Hund als Therapie?
17.03.2016 07:18
Zitat von MiramitLionel:
Zitat von Shayana:
Zitat von Fjörgyn:
Zitat von Shayana:
Bei so nem kleinen Chihuaha kann man eigentlich auch nix falsch machen normalerweise wobei die auch Aggro werden können wenn man sie ärgert aber kommt ja auch immer aufs Gemüt anaber den kannst rumtragen kuscheln die brauchen keine Komandos gehen sogar aufs Katzenklo
vielleicht wird dein Sohn ja auch nie Aggro bei dem Hund dann weil es seins ist...ich weiß es nicht du kennst deinen Sohn am besten.
Entschuldigung, aber das ist ja gruselig! Ob Chihuahua oder Rottweiler, ein Hund ist ein Hund und muss als solcher auch gesehen und behandelt werden. Ein Chihuahua muss ebenso diszipliniert erzogen werden wie ein Schäferhund oder ein Mastiff, insbesondere dann, wenn er mit Kindern in Berührung kommt. Davon abgesehen braucht auch ein so kleiner Hund seinen Auslauf und damit ist gewiss nicht der Gang zum Katzenklo gemeint.Ich möchte dich nicht angreifen, aber ich bekomme immer einen mittelschweren Anfall, wenn man (kleine) Hunde als Kuscheltiere verhätschelt und nicht als Hund wahrnimmt der Instinkte und Bedürfnisse hat.
Wie ein Schäferhundklar mit nem Chihuaha lauf ich ja auch 20km am Tag...totale Disziplin
...nee ein Chihuaha ist ne ganz andere Zucht das kannst doch gar net vergleichen mit größere Hunden...Ein Chihuaha hat nen ganz eigenen Charakter wie jede andere Rasse auch. Klar brauchen die auch so gesehen ein Alpha und Erziehung aber man kann es auch übertreiben...nur weil er aufs Katzenklo geht heißt ja nicht das er keinen Auslauf hat
Das ist ein Gesellschafts und Begleithund...
grml
Hast du selbst einen Hund bzw hundeerfahrung?
Ja habe ich...bin mit Tieren aufgewachsen nicht nur Hunde und weiß wozu ein Hund in der Lage ist egal ob groß oder klein... dazu brauch ich keine Ausbildung um zu wissen das es immer 1% Bei Hunden gibt wo man eher nicht vertrauen sollte und immer was passieren kann...Signale zeigen einen ja deutlich wie sich ein Tier dabei fühlt...
Und nur weil ich mit meinen Hunden gekuschelt habe heißt es noch lange net das sie für mich Kuscheltiere sind...
aber auch Liebe brauch ein Tier nicht nur Erziehung.
17.03.2016 08:15
Zitat von Prinzessin_Skadi:
Zitat von saluki87w:
Zitat von Prinzessin_Skadi:Naja...war der Vierbeiner vorher da, ist er ja sicher nicht mit dem Ansatz von Therapie angeschafft worden oder?
Zitat von saluki87w:
...
Ok. Darf natürlich auch deine Meinung sein.
Und ich glaube halt, dass die Anforderungen an den Hund von Außenstehenden gerne überschätzt werden. Meine Erfahrung.![]()
Ich kenne inzwischen auch so viele Familien, wo erst der Hund da war und dann das behinderte Pflegekind (in der Regel FAS also durchaus anspruchsvoll für den Vierbeiner) kam und ich bin da etwas entspannter geworden.
Und ich bezweifle, dass in den meisten Fällen so ein Hund dann plötzlich als Co-Therapeut wirken soll.
Vielmehr werden solche Hunde doch weiterhin einfach nur Familienhund bleiben oder?
Geh ich aber nun mit dem Gedanken daran, dass der Hund einem Familienmitglied helfen soll bei einem entsprechenden Krankheitsbild...dann sehe ich schon andere Anforderungen an einen Hund.
Ich hab es auch nicht so verstanden, dass die TE ein konkretes Therapieprogramm durchziehen will. Ich dachte es ging eher um die positive Wirkung, die Hunde im Allgemeinen haben können. Unser Hund ist ja nun fachlich ausgebildet, aber zuhause übernimmt er eigentlich nur Jobs für die diese Ausbildung nicht nötig wäre. z.B. wenn unsere Tochter am Tisch mit mir arbeitet, legt er sich unter den Tisch auf ihre Füße und dadurch wird ihr Mundschluss besser und die Zunge bleibt drin.
