Mütter- und Schwangerenforum

Jedes Kind kann schlafen lernen

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SarahBS1982
5541 Beiträge
28.09.2013 22:34
Zitat von Natur:

Warum haben uns unsere Mütter oder unsere Grossmütter ihre Kinder wohl schreien lassen?
Richtig, weil früher viel zu tun war und es sich einfach niemand leisten konnte, 4 Std am Bett seines Babys zu verbringen ! Spülmaschine? Waschmaschine? Tütensuppe? Gabs nicht! Dafür aber einen großen Garten, viel selbst erzeugtes Obst und Gemüse, dazu noch die Kuh im Stall und das Schwein nicht zu vergessen.



Damals lebte man noch im Familienverband. Tante, Oma, Cousine - irgendwer war IMMER beim Baby. Und wenn nicht, war Baby überall dabei.

Und bei reichen Menschen und dem Adel wäre es ebenfalls undenkbar gewesen, ein Baby allein zu lassen. Es gab Kindermädchen und Ammen (die die Babies sogar stillten). Bei der hohen Kindersterblichkeit damals hat man den Nachwuchs gehegt und gepflegt .

Babies allein zu lassen ist eine Entwicklung des späten 19. Jahrhunderts (im Bürgertum), die sich in der NS-Zeit in Deutschland als DIE Erziehungsmethode etablierte.

Außerdem soll man ja nicht 4 Stunden am Bett sitzen. Es gibt ja noch andere Möglichkeiten. Tragetuch?
LIttleOne13
26290 Beiträge
28.09.2013 22:39
Zitat von SarahBS1982:

Zitat von Natur:

Warum haben uns unsere Mütter oder unsere Grossmütter ihre Kinder wohl schreien lassen?
Richtig, weil früher viel zu tun war und es sich einfach niemand leisten konnte, 4 Std am Bett seines Babys zu verbringen ! Spülmaschine? Waschmaschine? Tütensuppe? Gabs nicht! Dafür aber einen großen Garten, viel selbst erzeugtes Obst und Gemüse, dazu noch die Kuh im Stall und das Schwein nicht zu vergessen.



Damals lebte man noch im Familienverband. Tante, Oma, Cousine - irgendwer war IMMER beim Baby. Und wenn nicht, war Baby überall dabei.

Und bei reichen Menschen und dem Adel wäre es ebenfalls undenkbar gewesen, ein Baby allein zu lassen. Es gab Kindermädchen und Ammen (die die Babies sogar stillten). Bei der hohen Kindersterblichkeit damals hat man den Nachwuchs gehegt und gepflegt .

Babies allein zu lassen ist eine Entwicklung des späten 19. Jahrhunderts (im Bürgertum), die sich in der NS-Zeit in Deutschland als DIE Erziehungsmethode etablierte.

Außerdem soll man ja nicht 4 Stunden am Bett sitzen. Es gibt ja noch andere Möglichkeiten. Tragetuch?


Diese Vermischung von "historischen Tatsachen" find ich immer wieder beängstigend. Mehrere hundert Jahre Geschichte werden einfach in einen Topf geworfen, umgerührt und man pickt das raus, was grade passt.
29.09.2013 08:44
Zitat von Zimtstern0402:

Zitat von BettyBoard:

Zitat von Mamota:

Zitat von BettyBoard:

Ich habe das Buch nicht gelesen. Weiß aber "dank MC" wie schlecht es doch ist
Mich würde mal interessieren, wo man mal lesen kann, was das für Auswirkungen hat auf ein Kind. Kennt da jemand ne Studie oder irgendwas?
Denn ich muss mich der Userin anschließen, die das mit den ü50ern geschrieben hat. Es scheint ja früher durchaus üblich gewesen zu sein, die Kinder schreien zu lassen, bis sie schliefen. Meine Mama hat das mit mir auch gemacht. ich nehm's ihr nicht übel, die war 20 als sie mich bekommen hat, damals hat man ihr das so geraten und dann hat sie es halt gemacht. Ich bin aber nicht der Meinung, dass ich in irgend ner Form nen emotionalen Schaden o. ä. davon getragen habe. Genauso wie mein Freund und einige meiner Freundinnen, von denen ich weiß, dass sie das selbe Schicksal ereilte.
Mich würden also wirklich mal Fakten dazu interessieren.


