Mütter- und Schwangerenforum

Umfrage: Leihmutterschaft in Deutschland

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EmMi1415
996 Beiträge
24.07.2026 21:29
Ich finde dieses Thema echt total interessant
Man muss bei so einer Entscheidung so extrem viele Faktoren berücksichtigen, dass ich verstehen kann dass es nicht erlaubt ist.
Strenge Auflagen bringen nichts wie soll es kontrolliert werden ?
Kostenfrage es werden sich nur „Reiche“ leisten können.
Die gesundheitlichen Risiken für die schwangere Frau.

Die Frauen werden es NUR wegen des Geldes wegen machen und nicht weil sie helfen wollen, also wird mit Sicherheit auch eine gewisse Not bestehen.

Ist das dann noch vertretbar?
Rotkehlchen
208 Beiträge
25.07.2026 06:38
Ich folge einem schwulen Paar auf Insta,die zweimal Eltern durch Leihmutterschaft in den USA wurden.
Zu beiden Leihmüttern besteht Kontakt und sie sind nicht die biologischen Mütter.
Wie ich schrieb,es gibt strenge Auflagen ,damit eben nicht aus finanzieller Not gehandelt wird.Es werden Gutachten und Nachweise verlangt die die Lebensweise die pysische und psychische Gesundheit und die finazielle Situation betreffen.

Es gibt vielleicht einfach Frauen die sowas gerne machen, oder da weniger emotional sind ,warum spricht man es ihnen ab?

Und auch ne Adoption kostet Geld.Sicher weniger als eine Leihmutter,aber die Kosten die bei einer Leihmutterschaft entstehen sind ha nichtvausschließlich für die Frau.
Alles drum rum kostet.Die Gutachten,die Klinik,die Entbindung und Vorsorgen ,der Papierkram...das alles zahlen die zukünftigen Eltern.

Anvil
674 Beiträge
25.07.2026 07:24
Zitat von Rotkehlchen:

Ich folge einem schwulen Paar auf Insta,die zweimal Eltern durch Leihmutterschaft in den USA wurden.
Zu beiden Leihmüttern besteht Kontakt und sie sind nicht die biologischen Mütter.
Wie ich schrieb,es gibt strenge Auflagen ,damit eben nicht aus finanzieller Not gehandelt wird.Es werden Gutachten und Nachweise verlangt die die Lebensweise die pysische und psychische Gesundheit und die finazielle Situation betreffen.

Es gibt vielleicht einfach Frauen die sowas gerne machen, oder da weniger emotional sind ,warum spricht man es ihnen ab?

Und auch ne Adoption kostet Geld.Sicher weniger als eine Leihmutter,aber die Kosten die bei einer Leihmutterschaft entstehen sind ha nichtvausschließlich für die Frau.
Alles drum rum kostet.Die Gutachten,die Klinik,die Entbindung und Vorsorgen ,der Papierkram...das alles zahlen die zukünftigen Eltern.
Aber viele Paare haben weniger Geld, die können sich USA eben nicht leisten und suchen dann Leihmütter zB in der Ukraine und die machen es dort definitiv "nur" des Geldes wegen. Dort gibt's auch (leider) keine strengen Auflagen und die Frauen sind eben nur zum Gebären da.

Ich glaube auch nicht, dass diese Mütter weniger emotional sind, es gibt sicher welche, die das Kind nach der Geburt doch gerne behalten würden. Aber wenn man das Geld braucht, macht man vieles und dann gibt's noch den Vertrag, der erfüllt werden muss.
nilou
14937 Beiträge
25.07.2026 08:20
Zitat von Rotkehlchen:

Ich folge einem schwulen Paar auf Insta,die zweimal Eltern durch Leihmutterschaft in den USA wurden.
Zu beiden Leihmüttern besteht Kontakt und sie sind nicht die biologischen Mütter.
Wie ich schrieb,es gibt strenge Auflagen ,damit eben nicht aus finanzieller Not gehandelt wird.Es werden Gutachten und Nachweise verlangt die die Lebensweise die pysische und psychische Gesundheit und die finazielle Situation betreffen.

Es gibt vielleicht einfach Frauen die sowas gerne machen , oder da weniger emotional sind ,warum man es ihnen ab?

Und auch ne Adoption kostet Geld.Sicher weniger als eine Leihmutter,aber die Kosten die bei einer Leihmutterschaft entstehen sind ha nichtvausschließlich für die Frau.
Alles drum rum kostet.Die Gutachten,die Klinik,die Entbindung und Vorsorgen ,der Papierkram...das alles zahlen die zukünftigen Eltern.


Finanzielle Not. „schnell verdientes“ Geld. Mal googelen was eine Leihmutter bekommt im Vergleich zum Durchschnittslohn im entsprechenden Land.
Ich glaube ehrlich/ gesagt die wenigsten machen es weil sie es „gerne“ machen. Wir reden hier von einer Schwangerschaft, nicht vom Blutspenden.

