Mütter- und Schwangerenforum

Kostgeld

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03.11.2023 14:26
Also nochmal zusammengefasst: Du verlangst von deinem Kind Kostgeld für deine mütterlichen Dienste, wo aber für dich nichts bei rumkommt, weil du es für das Kind anlegst. Ich verstehe da die Logik irgendwie nicht!

Wenn das Kind einverstanden ist, dann macht es. Ihr zwei müsst das aber im Endeffekt miteinander ausgiebig besprechen und auf einen gemeinsamen Nenner kommen.
Tanzbär
13623 Beiträge
03.11.2023 14:29
Ich finde das vollkommen ok. Würde dein Kind ausziehen, hätte es viel mehr Ausgaben und es hat ja trotz allem 550 € zur freien Verfügung für alles mögliche. Das finde ich wahnsinnig viel Geld in dem Alter.
Tanzbär
13623 Beiträge
03.11.2023 14:34
Zitat von Zirkonia85:

Du bekommst Kindergeld und Unterhalt!

Das sind doch bereits 370€ . Was wäre wenn wenn dein Kind studieren wollte, dann müsstest du für ihn zahlen.

Wie kann man sich am eigenen Kind bereichern wollen, nur weil man selbst zu wenig verdient…

Wo hast du denn diese Zahl her? Sie hat doch geschrieben, dass Unterhalt und Kindergeld 120 € sind

Was wäre wenn finde ich hier nicht angebracht, aber um mal dabei zu bleiben: Wenn es studieren würde, dann würde es alleine wohnen und müsste sich auch um alles alleine kümmern. Fakt ist, dass das Kind zuhause wohnt und sich von Mama bedienen lässt. Warum sollte sie sich das nicht bezahlen lassen? Immerhin könnte es ja auch ausziehen und hätte dann noch viel weniger von seinem Geld übrig.

Hinzu kommt, dass sie das Geld ja eh für das Kind anlegt und spart, was ich echt toll finde.
Tanzbär
13623 Beiträge
03.11.2023 14:37
Zitat von MamiDiana:

Also ich antworte jetzt mal ohne Vorwürfe, die ich hier auch nicht angebracht finde. Sobald er 18 ist bekommt er Kindergeld und Unterhalt ja direkt selber (zumindest steht ihm das zu) und davon kann er (und bei uns ist das auch üblich) Kostgeld zahlen.

Ich persönlich finde aber 550 Euro zu viel.
Ich würde ihm maximal 250 Euro abziehen (bei uns sind so 150 Euro Kostgeld üblich, wenn auch immer individuell)

Ich würde aber auch auf dem Weg zur Selbstständigkeit dafür sorgen, dass er nicht nur mit Geld umgehen lernen muss, sondern auch Pflichten übernimmt.

Die Alternative ist ja, dass er Unterhalt und Kindergeld komplett behält und dafür eine eigene Wohnung mietet. Dann müsste er aber auch Essen, und sämtliche Nebenkosten und Pflichten selber tragen. Die Option würde ich ihm definitiv auch aufzeigen.

Und woher kommen jetzt 550 €? Das ist doch das, was das Kind behalten kann, nicht das, was abgezogen wird. Sie möchte 150 abziehen...
Anonym 1 (210713)
13 Beiträge
03.11.2023 14:37
Zitat von A_lady_with_a_wis:

Also nochmal zusammengefasst: Du verlangst von deinem Kind Kostgeld für deine mütterlichen Dienste, wo aber für dich nichts bei rumkommt, weil du es für das Kind anlegst. Ich verstehe da die Logik irgendwie nicht!

Wenn das Kind einverstanden ist, dann macht es. Ihr zwei müsst das aber im Endeffekt miteinander ausgiebig besprechen und auf einen gemeinsamen Nenner kommen.


Ich verlange Geld für meine mütterlichen Dienste?

Ich brech zusammen!
Weitere Antwort ersparen Ich mir.
Anonym 1 (210713)
13 Beiträge
03.11.2023 14:42
Zitat von Tanzbär:

Zitat von Zirkonia85:

Du bekommst Kindergeld und Unterhalt!

