Mütter- und Schwangerenforum

Angst vorm Krieg!

Gehe zu Seite:
15.11.2015 13:52
Zitat von Mamota:

Es ist alles nicht neu. Es kommt uns nur so vor, weil es mit dem kollektiven Gedächtnis nicht so weit her ist.
Man sollte sich ab und zu die "Tagesschau vor 20 Jahren" anschauen. Könnte oft genug auch die von heute sein.

Was mir mehr Sorgen macht, ist die Stimmung innerhalb Europas. Die Zunahme populistischer Regierungen, das mangelhafte Politikverständnis, der fehlende Weitblick bei einem erschreckend hohen Teil der Wahlberechtigten. Das Abdriften in Verschwörungstheorien, das Glauben von Parolen, das Streben nach starker Führung, die Bereitschaft zum Personenkult, das Schnelle Absterben der Menschlichkeit, wenn es um die eigenen Ängste geht. Das schreit geradezu "Bildungskatastrophe".


Diesen Worten kann ich mich anschliessen. Mag sie nur noch erweitern. Wenn ihr euch die deutschen Jahre zwischen 1970 und 1993 anschaut, dann fanden ähnliche punktuelle Terrortaten durch die RAF statt. Wir haben es damals hinbekommen und wir werden auch dieses Mal hinbekommen.
Angst - nein, nicht wirklich. Vielleicht so eine latente, die vor sich hinwabbert, aber nicht konkret. 3. Weltkrieg? Nein, ich halt unsere Weltpolitik für so intelligent, dass sie das nicht tun.
Wovor ich wirklich Angst habe, eben weil ich es den Kommentaren aus FB, wie auch hier entnehme, wie die derzeitige Tendenz der Bevölkerung ist, sind die nächsten Wahlen. Ich befürchte, dass die rechten Parteien derb dazugewinnen werden und deshalb ist es ganz wichtig, dass jeder wählen geht und egal welche Partei, nur nicht rechts wählt.

Was wir tun können? Wählen gehen! Besonnen reagieren. Keine Parolen aufschnappen. Unsere Kinder zu Toleranz und Nächstenliebe erziehen. Das sehe ich als die Aufgaben an, die ich leisten kann und werde. Wenn es jeder so handhabt, denke ich, dass wir unsere Kulturen gut durchmischen können und eine friedliche, spannende Zeit vor uns liegt.

LG Zaubi
15.11.2015 13:55
Zitat von ancia:

Zitat von shelyra:

ich hab keine besondere angst vor einem 3. weltkrieg! warum auch?
terrorismus, gewalt und hass gab es die letzten jahrzehnte auch und es ist trotzdem nix passiert! denn die mehrheit der menschen hat verstanden, dass man damit nicht weiter kommt! und einzelne verirrte gab es immer, gibt es und wird es in zukunft auch immer geben. sowas lässt sich nicht verhindern

nach dem 11.09.2001 sagte auch jeder "jetzt wird es einen 3. weltkrieg geben" und was ist? der ist bis heute nicht eingetroffen


Es ist trotzdem nichts passiert? Wie meinst du das genau? Es ist ziemlich viel passiert! Es passiert laufend etwas. Und die Ausmaße werden immer extremer, immer unaufhaltsam, immer brutaler. Vor 20 Jahren gab es das nicht, zumindest nicht In Europa


Selbstverständlich. Wir waren nur noch nicht so vernetzt.
15.11.2015 13:57
Zitat von DiamondsOoo:

Mir persönlich ist das eigentlich ziemlich egal, was mal irgendwann vor zig Jahren irgendwo passiert ist, mir ist wichtig, dass mir heutzutage nichts geschieht. Ich möchte in einem friedlichen Land wohnen. Deutschland, so kommt es im Moment allerdings vor wird von der katastrophalen politischen Elite systematisch destabilisiert!