Und die mit den strengen Auflagen ja die findet man öffentlich. Aber da wird es extrem viel im Dunkeln geben was eben nicht bekannt wird. Und da ist das Baby die Ware und nichts mit rosaroter Happywelt.

Ich finde gerade bei den „Reichen“ hat es in den letzten Jahren zugenommen das sie Kinder via Leihmütter bekommen. Bzw. taucht es mehr in der Presse auf. Das hat irgendwie schon ein Geschmäckle.
Anvil
674 Beiträge
25.07.2026 08:33
Zitat von nilou:

Zitat von Rotkehlchen:

Ich folge einem schwulen Paar auf Insta,die zweimal Eltern durch Leihmutterschaft in den USA wurden.
Zu beiden Leihmüttern besteht Kontakt und sie sind nicht die biologischen Mütter.
Wie ich schrieb,es gibt strenge Auflagen ,damit eben nicht aus finanzieller Not gehandelt wird.Es werden Gutachten und Nachweise verlangt die die Lebensweise die pysische und psychische Gesundheit und die finazielle Situation betreffen.

Es gibt vielleicht einfach Frauen die sowas gerne machen , oder da weniger emotional sind ,warum man es ihnen ab?

Und auch ne Adoption kostet Geld.Sicher weniger als eine Leihmutter,aber die Kosten die bei einer Leihmutterschaft entstehen sind ha nichtvausschließlich für die Frau.
Alles drum rum kostet.Die Gutachten,die Klinik,die Entbindung und Vorsorgen ,der Papierkram...das alles zahlen die zukünftigen Eltern.


Finanzielle Not. „Leicht verdientes“ Geld. Mal googelen was eine Leihmutter bekommt im Vergleich zum Durchschnittslohn im entsprechenden Land.
Ich glaube ehrlich/ gesagt die wenigsten machen es weil sie es „gerne“ machen. Wir reden hier von einer Schwangerschaft, nicht vom Blutspenden.

Und die mit den strengen Auflagen ja die findet man öffentlich. Aber da wird es extrem viel im Dunkeln geben was eben nicht bekannt wird. Und da ist das Baby die Ware und nichts mit rosaroter Happywelt.

Ich finde gerade bei den „Reichen“ hat es in den letzten Jahren zugenommen das sie Kinder via Leihmütter bekommen. Bzw. taucht es mehr in der Presse auf. Das hat irgendwie schon ein Geschmäckle.
Influencer, Politiker, Doktoren etc können sich Amerika leisten, Ehepaare mit Durchschnittseinkommen wohl eher nicht. Und ja, dass mit dem publik machen in den Medien kommt mittlerweile definitiv öfter vor, aber in Presse landen halt nur die Vorzeigefälle, wo alles super geklappt hat und alle so "happy" sind.
MamiDiana
11400 Beiträge
25.07.2026 13:15
Ich hab nicht alles gelesen, aber die Adoption ist in den meisten Fällen keine echte Alternative. Auf ein zur Adoption freigegebenes Kind warten 5 Familien, die adoptieren wollen.
Alternative zur Adoption ist die Pflege, aber da besteht immer die Gefahr, dass die leiblichen Eltern wieder Anspruch erheben. Das mag nach ein paar Monaten mit dem vorherigen Wissen vielleicht schleichen, aber ich kann mir den Schmerz kaum vorstellen, wenn du ein Kind nach 2 Jahren Pflege wieder abgeben musst, auch wenn der Übergang kinderfreundlich und schleichend erfolgt. Mir würde das Herz brechen.

Zudem gibt es bei der Adoption hohe Hürden. Unter anderem auch das Alter und in jungen Jahren vertrauen viele noch auf ihren Körper und den Kinderwunschkliniken. Die Verzweiflung tritt ja meist erst spät ein, dann ist man aber auch für die Adoption kein guter Kandidat mehr.

Bei gleichgeschlechtlichen Paaren ist das etwas anders gelagert, aber hier sind weibliche gleichgeschlechtliche Paare männlichen Paaren gegenüber deutlich im Vorteil, da sie auf Samenspenden zurückgreifen können. Eine ähnliche Option haben Männer nicht.