Mein Google-Fu lässt mich gerade im Stich. Aber irgendwo habe ich mal von verschiedenen Studien gelesen, in denen Erwachsene, die als Baby geferbert wurden, deutliche Auffälligkeiten bezüglich Schlaf und Elternbindung gezeigt haben. Ich such mal in den Herbstferien noch mal meine Bücher durch, dann kann ich dir hoffentlich eine Quellenangabe liefern.


Oh, das wäre ganz toll! Das interessiert mich wirklich. Vllt erkenn ich mich ja doch irgendwo wieder


Mir hat man auch dazu geraten zu ferbern.
Aber da schalt ich dann halt mein Hirn und/oder meinen Mutterinstinkt ein.
Wenn mein Kind tagsüber schreit schau ich doch auch was is.
Und nachts lass ich es allein?


Ist das jetzt auf unsere Mütter bezogen?
Naja, was soll ich sagen. Mit 20 ist man vllt noch beeinflussbar, man hat Angst, was falsch zu machen, wenn man gesagt bekommt, wenn du das nicht tust, ist es schlecht für dein Kind, oder was weiß ich?!?! Hab doch keine Ahnung.
Genauso war er übrigens mit dem füttern. Ich weiß nicht, wie es bei Frauen war, die gestillt haben, aber meiner Mama wurde bei der damaligen sogenannten "Mütterberatung" erklärt, das Baby bekommt so und so viel Fläschchen am Tag, zu je xy ml! Und dann nichts mehr, sonst wird es zu dick. Gesagt, getan. Meine Mama glaubt jetzt im Nachhinein, dass ich abends einfach noch Hunger hatte. Sie hat sich aber an die Anweisungen gehalten und mir nur die empfohlene Tagesration gegeben. Jetzt findet sie das natürlich auch bescheuert, aber damals halt, keine Ahnung von nix und sich auf den Rat von "Experten" verlassen. Es gab ja zu der Zeit (in der DDR) auch keine so schöne Lektüre wie heute, wo man sich nochmal hätte belesen können oder das Internet, wo man sich mit anderen Müttern hätte austauschen können. Die Mütter, die man so kannte, bekamen ja alle die selben Empfehlungen.
Naja und die Krönung des ganzen war dann mit 3 Monaten die Beikosteinführung. Abends: Pudding! Da schlief ich dann auch
29.09.2013 08:48
Zitat von BettyBoard:

Ich habe das Buch nicht gelesen. Weiß aber "dank MC" wie schlecht es doch ist
Mich würde mal interessieren, wo man mal lesen kann, was das für Auswirkungen hat auf ein Kind. Kennt da jemand ne Studie oder irgendwas?
Denn ich muss mich der Userin anschließen, die das mit den ü50ern geschrieben hat. Es scheint ja früher durchaus üblich gewesen zu sein, die Kinder schreien zu lassen, bis sie schliefen. Meine Mama hat das mit mir auch gemacht. ich nehm's ihr nicht übel, die war 20 als sie mich bekommen hat, damals hat man ihr das so geraten und dann hat sie es halt gemacht. Ich bin aber nicht der Meinung, dass ich in irgend ner Form nen emotionalen Schaden o. ä. davon getragen habe. Genauso wie mein Freund und einige meiner Freundinnen, von denen ich weiß, dass sie das selbe Schicksal ereilte.
Mich würden also wirklich mal Fakten dazu interessieren.


wird's nicht geben... viele der möglichen folgen sind, warum auch immer, "normal" und nicht als Problem angesehen
und wenn zb alle es ok finden, dass zB haare splissig sind(nur ein Beispiel zum erläutern!) - warum sollte man dann was gegen spliss unternehmen?
29.09.2013 08:49
Zitat von Mamota:

Zitat von Viala:

Zitat von Looni:

Zitat von Pauli:

...
aber eine Mutter, die am Boden ist, ist besser? Hast du das Buch gelesen?

wovon ist die mutter denn dann am boden? mein kleiner schläft auch jetzt noch nicht grad bombe... aber wirklich am boden war ich nie

Wir hier schon. Uns hat aber das von Sears geholfen.

bei euch wars ja auch extrem.... (und trotzdem haben euch solche "luschen" geholfen, toll ) - aber im normalen alltag, der halt nstrengend ist... kann man doch manchal mit der richtigen Einstellung schon was ändern, oder?
03Juni
10945 Beiträge
29.09.2013 09:05
Zitat von BettyBoard:

Zitat von Zimtstern0402:

Zitat von BettyBoard:

Zitat von Mamota:

...


Oh, das wäre ganz toll! Das interessiert mich wirklich. Vllt erkenn ich mich ja doch irgendwo wieder


Mir hat man auch dazu geraten zu ferbern.
Aber da schalt ich dann halt mein Hirn und/oder meinen Mutterinstinkt ein.
Wenn mein Kind tagsüber schreit schau ich doch auch was is.
Und nachts lass ich es allein?


Ist das jetzt auf unsere Mütter bezogen?
Naja, was soll ich sagen. Mit 20 ist man vllt noch beeinflussbar, man hat Angst, was falsch zu machen, wenn man gesagt bekommt, wenn du das nicht tust, ist es schlecht für dein Kind, oder was weiß ich?!?! Hab doch keine Ahnung.
Genauso war er übrigens mit dem füttern. Ich weiß nicht, wie es bei Frauen war, die gestillt haben, aber meiner Mama wurde bei der damaligen sogenannten "Mütterberatung" erklärt, das Baby bekommt so und so viel Fläschchen am Tag, zu je xy ml! Und dann nichts mehr, sonst wird es zu dick. Gesagt, getan. Meine Mama glaubt jetzt im Nachhinein, dass ich abends einfach noch Hunger hatte. Sie hat sich aber an die Anweisungen gehalten und mir nur die empfohlene Tagesration gegeben. Jetzt findet sie das natürlich auch bescheuert, aber damals halt, keine Ahnung von nix und sich auf den Rat von "Experten" verlassen. Es gab ja zu der Zeit (in der DDR) auch keine so schöne Lektüre wie heute, wo man sich nochmal hätte belesen können oder das Internet, wo man sich mit anderen Müttern hätte austauschen können. Die Mütter, die man so kannte, bekamen ja alle die selben Empfehlungen.
Naja und die Krönung des ganzen war dann mit 3 Monaten die Beikosteinführung. Abends: Pudding! Da schlief ich dann auch


also ich bin mit 21 mama geworden und bin ganz und garnicht beeinflussbar wobei ich als kinderkrankenschwester natürlich vorher zu vielen dingen eine eindeutige meinung hatte

Pudding mit drei monaten.. das schaffen manche leute auch heute noch. mein neffe wurde auch so früh mit pudding und kuchen vollgestopft und am schlimmsten: löslicher eistee! absolut beratungsresistent und dann wundert man sich, dass er kein gemüse isst und keinen tee trinkt..

in meiner familie hat man nie jemanden schreien lassen, weder meine mama noch meine oma. aber die oma meines mannes hat mich nach 3 wochen gefragt "schläft sie schon durch?" und als ich nein sagte, wollte sie mich total dazu überreden, sie nächtelang schreien zu lassen, damit sie es lernt. ihr mann (beim ersten noch der ihr vater da wohnte sie noch bei ihren eltern) hat ihre 7 kinder allesamt eingeschlossen damit sie nicht hin kann und nach 3 nächten geschreie hätten sie ja dann durchgeschlafen.. mann, die frau kann mich so sauer machen. an der hochzeit hätt ich sie fast an die wand geklebt weil ich mich total an der hand verbrannt hab und schmerzen hatte und sie mir die ganze zeit so n dummes geldstück draufdrücken wollte....
29.09.2013 09:52
Zitat von 03Juni:

Zitat von BettyBoard:

Zitat von Zimtstern0402:

Zitat von BettyBoard:

...