Aber welche Ideen hast du denn dazu, wie Deutschland mit der aktuellen Situation umgehen soll? Ich finde, sie müssen an ihrer Bürokratie arbeiten, aber ansonsten handeln sie genau richtig, nämlich menschlich.
15.11.2015 14:00
Zitat von Mamota:

Dieses "Marionettenspiel" finde ich auch ziemlich vereinfachend dargestellt. Klar gibt es immer mal wieder Kräfte, die den einen oder anderen Politiker instrumentalisieren. Es gibt aber auch Politiker, die andere instrumentalisieren.

Medien haben sicherlich genauso viel Einfluss auf die Politik wie die Politik auf die Medien, zumindest in einem Land, in dem die Medien nicht staatlich sind (Russland und bis vor Kurzem auch Italien sind da andere Baustellen, ganz klar).

Man darf aber auch nicht vergessen, dass die Masse Einfluss auf ihre "Mächtigen" hat. Als Wähler, als Verbraucher, als Protestierender, als Handelnder. Das geht nur allzu oft unter, weil diese Macht vom Einzelnen als viel geringer eingeschätzt wird als sie tatsächlich ist - oder bei richtiger Anwendung sein könnte.
Und dieses Gefühl von Ohnmacht führt zu wirklich dummen Ideen und Handlungen.

Nicht irgendwelche "die" machen die Welt. Jeder einzelne macht die Welt.


Ich liebe dich. Willst du mich heiraten?
15.11.2015 14:07
Da ich in dem anderen Beitrag zu dem Thema gelesen habe, was hier passiert wenn man mit der Flüchtlingspolitik nicht einverstanden ist, würde ich mich gerne zu der Thematik enthalten!!
15.11.2015 14:10
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von Mamota:

Dieses "Marionettenspiel" finde ich auch ziemlich vereinfachend dargestellt. Klar gibt es immer mal wieder Kräfte, die den einen oder anderen Politiker instrumentalisieren. Es gibt aber auch Politiker, die andere instrumentalisieren.

Medien haben sicherlich genauso viel Einfluss auf die Politik wie die Politik auf die Medien, zumindest in einem Land, in dem die Medien nicht staatlich sind (Russland und bis vor Kurzem auch Italien sind da andere Baustellen, ganz klar).

Man darf aber auch nicht vergessen, dass die Masse Einfluss auf ihre "Mächtigen" hat. Als Wähler, als Verbraucher, als Protestierender, als Handelnder. Das geht nur allzu oft unter, weil diese Macht vom Einzelnen als viel geringer eingeschätzt wird als sie tatsächlich ist - oder bei richtiger Anwendung sein könnte.
Und dieses Gefühl von Ohnmacht führt zu wirklich dummen Ideen und Handlungen.

Nicht irgendwelche "die" machen die Welt. Jeder einzelne macht die Welt.


Ich liebe dich. Willst du mich heiraten?

Schatz sagt, ich soll deinen Antrag annehmen, um Steuern zu sparen.
15.11.2015 14:25
Ich habe mir jetzt mal die Mühe gemacht, das Jahr 1995 der Tagesschau explizit nach Schlagzeilen über Terroranschläge zu durchsuchen:

- Im österreich ischen Oberwart tötet eine Sprengfalle vier Roma. Die Bombe wurde von Rechtsextremisten gelegt.

- Bei einem Bombenattentat in Oklahoma City wird ein Bürogebäude völlig zerstört. Zwei Tage später wird der Rechtsextremist Timothy McVeigh als Tatverdächtiger festgenommen.

- Innerhalb von 14 Monaten wird der zweite Brandanschlag auf die Lübecker Synagoge verübt. Erst einen Monat zuvor waren die Täter des ersten Anschlags zu Freiheitsstrafen bis zu vier Jahren verurteilt worden.

- In Paris verüben algerische Islamisten einen Anschlag auf eine Pariser Metrostation. Die Polizei erschießt einen mutmaßlichen Attentäter, die Anschlagsserie geht aber trotzdem weiter.