Würde also wenn wir gegen Leihmutterschaft sind in Konsequenz heißen, dass du, wenn du als homosexueller Mann auf die Welt kommst, einzig die Adoption zur Verfügung hast und wenn du zu den unglücklichen 80% der Anwärter auf ein Kind gehörst also lieber schon in der Pubertät anfängst dich von einem Kinderwunsch zu verabschieden.
nilou
14937 Beiträge
25.07.2026 13:19
Zitat von MamiDiana:

Ich hab nicht alles gelesen, aber die Adoption ist in den meisten Fällen keine echte Alternative. Auf ein zur Adoption freigegebenes Kind warten 5 Familien, die adoptieren wollen.
Alternative zur Adoption ist die Pflege, aber da besteht immer die Gefahr, dass die leiblichen Eltern wieder Anspruch erheben. Das mag nach ein paar Monaten mit dem vorherigen Wissen vielleicht schleichen, aber ich kann mir den Schmerz kaum vorstellen, wenn du ein Kind nach 2 Jahren Pflege wieder abgeben musst, auch wenn der Übergang kinderfreundlich und schleichend erfolgt. Mir würde das Herz brechen.

Zudem gibt es bei der Adoption hohe Hürden. Unter anderem auch das Alter und in jungen Jahren vertrauen viele noch auf ihren Körper und den Kinderwunschkliniken. Die Verzweiflung tritt ja meist erst spät ein, dann ist man aber auch für die Adoption kein guter Kandidat mehr.

Bei gleichgeschlechtlichen Paaren ist das etwas anders gelagert, aber hier sind weibliche gleichgeschlechtliche Paare männlichen Paaren gegenüber deutlich im Vorteil, da sie auf Samenspenden zurückgreifen können. Eine ähnliche Option haben Männer nicht.

Würde also wenn wir gegen Leihmutterschaft sind in Konsequenz heißen, dass du, wenn du als homosexueller Mann auf die Welt kommst, einzig die Adoption zur Verfügung hast und wenn du zu den unglücklichen 80% der Anwärter auf ein Kind gehörst also lieber schon in der Pubertät anfängst dich von einem Kinderwunsch zu verabschieden.


Doch. Sie können Samenspender sein. Thema Co-Parenting ist da ja durchaus ein Thema.

Zum Thema Adoption: Inland auf jeden Fall. Aber was spricht gegen Auslandsadoptionen? Leihmutter aus der USA oder wo auch immer aber kein Kind aus dem Ausland?

EmMi1415
996 Beiträge
25.07.2026 14:42
Die Frage die sich mir auch stellt, warum muss es ein Baby sein?!
Ich gebe auch zu ich kenne mich damit nicht aus, aber können gleichgeschlechtliche Paare auch Pflegeeltern sein?

Wäre das nicht auch eine Option?
Ich bin verdammt froh, dass ich diese Problem nicht habe, kann verstehen dass der Wunsch da ist.
Kann aber auch verstehen, dass es in Deutschland verboten ist.

Und ich habe eine Freundin, Ärztin, sie würde es sich auch wünschen wenn es möglich wäre, da sie eine Frau liebt. Aber aufgrund ihrer medizinischen Erfahrung/ Kenntnisse sagt sie auch dass sie es total verstehen kann, dass es verboten ist
nilou
14937 Beiträge
25.07.2026 14:50
Zitat von EmMi1415:

Die Frage die sich mir auch stellt, warum muss es ein Baby sein?!
Ich gebe auch zu ich kenne mich damit nicht aus, aber können gleichgeschlechtliche Paare auch Pflegeeltern sein?

Wäre das nicht auch eine Option?
Ich bin verdammt froh, dass ich diese Problem nicht habe, kann verstehen dass der Wunsch da ist.
Kann aber auch verstehen, dass es in Deutschland verboten ist.

Und ich habe eine Freundin, Ärztin, sie würde es sich auch wünschen wenn es möglich wäre, da sie eine Frau liebt. Aber aufgrund ihrer medizinischen Erfahrung/ Kenntnisse sagt sie auch dass sie es total verstehen kann, dass es verboten ist


Ja sie können Pflegeeltern werden. Auch Alleinstehende.

Aber das ist mit einem „eigenen“ Kind (biologisch oder adoptiert) nicht vergleichbar. Da mischen andere rechtlich / in Entscheidungen mit und es besteht die Gefahr das es wieder weggeht.

Metalgoth
18144 Beiträge
25.07.2026 15:40
Zitat von EmMi1415:

Die Frage die sich mir auch stellt, warum muss es ein Baby sein?!
Ich gebe auch zu ich kenne mich damit nicht aus, aber können gleichgeschlechtliche Paare auch Pflegeeltern sein?

Wäre das nicht auch eine Option?
Ich bin verdammt froh, dass ich diese Problem nicht habe, kann verstehen dass der Wunsch da ist.
Kann aber auch verstehen, dass es in Deutschland verboten ist.

