Mütter- und Schwangerenforum

Kostgeld

Gehe zu Seite:
shelyra
69260 Beiträge
03.11.2023 13:41
Find ich ok. Wobei ich wahrscheinlich nur 100€ extra nehmen würde.

Wo sonst findet er für 500€ eine Wohnung inklusive all dieser Leistungen die du bietest? Würde er alleine wohnen müsste er mehr zahlen und alles selbst erledigen.

Ich kenne es von vielen auch nicht anders. Mein Mann hat auch Kostgeld bezahlt ab dem Zeitpunkt wo er gearbeitet hat. Unsere Freunde genauso. Unser Neffe gibt auch einen Teil seines Lohnes für Kostgeld ab. Ein Teil seiner Mitazubis auch.
Ist bei uns in der Gegend also nicht unüblich
03.11.2023 13:44
Solange ich zu Hause gewohnt habe, hat meine Mutter (alleinerziehend) das Kindergeld behalten und zum täglichen Leben mitbenutzt. Taschengeld bekam ich trotzdem zusätzlich zu meinem BAföG und Einkommen aus Nebenverdienst. Als ich auszog bekam ich zu meinem Einkommen das Kindergeld und zusätzlich Unterhalt von meiner Mutter. Sie wäre nicht auf die Idee gekommen, mir Geld abzunehmen.
Anonym 1 (210713)
13 Beiträge
03.11.2023 13:44
Zitat von cofjun:

Ich würde mal aufschreiben wie viel es wirklich ist was ihr so in einer Woche fürs Kind zahlt. Wohnungskosten anteilig für benutzten Raum und Energiekosten müsste man sich einen schluessel überlegen.
Kosten für Wäsche würde ich in einem Waschsalon in der Umgebung checken wie viel zb 1 mal waschen kostet (bügeln ist eher nur im Interesse der Mutter....)

Was sagt das Kind eigentlich dazu?


Mein Kind ist ansich fein mir der Situation.
Denn es scheint,anders als Erwachsene,schon den Sinn und die Notwendigkeit einzusehen.
Es geht um den Betrag. Da sind wir uns nicht einig.
Deswegen meine Frage.
Anonym 1 (210713)
13 Beiträge
03.11.2023 13:46
Zitat von MamiDiana:

Also ich antworte jetzt mal ohne Vorwürfe, die ich hier auch nicht angebracht finde. Sobald er 18 ist bekommt er Kindergeld und Unterhalt ja direkt selber (zumindest steht ihm das zu) und davon kann er (und bei uns ist das auch üblich) Kostgeld zahlen.

Ich persönlich finde aber 550 Euro zu viel. Ich würde ihm maximal 250 Euro abziehen (bei uns sind so 150 Euro Kostgeld üblich, wenn auch immer individuell)

Ich würde aber auch auf dem Weg zur Selbstständigkeit dafür sorgen, dass er nicht nur mit Geld umgehen lernen muss, sondern auch Pflichten übernimmt.

Die Alternative ist ja, dass er Unterhalt und Kindergeld komplett behält und dafür eine eigene Wohnung mietet. Dann müsste er aber auch Essen, und sämtliche Nebenkosten und Pflichten selber tragen. Die Option würde ich ihm definitiv auch aufzeigen.


Das hab ich auch.
Da fehlt aber natürlich,das ist verständlich,auch der Weitblick.
Anonym 3 (210713)
1 Beiträge
03.11.2023 13:51
Ich finde es seltsam Geld von meinem Kind zu nehmen, ich selber habe bis zu meinem 22 ñ. Lebensjahr zu Hause gelebt und musste nie was abgeben, aber die Tatsache, dass du das Geld sparen willst, macht es für mich verständlicher. Umso mehr ich darüber nachdenke, finde ich die Idee dahinter gut. So kann dein Kind Rücklagen schaffen, wenn er irgendwann mal auszieht, wird er sich sehr über das Ersparte freuen. Wenn es für deinen Sohn OK ist, würde ich dabei bleiben, egal was andere denken. Du nimmst deinen Sohn ja nichts weg, du legst es auf Seite.
Mimiminime
1850 Beiträge
03.11.2023 13:51
Zitat von Anonym 1 (210713):

Hier gibt es zur Zeit rege Gespräche,weil mein Kind Kostgeld abgeben soll.
Es verdient netto 700 Euro.
Kindergeld und Unterhalt von 120 Euro gehen auf mein Konto.
Nun möchte ich 150 Euro von meinem Kind vom Lohn.
Also gut 500 Euro für all inklusive.
Miete ,Nebenkosten,Versicherung Handyvertrag,Lebensmittel,auch Extras wie Red Bull,Strom,Wäsche waschen,Bügeln etc.,Waschmittel,Hygieneartikel(auch da Extras,wie Masken,bestimmte Duschgels etc.).

Was mein Kind nicht weiss,dass ich die 150 Euro spare und nicht für den täglichen Bedarf nutze.Das nur nebenbei.
Frage ist,ob ich zu viel verlange?

Am Ende hat es 550 Euro netto zum Ausgeben.

Ich fühle mich im Recht,würde aber gerne andere Meinungen hören.


Ist doch deine Entscheidung! Werde es auch so machen, wie sollen die Kinder sonst lernen mit Geld umzugehen? Und die Freude ist groß wenn dann das Kind das gesparte bekommt und sich die Wohnung einrichten kann
Aha21
74 Beiträge
03.11.2023 13:51
Ich würde wahrscheinlich 100 Euro als Kostgeld verlangen, wenn noch Unterhalt und Kindergeld dazu kommt. Aber 150 Euro finde ich auch ok
Anonym 1 (210713)
13 Beiträge
03.11.2023 13:52
Zitat von shelyra:

Find ich ok. Wobei ich wahrscheinlich nur 100€ extra nehmen würde.

