Nun ein Fall in Deutschland - Coronavirus
23.03.2020 14:35
Zitat von cogito_ergo_sum:
Wenn man das als rein medizinische Krise sieht, ist das jetzige Vorgehen alternativlos. Das ist sie es aber nicht! Nur wird jeder, der anmahnt, das nicht aus dem Blick zu verlieren, als Pessimist oder gar als - ich zitiere das oben verlinkte Interview im „Capital” - „zynischer, kaltherziger Ökonom” gebrandmarkt.
Ich persönlich habe ja vorhin erläutert, dass wir so oder so einen enormen wirtschaftlichen Einfluss durch die Pandemie haben. Entweder werden extrem viele Menschen gleichzeitig krank (weil sie wie bei einer Grippe zwei Wochen nicht arbeiten können), und die Krankenhäuser werden völlig überlastet (was auch die Überlebenschancen bei Unfällen beeinflusst)
oder man zieht diese Maßnahmen durch, kann die Krankenhäuser hoffentlich vor der Überlastung bewahren und hat auf anderem Wege wirtschaftliche Folgen.
23.03.2020 14:36
Zitat von Norimena:
Zitat von juuLes:
Ich muss jetzt doch mal dieses Video teilen und um eure Meinung bitten:
https://youtu.be/pBD_5Qqmvro
Das hat meine Schwester von einer Freundin bekommen.
Ich denke, dieser Mediziner redet komisches Zeug und ich kann dem ganzen keinen glauben schenken![]()
Bitte aufpassen! Das ist KEIN MEDIZINER!
Er hat KEINEN Doktortitel!
https://de.wikipedia.org/wiki/Bernd_Klein_ (Autor)
https://www.psiram.com/de/index.php/Leonard_Coldwe ll
Danke
Die Freundin meiner Schwester ist jetzt total überzeugt davon und hält alles für Quatsch
Auch dir danke aduja für deine Antworten. Wär's ok, wenn ich deine Antwort mal weiterleite?
23.03.2020 14:37
Zitat von juuLes:
Zitat von Norimena:
Zitat von juuLes:
Ich muss jetzt doch mal dieses Video teilen und um eure Meinung bitten:
https://youtu.be/pBD_5Qqmvro
Das hat meine Schwester von einer Freundin bekommen.
Ich denke, dieser Mediziner redet komisches Zeug und ich kann dem ganzen keinen glauben schenken![]()
Bitte aufpassen! Das ist KEIN MEDIZINER!
Er hat KEINEN Doktortitel!
https://de.wikipedia.org/wiki/Bernd_Klein_ (Autor)
https://www.psiram.com/de/index.php/Leonard_Coldwe ll
DankeDie Freundin meiner Schwester ist jetzt total überzeugt davon und hält alles für Quatsch
![]()
Auch dir danke aduja für deine Antworten. Wär's ok, wenn ich deine Antwort mal weiterleite?
Gerne!
23.03.2020 14:40
Zitat von Norimena:
Zitat von juuLes:
Ich muss jetzt doch mal dieses Video teilen und um eure Meinung bitten:
https://youtu.be/pBD_5Qqmvro
Das hat meine Schwester von einer Freundin bekommen.
Ich denke, dieser Mediziner redet komisches Zeug und ich kann dem ganzen keinen glauben schenken![]()
Bitte aufpassen! Das ist KEIN MEDIZINER!
Er hat KEINEN Doktortitel!
https://www.psiram.com/de/index.php/Leonard_Coldwe ll
Nur um das kurz einzuwerfen. Man braucht keinen Doktortitel, um Mediziner zu sein. Ein praktizierender Arzt muss nicht promoviert sein.
Und auch umgekehrt: ein Doktortitel macht einen nicht zum Arzt, schließlich kann man in vielen Fächern promovieren.
Und zu guter Letzt: die Promotion in der Medizin unterscheidet sich oft in Art und Umfang gravierend von der Promotion in anderen Fachrichtungen und ist eher mit einer Masterarbeit denn mit einer Doktorarbeit zu vergleichen.