- In Düsseldorf werden die Urteile im Solingen -Prozess verkündet. Die vier Angeklagten bekommen Haftstrafen von zehn und 15 Jahren. Bei dem von ihnen verübten Brandanschlag im Mai 1993 waren fünf türkische Frauen und Mädchen getötet worden.


Zur Vereinfachung habe ich die Schlagwärter fett geschrieben.
Besonders interessant finde ich die islamistisch motivierte Anschlagsserie in Paris. Da sieht man ganz deutlich, dass das nichts Neues ist.

15.11.2015 14:28
Zitat von DiamondsOoo:

Da ich in dem anderen Beitrag zu dem Thema gelesen habe, was hier passiert wenn man mit der Flüchtlingspolitik nicht einverstanden ist, würde ich mich gerne zu der Thematik enthalten!!


Nein, ich denke, das musst du nicht. Es kommt nur darauf an, wie man es formuliert. Ich kann durchaus Ängste nachvollziehen und verstehen, die diese Sache nunmal mit sich bringt. Es sind ja nicht alle einfach nur nett und froh hier angekommen zu sein. Auch unter den Flüchtlingen gibt es Menschen, die böse sind, die andere Beweggründe haben, als "einfach nur in Frieden zu leben" usw. Die gilt es rauszukristallisieren. Aber ich behaupte mal, dass 95% der Menschen, die hier ankommen, vor genau dem fliehen, was jetzt in Paris geschehen ist. Nur dass sie das in viel stärkerem und täglichen Ausmaß erleben mussten.
Und was soll man da anderes tun, als sie aufzunehmen? Sie wieder wegschicken? Das ist keine Option. Das wäre unmenschlich und barbarisch und zum Glück ist unsere Regierung nicht so.

Ich sehe jedoch auch, dass vieles anders laufen müsste. Deutschland hat genug schlaue Köpfe, die jetzt Arbeit suchen. Warum also nicht mehr Menschen einstellen, die genau die ankommenden Fälle bearbeiten? So würde auch niemand durchrutschen. Grenzkontrollen ja, aber nicht in dem Sinne: Wir machen dicht, sondern wir lassen niemanden unregistriert durchrutschen. Unser Landkreis hat eine zentrale Stelle für Flüchtlinge in einer größeren Stadt. Sie sind gnadenlos überlaufen und überfordert. Es sind jetzt weitere Städte im Kreis angehalten Flüchtlinge aufzunehmen. Fast alle, auch meine, Stadt stellen dafür ein!! großes Gebäude zur Verfügung. Etwas am Rand der Stadt gelegen und eben wieder alle auf einen Haufen gepfercht. Unsere Nachbarstadt hingegen handhabt es ganz anders. Sie mieten Wohnungen an und bringen die Familien dort unter. Sie stellen ihnen Ehrenamtliche zur Seite, die bei allem helfen, was eben jetzt nötig ist. SO sieht Integration aus, meiner Meinung nach.
Und ja, es nutzen Menschen die aktuelle Flüchtlingswelle aus, die anderes vorhaben. Daher halte ich KOntrollen und konsequentes Handeln für wichtig. Wer nicht vor Krieg und Terror flieht, wer aus derzeit aus Ländern einreist, die nicht davon bedroht sind, die müssen, so leid es mir tut, derzeit wieder geht. Ich bin der Meinung, dass wir auch die sogenannten "Wirtschaftsflüchtlinge" (ich hasse dieses Wort, aber so wisst ihr alle, wen ich meine) aufnehmen müssen. Aber eben nicht derzeit. Das ist bitter, das tut mir wirklich sehr leid, aber dafür reichen im MOment weder die finanziellen, noch die personellen Kapazitäten aus. Usw. Also ich bin bei dir, wenn du sagst: So geht es einfach nicht und damit meinst, dass einiges im Ablauf geändert werden muss und in der Handhabung. Ich verstehe jedoch jedoch nicht, wenn jemand sagt: Wir machen jetzt alles dicht und lassen niemanden mehr rein.

