Umfrage: Leihmutterschaft in Deutschland
25.07.2026 23:28
Zitat von Schokosahne:
Ich bin dagegen. Was das für das Kind bedeutet, der Mutter direkt nach der Geburt entrissen zu werden die es 9 Monate getragen hat, findet in den Diskussionen auch keine Beachtung. Das sollte Notfällen vorbehalten bleiben und nicht Egoisten mit zu viel Geld.
Bei keinem Tier würden wir diese Praxis befürworten, der eigenen Art tun wir das vorbehaltlos an. Verrückt, wie weit wir uns als Gesellschaft vom Leben entfernt haben, dass sowas möglich ist.
Ein Kind zu kaufen ist eindeutig Menschenhandel, es wird uns nur der Blick vernebelt mit medialer Verharmlosung. Es wird gezahlt um an ein Kind zu kommen, es wird verkauft. Das werde ich niemals normal finden und gutheißen.
Ich bitte dich....jeder einzelne Mensch, der Kuhmilch trinkt, befürwortet genau das.
Ich sage nicht, dass ich Leihmutterschaft gut finde. Aber es gibt sie und das wird niemand von uns ändern. Ich fände es nur sinnvoller, das vor Ort zu ermöglichen - wo eben genau dieser Bindungsaufbau stattfinden kann. Menschenbabys bauen auch zu anderen Menschen bereits im Bauch eine Bindung auf, wenn sie die Stimme regelmäßig hören. Das wichtigste ist das Bonding direkt nach der Geburt und das muss nicht mit der Mutter stattfinden.
26.07.2026 05:57
Zitat von -M-Y-A-:
Zitat von Rotkehlchen:bitte, du willst nicht wirklich samenspende (oder Eizellspende) mit leihmutterschaft vergleichen oder? Das ist zu kurz gedacht wirklich. Man sollte, selbst wenn man sich für leihmutterschaft ausspricht bei der Realität bleiben. Der Körper einer Frau dient als brutkasten für ein Baby. Das ist die Realität. Egal ob man dafür über dagegen ist. Egal ob Frau es freiwillig macht oder nicht.
Ja,ich denke auch,dass sich der Normalverdiener nicht leisten kann( also Amerika).
Aber nur weil es deswegen Länder gibt,die weniger teuer sind,kann man es doch dort nicht verbieten,wenn alles gut läuft.
Und ja,ich kann mir auch keine Villa sonst wo leisten,aber warum sollten es andere nicht tun können?
Es gibt nun mal Unterschiede und wenn sich ein gut verdienendes Paar das nun mal leisten kann?
Warum nicht?
Wie gesagt,sofern es nicht aus der Not ist ,die Leihmutter es freiwillig macht und alle damit glücklich sind-bitte.
Es regt sich doch auch kaum einer auf,wenn Männer Samenspende betreiben um ihr Einkommen aufzubessern.
Die meisten Frauen werden so enorm emotional bei dem Thema.
Ja und wo ist das Problem,wenn die Frau das freiwillig macht?
Ich verstehe die Aufregung nicht.
26.07.2026 06:12
Zitat von Schokosahne:
Ich bin dagegen. Was das für das Kind bedeutet, der Mutter direkt nach der Geburt entrissen zu werden die es 9 Monate getragen hat, findet in den Diskussionen auch keine Beachtung. Das sollte Notfällen vorbehalten bleiben und nicht Egoisten mit zu viel Geld.
Bei keinem Tier würden wir diese Praxis befürworten, der eigenen Art tun wir das vorbehaltlos an. Verrückt, wie weit wir uns als Gesellschaft vom Leben entfernt haben, dass sowas möglich ist.
Ein Kind zu kaufen ist eindeutig Menschenhandel, es wird uns nur der Blick vernebelt mit medialer Verharmlosung. Es wird gezahlt um an ein Kind zu kommen, es wird verkauft. Das werde ich niemals normal finden und gutheißen.
In der Regel ist die Frau nicht die biologische.Muttter.
Und zum Vergleich mit den Tieren.....da werden Tiere gezüchet und den Muttertieren entrisseen für die gute Milch oder den lecker Lammmbraten oder das Kalbsfilet.
Und natürlich gibt es keine künstliche Befruchtung bei z.B.Rindern und Pferden.
Frag mal Pferdezüchter ,wie der Fortbestand bei Rassetierren ist und wie viel Geld da fließt.
