Ich habe meine Schwangerschaft abbrechen lassen
17.06.2015 10:45
Zitat von silbermarie:
Zitat von Mamota:
Zitat von silbermarie:
Zitat von Mamota:
...
Kam aber schön öfter - nein, eigentlich immer in diesen Diskussionen. Immer kommt hier irgendwann dieses "besser abgetrieben, als nicht geliebt und in den Müll geschmissen"-Argument ( für mich persönlich macht das übrigens überhaupt keinen Unterschied, nur dass das Kind eben in einem früheren Stadium auf den Müll kommt ).
Da erlaube ich mir schon den Gedanken: Leute, ehrlich?!
Das kommt immer rein als Gegenargument gegen die Moralkeule, wie du sie schwingst. Ich möchte nicht jeder Userin unterstellen, dass sie das explizit tut, um Positionen wie deine zu spiegeln, aber eine logische Folge ist das schon, auch wenn so eine Aussage meist eher unreflektiert aus der Magengrube heraus getroffen wird.
Zum Fettgedruckten:
Genau das ist der Punkt. Für dich persönlich.
Andere erkennen auch an, dass Leid, wenn es ersst mal da ist, dazu neigt sich zu vermehren. Aber das allein als Grund für eine Abtreibung aufzubringen wäre völlig absurd. Genauso absurd wie es auszuschließen.
Da müsste man jetzt erstmal grundsätzlich darüber diskutieren: Was ist Leid ?
Etwas sehr Subjektives, ja. Aber genau dadurch bietet es, gerade in Fällen wie dem der Ts, die Möglichkeit, entkräftet zu werden, ohne dafür jemanden über die Klinge springen zu lassen.
Vieles Leid (und da spreche ich aus Erfahrung!) ist bei genauerer Betrachtung auch hausgemacht, weil man sich in einem Gedankenkreis bewegt, aus dem man nicht rauskommt. Die Ts hat sich in einem Kreis hypothetischer Gedanken bewegt ("Was, wenn...") und schlechterdings aus dem heraus ihre Entscheidung getroffen... da bleibe ich in dem Fall ganz besonders hängen, weil für sie ja zunächst feststand, dass sie das Kind behalten wird. Dann hat sie sich aber gedanklich ein Leid konstruiert, das objektiv gesehen überhaupt nicht notwendig gewesen wäre und wo ich sie auch für klug genug halte, das eigentlich auch zu wissen. Und da hört bei mir die Empathie einfach auf.
Für mich hörte sich das eher so an, als wenn sie die erste Entscheidung das Kind zu behalten nicht aus "eigenem Willen" sondern aus ihrer Erziehung heraus - vielleicht aus durch ein religiöses Dogma - getroffen hat.
"Man macht das nicht."
Vielleicht hast Du recht und sie hat sich in eine negative Gedankenspirale verrannt.
Vielleicht war ihre Einschätzung auch korrekt.
Das kann hier keiner wissen.
17.06.2015 10:48
Zitat von Mamota:
Zitat von Viala:
Zitat von Mamota:
Zitat von Viala:
...
Kann gut sein, dass du recht hast. Mir ging das auch schon durch den Kopf. Aber was, wenn es nicht die Hormone waren? Ich habe hunderte verschiedener Ausgänge dieser Geschichte im Kopf, die alle durchaus plausibel sind. Wer bin ich, um anhand einiger weniger Posts zu erörtern, ob die Entscheidung richtig oder falsch war? Klar macht mich das betroffen. Es geht ja um ein zukünftiges Leben, das nicht gelebt werden konnte, warum auch immer. Ich finde die Vorstellung einer Abtreibung ganz grausig und bin froh, dass ich bisher nie, niemals in dieser Situation war. Aber was bringt es, jetzt darüber zu sinnieren und schlimmstenfalls zu urteilen?
Das "Was wäre wenn...?" ist etwas, mit dem sich die TS nun wahrscheinllich bis in alle Ewigkeit auseinandersetzen muss. Wer bin ich, um da den Zeigefinger zu erheben.
Eigentlich empfinde ich mich in diesem Thread gar nicht als sachlich. Ich argumentiere ziemich auf Gefühlsebene. Aber da mein Mitgefühl dem verlorenen Leben und der Mutter gleichermaßen gelten, kann ich da glaube ich relativ neutral bleiben.
Zwischen den Zeilen... was der TS auch selbst aufgefallen ist... unterbewusst hat sie sich gegen die Abtreibung gewehrt... mit mitteln, die nicht auf der Verstandesebene liegen...
Ich habe das Problem, ziemlich empathisch zu sein... und solchen fällen sehe ich es wirklich als Problem, wenn in mir aufgrund der transportierten wörter eine körperliche Reaktion entlockt wird...![]()
Nein... wenn es der TS rein real um die Belastung gegangen wäre... die Überforderung etc... hätte sie sich nicht so dagegen gesträubt... denn ein real existierendes, tief greifendes Problem verzögert nicht, sondern beschleunigt... und ein normales verhalten im angesicht von unüberwindbar erscheinenden Problemen ist doch zudem, zu handeln, bevor sie größer werden... in dem falle zb, abzutreiben, wenn noch nicht mehr als eine bohne mit Herzschlag vorhanden ist, statt einem kleinen wesen, dem man bereits beim daumenlutschen zusehen kann![]()
*seufz*
ich glaub, ich geh auch besser raus... dieser Gedankengang spinnt sich da einfach weiter... natürlich kann man nicht wissen waswärewenn etc... aber... naja...
und doch, ich finde dich SEHR sachlich... und finde das gut und erstrebenswert![]()
Ich weiß schon, was du meinst. Man liest ganz deutlich eine innere Zerrissenheit raus.
