Umfrage: Leihmutterschaft in Deutschland
24.07.2026 13:43
Zitat von Metalgoth:
Zitat von Alaska:
Zitat von FoxMami:
Zitat von -M-Y-A-:
Schönes Thema, aber schwierig.
Ähnlich wie bei Sexwork, verkauft eine Frau ihren Körper und das mitunter nicht freiwillig, das sollte nicht erlaubt sein. Wenn eine Frau (eines der genannten) es wegen finanzieller Probleme macht, dann ist es nicht richtig. Anders sieht es im engen Umfeld aus, wenn also eine Schwester, eine enge Freundin (o.ä) es anbietet, dann ok.
So wie es läuft kaufen sich reiche Menschen ein baby5und züchten es im Körper einer Frau. Sie ist ein bezahlter brutkasten.
Adoption ist nicht immer möglich und für Adoptionskinder (grade aus dem Ausland) ist es auch nicht immer ein rosiges Leben. Dennoch bestünde diese Möglichkeit bzw Langzeitpflege eines oder mehrerer Kinder.
Kinder zu Zeugen ist immer eine absolut egoistische Entscheidung, ich denke, da sind wir uns alle einig. Bei einer leihmutterschaft wird dazu aber noch die geldnot einer Frau ausgenutzt, was ebenfalls absolut egoistisch ist.
Fazit : leihmutterschaft sollte per se verboten bleiben, nur in streng kontrollierten Fällen (wie geschrieben :enge Freundschaft /Familie etc) erlaubt sein.
Ich sehe das eher als Problem im enger Freundschaft oder Familie. Das Kind was die Frau ausgetragen hat, geboren hat wird dann die ganze Zeit in Ihrer nähe sein. Sie darf aber dabei sich nicht ums Kind kümmern und nichts über das Kind entscheiden. Das könnte psychologisch gesehen zu Problemen führen.
Es ist aber nicht ihr Kind, nichtmal genetisch. Sie war einfach nur "der Brutkasten".
Generell seh ich das Thema daher lockerer. Absolut dafür, wenn es strenge Auflagen und Kontrollen gibt.
Ich würde z.b. keine fremden Kinder adoptieren wollen, die oft aus sozialschwachen Familien kommen und ggf. Vorbelastungen mitbringen, die vorher nicht absehbar sind. Dazu sind es dann einfach nicht "meine" Kinder. Ich täte mir damit unwahrscheinlich schwer, muss ich zugeben.
Dann bekommen die wenigsten Menschen in diesem Land überhaupt Kinder in Adoption. Diese Kinder sind sehr rar und es gibt strenge Ausschlusskriterien. Die meisten Kinder werden nur in Dauerpflege "angeboten", weil die Eltern gar keiner Adoption zustimmen. Das wäre mir wieder viel zu heikel.
Mir wäre also schon absolut wichtig, dass das Kind genetisch zu uns gehört. Und das geht dann halt im worste case nur über eine Leihmutter, wenn der eigene Körper nicht austragen kann.
Klar gibt es Fälle, die absolut nicht gehen. Ausbeutung, illegales Handeln, Autragen lassen, damit der Körper schick bleibt...
Aber das gibt es eben bei allen Themen.
Als Menschenhandel seh ich das nicht. Bei einer Leihmutter ist das ausgetragene Kind normalerweise mit einem der Elternteile genetisch verwandt. Niemals jedoch mit der Leihmutter. Sie trägt immer das Kind einer fremden Eizelle aus.
Menschenhandel und Kinderhandel gibt es, das fällt aber in eine ganz andere Kategorie und wird in der Thematik mit Leihmutterschaft gehörig verharmlost.
Auslandsadoptionen fallen für mich in vielen Fällen wesentlich mehr unter Menschenhandel, als eine Leihmutterschaft.
Definitiv, weil da so viel über Bestechung läuft.
24.07.2026 14:30
Zitat von Marf:
Stimmt.