26.07.2026 07:47
Zitat von Rotkehlchen:
Zitat von -M-Y-A-:
Zitat von Rotkehlchen:bitte, du willst nicht wirklich samenspende (oder Eizellspende) mit leihmutterschaft vergleichen oder? Das ist zu kurz gedacht wirklich. Man sollte, selbst wenn man sich für leihmutterschaft ausspricht bei der Realität bleiben. Der Körper einer Frau dient als brutkasten für ein Baby. Das ist die Realität. Egal ob man dafür über dagegen ist. Egal ob Frau es freiwillig macht oder nicht.
Ja,ich denke auch,dass sich der Normalverdiener nicht leisten kann( also Amerika).
Aber nur weil es deswegen Länder gibt,die weniger teuer sind,kann man es doch dort nicht verbieten,wenn alles gut läuft.
Und ja,ich kann mir auch keine Villa sonst wo leisten,aber warum sollten es andere nicht tun können?
Es gibt nun mal Unterschiede und wenn sich ein gut verdienendes Paar das nun mal leisten kann?
Warum nicht?
Wie gesagt,sofern es nicht aus der Not ist ,die Leihmutter es freiwillig macht und alle damit glücklich sind-bitte.
Es regt sich doch auch kaum einer auf,wenn Männer Samenspende betreiben um ihr Einkommen aufzubessern.
Die meisten Frauen werden so enorm emotional bei dem Thema.
Ja und wo ist das Problem,wenn die Frau das freiwillig macht?
Ich verstehe die Aufregung nicht.
Das sie es in den meisten Fällen eben nicht „freiwillig“ sondern fürs Geld macht u.a.
26.07.2026 08:08
Die Probleme bei der Thematik sind vielfältig. Nicht nur das was ich schon geschrieben habe bei der Leihmutterschaft an sich.
Sondern auch wenn zusätzlich eine Eizellenspende dazu kommt.
Ich persönlich sehe das Thema nicht emotional sondern rechtlich und menschlich v.a. für das Kind schwierig. Gerade bei anonymer Eizellenspande und dann noch Leihmutter - wenn dieses Kind mal seine (biologischen) Wurzeln sucht wird es schwer. Sieht man ja schon wenn Kinder ihre anonymen Samenspender suchen. Auch die Suche von Adoptivkindern die ja auch sehr gewünscht waren und toll aufgewachsen sind.
Ich finde von den Befürworten wird nur das positive gesehen. Ein unerfüllter Kinderwunsch wird erfüllt. Ja. Aber wie und mit welchen Komsequenzen? Und ich rede hier nur von der kommerziellen Leihmutterschaft.
Da ja viele hier schon schwanger waren: war eure Schwangerschaft wie eine Blutspende (als Vergleich zur Samenspende)? Würdet ihr für wildfremde Menschen ein Kind austragen aus reinster Nächstenliebe?
Ich sage für mich klar nein. Wenn ich jetzt überlege: für wenn oder was würde ich das tun. Ich war noch nie so verzweifelt das ich es für Geld tun würde. V.a. für wie viele? 10.000 €, 20.000 €…
Und von der Familie her hätte ich es wenn ich jünger wäre nur für meine Tochter getan.
Die nichtkommerzielle Leihmutterschaft erlauben mit strengen Auflagen / Kontrollen und v.a. das das Kind das Recht und die Möglichkeit hat zu wissen wer die Leihmutter, Eizellenspenderin war. Ja.
Aber das ist ja uninteressant weil das nicht der Hauptteil ist wo sich das abspielt. Es geht um Geld. Und nicht zu wenig. Natürlich meist nicht für die Leihmutter.
Es ist ein Geschäft/ein Handel: bestelle Ware, Ware wird produziert, Ware wird ausgetragen/geboren, übergebe Ware. Ware = Baby.
Und jetzt bedenkt noch: nicht jede künstliche Befruchtung klappt beim ersten Mal, nicht jede Schwangerschaft endet mit einem gesunden Baby. Wie häufig sind Fehlgeburten? Diese Fälle und was das mit einer Frau / Leihmutter macht darüber redet keiner.
Sondern auch wenn zusätzlich eine Eizellenspende dazu kommt.
Ich persönlich sehe das Thema nicht emotional sondern rechtlich und menschlich v.a. für das Kind schwierig. Gerade bei anonymer Eizellenspande und dann noch Leihmutter - wenn dieses Kind mal seine (biologischen) Wurzeln sucht wird es schwer. Sieht man ja schon wenn Kinder ihre anonymen Samenspender suchen. Auch die Suche von Adoptivkindern die ja auch sehr gewünscht waren und toll aufgewachsen sind.