Mir hat man auch dazu geraten zu ferbern.
Aber da schalt ich dann halt mein Hirn und/oder meinen Mutterinstinkt ein.
Wenn mein Kind tagsüber schreit schau ich doch auch was is.
Und nachts lass ich es allein?


Ist das jetzt auf unsere Mütter bezogen?
Naja, was soll ich sagen. Mit 20 ist man vllt noch beeinflussbar, man hat Angst, was falsch zu machen, wenn man gesagt bekommt, wenn du das nicht tust, ist es schlecht für dein Kind, oder was weiß ich?!?! Hab doch keine Ahnung.
Genauso war er übrigens mit dem füttern. Ich weiß nicht, wie es bei Frauen war, die gestillt haben, aber meiner Mama wurde bei der damaligen sogenannten "Mütterberatung" erklärt, das Baby bekommt so und so viel Fläschchen am Tag, zu je xy ml! Und dann nichts mehr, sonst wird es zu dick. Gesagt, getan. Meine Mama glaubt jetzt im Nachhinein, dass ich abends einfach noch Hunger hatte. Sie hat sich aber an die Anweisungen gehalten und mir nur die empfohlene Tagesration gegeben. Jetzt findet sie das natürlich auch bescheuert, aber damals halt, keine Ahnung von nix und sich auf den Rat von "Experten" verlassen. Es gab ja zu der Zeit (in der DDR) auch keine so schöne Lektüre wie heute, wo man sich nochmal hätte belesen können oder das Internet, wo man sich mit anderen Müttern hätte austauschen können. Die Mütter, die man so kannte, bekamen ja alle die selben Empfehlungen.
Naja und die Krönung des ganzen war dann mit 3 Monaten die Beikosteinführung. Abends: Pudding! Da schlief ich dann auch


also ich bin mit 21 mama geworden und bin ganz und garnicht beeinflussbar wobei ich als kinderkrankenschwester natürlich vorher zu vielen dingen eine eindeutige meinung hatte

Pudding mit drei monaten.. das schaffen manche leute auch heute noch. mein neffe wurde auch so früh mit pudding und kuchen vollgestopft und am schlimmsten: löslicher eistee! absolut beratungsresistent und dann wundert man sich, dass er kein gemüse isst und keinen tee trinkt..

in meiner familie hat man nie jemanden schreien lassen, weder meine mama noch meine oma. aber die oma meines mannes hat mich nach 3 wochen gefragt "schläft sie schon durch?" und als ich nein sagte, wollte sie mich total dazu überreden, sie nächtelang schreien zu lassen, damit sie es lernt. ihr mann (beim ersten noch der ihr vater da wohnte sie noch bei ihren eltern) hat ihre 7 kinder allesamt eingeschlossen damit sie nicht hin kann und nach 3 nächten geschreie hätten sie ja dann durchgeschlafen.. mann, die frau kann mich so sauer machen. an der hochzeit hätt ich sie fast an die wand geklebt weil ich mich total an der hand verbrannt hab und schmerzen hatte und sie mir die ganze zeit so n dummes geldstück draufdrücken wollte....


Man ist heutzutage aber auch besser informiert.
29.09.2013 10:28
Zitat von Viala:

Zitat von Mamota:

Zitat von Viala:

Zitat von Looni:

...

wovon ist die mutter denn dann am boden? mein kleiner schläft auch jetzt noch nicht grad bombe... aber wirklich am boden war ich nie

Wir hier schon. Uns hat aber das von Sears geholfen.

bei euch wars ja auch extrem.... ( und trotzdem haben euch solche "luschen" geholfen, toll ) - aber im normalen alltag, der halt nstrengend ist... kann man doch manchal mit der richtigen Einstellung schon was ändern, oder?