Und ich denke, genau diese Gedankengänge (wenn auch in intelligenterer Form, als ich) hat unsere Kanzlerin und andere Köpfe dort oben. Und darum bin ich froh, weil das nämlich sehr menschlich ist und unserem christlichen Weltbild entspricht. Und das sie überfordert sind, sieht man, merkt man, können sie ja aber schlecht sagen, denn das macht einen Leitwolf schwach. UNd schon die Tierwelt zeigt, wenn der Leitwolf schwach und alt ist, wird er getötet. Und wer kommt dann? Unter Umständen bekommen wir dann eine sehr rechtsdenkende Regierung und DAS wäre für mich ein Grund über Auswanderung nachzudenken.
Du darfst also deine Meinung gern sagen, man muss nicht mit allem einverstanden sein. Aber man darf auch nicht pauschalisieren, und allen Flüchtlingen die Schuld geben, an dem was passiert. Die haben sie nämlich nicht.

LG Zaubi
15.11.2015 14:29
Zitat von Mamota:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von Mamota:

Dieses "Marionettenspiel" finde ich auch ziemlich vereinfachend dargestellt. Klar gibt es immer mal wieder Kräfte, die den einen oder anderen Politiker instrumentalisieren. Es gibt aber auch Politiker, die andere instrumentalisieren.

Medien haben sicherlich genauso viel Einfluss auf die Politik wie die Politik auf die Medien, zumindest in einem Land, in dem die Medien nicht staatlich sind (Russland und bis vor Kurzem auch Italien sind da andere Baustellen, ganz klar).

Man darf aber auch nicht vergessen, dass die Masse Einfluss auf ihre "Mächtigen" hat. Als Wähler, als Verbraucher, als Protestierender, als Handelnder. Das geht nur allzu oft unter, weil diese Macht vom Einzelnen als viel geringer eingeschätzt wird als sie tatsächlich ist - oder bei richtiger Anwendung sein könnte.
Und dieses Gefühl von Ohnmacht führt zu wirklich dummen Ideen und Handlungen.

Nicht irgendwelche "die" machen die Welt. Jeder einzelne macht die Welt.


Ich liebe dich. Willst du mich heiraten?

Schatz sagt, ich soll deinen Antrag annehmen, um Steuern zu sparen.


Okay, lass uns einen Termin suchen
15.11.2015 14:33
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von DiamondsOoo:

Da ich in dem anderen Beitrag zu dem Thema gelesen habe, was hier passiert wenn man mit der Flüchtlingspolitik nicht einverstanden ist, würde ich mich gerne zu der Thematik enthalten!!


Nein, ich denke, das musst du nicht. Es kommt nur darauf an, wie man es formuliert. Ich kann durchaus Ängste nachvollziehen und verstehen, die diese Sache nunmal mit sich bringt. Es sind ja nicht alle einfach nur nett und froh hier angekommen zu sein. Auch unter den Flüchtlingen gibt es Menschen, die böse sind, die andere Beweggründe haben, als "einfach nur in Frieden zu leben" usw. Die gilt es rauszukristallisieren. Aber ich behaupte mal, dass 95% der Menschen, die hier ankommen, vor genau dem fliehen, was jetzt in Paris geschehen ist. Nur dass sie das in viel stärkerem und täglichen Ausmaß erleben mussten.
Und was soll man da anderes tun, als sie aufzunehmen? Sie wieder wegschicken? Das ist keine Option. Das wäre unmenschlich und barbarisch und zum Glück ist unsere Regierung nicht so.