Ich finde von den Befürworten wird nur das positive gesehen. Ein unerfüllter Kinderwunsch wird erfüllt. Ja. Aber wie und mit welchen Komsequenzen? Und ich rede hier nur von der kommerziellen Leihmutterschaft.
Da ja viele hier schon schwanger waren: war eure Schwangerschaft wie eine Blutspende (als Vergleich zur Samenspende)? Würdet ihr für wildfremde Menschen ein Kind austragen aus reinster Nächstenliebe?
Ich sage für mich klar nein. Wenn ich jetzt überlege: für wenn oder was würde ich das tun. Ich war noch nie so verzweifelt das ich es für Geld tun würde. V.a. für wie viele? 10.000 €, 20.000 €…
Und von der Familie her hätte ich es wenn ich jünger wäre nur für meine Tochter getan.
Die nichtkommerzielle Leihmutterschaft erlauben mit strengen Auflagen / Kontrollen und v.a. das das Kind das Recht und die Möglichkeit hat zu wissen wer die Leihmutter, Eizellenspenderin war. Ja.
Aber das ist ja uninteressant weil das nicht der Hauptteil ist wo sich das abspielt. Es geht um Geld. Und nicht zu wenig. Natürlich meist nicht für die Leihmutter.
Es ist ein Geschäft/ein Handel: bestelle Ware, Ware wird produziert, Ware wird ausgetragen/geboren, übergebe Ware. Ware = Baby.
Und jetzt bedenkt noch: nicht jede künstliche Befruchtung klappt beim ersten Mal, nicht jede Schwangerschaft endet mit einem gesunden Baby. Wie häufig sind Fehlgeburten? Diese Fälle und was das mit einer Frau / Leihmutter macht darüber redet keiner.
26.07.2026 08:21
Zitat von nilou:
Zitat von Rotkehlchen:
Zitat von -M-Y-A-:
Zitat von Rotkehlchen:bitte, du willst nicht wirklich samenspende (oder Eizellspende) mit leihmutterschaft vergleichen oder? Das ist zu kurz gedacht wirklich. Man sollte, selbst wenn man sich für leihmutterschaft ausspricht bei der Realität bleiben. Der Körper einer Frau dient als brutkasten für ein Baby. Das ist die Realität. Egal ob man dafür über dagegen ist. Egal ob Frau es freiwillig macht oder nicht.
Ja,ich denke auch,dass sich der Normalverdiener nicht leisten kann( also Amerika).
Aber nur weil es deswegen Länder gibt,die weniger teuer sind,kann man es doch dort nicht verbieten,wenn alles gut läuft.
Und ja,ich kann mir auch keine Villa sonst wo leisten,aber warum sollten es andere nicht tun können?
Es gibt nun mal Unterschiede und wenn sich ein gut verdienendes Paar das nun mal leisten kann?
Warum nicht?
Wie gesagt,sofern es nicht aus der Not ist ,die Leihmutter es freiwillig macht und alle damit glücklich sind-bitte.
Es regt sich doch auch kaum einer auf,wenn Männer Samenspende betreiben um ihr Einkommen aufzubessern.
Die meisten Frauen werden so enorm emotional bei dem Thema.
Ja und wo ist das Problem,wenn die Frau das freiwillig macht?
Ich verstehe die Aufregung nicht.
Das sie es in den meisten Fällen eben nicht „freiwillig“ sondern fürs Geld macht u.a.
Sicher auch,aber nicht gezwungen.
Es gibt auch Prostituierte die freiwiilllig den Beruf ausüben,wegen des Geldes.
Und Frauen die es müsssen ,sehen vom dem Geld nichts
Kann man es nicht einfach stehen lassen,dass es durchaus Frauen gibt,die das alles wenig emotial sehen und dafür Geld bekommem.
Es gibt nur wenige Dinge,die kein Geld kosten.
Verständis,Empathie z.B.sind kostenlos.
Aber sehe ich hier wenig.
Umd nochmal-ich rede von Leihmutterschschaft ,die strenge Vorgaben hat.
Nicht von Frauen,die das machen,um das Überlebem zu sichern.