Ja, weil eben der mit Abstand schlimmste Punkt bei alledem der gesellschaftliche Druck ist. Dieser Blick á la "Wie, du bist Lehrer und bekommst nicht mal dein eigenes Kind zum Schlafen? Is ja typisch." von allen Seiten. Die ständigen unqualifizierten Tipps, die aber bitteschön eingehalten werden müssen. Da hilft einem so ein Buch in der Hand schon eine Menge, das den eigenen Instinkt bestärkt und einem Fakten an die Hand gibt, die helfen. Klar macht das die Schlaumeier nicht leiser, aber es hilft, ihr Gerede abprallen zu lassen. Und es tut gut zu wissen, dass man nicht allein ist und dass Kinder nunmal verschieden sind. Dass die Mutter, deren Kind schon durchschläft, nicht unbedingt was besser macht, sondern einfach einen anderen Typ Kind hat. (Am schönsten fand ich die Stelle mit dem Fragebogen an Mütter, ob sie ihr Kind schreien lassen und ob sie dies anderen Müttern raten. Ergebnis: Fast jede rät dazu, kaum eine zieht es durch. ) Außerdem waren tatsächlich einige hilfreiche Tipps drin, wie man seinen Alltag dem kindlichen Bedürfnis anpassen kann, ohne dabei die eigenen Bedürfnisse zu vernachlässigen.
29.09.2013 12:06
Zitat von Mamota:

Zitat von Viala:

Zitat von Mamota:

Zitat von Viala:

...

Wir hier schon. Uns hat aber das von Sears geholfen.

bei euch wars ja auch extrem.... ( und trotzdem haben euch solche "luschen" geholfen, toll ) - aber im normalen alltag, der halt nstrengend ist... kann man doch manchal mit der richtigen Einstellung schon was ändern, oder?

Ja, weil eben der mit Abstand schlimmste Punkt bei alledem der gesellschaftliche Druck ist. Dieser Blick á la "Wie, du bist Lehrer und bekommst nicht mal dein eigenes Kind zum Schlafen? Is ja typisch." von allen Seiten. Die ständigen unqualifizierten Tipps, die aber bitteschön eingehalten werden müssen. Da hilft einem so ein Buch in der Hand schon eine Menge, das den eigenen Instinkt bestärkt und einem Fakten an die Hand gibt, die helfen. Klar macht das die Schlaumeier nicht leiser, aber es hilft, ihr Gerede abprallen zu lassen. Und es tut gut zu wissen, dass man nicht allein ist und dass Kinder nunmal verschieden sind. Dass die Mutter, deren Kind schon durchschläft, nicht unbedingt was besser macht, sondern einfach einen anderen Typ Kind hat. (Am schönsten fand ich die Stelle mit dem Fragebogen an Mütter, ob sie ihr Kind schreien lassen und ob sie dies anderen Müttern raten. Ergebnis: Fast jede rät dazu, kaum eine zieht es durch. ) Außerdem waren tatsächlich einige hilfreiche Tipps drin, wie man seinen Alltag dem kindlichen Bedürfnis anpassen kann, ohne dabei die eigenen Bedürfnisse zu vernachlässigen.
welches buch ist das denn? Geht es nur um babys oder aber auch evtl.kleinkinder? Wegen alltag?
29.09.2013 12:18
Zitat von Looni:

Zitat von Mamota:

Zitat von Viala:

Zitat von Mamota:

...

bei euch wars ja auch extrem.... ( und trotzdem haben euch solche "luschen" geholfen, toll ) - aber im normalen alltag, der halt nstrengend ist... kann man doch manchal mit der richtigen Einstellung schon was ändern, oder?

