin und da sind die Schüler gaaaanz verschieden.. den einen erschließt sich ein Inhalt sofort, sie zeigen Interessen, anderen fällt es sehr schwer... Kann ein HS-Paket binnendifferenziert verschiedene Kanäle ansprechen? Lernt man nicht am besten im Gespräch? Was ist mit falschen Vorstellungskonzepten? Bspw. Kraft und Energie.. viele sprechen immer von Kräften meinen damit eigentlich Energie und haben keine Ahnung, dass da etwas falsch läuft.. und die Eltern sehen den Fehler dann nicht auch unbedingt
Deswegen sage ich ja auch nicht :Schafft schulen ab....![]()
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es ist nicht jedes kind gleich und HS ist nicht für jedes Kind geeignet und nicht für jede eltern... aber ich man sollte die wahl haben dürfen...
Und ich auch bei HS für unbedingte Begleitung einer Schule des Ganzen... ich hab ansich nichts gegen die schule als instution, ich finde nur das die schule, wie auch das ganze system reformiert werden müsse.
Da stimme ich Dir auch voll und ganz zu... die KMK denkt sich immer einen Mist aus und wir Lehrer müssen dann gucken, wie wir das auf die Reihe kriegen.. allein die großen Klassen machen es einem ganz schwer... ich biete schon immer an auch nach dem Unterricht (und ich hab nun die Großen in der dualen Bildung) noch bei Fragen zur Verfügung zu stehen und versuche auch in Selbstarbeitsphasen allen Schülern gleich stark bei Problemen zu helfen.. aber bei 27 Schülern wirds schon schwer.. naja wir haben wenigstens 90min Unterrichtszeit.. wenn ich überlege nur 45min zu haben.... oje.. da schafft man auch nicht viel..
Aber was machst du meinem "Kind".. dass die den Stoff, den du für 90 min geplant hast in 50 min hinpackt???![]()
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Gut dazu gehört natürlich dann die Binnendifferenzierung, die höchste Kunst des Unterrichtens.. da müssen die Materialien ganz unterschiedlich aufbereitet werden, so das der Kern generell von allen erfasst wird, aber halt sehr starke Schüler auch noch 2 Schritte weitergehen können - Schwache Schüler aber dennoch auch den Kern erfassen.. im einfachsten Fall, rechnet der Starke einfach mehr Aufgaben aus.. im besten Fall is das ganze Konzept und die Materialien an den Stand des Schülers angepasst...gut macht sich auch, starke Schüler miteinzubinden und diese an mancher Stelle auch dem Nachbarn helfen zu lassen.. (Stichwort Lernpatenschaften - natürlich nicht immer und überall, aber als weitere Methode) das schafft Homeschooling nicht..
Auch die gesamte Palette an Experimenten, die eine (gute) Schule einfach mal in der Sammlung hat fehlt ja auch... kann man gar nicht alles kaufen.. is viel zu teuer..
Aber wiegesagt.. ich will Dir da auch nich reinreden, nur auch Schwächen aufzeigen..
Ach, mir ist bewußt, das HS auch seine Schächen hat.. auf jeden Fall, aber im Vergleich sind das schwächen, mit denen ich eher leben könnte.. und wenn HS richtig angefasst wird, warum dann nicht in eine Schule gehen, wenn man z.Bsp bestimmte Experimente durchführen will... warum nicht, dann mal 2 Stunden in einer normalen Klasse mitmachen.. nur wäre es dann bei meinem sohn wohl so, dass er in einer klasse stehen würde, wo die schüler alle 3-4 jahre älter sind als er... was bei mal 2 stunden kein problem ist...
und wäre HS legal und damit iwann normal... wäre es eben normal, wenn an Tag x beispielsweise die HS Schüler alle zusammen kommen.. und dann eben das aufarbeiten, was zu Hause nicht geht...
20.03.2011 12:46
Zitat von zuckerlie:
Zitat von zauberlicht:
Zitat von snowking:
Zitat von Vreni85:
Ich für meinen Teil finde die Schulpflicht ab dem 6.Lebenjahr reicht nicht!!Es sollte eine Kindergartenpflicht ab dem 3.Lebensjahr her!!
gibts denn ein verpflichtendes KiGa Jahr in D?![]()
nein, war mal geplant, aber konnte sich nicht duchsetzen... zum Glück...
Naja.. manchen Kindern würde zumindest ein Jahr ganz gut tun.. die kommen dann schon mit motorischen o. sprachlichen Defiziten in die Schule und können nie wieder aufholen.. aber das gilt natürlich nicht für alle Kinder...
bin da ganz deiner meinung. ich finde es erschreckend, wie die schere schon in der 0. oder 1. klasse auseinander klafft. mensch, sieh denn überhaupt jemand, was für auch für ne großartige arbeit leisten, wenn wir uns tagtäglich den kopf zermatern, wie wir differenzierte lernangebote bereitstellen können? alle denke, wir arbeiten den inhalt von schulbüchern ab. ne, ist aber nicht so, es gibt ja zb für sachunterricht kaum ein werk und ich kenne keine schule, die mit einem arbeitet und nur in deutsch kenne ich ein werk (lollipop), was man annähernd als gescheit bezeichnen kann.