26.07.2026 08:23
Zitat von Rotkehlchen:
Zitat von nilou:
Zitat von Rotkehlchen:
Zitat von -M-Y-A-:
...
Ja und wo ist das Problem,wenn die Frau das freiwillig macht?
Ich verstehe die Aufregung nicht.
Das sie es in den meisten Fällen eben nicht „freiwillig“ sondern fürs Geld macht u.a.
Sicher auch,aber nicht gezwungen.
Es gibt auch Prostituierte die freiwiilllig den Beruf ausüben,wegen des Geldes.
Und Frauen die es müsssen ,sehen vom dem Geld nichts
Kann man es nicht einfach stehen lassen,dass es durchaus Frauen gibt,die das alles wenig emotial sehen und dafür Geld bekommem.
Es gibt nur wenige Dinge,die kein Geld kosten.
Verständis,Empathie z.B.sind kostenlos.
Aber sehe ich hier wenig.
Umd nochmal-ich rede von Leihmutterschschaft ,die strenge Vorgaben hat.
Nicht von Frauen,die das machen,um das Überlebem zu sichern.
Ja kann man stehen lassen, Man kauft ein Kind. Aber das wollen die Beteiligten ja so nicht nennen.
Und das ist eben ethisch schwierig. V.a. auch für das Kind.
26.07.2026 08:26
Als Anregung auch noch die Probleme bei der künstlichen Befruchtung: wenn ich schon ein Kind bestelle. Dann auch Geschlecht, Genetik aussuchen?
26.07.2026 08:34
Zitat von nilou:
Die Probleme bei der Thematik sind vielfältig. Nicht nur das was ich schon geschrieben habe bei der Leihmutterschaft an sich.
Sondern auch wenn zusätzlich eine Eizellenspende dazu kommt.
Ich persönlich sehe das Thema nicht emotional sondern rechtlich und menschlich v.a. für das Kind schwierig. Gerade bei anonymer Eizellenspande und dann noch Leihmutter - wenn dieses Kind mal seine (biologischen) Wurzeln sucht wird es schwer. Sieht man ja schon wenn Kinder ihre anonymen Samenspender suchen. Auch die Suche von Adoptivkindern die ja auch sehr gewünscht waren und toll aufgewachsen sind.
Ich finde von den Befürworten wird nur das positive gesehen. Ein unerfüllter Kinderwunsch wird erfüllt. Ja. Aber wie und mit welchen Komsequenzen? Und ich rede hier nur von der kommerziellen Leihmutterschaft.
Da ja viele hier schon schwanger waren: war eure Schwangerschaft wie eine Blutspende (als Vergleich zur Samenspende)? Würdet ihr für wildfremde Menschen ein Kind austragen aus reinster Nächstenliebe?
Ich sage für mich klar nein. Wenn ich jetzt überlege: für wenn oder was würde ich das tun. Ich war noch nie so verzweifelt das ich es für Geld tun würde. V.a. für wie viele? 10.000 €, 20.000 €…
Und von der Familie her hätte ich es wenn ich jünger wäre nur für meine Tochter getan.
Die nichtkommerzielle Leihmutterschaft erlauben mit strengen Auflagen / Kontrollen und v.a. das das Kind das Recht und die Möglichkeit hat zu wissen wer die Leihmutter, Eizellenspenderin war. Ja.
Aber das ist ja uninteressant weil das nicht der Hauptteil ist wo sich das abspielt. Es geht um Geld. Und nicht zu wenig. Natürlich meist nicht für die Leihmutter.
Es ist ein Geschäft/ein Handel: bestelle Ware, Ware wird produziert, Ware wird ausgetragen/geboren, übergebe Ware. Ware = Baby.
Und jetzt bedenkt noch: nicht jede künstliche Befruchtung klappt beim ersten Mal, nicht jede Schwangerschaft endet mit einem gesunden Baby. Wie häufig sind Fehlgeburten? Diese Fälle und was das mit einer Frau / Leihmutter macht darüber redet keiner.
Da bin ich Deiner Meinung.
Jedes Kind sollte seine Wurzeln kennen/lerrnen dürfen.
Aber....
Wieviele Kinder sind Kuckus-Kinder"?
Diese Kinder leben womöglich ihr Lebe lang damit
Ein Kind homosexueller Eltem wächst damit auf,dass es zwei Mamas oder zwei Papas hat .