Das sind doch bereits 370€ . Was wäre wenn wenn dein Kind studieren wollte, dann müsstest du für ihn zahlen.

Wie kann man sich am eigenen Kind bereichern wollen, nur weil man selbst zu wenig verdient…

Wo hast du denn diese Zahl her? Sie hat doch geschrieben, dass Unterhalt und Kindergeld 120 € sind

Was wäre wenn finde ich hier nicht angebracht, aber um mal dabei zu bleiben: Wenn es studieren würde, dann würde es alleine wohnen und müsste sich auch um alles alleine kümmern. Fakt ist, dass das Kind zuhause wohnt und sich von Mama bedienen lässt. Warum sollte sie sich das nicht bezahlen lassen? Immerhin könnte es ja auch ausziehen und hätte dann noch viel weniger von seinem Geld übrig.

Hinzu kommt, dass sie das Geld ja eh für das Kind anlegt und spart, was ich echt toll finde.


Tatsächlich sind es 250 Euro Kindergeld und Unterhalt von 122Euro.
Plus 150Euro Kostgeld wären gut 500 Euro für Zuhause. Aber auch zur freien Verfügung.
MamiDiana
11399 Beiträge
03.11.2023 14:43
Zitat von Tanzbär:

Zitat von MamiDiana:

Also ich antworte jetzt mal ohne Vorwürfe, die ich hier auch nicht angebracht finde. Sobald er 18 ist bekommt er Kindergeld und Unterhalt ja direkt selber (zumindest steht ihm das zu) und davon kann er (und bei uns ist das auch üblich) Kostgeld zahlen.

Ich persönlich finde aber 550 Euro zu viel.
Ich würde ihm maximal 250 Euro abziehen (bei uns sind so 150 Euro Kostgeld üblich, wenn auch immer individuell)

Ich würde aber auch auf dem Weg zur Selbstständigkeit dafür sorgen, dass er nicht nur mit Geld umgehen lernen muss, sondern auch Pflichten übernimmt.

Die Alternative ist ja, dass er Unterhalt und Kindergeld komplett behält und dafür eine eigene Wohnung mietet. Dann müsste er aber auch Essen, und sämtliche Nebenkosten und Pflichten selber tragen. Die Option würde ich ihm definitiv auch aufzeigen.

Und woher kommen jetzt 550 €? Das ist doch das, was das Kind behalten kann, nicht das, was abgezogen wird. Sie möchte 150 abziehen...

Sie schrieb von Kindergeld (250) und Unterhalt (120) und zusätzlich 150 Euro Kostgeld... macht 520 Euro.
Das ist das Geld, was sie einbehält und sie fragt ob die 150 ok sind (370 behält sie ja so oder so ein). Die 150 werden für den Sohn angelegt.
Tanzbär
13623 Beiträge
03.11.2023 14:49
Zitat von Anonym 1 (210713):

Zitat von Tanzbär:

Zitat von Zirkonia85:

Du bekommst Kindergeld und Unterhalt!

Das sind doch bereits 370€ . Was wäre wenn wenn dein Kind studieren wollte, dann müsstest du für ihn zahlen.

Wie kann man sich am eigenen Kind bereichern wollen, nur weil man selbst zu wenig verdient…

Wo hast du denn diese Zahl her? Sie hat doch geschrieben, dass Unterhalt und Kindergeld 120 € sind

Was wäre wenn finde ich hier nicht angebracht, aber um mal dabei zu bleiben: Wenn es studieren würde, dann würde es alleine wohnen und müsste sich auch um alles alleine kümmern. Fakt ist, dass das Kind zuhause wohnt und sich von Mama bedienen lässt. Warum sollte sie sich das nicht bezahlen lassen? Immerhin könnte es ja auch ausziehen und hätte dann noch viel weniger von seinem Geld übrig.

Hinzu kommt, dass sie das Geld ja eh für das Kind anlegt und spart, was ich echt toll finde.