Aber bei mir kommt es so an, als wären beide Möglichkeiten die einzige Option und die schlimmste Entscheidung gleichzeitig gewesen.![]()
Mich wundert, dass das nicht für mich tragischer ist als für dich. Ich hätte gedacht, du siehst das als Erfahrung, die zwei Seelen machen mussten.
sehe ich auch... wobei ich davon ausgehe, dass entweder
a) die kleine seele noch immer bei der ts ist und wartet, bis es wieder eine Chance gibt oder
b) die kleine seele letztlich nur "Erfüllungsgehilfe" für die Erfahrung der TS war...
Aber ich fühle eben aufrichtige Traurigkeit (ich selbst hab meine Emotionen ja gut verbuddelt... kann aber fremde nicht geschickt von mir fern halten)... und vor dem Gedanken, dass diese Traurigkeit vermeidbar gewesen wäre... bzw. diese ganze geschichte vielleicht einfach unnötig war... da führt dann eines zum andern...
denn selbst wenn dinge ihren sinn haben... sind sie ja auch erstmal traurig (auf Beerdigungen bin ich auch ohne trauer am heulen und völlig mitgenommen... rein durch die trauer der umstehenden... )
17.06.2015 10:53
Zitat von silbermarie:
Zitat von Mamota:
Zitat von silbermarie:
Zitat von Mamota:
...
Kam aber schön öfter - nein, eigentlich immer in diesen Diskussionen. Immer kommt hier irgendwann dieses "besser abgetrieben, als nicht geliebt und in den Müll geschmissen"-Argument ( für mich persönlich macht das übrigens überhaupt keinen Unterschied, nur dass das Kind eben in einem früheren Stadium auf den Müll kommt ).
Da erlaube ich mir schon den Gedanken: Leute, ehrlich?!
Das kommt immer rein als Gegenargument gegen die Moralkeule, wie du sie schwingst. Ich möchte nicht jeder Userin unterstellen, dass sie das explizit tut, um Positionen wie deine zu spiegeln, aber eine logische Folge ist das schon, auch wenn so eine Aussage meist eher unreflektiert aus der Magengrube heraus getroffen wird.
Zum Fettgedruckten:
Genau das ist der Punkt. Für dich persönlich.
Andere erkennen auch an, dass Leid, wenn es ersst mal da ist, dazu neigt sich zu vermehren. Aber das allein als Grund für eine Abtreibung aufzubringen wäre völlig absurd. Genauso absurd wie es auszuschließen.
Da müsste man jetzt erstmal grundsätzlich darüber diskutieren: Was ist Leid ?
Etwas sehr Subjektives, ja. Aber genau dadurch bietet es, gerade in Fällen wie dem der Ts, die Möglichkeit, entkräftet zu werden, ohne dafür jemanden über die Klinge springen zu lassen.
Eigentlich hat es viel zu wenig mit dem Thema hier zu tun, als dass ich hier eine Diskussion darüber sinnvoll finde. Diesen Nebenschauplatz in Situationen wie der, in der die TS damals war, zu nutzen, finde ich irgendwie unseriös. So manipulativ.
Zitat von silbermarie:
Vieles Leid (und da spreche ich aus Erfahrung!) ist bei genauerer Betrachtung auch hausgemacht, weil man sich in einem Gedankenkreis bewegt, aus dem man nicht rauskommt. Die Ts hat sich in einem Kreis hypothetischer Gedanken bewegt ("Was, wenn...") und schlechterdings aus dem heraus ihre Entscheidung getroffen... da bleibe ich in dem Fall ganz besonders hängen, weil für sie ja zunächst feststand, dass sie das Kind behalten wird. Dann hat sie sich aber gedanklich ein Leid konstruiert, das objektiv gesehen überhaupt nicht notwendig gewesen wäre und wo ich sie auch für klug genug halte, das eigentlich auch zu wissen. Und da hört bei mir die Empathie einfach auf.
Woher kannst du das denn wissen? Aus den paar Posts hier? Ich finde es gelinde gesagt eine anmaßende Unterstellung á la: Du bildest dir alles bloß ein, stell dich nicht so an, das haben schon ganz andere geschafft. Und das, ohne vorher wirklich selbst die Objektivität der Probleme erörtert zu haben.
Und selbst wenn du (duch Zufall, denn die Chancen stehen mindestens 50:50) recht hast und sie hat es sich selbst konstruiert, wie kommst du dann zu dem Schluss, dass man für jemanden, der sich selbst in eine scheinbar (und ich meine das im Wortsinn, nicht austauschbar mit "anscheinend") ausweglose Situation manövriert und dann aus der Not heraus falsch entschieden hat, keine Empathie verdient hätte?
17.06.2015 11:03
Obwohl ich prinzipiell dem Thema Abtreibung extrem kritisch gegenüber stehe finde ich es unfassbar was Marie hier vom Stapel lässt.
Wer gibt dir das Recht über eine dir völlig fremde Person so zu urteilen? Wer gibt dir das Recht das Ihre persönlichen Empfindungen nicht "schlimm" genug sind?