Trotzdem wäre sie die Mutter.
.
Für mich ist es genauso unvorstellbar wie ein Organ zu verkaufen.
Aber Organspende ist für dich ok, oder?
Das Organ wird IMMER bezahlt. Nur halt im Normalfall von der Krankenkasse.
24.07.2026 14:31
Zitat von Alaska:
Zitat von Metalgoth:
Zitat von Alaska:
Zitat von FoxMami:
...
Es ist aber nicht ihr Kind, nichtmal genetisch. Sie war einfach nur "der Brutkasten".
Generell seh ich das Thema daher lockerer. Absolut dafür, wenn es strenge Auflagen und Kontrollen gibt.
Ich würde z.b. keine fremden Kinder adoptieren wollen, die oft aus sozialschwachen Familien kommen und ggf. Vorbelastungen mitbringen, die vorher nicht absehbar sind. Dazu sind es dann einfach nicht "meine" Kinder. Ich täte mir damit unwahrscheinlich schwer, muss ich zugeben.
Dann bekommen die wenigsten Menschen in diesem Land überhaupt Kinder in Adoption. Diese Kinder sind sehr rar und es gibt strenge Ausschlusskriterien. Die meisten Kinder werden nur in Dauerpflege "angeboten", weil die Eltern gar keiner Adoption zustimmen. Das wäre mir wieder viel zu heikel.
Mir wäre also schon absolut wichtig, dass das Kind genetisch zu uns gehört. Und das geht dann halt im worste case nur über eine Leihmutter, wenn der eigene Körper nicht austragen kann.
Klar gibt es Fälle, die absolut nicht gehen. Ausbeutung, illegales Handeln, Autragen lassen, damit der Körper schick bleibt...
Aber das gibt es eben bei allen Themen.
Als Menschenhandel seh ich das nicht. Bei einer Leihmutter ist das ausgetragene Kind normalerweise mit einem der Elternteile genetisch verwandt. Niemals jedoch mit der Leihmutter. Sie trägt immer das Kind einer fremden Eizelle aus.
Menschenhandel und Kinderhandel gibt es, das fällt aber in eine ganz andere Kategorie und wird in der Thematik mit Leihmutterschaft gehörig verharmlost.
Auslandsadoptionen fallen für mich in vielen Fällen wesentlich mehr unter Menschenhandel, als eine Leihmutterschaft.
Definitiv, weil da so viel über Bestechung läuft.
Früher wurden im Ausland tatsächlich haufenweise Babys im Krankenhaus für tot erklärt und ins Ausland verkauft.
Grausam...
24.07.2026 14:33
Zitat von Metalgoth:
Zitat von Marf:
Stimmt.
Trotzdem wäre sie die Mutter.
.
Für mich ist es genauso unvorstellbar wie ein Organ zu verkaufen.
Aber Organspende ist für dich ok, oder?
Das Organ wird IMMER bezahlt. Nur halt im Normalfall von der Krankenkasse.
Spende ist wohl etwas anderes als verkaufen.
24.07.2026 14:57
Zitat von Marf:
Zitat von Metalgoth:
Zitat von Marf:
Stimmt.
Trotzdem wäre sie die Mutter.
.
Für mich ist es genauso unvorstellbar wie ein Organ zu verkaufen.
Aber Organspende ist für dich ok, oder?
Das Organ wird IMMER bezahlt. Nur halt im Normalfall von der Krankenkasse.
Spende ist wohl etwas anderes als verkaufen.
Ja, aber das machen doch Leihmütter im Idealfall genauso.
In Indien, Ukraine etc. meist nicht, aber in den USA sind die Umstände schon andere.
Dass das teuer ist, ist klar. Da musst du alle Arztbesuche etc. selbst zahlen.
24.07.2026 15:15
Zitat von Metalgoth:Nicht nur im Ausland.... ich folge bei Facebook Gruppen wo regelmäßig nach "verstorbenen" Kindern aus der ehemaligen DDR gesucht wird (und einige wurden schon lebend gefunden).