Tatsächlich sind es 250 Euro Kindergeld und Unterhalt von 122Euro.
Plus 150Euro Kostgeld wären gut 500 Euro für Zuhause. Aber auch zur freien Verfügung.

Achso, ok.

Dann würde ich mich wirklich mal hinsetzen und ausrechnen wie viel Kosten du für dein Kind hast plus einen Pauschalbetrag für Haushalt, den dein Kind durch Mithilfe reduzieren kann. 522 € kommen mir jetzt etwas viel vor, auf der anderen Seite habe ich als Studentin von meinen Eltern 500 € bekommen und musste davon alles (Miete, Essen, Handy,Bücher... einfach alles) alleine bezahlen und meinen Haushalt natürlich auch alleine machen. Von daher ist es eigentlich doch nicht so viel, zumal du 150 zur Seite legst. Dafür ist dein Kind dir später bestimmt dankbar.
Tanzbär
13623 Beiträge
03.11.2023 14:51
Zitat von MamiDiana:

Zitat von Tanzbär:

Zitat von MamiDiana:

Also ich antworte jetzt mal ohne Vorwürfe, die ich hier auch nicht angebracht finde. Sobald er 18 ist bekommt er Kindergeld und Unterhalt ja direkt selber (zumindest steht ihm das zu) und davon kann er (und bei uns ist das auch üblich) Kostgeld zahlen.

Ich persönlich finde aber 550 Euro zu viel.
Ich würde ihm maximal 250 Euro abziehen (bei uns sind so 150 Euro Kostgeld üblich, wenn auch immer individuell)

Ich würde aber auch auf dem Weg zur Selbstständigkeit dafür sorgen, dass er nicht nur mit Geld umgehen lernen muss, sondern auch Pflichten übernimmt.

Die Alternative ist ja, dass er Unterhalt und Kindergeld komplett behält und dafür eine eigene Wohnung mietet. Dann müsste er aber auch Essen, und sämtliche Nebenkosten und Pflichten selber tragen. Die Option würde ich ihm definitiv auch aufzeigen.

Und woher kommen jetzt 550 €? Das ist doch das, was das Kind behalten kann, nicht das, was abgezogen wird. Sie möchte 150 abziehen...

Sie schrieb von Kindergeld (250) und Unterhalt (120) und zusätzlich 150 Euro Kostgeld... macht 520 Euro.
Das ist das Geld, was sie einbehält und sie fragt ob die 150 ok sind (370 behält sie ja so oder so ein). Die 150 werden für den Sohn angelegt.

"Kindergeld und Unterhalt von 120 Euro gehen auf mein Konto"

Diesen Satz hatte ich so verstanden, dass beides zusammen 120 € beträgt. Ich weiss nicht wie hoch das Kindergeld aktuell ist, da wir keins bekommen.

Aber danke für die Aufklärung.
shelyra
69261 Beiträge
03.11.2023 14:53
Zitat von Zirkonia85:

Das sind doch bereits 370€. Was wäre wenn wenn dein Kind studieren wollte, dann müsstest du für ihn zahlen.



Wenn das Kind aber für's Studium auszieht spart man Zuhause auch Kosten - man braucht weniger Strom, weniger Wasser. Müllkosten können auch geringer sein. Man kauft weniger ein im Monat. Uvm
Man hat aber auch mehr Zeit für sich, da man weniger Wäsche waschen und zusammen legen muss. Weniger Geschirr spülen muss. Weniger "Mama Taxi" spielt (mit 17 wird er darauf sicher noch ab und zu angewiesen sein). Usw

Man hat zwar nicht unbedingt mehr Geld im Geldbeutel wenn das Kind auszieht, da das Kind diese Einsparungen bekommt. Aber die freie Zeit bleibt dann trotzdem übrig.
Und die hat sie bisher nicht

Und die TS bereichert sich ja nicht. Sie zahlt damit die Lebenshaltung und legt einen Teil aus Sparkonto
DieOhneNamen
29793 Beiträge
03.11.2023 14:53
Zitat von Anonym 1 (210713):

Zitat von DieOhneNamen:

Wie alt ist das Kind?