Ich sage nicht das ich in der selben Situation so gehandelt hätte wie die TS, oder es richtig finde. Aber ich bin auch nicht die TS. Ich habe vlt. einen anderen Umgang mit dem Leben. Eine andere Leidensgrenze. Also wie kann ich es mir anmaßen ihr zu unterstellen das sie aus niederen Gründen gehandelt hat?
TS: Ich finde es befremdlich das du dir nach allem was passiert ist eine spätere weitere Schwangerschaft offen hälst. Aber letztlich musst du das mit deinem Mann allein entscheiden. Was für mich am Ende übrig bleibt ist das du offensichtlich so ganz und gar nicht mit der Situation abgeschlossen hast und vlt. über professionelle Hilfe nachdenken solltest um einen Abschluss zu finden.
Wer gibt dir das Recht über eine dir völlig fremde Person so zu urteilen? Wer gibt dir das Recht das Ihre persönlichen Empfindungen nicht "schlimm" genug sind?
Ich sage nicht das ich in der selben Situation so gehandelt hätte wie die TS, oder es richtig finde. Aber ich bin auch nicht die TS. Ich habe vlt. einen anderen Umgang mit dem Leben. Eine andere Leidensgrenze. Also wie kann ich es mir anmaßen ihr zu unterstellen das sie aus niederen Gründen gehandelt hat?
TS: Ich finde es befremdlich das du dir nach allem was passiert ist eine spätere weitere Schwangerschaft offen hälst. Aber letztlich musst du das mit deinem Mann allein entscheiden. Was für mich am Ende übrig bleibt ist das du offensichtlich so ganz und gar nicht mit der Situation abgeschlossen hast und vlt. über professionelle Hilfe nachdenken solltest um einen Abschluss zu finden.
17.06.2015 11:05
Zitat von Mamota:
Zitat von silbermarie:
Zitat von Mamota:
Zitat von silbermarie:
...
Das kommt immer rein als Gegenargument gegen die Moralkeule, wie du sie schwingst. Ich möchte nicht jeder Userin unterstellen, dass sie das explizit tut, um Positionen wie deine zu spiegeln, aber eine logische Folge ist das schon, auch wenn so eine Aussage meist eher unreflektiert aus der Magengrube heraus getroffen wird.
Zum Fettgedruckten:
Genau das ist der Punkt. Für dich persönlich.
Andere erkennen auch an, dass Leid, wenn es ersst mal da ist, dazu neigt sich zu vermehren. Aber das allein als Grund für eine Abtreibung aufzubringen wäre völlig absurd. Genauso absurd wie es auszuschließen.
Da müsste man jetzt erstmal grundsätzlich darüber diskutieren: Was ist Leid ?
Etwas sehr Subjektives, ja. Aber genau dadurch bietet es, gerade in Fällen wie dem der Ts, die Möglichkeit, entkräftet zu werden, ohne dafür jemanden über die Klinge springen zu lassen.
Eigentlich hat es viel zu wenig mit dem Thema hier zu tun, als dass ich hier eine Diskussion darüber sinnvoll finde. Diesen Nebenschauplatz in Situationen wie der, in der die TS damals war, zu nutzen, finde ich irgendwie unseriös. So manipulativ.
Zitat von silbermarie:
Vieles Leid (und da spreche ich aus Erfahrung!) ist bei genauerer Betrachtung auch hausgemacht, weil man sich in einem Gedankenkreis bewegt, aus dem man nicht rauskommt. Die Ts hat sich in einem Kreis hypothetischer Gedanken bewegt ("Was, wenn...") und schlechterdings aus dem heraus ihre Entscheidung getroffen... da bleibe ich in dem Fall ganz besonders hängen, weil für sie ja zunächst feststand, dass sie das Kind behalten wird. Dann hat sie sich aber gedanklich ein Leid konstruiert, das objektiv gesehen überhaupt nicht notwendig gewesen wäre und wo ich sie auch für klug genug halte, das eigentlich auch zu wissen. Und da hört bei mir die Empathie einfach auf.
Woher kannst du das denn wissen? Aus den paar Posts hier? Ich finde es gelinde gesagt eine anmaßende Unterstellung á la: Du bildest dir alles bloß ein, stell dich nicht so an, das haben schon ganz andere geschafft. Und das, ohne vorher wirklich selbst die Objektivität der Probleme erörtert zu haben.
Und selbst wenn du (duch Zufall, denn die Chancen stehen mindestens 50:50) recht hast und sie hat es sich selbst konstruiert, wie kommst du dann zu dem Schluss, dass man für jemanden, der sich selbst in eine scheinbar (und ich meine das im Wortsinn, nicht austauschbar mit "anscheinend") ausweglose Situation manövriert und dann aus der Not heraus falsch entschieden hat, keine Empathie verdient hätte?
1. Die hat sie eigentlich selbst im Eingangspost schon erörtert, bzw. klar und deutlich eingeräumt, dass es objektiv gesehen eigentlich gar keine Einwände gab.
2. Sagen wir mal so: Ich finde, es sticht zwischen den Zeilen ganz deutlich heraus, dass sie ihre eigene Entscheidung eigentlich nicht für richtig hält. Dass es ihr zwar ein temporär gutes Gefühl verschafft, sich nicht mit einem 3. Kind herumschlagen zu müssen, aber dass sie für sich innerlich weiß, dass es eigentlich falsch war.