Ich sehe jedoch auch, dass vieles anders laufen müsste. Deutschland hat genug schlaue Köpfe, die jetzt Arbeit suchen. Warum also nicht mehr Menschen einstellen, die genau die ankommenden Fälle bearbeiten? So würde auch niemand durchrutschen. Grenzkontrollen ja, aber nicht in dem Sinne: Wir machen dicht, sondern wir lassen niemanden unregistriert durchrutschen. Unser Landkreis hat eine zentrale Stelle für Flüchtlinge in einer größeren Stadt. Sie sind gnadenlos überlaufen und überfordert. Es sind jetzt weitere Städte im Kreis angehalten Flüchtlinge aufzunehmen. Fast alle, auch meine, Stadt stellen dafür ein!! großes Gebäude zur Verfügung. Etwas am Rand der Stadt gelegen und eben wieder alle auf einen Haufen gepfercht. Unsere Nachbarstadt hingegen handhabt es ganz anders. Sie mieten Wohnungen an und bringen die Familien dort unter. Sie stellen ihnen Ehrenamtliche zur Seite, die bei allem helfen, was eben jetzt nötig ist. SO sieht Integration aus, meiner Meinung nach.
Und ja, es nutzen Menschen die aktuelle Flüchtlingswelle aus, die anderes vorhaben. Daher halte ich KOntrollen und konsequentes Handeln für wichtig. Wer nicht vor Krieg und Terror flieht, wer aus derzeit aus Ländern einreist, die nicht davon bedroht sind, die müssen, so leid es mir tut, derzeit wieder geht. Ich bin der Meinung, dass wir auch die sogenannten "Wirtschaftsflüchtlinge" (ich hasse dieses Wort, aber so wisst ihr alle, wen ich meine) aufnehmen müssen. Aber eben nicht derzeit. Das ist bitter, das tut mir wirklich sehr leid, aber dafür reichen im MOment weder die finanziellen, noch die personellen Kapazitäten aus. Usw. Also ich bin bei dir, wenn du sagst: So geht es einfach nicht und damit meinst, dass einiges im Ablauf geändert werden muss und in der Handhabung. Ich verstehe jedoch jedoch nicht, wenn jemand sagt: Wir machen jetzt alles dicht und lassen niemanden mehr rein.

Und ich denke, genau diese Gedankengänge (wenn auch in intelligenterer Form, als ich) hat unsere Kanzlerin und andere Köpfe dort oben. Und darum bin ich froh, weil das nämlich sehr menschlich ist und unserem christlichen Weltbild entspricht. Und das sie überfordert sind, sieht man, merkt man, können sie ja aber schlecht sagen, denn das macht einen Leitwolf schwach. UNd schon die Tierwelt zeigt, wenn der Leitwolf schwach und alt ist, wird er getötet . Und wer kommt dann? Unter Umständen bekommen wir dann eine sehr rechtsdenkende Regierung und DAS wäre für mich ein Grund über Auswanderung nachzudenken.
Du darfst also deine Meinung gern sagen, man muss nicht mit allem einverstanden sein. Aber man darf auch nicht pauschalisieren, und allen Flüchtlingen die Schuld geben, an dem was passiert. Die haben sie nämlich nicht.