Noch ist es 17 Jahre.


Dann würde ich es bei Kindergeld und Unterhalt belassen.

Grundsätzlich finde ich es nicht so tragisch dem Kind den Umgang vernünftig beizubringen.

Wenn ich dich richtig verstehe, willst du die 150€ zur Seite legen und dem Kind später auszahlen, bzw es damit überraschen?
Find ich grundsätzlich sehr gut, aber wenn es momentan nicht soviel " an dich" zahlen will, dann einigt euch doch auf nen kleineren Betrag und es bekommt später eben weniger im Gesamten.

Darf ich mal nur der Neugierdehalber nach der Ausbildung des Kindes fragen? 1000€ finde ich recht viel.. ich hatte 400€ im ersten Lehrjahr
03.11.2023 15:10
Zitat von Anonym 1 (210713):

Zitat von A_lady_with_a_wis:

Also nochmal zusammengefasst: Du verlangst von deinem Kind Kostgeld für deine mütterlichen Dienste, wo aber für dich nichts bei rumkommt, weil du es für das Kind anlegst. Ich verstehe da die Logik irgendwie nicht!

Wenn das Kind einverstanden ist, dann macht es. Ihr zwei müsst das aber im Endeffekt miteinander ausgiebig besprechen und auf einen gemeinsamen Nenner kommen.


Ich verlange Geld für meine mütterlichen Dienste?

Ich brech zusammen!
Weitere Antwort ersparen Ich mir.

Kommst du mal klar das war doch kein Vorwurf! Mir erschließt sich die Logik dahinter irgendwie nicht. Deshalb hab ich das zusammengefasst.

Ja, Kostgeld! Was ist denn sonst Kostgeld (für dich)? Du möchtest das Geld fürs Wäschewaschen, Bügeln und sonstige Neckigkeiten, die fürs Kind anfallen haben und trotzdem kommt für dich nichts bei rum, wenn du es anlegst.

Lies und verstehe meinen Beitrag doch bitte richtig. Ich bin doch nicht dagegen, wenn es für euch beide passt.
Sumsislaw
1706 Beiträge
03.11.2023 15:15
Er ist 17 und nach Abzug aller "Kosten" bleiben ihm 550 Tacken zum verpulvern.
Noch dazu werden die 150 Euro für ihn angelegt.

Ich finde das gut werde ich mir für in 10 Jahren merken nur, dass ich vermutlich mehr einbehalten und zurück legen werde. welcher 17 Jährige braucht schon 550 Euro monatlich nur zum verballern
Flieder_Zimmer
481 Beiträge
03.11.2023 15:26
Oh man.....
Also weder bereichert sich die ts, noch nimmt sie das Kind aus oder verlangt unmögliches...
Etwas zum haushaltageld zuzugeben finde ich ganz normal und haben sogut wie alle meiner Freunde gemacht, die gearbeitet haben und mehr als sagen wir 400 Euro Ausbildungsvergütung bekommen haben..
Das ist doch normal in einer Familie, dass alle ihren Beitrag leisten. Wenn man es sich finanziell leisten kann ohne den Beitrag ist es ja auch großartig, aber das können eben nicht alle Familien.
Vor alles zahlt die ts ja ALLE anderen Kosten, es ginge eben um einen Anteil an der Miete/ Heizkosten.
Flieder_Zimmer
481 Beiträge
03.11.2023 15:30
Zitat von Alaska:

Du verlangst von einem 17 jährigen, deinem eigenen, Kind Geld?
Das hätte es bei uns in der Familie nie gegeben. Zum Glück.

Wieso immer so überheblich? Mag sein, dass es in deiner heilen Welt Blase nicht exestiert, aber es leben eben nicht alle Familien so. Es schadet nicht mal über den Tellerrand zu blicken und sich in andere Lebenskonzepte und andere Lebensumstände rein zu fühlen.
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