Zu dem Herrn kann ich ansonsten nichts sagen, klingt beim Überfliegen aber ziemlich grrrmmmpf. Ich wollte nur drauf hinweisen, dass das Vorhandensein oder nicht Vorhandensein eines Doktortitels mit dem Beruf des Arztes nicht viel zu tun hat. Die meisten praktizierenden Ärzte haben zwar einen, müssen aber keinen haben und wie gesagt, ist die Promotion in der Medizin auch nicht das gleiche wie die Promotion anderswo. wird aber irgendwie aus Prinzip oft angehängt aus wie es erscheint eben dem Denken "Der Herr Doktor/Die Frau Doktor..".
Hat nix mit dem Thema zu tun, aber stößt mir sonst sauer auf. Sorry.
23.03.2020 14:42
Zitat von Nuya:
Zitat von Norimena:
Zitat von juuLes:
Ich muss jetzt doch mal dieses Video teilen und um eure Meinung bitten:
https://youtu.be/pBD_5Qqmvro
Das hat meine Schwester von einer Freundin bekommen.
Ich denke, dieser Mediziner redet komisches Zeug und ich kann dem ganzen keinen glauben schenken![]()
Bitte aufpassen! Das ist KEIN MEDIZINER!
Er hat KEINEN Doktortitel!
https://www.psiram.com/de/index.php/Leonard_Coldwe ll
Nur um das kurz einzuwerfen. Man braucht keinen Doktortitel, um Mediziner zu sein. Ein praktizierender Arzt muss nicht promoviert sein.
Und auch umgekehrt: ein Doktortitel macht einen nicht zum Arzt, schließlich kann man in vielen Fächern promovieren.
Und zu guter Letzt: die Promotion in der Medizin unterscheidet sich oft in Art und Umfang gravierend von der Promotion in anderen Fachrichtungen und ist eher mit einer Masterarbeit denn mit einer Doktorarbeit zu vergleichen.
Zu dem Herrn kann ich ansonsten nichts sagen, klingt beim Überfliegen aber ziemlich grrrmmmpf. Ich wollte nur drauf hinweisen, dass das Vorhandensein oder nicht Vorhandensein eines Doktortitels mit dem Beruf des Arztes nicht viel zu tun hat. Die meisten praktizierenden Ärzte haben zwar einen, müssen aber keinen haben und wie gesagt, ist die Promotion in der Medizin auch nicht das gleiche wie die Promotion anderswo. wird aber irgendwie aus Prinzip oft angehängt aus wie es erscheint eben dem Denken "Der Herr Doktor/Die Frau Doktor..".
Hat nix mit dem Thema zu tun, aber stößt mir sonst sauer auf. Sorry.![]()
Hehe das weiß ich doch.
Er nennt sich halt Dr. Coldwell, aber er kann den Doktortitel nicht nachweisen.
Aber Danke für deinen aufklärenden Beitrag. Ich hätte vielleicht schreiben sollen: Er ist weder Mediziner noch besitzt er (nachweislich) einen Doktortitel.
23.03.2020 14:43
Zitat von Nuya:
Zitat von Norimena:
Zitat von juuLes:
Ich muss jetzt doch mal dieses Video teilen und um eure Meinung bitten:
https://youtu.be/pBD_5Qqmvro
Das hat meine Schwester von einer Freundin bekommen.
Ich denke, dieser Mediziner redet komisches Zeug und ich kann dem ganzen keinen glauben schenken![]()
Bitte aufpassen! Das ist KEIN MEDIZINER!
Er hat KEINEN Doktortitel!
https://www.psiram.com/de/index.php/Leonard_Coldwe ll
Nur um das kurz einzuwerfen. Man braucht keinen Doktortitel, um Mediziner zu sein. Ein praktizierender Arzt muss nicht promoviert sein.
Und auch umgekehrt: ein Doktortitel macht einen nicht zum Arzt, schließlich kann man in vielen Fächern promovieren.
Und zu guter Letzt: die Promotion in der Medizin unterscheidet sich oft in Art und Umfang gravierend von der Promotion in anderen Fachrichtungen und ist eher mit einer Masterarbeit denn mit einer Doktorarbeit zu vergleichen.