20.03.2011 12:46
Zitat von zuckerlie:
Zitat von zauberlicht:
Zitat von snowking:
Zitat von Vreni85:
Ich für meinen Teil finde die Schulpflicht ab dem 6.Lebenjahr reicht nicht!!Es sollte eine Kindergartenpflicht ab dem 3.Lebensjahr her!!
gibts denn ein verpflichtendes KiGa Jahr in D?![]()
nein, war mal geplant, aber konnte sich nicht duchsetzen... zum Glück...
Naja.. manchen Kindern würde zumindest ein Jahr ganz gut tun.. die kommen dann schon mit motorischen o. sprachlichen Defiziten in die Schule und können nie wieder aufholen.. aber das gilt natürlich nicht für alle Kinder...
Das erreicht man aber nciht mit Zwang für alle... da mßte ganz woanders angesetzt werden...das ist ja wieder ein anderes Thema...
20.03.2011 12:47
Zaubi - auf in die Politik und das Schulsystem reformieren (is ersnt gemeint)
Der träge Apparat brauch Neuheiten....
Aber wiegesagt, Du bist so ein spezieller Fall mit einem so besonderen Kind.. da zeigt sich die ganze Problematik (die sich beim Großteil nicht stellt) des Systems mal wieder überdeutlich...
Der träge Apparat brauch Neuheiten....
Aber wiegesagt, Du bist so ein spezieller Fall mit einem so besonderen Kind.. da zeigt sich die ganze Problematik (die sich beim Großteil nicht stellt) des Systems mal wieder überdeutlich...
20.03.2011 12:47
Zitat von zauberlicht:
Zitat von Vreni85:
Zitat von zauberlicht:
Zitat von Vreni85:
Also ich habe mir jetzt die ganzen Posts pro homescholling durchgelesen und ich muss sagen da werden wesentliche aspekte vergessen,was für kinder wichtig ist.Ich zum beispiel hatte eine sehr wundervolle Kindheit,habe aber durch Klassenkameraden in der Schule erfahren das es auch Kinder gibt,denen es schlechter geht zuhause und habe auch dadurch meine Eltern viel mehr zu schätzen gelernt.Genauso habe ich in der Schule gelernt,das es auch leute gibt die arm sind und sich z.b nicht so oft neue kleidung leisten können,aber trotzdem prima freunde sind.Auch von meinen ausländischen Klassenkameraden hab ich mir viel mitgenommen,ich kann bis heute auf türkisch und russisch die wichtigsten Wörter sagen.Dann hatte ich wiederum auch 2 Klassenkameradinnen,die mich sehr haüfig runtergemacht ich will nicht sagen gemobbt haben.aber das wahr auch eine Erfahrung aus der ich gelernt habe zu kämpfen.
Aber Kinder lernen das doch auch ausserhalb eines Schulgebäudes??? Ich weiß nicht, wie ihr das mit euren Kindern handhabt... aber wir schauen mit ihm Nachrichten... mein Sohn weiß, dass es menschen auf der welt gibt, denen es wesentlich schlechter geht... dass es menschen gibt, die andere unterdrücken... und er kann kämpfen... aber das ist nichts, was er in der Schule lernt...
Aber man hat nicht mit so vielen Grundverschiedenen Menschen von Kind auf Konkakt
Muß man auch nicht... ich finde es gibt Menschen im Leben, die muß man nicht mal kennen gelernt haben...![]()
![]()
aber schon allein in meinem Freundes- und Bekanntenkreis prallen teils sehr unterschiediche Charaktere aufeinander... das reicht vom H4 Empfänger bis zum Arzt... aber, mein Sohn lernt, dass die H4 Empfängerin genauso viel wert ist, wie der Arzt... das es auf innere Werte ankommt und nicht auf was anderes... das lernt es in keiner schule...
Also zum Thema Kindergartenpflicht muss ich sagen ich fände es sehr wichtig,das auch die Kinder aus bildungsfernen Schichten so von kleinauf gefördert werden könnten,wenn die mit 6 in die Schule kommen ist es oft schon zu spät.Außerdem finde ich die Kinder müssen früh lernen,wie man sich in einer Gruppe zu integrieren hat,das da jeder einzelne auch zurückstecken muss.Außerdem muss ich sagen,dafür wurde ich hier zwar schon oft angegriffen aber ich bleibe dabei,das ich es nicht so toll finde wenn kinder so extrem an ihrer mutter hängen.
Zum Thema Schule:Ich hatte z.b mal einen Klassenkameraden,der ist ab und zu mal in der Schule ausgeflippt,aber ich habe gelernt damit umzugehen und er war für mich ein guter freund lebt heute leider weit weg.
Oder unsere Klassenfahrten auch,da erinner ich mich so gerne dranne,vorallem an unsere Abschlussfahrt nach Italien,wie gerne seh ich mir die Bilder an,ganz anders als Urlaub mit Ellies
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