Wenn der Hund wirklich Assistenzdienste erbringen soll oder wirklich mit Konzept therapieren, dann muss man ihn natürlich passend ausbilden. Ich dachte es geht um den Therapieeffekt, welchen man einfach so mitnimmt. Wie bei Geschwisterkindern. Ich hab unseren Jüngsten ja auch nicht speziell ausgebildet und trotzdem ist er ein super Therapieprogramm für unsere behinderte Tochter![]()
Danke, genau so meine ich das. Der hund sollte in erster linie einfach ein glücklicher familienhund sein. Die frage war ob es meinem kind auch gut tun würde. Er ist ein einzelkind und ich habe es bereut das er nicht zeitnah ein geschwisterchen bekam. Weil ich auch denke das ihm das vorallem in der sozialkompetenz weiter gebracht hätte.
17.03.2016 08:19
Shayana, es geht wohl eher um Aussagen wie "Bei nem kleinen Chihuahua kann man nix falsch machen" oder '"die brauchen keine Kommandos".
Das stimmt einfach net. Ein Hund ist und bleibt ein Hund und sein Hundehirn wird die gleichen Signale geben, die gleichen Verhaltensweisen abspulen, sei es ein vom Menschen gezüchteter Rehpinscher oder ein Dobermann. Der Rehpinscher weiß nicht, dass er ein Rehpinscher ist. Er weiß aber, dass er ein Hund ist und wird sich entsprechend verhalten.
Dazu kommt, dass diese Teppichtreter durch die Überzüchtung gerne mal total überdreht sind.
So einen Hund jemandem zu empfehlen, der ein Tier als beruhigende Alltagsbegleitung für ein krankes Kind sucht und keinerlei Trainererfahrung hat....das geht net.
Das stimmt einfach net. Ein Hund ist und bleibt ein Hund und sein Hundehirn wird die gleichen Signale geben, die gleichen Verhaltensweisen abspulen, sei es ein vom Menschen gezüchteter Rehpinscher oder ein Dobermann. Der Rehpinscher weiß nicht, dass er ein Rehpinscher ist. Er weiß aber, dass er ein Hund ist und wird sich entsprechend verhalten.
Dazu kommt, dass diese Teppichtreter durch die Überzüchtung gerne mal total überdreht sind.
So einen Hund jemandem zu empfehlen, der ein Tier als beruhigende Alltagsbegleitung für ein krankes Kind sucht und keinerlei Trainererfahrung hat....das geht net.
17.03.2016 08:35
Hui hier geht es ja heiß her....
Also erstmal JEDER Hund, egal welche Rasse/Mischung oder Größe/Alter brauch Erziehung. Und KEIN Hund der Welt gehört auf ein KATZENklo....ist einfach so, das sind Prinzipien die JEDER Hundehalter wissen sollte. ABER da redetn man IMMER irwo gegen die Stehlampe.
Ein chi, Pinscher oder ähnliches ist auch kein geeigneter Therapiehund, in keinsterweise.
Wenn Labrador und co "zu groß" sind/werden, ginge noch ein Beagle- hier ist jedoch der enorme Jagdtrieb zu beachten und nicht ausser acht zu lassen. Ohne eine gescheite Erziehung kann diese Hunde net mal ableinen, weil sie durch gehen und dann sind sie weg.
Als realtiv "kleine" Rasse und geeignet ist da vllt doch nen Listi...nicht umsonst werden sie auch Nannydogs genannt. Vllt eine Überlegung wert
Also erstmal JEDER Hund, egal welche Rasse/Mischung oder Größe/Alter brauch Erziehung. Und KEIN Hund der Welt gehört auf ein KATZENklo....ist einfach so, das sind Prinzipien die JEDER Hundehalter wissen sollte. ABER da redetn man IMMER irwo gegen die Stehlampe.
Ein chi, Pinscher oder ähnliches ist auch kein geeigneter Therapiehund, in keinsterweise.