Zitat von Alaska:
Zitat von Metalgoth:
Zitat von Alaska:
...
Auslandsadoptionen fallen für mich in vielen Fällen wesentlich mehr unter Menschenhandel, als eine Leihmutterschaft.
Definitiv, weil da so viel über Bestechung läuft.
Früher wurden im Ausland tatsächlich haufenweise Babys im Krankenhaus für tot erklärt und ins Ausland verkauft.
Grausam...
https://www.bundestag.de/webarchiv/textarchiv/2018 /kw26-pa-petitionen-560804
24.07.2026 15:48
Zitat von Metalgoth:
Zitat von Marf:
Zitat von Metalgoth:
Zitat von Marf:
Stimmt.
Trotzdem wäre sie die Mutter.
.
Für mich ist es genauso unvorstellbar wie ein Organ zu verkaufen.
Aber Organspende ist für dich ok, oder?
Das Organ wird IMMER bezahlt. Nur halt im Normalfall von der Krankenkasse.
Spende ist wohl etwas anderes als verkaufen.
Ja, aber das machen doch Leihmütter im Idealfall genauso.
In Indien, Ukraine etc. meist nicht, aber in den USA sind die Umstände schon andere.
Dass das teuer ist, ist klar. Da musst du alle Arztbesuche etc. selbst zahlen.
Ich meine die allermeisten Frauen machen es aus finanziellen Gründen. Auch in den USA.Gerade dort ist diese materielle Denke so verbreitet.
24.07.2026 16:23
Ich bin gegen die kommerzielle Leihmutterschaft.
Ich definiere Familie nicht über genetische Verwandtschaft. Das allein ist für mich nicht entscheidend für Beziehungen.
Und das eine Leihmutter nicht nur ein „Organ“ spendet bzw. „nur“ das Behältnis für das Baby ist zeigt sich für mich schlicht darin das die Zeit im Bauch Babys extrem mit prägt. Warum achten Schwangere auf das was sie essen, tun, fühlen, erleben etc? Weil es eben auch das Kind mitbekommt und beeinflusst. Sie hören und fühlen ihre Leihmütter.
Genauso kann eine Leihmutter eine Beziehung zu dem Kind in sich aufbauen. Da spielen gleiche Gene doch keine Rolle. Das Kind wächst in einem. Und das ist mit einer Leber, Niere doch wirklich nicht zu vergleichen.
Die meisten Leihmutterschaften basieren auf Geld. Das öffnet Tür und Tor für Missbrauch. Noch mehr als der Organhandel. Am schlechtesten weg kommt meiner Meinung nach die Leihmutter.
Ich bin für Leihmutterschaft im familiären Umfeld. Freunde ist so ein Graubereich, da kann ich pauschal nicht ja oder nein sagen. Da hängt dann immer von den individuellen Beziehungen ab.
Auch ein Kind hat ein Recht seine Leihmutter zu kennen. Egal ob genetisch verwandt oder nicht. Eine Frau die ein Kind 9 Monate austrägt und ihm somit das Leben erst ermöglicht spielt eine Rolle
Und es sollte auch kein „Job“ sein genauso wie das verkaufen seiner eigenen Organe keiner ist.
Hätte ich kein biologisches Kind hätte ich versucht eins zu adoptieren. Leihmutter, Eizellenspende etc. kommt für mich nicht in Frage.
Ich definiere Familie nicht über genetische Verwandtschaft. Das allein ist für mich nicht entscheidend für Beziehungen.
Und das eine Leihmutter nicht nur ein „Organ“ spendet bzw. „nur“ das Behältnis für das Baby ist zeigt sich für mich schlicht darin das die Zeit im Bauch Babys extrem mit prägt. Warum achten Schwangere auf das was sie essen, tun, fühlen, erleben etc? Weil es eben auch das Kind mitbekommt und beeinflusst. Sie hören und fühlen ihre Leihmütter.