Für diese Zerrissenheit habe ich sogar sehr große Empathie, denn sie ist eine logische Folge ihrer Tat. Auch, dass sie es jetzt vor sich selbst zu rechtfertigen versucht und sich Absolution von außen wünscht. Absolut nachvollziehbar.
Aber wo ich eben nie Empathie haben werde ist, wie man einerseits diese Zerrissenheit nicht sehen kann, und dann gleichzeitig sagen: Wow, du bist mutig, haste richtig gemacht, deine Gründe sind verständlich.
Im Grunde genommen ist das für mich gar keine Empathie, sondern irgendwie... naja so abgebrüht.
Wenn man genau hinsieht, dann merkt man einfach, dass nicht mal die Ts selber ihre angegebenen Gründe in irgendeiner Weise überzeugend findet.
17.06.2015 11:06
Zitat von mimimi:
Obwohl ich prinzipiell dem Thema Abtreibung extrem kritisch gegenüber stehe finde ich es unfassbar was Marie hier vom Stapel lässt.
Wer gibt dir das Recht über eine dir völlig fremde Person so zu urteilen? Wer gibt dir das Recht das Ihre persönlichen Empfindungen nicht "schlimm" genug sind?
Ich sage nicht das ich in der selben Situation so gehandelt hätte wie die TS, oder es richtig finde. Aber ich bin auch nicht die TS. Ich habe vlt. einen anderen Umgang mit dem Leben. Eine andere Leidensgrenze. Also wie kann ich es mir anmaßen ihr zu unterstellen das sie aus niederen Gründen gehandelt hat?
TS: Ich finde es befremdlich das du dir nach allem was passiert ist eine spätere weitere Schwangerschaft offen hälst. Aber letztlich musst du das mit deinem Mann allein entscheiden. Was für mich am Ende übrig bleibt ist das du offensichtlich so ganz und gar nicht mit der Situation abgeschlossen hast und vlt. über professionelle Hilfe nachdenken solltest um einen Abschluss zu finden.
Mal richtig lesen, nicht nur überfliegen.
17.06.2015 11:15
Zitat von silbermarie:
Zitat von mimimi:
Obwohl ich prinzipiell dem Thema Abtreibung extrem kritisch gegenüber stehe finde ich es unfassbar was Marie hier vom Stapel lässt.
Wer gibt dir das Recht über eine dir völlig fremde Person so zu urteilen? Wer gibt dir das Recht das Ihre persönlichen Empfindungen nicht "schlimm" genug sind?
Ich sage nicht das ich in der selben Situation so gehandelt hätte wie die TS, oder es richtig finde. Aber ich bin auch nicht die TS. Ich habe vlt. einen anderen Umgang mit dem Leben. Eine andere Leidensgrenze. Also wie kann ich es mir anmaßen ihr zu unterstellen das sie aus niederen Gründen gehandelt hat?
TS: Ich finde es befremdlich das du dir nach allem was passiert ist eine spätere weitere Schwangerschaft offen hälst. Aber letztlich musst du das mit deinem Mann allein entscheiden. Was für mich am Ende übrig bleibt ist das du offensichtlich so ganz und gar nicht mit der Situation abgeschlossen hast und vlt. über professionelle Hilfe nachdenken solltest um einen Abschluss zu finden.
Mal richtig lesen, nicht nur überfliegen.
Ich habe jeden Post gelesen und komme zu dem Schluss: Du meinst dich über alles stellen zu können in dem du behauptest die Gründe der TS sind gar keine Gründe.
17.06.2015 11:26
Zitat von silbermarie:
Zitat von Mamota:
Zitat von silbermarie:
Zitat von Mamota:
...
Da müsste man jetzt erstmal grundsätzlich darüber diskutieren: Was ist Leid ?
Etwas sehr Subjektives, ja. Aber genau dadurch bietet es, gerade in Fällen wie dem der Ts, die Möglichkeit, entkräftet zu werden, ohne dafür jemanden über die Klinge springen zu lassen.
Eigentlich hat es viel zu wenig mit dem Thema hier zu tun, als dass ich hier eine Diskussion darüber sinnvoll finde. Diesen Nebenschauplatz in Situationen wie der, in der die TS damals war, zu nutzen, finde ich irgendwie unseriös. So manipulativ.
Zitat von silbermarie:
Vieles Leid (und da spreche ich aus Erfahrung!) ist bei genauerer Betrachtung auch hausgemacht, weil man sich in einem Gedankenkreis bewegt, aus dem man nicht rauskommt. Die Ts hat sich in einem Kreis hypothetischer Gedanken bewegt ("Was, wenn...") und schlechterdings aus dem heraus ihre Entscheidung getroffen... da bleibe ich in dem Fall ganz besonders hängen, weil für sie ja zunächst feststand, dass sie das Kind behalten wird. Dann hat sie sich aber gedanklich ein Leid konstruiert, das objektiv gesehen überhaupt nicht notwendig gewesen wäre und wo ich sie auch für klug genug halte, das eigentlich auch zu wissen. Und da hört bei mir die Empathie einfach auf.
Woher kannst du das denn wissen? Aus den paar Posts hier? Ich finde es gelinde gesagt eine anmaßende Unterstellung á la: Du bildest dir alles bloß ein, stell dich nicht so an, das haben schon ganz andere geschafft. Und das, ohne vorher wirklich selbst die Objektivität der Probleme erörtert zu haben.