Ja, weil eben der mit Abstand schlimmste Punkt bei alledem der gesellschaftliche Druck ist. Dieser Blick á la "Wie, du bist Lehrer und bekommst nicht mal dein eigenes Kind zum Schlafen? Is ja typisch." von allen Seiten. Die ständigen unqualifizierten Tipps, die aber bitteschön eingehalten werden müssen. Da hilft einem so ein Buch in der Hand schon eine Menge, das den eigenen Instinkt bestärkt und einem Fakten an die Hand gibt, die helfen. Klar macht das die Schlaumeier nicht leiser, aber es hilft, ihr Gerede abprallen zu lassen. Und es tut gut zu wissen, dass man nicht allein ist und dass Kinder nunmal verschieden sind. Dass die Mutter, deren Kind schon durchschläft, nicht unbedingt was besser macht, sondern einfach einen anderen Typ Kind hat. (Am schönsten fand ich die Stelle mit dem Fragebogen an Mütter, ob sie ihr Kind schreien lassen und ob sie dies anderen Müttern raten. Ergebnis: Fast jede rät dazu, kaum eine zieht es durch. ) Außerdem waren tatsächlich einige hilfreiche Tipps drin, wie man seinen Alltag dem kindlichen Bedürfnis anpassen kann, ohne dabei die eigenen Bedürfnisse zu vernachlässigen.
welches buch ist das denn? Geht es nur um babys oder aber auch evtl.kleinkinder? Wegen alltag?

"Schlafen und Wachen" von William Sears.
Naja, Themen wie das Familienbett, Zusammenarbeit der Eltern usw. sind für mich schon eher altersunspezifisch, auch wenn es da in erster Linie um die erste Zeit geht. Allerdings würde ich es nicht wirklich als Literatur für Kleinkindmamas empfehlen. Dafür ist einfach zu wenig rauszuziehen.
ChildrenSurprise
27325 Beiträge
29.09.2013 12:34
Ich finde die Methode schon sehr herzlos. :/ ich hatte auch damals etwas gesucht. Aber die Methode fand ich zu heftig. Ich kam dann Zufällig auf die Sanduhr Methode. Das habe ich gemacht und seitdem war es für alle Beteiligten besser. Etwas umgeändert war es Super.
29.09.2013 12:40
Zitat von ChildrenSurprise:

Ich finde die Methode schon sehr herzlos. :/ ich hatte auch damals etwas gesucht. Aber die Methode fand ich zu heftig. Ich kam dann Zufällig auf die Sanduhr Methode. Das habe ich gemacht und seitdem war es für alle Beteiligten besser. Etwas umgeändert war es Super.
aber wirklich anders ist diese methode ja nun auch nicht?
jenjae
3833 Beiträge
29.09.2013 12:49
Zitat von ChildrenSurprise:

Ich finde die Methode schon sehr herzlos. :/ ich hatte auch damals etwas gesucht. Aber die Methode fand ich zu heftig. Ich kam dann Zufällig auf die Sanduhr Methode. Das habe ich gemacht und seitdem war es für alle Beteiligten besser. Etwas umgeändert war es Super.


Sorry, aber das ist doch das gleiche in grün!
ChildrenSurprise
27325 Beiträge
29.09.2013 13:35
Nein es ist anders. Es ähnelt sich, aber es ist anders. Zumal, wer lesen kann... Ich hab es etwas verändert. Zb bin ich erst hin als Sie sich reinsteigerte und hab Sie nicht so alleine gelassen uvm. Hat 2 Tage oder so gedauert und alles war super. Würde ich immer wieder so handhaben. Jedes Kind ist eben anders.
Mocca
4470 Beiträge
29.09.2013 13:44
Zitat von ChildrenSurprise:

Nein es ist anders. Es ähnelt sich, aber es ist anders. Zumal, wer lesen kann... Ich hab es etwas verändert. Zb bin ich erst hin als Sie sich reinsteigerte und hab Sie nicht so alleine gelassen uvm. Hat 2 Tage oder so gedauert und alles war super. Würde ich immer wieder so handhaben. Jedes Kind ist eben anders.

Kannte die Sanduhr-Methode noch nicht. Hab das gerade mal im Netz nachgesehen und ich erkenne den großen Vorteil für das Kind im Vergleich zum Ferbern nicht so richtig.
Wo besteht der Unterschied? (Wirklich aus Interesse gefragt)
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