Wenn Labrador und co "zu groß" sind/werden, ginge noch ein Beagle- hier ist jedoch der enorme Jagdtrieb zu beachten und nicht ausser acht zu lassen. Ohne eine gescheite Erziehung kann diese Hunde net mal ableinen, weil sie durch gehen und dann sind sie weg.
Als realtiv "kleine" Rasse und geeignet ist da vllt doch nen Listi...nicht umsonst werden sie auch Nannydogs genannt. Vllt eine Überlegung wert
17.03.2016 09:15
Kann ich nur empfehlen mein Onkel hat mittlerweile sein 3ten staffordshire Bullterrier und ihm gehts sogut mit ihnen!!! Ob er allerdings für ein Kind geeignet weis ich nicht da müsste man sich mal informieren.
Der brauch natürlich eine klare Führung und ne klare Struktur dann ist er dein bester Freund.
Der brauch natürlich eine klare Führung und ne klare Struktur dann ist er dein bester Freund.
17.03.2016 09:17
Zitat von Shayana:
Zitat von MiramitLionel:
Zitat von Shayana:
Zitat von Fjörgyn:
...
Wie ein Schäferhundklar mit nem Chihuaha lauf ich ja auch 20km am Tag...totale Disziplin
...nee ein Chihuaha ist ne ganz andere Zucht das kannst doch gar net vergleichen mit größere Hunden...Ein Chihuaha hat nen ganz eigenen Charakter wie jede andere Rasse auch. Klar brauchen die auch so gesehen ein Alpha und Erziehung aber man kann es auch übertreiben...nur weil er aufs Katzenklo geht heißt ja nicht das er keinen Auslauf hat
Das ist ein Gesellschafts und Begleithund...
grml
Hast du selbst einen Hund bzw hundeerfahrung?
Ja habe ich...bin mit Tieren aufgewachsen nicht nur Hunde und weiß wozu ein Hund in der Lage ist egal ob groß oder klein... dazu brauch ich keine Ausbildung um zu wissen das es immer 1% Bei Hunden gibt wo man eher nicht vertrauen sollte und immer was passieren kann...Signale zeigen einen ja deutlich wie sich ein Tier dabei fühlt...
Und nur weil ich mit meinen Hunden gekuschelt habe heißt es noch lange net das sie für mich Kuscheltiere sind...aber auch Liebe brauch ein Tier nicht nur Erziehung.
Mir stößt dein Beitrag dennoch sehr auf. Diese Argumentation, bei einem Chihuahua könne man nichts falsch machen, ist so naiv... Man kann bei JEDEM Hund fatale Fehler machen, wenn man sich nicht genug mit der Rasse und dem Wesen des Hundes beschäftigt.
Hinzu kommt, ein Hund gehört nicht aufs Katzenklo, auch kein Chihuahua
Und vllt wird der Sohn dann weniger aggressiv, wenn er merkt, dass es seins ist? Ein Hund ist keine Sache! Um einen Hund muss man sich kümmern, ihn auslasten, und nicht dem Kind wie ein Kuscheltier in die Hand drücken, "da mach mal" ...
17.03.2016 10:47
Zitat von Shayana:
Zitat von MiramitLionel:
Zitat von Shayana:
Zitat von Fjörgyn:
...
Wie ein Schäferhundklar mit nem Chihuaha lauf ich ja auch 20km am Tag...totale Disziplin
...nee ein Chihuaha ist ne ganz andere Zucht das kannst doch gar net vergleichen mit größere Hunden...Ein Chihuaha hat nen ganz eigenen Charakter wie jede andere Rasse auch. Klar brauchen die auch so gesehen ein Alpha und Erziehung aber man kann es auch übertreiben...nur weil er aufs Katzenklo geht heißt ja nicht das er keinen Auslauf hat
Das ist ein Gesellschafts und Begleithund...
grml
Hast du selbst einen Hund bzw hundeerfahrung?
Ja habe ich...bin mit Tieren aufgewachsen nicht nur Hunde und weiß wozu ein Hund in der Lage ist egal ob groß oder klein ... dazu brauch ich keine Ausbildung um zu wissen das es immer 1% Bei Hunden gibt wo man eher nicht vertrauen sollte und immer was passieren kann...Signale zeigen einen ja deutlich wie sich ein Tier dabei fühlt...
Und nur weil ich mit meinen Hunden gekuschelt habe heißt es noch lange net das sie für mich Kuscheltiere sind...aber auch Liebe brauch ein Tier nicht nur Erziehung.