Und selbst wenn du (duch Zufall, denn die Chancen stehen mindestens 50:50) recht hast und sie hat es sich selbst konstruiert, wie kommst du dann zu dem Schluss, dass man für jemanden, der sich selbst in eine scheinbar (und ich meine das im Wortsinn, nicht austauschbar mit "anscheinend") ausweglose Situation manövriert und dann aus der Not heraus falsch entschieden hat, keine Empathie verdient hätte?
1. Die hat sie eigentlich selbst im Eingangspost schon erörtert, bzw. klar und deutlich eingeräumt, dass es objektiv gesehen eigentlich gar keine Einwände gab.
2. Sagen wir mal so: Ich finde, es sticht zwischen den Zeilen ganz deutlich heraus, dass sie ihre eigene Entscheidung eigentlich nicht für richtig hält. Dass es ihr zwar ein temporär gutes Gefühl verschafft, sich nicht mit einem 3. Kind herumschlagen zu müssen, aber dass sie für sich innerlich weiß, dass es eigentlich falsch war.
Für diese Zerrissenheit habe ich sogar sehr große Empathie, denn sie ist eine logische Folge ihrer Tat. Auch, dass sie es jetzt vor sich selbst zu rechtfertigen versucht und sich Absolution von außen wünscht. Absolut nachvollziehbar.
Aber wo ich eben nie Empathie haben werde ist, wie man einerseits diese Zerrissenheit nicht sehen kann, und dann gleichzeitig sagen: Wow, du bist mutig, haste richtig gemacht, deine Gründe sind verständlich.
Im Grunde genommen ist das für mich gar keine Empathie, sondern irgendwie... naja so abgebrüht.![]()
Wenn man genau hinsieht, dann merkt man einfach, dass nicht mal die Ts selber ihre angegebenen Gründe in irgendeiner Weise überzeugend findet.
Na, aber Menschen treffen doch auch Ihre Entscheidungen aus subjektiven Gründen, Dücken.
Manchmal sind das gute und manchmal schleche Entscheidungen - manchmal ist das auch nicht ganz klar.
Du hast z.B. in einem Thread (ich glaub dem von Mamota) geschrieben, dass Du nie einen Fahrradhelm tragen würdest, weil das doof aussieht umd man am Ende garantiert einen Bad-Hair-Day hat (jetzt mal ganz verkürzt geschrieben, ich hoffe, dass ich es etwa getroffen habe).
Da keimt in mir immer der Wunsch alle mit dieder Meinung mit einem Fahrradhelm zu verdreschen und anschließend mit einer Warnweste zu erdrosseln.
Weil meine Mann ohne Helm mal eventuell das Leben, vielleicht nur ein bisschen Verstand, ganz sicher aber seine linke Gesichtshälfte verloren hätte.
Ich glaube auch, dass Du dazu geschrieben hast, dass Du zur Zeit kein Fahrrad fährst.
Trotzdem ist die Aussage, dass Du keinen Helm aufsetzen würdest objektiv betrachtet total doof, weil es gilt eine blöde Frisur gegen schwere Verletzungen aufzuwiegen.
Das ist ein kleines Beispiel, was einfach sagen soll: Auch subjektive Beweggründe sind Beweggründe.
Ich empfinde diesen Fall auch als traurig und viele Aspekte kann ich absolut nicht nachvollziehen. Das heißt aber nicht, dass sie nicht zählen.
17.06.2015 11:37
Zitat von mimimi:
Zitat von silbermarie:
Zitat von mimimi:
Obwohl ich prinzipiell dem Thema Abtreibung extrem kritisch gegenüber stehe finde ich es unfassbar was Marie hier vom Stapel lässt.
Wer gibt dir das Recht über eine dir völlig fremde Person so zu urteilen? Wer gibt dir das Recht das Ihre persönlichen Empfindungen nicht "schlimm" genug sind?
Ich sage nicht das ich in der selben Situation so gehandelt hätte wie die TS, oder es richtig finde. Aber ich bin auch nicht die TS. Ich habe vlt. einen anderen Umgang mit dem Leben. Eine andere Leidensgrenze. Also wie kann ich es mir anmaßen ihr zu unterstellen das sie aus niederen Gründen gehandelt hat?
TS: Ich finde es befremdlich das du dir nach allem was passiert ist eine spätere weitere Schwangerschaft offen hälst. Aber letztlich musst du das mit deinem Mann allein entscheiden. Was für mich am Ende übrig bleibt ist das du offensichtlich so ganz und gar nicht mit der Situation abgeschlossen hast und vlt. über professionelle Hilfe nachdenken solltest um einen Abschluss zu finden.
Mal richtig lesen, nicht nur überfliegen.
Ich habe jeden Post gelesen und komme zu dem Schluss: Du meinst dich über alles stellen zu können in dem du behauptest die Gründe der TS sind gar keine Gründe.
Und ich krieg's nun stellvertretend ab für alle, die die Gründe für nichtig halten? (Gerade auf den ersten Seiten haben sich eine ganze Menge Leute so geäußert).
Beispiele?
Zitat:
Und nein, ich habe zwar Verständnis wenn jemand abtreiben muss. Aber ich habe null Verständnis für euch beide!