Zu dem Herrn kann ich ansonsten nichts sagen, klingt beim Überfliegen aber ziemlich grrrmmmpf. Ich wollte nur drauf hinweisen, dass das Vorhandensein oder nicht Vorhandensein eines Doktortitels mit dem Beruf des Arztes nicht viel zu tun hat. Die meisten praktizierenden Ärzte haben zwar einen, müssen aber keinen haben und wie gesagt, ist die Promotion in der Medizin auch nicht das gleiche wie die Promotion anderswo. wird aber irgendwie aus Prinzip oft angehängt aus wie es erscheint eben dem Denken "Der Herr Doktor/Die Frau Doktor..".
Hat nix mit dem Thema zu tun, aber stößt mir sonst sauer auf. Sorry.![]()
Danke, I feel you
23.03.2020 14:45
Zitat von Norimena:
Zitat von Nuya:
Zitat von Norimena:
Zitat von juuLes:
Ich muss jetzt doch mal dieses Video teilen und um eure Meinung bitten:
https://youtu.be/pBD_5Qqmvro
Das hat meine Schwester von einer Freundin bekommen.
Ich denke, dieser Mediziner redet komisches Zeug und ich kann dem ganzen keinen glauben schenken![]()
Bitte aufpassen! Das ist KEIN MEDIZINER!
Er hat KEINEN Doktortitel!
https://www.psiram.com/de/index.php/Leonard_Coldwe ll
Nur um das kurz einzuwerfen. Man braucht keinen Doktortitel, um Mediziner zu sein. Ein praktizierender Arzt muss nicht promoviert sein.
Und auch umgekehrt: ein Doktortitel macht einen nicht zum Arzt, schließlich kann man in vielen Fächern promovieren.
Und zu guter Letzt: die Promotion in der Medizin unterscheidet sich oft in Art und Umfang gravierend von der Promotion in anderen Fachrichtungen und ist eher mit einer Masterarbeit denn mit einer Doktorarbeit zu vergleichen.
Zu dem Herrn kann ich ansonsten nichts sagen, klingt beim Überfliegen aber ziemlich grrrmmmpf. Ich wollte nur drauf hinweisen, dass das Vorhandensein oder nicht Vorhandensein eines Doktortitels mit dem Beruf des Arztes nicht viel zu tun hat. Die meisten praktizierenden Ärzte haben zwar einen, müssen aber keinen haben und wie gesagt, ist die Promotion in der Medizin auch nicht das gleiche wie die Promotion anderswo. wird aber irgendwie aus Prinzip oft angehängt aus wie es erscheint eben dem Denken "Der Herr Doktor/Die Frau Doktor..".
Hat nix mit dem Thema zu tun, aber stößt mir sonst sauer auf. Sorry.![]()
Hehe das weiß ich doch.
Er nennt sich halt Dr. Coldwell, aber er kann den Doktortitel nicht nachweisen.
Aber Danke für deinen aufklärenden Beitrag.
War auch echt nicht bös gemeint.
Ehrlich... Ist vielleicht auch ein übertrieben wunder Punkt bei mir und ist wirklich eigentlich für die aktuelle Diskussion völlig unerheblich. Sorry.
Und was das Führen eines Doktortitels angeht, den man nicht hat, dazu fällt mir beim besten Willen nix ein.
Behauptet er dann das wäre ein Markenname und kein fälschliches Angeben eines nicht Vorhandenen Doktortitels? Das ist natürlich wirklich haarstäubend und dem werden sicherlich viele Menschen auf den Leim gehen.
23.03.2020 14:47
Zitat von Aduja:
Zitat von cogito_ergo_sum:
Wenn man das als rein medizinische Krise sieht, ist das jetzige Vorgehen alternativlos. Das ist sie es aber nicht! Nur wird jeder, der anmahnt, das nicht aus dem Blick zu verlieren, als Pessimist oder gar als - ich zitiere das oben verlinkte Interview im „Capital” - „zynischer, kaltherziger Ökonom” gebrandmarkt.
Ich persönlich habe ja vorhin erläutert, dass wir so oder so einen enormen wirtschaftlichen Einfluss durch die Pandemie haben. Entweder werden extrem viele Menschen gleichzeitig krank (weil sie wie bei einer Grippe zwei Wochen nicht arbeiten können), und die Krankenhäuser werden völlig überlastet (was auch die Überlebenschancen bei Unfällen beeinflusst)
oder man zieht diese Maßnahmen durch, kann die Krankenhäuser hoffentlich vor der Überlastung bewahren und hat auf anderem Wege wirtschaftliche Folgen.