26.07.2026 08:37
Zitat von Rotkehlchen:
Zitat von nilou:
Die Probleme bei der Thematik sind vielfältig. Nicht nur das was ich schon geschrieben habe bei der Leihmutterschaft an sich.
Sondern auch wenn zusätzlich eine Eizellenspende dazu kommt.
Ich persönlich sehe das Thema nicht emotional sondern rechtlich und menschlich v.a. für das Kind schwierig. Gerade bei anonymer Eizellenspande und dann noch Leihmutter - wenn dieses Kind mal seine (biologischen) Wurzeln sucht wird es schwer. Sieht man ja schon wenn Kinder ihre anonymen Samenspender suchen. Auch die Suche von Adoptivkindern die ja auch sehr gewünscht waren und toll aufgewachsen sind.
Ich finde von den Befürworten wird nur das positive gesehen. Ein unerfüllter Kinderwunsch wird erfüllt. Ja. Aber wie und mit welchen Komsequenzen? Und ich rede hier nur von der kommerziellen Leihmutterschaft.
Da ja viele hier schon schwanger waren: war eure Schwangerschaft wie eine Blutspende (als Vergleich zur Samenspende)? Würdet ihr für wildfremde Menschen ein Kind austragen aus reinster Nächstenliebe?
Ich sage für mich klar nein. Wenn ich jetzt überlege: für wenn oder was würde ich das tun. Ich war noch nie so verzweifelt das ich es für Geld tun würde. V.a. für wie viele? 10.000 €, 20.000 €…
Und von der Familie her hätte ich es wenn ich jünger wäre nur für meine Tochter getan.
Die nichtkommerzielle Leihmutterschaft erlauben mit strengen Auflagen / Kontrollen und v.a. das das Kind das Recht und die Möglichkeit hat zu wissen wer die Leihmutter, Eizellenspenderin war. Ja.
Aber das ist ja uninteressant weil das nicht der Hauptteil ist wo sich das abspielt. Es geht um Geld. Und nicht zu wenig. Natürlich meist nicht für die Leihmutter.
Es ist ein Geschäft/ein Handel: bestelle Ware, Ware wird produziert, Ware wird ausgetragen/geboren, übergebe Ware. Ware = Baby.
Und jetzt bedenkt noch: nicht jede künstliche Befruchtung klappt beim ersten Mal, nicht jede Schwangerschaft endet mit einem gesunden Baby. Wie häufig sind Fehlgeburten? Diese Fälle und was das mit einer Frau / Leihmutter macht darüber redet keiner.
Da bin ich Deiner Meinung.
Jedes Kind sollte seine Wurzeln kennen/lerrnen dürfen.
Aber....
Wieviele Kinder sind Kuckus-Kinder"?
Diese Kinder leben womöglich ihr Lebe lang damit
Ein Kind homosexueller Eltem wächst damit auf,dass es zwei Mamas oder zwei Papas hat .
Huch,habe meine Antwort bei Dir eingefügt.
Entschuldige,das war keine Absicht
26.07.2026 08:41
Den befürwortenden Damen, die sich scheinbar abseits der schönen Medienwelt noch niemals ernsthaft mit Leihmutterschaft auseinandergesetzt haben, empfehle ich die Recherche zu Olivia Maurels Buch "Wo bist du, Mama?"
Es ist ursprünglich auf Französisch erschienen und auf Deutsch glaube ich noch nicht erhältlich aber man findet auch Artikel dazu.
Das könnte den Blick, dass es Kindern doch völlig egal ist wo sie aufwachsen und Frauen lediglich Gefäße für Samen und Eizellen sind, vielleicht etwas gerade rücken.
Es gibt übrigens auch etliche Artikel darüber, dass Leihmütter zu Abtreibungen gezwungen wurden weil das "Wunschprodukt" nicht den Vorstellungen entsprach. Eine schöne Möglichkeit, oder? Herzerwärmend.
Es ist ursprünglich auf Französisch erschienen und auf Deutsch glaube ich noch nicht erhältlich aber man findet auch Artikel dazu.
Das könnte den Blick, dass es Kindern doch völlig egal ist wo sie aufwachsen und Frauen lediglich Gefäße für Samen und Eizellen sind, vielleicht etwas gerade rücken.
Es gibt übrigens auch etliche Artikel darüber, dass Leihmütter zu Abtreibungen gezwungen wurden weil das "Wunschprodukt" nicht den Vorstellungen entsprach. Eine schöne Möglichkeit, oder? Herzerwärmend.