Genauso kann eine Leihmutter eine Beziehung zu dem Kind in sich aufbauen. Da spielen gleiche Gene doch keine Rolle. Das Kind wächst in einem. Und das ist mit einer Leber, Niere doch wirklich nicht zu vergleichen.
Die meisten Leihmutterschaften basieren auf Geld. Das öffnet Tür und Tor für Missbrauch. Noch mehr als der Organhandel. Am schlechtesten weg kommt meiner Meinung nach die Leihmutter.
Ich bin für Leihmutterschaft im familiären Umfeld. Freunde ist so ein Graubereich, da kann ich pauschal nicht ja oder nein sagen. Da hängt dann immer von den individuellen Beziehungen ab.
Auch ein Kind hat ein Recht seine Leihmutter zu kennen. Egal ob genetisch verwandt oder nicht. Eine Frau die ein Kind 9 Monate austrägt und ihm somit das Leben erst ermöglicht spielt eine Rolle
Und es sollte auch kein „Job“ sein genauso wie das verkaufen seiner eigenen Organe keiner ist.
Hätte ich kein biologisches Kind hätte ich versucht eins zu adoptieren. Leihmutter, Eizellenspende etc. kommt für mich nicht in Frage.
24.07.2026 16:39
Zitat von nilou:
Ich bin gegen die kommerzielle Leihmutterschaft.
Ich definiere Familie nicht über genetische Verwandtschaft. Das allein ist für mich nicht entscheidend für Beziehungen.
Und das eine Leihmutter nicht nur ein „Organ“ spendet bzw. „nur“ das Behältnis für das Baby ist zeigt sich für mich schlicht darin das die Zeit im Bauch Babys extrem mit prägt. Warum achten Schwangere auf das was sie essen, tun, fühlen, erleben etc? Weil es eben auch das Kind mitbekommt und beeinflusst. Sie hören und fühlen ihre Leihmütter.
Genauso kann eine Leihmutter eine Beziehung zu dem Kind in sich aufbauen. Da spielen gleiche Gene doch keine Rolle. Das Kind wächst in einem. Und das ist mit einer Leber, Niere doch wirklich nicht zu vergleichen.
Die meisten Leihmutterschaften basieren auf Geld. Das öffnet Tür und Tor für Missbrauch. Noch mehr als der Organhandel. Am schlechtesten weg kommt meiner Meinung nach die Leihmutter.
Ich bin für Leihmutterschaft im familiären Umfeld. Freunde ist so ein Graubereich, da kann ich pauschal nicht ja oder nein sagen. Da hängt dann immer von den individuellen Beziehungen ab.
Auch ein Kind hat ein Recht seine Leihmutter zu kennen. Egal ob genetisch verwandt oder nicht. Eine Frau die ein Kind 9 Monate austrägt und ihm somit das Leben erst ermöglicht spielt eine Rolle
Und es sollte auch kein „Job“ sein genauso wie das verkaufen seiner eigenen Organe keiner ist.
Hätte ich kein biologisches Kind hätte ich versucht eins zu adoptieren. Leihmutter, Eizellenspende etc. kommt für mich nicht in Frage.
Danke! Den meisten deiner Aspekte stimme ich absolut zu!
Man sollte bedenken was es mit dem Neugeborenen macht plötzlich nicht mehr die (Leih-)Mama zu hören sondern komplett fremde Stimmen.
Mamas die über eine Eizellspende schwanger werden bekommen ja auch "ihr" Kind, unabhängig von den "fremden" Genen.
24.07.2026 19:36
Zitat von Metalgoth:
Zitat von Marf:
Stimmt.
Trotzdem wäre sie die Mutter.
.
Für mich ist es genauso unvorstellbar wie ein Organ zu verkaufen.
Aber Organspende ist für dich ok, oder?
Das Organ wird IMMER bezahlt. Nur halt im Normalfall von der Krankenkasse.