Bin ich voll bei dir.
Aber wenn jetzt die Neuansteckungen drastisch reduziert werden können, weil die Maßnahmen greifen, dann bekommen wir auch keine Grundimmunität.
Spätestens wenn alle wieder ihre Verwandten/Bekannten besuchen dürfen, wird die Kurve wieder drastisch nach oben schnellen. Also das Spiel von vorne? Und die Wirtschaft? Die packt das dann überhaupt nicht mehr.
Wirtschaftlich betrachtet müsste man ja sagen, lasst die Welle kommen, dann sterben zwar sehr viel mehr Menschen, als müssten (fehlende Versorgung), aber nach dieser extremen Welle, die eben hauptsächlich die Renter treffen wird, hat die Wirtschaft "kaum" Schaden genommen und ein normales Leben kann wieder aufgenommen werden.
23.03.2020 14:49
Hey ihr lieben habt ihr Angst, davor euch anzustecken?
Also ich habe mega Angst davor. Kann man sich anstecken, auch wenn man mit sonst niemand mehr Kontakt hat? Bei uns haben übrigens Logopädie und Ergotherapie von sich aus die nächsten Wochen abgesagt (was ich echt gut finde) ansonsten hätte ich das nun getan.
Ich habe Angst, dass es so wird wie in Italien oder wo auch immer.
Also ich habe mega Angst davor. Kann man sich anstecken, auch wenn man mit sonst niemand mehr Kontakt hat? Bei uns haben übrigens Logopädie und Ergotherapie von sich aus die nächsten Wochen abgesagt (was ich echt gut finde) ansonsten hätte ich das nun getan.
Ich habe Angst, dass es so wird wie in Italien oder wo auch immer.
23.03.2020 14:51
Zitat von Alaska:
Zitat von Aduja:
Zitat von cogito_ergo_sum:
Wenn man das als rein medizinische Krise sieht, ist das jetzige Vorgehen alternativlos. Das ist sie es aber nicht! Nur wird jeder, der anmahnt, das nicht aus dem Blick zu verlieren, als Pessimist oder gar als - ich zitiere das oben verlinkte Interview im „Capital” - „zynischer, kaltherziger Ökonom” gebrandmarkt.
Ich persönlich habe ja vorhin erläutert, dass wir so oder so einen enormen wirtschaftlichen Einfluss durch die Pandemie haben. Entweder werden extrem viele Menschen gleichzeitig krank (weil sie wie bei einer Grippe zwei Wochen nicht arbeiten können), und die Krankenhäuser werden völlig überlastet (was auch die Überlebenschancen bei Unfällen beeinflusst)
oder man zieht diese Maßnahmen durch, kann die Krankenhäuser hoffentlich vor der Überlastung bewahren und hat auf anderem Wege wirtschaftliche Folgen.
Bin ich voll bei dir.
Aber wenn jetzt die Neuansteckungen drastisch reduziert werden können, weil die Maßnahmen greifen, dann bekommen wir auch keine Grundimmunität.
Spätestens wenn alle wieder ihre Verwandten/Bekannten besuchen dürfen, wird die Kurve wieder drastisch nach oben schnellen. Also das Spiel von vorne? Und die Wirtschaft? Die packt das dann überhaupt nicht mehr.
Wirtschaftlich betrachtet müsste man ja sagen, lasst die Welle kommen, dann sterben zwar sehr viel mehr Menschen, als müssten (fehlende Versorgung), aber nach dieser extremen Welle, die eben hauptsächlich die Renter treffen wird, hat die Wirtschaft "kaum" Schaden genommen und ein normales Leben kann wieder aufgenommen werden.
Dagegen steht, dass ja nicht einfach nichts getan wird in dieser Zeit. Die Wissenschaft und die Medizin arbeiten gerade auf Hochtouren um eben einen möglichen Anstieg in Zukunft besser in Schach halten zu können. Durch bessere und mehr Testkapazitäten, Medikamente, mehr Intensivbetten.
Außerdem werden sicherlich noch einige Maßnahmen bleiben. Ich rechne nicht damit, dass vor dem Sommer 2021 schon wieder Großveranstaltungen statt finden.
23.03.2020 14:53
Zitat von Floeckchen206:
Hey ihr lieben habt ihr Angst, davor euch anzustecken?