26.07.2026 09:00
Zitat von nilou:
Die Probleme bei der Thematik sind vielfältig. Nicht nur das was ich schon geschrieben habe bei der Leihmutterschaft an sich.
Sondern auch wenn zusätzlich eine Eizellenspende dazu kommt.
Ich persönlich sehe das Thema nicht emotional sondern rechtlich und menschlich v.a. für das Kind schwierig. Gerade bei anonymer Eizellenspande und dann noch Leihmutter - wenn dieses Kind mal seine (biologischen) Wurzeln sucht wird es schwer. Sieht man ja schon wenn Kinder ihre anonymen Samenspender suchen. Auch die Suche von Adoptivkindern die ja auch sehr gewünscht waren und toll aufgewachsen sind.
Ich finde von den Befürworten wird nur das positive gesehen. Ein unerfüllter Kinderwunsch wird erfüllt. Ja. Aber wie und mit welchen Komsequenzen? Und ich rede hier nur von der kommerziellen Leihmutterschaft.
Da ja viele hier schon schwanger waren: war eure Schwangerschaft wie eine Blutspende (als Vergleich zur Samenspende)? Würdet ihr für wildfremde Menschen ein Kind austragen aus reinster Nächstenliebe?
Ich sage für mich klar nein. Wenn ich jetzt überlege: für wenn oder was würde ich das tun. Ich war noch nie so verzweifelt das ich es für Geld tun würde. V.a. für wie viele? 10.000 €, 20.000 €…
Und von der Familie her hätte ich es wenn ich jünger wäre nur für meine Tochter getan.
Die nichtkommerzielle Leihmutterschaft erlauben mit strengen Auflagen / Kontrollen und v.a. das das Kind das Recht und die Möglichkeit hat zu wissen wer die Leihmutter, Eizellenspenderin war. Ja.
Aber das ist ja uninteressant weil das nicht der Hauptteil ist wo sich das abspielt. Es geht um Geld. Und nicht zu wenig. Natürlich meist nicht für die Leihmutter.
Es ist ein Geschäft/ein Handel: bestelle Ware, Ware wird produziert, Ware wird ausgetragen/geboren, übergebe Ware. Ware = Baby.
Und jetzt bedenkt noch: nicht jede künstliche Befruchtung klappt beim ersten Mal, nicht jede Schwangerschaft endet mit einem gesunden Baby. Wie häufig sind Fehlgeburten? Diese Fälle und was das mit einer Frau / Leihmutter macht darüber redet keiner.
Da bin ich Deiner Meinung.
Jedes Kind sollte seine Wurzeln kennen/lerrnen dürfen.
Aber....
Wieviele Kinder sind Kuckus-Kinder"?
Diese Kinder leben womöglich ihr Lebe lang damit
Ein Kind homosexueller Eltem wächst damit auf,dass es zwei Mamas oder zwei Papas hat .
Und suchen dann trotzdem ihre ihre Identität /Wurzeln.
Warum wird eine Leihmutterschaft mit Samensoende, Blutsoende, Kukukukskindern, Prostitution etc verglichen? Das ist doch nicht vergleichbar.
Damit wird meiner Meinung nach versucht die Grundproblemetik runterzuspielen / zu verdecken.
Es wird ein Kind / ein Mensch bewusst produziert / gekauft gegen Geld.
Und das öffnet Tür und Tor für Missbrauch und Ausbeutung. Und den gibt es mehr als die rosarote Pupswelt die man öffentlich liest.
Die Frauen und auch die Kinder mit rechtlichen Regelungen zu schützen ist sehr schwer weswegen es eben oft nicht legal ist. Und da wo es unentgeltlich legal ist wie in Großbritannien finden sich nicht genügend Leihmütter….
Ukraine und USA: schaut man sich da die soziale Absicherung an und auch die gesellschaftliche, politische Lage an geht es meist nur ums Geld.
Und in den USA finde ich ist gerade durch die Promis das Thema verwaschen worden. Da ist es ja irgendwie schon Trend. Und das meine ich nicht positiv.
26.07.2026 09:27
Ich finde das Thema ja wirklich interessant.
Wenn es ein Job ist, wie sollte er bezahlt werden? Pauschal? Oder nach einer Art Gebührensatz?
Eine Schwangerschaft ist eine Überraschungskiste.
Pauschal wie viel? Was ist ein Baby wert? Womit wäre alles „abgegolten“?