Wie meinst du das das Organ wird immer bezahlt? Ein Organspender bekommt doch kein Geld für sein Organ. Und der Empfänger bezahlt das Organ nicht. Eine Leihmutter die es als „Job“ macht schon, und die Eltern zahlen für das Baby.
Ich finde Organspende und Leihmutterschaft auch überhaupt nicht vergleichbar. V.a. wenn man bedenkt das in Deutschland die meisten Organspenden Todspenden sind. Also der Organspender hat mal wirklich nichts davon.
Und jemand der auf eine Organspende angewiesen ist bei dem geht es um die Gesundheit / Leben = also wirklich lebenswichtig und alternativlos.
Bei Leihmutterschaft geht es um ein biologisches eigenes Baby = also ein gekauftes spezielles Lebensextra zu dem es Alternativen gib wenn man die Biologie außen vor lässt.
Und ich sehe ein Baby wirklich nicht vergleichbar mit einem Organ.
24.07.2026 20:30
Zitat von nilou:
Ich bin gegen die kommerzielle Leihmutterschaft.
Ich definiere Familie nicht über genetische Verwandtschaft. Das allein ist für mich nicht entscheidend für Beziehungen.
Und das eine Leihmutter nicht nur ein „Organ“ spendet bzw. „nur“ das Behältnis für das Baby ist zeigt sich für mich schlicht darin das die Zeit im Bauch Babys extrem mit prägt. Warum achten Schwangere auf das was sie essen, tun, fühlen, erleben etc? Weil es eben auch das Kind mitbekommt und beeinflusst. Sie hören und fühlen ihre Leihmütter.
Genauso kann eine Leihmutter eine Beziehung zu dem Kind in sich aufbauen. Da spielen gleiche Gene doch keine Rolle. Das Kind wächst in einem. Und das ist mit einer Leber, Niere doch wirklich nicht zu vergleichen.
Die meisten Leihmutterschaften basieren auf Geld. Das öffnet Tür und Tor für Missbrauch. Noch mehr als der Organhandel. Am schlechtesten weg kommt meiner Meinung nach die Leihmutter.
Ich bin für Leihmutterschaft im familiären Umfeld. Freunde ist so ein Graubereich, da kann ich pauschal nicht ja oder nein sagen. Da hängt dann immer von den individuellen Beziehungen ab.
Auch ein Kind hat ein Recht seine Leihmutter zu kennen. Egal ob genetisch verwandt oder nicht. Eine Frau die ein Kind 9 Monate austrägt und ihm somit das Leben erst ermöglicht spielt eine Rolle
Und es sollte auch kein „Job“ sein genauso wie das verkaufen seiner eigenen Organe keiner ist.
Hätte ich kein biologisches Kind hätte ich versucht eins zu adoptieren. Leihmutter, Eizellenspende etc. kommt für mich nicht in Frage.
Ich bin auch der Meinung, dass ein Kontakt da sein sollte. Menschen bekommen Kinder über Leihmütter, ob es hier erlaubt ist, oder nicht.
Wenn es in Deutschland (unter strengen Auflagen) möglich wäre, wäre eben auch die Möglichkeit gegeben, in Kontakt zu bleiben
24.07.2026 20:33
Zitat von nilou:
Zitat von Metalgoth:
Zitat von Marf:
Stimmt.
Trotzdem wäre sie die Mutter.
.
Für mich ist es genauso unvorstellbar wie ein Organ zu verkaufen.
Aber Organspende ist für dich ok, oder?
Das Organ wird IMMER bezahlt. Nur halt im Normalfall von der Krankenkasse.
Wie meinst du das das Organ wird immer bezahlt? Ein Organspender bekommt doch kein Geld für sein Organ. Und der Empfänger bezahlt das Organ nicht. Eine Leihmutter die es als „Job“ macht schon, und die Eltern zahlen für das Baby.![]()
Ich finde Organspende und Leihmutterschaft auch überhaupt nicht vergleichbar. V.a. wenn man bedenkt das in Deutschland die meisten Organspenden Todspenden sind. Also der Organspender hat mal wirklich nichts davon.![]()
Und jemand der auf eine Organspende angewiesen ist bei dem geht es um die Gesundheit / Leben = also wirklich lebenswichtig und alternativlos.