Also ich habe mega Angst davor. Kann man sich anstecken, auch wenn man mit sonst niemand mehr Kontakt hat? Bei uns haben übrigens Logopädie und Ergotherapie von sich aus die nächsten Wochen abgesagt (was ich echt gut finde) ansonsten hätte ich das nun getan.
Ich habe Angst, dass es so wird wie in Italien oder wo auch immer.
Nein.Eine Ansteckung schreckt mich nicht und das wird eh früher oder später geschehen.Aber die Auswirkung,wie der Krankheitsverlauf werden KÖNNTE.Ich hab Asthma und keine Lust an die Beatmung zu müssen - falls noch eine frei ist.
Darum hoff ich auf den Zeitfaktor.Wenn es genug Behandlungsformen gibt verliert es seinen Schrecken.
23.03.2020 14:54
Zitat von Alaska:
Zitat von Aduja:
Zitat von cogito_ergo_sum:
Wenn man das als rein medizinische Krise sieht, ist das jetzige Vorgehen alternativlos. Das ist sie es aber nicht! Nur wird jeder, der anmahnt, das nicht aus dem Blick zu verlieren, als Pessimist oder gar als - ich zitiere das oben verlinkte Interview im „Capital” - „zynischer, kaltherziger Ökonom” gebrandmarkt.
Ich persönlich habe ja vorhin erläutert, dass wir so oder so einen enormen wirtschaftlichen Einfluss durch die Pandemie haben. Entweder werden extrem viele Menschen gleichzeitig krank (weil sie wie bei einer Grippe zwei Wochen nicht arbeiten können), und die Krankenhäuser werden völlig überlastet (was auch die Überlebenschancen bei Unfällen beeinflusst)
oder man zieht diese Maßnahmen durch, kann die Krankenhäuser hoffentlich vor der Überlastung bewahren und hat auf anderem Wege wirtschaftliche Folgen.
Bin ich voll bei dir.
Aber wenn jetzt die Neuansteckungen drastisch reduziert werden können, weil die Maßnahmen greifen, dann bekommen wir auch keine Grundimmunität.
Spätestens wenn alle wieder ihre Verwandten/Bekannten besuchen dürfen, wird die Kurve wieder drastisch nach oben schnellen. Also das Spiel von vorne? Und die Wirtschaft? Die packt das dann überhaupt nicht mehr.
Wirtschaftlich betrachtet müsste man ja sagen, lasst die Welle kommen, dann sterben zwar sehr viel mehr Menschen, als müssten (fehlende Versorgung), aber nach dieser extremen Welle, die eben hauptsächlich die Renter treffen wird, hat die Wirtschaft "kaum" Schaden genommen und ein normales Leben kann wieder aufgenommen werden.
Die Maßnahmen werden doch wieder reduziert, die jetzt angesteckten werden gesund und entlasten so das Gesundheitswesen, das hat beim erneuten Ansteigen der Infizierte dann wieder Kapazitäten frei. Wir bekommen die Grundimmunität Wellenweise. Es geht aktuell darum das Gesundheistsystem nicht zu überlasten und Zeit zu gewinnen um Medikamente und Impfstoffe zu finden.
Und es sterben zwar überwiegend die Alten, krank werden aber auch die anderen. Wie schon geschrieben, die Wirtschaft ist so oder somit Arsch. So haben wir zumindest die Chance das Gesundheitssystem nicht völlig zum brechen zu bringen. Hier sollte einfach auch mal bedacht werden, das ein überfordertes Gesundheitssystem auch den anderen Kranken dann nicht mehr helfen kann. Geschweige denn von Aufgaben der Schwangerenbetreuung, Geburtshilfe, Beratung und co.
23.03.2020 14:54
Zitat von Floeckchen206:
Hey ihr lieben habt ihr Angst, davor euch anzustecken?
Also ich habe mega Angst davor. Kann man sich anstecken, auch wenn man mit sonst niemand mehr Kontakt hat? Bei uns haben übrigens Logopädie und Ergotherapie von sich aus die nächsten Wochen abgesagt (was ich echt gut finde) ansonsten hätte ich das nun getan.
Ich habe Angst, dass es so wird wie in Italien oder wo auch immer.