Zitat:
aber verstehen was du getan hast kann ich nicht!
ihr habt in der verhütung geschlampt und deswegen musste ein unschuldiges wesen dran glauben. die gründe die du genannt hast sind für mich nichtig - als mama hat man nie wieder ein leben wie zuvor.
Zitat:
Ich hab zwar Verständnis für sowas aber nicht für solche igoistischen gründen!
Zitat:
Ich bin kein strikter Abtreibungsgegner.
Aber dafür dass man als zweifache Mutter solch lächerliche und egoistische Gründe für eine Abtreibung anbringt, dafür habe ich null Verständnis!
Beim Verhüten geschlampt und dann nur an sich selbst denken-völlig unnachvollziehbar.
Und nein ich finde es nicht mutig dass du das hier aufgeschrieben hast. Erstens ist anonym schon mal feige. Und zweitens klingt es nur als ob du Absolution für dein Verhalten brauchst.
Zitat:
Aber wegen eines Verhütungsfehlers? Das geht gar nicht, sorry!
Dann noch in der 11.Woche...übel...
Zitat:
Aber damit ich wieder ungestört meine Hobbys oder Arbeit pflegen kann?
Nein,tut mir leid....das ist niemals ein Grund ein Kind abzutreiben.
Zitat:
Im Vergleich zu Problemen vor denen Andere bei einer ungewollten Schwangerschaft stehen sind deine ja wirklich purer Egoismus.
Und das waren nur die ersten 2 Seiten...
Aber die Marie war's wieder, ne?
Am erwähnenswertesten finde ich allerdings ein Zitat der Ts selbst:
Zitat:
Ich habe meinen Text gerade doch nochmal gelesen und muss auch sagen, dass die Gründe wirklich lächerlich wirken.
Sie weiß es selbst. Das ist alles, worauf ich hinaus will.
17.06.2015 11:39
Zitat von Mocca:
Zitat von silbermarie:
Zitat von Mamota:
Zitat von silbermarie:
...
Eigentlich hat es viel zu wenig mit dem Thema hier zu tun, als dass ich hier eine Diskussion darüber sinnvoll finde. Diesen Nebenschauplatz in Situationen wie der, in der die TS damals war, zu nutzen, finde ich irgendwie unseriös. So manipulativ.
Zitat von silbermarie:
Vieles Leid (und da spreche ich aus Erfahrung!) ist bei genauerer Betrachtung auch hausgemacht, weil man sich in einem Gedankenkreis bewegt, aus dem man nicht rauskommt. Die Ts hat sich in einem Kreis hypothetischer Gedanken bewegt ("Was, wenn...") und schlechterdings aus dem heraus ihre Entscheidung getroffen... da bleibe ich in dem Fall ganz besonders hängen, weil für sie ja zunächst feststand, dass sie das Kind behalten wird. Dann hat sie sich aber gedanklich ein Leid konstruiert, das objektiv gesehen überhaupt nicht notwendig gewesen wäre und wo ich sie auch für klug genug halte, das eigentlich auch zu wissen. Und da hört bei mir die Empathie einfach auf.
Woher kannst du das denn wissen? Aus den paar Posts hier? Ich finde es gelinde gesagt eine anmaßende Unterstellung á la: Du bildest dir alles bloß ein, stell dich nicht so an, das haben schon ganz andere geschafft. Und das, ohne vorher wirklich selbst die Objektivität der Probleme erörtert zu haben.
Und selbst wenn du (duch Zufall, denn die Chancen stehen mindestens 50:50) recht hast und sie hat es sich selbst konstruiert, wie kommst du dann zu dem Schluss, dass man für jemanden, der sich selbst in eine scheinbar (und ich meine das im Wortsinn, nicht austauschbar mit "anscheinend") ausweglose Situation manövriert und dann aus der Not heraus falsch entschieden hat, keine Empathie verdient hätte?
1. Die hat sie eigentlich selbst im Eingangspost schon erörtert, bzw. klar und deutlich eingeräumt, dass es objektiv gesehen eigentlich gar keine Einwände gab.
2. Sagen wir mal so: Ich finde, es sticht zwischen den Zeilen ganz deutlich heraus, dass sie ihre eigene Entscheidung eigentlich nicht für richtig hält. Dass es ihr zwar ein temporär gutes Gefühl verschafft, sich nicht mit einem 3. Kind herumschlagen zu müssen, aber dass sie für sich innerlich weiß, dass es eigentlich falsch war.
Für diese Zerrissenheit habe ich sogar sehr große Empathie, denn sie ist eine logische Folge ihrer Tat. Auch, dass sie es jetzt vor sich selbst zu rechtfertigen versucht und sich Absolution von außen wünscht. Absolut nachvollziehbar.
Aber wo ich eben nie Empathie haben werde ist, wie man einerseits diese Zerrissenheit nicht sehen kann, und dann gleichzeitig sagen: Wow, du bist mutig, haste richtig gemacht, deine Gründe sind verständlich.
Im Grunde genommen ist das für mich gar keine Empathie, sondern irgendwie... naja so abgebrüht.![]()
Wenn man genau hinsieht, dann merkt man einfach, dass nicht mal die Ts selber ihre angegebenen Gründe in irgendeiner Weise überzeugend findet.
Na, aber Menschen treffen doch auch Ihre Entscheidungen aus subjektiven Gründen, Dücken.