Und ich habe eine Freundin, Ärztin, sie würde es sich auch wünschen wenn es möglich wäre, da sie eine Frau liebt. Aber aufgrund ihrer medizinischen Erfahrung/ Kenntnisse sagt sie auch dass sie es total verstehen kann, dass es verboten ist

Pflegekinder sind was völlig anderes.
Du hast im Normalfall in irgendeiner Form traumatisierte Kinder, ständigen Kontakt zu Jugendamt, Eltern, Geschwisterkindern. Therapietermine etc.
Und in den wenigsten Fällen Sorgerecht.
Die Kinder können - sobald es bei den Eltern passt - auch mit 6, oder 10 Jahren wieder dorthin zurück gehen.

Es ist wunderbar, wenn Menschen diese Verantwortung übernehmen. Aber es ist kein Kinderwunsch-"Ersatz"
Rotkehlchen
208 Beiträge
25.07.2026 16:41
Ja,ich denke auch,dass sich der Normalverdiener nicht leisten kann( also Amerika).
Aber nur weil es deswegen Länder gibt,die weniger teuer sind,kann man es doch dort nicht verbieten,wenn alles gut läuft.
Und ja,ich kann mir auch keine Villa sonst wo leisten,aber warum sollten es andere nicht tun können?

Es gibt nun mal Unterschiede und wenn sich ein gut verdienendes Paar das nun mal leisten kann?
Warum nicht?

Wie gesagt,sofern es nicht aus der Not ist ,die Leihmutter es freiwillig macht und alle damit glücklich sind-bitte.

Es regt sich doch auch kaum einer auf,wenn Männer Samenspende betreiben um ihr Einkommen aufzubessern.

Die meisten Frauen werden so enorm emotional bei dem Thema.

Rotkehlchen
208 Beiträge
25.07.2026 16:59
Und -die Kinder können sich so verdammt sicher sein unbedingt gewollt und gewünscht zu sein.

Und überhaupt,kann ICH da eigendlich nicht mit reden,denn ich weiss nicht,was ein unerfüllter Kinderwunsch bedeutet und welche Wege man bereit ist zu gehen.

Aber diesen Weg grundweg zu verteufeln ,ohne zu wissen wie genau der Weg ist,finde ich falsch.

-M-Y-A-
23640 Beiträge
25.07.2026 19:48
Zitat von Rotkehlchen:

Ja,ich denke auch,dass sich der Normalverdiener nicht leisten kann( also Amerika).
Aber nur weil es deswegen Länder gibt,die weniger teuer sind,kann man es doch dort nicht verbieten,wenn alles gut läuft.
Und ja,ich kann mir auch keine Villa sonst wo leisten,aber warum sollten es andere nicht tun können?

Es gibt nun mal Unterschiede und wenn sich ein gut verdienendes Paar das nun mal leisten kann?
Warum nicht?

Wie gesagt,sofern es nicht aus der Not ist ,die Leihmutter es freiwillig macht und alle damit glücklich sind-bitte.

Es regt sich doch auch kaum einer auf,wenn Männer Samenspende betreiben um ihr Einkommen aufzubessern.

Die meisten Frauen werden so enorm emotional bei dem Thema.
bitte, du willst nicht wirklich samenspende (oder Eizellspende) mit leihmutterschaft vergleichen oder? Das ist zu kurz gedacht wirklich. Man sollte, selbst wenn man sich für leihmutterschaft ausspricht bei der Realität bleiben. Der Körper einer Frau dient als brutkasten für ein Baby. Das ist die Realität. Egal ob man dafür über dagegen ist. Egal ob Frau es freiwillig macht oder nicht.
Schokosahne
820 Beiträge
25.07.2026 22:09
Ich bin dagegen. Was das für das Kind bedeutet, der Mutter direkt nach der Geburt entrissen zu werden die es 9 Monate getragen hat, findet in den Diskussionen auch keine Beachtung. Das sollte Notfällen vorbehalten bleiben und nicht Egoisten mit zu viel Geld.
Bei keinem Tier würden wir diese Praxis befürworten, der eigenen Art tun wir das vorbehaltlos an. Verrückt, wie weit wir uns als Gesellschaft vom Leben entfernt haben, dass sowas möglich ist.

Ein Kind zu kaufen ist eindeutig Menschenhandel, es wird uns nur der Blick vernebelt mit medialer Verharmlosung. Es wird gezahlt um an ein Kind zu kommen, es wird verkauft. Das werde ich niemals normal finden und gutheißen.
Marf
30370 Beiträge
25.07.2026 22:22
Für das Kind ist es später auch heftig wenn es das Ganze erfährt.
Es geht um einen Menschen der eingekauft wird.Da wurde die Gebärmutter nach diversen Kriterien ausgesucht ,damit das Kind auch so wird wie man es sich wünscht.
Die Frau bekommt Geld fürs austragen.Ein immenses Rusiko für Leib und Seele. ...was,wenn das Kind nicht dem entspricht was man wollte?
Einer Behinderung zum Beispiel.
Geht's dann Retour?
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