Bei Leihmutterschaft geht es um ein biologisches eigenes Baby = also ein gekauftes spezielles Lebensextra zu dem es Alternativen gib wenn man die Biologie außen vor lässt.
Und ich sehe ein Baby wirklich nicht vergleichbar mit einem Organ.
Ich finde das auch nicht vergleichbar, Marf hatte es mit Organhandel verglichen.
Ich meine damit nur, dass Kosten eben da sind und gerade in den USA durchaus hoch sein können, da es keine gesetzliche Krankenkasse gibt. Zusätzlich zu Nahrungsergänzungsmitteln etc. eben WEIL da viel mehr mir rein spielt.
24.07.2026 20:50
Zitat von Metalgoth:
Zitat von nilou:
Zitat von Metalgoth:
Zitat von Marf:
Stimmt.
Trotzdem wäre sie die Mutter.
.
Für mich ist es genauso unvorstellbar wie ein Organ zu verkaufen.
Aber Organspende ist für dich ok, oder?
Das Organ wird IMMER bezahlt. Nur halt im Normalfall von der Krankenkasse.
Wie meinst du das das Organ wird immer bezahlt? Ein Organspender bekommt doch kein Geld für sein Organ. Und der Empfänger bezahlt das Organ nicht. Eine Leihmutter die es als „Job“ macht schon, und die Eltern zahlen für das Baby.![]()
Ich finde Organspende und Leihmutterschaft auch überhaupt nicht vergleichbar. V.a. wenn man bedenkt das in Deutschland die meisten Organspenden Todspenden sind. Also der Organspender hat mal wirklich nichts davon.![]()
Und jemand der auf eine Organspende angewiesen ist bei dem geht es um die Gesundheit / Leben = also wirklich lebenswichtig und alternativlos.
Bei Leihmutterschaft geht es um ein biologisches eigenes Baby = also ein gekauftes spezielles Lebensextra zu dem es Alternativen gib wenn man die Biologie außen vor lässt.
Und ich sehe ein Baby wirklich nicht vergleichbar mit einem Organ.
Ich finde das auch nicht vergleichbar, Marf hatte es mit Organhandel verglichen.
Ich meine damit nur, dass Kosten eben da sind und gerade in den USA durchaus hoch sein können, da es keine gesetzliche Krankenkasse gibt. Zusätzlich zu Nahrungsergänzungsmitteln etc. eben WEIL da viel mehr mir rein spielt.
Ehrlich gesagt sollte die kommerzielle Leihmutterschaft legal werden bin ich definitiv dafür das die entstehenden Kosten der Schwangerschaft etc nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung und somit von der Allgemeinheit bezahlt werden. Unser Krankensystem dreht eh schon hohl und die Kranken müssen immer mehr selber bezahlen.
Wobei ich nicht glaube das die kommerzielle Leihmutterschaft hier legal wird. Und ohne Geld machen es eben nur Menschen die eine Beziehung untereinander haben. Und diese Hürden und deren Überwachung sind so hoch, ich kann mir das kaum vorstellen das es hier umsetzbar ist bzw. das überhaupt eine vernünftige rechtliche Regelung kommt.
24.07.2026 20:57
Zitat von nilou:
Zitat von Metalgoth:
Zitat von nilou:
Zitat von Metalgoth:
...
Wie meinst du das das Organ wird immer bezahlt? Ein Organspender bekommt doch kein Geld für sein Organ. Und der Empfänger bezahlt das Organ nicht. Eine Leihmutter die es als „Job“ macht schon, und die Eltern zahlen für das Baby.![]()
Ich finde Organspende und Leihmutterschaft auch überhaupt nicht vergleichbar. V.a. wenn man bedenkt das in Deutschland die meisten Organspenden Todspenden sind. Also der Organspender hat mal wirklich nichts davon.![]()
Und jemand der auf eine Organspende angewiesen ist bei dem geht es um die Gesundheit / Leben = also wirklich lebenswichtig und alternativlos.