Manchmal sind das gute und manchmal schleche Entscheidungen - manchmal ist das auch nicht ganz klar.
Du hast z.B. in einem Thread (ich glaub dem von Mamota) geschrieben, dass Du nie einen Fahrradhelm tragen würdest, weil das doof aussieht umd man am Ende garantiert einen Bad-Hair-Day hat (jetzt mal ganz verkürzt geschrieben, ich hoffe, dass ich es etwa getroffen habe).
Da keimt in mir immer der Wunsch alle mit dieder Meinung mit einem Fahrradhelm zu verdreschen und anschließend mit einer Warnweste zu erdrosseln.
Weil meine Mann ohne Helm mal eventuell das Leben, vielleicht nur ein bisschen Verstand, ganz sicher aber seine linke Gesichtshälfte verloren hätte.
Ich glaube auch, dass Du dazu geschrieben hast, dass Du zur Zeit kein Fahrrad fährst.
Trotzdem ist die Aussage, dass Du keinen Helm aufsetzen würdest objektiv betrachtet total doof, weil es gilt eine blöde Frisur gegen schwere Verletzungen aufzuwiegen.
Das ist ein kleines Beispiel, was einfach sagen soll: Auch subjektive Beweggründe sind Beweggründe.
Ich empfinde diesen Fall auch als traurig und viele Aspekte kann ich absolut nicht nachvollziehen. Das heißt aber nicht, dass sie nicht zählen.
Der Unterschied ist aber: Ich gefährde damit höchstens mein eigenes Leben.
Der Vergleich würde eher dann Sinn machen, wenn ich sagen würde, mein Sohn darf keinen Helm tragen, weil ich finde, dass er damit doof aussieht.
17.06.2015 11:42
Zitat von silbermarie:
Zitat von mimimi:
Zitat von silbermarie:
Zitat von mimimi:
Obwohl ich prinzipiell dem Thema Abtreibung extrem kritisch gegenüber stehe finde ich es unfassbar was Marie hier vom Stapel lässt.
Wer gibt dir das Recht über eine dir völlig fremde Person so zu urteilen? Wer gibt dir das Recht das Ihre persönlichen Empfindungen nicht "schlimm" genug sind?
Ich sage nicht das ich in der selben Situation so gehandelt hätte wie die TS, oder es richtig finde. Aber ich bin auch nicht die TS. Ich habe vlt. einen anderen Umgang mit dem Leben. Eine andere Leidensgrenze. Also wie kann ich es mir anmaßen ihr zu unterstellen das sie aus niederen Gründen gehandelt hat?
TS: Ich finde es befremdlich das du dir nach allem was passiert ist eine spätere weitere Schwangerschaft offen hälst. Aber letztlich musst du das mit deinem Mann allein entscheiden. Was für mich am Ende übrig bleibt ist das du offensichtlich so ganz und gar nicht mit der Situation abgeschlossen hast und vlt. über professionelle Hilfe nachdenken solltest um einen Abschluss zu finden.
Mal richtig lesen, nicht nur überfliegen.
Ich habe jeden Post gelesen und komme zu dem Schluss: Du meinst dich über alles stellen zu können in dem du behauptest die Gründe der TS sind gar keine Gründe.
Und ich krieg's nun stellvertretend ab für alle, die die Gründe für nichtig halten? (Gerade auf den ersten Seiten haben sich eine ganze Menge Leute so geäußert).
Beispiele?
Zitat:
Und nein, ich habe zwar Verständnis wenn jemand abtreiben muss. Aber ich habe null Verständnis für euch beide!
Zitat:
aber verstehen was du getan hast kann ich nicht!
ihr habt in der verhütung geschlampt und deswegen musste ein unschuldiges wesen dran glauben. die gründe die du genannt hast sind für mich nichtig - als mama hat man nie wieder ein leben wie zuvor.
Zitat:
Ich hab zwar Verständnis für sowas aber nicht für solche igoistischen gründen!
Zitat:
Ich bin kein strikter Abtreibungsgegner.
Aber dafür dass man als zweifache Mutter solch lächerliche und egoistische Gründe für eine Abtreibung anbringt, dafür habe ich null Verständnis!
Beim Verhüten geschlampt und dann nur an sich selbst denken-völlig unnachvollziehbar.
Und nein ich finde es nicht mutig dass du das hier aufgeschrieben hast. Erstens ist anonym schon mal feige. Und zweitens klingt es nur als ob du Absolution für dein Verhalten brauchst.
Zitat:
Aber wegen eines Verhütungsfehlers? Das geht gar nicht, sorry!
Dann noch in der 11.Woche...übel...
Zitat:
Aber damit ich wieder ungestört meine Hobbys oder Arbeit pflegen kann?
Nein,tut mir leid....das ist niemals ein Grund ein Kind abzutreiben.
Zitat:
Im Vergleich zu Problemen vor denen Andere bei einer ungewollten Schwangerschaft stehen sind deine ja wirklich purer Egoismus.
"Ich könnte es mir nicht vorstellen, bin aber kein absoluter Gegner. Es gibt sicher ausweglose Situationen. Was ich mir bei deiner Geschichte denke ist, ob du nicht irgendwann doch nicht mehr damit klarkommst. Im Vergleich zu Problemen vor denen Andere bei einer ungewollten Schwangerschaft stehen sind deine ja wirklich purer Egoismus. Nicht böse gemeint. Hoffe du verstehst was ich meine"
Und das waren nur die ersten 2 Seiten...