LG Zaubi


Also das meine ich nicht wortwörtlich, nur damit mich niemand falsch versteht. Ich meine damit, dann wird sie abgewählt und hat nichts mehr zu sagen..
Marf
30005 Beiträge
15.11.2015 14:48
Es gab immer schon Terroranschläge in Deutschland.
Und wir haben damit umzugehen gelernt.
Ebenso in Frankreich......blättert doch einfach zurück in die 60/ 70 Jahre....die 80ziger sind auch sehr lehrreich....oder fragt eure Eltern......
Es wäre fatal sich durch diese Vorgänge einschüchtern zu lassen und sich zu ducken.Wenn es gewissen Gruppierungen ( da darf sich auch der rechte Flügel angesprochen fühlen) nicht passt wie wir Leben,welche Werte wir haben und wie wir Denken so ist es deren Problem
Es zu unserem zu machen würde ja genau in deren Hände spielen.
Die Menschen die zu uns kommen flüchten genau vor diesem Terror.Nicht weil er Häuser zerstört sondern weil er versucht eine normale,freiheitliche und friedliche Lebensweise zu unterbinden.Weil er Bildung und Kultur zerstören möchte.....und ich denke das sich das Europa nicht bieten lässt.
Da wird sich einiges ändern in den nächsten Jahren.Krieg schliesse ich aus,das will und braucht keiner in Europa, der Welt.
Und solange wir uns nicht an dumme,blasse und hirnlose Parolen halten und unseren Verstand nutzen,die Augen offen halten und Menschlichkeit bewahren kann uns keiner was!
15.11.2015 15:06
Ich bin auch der Meinung, dass man Leuten, die vor Krieg fliehen helfen sollte. Allerdings bin ich nicht dafür grundsätzlich jeden aus z.b. Syrien aufzunehmen, es herrscht dort nicht überall Krieg und Terror. Das ist irgendwie so, als ob es in Herne knallt, man aber alle aus München direkt mit evakuiert. Desweiteren sollten alle an den Grenzen kontrolliert und registriert werden, an jedem Flughafen gibt es zig Sicherheitschecks, nur über unsere Grenzen kann man fröhlich rüber spazieren.

Dann gibt es ja noch die Gerüchte, dass die USA jegliche Annäherung an Russland verhindern wollen und deshalb durch diese Krise versucht wird Europa zu destabilisieren!

Für mich zumindest sind die Altparteien unwählbar geworden und kriegen 2017 kein Kreuz mehr von mir. Ich lese gerade ein Buch, von Manfred Kleine-Hartlage, “Warum ich kein Linker mehr bin“, das hat mir schon die Augen geöffnet, in Bezug auf die derzeitige Lage.

Ach so und ich persönlich würde mich als rechtskonservativ bezeichnen und tendiere sehr zu Orbans Politik u.a. dazu stehe ich auch! Denke nicht, dass mich dies zu einem schlechten Menschen macht, wie gesagt, Hilfe ja aber mit Bedacht und unter bestimmten Voraussetzungen! Ist meine persönliche Meinung, muss ja jeder für sich selber entscheiden!
19Sabrina87
5365 Beiträge
15.11.2015 15:11
Zaubi, du sprichst mir aus der Seele!

Dieser ganze braune Müll und die möglichst einfach gehaltenen Stammtischparolen, die momentan in jedem sozialen Netzwerk verbreitet werden, die machen mir Angst.

Terror und Mord gab es immer wieder... Angst vor einem Weltkrieg habe ich nicht und Angst um mein Leben und meine Freiheit, und auch der meiner Lieben, lasse ich mir nicht machen!!!
Denn Angst lähmt und beraubt uns der Freiheit. Und dann haben diese Menschen "Macht" über uns und das werde ich nicht zulassen
Angst ist Einstellungssache finde ich. Ich werde weiterhin meine Freiheit leben und lasse mich nicht einschüchtern.

Und ich glaube, dass der BND sehr gut und mit vielen anderen Geheimdiensten zusammenarbeitet. Sonst wäre hier womöglich schon längst etwas passiert
Ich vertraue darauf, dass alle ihren Job machen und das unsere Regierung nicht Augen und Tore vor Hilfesuchenden verschließt!
15.11.2015 15:36
Zitat von DiamondsOoo:

Ich bin auch der Meinung, dass man Leuten, die vor Krieg fliehen helfen sollte. Allerdings bin ich nicht dafür grundsätzlich jeden aus z.b. Syrien aufzunehmen, es herrscht dort nicht überall Krieg und Terror. Das ist irgendwie so, als ob es in Herne knallt, man aber alle aus München direkt mit evakuiert. Desweiteren sollten alle an den Grenzen kontrolliert und registriert werden, an jedem Flughafen gibt es zig Sicherheitschecks, nur über unsere Grenzen kann man fröhlich rüber spazieren.