Gebührensatz: es gibt einen Grundpauschale und für alles was kommt gibt es extra. Also extreme Schwangerschaftsübelkeit, Blutungen, Diabetes, Thombose, Geburtsverletzungen etc. Die Kosten sind nicht kalkulierbar. Wie auch die Risiken für die Frau in der Schwangerschaft.
Was ist bei einer Fehlgeburt/Totgeburt? Bekommt die Leihmutter dafür auch Geld? Weil Kind gibt es ja nicht.
Was ist wenn das Kind behindert ist? Down Syndrom z.B.? Wird dann abgetrieben? Bekommt die Leihmutter dafür auch Geld? Ethisch vertretbar?
Was ist wenn das Kind unter der Geburt verletzt wird und behindert auf die Welt kommt? Was ist wenn es sich die „Eltern“ anders überlegen und das Kind aus welchen Gründen auch immer nicht mehr wollen? Was passiert mit diesen Kindern? Was passiert mit den Leihmüttern? Bekommen sie trotzdem ihr Geld?
Wort Case: was ist wenn die Leihmutter stirbt.
In der positiven Debatte sieht man nur das gesunde Kind am Ende mit den glückstrahlendem Eltern.
Eine gesunde Schwangerschaft und ein gesundes Kind gibt es aber nicht immer.
Wenn es ein Job ist, wie sollte er bezahlt werden? Pauschal? Oder nach einer Art Gebührensatz?
Eine Schwangerschaft ist eine Überraschungskiste.
Pauschal wie viel? Was ist ein Baby wert? Womit wäre alles „abgegolten“?
Gebührensatz: es gibt einen Grundpauschale und für alles was kommt gibt es extra. Also extreme Schwangerschaftsübelkeit, Blutungen, Diabetes, Thombose, Geburtsverletzungen etc. Die Kosten sind nicht kalkulierbar. Wie auch die Risiken für die Frau in der Schwangerschaft.
Was ist bei einer Fehlgeburt/Totgeburt? Bekommt die Leihmutter dafür auch Geld? Weil Kind gibt es ja nicht.
Was ist wenn das Kind behindert ist? Down Syndrom z.B.? Wird dann abgetrieben? Bekommt die Leihmutter dafür auch Geld? Ethisch vertretbar?
Was ist wenn das Kind unter der Geburt verletzt wird und behindert auf die Welt kommt? Was ist wenn es sich die „Eltern“ anders überlegen und das Kind aus welchen Gründen auch immer nicht mehr wollen? Was passiert mit diesen Kindern? Was passiert mit den Leihmüttern? Bekommen sie trotzdem ihr Geld?
Wort Case: was ist wenn die Leihmutter stirbt.
In der positiven Debatte sieht man nur das gesunde Kind am Ende mit den glückstrahlendem Eltern.
Eine gesunde Schwangerschaft und ein gesundes Kind gibt es aber nicht immer.
26.07.2026 09:31
Zitat von nilou:
Die Probleme bei der Thematik sind vielfältig. Nicht nur das was ich schon geschrieben habe bei der Leihmutterschaft an sich.
Sondern auch wenn zusätzlich eine Eizellenspende dazu kommt.
Ich persönlich sehe das Thema nicht emotional sondern rechtlich und menschlich v.a. für das Kind schwierig. Gerade bei anonymer Eizellenspande und dann noch Leihmutter - wenn dieses Kind mal seine (biologischen) Wurzeln sucht wird es schwer. Sieht man ja schon wenn Kinder ihre anonymen Samenspender suchen. Auch die Suche von Adoptivkindern die ja auch sehr gewünscht waren und toll aufgewachsen sind.
Ich finde von den Befürworten wird nur das positive gesehen. Ein unerfüllter Kinderwunsch wird erfüllt. Ja. Aber wie und mit welchen Komsequenzen? Und ich rede hier nur von der kommerziellen Leihmutterschaft.
Da ja viele hier schon schwanger waren: war eure Schwangerschaft wie eine Blutspende (als Vergleich zur Samenspende)? Würdet ihr für wildfremde Menschen ein Kind austragen aus reinster Nächstenliebe?
Ich sage für mich klar nein. Wenn ich jetzt überlege: für wenn oder was würde ich das tun. Ich war noch nie so verzweifelt das ich es für Geld tun würde. V.a. für wie viele? 10.000 €, 20.000 €…
Und von der Familie her hätte ich es wenn ich jünger wäre nur für meine Tochter getan.