Aber die Marie war's wieder, ne?![]()
Am erwähnenswertesten finde ich allerdings ein Zitat der Ts selbst:
Zitat:
Ich habe meinen Text gerade doch nochmal gelesen und muss auch sagen, dass die Gründe wirklich lächerlich wirken.
Sie weiß es selbst. Das ist alles, worauf ich hinaus will.
17.06.2015 11:51
Zitat von silbermarie:
Der Unterschied ist aber: Ich gefährde damit höchstens mein eigenes Leben.
Der Vergleich würde eher dann Sinn machen, wenn ich sagen würde, mein Sohn darf keinen Helm tragen, weil ich finde, dass er damit doof aussieht.
Dann ist es für die Welt egal, ob Du drauf gehst oder nicht?
Für Deinen Mann und vor allem für Deinen Sohn?
Mit fahrlässigem Verhalten beeinflusst man nicht nur das eigene Leben.
17.06.2015 11:56
Zitat von Krümel714:
Zitat von silbermarie:
Zitat von mimimi:
Zitat von silbermarie:
...
Ich habe jeden Post gelesen und komme zu dem Schluss: Du meinst dich über alles stellen zu können in dem du behauptest die Gründe der TS sind gar keine Gründe.
Und ich krieg's nun stellvertretend ab für alle, die die Gründe für nichtig halten? (Gerade auf den ersten Seiten haben sich eine ganze Menge Leute so geäußert).
Beispiele?
Zitat:
Und nein, ich habe zwar Verständnis wenn jemand abtreiben muss. Aber ich habe null Verständnis für euch beide!
Zitat:
aber verstehen was du getan hast kann ich nicht!
ihr habt in der verhütung geschlampt und deswegen musste ein unschuldiges wesen dran glauben. die gründe die du genannt hast sind für mich nichtig - als mama hat man nie wieder ein leben wie zuvor.
Zitat:
Ich hab zwar Verständnis für sowas aber nicht für solche igoistischen gründen!
Zitat:
Ich bin kein strikter Abtreibungsgegner.
Aber dafür dass man als zweifache Mutter solch lächerliche und egoistische Gründe für eine Abtreibung anbringt, dafür habe ich null Verständnis!
Beim Verhüten geschlampt und dann nur an sich selbst denken-völlig unnachvollziehbar.
Und nein ich finde es nicht mutig dass du das hier aufgeschrieben hast. Erstens ist anonym schon mal feige. Und zweitens klingt es nur als ob du Absolution für dein Verhalten brauchst.
Zitat:
Aber wegen eines Verhütungsfehlers? Das geht gar nicht, sorry!
Dann noch in der 11.Woche...übel...
Zitat:
Aber damit ich wieder ungestört meine Hobbys oder Arbeit pflegen kann?
Nein,tut mir leid....das ist niemals ein Grund ein Kind abzutreiben.
Zitat:
Im Vergleich zu Problemen vor denen Andere bei einer ungewollten Schwangerschaft stehen sind deine ja wirklich purer Egoismus.
"Ich könnte es mir nicht vorstellen, bin aber kein absoluter Gegner. Es gibt sicher ausweglose Situationen. Was ich mir bei deiner Geschichte denke ist, ob du nicht irgendwann doch nicht mehr damit klarkommst. Im Vergleich zu Problemen vor denen Andere bei einer ungewollten Schwangerschaft stehen sind deine ja wirklich purer Egoismus. Nicht böse gemeint. Hoffe du verstehst was ich meine"
Und das waren nur die ersten 2 Seiten...
Aber die Marie war's wieder, ne?![]()
Am erwähnenswertesten finde ich allerdings ein Zitat der Ts selbst:
Zitat:
Ich habe meinen Text gerade doch nochmal gelesen und muss auch sagen, dass die Gründe wirklich lächerlich wirken.
Sie weiß es selbst. Das ist alles, worauf ich hinaus will.
Wenn ich schon zitiert werde, dann bitte komplett. Außerdem habe ich auch andere Beiträge geschrieben...
17.06.2015 11:57
Zitat von Mocca:
Zitat von silbermarie:
Der Unterschied ist aber: Ich gefährde damit höchstens mein eigenes Leben.
Der Vergleich würde eher dann Sinn machen, wenn ich sagen würde, mein Sohn darf keinen Helm tragen, weil ich finde, dass er damit doof aussieht.
Dann ist es für die Welt egal, ob Du drauf gehst oder nicht?
Für Deinen Mann und vor allem für Deinen Sohn?
Mit fahrlässigem Verhalten beeinflusst man nicht nur das eigene Leben.
... darum fahr ich in so einem Fall gar nicht erst Fahrrad. Du weißt, was ich sagen will?
17.06.2015 12:17
Zitat von Super_kind:Ich verstehe was ihr meint. Trotzdem finde ich hat man einem Mensch gegenüber eine andere Verantwortung als Basilikum oder einem Marathon ...
Zitat von Obsidian:
Wenn ich mal einen ganz platten Vergleich heranziehen darf - wenn ich heute einen Marathon laufe, kann ich morgen definitiv keinen laufen. Das kann ich schlicht nicht. Ist unmöglich. Deswegen kann ich mir aber durchaus vorstellen, nächstes Jahr wieder einen zu laufen.
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