Bei Leihmutterschaft geht es um ein biologisches eigenes Baby = also ein gekauftes spezielles Lebensextra zu dem es Alternativen gib wenn man die Biologie außen vor lässt.
Und ich sehe ein Baby wirklich nicht vergleichbar mit einem Organ.
Ich finde das auch nicht vergleichbar, Marf hatte es mit Organhandel verglichen.
Ich meine damit nur, dass Kosten eben da sind und gerade in den USA durchaus hoch sein können, da es keine gesetzliche Krankenkasse gibt. Zusätzlich zu Nahrungsergänzungsmitteln etc. eben WEIL da viel mehr mir rein spielt.
Ehrlich gesagt sollte die kommerzielle Leihmutterschaft legal werden bin ich definitiv dafür das die entstehenden Kosten der Schwangerschaft etc nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung und somit von der Allgemeinheit bezahlt werden. Unser Krankensystem dreht eh schon hohl und die Kranken müssen immer mehr selber bezahlen.
Wobei ich nicht glaube das die kommerzielle Leihmutterschaft hier legal wird. Und ohne Geld machen es eben nur Menschen die eine Beziehung untereinander haben. Und diese Hürden und deren Überwachung sind so hoch, ich kann mir das kaum vorstellen das es hier umsetzbar ist bzw. das überhaupt eine vernünftige rechtliche Regelung kommt.
Ja, fände ich auch ok.
Aber die Kosten sind dann halt trotzdem da und müssen von irgendwem getragen werden
Und das ist für mich kein "Baby kaufen", sondern ein tragen der hohen Kosten, die entstehen
24.07.2026 21:18
Zitat von Metalgoth:
Zitat von nilou:
Zitat von Metalgoth:
Zitat von nilou:
...
Ich finde das auch nicht vergleichbar, Marf hatte es mit Organhandel verglichen.
Ich meine damit nur, dass Kosten eben da sind und gerade in den USA durchaus hoch sein können, da es keine gesetzliche Krankenkasse gibt. Zusätzlich zu Nahrungsergänzungsmitteln etc. eben WEIL da viel mehr mir rein spielt.
Ehrlich gesagt sollte die kommerzielle Leihmutterschaft legal werden bin ich definitiv dafür das die entstehenden Kosten der Schwangerschaft etc nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung und somit von der Allgemeinheit bezahlt werden. Unser Krankensystem dreht eh schon hohl und die Kranken müssen immer mehr selber bezahlen.
Wobei ich nicht glaube das die kommerzielle Leihmutterschaft hier legal wird. Und ohne Geld machen es eben nur Menschen die eine Beziehung untereinander haben. Und diese Hürden und deren Überwachung sind so hoch, ich kann mir das kaum vorstellen das es hier umsetzbar ist bzw. das überhaupt eine vernünftige rechtliche Regelung kommt.
Ja, fände ich auch ok.
Aber die Kosten sind dann halt trotzdem da und müssen von irgendwem getragen werden
Und das ist für mich kein "Baby kaufen", sondern ein tragen der hohen Kosten, die entstehen
Es werden die Kosten gezahlt + Geld für die Leihmutter. Die macht es ja nicht umsonst. Also kauft man sich eben doch ein Baby.
Die Leihmutter trägt wohl kaum umsonst ein Baby für wildfremde Leute aus. Wenn ja, würde ich fragen ob es da psychische Gründe gibt. Eine Schwangerschaft ist schließlich für die Frau mit Risiken, Nachteilen etc. verbunden. Die machen das nicht aus Nächstenliebe, das ist ein „Job“.
- Dieses Thema wurde 4 mal gemerkt