Dann gibt es ja noch die Gerüchte, dass die USA jegliche Annäherung an Russland verhindern wollen und deshalb durch diese Krise versucht wird Europa zu destabilisieren!

Für mich zumindest sind die Altparteien unwählbar geworden und kriegen 2017 kein Kreuz mehr von mir. Ich lese gerade ein Buch, von Manfred Kleine-Hartlage, “Warum ich kein Linker mehr bin“ , das hat mir schon die Augen geöffnet, in Bezug auf die derzeitige Lage.

Ach so und ich persönlich würde mich als rechtskonservativ bezeichnen und tendiere sehr zu Orbans Politik u.a. dazu stehe ich auch! Denke nicht, dass mich dies zu einem schlechten Menschen macht, wie gesagt, Hilfe ja aber mit Bedacht und unter bestimmten Voraussetzungen! Ist meine persönliche Meinung, muss ja jeder für sich selber entscheiden!

Diese Quellen öffnen keine Augen. Sie machen einen das nur glauben. Sollte es mal einen Bürgerkrieg geben, mache ich RT, Kopp, PI, Junge Freiheit & den ganzen Mist mitverantwortlich.
Info an den unbedarften Leser:
Kleine-Hartlage wird übrigens zur "Neuen Rechten" gerechnet.
Wikipedia dazu:
https://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_Kleine-Hartl age

Ein Bekannter von mir befindet sich derzeit auch in einem "sicheren" Teil von Syrien. Von dort fliehen die Menschen nicht, sie nehmen Flüchtlinge auf. Viele Syrer fliehen nämlich auch innerhalb Syriens oder eben in Nachbarländer. Nur sind die Flüchtlingsunterkünfte dort schon hoffnungslos überfüllt, von Seuchen heimgesucht und die Krisengebiete weiten sich auch aus.

Die Leute dort überlegen sich 10x, ob sie den beschwerlichen und saumäßig gefährlichen Weg nach Europa auf sich nehmen. Das macht man wirklich nur, wenn es einem wirklich dreckig geht. Auch in Syrien hat sich herumgesprochen, dass man im Mittelmeer gern mal ertrinkt und auf dem Landweg gern mal Opfer von Raub, Vergewaltigung und Kälte wird.
15.11.2015 15:37
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von Mamota:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von Mamota:

Dieses "Marionettenspiel" finde ich auch ziemlich vereinfachend dargestellt. Klar gibt es immer mal wieder Kräfte, die den einen oder anderen Politiker instrumentalisieren. Es gibt aber auch Politiker, die andere instrumentalisieren.

Medien haben sicherlich genauso viel Einfluss auf die Politik wie die Politik auf die Medien, zumindest in einem Land, in dem die Medien nicht staatlich sind (Russland und bis vor Kurzem auch Italien sind da andere Baustellen, ganz klar).

Man darf aber auch nicht vergessen, dass die Masse Einfluss auf ihre "Mächtigen" hat. Als Wähler, als Verbraucher, als Protestierender, als Handelnder. Das geht nur allzu oft unter, weil diese Macht vom Einzelnen als viel geringer eingeschätzt wird als sie tatsächlich ist - oder bei richtiger Anwendung sein könnte.
Und dieses Gefühl von Ohnmacht führt zu wirklich dummen Ideen und Handlungen.

Nicht irgendwelche "die" machen die Welt. Jeder einzelne macht die Welt.


Ich liebe dich. Willst du mich heiraten?

Schatz sagt, ich soll deinen Antrag annehmen, um Steuern zu sparen.


Okay, lass uns einen Termin suchen

Wir sollten vorher doch mal einen Kaffee zusammen trinken.
Gehe zu Seite:
  • Dieses Thema wurde 23 mal gemerkt