Wenn ich diesen Satz schon lese... Ich hatte als Kind und Teenie auch immer einen Wellensittich, das macht mich aber nicht zum Vogelexperten.
Einen Hund zu haben und ihn selbst zu einem ruhigen, gehorsamen Hund zu erziehen ist nicht das selbe!
Ja, Hunde brauchen Liebe und Zuneigung, viel wichtiger sind aber Bewegung und Disziplin. Schau dir doch mal ein Rudel an, wie es da abläuft. Sehen und verstehen und dann weiß man auch was Hunde benötigen. Den ganzen Tag getragen und gekuschelt werden, wirst du innerhalb eines Rudels nicht finden und genau das ist aber die Struktur, die ein Hund auch innerhalb einer Familie braucht und dabei spielt es keine Rolle ob es ein tibetischer Mastiff oder eben ein Chihuahua ist, denn, wie schon jenand sagte, die Hunde wissen lustigerweise gar nicht welcher Rasse sie angehören.
17.03.2016 20:09
Zitat von mama2107:Ok, das ist ja dann ein ganz anderer Ansatz
Zitat von Prinzessin_Skadi:
Zitat von saluki87w:
Zitat von Prinzessin_Skadi:Naja...war der Vierbeiner vorher da, ist er ja sicher nicht mit dem Ansatz von Therapie angeschafft worden oder?
...
Und ich bezweifle, dass in den meisten Fällen so ein Hund dann plötzlich als Co-Therapeut wirken soll.
Vielmehr werden solche Hunde doch weiterhin einfach nur Familienhund bleiben oder?
Geh ich aber nun mit dem Gedanken daran, dass der Hund einem Familienmitglied helfen soll bei einem entsprechenden Krankheitsbild...dann sehe ich schon andere Anforderungen an einen Hund.
Ich hab es auch nicht so verstanden, dass die TE ein konkretes Therapieprogramm durchziehen will. Ich dachte es ging eher um die positive Wirkung, die Hunde im Allgemeinen haben können. Unser Hund ist ja nun fachlich ausgebildet, aber zuhause übernimmt er eigentlich nur Jobs für die diese Ausbildung nicht nötig wäre. z.B. wenn unsere Tochter am Tisch mit mir arbeitet, legt er sich unter den Tisch auf ihre Füße und dadurch wird ihr Mundschluss besser und die Zunge bleibt drin.
Wenn der Hund wirklich Assistenzdienste erbringen soll oder wirklich mit Konzept therapieren, dann muss man ihn natürlich passend ausbilden. Ich dachte es geht um den Therapieeffekt, welchen man einfach so mitnimmt. Wie bei Geschwisterkindern. Ich hab unseren Jüngsten ja auch nicht speziell ausgebildet und trotzdem ist er ein super Therapieprogramm für unsere behinderte Tochter![]()
Danke, genau so meine ich das. Der hund sollte in erster linie einfach ein glücklicher familienhund sein. Die frage war ob es meinem kind auch gut tun würde. Er ist ein einzelkind und ich habe es bereut das er nicht zeitnah ein geschwisterchen bekam. Weil ich auch denke das ihm das vorallem in der sozialkompetenz weiter gebracht hätte.
Dann braucht es natürlich keine spezielle Therapiehundeausbildung oder so...
Natürlich sollte aber dennoch der Hund mit sehr viel Sorgfalt ausgewählt werden.
Also nicht nur die Rasse im Allgemeinen, sondern auch der Hund speziell im Wurf. Dazu solltet ihr euch dann - wenn ihr euch für einen Hund entscheidet - trotzdem einen Fachmann an eure Seite holen.
Vielleicht hälst du uns auf dem Laufenden liebe TS?
- Dieses Thema wurde 5 mal gemerkt
aber den kannst rumtragen kuscheln die brauchen keine Komandos gehen sogar aufs Katzenklo
vielleicht wird dein Sohn ja auch nie Aggro bei dem Hund dann weil es seins ist...ich weiß es nicht du kennst deinen Sohn am besten.
klar mit nem Chihuaha lauf ich ja auch 20km am Tag...totale Disziplin
Das ist ein Gesellschafts und Begleithund... 