Die nichtkommerzielle Leihmutterschaft erlauben mit strengen Auflagen / Kontrollen und v.a. das das Kind das Recht und die Möglichkeit hat zu wissen wer die Leihmutter, Eizellenspenderin war. Ja.
Aber das ist ja uninteressant weil das nicht der Hauptteil ist wo sich das abspielt. Es geht um Geld. Und nicht zu wenig. Natürlich meist nicht für die Leihmutter.
Es ist ein Geschäft/ein Handel: bestelle Ware, Ware wird produziert, Ware wird ausgetragen/geboren, übergebe Ware. Ware = Baby.
Und jetzt bedenkt noch: nicht jede künstliche Befruchtung klappt beim ersten Mal, nicht jede Schwangerschaft endet mit einem gesunden Baby. Wie häufig sind Fehlgeburten? Diese Fälle und was das mit einer Frau / Leihmutter macht darüber redet keiner.
Anonyme Eizell- bzw. Samenspende sollte in meinen Augen nicht möglich sein, das sehe ich genauso.
Ja, die meisten machen das fürs Geld. Aber es gibt die altruistische Leihmutterschaft und die fände ich in Deutschland völlig ok und wesentlich sinnvoller als, wenn die Leute in die USA fliegen und ein Kontakt zur Leihmutter hinterher nur sehr erschwert möglich ist.
26.07.2026 09:33
Zitat von Metalgoth:
Zitat von nilou:
Die Probleme bei der Thematik sind vielfältig. Nicht nur das was ich schon geschrieben habe bei der Leihmutterschaft an sich.
Sondern auch wenn zusätzlich eine Eizellenspende dazu kommt.
Ich persönlich sehe das Thema nicht emotional sondern rechtlich und menschlich v.a. für das Kind schwierig. Gerade bei anonymer Eizellenspande und dann noch Leihmutter - wenn dieses Kind mal seine (biologischen) Wurzeln sucht wird es schwer. Sieht man ja schon wenn Kinder ihre anonymen Samenspender suchen. Auch die Suche von Adoptivkindern die ja auch sehr gewünscht waren und toll aufgewachsen sind.
Ich finde von den Befürworten wird nur das positive gesehen. Ein unerfüllter Kinderwunsch wird erfüllt. Ja. Aber wie und mit welchen Komsequenzen? Und ich rede hier nur von der kommerziellen Leihmutterschaft.
Da ja viele hier schon schwanger waren: war eure Schwangerschaft wie eine Blutspende (als Vergleich zur Samenspende)? Würdet ihr für wildfremde Menschen ein Kind austragen aus reinster Nächstenliebe?
Ich sage für mich klar nein. Wenn ich jetzt überlege: für wenn oder was würde ich das tun. Ich war noch nie so verzweifelt das ich es für Geld tun würde. V.a. für wie viele? 10.000 €, 20.000 €…
Und von der Familie her hätte ich es wenn ich jünger wäre nur für meine Tochter getan.
Die nichtkommerzielle Leihmutterschaft erlauben mit strengen Auflagen / Kontrollen und v.a. das das Kind das Recht und die Möglichkeit hat zu wissen wer die Leihmutter, Eizellenspenderin war. Ja.
Aber das ist ja uninteressant weil das nicht der Hauptteil ist wo sich das abspielt. Es geht um Geld. Und nicht zu wenig. Natürlich meist nicht für die Leihmutter.
Es ist ein Geschäft/ein Handel: bestelle Ware, Ware wird produziert, Ware wird ausgetragen/geboren, übergebe Ware. Ware = Baby.
Und jetzt bedenkt noch: nicht jede künstliche Befruchtung klappt beim ersten Mal, nicht jede Schwangerschaft endet mit einem gesunden Baby. Wie häufig sind Fehlgeburten? Diese Fälle und was das mit einer Frau / Leihmutter macht darüber redet keiner.
Anonyme Eizell- bzw. Samenspende sollte in meinen Augen nicht möglich sein, das sehe ich genauso.
Ja, die meisten machen das fürs Geld. Aber es gibt die altruistische Leihmutterschaft und die fände ich in Deutschland völlig ok und wesentlich sinnvoller als, wenn die Leute in die USA fliegen und ein Kontakt zur Leihmutter hinterher nur sehr erschwert möglich ist.
Die gibt es in Großbritannien aber kaum Leihmütter ….
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