Wo sonst findet er für 500€ eine Wohnung inklusive all dieser Leistungen die du bietest? Würde er alleine wohnen müsste er mehr zahlen und alles selbst erledigen.

Ich kenne es von vielen auch nicht anders. Mein Mann hat auch Kostgeld bezahlt ab dem Zeitpunkt wo er gearbeitet hat. Unsere Freunde genauso. Unser Neffe gibt auch einen Teil seines Lohnes für Kostgeld ab. Ein Teil seiner Mitazubis auch.
Ist bei uns in der Gegend also nicht unüblich


Danke für deine Antwort.

Die Tatsache,dass es was abgeben muss,wird sich nicht ändern( kenn ich auch nur so,sobald die Kinder in eine Ausbildung gehen und zuhause wohnen).
Es ging mir um den Betrag.
Anonym 1 (210713)
13 Beiträge
03.11.2023 13:59
Also -das Kostgeld wird bestehen bleiben.
Das kommt aber nicht in die laufenden Kosten,sondern wird von mir gespart.Das weiss mein Kind aber nicht.
Kindergeld und Unterhalt gehen in die laufende Kosten.
Die werden ja nicht weniger,nur weil das Kind nun auch einen Verdienst hat.

Ich finde es etwas befremdlich,dass hier so hart geurteilt wird.

Marf
30127 Beiträge
03.11.2023 13:59
Bei 700€ finde ich 150€ absolut ok.
Anonym 4 (210713)
1 Beiträge
03.11.2023 14:01
Ich finde Kostgeld nicht unüblich, werde ich von meinen Kindern später auch verlangen sobald sie arbeiten - und wie auch Du würde ich es nicht verwenden, sondern für mein Kind sparen (scheinen hier einige nicht ganz richtig gelesen oder verstanden zu haben )
Ich finde auch 150 nicht zu viel, allerdings kann man da ja mit seinem - fast erwachsenen - Kind vernünftig drüber sprechen und sich bestimmt auch einigen. Vielleicht trifft man sich dann bei 100/120€, das müsstet ihr selbst aushandeln. Vielleicht auch mit Gegenleistung „mach deine Wäsche selbst und übernimm einmal die Woche das kochen“ zum Beispiel
Anvil
641 Beiträge
03.11.2023 14:04
Mein Sohn ist auch 17 Jahre und verdient derzeit € 1.000,- und er gibt uns davon € 150,- . Und ja, ich finde es vollkommen in Ordnung, dass er anteilig etwas zur Miete, den Stromkosten, Essen etc. dazu zahlt.

Bei deinem Sohn würde ich € 100,- für angemessen halten.
Marf
30127 Beiträge
03.11.2023 14:07
Die Mutter meiner Stiefschgeschwister hat von allen die Hälfte des Geldes verlangt.Das Gemecker war groß. Wie sich aber dann nach ca.5 Jahren die Jüngste davon eine kleine 2 Zimmerwohnung kaufen konnte war schnell Ruhe.
Sie selber hätte es für Doofzeug ausgegeben, so hat sie bis Heute Mieteinnahmen.
So werden wir es bei unseren auch handhaben.Mein Sohn besteht sogar darauf.Er selber kann einfach nicht sparen .
Und schäbig fühle ich mich nicht dabei.Eher verantwortungsvoll und unterstützend.
Sie leben ja mietfrei und essen etc....sobald sie ausziehen dürfen sie das dann selber tragen.
Chrysopelea
17705 Beiträge
03.11.2023 14:13
Zitat von Anonym 1 (210713):

Zitat von cofjun:

Ich würde mal aufschreiben wie viel es wirklich ist was ihr so in einer Woche fürs Kind zahlt. Wohnungskosten anteilig für benutzten Raum und Energiekosten müsste man sich einen schluessel überlegen.
Kosten für Wäsche würde ich in einem Waschsalon in der Umgebung checken wie viel zb 1 mal waschen kostet (bügeln ist eher nur im Interesse der Mutter....)

Was sagt das Kind eigentlich dazu?


Mein Kind ist ansich fein mir der Situation.
Denn es scheint,anders als Erwachsene,schon den Sinn und die Notwendigkeit einzusehen.
Es geht um den Betrag. Da sind wir uns nicht einig.
Deswegen meine Frage.


Du kannst deinem Kind ja anbieten, dass es weniger zahlt, dafür aber Services rausfallen. Es könnte dann z. B. Selbst Wäsche waschen oder an zwei Tagen in der Woche für die ganze Familie kochen o. Ä...
Kostgeld ist hier auch nicht unüblich
Anonym 1 (210713)
13 Beiträge
03.11.2023 14:18
Ich musste wirklich etwas Schlucken,als ich die ersten Antworten gelesen habe.
Mein Kind muss mich nicht aushalten oder unterstützen.
Es geht einfach um die Tatsache,dass das Gehalt nicht das Taschengeld ist.
Und ich werde mein Kind mit 18 genauso behandeln,wie mit 17(wenn es hier lebt).
Aber ich kann doch erwarten,dass Kinder auch sehen ,was das Leben kostet.
Und da ist mein Kind wirklich sehr "verwöhnt".

Gehe zu Seite:
  • Dieses Thema wurde 20 mal gemerkt