Ich persönlich habe wenig Angst davor, dass ich mich selbst anstecke. Ich bin jung und gesund. Mein Risiko ist gering. Selbst wenn ein Außmaß wie in Italien auftreten sollte. Klar, kann ich auch zu den wenigen mit unerklärlich schwerem Verlauf gehören. Aber rational gesehen muss ich da keine Angst vor haben.
(Ich weiß aber natürlich, dass Ängste nicht immer rational sind.)
23.03.2020 14:55
Zitat von Floeckchen206:nein. Also es ist möglich... Mein Mann geht arbeiten, wir gehen einkaufen, meine Mutter arbeitet im Krankenhaus.... Aber ich habe keine Angst vor einer Ansteckung. Wir machen die Maßnahmen ausschließlich für andere mit
Hey ihr lieben habt ihr Angst, davor euch anzustecken?
Also ich habe mega Angst davor. Kann man sich anstecken, auch wenn man mit sonst niemand mehr Kontakt hat? Bei uns haben übrigens Logopädie und Ergotherapie von sich aus die nächsten Wochen abgesagt (was ich echt gut finde) ansonsten hätte ich das nun getan.
Ich habe Angst, dass es so wird wie in Italien oder wo auch immer.
23.03.2020 14:57
Zitat von nilou:
Zitat von Alaska:
Zitat von Aduja:
Zitat von cogito_ergo_sum:
Wenn man das als rein medizinische Krise sieht, ist das jetzige Vorgehen alternativlos. Das ist sie es aber nicht! Nur wird jeder, der anmahnt, das nicht aus dem Blick zu verlieren, als Pessimist oder gar als - ich zitiere das oben verlinkte Interview im „Capital” - „zynischer, kaltherziger Ökonom” gebrandmarkt.
Ich persönlich habe ja vorhin erläutert, dass wir so oder so einen enormen wirtschaftlichen Einfluss durch die Pandemie haben. Entweder werden extrem viele Menschen gleichzeitig krank (weil sie wie bei einer Grippe zwei Wochen nicht arbeiten können), und die Krankenhäuser werden völlig überlastet (was auch die Überlebenschancen bei Unfällen beeinflusst)
oder man zieht diese Maßnahmen durch, kann die Krankenhäuser hoffentlich vor der Überlastung bewahren und hat auf anderem Wege wirtschaftliche Folgen.
Bin ich voll bei dir.
Aber wenn jetzt die Neuansteckungen drastisch reduziert werden können, weil die Maßnahmen greifen, dann bekommen wir auch keine Grundimmunität.
Spätestens wenn alle wieder ihre Verwandten/Bekannten besuchen dürfen, wird die Kurve wieder drastisch nach oben schnellen. Also das Spiel von vorne? Und die Wirtschaft? Die packt das dann überhaupt nicht mehr.
Wirtschaftlich betrachtet müsste man ja sagen, lasst die Welle kommen, dann sterben zwar sehr viel mehr Menschen, als müssten (fehlende Versorgung), aber nach dieser extremen Welle, die eben hauptsächlich die Renter treffen wird, hat die Wirtschaft "kaum" Schaden genommen und ein normales Leben kann wieder aufgenommen werden.
Die Maßnahmen werden doch wieder reduziert, die jetzt angesteckten werden gesund und entlasten so das Gesundheitswesen, das hat beim erneuten Ansteigen der Infizierte dann wieder Kapazitäten frei. Wir bekommen die Grundimmunität Wellenweise. Es geht aktuell darum das Gesundheistsystem nicht zu überlasten und Zeit zu gewinnen um Medikamente und Impfstoffe zu finden.
Und es sterben zwar überwiegend die Alten, krank werden aber auch die anderen. Wie schon geschrieben, die Wirtschaft ist so oder somit Arsch. So haben wir zumindest die Chance das Gesundheitssystem nicht völlig zum brechen zu bringen. Hier sollte einfach auch mal bedacht werden, das ein überfordertes Gesundheitssystem auch den anderen Kranken dann nicht mehr helfen kann. Geschweige denn von Aufgaben der Schwangerenbetreuung, Geburtshilfe, Beratung und co.
Und auch deshalb sollten wir möglichst viel dafür tun, dass die Wirtschaft nicht „im A...” ist!
- Dieses Thema wurde 282 mal gemerkt





